DE2429719A1 - Fangeinrichtung fuer skier - Google Patents
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Description
Paientanrneidung
DIPL.-ING. A. GRÜNECKER . βοοο MÖNCHEN 22
DR.-ING. H. KINKELDEY MoximilionstraBe«
Telefon 2? 7100 / 29 67 447 221191
Telex 05-28380
DIPL.-ING. P. JAKOB
PH 8287 20. Juni 1974 -wg
PH 8287 20. Juni 1974 -wg
20/Hä · -
Gertseh. AG, Zug/Schweiz -, Höhenweg 11
Fangeinrichtung für Skier
Die Erfindung bezieht sich auf eine Fangeinrichtung für Skier,
bei der im Bindungsbereich mindestens ein durch Federkraft
unter die Skilauffläche schwenkbarer Hebel od.dgl. vorgesehen
ist,'der mit dem Schuh so zusammenwirkt, daß· der Hebel
bei in der Bindung befindlichem Schuh oberhalb des Bereiches der Lauffläche inveiner Bereitschaftsstellung gehalten ist
und beim Lösen des Schuhes vom Ski selbsttätig in eine Bremsstellung
unter die Lauffläche geschwenkt wird, wodurch ein Abgleiten des Skis verhindert wird.
Es sind Fangeinrichtungen für Skier in den verschiedensten Ausführungsformen bekannt, die dazu dienen, den vom Skischuh
bei einem Sturz od.dgl. freigewordenen Ski abzubremsen
und dadurch ein Weitergleiten desselben zu verhindern. Die
meisten derartigen Vorrichtungen sind so ausgebildet, daß ein Bremsteil, der während des Laufes vom Skischuh oder von
einem Skibindungsteil festgehalten wird, beim Lösen des
Schuhes vom Ski hingegen vom Schuh oder vom Bin dungs teil
■freigegeben wird. Bei den meisten der bekannten Fangeinrichtungen ist der Bremsteil federbelastet, so daß er nach erfolg-
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ter !Freigabe selbsttätig wirksam wird. Dadurch erfolgt
meistens auch ein Eindrücken des Brernsteiles in den Schn.ee.
Dieser Umstand ist insbesondere bei vereisten Pisten von großer Wichtigkeit.
Veiter ist es bekannt, derartige "Vorrichtungen in einfacher
oder in symmetrischer Ausführung zu gestalten. Die symmetrische
Ausführung hat einer einfachen Ausführung gegenüber den Vorteil, daß die Bremswirkung an beiden Seiten des Skis auftritt,
wodurch einerseits die Bremswirkung selbst größer ist, andererseits das Veitergleiten des freigewordenen Skis
sicherer verhindert wird.
Eine Fangeinrichtung der eingangs beschriebenen Art ist bei-.,
spielsweise in der DT-AS 1 200 182 beschrieben. Diese bekannte
Ausführung hat den Nachteil, daß der Bremsteil der Bremse in seiner Bereitschafts- und Raststellung seitlich
vom Ski und zwar mit nach vorne stehendem Bremshebel zum Liegen kommt. Dadurch wird die Breite des" Skibrettes ungünstigerweise
vergrößert. Außerdem bereitet der nach vorne stehende, flügelartige Bremshebel einen zusätzlichen Viderstand.
Auch der Umstand,- daß der Hügel in der Buhestellung nach vorne verläuft, birgt weitere Gefahren in sich.
Eine andere bekannte Einrichtung zum Abstoppen des Skis mit- tels
eines Bremshebels ist in der DT-AS 1 111 076 beschrieben.
Bei dieser Einrichtung ist der schwenkbare Bremshebelj
dessen Schwenkachse längs einer Skiseite zur Skioberfläche geneigt angeordnet ist, mittels eines von der lösbaren Skibindung
beeinflußten Halteorgans, beispielsweise durch einen am Bremshebel angebrachten, unter die lösbare Fußplatte
eingreifenden Ansatz, in seiner unwirksamen Lage gehalten. Dabei ist der Bremshebel als breite, in wirksamer Lage quer
zum Ski stehende Schaufel ausgebildet.
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Diese Ausführung hat aen Nachteil, daß sowohl die als
Bremshebel dienende Schaufel als auch die Schwenkachse aus der Skiebene herausstehen, wobei die Schwenkachse
auch bei erfolgtem Bremsen diese Lage beibehält. Diese Stellung ist wegen der Terletzungsgefahr ungünstig, insbesondere
deswegen, weil die Schwenkachse auch nach erfolgtem Bremsen geneigt zur Skioberfläche steht.
Eine andere Bremsvorrichtung 'mit einem zweiteiligen Bremsbacken
ist aus der US-PS 3 433 4-94- bekannt. Der Bremsbacken
liegt sowohl in der Rast- als auch in der Bereitschaftsstellung unter dem Skischuh. Beim Loslösen des Skis vom Skischuh
wird, die Bremse bis unterhalb der Lauffläche des Skis in die Bremslage geschwenkt. Der Nachteil dieser Einrichtung*- '
besteht darin, daß die Bremsvorrichtung über das Profil des Skis auch in der Nichtgebrauchsstellung herausragt und somit
den Fahrer beim Lauf behindern kann.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Fangeinrichtung der eingangs genannten Art so zu gestalten, daß
beim Benützen des Skis keine Teile störend seitlich von der
Skioberfläche abstehen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Hebel in seiner BereitSchaftsstellung innerhalb der Skibreite
liegt und bei seiner Freigabe selbsttätig quer zur Skilängsrichtung bis außerhalb der Skibreite verschiebbar ist.
Durch die erfindungsgemäße Fangeinrichtung wird eine Bremse geschaffen, die im Nichtgehrauchszustand bzw. in ihrer Raststellung
praktisch im Bereich der Skioberfläche liegt und nur in der Gebrauchsstellung, wenn dieser Umstand keinen
Nachteil bildet, ihre Bremshebel außerhalb des Skibrettes zum Liegen bringt. Dies ist dann die Bremsstellung. Dabei
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ist die Einrichtung aus einfachen Bestandteilen herstellbar und bei vorhandenen Skibindungen jeglicher Art auch hinterher
montierbar. Ein weiterer "Vorteil der erfindungsgemäßen Fangeinrichtung besteht darin, daß der Bremshebel eine kombinierte
Schwenk- und Schiebebewegung ausführt, wodurch er sich noch besser im Schnee verkrallt und somit die Bremswirkung
erhöht.
Vorteilhafterweise ist vorgesehen, daß dem Hebel eine Zwangssteuereinrichtung zugeordnet ist, die bei einer Querbewegung
eine gleichzeitige Schwenkbewegung erzwingt, und daß der Hebel durch eine Feder quer zur Skilängsrichtung belastet ist.
Die Zwangssteuerung bewirkt auf einfache Weise, daß der Hebel beim Übergang von der BereitSchafts- in die Bremsstellung die
beiden notwendigen Bewegungen — Querverschiebung und Verschwenken — ausführt.
Zweckmäßigerweise ist ferner vorgesehen, daß der Hebel Teil eines rechtwinklig gebogenen Bügels ist, dessen den Hebel bildender
seitlicher Arm im wesentlichen parallel zur Skilängsrichtung verläuft, während der quer zur Skilängsrichtung verlaufende
Querarm einen verdrehten, vielkantigen Querschnitt, vorzugsweise einen Vier- oder Sechskant, aufweist, der in
einer dem jeweils verwendeten Querschnitt entsprechenden Führungsöffnung
gehalten und in dieser aus seiner Bereitschaftsstellung in die Bremsstellung nach außen ausfahrbar und durch
diese zugleich verschwenkbar ist.
Das Zusammenwirken des verdrillten Mehrkants mit einer Führungsöffnung
ergibt eine einfach aufgebaute und nicht störungsanfällige Zwangssteuerung für den Hebel.
Nach einem weiteren vorteilhaften Erfindungsmerkmal liegt der
vom Bügel von seiner Bereitschaftsstellung in die Bremsstellung durchlaufene Winkel zwischen 210 und 270 , vorzugsweise zwischen
225 und 240°. Dadurch wird gewährleistet, daß der den Brems-
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hebel bildende Arm auf jeden Pall in den Schnee eindringen kann.
Nach einem noch weiteren vorteilhaften Erfindungsmerkmal
wird·der seitliche Arm des Bügels in einer Eaststellung mittels
einer quer zur Skilängsrichtung verschiebbaren Verriegelung
gehalten, die einen mit jedem Arm zusammenwirkenden
Riegel aufweist, der an einem Verriegelungskörper angeordnet ist und mittels eines Betätigungsarmes aus der Raststellung
in eine Freigäbestellung gebracht werden kann.
Nach einem anderen zweckmäßigen Erfindungsmerkmal kann die
Verriegelung eine an einem Haltebolzen verdrehbar gelagerte Scheibe aufweisenj an der das eine Ende wenigstens eines
Verriegelungsarmes gelenkig gelagert ist, wobei der Verriegelungsarm je einen Längsschlitz aufweist, der an einem in den
Ski fest eingesetzten !Führungselement, z.B. einer Schraube,
geführt ist und dessen Ende als Riegel ausgebildet ist. Diese Ausführung hat den Vorteil, daß in der Nichtgebrauchs- bzw.
Raststellung "kein Teil der Verriegelung seitlich über- die
Skibrettoberfläche hinausragt. Allerdings muß man in diesem " !"all entwas höhere Kosten in Eauf nehmen.
Nach einem noch weiteren günstigen Erfindungsgedanken können
zwei Bügel vorgesehen sein, die mit ihren Querarmen am Ski in
Skilängsrichtung gesehen hintereinander angeordnet und vorzugsweise
mit je einer gesonderten Feder beaufschlagt sind. Diese Anordnung ermöglicht etwas einfachere Ausbildungen dsr
federbelasteten Arme bzw. deren Führungen.
Die Erfindung wird nun anhand der Zeichnungen, die verschiedene Ausführungsbeispiele darstellen, näher erläutert. Hierbeizeigen:
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-T-
J1Ig. 1 eine Seitenansicht einer erfindungsgemäßen Fangeinrichtung
mit in Eaststellung stehendem Bremshebel,
Fig. 2 eine Draufsicht zu Fig. 1,
Fig. 3 eine Draufsicht wie in Fig. 2 aber mit freigegebenem Hebel in Bremsstellung,
Fig. 4 einen Schnitt der Verriegelung nach der Linie IV-IV in
Fig. 5 eine andere Ausführung der Verriegelung in Draufsicht
unter Weglassen der weiteren Einzelheiten der erfindungsgemäßen Fangeinrichtung, und
Fig. 6 eine andere Anordnung der erfindungsgemäßen Fangeinrichtung
mit .in Skilängsrichtung hintereinander untergebrachten Bügeln.
Im ersten Ausführungsbeispiel nach den Fig. 1 bis 4 ist die
erfindungsgemäße Fangeinrichtung auf einem Ski 1 unterhalb eines in Fig. 1 mit strichpunktierten Linien nur angedeuteten
Skischuhes 2 angeordnet. Die Fangeinrichtung weist zwei Bügel 3 auf, die rechtwinkelig umgebogen sind, wobei der als
Flügel 5 ausgebildete seitliche Arm im wesentlichen parallel zur Skilängsrichtung verläuft und der quer zur Skilängsrichtung
verlaufende Querarm 4 einen verdrehten Vierkant aufweist. Das freie Ende des Flügels 5 weist eine Abschrägung 5a auf.
Diese Abschrägung 5a dient einesteils dazu, daß der Bügel 3
leicht in den Schnee hineindringen kann, andererseits daß in der Gebrauchsstellung, d.h. wenn der Bügel 3 nur vom ..
Skisehuh 2 gehalten wird, das Ende des Flügels 5 nicht in
den Absatz des Skischuhes 2 dringen kann. Der vierkantige Querarm 4 sitzt mit seinem inneren Ende in einem Halteteil 6,
der nach beiden Seiten von einer Feder 8 beaufschlagt wird.
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In seinem äußeren Bereich ist der Quer arm 4 durch einen
als Führung ausgebildeten Halteteil 7 gehalten. Der Querschnitt der Führung des Halteteils 7 entspricht dem jeweils
verwendeten Querschnitt des Qua?armes 4. Es kann ein
beliebiger Vielkant Verwendung finden j ein Vier- oder
Sechskant hat sich jedoch besonders bewährt,.da diese vorgefertigt
zu beschaffen sind. ■
Der Bügel 5 wird in einem Gehäuse 10 gelagert, welches auf
einer am Ski 1 mittels Schrauben 10a befestigten Platte 9 ruht. Im mittleren Bereich des Bügels 3 ist eine quer zur
Skilängsrichtung verlaufende, in der Eaststellung wirksame
Verriegelung vorgesehen. Diese besteht nach den Fig. 2 bis aus einem Verriegelungskörper bzw. -arm 12, der im Bereich
der Flügel 5 je einen Riegel. 13 bzw. 14 aufweist. In Skilängsrichtung
gesehen.ist an der linken Seite ein Betätigungsarm
15 vorgesehen, der etwas über die Kante des Skis 1 hinausragt.
■
Fig. 3 zeigt die Fangeinrichtung in der Bremsstellung. Um
von der Stellung nach Fig. 2 in die Stellung nach Fig. 3 zu
gelangen, wird erst der Skischuh 2 in die nicht-dargestellte
Skibindung gesetzt. Sodann wird der Betätigungsarm 15 der
Verriegelung von links nach rechts geschoben, wodurch der Bügel 3 sas der Baststellung in die Bereitstellung gelangt
ist. Erfolgt nun ein Sturz des Benutzers und kommt der Ski 1
vom Skischuh 2 frei, so gibt der Skischuh 2 den Bügel 3 frei,
wodurch die Schraubendruckfeder .8 ihre Wirkung auf die beiden. Flügel 5 ausübt. Da der Querschnitt der Führung 7 im
wesentlichen mit dem Querschnitt des Querarmes 4 identisch ist, erfolgt bei gleichzeitigem Hinausschieben der beiden
Arme 4 unter Wirkung der Feder 8 ±l Seitenrichtung auch eine
Verdrehung der Flügel 5 nach vorne. Die endgültige Lage ist in Fig. 3 veranschaulicht. Die entsprechende Seitenansicht
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ist in Fig. 1 mit strichpunktierten Linien angedeutet. In dieser Figur ist auch —ebenfalls mit strichpunktierten
Linien — die Lage der Flügel 5 in der Bereitstellung
angezeigt.
Fig. 4 veranschaulicht im Schnitt die Verriegelung und
dient ausschließlich zum besseren Verständnis des Aufbaues dieser Einrichtung.
In Fig. 5 ist eine andere Verriegelung dargestellt, bei
der kein Teil über die Skibreite hinausragt. Hierbei besteht die Verriegelung aus einer an einem Haltebolzen 17
verdrehbar gelagerten Scheibe 16, an der die Enden zweier Verriegelungsarme 12' an je einem Gelenk 18 gelagert sind.
Die beiden Verriegelungsarme 12' weisen Längsschlitze 19
auf, die an im Ski 2 fest eingesetzten, als Führungselemente
ausgebildeten Schrauben 20 geführt sind. Die Enden der beiden Verriegelungsarme 12' sind als Riegel 13' bzw. 14' ausgebildet.
Ein Betätigungsarm 15' kann mittels Hand gemäß
dem Pfeil 23 von der Stellung 21 (zu) in die Stellung 22
(offen) oder umgekehrt verstellt werden. Die übrige Wirkungsweise der Fangeinrichtung entspricht der bereits erörterten.
Fig. 6 zeigt eine andere Ausführung bzw. Anordnung der Bremsteile. Hier sind zwei Flügel 3j3* in Skilängsrichtung
gesehen hintereinander angeordnet. Beide Flügel 3»3' weisen Querarme 4,4' und Flügel 5 bzw. 5' sowie zwei gesonderte
Federn 8 bzw. 81 und deren Halteteile 6 bzw. 61 und 7 bzw.
71 auf. Die Verriegelung sowie die Betätigung und die Wirkungsweise
können wie bereits beschrieben gestaltet sein.
Beispielsweise kann nur ein einziger Bügel Verwendung finden. Auch bei einer gleichachsigen Anordnung der Querarme
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-r-
können zwei getrennte Federn Anwendung finden. Auch das
erste Ausführungsbeispiel der "Verriegelungseinrichtung kann so getroffen werden, daß kein Teil über die Seitenkante
des Skibrettes hinausragt, wenn die Riegel in Fortsetzung
der beiden Flügel und zu diesen in Längsrichtung verschiebbar angeordnet sind. Allerdings wird in diesem
Fall eine gesonderte Betätigung für die beiden Flügel notwendig sein.
Es sind anstelle des gewundenen Mehrkants 4 in Verbindung
mit der Führung im Teil7 auch andere Einrichtungen denkbar,
die bei der Bremsfreigabe eine seitliche Verschiebung des Hebels bei gleichzeitigem .Verschwenken gewährleisten. Beispielsweise
könnte am Querarm 4 ein Kulissenstift angebracht sein, der in einen schraubenförmig verlaufenden Führungsschlitz
im Halteteil eingreift. Es könnten auf jeden Hebel auch zwei Federn einwirken, deren eine ihn ständig-in
die Bremsstellung zu verschwenken sucht, während die andere ihn nach außen drängt. Beide Bewegungen könnten durch innerhalb
der Skibreite liegende Anschläge verhindert sein, wobei der die Querbewegung verhindernde Anschlag durch den
Skischuh in der Sperrstellung gehalten sein und bei Lösen des Schuhes in eine Freigabestellung bewegt werden müßte.
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Claims (8)
- Patentansprüche.Fangeinrichtung für Skier, bei der im Bindungsbereich Mindestens ein durch Federkraft unter die Skilauffläche schwenkbarer Hebel od.dgl. vorgesehen ist, der mit dem Schuh so zusammenwirkt, daß-der Hebel'bei in der Bindung befindlichem Schuh oberhalb des Bereiches der Lauffläche in einer Berextschaftsstellung gehalten ist und beim Lösen des Schuhes vom Ski selbsttätig in eine Bremsstellung unter die Lauffläche geschwenkt wird, wodurch ein Abgleiten des Skis verhindert wird, dadurch gekennz eichn e t , daß der Hebel (3) in seiner Bereitschaftsstellung innerhalb der Skibreite liegt und bei seiner Freigabe selbsttätig quer zur Skilängsrichtung bis außerhalb der Skibreite verschiebbar ist.
- 2. Fangeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß dem Hebel (3) eine Zwangssteuer einrichtung (4,7) zugeordnet ist, die bei einer Querbewegung eine gleichzeitige Schwenkbewegung erzwingt, und daß der Hebel durch eine Feder (8) quer zur Skilängsrichtung belastet ist.
- 3. .Fangeinrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Hebel Teil eines rechtwinklig gebogenen Bügels (3) ist, dessen den Hebel bildender seitlicher Arm (5) im wesentlichen parallel zur Skilängsrichtung verläuft, während der quer zur Skilängsrichtung verlaufende Quer arm (4) einen verdrehten, vielkantigen Querschnitt, vorzugsweise einen Vier- oder Sechskänt, aufweist, der in einer dem jeweils verwendeten Quer-409884/0382-C-schnitt entsprechenden lührungsöffnung (7) gehalten und in dieser aus seiner BereitSchaftsstellung in die Bremsstellung nach außen ausfahrbar und durch diese zugleich verschwenkbar ist.
- 4. Fangeinrichtung nach Anspruch 3» dadurch· g e k e η η ζ e i c h net , daß der seitliche Arm (5) an seinem freien Ende eine Abschrägung (5a) aufweist.
- 5. langeinrichtung nach wenigstens Anspruch 3> dadurch ge k e ηη ζ e i c h η et , daß die Innenkante des Bügels (3) von der Skiseite in einem Abstand liegt, der kleiner ist als der infolge einer Verdrehung des Bügels (3) um 180° in Querrichtung zurückgelegte Weg.
- 6. langeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5j dadurch g e k en nze lehnet , daß der Bügel (3) von seiner BereitSchaftsstellung in die Bremsstellung durchlauf ene* Winkel zwischen 210^und 270 , vorzugsweise zwischen 225 und 240°, liegt.
- 7· langeinrich tung nach einem der Ansprüche 3 bis 6, dadurch g e ken η ze ic h η et, daß der seitliche Arm (5) des Bügels (3) in einer Raststellung mittels einer quer zur Skilängsrichtung verschiebbaren Verriegelung gehalten wird,-die einen mit jedem Aj?m (5) zusammenwirkenden Riegel (13 bzw. 14) aufweist, der an einem Verriegelungskqrper (12) angeordnet ist und mittels eines Betätigungsarmes (15) aus der Raststellung in eine Freigäbestellung gebracht wer-· den kann. """-".--
- 8. Fangeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch g e k e η η zeichnet, daß der Hebel (3) in seiner40988A/0382Bereitschaftsstellung jaittels einer Verriegelung festhaltbar ist, die eine an einem ^aitebolzen (17) verdrehbar gelagerte Scheibe (16) aufweist, an der das eine Ende wenigstens eines Yerriegelungsarmes (12·) gelenkig (18) gelagert ist, wobei der Verriegelungsarm. (12f) einen Längsschlitz (19) aufweist, der an einem in den Ski (1) fest eingesetzten führungselement, z.B. einer Schraube (20), geführt ist und dessen Ende als Siegel (13',14-') ausgebildet ist, wobei ferner an der Scheibe (16) ein Betätigungsarm (151) befestigt ist.9· fangeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis-8, dadurch gekennzeichnet , daß zwei Bügel (3>3!) vorgesehen sind, die mit Querarmen (4,4·) am Ski (1) in Skilängsrichtung gesehen hintereinander angeordnet und vorzugsweise mit je einer Feder (8,8') beaufschlagt sind.409884/0382
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