DE2428122A1 - Verfahren zur herstellung von elektrischen kabeln - Google Patents
Verfahren zur herstellung von elektrischen kabelnInfo
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Description
242812J2
T 4.9 4-79
Anmelder: BÄINICHI-MIPPON CABLES, LTD., 8, Nishino-cho,
■ Hlgashinrafeogimar Amagasaki-shi, Hyogo-ken, Japan
wad.
MITSUBISHI EETROCHEHICAL CO.,LTD., 5-2, 2-chome,
Marunouclii, Chiyoda-ku, Tokyo-to, Japan
Verfahren zur Hex-stelluag von elektrischen Kabeln
Die Erfindung betrifft ein neues Verfahren zur Herstellung
von. elektrischen Kabeln.
Bei dem erfineüingsgeaiäßen neuen Verfahren handelt es sich
um ela epochemachendes Verfahren zur Herstellung von großen
bzw. dicken elektrischen Kabeln, wie z. B. 140 Kv-Kabeln,
die mit einem gehärtetem polymeren Material isoliert sind, unter Verwendung einer horizontalen Form- und Eärtungsvorrichtur.g
mit einer höheren Geschwindigkeit als bei dem konventionellen
V.G.¥.-Verfahren, wobei die gehärtete polymere
isolierende Schicht frei von Hohlräumen (bzw. Lücken und
Poren) Ist.
Bei dem erf-indungsgemaisen Verfahren wird ein härtbares
polymeres Material, das mittels eines Extruders oder dergleichen
auf einen elektrischen Leiter aufgebracht wird, mittels einer, langgestreckten Düse einer Länge von 1 bis
50 m oder mehr,, auf deren innere Oberfläche ein spezifisches
Formeoagens kontinuierlich aufgebracht wird, geformt
und wärmegehärtet, anschließend v/ira die auf dem elektrischen
Leiter gebildete wärmegehärtete isolierende Schicht mit einem Hochdruck-Kiihlfluid in einer direkt an die Austrittsöffnung
der langgestreckten Düse angeschlossenen
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2423122
Kühlvorrichtung gekühlt. Als Formcoagens sind in dem erfindungsgeniäßen
Verfahren solche verwendbar, wie sie in der deutschen. Patentanmeldung P 21 64- 560.$ beschrieben sind.
Ba durch den hohen Druck des Kühlfluids eine Kraft auf den elektrischen Leiter ausgeübt wird, welche den elektrischen
Leiter nach vornebewegt, wird auf einen. Teil des elektrischen Leiters eine Brems kraft einer bestimmten Größenordnung
ausgeübt, bevor er in den Kreuzkopf eintritt, wie in der deutschen Patentanmeldung P 22 61 207·3 beschrieben.
Entsprechende Versuche haben nun gezeigt, daü die elektrische
Durchschlagsfestigkeit des nach dem erfindungsgemä^en
Verfahren hergestellten elektrischen Kabels beträchtlich verbessert werden kann, wenn die gehärtete isolierende
Schicht aus einem härtbaren Material hergestellt wird, das hauptsächlich aus einem kristallinen Polymerisat besteht,
und wenn die Kühlstufe in einer speziellen Art und Weise
unter Verwendung eines warmen Fluids als Kühlmedium durchgeführt
wird. Durch diese spezielle Kühlung wachsen die kristallinen Phasen in der gehärteten Polymerisatschicht
auf dem elektrischen Leiter, wodurch die elektrische Durchschlagsfestigkeit
der Schicht verbessert wird.
Ziel der Erfindung ist es, das vorstehend beschriebene Verfahren zur Herstellung von elektrischen Kabeln mittels
einer langgestreckten Düse weiter zu verbessern. Ziel der Erfindung ist es ferner, ein Verfahren anzugeben, mit dessen
Hilfe es möglich ist, elektrische Kabel mit einer außergewöhnlich hohen elektrischen Durchschlagsfestigkeit herzustellen,
bei dem man für die Isolation ein härtbares Material verwendet, das hauptsächlich aus einem kristallinen
Polymerisat besteht.
Diese und weitere Ziele der Erfindung werden erreicht mit
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einem verbesserten Verfahren zur Herstellung eines elektrischen
,Kabels, das mit einem gehärteten polymeren Material isoliert ist, das die folgenden Stufen umfaßt: Extrudieren
eines härtbaren Materials auf einen elektrischen Leiter, der kontinuierlich durch eine langgestreckte Düse geführt
wird, auf deren innere Oberfläche ein Formcoagens kontinuierlich aufgebracht wird, und der anschließend durch eine
direkt mit der Aüstrittsöffnung der langgestreckten Düse verbundene Kühlvorrichtung geführt wird, Formen und Härten
des härtbaren Materials mittels der langgestreckten Düse (long-land die) und Kühlen des gehärteten Materials auf dem
elektrischen Leiter mittels eines unter Druck stehenden Kühlfluids in der Kühlvorrichtung, das dadurch gekennzeichnet
ist., daß man als härtbares polymeres Material ein solches verwendet, das ein kristallines Polymerisat und einen
Härter enthält bzw. daraus besteht, und daß in der Kühlvorrichtung mindestens eine milde Kühlzone vorgesehen wird,
die mit dem Fluid gefüllt ist, dessen Temperatur zwischen 40°C und der dem Schmelzpunkt des kristallinen Polymerisats
vor seiner Härtung entsprechenden Temperatur liegt.
Weitere Ziele, Merkmale und Vorteile der Erfindung gehen
aus der folgenden Beschreibung in Verbindung mit der beiliegenden Zeichnung hervor. Diese zeigt einen Längsschnitt
durch eine Vorrichtung zur erfindungsgemäßen Herstellung
eines elektrischen Kabels mit einer gehärteten isolierenden Schicht.
Das erfindungsgemäß verwendete härtbare polymere Material besteht hauptsächlich aus einem kristallinen Polymerisat
und enthält außerdem einen damit gemischten Härter, üls
kristallines Polymerisat sind solche verwendbar, bei denen ein Volumenbruchteil von mindestens etwa 55 J/o im festen Zustand
aus einer kristallinen Phase besteht (nachfolgend
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abgekürzt als VTGP), bevorzugt sind darunter diejenigen
Polymerisate mit einem VPCP von etwa 40 bis etwa 95 ^, bestimmt
nach der Infrarotabsorptionsmethode, wie sie in "Encyclopedia of Polymer Science and Technology", John Wiley
& Sons, Band 4, Seiten 484-487» beschrieben sind, und einem
Schmelzpunkt von etwa 70 bis etwa 200, vorzugsweise von
etwa 80 bis etwa 150°C, bestimmt gemäß ASTM D-2117· Bevorzugte
Beispiele für solche kristallinen Polymerisate sind Polyäthylen, Polypropylen, Polybuten-1 und ähnliche Foly-oL-olefine,
Äthylenvinylacetat, Äthylenäthylacrylat und ähnliche Mischpolymerisate von Poly- -)L -olefinen.
Beispiele für den dem erfindungsgemäBen kristallinen Polymerisat
zuzusetzenden Härter sind solche, wie sie üblicherweise als solche verwendet werden und dazu gehören Di-tert,-butylperoxyd,
tert.-Butylcumylperoxyd, Dicumylperoxyd,
1,3-Bis-(tert.-butylperoxyisopropyl)benzol, 2,5-Dimethyl-2,5-di-(tert.-butylperoxy)hexan,
2,5-Dimethyl~2,5-<li-(tert. butylperoxy)
hexin-3, 1,1-Di-tert.-butylperoxy-3,3,5-trimethylcyclohexan
und ähnliche Dialkylperoxyde.
Der Härter wird in einer Menge von etwa 0,1 bis etwa 10 Gewichtsteilen auf 100 Gewichtsteile des kristallinen Polymerisats
verwendet. Gewünsehtenfalls kann das härtbare
polymere Material außerdem einen üblichen Hartungsbeschleuniger,
ein Härtungscoagens, ein Antialterungsmittel, ein Schmiermittel, Pigment, einen Spannungsstabilisator, einen
Füllstoff und dergleichen enthalten. Diese Zusätze werden im allgemeinen in den üblichen Mengen verwendet.
Die Erfindung wird nachfolgend unter Bezugnahme auf die beiliegende Zeichnung, in der eine Vorrichtung zur Durchführung
des erfindungsgemäßen Verfahrens dargestellt ist, näher erläutert. Eine das kristalline Polymerisat und den
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Härter enthaltende Zubereitung (Masse) E wird aus einem
Extruder (nicht dargestellt) in einen Kreuzkopf 2 eingeführt
und durch einen Durchgang 23 zwischen dem Hauptkörper
21 des Kreuzkopfes 2 und einem Nippel 22 und dann durch einen Durchgang 24- zwischen dem konischen Abschnitt 311
einer langgestreckten Düse 3 und dem Nippel 22 hindurchgeleitet,
um. einen elektrischen Leiter 1 zu überziehen, der mit einer-vorgegebenen Geschwindigkeit kontinuierlich in
den Kreuzkopf 2 eingeführt wird. Der elektrische Leiter 1 wird durch den Nippel 22, die langgestreckte Düse 3 und
dann durch eine Kühlvorrichtung 5> 4ie direkt an die Düse
angeschlossen ist und ein Hochdruckkühlfluid enthält, geführt.
Sofern das Kühlfluid auf den elektrischen Leiter 1 eine Zugkraft ausübt, welche den elektrischen Leiter nach
vorne zieht, ist es wesentlich, daß eine Bremskraft T einer
bestimmten Größenordnung, die der Zugkraft entgegenwix-kt,
auf den elektrischen Leiter 1 ausgeübt wird, bevor er in den Kreuzkopf 2 gelangt, wobei diese Bremskraft T entspre-.
chend der folgenden Beziehung bestimmt wird, die in der deutschen Patentanmeldung P 22 61 207.3 angegeben ist:
ir (Do2 - d2) -p T T ^ Tr (Do2 - d2) v ,ρ
worin Do (cm) den Innendurchmesser des Austrage endes der
langgestreckten Düse 3» d (cm) den Außendurchmesser des elektrischen Leitersi,P (kg/cm ) den Druck des Kühlfluids,
T . (kg) die Bremskraft für den Fall, daß P=O und D = 0,95 Do + 0,05 öl, und T (kg) die Bremskraft für den
Fall bedeuten, daß P = O und D = 1,2 Do - 0,2 α, wobei unter
D (cm) der maximale Außendurchmesser des den elektrischen
Leiter bedeckenden gehärteten isolierenden Materials, das aus der langgestreckten Düse austritt, zu verstehen
ist.
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Die langgestreckte Düse 3 umf aiit die Segmente 31, 32 und
33, die in.Reihe miteinander verbunden sind. Der konische
Abschnitt 311 des Düsensegments 31 ist an dem Kreuzkopf-Hauptkörper
21 mittels einer Düsenhalterung 25 befestigt.
Der Flansch 312 des Düsensegments 31 weist eine -^führungseinrichtung
4- auf, die aus einem Rohr 4-1, einem ringförmigen
Coagens-Vorratsbehälter -4-2 und einem Schlitz 4-3 zur
Einführung eines Formeoagens, wie in der deutschen Patentanmeldung
P 21 64- 560.3 beschrieben, besteht« Durch die
Zuführungseinrichtung 4- wird das Forme ο a ge ns kontinuierlich
auf die innere Oberfläche 35 cLer langgestreckten Düse 3 aufgebracht. Das Formcoagens muli die folgenden vier Bedingungen
erfüllen:
(1) es muß eine Viskosität von 0,5 bis 3000 cSt bei 235°C aufweisen,
(2) sein Absorptionsverhältnis an dem härtbaren polymeren
Material bei 1500C für einen Zeitraumvon 4-5 Stunden
ο
darf nicht mehr als 100 mg/cm betragen,
darf nicht mehr als 100 mg/cm betragen,
(3) es muß frei von einer Gelierung sein, wenn es mit dem organischen Peroxyd in dem härtbaren polymeren Material
in Kontakt kommt,. und
(4-) es darf während der Härtung des härtbaren polymeren Materials
nicht sieden.
Das. vorstehend erwähnte Absorptions verhältnis wird auf die·
folgende Weise bestimmt: eine gehärtete Folie baw. Platte (30 mm χ 30 mm χ 1 mm) aus dem zu verwendenden härtbaren
Material wird 4-5 Stunden lang bei 150°C in das zu verwendende Formcoagens eingetaucht. Die Folie wird vor und nach
dem Eintauchen gewogen Und die Differenz zwischen beiden Gewichten dividiert durch die gesamte Oberflächengröße der
Folie vor dem Eintauchen ergibt das Absorptionsverhältnis.
Die Gelierung des Coagens unter normalen Betriebsbedingungen
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wird wie folgt bestimmt: eine Mischung aus 10 Gewichtsteilen
eines IPormcoagens und 1 Gewichtsteil eines organischen
Peroxyds in einem mit einem Mischer versehenen verschlossenen Behälter wird mit einer Geschwindigkeit von etwa 100G
pro Minute bis auf 235°C erhitzt und 5 Minuten lang bei
dieser Temperatur gehalten, dann wird die Viskosität (--n ^)
der dabei erhaltenen Flüssigkeit bei 235°C gemessen. Die ursprüngliche Viskosität (y o) des Formcoagens selbst bei
235°G wird ebenfalls bestimmt. Das Formcoagens mit einem
Verhältnis τ\λ/ύ) von weniger als 30 geliert unter den erfindungsgejnäß
angewendeten Bedingungen nicht und bildet keinen gelierten Film auf der inneren Oberfläche der langgestreckten
Düse bei einem mindestens einige Stunden lang dauernden kontinuierlichen -Betrieb. Wenn das organische
Peroxyd nicht flüchtig ist, kann die Wärmebehandlung in einem offenen Behälter durchgeführt werden. In dem vorstehend
beschriebenen Test ist es nicht immer notwendig, das tatsächlich dem vulkanisierbaren Material zugemischte organische
Peroxyd zu verwenden. Es können auch andere typische Peroxyde, wie z. B. Dicumylperoxyd, verwendet werden, ohne
daß dabei ein Bestimmungsfehler auftritt. Das auf die innere Oberfläche der Düse aufgebrachte Formcoagens ermöglicht
es, daß die Zubereitung R, die den elektrischen Leiter 1 bedeckt, sich'durch die langgestreckte Düse ,3 im.Kontakt
mrt ihrer inneren Oberfläche 35 zusammen mit dem sich vorwärts bewegenden elektrischen Leiter glatt nach vorne bewegt.
Um die langgestreckte Düse 3 herum ist eine Heizeinrichtung 36 vorgesehen, welche die Düse 3 bei· einer Temperatur
hält, die ausreicht, um die Zubereitung R zu härten, beispielsweise bei 200 bis 3000C. Infolgedessen wird die
den elektrischen Leiter bedeckende Schicht aus der Zubereitung
R während des Durchgangs durch die langgestreckte Düse 3 vollständig erwärmt und gehärtet. Die Länge der langgestreckten
Düse 3 variiert stark in Abhängigkeit von der
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Dicke der Schicht aus der Zubereitung R auf dem elektrischen Leiter, der Reaktionstemperatur des Härters in der
Zubereitung, der jeweiligen Temperatur der langgestreckten Düse und der Transportgeschwindigkeit des elektrischen Leiters
1. Im allgemeinen beträgt ihre Länse 1 bis 50 m, sie liegt vorzugsweise innerhalb des Bereichs/75 bis 30 m. Die
Länge der langgestreckten Düse kann leicht eingestellt werden durch zusätzliche Verwendung oder Weglassen der gewünschten
Anzahl von Düsensegmenten 32.
Die vorstehend erwähnte Kühlvorrichtung 51 cLie eine milde
Kühlzone 51 und eine übliche Kühlzone 52 aufweist, steht
mittels Flanschen mit dem Austragsende der langgestreckten Düse 3 in Verbindung. Die den elektrischen Leiter 1 bedeckende
gehärtete Schicht R wird unter einem erhöhten Druck gekühlt, während sie die milde Kühlzone 51 und dann
die übliche Kühlzone 52 passiert und anschließend in die
Atmosphäre eintritt. Die Zone 51 ist mit einem Kühlfluid
511, z. B. Wasser gefüllt, das bei einer Temperatur von
mindestens 40°C, jedoch unterhalb des Schmelzpunktes des nicht-gehärteten kristallinen Polymerisats, wie es als
Hauptbestandteil der Zubereitung R verwendet ^ird, gehalten
«wird. Wenn das Kühlfluid 511 eine Temperatur unterhalb 400G
aufweist, ist es für die Verwendung in der milden Kühlzone 51 zu kalt und es wird nicht die gewünschte Verbesserung in
bezug auf die Spannungsbeständigkeitseigenschaften des isolierten
Kabels erzielt. Wenn dagegen die Temperatur höher ist als der Schmelzpunkt des nicht-gehärteten kristallinen
Polymerisats, ist das Kühlfluid für die Erzielung eines Kühleffekts zu heiß, wodurch es unmöglich wird, die Eigenschaften
wesentlich zu verbessern. Das Kühlfluid der milden Kühlzone 51 hat daher vorzugsweise eine Temperatur von etwa
40 bis etwa 100, insbesondere von etwa 60 bis etwa 1000C.
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Mit einer milden Kühlzone einer zu kurzen Länge wird die gewünschte Verbesserung in bezug auf die elektrische Durchschlagsfestigkeit
der. gehärteten isolierenden Schicht
offensichtlich nicht erzielt. Die Ziele der Erfindung können in der Regel nur dann erreicht werden, wenn die milde
Kühlzone 51 eine Länge aufweist, die mindestens 1/10 der
Länge L der langgestreckten Düse entspricht. Die gewünschte Länge der Zone 51 beträgt etwa 1/3 L bis etwa 2 L. ·
Das Kühlfluid in der milden Kühlzone muß einen Druck aufweisen, der höher ist als der AtmoSphärendruck, um die Bildung
von Hohlräumen oder Blasen in der gehärteten isolierenden Schicht auszuschließen. Das Kühlfluid weist vorzugsweise
einen Druck von mindestens 3 atm auf, dieser liegt insbesondere innerhalb des" Bereichs von etwa 5 bis etwa
20 atm.
Der Druck des Kühlfluids 522 der üblichen Kühlzone 52 kann
innerhalb des gleichen Bereichs wie derjenige des Kühlfluids
511 in der milden Kühlzone 51 liegen, die Kühlfluids 511
und 522 müssen jedoch nicht notwendigerweise unter gleichem Druck stehen. Aufgrund der Kühlwirkung der üblichen Kühlzone
52 braucht die Überzugsschicht R nur bis zu einem solchen Grad abgekühlt und verfestigt zu werden, daß die Schicht R
nach dem Passieren der Zone 52 nicht mehr verformt wird,
wenn sie auf die gleiche Weise gehandhabt wird wie das bei üblichen Kabeln der Fall ist, die mit einem gehärteten
polymeren Material überzogen sind, beispielsweise wenn sie
auf eine Trommel aufgewickelt werden. Zufriedenstellende Ergebnisse werden erreicht durch Abkühlen der Überzugsschicht R auf eine Temperatur von nicht mehr als 800C. Dies
kann dadurch erzielt werden, daß man die Schicht R beispielsweise mittels eines Kühlfluids von Raumtemperatur
einige Minuten bis einige 10 Minuten lang auf 80°C abkühlt.
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Dementsprechend können dann, wenn die Temperatur des Kühlfluids
in der milden Kahlzone 51 auf einen Wert festgesetzt
wird, bei dem eine Kühlung und Verfestigung bis zu dem oben erwähnten Grad erzielt wird, beispielsweise bei 40 bis
800C, die milde Kühlzone und die übliche Kühlzone zu einer
Zone miteinander vereinigt werden.
Erfindungsgemäß ist es auch' möglich, die milde Kühlzone in
jeder gewünschten Position innerhalb der Kühlvorrichtung anzuordnen, sofern durch diü Kühlvorrichtung sichergestellt
ist, daß die Überzugsschicht auf dem elektrischen Leiter bis zu dem obengenannten Grad abgekühlt und verfestigt worden
ist, wenn er aus der Vorrichtung austritt. Darüber hinaus kann erfindungsgemäJi eine andere Zone, die mit einem
Kühlfluid einer höheren Temperatur, die nicht unterhalb des Schmelzpunktes des nicht-gehärteten kristallinen Polymerisats
liegt, die sogar bis zu der Temperatur der langgestreckten Düse gehen kann, gefüllt ist, vor der milden
Kühlzone, nämlich in Richtung der-langgestreckten Düse, vorgesehen sein.
Die vorliegende Erfindung kann gemäß einer anderen bevorzugten Durchführungsform praktisch angewendet werden, bei
der die milde Kühlzone zwischen zwei üblichen Kühlzonen angeordnet
ist, die mit einem Kühlfluid einer Temperatur unterhalb 40°C gefüllt sind. Wenn das Kabel aus der langge- '
streckten Düse in die Kühlvorrichtung eintritt, wird es zuerst mit dem Fluid mit einer Temperatur unterhalb 4-00C in
einer der üblichen Kühlzonen gekühlt, dann wird es durch ein Fluid einer höheren Temperatur in der milden Kühlzone
geführt und anschließend gelangt es in die andere übliche Kühlzone, in der es mit dem Fluid mit einer Temperatur unterhalb
4-00C abgekühlt wird. Der so durchgeführte Kühlvorgang
ist besonders wirksam in bezug auf die Verbesserung
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der elektrischen Durchschlagsfestigkeit des Kabels.
Die Erfindung wird an Hand der folgenden Vergleichsbeispiele
und Beispiele näher erläutert, ohne jedoch darauf beschränkt zu sein. Die darin angegebenen Teile und Prozente
beziehen sich alle auf das Gewicht.
Ein litzen förmiger elektrischer Leiter mit einer Querschnitts-
2
fläche von 100 mm (19/2,6 mm) wurde unter Einwirkung einer Bremskraft von 70 kg auf denselben mit einer Geschwindigkeit von 3,38 m/min kontinuierlich durch eine elektrische Kabelherstellungsvorrichtung "vom horizontalen Typ geführt, die bestand aus einem üblichen Kreuzkopf für die gleichzeitige Extrusion von drei Schichten, einer langgestreckten Düse, von der ein Ende mit dem Kreuzkopf verbunden war und die einen Durchmesser von 24,0 mm und eine Länge von 12 m aufwies, und einer Kühlvorrichtung, die mit dem anderen Ende der Düse verbunden war und eine Länge von 20 m aufwies. Die langgestreckte Düse wurde mittels einer um die Düse herum vorgesehenen Heizeinrichtung bei 2500C gehalten, während ein Formcoagens (Unilube 75DS-2620, ein Produkt der Firma Nippon Oils & Pats Co., Ltd., Japan) mit einer Viskosität bei 2350C von 452 cSt, einem Absorptionsverhältnis an dem gehärteten Polyäthylen bei 1500C für einen Zeitraum von 45 Stunden von 0,15 mg/cm und einem Siedepunkt oberhalb 260°C, das frei von einer Gelierung (bestimmt nach dem oben beschriebenen Verfahren) war, kontinuierlich der inneren Oberfläche der Düse mit einer Geschwindigkeit von 28 ccm/min zugeführt wurde. Unter Verwendung von drei Extrudern wurden eine halbleitende Zubereitung zum Abschirmen des elektrischen Leiters, eine isolierende Zubereitung und eine halbleitende
fläche von 100 mm (19/2,6 mm) wurde unter Einwirkung einer Bremskraft von 70 kg auf denselben mit einer Geschwindigkeit von 3,38 m/min kontinuierlich durch eine elektrische Kabelherstellungsvorrichtung "vom horizontalen Typ geführt, die bestand aus einem üblichen Kreuzkopf für die gleichzeitige Extrusion von drei Schichten, einer langgestreckten Düse, von der ein Ende mit dem Kreuzkopf verbunden war und die einen Durchmesser von 24,0 mm und eine Länge von 12 m aufwies, und einer Kühlvorrichtung, die mit dem anderen Ende der Düse verbunden war und eine Länge von 20 m aufwies. Die langgestreckte Düse wurde mittels einer um die Düse herum vorgesehenen Heizeinrichtung bei 2500C gehalten, während ein Formcoagens (Unilube 75DS-2620, ein Produkt der Firma Nippon Oils & Pats Co., Ltd., Japan) mit einer Viskosität bei 2350C von 452 cSt, einem Absorptionsverhältnis an dem gehärteten Polyäthylen bei 1500C für einen Zeitraum von 45 Stunden von 0,15 mg/cm und einem Siedepunkt oberhalb 260°C, das frei von einer Gelierung (bestimmt nach dem oben beschriebenen Verfahren) war, kontinuierlich der inneren Oberfläche der Düse mit einer Geschwindigkeit von 28 ccm/min zugeführt wurde. Unter Verwendung von drei Extrudern wurden eine halbleitende Zubereitung zum Abschirmen des elektrischen Leiters, eine isolierende Zubereitung und eine halbleitende
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Zubereitung zum Überziehen der isolierenden Schicht, wie nachfolgend angegeben, gleichzeitig aus dem Kreuzkopf in
drei Schichten einer Dicke von jeweils 0,5min, 4-»0 mm bzw.
0,15 mm auf den elektrischen Leiter extrudiert. Die Überzugsschichten
wurden zusammen mit dem sich vorwärts-bewegenden
elektrischen Leiter durch die langgestreckte Düse und dann durch die Kühlvorrichtung geführt. Die halbleitende
Zubereitung zur Abschirmung des elektrischen Leiters bestand aus 100 Teilen eines Äthylen/Vinylacetat-Mischpolymerisats
(mit 20 % Vinylacetat), 50 Teilen Ruß una. 20 Teilen
Dicumylperoxyd. Die isolierende Zubereitung bestand aus
Teilen Polyäthylen (Dichte 0,920, Schmelzindex 1,0, Schmelzpunkt 113°C, bestimmt genial ASTM D-123S-65T, VPGP: 65 %,
bestimmt nach der oben beschriebenen Infrarotabsorptionsmethode)
, 20 Teilen Dicumylperoxyd und 0,2 Teilen 4-,V-Thiobis-(6-t-butyl-m-cresol).
Die isolierende Überzugsmasse bestand aus 100 Teilen eines Äthylen/Vinylacetat-Mischpolymerisats
(mit 20 % Vinylacetat) und 50 Teilen Ruß. Die Kühlvorrichtung war auf ihrer gesamten Länge mit Kühlwasser von
20°C und einem Druck von 18 kg/cm gefüllt und die Temperatur des Wassers wurde danach durch kontinuierliches Durchleiten
von Wasser durch die Vorrichtung bei 200C gehalten.
Innerhalb von 5 Stunden wurden etwa 1000 m eines elektrischen Kabels mit einem gehärteten Überzug erhalten. Die
durchschnittliche Wechselstrom-Langzeitdurchschlagsfestigkeit
und die durchschnittliche Impuls-Durchschlagsfestigkeit
von fünf Proben des so hergestellten elektrischen Kabels betrug 32 KV/mm bzw. 79 KV/mm (alle nachfolgend angegebenen
Durchschlagsfestigkeitswerte stellen jeweils einen Durchschnittswert von fünf Proben dar).
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Auf die ,gleiche Weise wie in dem Vergleichsbeispiel 1 beschrieben
wurde ein elektrisches Kabel hergestellt, wobei diesmal jedoch eine Unterteilung, wie sie aus der Pig. 1 zu
ersehen ist, in der Kühlvorrichtung in einer Position 8 m
von ihrem Einladende entfernt angeordnet wurde, um eine
milde Kühlzone zu schaffen, die sich von dem Sinlaßende bis zu der Unterteilung erstreckte und mit Wasser von 900C un-
2
ter einem Druck von 18 kg/cm gefüllt, war, wobei der 12 m lange übrige Abschnitt der Vorrichtung als übliche Kühlzone diente, die mit Wasser von 200C unter einem Druck von 18 kg/cm gefüllt war. Das erhaltene elektrische Kabel wies eine Wechselstrom-Langzeitdurchschlagsfestigkeit und eine Impuls-Durchschlagsfestigkeit von 54- KV/mm bzw. 89 KV/mm auf.
ter einem Druck von 18 kg/cm gefüllt, war, wobei der 12 m lange übrige Abschnitt der Vorrichtung als übliche Kühlzone diente, die mit Wasser von 200C unter einem Druck von 18 kg/cm gefüllt war. Das erhaltene elektrische Kabel wies eine Wechselstrom-Langzeitdurchschlagsfestigkeit und eine Impuls-Durchschlagsfestigkeit von 54- KV/mm bzw. 89 KV/mm auf.
Beispiele 2' bis
5
und Vergleichsbeispiele 2 bis.4-
Auf die gleiche Weise wie in dem Vergleichsbeispiel 1 oder in dem Beispiel 1 wurden unter den in der nachfolgenden Tabelle
angegebenen Herstellungsbedingungen elektrische Kabel hergestellt; die Durchschlagsfestigkeiten der jeweils erhaltenen
Kabel sind ebenfalls in der folgenden Tabelle angegeben. In dem Vergleichsbeispiel 3 und in dem Beispiel 3
wurde anstatt der Extrusion der Leiterabschirmungszubereitung ein Leiter verwendet, der mit einem Kylongewebe
umhüllt ^war, das mit einer Butylkautschuk als Grundpolymerisat
enthaltenden halbleitenden Masse bedeckt war. Außerdem wurde in Beispiel, 5 eine übliche Kühlzone einer Länge
von 20 m, die Wasser von 200C enthielt, vor der milden Kühlzone, d. h. auf der Düsenseite derselbentangeordnet.
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Struktur des elektrischen Kabels
Vergleichsbeispiel ,2
ilektrischer Leiter
200 mm (37/2,6)
litzenförmiger Leiter
Do
Leiterabschirmungs- schicht
Material
wie in Vergleichsbeispiel 1
Dicke (mm)
0,5
Do
Do
Isolierende Schicht
100 Teile Polyäthylen (Dichte 0,92, MI 1,0, F". 113 C, VFCP 65 #),
Material 2,5 Teile t-Butylcurayl-
peroxyd, 0,5 Teile 4,4·-
Butyliden-bis-(3-methyl-6-t-butylpiienol)
Butyliden-bis-(3-methyl-6-t-butylpiienol)
Dicke (mm)
7,0
Do
Do
Isolierende Abschirmungsschicht
Material
wie in Vergleichsbeispiel 1
Dicke (mm)
0,15
Do
Do
Herstellungsbedingungen
| Transportgeschwindig | - | 1,82 | Do |
| keit des elektrischen | |||
| Leiters (m/min) | |||
| Langgestreckte Düse | 35,0 | Do | |
| Durchmesser (mm) | 12 | Do | |
| Länge (m) | 255 | Do | |
| Temperatur ( C) | oberflächenaktives Mittel | ||
| (Unilube 75DE 2620, ein | |||
| Produkt der Firma Nippon | JJO | ||
| bormcoagens | Oils & Fats Co., Ltd.) | ||
| ECühlvor r ic ht unsc | 20 | Do | |
| Gesamtlänge (m) | |||
| Länge der milden | — | 10 | |
| Kühlzone (m) | |||
| Temperatur des Kühl- | - | 90 | |
| fluids derselben (0C) | |||
| Länge der üblichen | 20 | 10 | |
| Kühlzone (m) | |||
| Temperatur des Kühl- | 20 | 2p | |
| fluids derselben ( C) |
409882/0859
Vergleichsbeispiel 2
remskraft (kg)
150
| Eigenschaften des elektrischen Kabels |
36 ■ ' . | 46 |
| Wechselstrom-Langze it - durchschlagsfestigkeit (KV/mm) : |
83 | 97 |
| Impuls-Durchschlags festigkeit (KV/mm) |
||
| Struktur cies elektrischen |
"Kabels | 1 | Material | (mm) | (mm) | Vergleichsbeispiel 3 Beispiel 3 | Do | Do |
| elektrischer | Leiter | Dicke | Material | LaI | 22 mm (7/2,0) itzenförniiger Leiter |
Bo | ||
| Leitersfa se hirmungs- schicht |
Dicke | (mm) | wie in Vergleichs beispiel 1 |
Do | Do | |||
| Isolierende Schicht |
saterj | 0,5 | 100 Teile Polyäthylen (Dichte 0,960, MI 0,4, I1. 131 C, VFGP 85 %Ί, 2,0 Teile 2,5-Dimethyl- Do 2,5-di-(butyl-peroxy)- hexan-3, 0,5 Teile 4,4- Thio-bis-(6-t-butyl-m-cresol) |
|||||
| Dicke | 5,5 | |||||||
| Isolierende Abschir- |
be?sjLleisleichs; | |||||||
| nungsschicht - |
0,15 | |||||||
409882/0859
| Herstellungs bedingungen |
Vergleichsbeispiel 3 | Beispiel 3 | 0*1) | Do |
| Transportge schwindig- | ||||
| ceit des elektrischen | 0,58 | Do | 2 | |
| Leiters (m/min) | ||||
| Langgestreckte Düse | 90 | |||
| Durchmesser (mm) | 15,2 | Do | ||
| Länge (m) | 2,6 | Do | 2 | |
| Temperatur (ÜC) | 250 | Do | ||
| "Pl ο no η-204", ein Pro | 20 | |||
| Formeoagens | dukt der Firma Nippon | Do | Do | |
| Oils & Pats Co., Ltd. | ||||
| Kühlvorrichtung | ||||
| Gesamtlänge (m) | 4 | |||
| Länge der milden | ||||
| Kühlzone (m) | — | |||
| Temperatur des Kühl- | ||||
| fluids derselben ( C) | — | |||
| Länge der üblichen | ||||
| Kühlzone (m) | 4 | |||
| Temperatur des Kühl- | ||||
| fluids derselben (0C) | 20 | |||
| Bremskraft (kg) | 30 |
| Eigenschaften des elektrischen Kabels |
37 | 55 |
| iVechse Istrom-Langzeit- iurchschlagsfestigkeit (KV/mm) |
83 | 88 |
| Impuls-Durc hs chlags- festigkeit (KV/mm) |
||
(*1): Viskosität bei 235°C: 8,96 cSt, Absorptionsverhältnis
an gehärtetem Polyäthylen bei 1500C für 45 Stunden:
0,1 mg/cm , Kp: 3000C, frei von Gelierung.
409882/0859
| Struktur des elektrischen |
Kabels | Vergleichsbeispiel 4 | Beispiele 4 5 |
Do |
| elektrischer | Leiter | 100 mm2 (19/2,6) | Do | Do |
| Leiterab- schirmungs- |
wie in Vergleichs beispiel 1 |
Do | Do | |
| schicht | 0,5 | Do | Do | |
| Isolierende Schicht |
100 Teile üthylenvinyl- acetat-Mischpolymerisat (Dichte Ό,93, MI 3,5, F. 97 C, VFCP 58 %, ent haltend 14 % Vinylacetat) 2,5 Teile t-Butylcumyl- peroxyd, 0,3 Teile 4,4'- Thio-bis-(3-methyl-6-t- butylphenol) |
,Do | Do | |
| 4,0 | Do | Do | ||
| Isolierende Abschir |
wie in Vergleichs beispiel 1 |
Do | ||
| mungsschicht | 0,15 | |||
| Material. | ||||
| Dicke . (mm) | ||||
| Material | ||||
| Dicke (mm) | ||||
| Material | ||||
| Dicke (mm) |
| Herstellungs- bedingungen |
3,45 | Do | Do |
| Transportgeschwindig keit des elektrischen Leiters (m/min) |
|||
| Langgestreckte Düse | 24,0 12 250 |
Do Do Do |
Do Do Do |
| Durchmesser (mm) Länge (m) Temperatur ( C) |
"Unilube 50MB-168X", ein Produkt der Firma Nippon Oils & Fats Co., Ltd. (*2) |
Do | Do |
| Formeoagens | |||
409882/0859
Vergleichsbeispiel U-
Beispiele 4- 5
| Sxihlvorr ic nt ung | 20 | Do | Do |
| Gesamtlänge Cm) | |||
| • Länge der milden | — | 12 | Do |
| Küiilzone (m) | |||
| Temperatur des" Küiil- | — | 60 | 90 |
| fluids derselben (0C) | |||
| Länge der üblichen | 20 | 8 | 90 |
| Kühlzone (m) | |||
| Temperatur des Kühl- | .20 | 30 | 20 |
| fluids derselben ( C) | 70 | Do | Do |
| Bremskraft (kg) | |||
| Eigenschaften des elektrischen Kabels |
31 | 52 | 54- |
| tfechselstrom-Langzelt- iurchschlagsfestigkeit (KV/mm) |
77 | 91 | 97 |
| Impuls-Durchschlags festigkeit (KV/mm) |
|||
(*2): Viskosität bei 235°C: 28 cSt, Absorptionsverhältnis
an einem gehärteten Sthylen/Vinylacetat-Mischpolymerisat
bei 15O0C für 45 Stunden: 0,1 mg/cm2, Kp. 30O0C,
frei von Gelierung.
409882/0859
Claims (1)
- Pate at a ns p r iic tieVerfahren zur Herstellung eines elektrischen Kabels, das mit einem gehärteten polymeren Material isoliert ist und die folgenden Stufen umfaßt: Extrudieren eines härtbaren Materials auf einen elektrischen Leiter, der kontinuierlich durch .eine langgestreckte Düse geführt wird, auf deren innere Oberfläche ein Formcoagens kontinuierlich aufgöbracht wird, und der anschließend durch eir.e Kühlvorrichtung geführt wird, die direkt mit der Austrittsöffnung; der langgestreckten Düse in Verbindung steht, Formen und Härten des härtbaren Materials mittels der langgestreckten Düse und Kühlen des gehärteten Materials auf dem elektrischen Leiter mittels eines unter Druck stehenden Kühlfluids in der Kühlvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß man als härtbares polymeres Material ein solches verwendet, das ein kristallines Polymerisat und einen Härter enthält bzw. daraus besteht, und daß man in der Kühlvorrichtung mindestens eine milde Kühlzone vorsieht, axe mit einem Fluid gefüllt ist, dessen Temperatur zwischen 400G und einer dem Schmelzpunkt des kristallinen Polymerisats vor der Härtung desselben entsprechenden Temperatur liegt.2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man ein Formcoagens verwendet, das die folgenden Bedingungen erfüllt:(1) das eine Viskosität bei 235°C von 0,5 bis 3000 cSt aufweist,(2) dessen Absorptionsverhältnis an dem härtbaren polymeren Material bei 1500C für einen Zeitraum von 4-5Stunden nicht mehr als 100 mg/cm beträgt,(3) das frei von einer Gelierung ist, wenn es mit. dem409882/0859organischen Peroxyd in der härtbaren polymeren Masse in Kontakt kommt, und(4-) das während der Härtung des härtbaren polymeren Materials nicht siedet.Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß man auf einen Teil des elektrischen Leiters in entgegengesetzter Richtung zu der Bewegungsrichtung des elektrischen Leiters eine Bremskraft T (in kg) einwirken läßt, bevor dieser Teil des elektrischen Leiters in den Extruder-Kreuzkopf eintritt, wobei die Bremskraft T entsprechend der folgenden Beziehung bestimmt wird: 7T(Do2 - d2) r T ^T .^ 7T(Do2 - d2)maxworin Do (cm) der Innendurchmesser des Austragsendes der langgestreckten Düse, d (cm) der .Außendurchmesser deselektrischen Leiters, P (kg/cm ) der Druck des Kühlfluids, Tmin (kg) die Bremskraft für den Fall, daß P=O und D = 0,95Do + 0,05d, und T v (kg)-die Bremskraft fürmaxden Fall, daß P=O und D = 1,2Do - 0,2d sind, wobei D(cm) den maximalen äußeren Durchmesser des den elektrischen Leiter bedeckenden und aus der langgestreckten Düse austretenden gehärteten isolierenden Materials darstellt.4-. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge der milden Kühlzone mindestens 1/10 der Länge der langgestreckten Düse beträgt.5. Verfahren nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis Ψ, dadurch gekennzeichnet, daß die Temperatur des Kiihlfluids in der milden Kühlzone zwischen etwa 60 und etwa 10O0C liegt.409582/08596. Verfahren nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß als kristallines Polymerisat Polyäthylen verwendet wird.409882/0859Leerseite
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| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP48066541A JPS5013894A (de) | 1973-06-12 | 1973-06-12 |
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| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2428122A1 true DE2428122A1 (de) | 1975-01-09 |
Family
ID=13318852
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
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|---|---|
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Families Citing this family (4)
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|---|---|---|---|---|
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-
1973
- 1973-06-12 JP JP48066541A patent/JPS5013894A/ja active Pending
-
1974
- 1974-06-11 DE DE19742428122 patent/DE2428122A1/de active Pending
- 1974-06-12 GB GB2603074A patent/GB1421109A/en not_active Expired
- 1974-06-12 FR FR7420397A patent/FR2233172B1/fr not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB1421109A (en) | 1976-01-14 |
| JPS5013894A (de) | 1975-02-13 |
| FR2233172A1 (de) | 1975-01-10 |
| FR2233172B1 (de) | 1978-02-17 |
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