DE2428115A1 - Vorrichtung zum schneiden eines noch plastischen porenbetonblockes - Google Patents
Vorrichtung zum schneiden eines noch plastischen porenbetonblockesInfo
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Description
- Vorrichtung zum Schneiden eines noch plastischen Porenbetonblockes.
- Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Schneiden eines noch plastischen Porenbetonblockes, mit einem aus mehreren parallel und in Abstand voneinander angeordneten Lamellen bestehenden, horizontalen Schneidtisch zur Aufnahme des auf seiner Breitseite liegenden, quaderförmigen Porenbetonblockes, und mit einem relativ zum Schneidtisch in Längßrichtung der Lamellen beweglichen Schneidrahmen mit mehreren in Vertikalebenen verlaufenden, durch die Schlitze zwischen den Lamellen hindurchgeführten Schneiddrähten, durch die der Block in ersten horizontal veriaufendsn Schneidrichtung zerteilbar ist, worauf der Block anschließend durch eine weitere Schneidvorrichtung mit in Vertikal ebenen verlaufenden Schneiddrähten in einer zweiten, senkrecht zur ersten, ebenfalls horizontal verlaufenden Schneideinrichtung zerteilbar ist.
- Bei einer derartigen (aus der deutschen Patentanmeldung 80 a, J 964) bekannten Vorrichtung sind die Lamellen an ihren beiden Enden auf Querträgern abgestützt. Sie enthalten Quernuten, in welche die Bügel der weiteren Schneidvorrichtung zum Querschneiden des Blockes eingreifen. Wird nun der Block zunächst in der eraten Schneidrichtung, die in Längsrichtung der Lamellen verläuft, in seiner Längsrichtung aufgeteilt, so entstehen nach dem Aufteilen Schnittspalte, deren Breite in etwa der Stärke der verwendeten Schneiddrähte entspricht. Diese Schnittspalte haben den Nachteil, daß beim anschließenden Querschneiden des Blockes mittels der erwähnten Schneidbügel die Kanten der aufgeteilten Blockteile ausbröckeln.
- Man hat nun erkannt, daß das Ausbröckeln verhindert werden kann, wenn man die geschnittenen Blockteile nach dem ersten Schnitt um die Schnittspaltstärke zusammenschiebt, so daß die Blockteile wieder dicht aneinanderliegen. Um dies zu erreichen wird bei einer (aus der DT-OS 2 031 514) bekannten Schneidvorrichtung der Block nach dem Schneiden in Längsrichtung auf einen Tisch gebracht. Eine Hubvorrichtung mit Klemmbacken, die sich parallel zu den Schnittflächen erstrecken, greift dann mit ihren Klemmbacken an den Längsseiten des Blockes an und drückt die Blockteile zusammen.
- Hierbei gleiten jedoch die Blockteile auf dem Tisch. Infolge des Gewichtea der Blockteile entsteht hierbei eine nicht unerhebliche Reibung. Zumindest auf die äußeren Blockteile müssen deshalb die Klemmbacken mit einem erheblichen Druck einwirken. Es besteht beim anschließenden Härten dann die Gefahr, daß die fest zusammengedrückten Blockteile zusammen backen und wieder mittels besonderer Vorrichtungen auseinandergetrennt werden müssen. Außerdem kann durch den hohen Druck der glemmbacken eine Naßänderung der äußeren Blockteile eintreten. Schließlich besteht bei der bekannten Vorrichtung der Tisch nicht aus einer durchgehenden Platte, sondern aus einzelnen Stäben, die in Nuten des Tisches versenkt angeordnet sind. Wenn diese Stäbe nicht 100%ig mit der Tischoberfläche fluchten, so besteht der Tisch aus einer Vielzahl von Vorsprüngen und Vertiefungen, die nicht nur die Verschiebung behindern, sondern auch ein Ausbröckeln der Blockteile an ihrer Unterseite beim Verschieben bewirken.
- Es ist auch (aus der DD-OS 2 031 530) eine Schneidvorrichtung bekannt, bej der der Block mittels 'Klemmbacken, die an den Längsseiten des Blockes angreifen, angehoben wird und dann in angehobenem Zustand mittels Schneiddrähten in Längsrichtung aufgeteilt wird. Durch den Klemmdruck der Klemmbacken, der quer zu der Schneidrichtung wirkt, werden die Schnittspalte wieder zugedrückt. Damit jedoch die geschnittenen und mehr in der Mitte liegenden Blockteile nicht nach unten herausgleiten müssen die Klemmbacken mit erheblicher Kraft den Block in Querrichtung zusammendrücken. Es besteht auch hier die Gefahr von Naßveränderungen und die Gefahr des Zusammenbackens beim anschließenden Härten.
- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der eingangs erwähnten Art zum Schneiden eines noch plastischen Porenbetonblockes zu schaffen, mittels welcher der auf seiner Breitseite liegende Block mit hoher Schnittgenauigkeit und unter Vermeidung des Ausbröckelns der Kanten geschnitten werden-kann. | Dies Wird nach der Erfindung dadurch erreicht, daß die Lamellen senkrecht zu ihrer Längsrichtung horizontal verschiebbar gelagert sind und zwischen den Lamellen Abstandshalter vorgesehen sind, die das gegenseitige Auseinanderziehen und Zusammenschieben der Lamellen auf die Stärke des Schnitt spaltes begrenzen, derart, daß der gegenseitige Abstand der vor dem Schneiden auseinandergezogenen Lamellen nach dem Schneiden in der ersten Schneidrichtung durch Zusammenschieben der Lamellen um die Schnittspaltstärke verringerbar ist.
- Mittels dieser neuen Vorrichtung kann der Block zunächst in einer Richtung, vorzugsweise seiner Querrichtung geschnitten werden. Anschließend werden die Lamellen ziehharmonikaartig zusammengeschoben und zwar jeweils um einen Betrag der der Stärke des Schnittspaltes entspricht. Die auf den Lamellen ruhenden geschnittenen Teile des Blockes werden dadurch einander genahert und der Schnittspalt geschlossen, ohne daß die geschnittenen Teile auf den Lamellen gleiten. Beim anschließenden Schneiden in einer Richtung senkrecht zu der ersten Richtung, also vorzugsweise in Längsrichtung, liegen die vorher geschnittenen Teile des Blockes wieder dicht aneinander, wodurch das Ausbröckeln an den Kanten verhindert wird. Sie werden jedoch nicht, wie bei vorbekannten Vorrichtungen, zussmmengepreßt, so daß weder Maßveränderungen auftreten noch ein Zusammenbacken der Teile beim anschließenden Harten zu befürchten ist. Die Vorrichtung arbeitet mit verhältnismäßig kurzen Schneiddrakt-en, da sich diese in Höhenrichtung des Blockes erstrecken und dieser in Höhenrichtung seine kürzeste Ausdehnung aufweist. Die Verwendung von kurzen Schneiddrähten hat den Vorteil einer hohen Schnittgenauigkeit.
- Weitere vorteilhafteAusgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet.
- Die Erfindung ist in folgendem anhand von Ausführungsbeispielen naher erläutert.
- Es zeigen: Fig. 1 einen Teillängsschnitt durch die Vorrichtung Fig. 2 einen Teilquerschnitt derselben Fig. 3 eine Teildraufsicht Fig. 4 einen Längsschnitt durch einen der Abstandhalter mit einer ersten Ausführungsform einer Verstelleinrichtung Fig. 5 eine Teildraufsicht auf den Schneidtisch mit einer Verstelleinrichtung in einer zweiten Ausführungsform Fig. 6 Einzelheiten der zweiten Verstelleinrichtung.
- In der Zeichnung ist die neue Vorrichtung anhand einer Vorrichtung zum Querschneiden eines noch plastischen Porenbetonblockes beschrieben. Unter Querschneiden versteht man eine Schnittrichtung, die parallel zu einer Querseite des im allgemeinen quaderförmigen Porenbetonblockes verläuft.
- In der Zeichnung ist mit 1 der Schneidtisch in seiner Gesamtheit bezeichnet, der zur Aufnahme des auf seiner Breitseite liegenden quaderförmigen Porenbetonblockes 2 dient, der mit strichpunktierten Linien eingezeichnet ist. Der Schneidtisch 1 besteht aus mehreren parallel zueinander angeordneten Lamellen 3, die bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel aus sogenannten Breitflanschträgern bestehen. Im Bereich der Auflagefläche des Porenbetonblockes 2 sind auf den Lamellen Stützplatten 4 angeordnet, deren Breite größer ist als die der Breitflanschträger, um bei einer Steinbreite B1 bzw. B2 von 24 bzw. 25 cm einerseits einen möglichst schmalen Schlitz zwischen den Stützplatten 4 zu erhalten und andererseits Breit £1 anis chträger verwenden zu können, die einen möglichst kleinen Querschnitt aufweisen. Es ist ferner ein Schneidrahmen 5 vorgesehen, mit mehreren in Vertikalebenen verlaufenden, durch Schlitze zwischen den Lamellen 3 hindurchgeführten Schneiddrähten 6. Der Schneidrahmen 5 ist in harizontaler Richtung und in Längsrichtung der Lamellen 3 verschiebbar. Die Schneiddrähte 6 können in bekannter Weise während des Schneidens in ihrer Längsrichtung hin- und herbewegt werden, um möglichst glatte Schnittflächen zu erhalten.
- Die Lamellen 3 sind senkrecht zu ihrer Längsrichtung in Richtung A horizontal verschiebbar gelagert. Zwischen den Lamellen 3 sind Abstandshalter 7 vorgesehen, die das gegenseitige Auseinanderziehen und Zusammenschieben der Lamellen auf die Stärke 5 des Schnittspaltes begrenzen(Fig. 4). Mittels der Abstandshalter 7 sind samtliche Lamellen zusammengekuppelt.
- Die Abstandshalter sind zweckmäßig an beiden Enden der Lamellen vorgesehen.
- Wie aus Fig. 4 erkennbar ist besteht jeder der Abstandshalter 7 aus einer in einem Gehäuse 8 um einen Weg s zwischen zwei Anschlägen 9 und 10 frei verschiebbaren Stange 11. Der Anschlag 10 ist als Schraube ausgebildet und damit verstellbar.
- Auf diese Weise kann der Weg s um den die Lamellen gegenseitig auseinander- bzw. zusammengeschoben werden können genau der jeweiligen Stärke des Schnitt spaltes angepaßt werden, der in etwa der Stärke des Schneiddrahtes entspricht.
- Das aus dem Gehäuse 8 herausragende Ende iia der Stange 11 könnte im Prinzip Jeweils mit der benachbarten Lamelle 3 verbunden sein. Es soll jedoch mit der neuen Vorrichtung der Porenbetonblock 2 in Steine aufgeteilt werden mit den unterschiedlichen Breiten B1 von 24 cm bzw. B2 von 25 cm. In dem einen Fall muß der Abstand B1 von der Mitte der Lamelle bis zur Mitte der benachbarten Lamelle 24 cm betragen, im anderen Fall der Abstand B2 25 cm. Um dies zu erreichen ist das aus dem Gehäuse 8 herausragende Ende lla der Stange 11 mit einem doppelt wirkenden Kolben 12 verbunden, der in einem Zylinder 13 zwischen zwei Anschlägen 14 und 15 um 1 cm verschiebbar ist. Der Kolben 12 kann pneumatisch oder vorteilhaft hydraulisch beatifschlagt werden. Bei der in Fig. 4 voll ausgezeichneten Stellung des Kolbens 12 beträgt der Mittenabstand beider Lamellen 25 cm. Dabei liegt der Kolben 12 an dem Anschlag 14 an. Sollen Steine von 24 cm Breite geschnitten werden, so wird der rechts neben dem Kolben liegende Zylinderraum mit Druck beaufschlagt, so daß sich der Kolben an dem zweckmäßig verstellbaren Anschlag 15 anlegt. Da Verstelleinrichtungen 16 jeweils zwischen allen Lamellen vorgesehen sind können alle Lamellen gleichzeitig um 1 cm einander genähert bzw. voneinander entfernt werden, wenn man von einem Steinmaß auf das andere umstellen will. Der rechte bzw. linke Zylinderraum des Zylinders 17 bleibt dann ständig unter Druck. Beim Auseinanderziehen bzw.
- Zusammenschieben sämtlicher Lamellen, das jeweils vor und nach dem Schneiden erfolgt9 verändert der Kolben 12 seine Lage in dem Zylinder 17 nicht0 Das Auseinanderziehen bzw. Zusammenschieben-der Lamellen wird dann allein durch den vorher beschriebenen Abstandshalter auf die Stärke des Schnitt spaltes von etwa 0,8 mm begrenzt. Alle Maße sollen jedoch nur als Beispiel gelten, denn es ist möglich,das gleiche Prinzip auch auf andere Steinbreiten bzw. andere Breiten des Schnittspaltes anzuwenden. Wenn auf der neuen Vorrichtung außer Steinen mit zwei verschiedenen Abmessungen auch noch Platten geschnitten werden sollen, so können diese Platten recht unterschiedliche Ab messungen aufweisen. Die Lamellen müssen dann, um den Durchtritt der Schneiddrähte zu ermöglichen, beliebig verschoben werden können. Zu diesem Zweck kann gemäß den Fig. 5 und 6 außer dem erwähnten Abstandshalter 7 und der ersten Verstelleinrichtung 16 noch eine weitere Verstelleinrichtung 17 vorgesehen Ein, die im Prinzip ähnlich arbeitet, wie die Verstelleinrichtung 16. In diesem Fall ist das Gehäuse 8 des Abstandshalters 7 mit einem doppelt wirkenden Kolben 19 verbunden, der in einem Zylinder 18 angeordnet ist, der wieder zweckmäßig hydraulisch beaufschlagt werden kann. Da jedoch eine Verstellung in einem größeren Maße beabsichtigt ist, muß der Zylinder 18 eine größere Länge aufweisen. Da diese Länge wesentlich größer ist als der normale Mittenabstand zwischen zwei Lamellen ist in diesem Fall der Zylinder 18 jeweils an der übernächsten Lamelle befestigt und tritt durch die dazwischenliegende Lamelle hindurch, ohne mit dieser verbunden zu sein. Der Kolben 19 wird jedoch in diesem Fall nicht gegen Anschläge verschoben, sondern es sind für jeden Verstellzylinder 18 mittels Drucktasten betätigte Ventile vorgesehen.
- Durch Betätigung dieser Drucktasten kann beispielsweise dem Zylinderraum vor dem Kolben Druckmittel zugeführt werden, wobei gleichzeitig Druckmittel aus dem hinter dem Kolben liegenden Zylinderraum entweicht. Sobald die Drucktasten losgelassen werden, werden gleichzeitig die Zylinderräume vor und hinter dem Kolben abgesperrt, so daß damit der Kolben 19 hydraulisch blockiert ist. Man kann auf diese Weise die Lamellen in jede beliebige Lage verschieben, so daß Platten mit verschiedener Länge geschnitten werden können. Die Verschiebung der Lamellen erfolgt zweckmäßig so, daß, wie es aus Fig. 5 ersichtlich ist, die Bewegungsbahn S des Schneiddrahtes jeweils dicht neben einer Lamelle bzw. der Stützplatte 4 der Lamelle verläuft. Auf diese Weise soll das Ausbrechen der Kanten an der Unterseite des Blockes verhindert werden.
- Um Verstellzylinder einzusparen und eine genaue Parallelbewegung der Lamellen zu erreichen kann an beiden Enden jeder Lamelle 3 ein Ritzel 20 vorgesehen sein, welches mit je einer nicht dargestellten Zahnstange kämmt. Die beiden Ritzel sind dabei über eine Welle 21 miteinander verbunden.
- Um die Lamellen nach dem Schnitt auseinanderzuziehen ist bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel eine pneumatisch oder hydraulisch beaufschlagte Kolben-Zylinder-Einheit 22 (Fig. 1) vorgesehen, die an beiden Enden einer oder beider äußerer Lamellen 3 angreift. Die Anordnung kann so getroffen sein, daß die in Fig. 1 nicht dargestellte rechte Seite der Maschine spiegelbildlich ausgebildet ist und auch auf der rechten Seite eine Eolben-Zylinder-Einheit 22 und die nachstehend beschriebenen Einrichtungen vorgesehen sind. In diesem Fall ist dann die mittlere Lamelle stationär angeordnet. Es wäre jedoch auch denkbar, eine EolbentZylinder-Einheit 22 zum Auseinanderziehen der Lamellen nur an einer Seite vorzusehen. In diesem Fall muB dann die äußerste Lamelle der anderen Seite stationär angeordnet sein. Bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel ist an beiden Enden des Schneidtisches je ein in Verschieberichtung der Lamellen 3 verschiebbarer Wagen 23 vorgesehen, von denen jeder ein an die Schmalseite des Porenbetonblockes 2 andrückbares Anpreßschild 24 trägt.
- Das Anpreßschild 24 ist gegenüber dem Wagen 23 in dessen Verschieberichtung verschiebbar und mittels mehrerer Kolben Zylinder-Einheiten 25 an die Schmalseite des Porenbetonblockes andrückbar. Da diese Schmalseite in Abhängigkeit von der verwendeten Form unter verschiedenen Winkeln gegenüber der Längsrichtung des Porenbetonblockes geneigt sein kann ist das Anpreßschild zweckmäßig bei 26 kardanisch aufgehängt. Zur Verschiebung des Wagens 23 dient eine Kolben-Zylinder-Einheit 27.
- Der Wagen 23 weist ferner zum Zusammenschieben der Lamellen zwei mit der äußeren Lamelle 3a zusammenwirkende Arme 28 auf, welche Puffer 29 tragen, die mit Puffern 30 an der äußeren Lamelle 3a zusammenwirken.
- Die Wirkungsweise der neuen Vorrichtung ist folgende: In Ausgangsstellung der Vorrichtung sind sämtliche Lamellen mittels der Eolben-Zylinder-Einheit 22 auseinandergezogen und weisen beim Schneiden eines Steinformates B2 von 25 cm einen gegenseitigen Mittenabstand von 25 cm auf. Der Porenbetonblock 2 wird dann auf den Stützplatten 4 des Schneidtisches abgesetzt. Ist dies erfolgt, so fahren die Wagen 23 in Richtung auf den Block bis die Puffer 29 die Puffer 30 berühren. Uber nicht dargestellte Schalter wird die weitere Druckmittelzufuhr zu der Eolben-Zylinder-Einheit 27 abgestellt. Daraufhin werden die Kolben-Zylinder-Einheiten 25 mit Druck beaufschlagt, so daß sich das Anpreßschild 24 an die Schmalseite des Porenbetonblockes 2 mit vorbestimmtem Druck anlegt. Ist dieser Druck erreicht, so werden die Kolben Zylinder-Einheiten 25 hydraulisch blockiert. Der Schneidrahmen 5 wird-dann in Richtung C (Fig. 2) zuranderen Maschinenseite verfahren, wobei die Schneiddrähte 6 äie oszillierende Bewegung ausfuhren. Der Porenbetonblock 2 wird hierdurch in einzelne Platten zerteilt. Nach dem Querschneiden fahren beide Wagen 23 mit den blockierten Anpreßschildern 24 in Richtung auf die Mitte des Schneidtisches zu. Der linke Wagen 23 schiebt hierbei über seinen Puffer 29 die äußerste Lamelle 3a um die Breite des Schnittspaltes nach rechts in Richtung auf die benachbarte Lamelle. Diese Bewegung nach rechts wird durch den Abstandshalter 7 begrenzt, indem sich der Flansch 11b der Stange 11 an den rechten Anschlag 10 (Fig. 4) anlegt.
- Nunmehr verschieben sich die äußerste Lamelle 3a und die zweite Lamelle 3 in Richtung auf die dritte Lamelle, bis auch hier wieder diese Bewegung durch den zwischen der zweiten und der dritten Lamelle liegenden Abstandshalter begrenzt wird. Die bewegung aller Lamellen dauert an, bis sämtliche Lamellen zusammengeschoben sind. Auf diese Weise werden die vorher durch einen Schnittspalt von etwa 0,8 mm getrennten Platten einander soweit genahert, daß die Schnittspalt geschlossen sind. Anschließend wird der quer geschnittene Block durch einen Kran von der Vorrichtung abgehoben, wobei die Hubvorrichtung an den langen Schmalseiten 2a des Blockes angreift. Der Block wird dann auf eine weitere Schneidvorrichtung abgesetzt und auf dieser mit in Vertikalebenen verlaufenden Schneiddrähten in einer zweiten senkrecht zur ersten, ebenfalls horizontal verlaufenden Schneidrichtung in Platten oder Steine aufgeteilt. Gegebenenfalls wäre es auch denkbar die erfindungsgemäße Schneidvorrichtung mit einer weiteren zu kombinieren, so daß beide senkrecht zueinander verlaufenden Schnitte auf der gleichen Vorrichtung ausgeführt werden. Wichtig ist jedoch, daß es die erfindungsgemäße Vorrichtung ermöglicht, nach dem ersten Schnitt die Schnittspalte wieder zu schließen, ohne daß ein Druck auf die Seitenflächen des geschnittenen Porenbetonblockes ausgeübt wird und ohne daß die nach dem ersten Schnitt aufgeteilten Platten gegenüber ihren Unterstützungsflächen (Stützplatten) verschoben werden müssen. Es müssen somit keine Reibkräfte zwischen dem geschnittenen Porenbetonblock und dem Schneidtisch übertragen werden. Wichtig ist ferner, daß das Querschneiden mit verhältnismäßig.kiirzen Schneiddrähten erfolgen kann, wodurch eine hohe Schnittgenauigkeit erzielt wird.
- Zu erwähnen ist noch, daß das Anpreßschild 24 nicht zum Zusammenschieben der geschnittenen Platten dient, sondern lediglich dazu, die äußerste Platte oder einen Restabschnitt des Blocks am Umkippen zu hindern.
Claims (12)
1. Vorrichtung zum Schneiden eines noch plastisehen rorenbetonblockes,
mit einem aus mehreren parallel und in Abstand voneinander angeordneten Lamellen
bestehenden, horizontalen Schneidtisch zur Aufnahme des auf seiner Breitseite liegenden,
quaderförmigen Porenbetonblo-ckes, und mit einem relativ zum Schneidtisch in Längsrichtung
der Larnellen beweglichen Schneidrahmen mit mehreren in Vertikal ebenen verlaufenden,
durch die Schlitze zwischen den Lamellen hindurchgeführten Schneiddrähten, durch
die der Block in einer ersten horizontal verlaufenden Schneidrichtung zerteilbar
ist, worauf der Block anschließend durch eine weitere Schneidvorrichtung mit in
Vertikalebenenverl'ijfenden Schneiddrähten in einer zweiten senkrecht zur ersten,
ebenfalls horizontal verlaufenden Schneidrichtung zerteilbar ist, dadurch g e k
e n n z e i cli n e t , daß die Lamellen (3, 3a) senkrecht zu ihrer Längsrichtung
horizontal verschiebbar gelagert sind und zwischen den Lamellen Abstandshalter (7)
vorgesehen sind, die das gegenseitige ALiseinanderziehen und Zusammenschieben der
Lamellen auf die Stärke des Schnittspaltes begrenzen, derart, daß der geg~enseitige
Abstand der vor dem Schneiden auseinandergezogenen Lamellen nach dem Schneiden in
der ersten Schneidrichtung durch Zusammenschieben der Lamellen um die Schnittspaltstärke
(S) verringerbar ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch ', dadurch g e k e n n -z e i c h n
e -t , daß Abstandshalter (7) an beiden Enden der Lamellen (3) vorgesehen sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder P, dadurch g e -k e n n z e i
c h n e t , daß jeder Abstandshalter (7)
aus einer in einem Gehäuse
(8) um einen Wegentsprechend der Schnittspaltstärke (S)zwischen zwei Anschlägen
(9, 10) begrenzt verschiebbaren Stange (11) besteht, wobei die Stange (11) mit einer
Lamelle (3) und das Gehäuse (8) mit der benachbarten Lamelle (3) bzw. der übernächsten
verbunden sind.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch g e k e n n -z e i c h n e
t , daß mindestens einer der beiden Anschläge (9, 10) in Verschieberichtung der
Stange (11) einstellbar ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 3 odei 4, dadurch g e -k e n n z e i
c h n e t , daß die Stange (ll)-zwischen den Anschlägen (9, 10) frei verschiebbar
ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 3, 4 oder 5, dadurch g e k e n n z e
i c h n e t , daß die Stange (11) an ihrem aus dem Gehäuse (8)herausragenden Ende,
(Ila) mit einem doppelwirkenden Kolben (12) verbunden ist, der in einem Zyr linder
(13) zwischen zwei Anschlägen e4, 15) verschiebbar ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch g e k e n n -z e i c h n e
t , daß das Gehäuse (8) mit einem doppeltwirkenden Kolben (19) verbunden ist, der
in einem mit einer Lamelle (3) verbundenen Zylinder (18) verschiebbar angel ordnet
ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch g e k e n n -z e i c h n e
t , daß zum Auseinanderziehen und/oder Zusammenschieben der Lamellen (3, 3a) Kolben-Zylinder-Einheiten
(22) vorgesehen. sind, die an. beiden Enden einer oder beider äußerer Lamellen (5å)
angreifen.
9. Vorrichtung nach Anspruch , dadurch g e k e n n -z e i c h n e
t , daß an beiden Enden des Schneidtisches (1) Je ein in Verschieberichtung (A)
der Lamellen (3, 3a) verschiebbarer Wagen (23) vorgesehen ist, von denen jeder ein
an die Schmalseite des Porenbetonblockes (2) andrückbares Anpreßschild (24) trägt.
1O. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch g e k e n n -z e i c h n
e t , daß das Anpreßschild (24) gegenüber dem Wagen (23) in dessen Verschieberichtung
verschiebbar und mittels Eolben-Zylinder-Einheiten (25) andrückbar ist.
11. Vorrichtung nach Anspruch 9 oder 10, dadurch g e -k e n n z e
i c h n e t , daß zum Zusammenschieben der LamelleA em Wagen (23) zwei mit der äußeren
Lamelle (3a) zusammenwirkende Arme (28) angeordnet sind.
12. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch g e k e n n z e i c h n e
t , daß die Anzahl, Breite und Länge der Lamellen (3, 3a) so bemessen ist, daß der
Porenbetonblock (2) mittels der Schneidvorrichtung in Querrichtung aufteilbar ist.
Leerseite
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| DE19742428115 DE2428115B2 (de) | 1974-06-11 | 1974-06-11 | Vorrichtung zum schneiden eines noch plastischen porenbetonblockes |
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| NL8502444A (nl) * | 1984-09-20 | 1986-04-16 | Hebel Holding Gmbh | Inrichting voor het snijden van een nog plastisch poreus betonblok. |
| WO2002040274A1 (de) | 2000-11-15 | 2002-05-23 | Röhm GmbH & Co. KG | Beschriftungsvorrichtung und extrusionsanlage mit einer solchen beschriftungsvorrichtung |
| NL2027740B1 (nl) * | 2021-01-12 | 2022-07-25 | China Constr First Group Corp Ltd | Automatic cutter for concrete aerated blocks |
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1974
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|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
| 8327 | Change in the person/name/address of the patent owner |
Owner name: HEBEL GMBH HOLDING, 8080 EMMERING, DE |