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DE2428143A1 - Schlepploetmaschine - Google Patents

Schlepploetmaschine

Info

Publication number
DE2428143A1
DE2428143A1 DE19742428143 DE2428143A DE2428143A1 DE 2428143 A1 DE2428143 A1 DE 2428143A1 DE 19742428143 DE19742428143 DE 19742428143 DE 2428143 A DE2428143 A DE 2428143A DE 2428143 A1 DE2428143 A1 DE 2428143A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
soldering
machine according
drag
soldering machine
solder
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19742428143
Other languages
English (en)
Inventor
Rudolf Ing Grad Wanner
Horst Zarm
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ZEVATRON GmbH
Original Assignee
ZEVATRON GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by ZEVATRON GmbH filed Critical ZEVATRON GmbH
Priority to DE19742428143 priority Critical patent/DE2428143A1/de
Publication of DE2428143A1 publication Critical patent/DE2428143A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K3/00Tools, devices, or special appurtenances for soldering, e.g. brazing, or unsoldering, not specially adapted for particular methods
    • B23K3/06Solder feeding devices; Solder melting pans
    • B23K3/0646Solder baths

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Electric Connection Of Electric Components To Printed Circuits (AREA)
  • Molten Solder (AREA)

Description

  • Schlepplötmaschine Die Erfindung betrifft eine Schlepolötmaschine mit entlang einer Transport- und Führungsvorrichtung bewegbaren Lötrahmen, die in an ihnen angebrachten mötmasken die zu verlötenden Gegenstände tragen, und mit einem Lötbad, in dessen Bereich die Lötrahmen mittels der Transport- und Führungsvorrichtung soweit abgesenkt werden, da die Gegenstände in einer vorbestimmten Tiefe durch das Lötbad geschleppt werden.
  • Bei bekannten Schlepplötmaschinen dieser Art dienen die fest eingebauten Lötmasken der Halterung von Bauteilen oder Leiterplatten. Die Lötrahmen selbst übernehmen die Führung und den Transport der Lötmasken, indem sie beispielsweise in Kettenfördersysteme eingehängt werden, die sich entlang der Maschine oder sogar über ganze Fertigungsstraßen erstrecken können. Entlang der Fertigungsstraße können außer dem eigentlichen Schlepplötvorgang auch noch andere Arbeitsgange wie Vorbehandeln, t2Irocknen, Reinigen, usw. durchgeführt werden. Des weiteren besitzen die Lötrahmen im allgemeinen Nocken, Lage nete oder Reflexstreifen, mit denen sie entlang ihrer Bewegungsbahn Schaltvorgänge auslösen können, die beispielsweise ein Bremsen des Bewegungsvorganges auslösen und den Bewegungsvorrrang erneut einsetzen lassen, wenn der günstigste Zeitpunkt beispielsweise für das Einlaufen in ein anderes Förderkettensystem erreicht ist. Die Lötrahmen und Fördervorrichtungen bilden also ein in sich abgeschlossenes System, wobei die Schwierir,kei-t besteht, dal3 beim Einfügen weiterer Baugruppen in eine Fertigungsstraße nicht nur das gleiche Fördersystem vorliegen muß, sondern auch Arbeitshöhe, Durchlaufzeit, usw. aufeinander abgestimmt werden müssen. Im allgemeinen muß eine Pufferzone mit Blockierung gegen falschen Einlauf geschaffen werden. Bei sehr langen Kettenzügeii sind Störungen meist zeitraubend und kostspielig.
  • Das Ziel der vorliegenden Erfindung besteht darin, eine Schlepplötmaschine der eingangs genannten Gattung zu schaffen, welche besonders universell verwendbar ist, indem ohne weiteres mehrere Baugruppen miteinander verbunden bzw. aneinander angeschlossen werden können. Außerdem soll der Aufwand für die Anordnung der Transnort- und Führungsvorrichtuw# am Maschinengestell möglichst gering sein. Gleichwohl soll eine hohe Betriebssicherheit verbunden mit einer rationellen Arbeitsweise gewährleistet sein.
  • Zur Lösung dieser Aufgabe sieht die Erfindung vor, daß die Lötrahmen als selbstfahrende Wagen und die Transport- und Führungsvorrichtung als Führungsschienen ausgebildet sind.
  • Auf diese Weise brauchen am Maschinengestell praktisch nur sehr einfache Schienenführungen z.B. aus Flacheisen oder U-Blechen oder sogar nur aus Runjjrähten von etwa 6 mm Durchmesser angeordnet zu werden. Höhenunterschiede zwischen aufeinanderfolgenden Arbeitsstationen (z.B. Löten und Reinigen) stellen ebenso wenig ein Problem dar wie ein seitlicher Versatz oder unterschiedliche Winkelstellungen benachbarter Stationen der Maschine, da derartige Abweichungen mittels geeignet geformter Schienen ohne weiteres überbrückt werden können. Da der Antrieb sich an den Lötwagen selbst befindet, stellt auch das Einfügen weiterer Baugruppen in eine Fertigungsstraße kein Problem dar, denn es muß nur für geeignete passende Anschlüsse der Fiihrungsschienen gesorgt werden, was ohne großen Aufwand möglich ist. Eine weitere, durch die Erfindung gegebene Möglichkeit besteht darin, durch Seiten- und Höhenweichen mit anschließendem Rückwärtslauf durch einfaches Polumschalten die Universalität der erfindungsgemäßen Schlepplötmaschine noch wesentlich zu erweitern.
  • So kann z.B. durch einen mittels Polumschaltens herbeigeführten Rücklauf ein zweiter Durchlauf durch ein Reinigungsbad herbeigeführt werden. Da dieser Durchlauf in entgegengesetzter Richtung erfolgt, werden in vorteilhafter Weise sogenannte Abschattungen vermieden.
  • Eine besonders bevorzugte Ausführungsform sieht vor, daß beidseite des Lötbades je eine Führungsschiene angeordnet ist und der Lötrahmen an å jeder Seite zwei auf den Schienen geführte Laufräder aufweist.
  • In den Lötrahmen ist zweckmäßig eine Lötmaske lösbar einsetzbar. Auf diese Weise kann eine Vielzahl von relativ billigen Lötmasken z.B. in Vorratsstapeln oder an Bestiickungsplätzen vorrätig gehalten werden, während eine wesentlich kleinere Anzahl von selbstfahrenden Lötrahmen im Maschinenbereich verbleibt, um die jeweils erforderlichen Lötmasken mit den daran angebrachten zu lötenden Gegenständen aufzunehmen. Auf diese Weise werden die selbstfahrenden Lötrahmen laufend benutzt, während ein Teil der Lötmasken beispielsweise in besonderen Waschanlagen von Flußmittelresten befreit wird.
  • Besonders vorteilhaft ist es, wenn der Lötrahmen U-förmig ausgebildet ist, wobei an den Schenkeln die Laufrollen und an dem Steg der Antriebsmotor angeordnet ist. Der Motor befindet sich dabei vorzugsweise auf der Oberseite des Steges, so daß er möglichst weit von dem Lötbad entfernt ist.
  • Besonders vorteilhaft ist es, wenn die Lötmaske im wesentlichen horizontal in den Lötrahmen einschiebbar ist. Vorzugsweise wird die Lötmaske dabei von der offenen Seite des Lötrahmens her eingeschoben. Hierbei wirkt sich der durch die U-Form bedingte offene Rahmen deswegen vorteilhaft aus, weil die nach unten vorstehenden Lötgegenstände nicht mit Teilen des Rahmen kollidieren können.
  • Eine besonders zweckmäßige Ausführungsform ist so ausgebildet, daß die Lötmaske vorzugsweise als Tragrollen ausgebildete seitliche Vorsprünge aufweist, die mit dazu passenden Ausnehmungen an den Schenkeln des Lötrahmens zusammenwirken. Die Ausnehmungen können dabei in Einschubrichtung gesehen am Ende oben abgedeckt sein. Aufgrund dieser Ausführung werden die Lötmasken auch gegen ein Abheben nach oben festgehalten, was z.B. dann von Vorteil ist, wenn die in die Lötmasken eingebrachten Bauteile von unten mittels seiner Bürste gereinigt werden sollen. Bei sehr starkem Bürstendruck von unten kann auch der Lötwagen selbst noch von oben durch Gegenschienen gehalten werden.
  • Bei einer weiteren bevorzugten Ausführungsform sind die Vorsprünge der Lötmaske in ihrer eingeschobenen Lage durch federndes Einschnappen der Vorsprünge zwischen dem Boden der Ausnehmungen und der Abdeckung gehalten. Hierdurch ist ein besonders einfaches Einsetzen und Herausnehmen der Lötmasken aus den Lötrahmen gewährleistet.
  • Die Abdeckung besteht zweckmäßig aus am Lötrahmen befestigten Blattfedern.
  • Zwischen der Lötmaske und dem Lötrahmen kann aber auch eine in der eingeschobenen Lage wirksame lösbare Verriegelung vorgesehen sein.
  • Die Vorsprünge sind vorteilhafterweise an sich von dem eigentlichen Maskenteil nach oben erstreckenden Winkelplatten befestigt. Hierdurch wird insbesondere die Stabilität der eigentlichen Maske gesteigert. Je höher die Winkelplatten ausgebildet sind, umso größer kann der Abstand des Lötrahmens von der Oberfläche des Lötbades gewählt werden.
  • Der Antriebsmotor ist zweckmäßig ein Elektromotor, z.B. ein Glockenankermotor mit eingebautem Getriebe oder ein gewöhnlicher Scheibenwischermotor, wie er bei Kraftfahrzeugen Verwendung findet.
  • Da die beim Schlepplöten zu überwindenden Widerstände relativ gering sind und auch die bei derartigen Maschinen vorkommenden Steigungen nicht übermäßig groß sind, geniigt es, wenn der Motor nur die in der Verlängerung des Steges angeordneten beiden Laufrollen antreibt.
  • Zweckmäßig ist zwischen den Motor und die angetriebenen Laufrollen ein Untersetzungsgetriebe geschaltet.
  • Die beiden angetriebenen Laufrollen sitzen vorzugsweise auf einer gemeinsamen Antriebswelle.
  • Die Stromzufuhr zum Elektromotor kann nach einer ersten vorteilhaften Ausführungsform von außen erfolgen. Dabei wird der Strom vorzugsweise über die gegeneinander isolierten Laufschienen zugeführt, wobei zumindest der Steg des Lötrahmens aus Isoliermaterial besteht. Einfacher ist es Jedoch, wenn parallel zu den Führungsschienen eine besondere Stromschiene verläuft, die mit einem am Lötrahmen angebrachten Stromabnehmer zusammenarbeitet. Die Führungsschienen bilden dabei den Masseanschluß für den Elektromotor.
  • Um eine besondere Stromzuführung neben den Führungsschienen zu vermeiden, sieht eine besonders vorteilhafte Ausführungsform vor, daß am Lötrahmen eine wiederaufladbare Batterie zur Speisung des Elektromotors angeordnet ist. Der Lötrahmen ist auf diese Weise nicht nur selbstfahrend, sondern ist auch auf keine Energiezufuhr von außen angewiesen. Der Aufbau des Maschinengestells ist somit nochmals ganz wesentlich vereinfacht.
  • Um nun aber bei dieser Ausführungsform die selbstfahrenden Lötrahmen während des Aufladens der Batterien nicht zeitweise ihrer eigentlichen Bestimmung zu entziehen, sieht eine besonders vorteilhafte Ausführungsform der Erfindung vor, da es sich bei den Batterien um schnellaufladbare Zellen handelt, wobei an den Enden der Schienen zwei feststehende, eine Ladesoannung führende Kontakte angeordnet sind, gegen die beim Erreichen des Endes der Laufbahn am Lötrahmen befestigte, dazu passende Kontakte stoßen, welche zu den beiden Klemmen der Batterien führen. In analoger Weise können auch entlang irgendeines vorbestimmten Bereiches der Schlepplötmaschine kurze Kontaktbahnen vorgesehen werden, bei deren Überfahren den Zellen während einer vorbestimmten kurzen Zeit ein Ladestrom zugeführt wird. Bei dem relativ kurzen Ladestromstoß handelt es sich um eine Schnelladung mit Spannungsbegrenzung.
  • Schließlich ist es auch noch möglich, die Lötwagen durch durchhängend oder federnd angeordnete isolierte Kabel mit Strom zu versorgen.
  • Eine weitere vorteilhafte Ausführungsform, die allgemeine Bedeutung hat, ist für eine Lötmaschine mit einem in Fahrtrichtung vor der Lötmaske am Lötrahmen angebrachten Abstreifer für die auf der Oberfläche des Lötbades sich sammelnde Krätze vorgesehen. Mit Krätze bezeichnet man allgemein einen metallhaltigen Abfall und bei einem Lötbad insbesondere die sich auf dem Lötbad mit der Zeit bildende Oxidschicht. Diese soll vor dem eigentlichen Lötvorgang durch den voranlaufenden Abstreifer entfernt werden. Der Abstreifer transportiert die Krätze entlang des Lötbades bis zu einem Rückschmelzhafen, der durch einen querliegenden Balken vom eigentlichen Lötbad abgetrennt ist.
  • Bei einer derartigen Schlepplötmaschine sieht die Erfindung vor, daß der Abstreifer um eine Querachse pendelnd derart aufgehängt ist, daß er nur beim Vorwärtsfahren über das Lötbad streift, auf dem Rückweg dagegen einen Abstand von der Oberfläche des Lötbades aufweist. Auf diese Weise wird vermieden, daß der Abstreifer beim Zurückfahren des selbstfahrenden Lötrahmens auf den Schienen die zum Rückschmelzhafen beförderte Krätze zumindest teilweise wieder zurück auf das Lötbad befördert. Eine besonders einfache praktische Lösung kennzeichnet sich dadurch, daß der Abstreifer seitlich einen bezüglich seiner Abstreifkante abgekröpften Führungsanschlag aufweist, der auf dem Rand des Lötbadshälters gleitet. Aufgrund der Abkröpfung liegt der Abstreifer bei der Vorwärtsfahrt etwas tiefer als bei der Rückwärtsfahrt. Durch geeignete Dimensionierung der Abkrqfung kann so erreicht werden, daß der Abstreifer nur beim Vorwärtsfahren mit der Oberfläche des Lötbades in Berührung kommt.
  • Hinter dem Lötbad verlaufen die Schienen im allgemeinen nach oben, so daß hier der Führungsanschlag außer Eingriff mit dem Rand des Lötbades kommt und so frei nach unten durchhängt. Durch die Bewegungsumkehr und das erneute Absenken des Lötwagens durch die nach unten laufenden Führungsschienen kommt der Führungsanschlag jetzt erneut in Kontakt mit dem Rande des Lötbades, wobei er Jedoch Jetzt durch die mit ihrer entgegengesetzten Seite in Berührung mit dem Rand des Lötbadbehälters kommende Abkröpfung höher angehoben wird und nicht mehr in Kontakt mit der Oberfläche des Lötbades kommt.
  • Die Erfindung wird im folgenden beispielsweise anhand der Zeichnung beschrieben; in dieser zeigt: Fig. 1 eine perspektivische Ansicht eines bei einer erfindungsgemäßen Schlepplötmaschine verwendbaren selbstfahrenden Lötrahmens einschließlich der Führungs- und Stromschienen, Fig. 2 eine perspektivische Ansicht einer bevorzugten Ausführungsform einer bei dem Lötrahmen nach Fig. 1 verwendbaren Lötmaske, Fig. 3 eine perspektivische Ansicht einer weiteren besonders vorteilhaften Ausführungsform eines erfindungsgemäßen selbstfahrenden Lötrahmens, Fig. 4 einen schematischen Teil-Vertikallängsschnitt einer erfindungsgemäßen Schlepplötmaschine im Bereich der Oberfläche des Lötbades, wobei ein Lötrahmen nach Fig. 3 verwendet wird und die Vorwärtsbewegung des Lötrahmens veranschaulicht ist, und Fig. 5 eine zu Fig. 4 analoge Ansicht für die entgegengesetzte Bewegungsrichtung des Lötrahmens.
  • Nach Fig. 1 ist ein U-förmiger Lötrahmen 1 mit Schenkeln 41, 42 und einem Steg 8 mittels Laufrollen 2,3 auf Führungsschienen 7 angeordnet. Während die Laufrollen 2 frei drehbar an den Schenkeln 41 bzw. 42 angebracht sind, sitzen die Laufrollen 3 drehfest auf einer sich durch den Steg 8 erstreckenden starren Antriebswelle 4, welche mittels eines Kegelräderpaares 5 an einen Getriebemotor 6 mit vertikaler Antriebsachse angekuppelt ist. Der Getriebemotor 6 sitzt auf der Oberseite des Steges 8.
  • Parallel zu der in Fig. 1 linken Führungsschiene 7 erstreckt sich eine durch Isoliermaterial von der Schiene 7 getrennte Stromschiene 9, auf der gleitend ein am Lötrahmen 1 angeordneter Stromabnehmer 10 angeordnet ist. Von dem Stromabnehmer 10 führt ein Kabel zu der einen Klemme des Getriebemotors 6, dessen andere Klemme bei 11 mit der Masse des Lötrahmens 1 verbunden ist. Die Stromrückführung erfolgt über die Laufrollen und die geerdeten Führungsschienen 7.
  • Erfindungsgemäß ist am Lötrahmen 1 ein Schalter 13 mit einem nach außen vorstehenden Schaltarm 13a angebracht, welcher z.B.
  • bei Betätigung einen Vorwiderstand einschalten kann, um die Fahrt z.B. fiir die Dauer des Lötprozesses zeitweilig zu verlangsamen. Der Schaltarm 13a arbeitet mit einem maschinenfesten Schaltnocken 12 zusammen, wird also beim Betrieb automatisch betätigt.
  • Außer den Schienen 7 sind vom Maschinengestell der Schlepplötmaschine keine Teile dargestellt.
  • In den Schenkeln 41, 42 des Lötrahmens 1 sind in der aus Fig.1 ersichtlichen Weise Ausnehmungen 14, 15 vorgesehen, wobei die Ausnehmung 14 an ihrem zur offenen Rahmenseite hinweisenden Ende offen ist, während die Ausnehmung 15 an diesem Ende durch nach oben laufende Schrägflächen 16 abgeschlossen ist. Die in der normalen Fahrtrichtung F2 angeordneten Enden der Ausnehmungen 14,. 15 sind durch Abdeckfederbleche 17 von oben abgeschlossen.
  • In die Ausnehmungen 14, 15 ist mittels Tragrollen 18 die in Fig. 2 dargestellte Lötmaske 20 in Richtung des Pfeiles F2 so weit einschiebbar, bis die Tragrollen 18 unterhalb der Abdeckfederbleche 17 zu liegen kommen. Die Tragrollen 18 befinden sich an seitlich an der Lötmaske 20 befestigten Winkelplatten 19, welche gleichzeitig die Längsstabilisierung der Maske 20 übernehmen. Im hinteren Bereich der Lötmaske 20 befindet sich eine nach oben gerichtete Leiste 21, die gleichzeitig als Handgriff dient und die Querstabilität der Maske 20 sicherstellt.
  • An der Leiste 21 ist außerdem ein durch eine Taste 24 zu betätigender Riegel gelenkig angeordnet, welcher mit einem Einschnitt 23 am Lötrahmen 1 derart zusammenwirkt, daß beim Loslassen der federninach oben gedrückten Taste 24 der Riegel 22 in den Einschnitt 23 einrastet, wenn die Tragrollen 18 in den Ausnehmungen 14, 15 bis zum Ende eingeschoben sind.
  • Durch Zuführung eines Betriebsstromes für den Motor 6 durch die Stromschiene 9 kann der selbstfahrende Lötwagen 1 in der gewünschten Fahrtrichtung mit einer gewünschten Geschwindigkeit angetrieben werden. Die Herausnahme der in Fahrtrichtung F2 eingesetzten Lötmaske 20 erfolgt durch Herausziehen in Richtung des Pfeiles F1, wobei zuvor der Riegel 22 durch Drücken der Taste 24 aus dem Einschnitt 23 herauszuheben ist.
  • In der Ausführungsform nach den Fig. 3 bis 5 kennzeichnen gleiche Bezugszahlen die entsprechenden Teile wie in Fig.1.
  • Die Lötmaske nach Fig. 2 ist auch bei der Ausführungsform nach den Fig. 3 bis 5 verwendbar.
  • Bei der Ausführungsform nach Fig. 3 ist der Motor 6 mit dem dazugehörigen Getriebe querliegend in einem abgeschlossenen Gehäuse 27 angeordnet. Neben dem Motor befinden sich wiederaufladbare Batterien 25 60+wie ein Regelwiderstand 26, der von oberhalb des Gehäuses 27 aus verstellbar ist.
  • An der vorn liegenden Seite des Gehäuses 27 sind parallel zueinander verlaufende Tragstangen 28 angeordnet, die an ihren Vorderseiten vorstehende Kontakte 32 aufweisen, welche durch eine im Innern verlaufende isolierte Zuleitung mit den beiden Klemmen der wiederaufladbaren Batterien 25 verbunden sind.
  • An den Enden der Führungsschienen 7 in Fahrtrichtung ist masc lne ester ein uerbalken 33 vorgesehen, der genau gegenüber den Kontakten 32 liegende, durch Federn 35 abgefederte Kontakte 34 trägt, welche über isolierte Zuleitungen 36 mit einer Ladespannung versorgt werden.
  • Sobald der selbstfahrende Lötwagen 1 das Ende seiner Laufbahn erreicht hat, stoßen die Kontakte 32 mit den Kontakten 34 zusammen. In diesem Augenblick wird ein Ladestromstoß mit Spannungsbegrenzung auf die Batterien 25 gegeben. Der Wagen 1 kann dann entweder abgehoben und wieder auf den Anfang seiner Laufbahn umgesetzt werden, oder er wird durch Umsteuern des Motors 6 wieder in seine Ausgangsposition verfahren. Die Aufladeanordnung nach Fig. 3 gewährleistet, daß die Batterien 25 stets betriebsbereit sind.
  • Für den Fall, daß der Wagen in seine Ausgangsposition zurückverfahren wird, ist an einer an den Tragstangen 28 angebrachten Querwelle 29 ein Abstreifer 30 angebracht, dessen Funktion sich besonders deutlich aus den Fig. 4 und 5 ergibt.
  • Der deutlicheren Darstellung halber sind die Führungsschienen 7, auf denen die Laufrollen 3 sitzen, in den Fig. 4 und 5 weggelassen. Stattdessen ist das Lötbad 38 mit seinem Rand 37 dargestellt Der Abstreifer 30 weist gemäß den Fig. 3 bis 5 an seinem in Vorwärtsfahrtrichtung F2 gesehen rechten Ende einen abgekröpften Führungsanschlag 31 auf, dessen aus der Zeichnung ersichtliche Form erfindungswesentlich ist. Der F~uhrungsanschlag 31 arbeitet mit dem Rand 37 des Behälters des Lötbades 38 in der aus den Fig. 4 und 5 ersichtlichen Weise zusammen.
  • Beim Vorwärtsfahren gemäß Fig. 4 reicht die Abstreifkante des Abstreifers 30 etwas tiefer, so daß der Abstreifer etwas in das Lötbad 38 eintaucht. Er kann Jetzt die bei 43 angedeutete Krätze vor sich herschieben und über den Querbalken 40 in den Rückschmelzhafen 39 befördern. Nach diesem Vorgang gleitet der Abstreifer 30 entweder über den vorderen Rand 37 des Lötbadbehälters hinaus und pendelt in seine freihängende senkrechte Richtung. Die Lösung des Führungsanschlags 31 von dem Rand 3/ kann aber auch durch ein Ansteigen der nicht dargestellten Führungsschienen erzielt werden.
  • Wird der Lötrahmen 1 Jetzt in seine entgegengesetzte Rückfahrtrichtung F1 umgesteuert, so pendelt der Abstreifer 30 nach erneutem Ineingriffkommen mit dem Rand 37 in seine entgegengesetzte Bp, wobei er aufgrund des abgekröpften Führungsanschlages 31 nunmehr eine etwas höhere Lage einnimmt, in der er nicht mehr mit der Oberfläche des Lötbades 38 in Berührung kommt. Auf diese äußerst einfache Weise wird vermieden, daß beim Rückfahren des Rahmens 1 in seine Ausgangsposition die im Rückschmelzhafen 39 befindliche Krätze in unerwünschter Weise wieder mitzurückgenommen wird.
  • Die Tragrollen 18 gemäß Fig. 2 sind gegenüber der Lötebene relativ hoch angeordnet, so daß eine funktionsstörende Verschmutzung durch Badrückstände, Flußmittelreste und dergl. wirksam vermieden ist. Sie gestatten ferner das Einhängen in einen Bestückungsband-Schienenzug, wofür sich die Maske 20 wegen ihrer gegenüber üblichen Rahmen besonders flachen Bauweise und damit guten Zugänglichkeit anbietet. Die besonderen Vorteile der Brfindung zeigen sich also insbesodEre dort, wo eine große Flexibilität bei geringen Investitionen gefordert wird, z.B. bei Versuchsanlagen-, die schnellen Aufbau und Umbau notwendig machen sowie bei Fertigungsstraßen im Winkelzug, bei denen andere Systeme viel zu aufwendig wären. Besondere Bedeutung kommt dabei der schnellen Auswechselbarkeit der Lötmaske 20 zu.
  • - Patentansprüche -

Claims (25)

  1. Patentansprüche 1. Schlepplötmaschine mit entlang einer Transport- und Führungsvorrichtung bewegbaren#Lötrahmen, die in an ihnen angebrachten Lötmasken die zu verlötenden Gegenstände tragen, und mit einem Lötbad, in dessen Bereich die Lötrahmen mittels der Transport-und Führungsvorrichtung soweit abgesenkt werden, daß die Gegenstände in einer vorbestimmten Tiefe durch das Lötbad geschleppt werden, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß die Lötrahmen (1) als selbstfahrende Wagen und die Transport- und P~uhrungsvorrichtung als Führungsschienen (7) ausgebildet sind.
  2. 2. Schlepplötmaschine nach Anspruch 1, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t , daß beidseits des Lötbades (38) je eine Führungsschxne (7) angeordnet ist und der Lötrahmen (1) an Jeder Seite zwei auf den Schienen (7) geführte Laufräder (2,3) aufweist.
  3. 3. Schbpplötmaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch g e -k e n n z e i c h n e t , daß in den Lötrahmen (1) eine Lötmaske (20) lösbar einsetzbar ist.
  4. 4. Schlepplötmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß der Lötrahmen (1) U-förmig ausgebildet ist, wobei an den Schenkeln (41,42) die Laufrollen (2,3) und an dem Steg (8) der Antriebsmotor (6) angeordnet ist.
  5. 5. Schlepplötmaschine nach Anspruch 4, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t , daß der Motor (6) auf der Oberseite des Steges (8) angeordnet ist.
  6. 6. Schlepplötmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß die Lötmaske (20) im wesentlichen horizontal in den Lötrahmen (1) einschiebbar ist.
  7. 7. Schlepplötmaschine nach Anspruch 4 und 6, dadurch g e -k e n n z e i c h n e t , daß die Lötmaske (20) von der offenen Seite des Lötrahmens (1) her einschiebbar ist.
  8. 8. Schlepplötmaschine nach Anspruch 7, dadurch g e k e n n -z e i c h n-e t , daß die Lötmaske (20) vorzugsweise als Tragrollen ausgebildete seitliche Vorsprünge (18) aufweist, die mit dazu passenden Ausnehmungen (14, 15) an den Schenkeln (41,42) des Lötrahmens (1) zusammenwirken.
  9. 9. Schlepplötmaschine nach Anspruch 8, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t , daß die Ausnehmungen (14, 15) in Einschubrichtung gesehen am Ende oben abgedeckt sind.
  10. 10. Schlepplötmaschine nach Anspruch 9, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t , daß die Vorsprünge (18) der Lötmaske (20) in ihrer eingeschobenen Lage durch federndes Einschnappen der Vorsprünge (18) zwischen dem Boden der Ausnehmungen (14, 15) und der Abdeckung (17) gehalten sind.
  11. 11.Schlepplötmaschine nach Anspruch 10, dadurc h g e k e n n -z e i c h n e t , daß die Abdeckung (17) aus am Lötrahmen (1) befestigten Blattfedern (17) besteht.
  12. 12. Schlepplötmaschine nach Anspruch -9 und 11, dadurch g e -k e n n z e i c h n e t , daß zwischen der Lötmaske (20) und dem Lötrahmen (1) eine in der eingeschobenen Lage wirksame lösbare Verriegelung (22, 23) vorgesehen ist.
  13. 13. Schlepplötmaschine nach einem der Ansprüche 8 bis 12, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß die Vorsprünge (18) an sich von dem eigentlichen Maskenteil nach oben erstreckenden Winkelplatten (19) befestigt sind.
  14. 14. Schlepplötmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß der Antriebsmotor ein Elektromotor (6) ist.
  15. 15. Schlepplötmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß der Motor (6) nur die in der Verlängerung des Steges (8) angeordneten Laufrollen (3) antreibt.
  16. 16. Schlepplötmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß zwischen Motor (6) und die angetriebenen Laufrollen (3) ein Untersetzungsgetriebe geschaltet ist.
  17. 17. Schlepplötmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß die beiden angetriebenen Laufrollen (3) auf einer gemeinsamen Antriebswelle (4) sitzen.
  18. 18. Schlepplötmaschine nach einem der Ansprüche 14 bis 17, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß die Stromzufuhr zum Elektromotor (6) von außen erfolgt.
  19. 19. Schlepplötmaschine nach einem der Ansprüche 14 bis 17, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß am Lötrahmen (1) eine wiederaufladbare Batterie (25) zur Speisung des Elektromotors (6) angeordnet ist.
  20. 20. Schlepplötmaschine nach Anspruch 18, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t , daß die Stromzuführung über die gegeneinander isolierten Laufschienen (7) erfolgt, wobei zumindest der Steg (8) des Lötrahmens (1) aus Isoliermaterial besteht.
  21. 21. Schlepplötmaschine nach Anspruch 18, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t , daß parallel zu den Schienen (7) eine besondere Stromschiene (9) verläuft, die mit einem am Lötrahmen (1) angebrachten Strom abnehmer (10) zusammenarbeitet.
  22. 22. Schlepplötmaschine nach Anspruch 19, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t , daß es sich bei den Batterien (25) um schnellaufladbare Zellen handelt und an den Enden der Schienen (7) zwei feststehende, eine Ladespannung führende Kontakte (34) angeordnet sind, gegen die beim Erreichen des Endes der Laufbahn am Lötrahmen (1) befestigte, dazu passende Kontakte (32) stoßen, welche zu den beiden Klemmen der Batterien (25) führen.
  23. 23. Schlepplötmaschine insbesondere nach einem der vorhergehenden Ansprüche mit einem in Fahrtrichtung vor der Lötmaske am Lötrahmen angebrachten Abstreifer für die auf der Oberfläche des Lötbades sich sammelnde Krätze, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t , daß der Abstreifer (30) um eine Querachse (29) pendelnd derart aufgehängt ist, daß er nur beim Vorwärtsfahren über das Lötbad (38) streift, auf dem Rückweg dagegen einen Abstand von der Oberfläche des Lötbades (38) aufweist.
  24. 24. Schlepplötmaschine nach Anspruch 23, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t , daß der Abstreifer (30) seitlich einen bezüglich seiner Abstreifkante abgekröpften Führungsanschlag (31) aufweist, der auf dem Rand (37) des Lötbadbehälters gleitet.
  25. 25. Schlenolötmaschine nach Anspruch 23 oder 24, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß die Schienen (7) vor und hinter dem Lötbad (38) nach oben verlaufen. Leerseite
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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3111809A1 (de) * 1981-03-25 1982-12-30 Zevatron GmbH Gesellschaft für Fertigungseinrichtungen der Elektronik, 3548 Arolsen Verfahren und vorrichtung zum maschinellen loeten von werkstuecken
US5148961A (en) * 1991-12-23 1992-09-22 Motorola, Inc. Selective wave solder apparatus
DE19950843B4 (de) * 1998-10-29 2008-05-29 Denso Corp., Kariya Lötvorrichtung
CN110935974A (zh) * 2019-12-30 2020-03-31 中山市友基自动化设备科技有限公司 一种效率高的绕线焊锡机

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