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DE2424223A1 - Einrichtung zum bereitstellen von keramischen formlingen - Google Patents

Einrichtung zum bereitstellen von keramischen formlingen

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DE2424223A1
DE2424223A1 DE2424223A DE2424223A DE2424223A1 DE 2424223 A1 DE2424223 A1 DE 2424223A1 DE 2424223 A DE2424223 A DE 2424223A DE 2424223 A DE2424223 A DE 2424223A DE 2424223 A1 DE2424223 A1 DE 2424223A1
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DE
Germany
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conveyor
briquettes
tiles
moved
support plates
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DE2424223A
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English (en)
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DE2424223B2 (de
DE2424223C3 (de
Inventor
Karl Schaefer
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C Keller GmbH and Co KG
Original Assignee
C Keller GmbH and Co KG
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Publication date
Application filed by C Keller GmbH and Co KG filed Critical C Keller GmbH and Co KG
Priority to DE19742424223 priority Critical patent/DE2424223C3/de
Publication of DE2424223A1 publication Critical patent/DE2424223A1/de
Publication of DE2424223B2 publication Critical patent/DE2424223B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2424223C3 publication Critical patent/DE2424223C3/de
Expired legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G47/00Article or material-handling devices associated with conveyors; Methods employing such devices
    • B65G47/22Devices influencing the relative position or the attitude of articles during transit by conveyors
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B65G47/34Devices for discharging articles or materials from conveyor 

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Attitude Control For Articles On Conveyors (AREA)
  • Devices For Post-Treatments, Processing, Supply, Discharge, And Other Processes (AREA)

Description

  • Einrichtung zum Bereitstellen von keramischen Formlingen Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Bereitstellen von keramischen Formlingen, insbesondere von Dachziegeln und ähnlichen plattenförmigen Elementen, mit wenigstens einem endlos umlaufenden, die Formlinge auf seinem Obertrum transportierenden Förderer sowie mit einer Greifvorrichtung zum Umsetzen der Formlinge auf eine Bereitstellungsfläche.
  • Es sind Einrichtungen allgemein bekannt, bei denen ein die Formlinge transportierendes Förderband einer Vorrichtung, beispielsweise einem Ausrichttisch oder dgl., nachgeschaltet ist, auf der die Formlinge zunächst in der gewünschten Weise (mit gleichen Abständen zueinander, rechtwinklig zur Förderrichtung usw.) ausgerichtet werden. Die ausgerichtet auf-dem Förderer transportierten Formlinge werden dann nach Stillsetzen des Förderers mittels einer Greifvorrichtung abgehoben und auf eine beispielsweise neben dem Förderer befindliche Bereitstellungsfläche umgesetzt. Da für Jedes Abheben von Formlingen der Förderer vorübergehend stillgesetzt werden muß, wird auch die Zufuhr neuer Formlinge unterbrochen. Eine derartige intermittierende Arbeitsweise bringt einen unerwünscht großen Zeitverlust mit sich, ganz abgesehen von der mechanischen Belastung der Einrichtungsteile durch das ständige Anfahren und Anhalten.
  • Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, unter Vermeidung der Nachteile der bekannten Ausführungen eine Einrichtung der eingangs genannten Art zu schaffen, die ein kontinuierliches Ausrichten und Zufördern von keramischen Formlingen und somit einen ununterbrochenen Arbeitsfluß gestattet.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß parallel zum Förderer ein in gleicher Richtung, Jedoch mit geringerer Geschwindigkeit als der Förderer, endlos umlaufendes Ausrichtförderorgan vorgesehen ist, dessen Obertrum tiefer liegt als das Obertrum des Förderers und das auf seiner Länge gleichmäßig verteilte, über die Ebene des Förderer-Obertrums nach oben vorstehende Anschläge besitzt, wobei die auf dem Förderer transportierten Formlinge über die äußeren Längsseiten von Förderer und Ausrichtförderorgan hinausragen, und daß sich neben den beiden äußeren Längsseiten dieser endlos umlaufenden Förderelemente Je ein Tragelement erstreckt, wobei beide Tragelemente sowohl aufwärts- und abwärtsbewegbar, als auch quer zur Förderrichtung des Förderers auseinander-und gegeneinanderbewegbar sind und in der gegeneinanderbewegten Stellung einen mittleren Abstand voneinander aufweisen, der kürzer ist als die quer zur Transportrichtung liegende Kante der Formlinge.
  • Wenn dem Förderer der erfindungsgemäßen Einrichtung keramische Formlinge ungeordnet übergeben werden, beispielsweise von einem vorgeschalteten weiteren Transportorgan, dann werden sie mit diesem Förderer weitertransportiert, bis sie gegen die vom langsamer laufenden Ausrichten förderorgan getragen und über das Obertrum des Förderers nach oben vorstehenden Anschläge stoßen. Hierbei werden die einzelnen Formlinge aufgrund der Differenzgeschwindigkeit der vers-chiedenen Förderelemente so gegen die Anschläge gedrückt, daß sie in der gewünschten Weise quer zur Förderrichtung ausgerichtet werden. Die Geschwindigkeiten des Förderers und des Ausrichtförderorgans werden dabei selbstverständlich so gewählt, daß die Formlinge äußerst schonend behandelt werden. Aufgrund der gleichmäßigen Verteilung der Anschläge auf dem Ausrichtförderorgan kann bei diesem Ausrichtvorgang gleichzeitig der gewünschte Abstand zwischen aufeinanderfolgenden Formlingen hergestellt werden.
  • Nachdem eine ausgerichtete Formlingsreihe auf dem Förderer gebildet ist, d.h. wenn beispielsweise der erste auf den Förderer gelangte Formling am entgegengesetzten Ende des Förderers angelangt ist, können die neben den äußeren Längsseiten der endlos umlaufenden Förderelemente sowie in ihrer gegeneinanderbewegten Stellung befindlichen Tragelemente aufwärts bewegt werden, so daß sie die über die äußeren Längsseiten der genannten endlos umlaufenden Förderelemente hinausragenden Enden der Formlinge unterfassen und vom Förderer abheben, ohne daß dazu der Förderer stillgesetzt werden muß. Die mittels der Tragelemente vom Förderer abgehobenen, zueinander ausgerichteten Formlinge können dann in üblicher Weise von der Greifvorrichtung erfaßt und umgesetzt werden, während gleichzeitig die nächste ausgerichtete Formlingsreihe gebildet wird. Nachdem die Formlinge von den Tragelementen entfernt sind, können diese quer zur Förderrichtung des Förderers auseinander- und wieder abwärtsbewegt werden, worauf sie dann wieder in ihre Ausgangsstellung gegeneinander bewegt werden und für ein erneutes Abheben einer zwischenzeitlich ausgerichteten Formlingsreihe zur Verfügung stehen.
  • Mit der erfindungsgemäßen Einrichtung können also fortlaufend keramische Formlinge ausgerichtet, umgesetzt und somit bereitgestellt werden. Dieser ununterbrochene Arbeitsfluß führt zu einer Leistungssteigerung, ohne daß dadurch die Gefahr einer Beschädigung von besonders empfindlichen keramischen Formlingen, insbesondere von Dachziegeln, besteht. Eine solche erfindungsgemäße Einrichtung läßt sich außerdem mit verhältnismäßig niedrigem konstruktiven Aufwand und ohne die vom intermittierenden Betrieb her bekannte erhöhte mechanische Beanspruchung ausbilden.
  • Im folgenden sei ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand der rein schematisch gehaltenen Zeichnung näher erläutert. Es zeigen Fig. 1 eine Seitenansicht der erfindungsgemäßen Einrichtung; Fig. 2 eine Aufsicht auf die in Fig. 1 dargestellte Einrichtung; Fig. 3 bis 5 Schnittansichten (entlang der Linie III-III in Fig. 1) durch die erfindungsgemäße Einrichtung in drei verschiedenen Betriebsstellungen.
  • Die in der Zeichnung veranschaulichte erfindungsgemäße Einrichtung dient insbesondere zum Bereitstellen von Dachziegeln 1, die ungerichtet auf einem Förderorgan 2 herantransportiert werden, das beispielsweise durch zwei schmale parallel und mit Abstand nebeneinander liegende Förderbänder gebildet wird.
  • Die erfindungsgemäße Einrichtung enthält einen'endlos umlaufenden Förderer 3, der in diesem Falle ebenfalls durch zwei parallel und mit Abstand nebeneinander liegende, mit gleicher Geschwindigkeit endlos umlaufende schmale Förderbänder 3a und 3b gebildet ist. Der Förderer 3 ist dem Förderorgan 2 unmittelbar nachgeordnet und transportiert auf den Obertrums 3a' und 3b' der Förderbänder 3a bzw. 3b die Dachziegel 1 fortlaufend weiter in Richtung des Pfeiles A (siehe Fig. 1). Die schmalen Förderbänder 3a und 3b können in bekannter Weise über gemeinsame Trommeln 4, 5 oder auch durch einzelne, auf einer gemeinsamen Welle angeordnete Rollen umgelenkt werden.
  • Parallel zum Förderer 3 ist ein in gleicher Richtung, Jedoch mit- geringerer Geschwindigkeit als der Förderer 3 endlos umlaufendes Ausrichtförderorgan 6 vorgesehen. Dieses Ausrichtförderorgan 6 wird zweckmäßig durch zwei mit Abstand und parallel neben den äußeren Längsseiten des Förderers 3 verlaufende Kettenstränge 6a und 6b gebildet, die mit gleicher Geschwindigkeit über Umlenkräder 7 und ~ (vgl.
  • Fig. 1) umlaufen. Wie beispielsweise aus Fig. 1 ersichtlich ist, liegen die Oberseiten der Obertrums 6a' bzw. 6b' der Kettenstränge 6a und 6b tiefer als die Obertrums 3a' und 3b' der Förderbänder 3a und 3b. Die Kettenstränge 6a und 6b des Ausrichtförderorgans 6 weisen Je eine gleiche Anzahl von Anschlägen 9 auf, die gleichmäßig auf der Länge der Kettenstränge verteilt sind und über die Ebene der Obertrums 3a' und 3b' der Förderbänder 3a bzw. 3b nach oben vorstehen.
  • Die Abstände der Förderbänder 3a und 3b sind so gewählt, daß die zu transportierenden Dachziegel 1 sicher auf ihnen liegen, Jedoch über beide Längsseiten des Förderers 3 noch um ein bestimmtes Maß hinausragen. Dies hat zur Folge, daß die über die beiden Längsseiten des Förderers 3 hinausragenden Enden der transportierten Formlinge 1 mit ihren - in Förderrichtung A gesehen -vorderen Kanten mit den Anschlägen 9 in Berührung kommen können, die an den beiden Kettensträngen 6a und 6b des Ausrichtförderorgans 6 so zueinander ausgerichtet sind, daß Je ein-Anschlag 9 des einen Kettenstranges (z.B. 6a) mit einem Anschlag 9 des anderen Kettenstranges (z.B. 6b) fluchtet, wobei die Fluchtlinie entsprechend der gewünschten Ausrichtarbeit in diesem Falle rechtwinklig zur Förderrichtung (Pfeil A) liegt.
  • Bei der zuvor geschilderten Zusammenordnung des Förderers 3 und des Ausrichtförderorgans 6 (in Querrichtung der Vorrichtung) wird ein solches Maß eingehalten, daß die auf dem Förderer 3 transportierten Formlinge 1 über die äußeren Längsseiten von Förderer 3 und Ausrichtförderorgan 6 insgesamt so hinausragen, daß sie an ihren Enden unterfaßt und vom Förderer 3 nach oben abgehoben werden können. Zu diesem Zweck ist eine Abhebevorrichtung 10 vorgesehen, die zwei Tragelemente 10a und lOb aufweist, welche sich neben den dem Förderer 3 abgewandten äußeren Längsseiten der beiden Kettenstränge 6a und 6b des Ausrichtförderorgans 6 so weit erstrecken,daß sie eine ausgerichtete Formlingsreihe (bei der Darstellung der Fig. 1 beispielsweise vier mit Abstand hintereinanderliegende Dachziegel 1) auf einmal abgehoben werden kann. Die Tragelemente 10a und lOb können zu diesem Zweck aufwärts-und abwärtsbewegt, sowie- außerdem quer zur Förderrichtung des Förderers 3 auseinander und gegeneinander bewegt werden.
  • Die mit Abstand neben den äußeren Längsseiten verlaufenden Tragelemente lOa und lOb weisen in ihrer Ausgangsstellung, in der die Ebene ihrer Oberkanten etwas unterhalb der Tragebene der Obertrums 3a' und 3b' der Förderbänder 3a bzw. 3b liegt, einen mittleren Abstand MA voneinander auf, der kürzer ist als die quer zur Transportrichtung liegende Kante der Dachziegel 1, so daß also bei einer Aufwärtsbewegung der Tragelemente die Dachziegel 1 sicher unterfaßt werden können.
  • Erfindungsgemäß können die Tragelemente in Jeder geeigneten Weise ausgeführt sein, beispielsweise auch durch einfache längsverlaufende Schienen, die entsprechend gehaltert und geführt werden.
  • Bei dem in der Zeichnung veranschaulichten Ausführungsbeispiel der Erfindung sind die Tragelemente in Form von Tragplatten 10a und lOb ausgebildet, die in diesem Bereich der Vorrichtung gleichzeitig eine Art Seitenwände bilden. Diese Seitenwände 10a und lOb sind auf einer unterhalb des Förderers 3 bzw. des Ausrichtförderorgans 6 angeordneten, als Grundplatte 11 ausgebildeten Basis schwenkgelenkig (Schwenkpunkte F) abgestützt. Diese Grundplatte 11 kann mit Hilfe von allgemein bekannten und nicht näher veranschaulichten Vorrichtungen in Richtung des Doppelpfeiles B aufwärts- und abwärtsbewegt werden, wobei sie beispielsweise in nur angedeuteten seitlichen Führungenlla und llb (siehe Fig. 3) sicher geführt ist.
  • Die im wesentlichen eben ausgebildeten Tragplatten 10a und lOb besitzen in ihren oberen Endbereichen gleichartige, Jeweils nach außen gerichtete und einander gegenüberliegende Abkröpfungen 12 bzw. 13, wie aus den Fig. 3 bis 5 deutlich ersichtlich ist. Diese Abkröpfungen 12, 13, die etwas unterhalb der die Formlinge 1 abhebenden Enden 7 beginnen, sind so angeordnet, daß sie in der aufwärts bewegten Stellung der Tragplatten lOa und lOb (vgl. Fig. 4) in der Höhe der auf dem Förderer 3 transportierten Formlinge 1 liegen, d.h. sie sind so bemessen, daß sie in der gegeneinander geschwenkten Stellung der Tragplatten 1Oa, lOb die seitlich über die Kettenstränge 6a, 6b überstehenden Enden der Formlinge 1 berührungslos umfassen; der lichte Abstand dieser Abkröpfungen muß also größer sein als das Außenmaß der Formlinge 1. Auf diese Weise können die oberen Tragkanten der gegeneinander bewegten Tragplatten 10a, lOb die abgehobenen Formlinge 1 noch weiterhin tragen, wobei gleichzeitig - wie aus Fig. 4 ersichtlich ist - neu herangeförderte Formlinge auf dem Förderer 3 ungehindert weitertransportiert werden können.
  • Die Abkröpfungen 12, 13 stellen zugleich eine vorteilhafte Versteifung der Tragplatten 10a und lOb dar, wodurch diese materialsparend aus verhältnismäßig dünnen Blechen hergestellt werden können.
  • Um die oberen, tragenden Enden der Tragplatten 10a, lOb auseinander und gegeneinander bewegen zu können, sind diese - wie bereits erwähnt - schwenkgelenkig abgestützt, so daß sie um die Schwenkpunkte S in Richtung der Doppelpfeile C relativ zueinander, d.h. quer zur Transportrichtung des Förderers 1, geschwenkt werden können. Zur Durchführung dieser Schwenkbewegungen sind die Tragplatten 10a und lOb unterhalb der Förderelemente 3 und 6 durch eine druckmittelbetätigbare Zylinder-Kolben-Einrichtung 14 miteinander verbunden, die in Richtung des Doppelpfeiles D aufeinander und zusammenbewegt werden kann.
  • Oberhalb der Förderelemente 3, 6 sowie der Anhebvorrichtung 10 befindet sich eine nur angedeutete Greifvorrichtung 15 (siehe Fig. 4), mit deren Hilfe die durch die Tragplatten 10a und lOb nach oben abgehobenen, ausgerichteten Formlinge 1 erfaßt und auf eine nicht näher dargestellte Bereitstellungsfläche, beispielsweise ein weiteres Förderorgan, umgesetzt werden kann.
  • Die Funktion der erfindungsgemäßen Einrichtung dürfte ohne Schwierigkeiten verständlich sein: Die vom Förderorgan 2 herangeförderten Dachziegel 1 werden vom Förderer 3 aufgenommen und kontinuierlich weitergefördert, wobei sie von den Anschlägen 9 des etwas langsamer umlaufenden Ausrichtförderorgans 6 in der gewünschten Weise exakt ausgerichtet werden, wobei die erfindungsgemäße Einrichtung beispielsweise die in Fig. 3 dargestellte Stellung einnimmt. Wenn eine Reihe von Dachziegeln 1 in der gewünschten Weise auf dem Förderer 3 ausgerichtet ist, werden die Tragplatten 10a, lOb in der oben geschilderten Weise in Richtung des Pfeiles B' aufwärtsbewegt, so daß die ausgerichtete Formlingsreihe vom Förderer 3 abgehoben wird, während dieser kontinuierlich weiterläuft. Während die nach oben abgehobenen Formlinge 1 von der Greifvorrichtung 15 übernommen werden, kann auf dem Förderer 3 aufgrund der in den Tragplatten 10a und lOb vorgesehenen Abkröpfungen 12 bzw. 13 ungehindert eine neue Formlingsreihe ausgerichtet werden, wie es aus Fig. 4 ersehen werden kann. Nachdem die Formlinge 1 von den Tragplatten 10, 10a - durch die Kreisvorrichtung 15 - entfernt worden sind, wird die Zylinder-Kolben-Einrichtung 14 so betätigt, daß die Tragplatten 10a, lOb auseinandergeschwenkt werden (vgl. Fig. 5), worauf dann die ganze Abhebevorrichtung 10 in Richtung des Pfeiles B" ohne die auf dem Förderer 3 transportierten Formlinge zu berühren wieder abwärt.sbewegt wird, bis die oberen Enden sich unterhalb der auf dem Förderer 3 transportierten Formlinge 1 befinden; dann werden die Tragplatten lOa, lOb wieder gegeneinander in ihre - im wesentlichen etwa senkrechte - Ruhestellung bewegt, so daß sie für einen erneuten Abhebevorgang einer zwischenzeitlich auf dem Förderer 3 ausgerichteten Formlingsreihe bereitstehen.
  • Es versteht sich von selbst, daß für die erfindungsgemäße Einrichtung eine Schaltvorrichtung vorgesehen sein kann, durch die eine selbsttätige Betriebsweise der erfindungsgemäßen Vorrichtung gewährleistet wird, wobei der Arbeitstakt den Jeweiligen Erfordernissen angepaßt werden kann.
  • Weiterhin ist es selbstverständlich möglich, im Rahmen der Erfindung Abwandlungen des geschilderten Ausführungsbeispieles vorzunehmen. So könnte beispielsweise der die Formlinge transportierende Förderer auch durch mehr als zwei schmale Förderbänder oder auch durch ein einziges, etwas breiteres Förderband gebildet sein. Außerdem wäre es auch - beispielsweise bei kleineren plattenförmigen Elementen möglich - als Ausrichtförderorgan einen einzigen endlos umlaufenden Förderstrang zwischen den beiden Förderbändern des die Formlinge transportierenden Förderers anzuordnen, wobei dann ggf. etwas breitere Anschläge an dem Förderstrang vorgesehen sind.
  • Schließlich könnten auch die Tragplatten 10a, lOb der Abhebevorrichtung 10 in der in Fig. 3 strichpunktiert angedeuteten Weise ausgebildet sein. Sie sind in diesem Falle also im wesentlichen geradflächig ausgeführt und lediglich an ihren oberen Enden nach innen (zu den Förderern) abgewinkelt, wobei die aufrechten Teile der Tragplatten einen solchen lichten Abstand voneinander besitzen, daß sie - genau wie bei den Abkröpfungen -im aufwärtsbewegten Zustand das weitere Heran fördern von plattenförmigen Gegenständen nicht behindern.

Claims (7)

  1. Patentansprüche
    einrichtung zum Bereitstellen von keramischen Formlingen, insbesondere Dachziegeln und ähnlichen plattenförmigen Elementen, mit wenigstens einem endlos umlaufenden, die Formlinge auf seinem Obertrum transportierenden Förderer sowie mit einer Greifvorrichtung zum Umsetzen der Formlinge auf eine Bereitstellungsfläche, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß parallel zum Förderer (3) ein in gleicher Richtung (Pfeil A), Jedoch mit geringerer Geschwindigkeit als der Förderer (3) endlos umlaufendes Ausrichtförderorgan (6) vorgesehen ist, dessen Obertrum (6a' bzw. 6b') tiefer liegt als das Obertrum (3a' bzw. 3b') des Förderers (3) und das auf seiner Länge gleichmäßig verteilte, über die Ebene des Förderer-Obertrums (3a' bzw. 3b') nach oben vorstehende Anschläge (9) besitzt, wobei die auf dem Förderer (3) transportierten Formlinge (1) über die äußeren Längsseiten von Förderer (3) und Ausrichtförderorgan (6) hinausragen, und daß sich neben den beiden äußeren LängsseitendLeser endlos umlaufenden Förderelemente (3 bzw. 6) Je ein Tragelement (lOa bzw. lOb) erstreckt, wobei beide Tragelemente sowohl aufwärts- und abwärtsbewegbar (Doppelpfeil B), als auch quer zur Förderrichtung des Förderers (3) auseinander- und gegeneinanderbewegbar (Doppelpfeil C) sind und in der gegeneinanderbewegten Stellung einen mittleren Abstand (MA) voneinander aufweisen, der kürzer ist als die quer zur Transportrichtung liegende Kante der Formlinge (1).
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Ausrichtförderorgan (6) durch zwei parallel zueinander und mit gleicher Geschwindigkeit umlaufende Kettenstränge (6a, 6b) gebildet ist, von denen Je ein Strang mit Abstand neben den äußeren Längsseiten des Förderers (3) verläuft, wobei Je ein Anschlag (9) des einen Kettenstranges mit einem Anschlag (9) des anderen Kettenstranges fluchtet.
  3. 3. Einrichtun4iach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragelemente (lOa, lOb) auf einer unterhalb des Förderers (3) angeordneten, aufwärts- und abwärtsbewegbaren gemeinsamen Basis (11) schwenkgelenkig abgestützt sind.
  4. 4. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragelemente in Form von Tragplatten (10a, lOb) ausgebildet sind und - im Querschnitt der Einrichtung gesehen - in den oberen Endbereichen gleichartige, Jeweils nach außen gerichtete, einander gegenüberliegende Abkröpfungen (12 bzw. 13j besitzen, die sich in der aufwärtsbewegten Stellung der Tragplatten in der Höhe der auf dem Förderer (3) transportierten Formlinge (1) befinden und die in der gegeneinander bewegten Stellung der Tragplatten einen lichten Abstand voneinander aufweisen, der größer ist als das Außenmaß der Formlinge (1) quer zur Transportrichtung.
  5. 5. Einrichtung nach wenigstens einem der Ansprüche 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragelemente mittels druckmittelbetätigter Zylinder-Kolben-Einrichtungen (14) in eine geöffnete Stellung auseinander- und in eine Ruhestellung gegeneinanderbewegbar sind.
  6. 6. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der die Formlinge (1) transportierende Förderer (3) durch zwei parallel und mit Abstand nebeneinanderliegende, mit gleicher Geschwindigkeit umlaufende schmale Förderbänder (3a und 3b) gebildet ist.
  7. 7. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragelemente in Form von im wesentlichen geradflächigen Tragplatten ausgebildet sind, die an ihren oberen Enden in Richtung auf die Förderer winklig abgebogen sind, wobei die aufrechten Seitenteile der Tragplatten in der gegeneinanderbewegten Stellung einen lichten Abstand voneinander aufweisen, der größer ist als das Außenmaß der Formlinge quer zur Transportrichtung.
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