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DE2422462A1 - Verfahren zur herstellung von aggregierten schleifkoernern - Google Patents

Verfahren zur herstellung von aggregierten schleifkoernern

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Publication number
DE2422462A1
DE2422462A1 DE2422462A DE2422462A DE2422462A1 DE 2422462 A1 DE2422462 A1 DE 2422462A1 DE 2422462 A DE2422462 A DE 2422462A DE 2422462 A DE2422462 A DE 2422462A DE 2422462 A1 DE2422462 A1 DE 2422462A1
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DE
Germany
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abrasive
grains
powder
aggregated
metal powder
Prior art date
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Granted
Application number
DE2422462A
Other languages
English (en)
Other versions
DE2422462B2 (de
DE2422462C3 (de
Inventor
Boris Michailowitsch Emelyanow
Leonid Pinchusowitsch Kogosow
Wladimir Afanasiewi Kondratsky
Irina Alexandrowna Lawrinenko
Yury Wladimirowitsch Naiditsch
Yury Nikolaewitsch Semenow
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
INST MATERIALOWEDENIA AKADEMII
INST SWERCHTWERDYCH MATERIALOW
Original Assignee
INST MATERIALOWEDENIA AKADEMII
INST SWERCHTWERDYCH MATERIALOW
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Filing date
Publication date
Application filed by INST MATERIALOWEDENIA AKADEMII, INST SWERCHTWERDYCH MATERIALOW filed Critical INST MATERIALOWEDENIA AKADEMII
Priority to DE2422462A priority Critical patent/DE2422462C3/de
Publication of DE2422462A1 publication Critical patent/DE2422462A1/de
Publication of DE2422462B2 publication Critical patent/DE2422462B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2422462C3 publication Critical patent/DE2422462C3/de
Expired legal-status Critical Current

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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09KMATERIALS FOR MISCELLANEOUS APPLICATIONS, NOT PROVIDED FOR ELSEWHERE
    • C09K3/00Materials not provided for elsewhere
    • C09K3/14Anti-slip materials; Abrasives
    • C09K3/1436Composite particles, e.g. coated particles
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22FWORKING METALLIC POWDER; MANUFACTURE OF ARTICLES FROM METALLIC POWDER; MAKING METALLIC POWDER; APPARATUS OR DEVICES SPECIALLY ADAPTED FOR METALLIC POWDER
    • B22F1/00Metallic powder; Treatment of metallic powder, e.g. to facilitate working or to improve properties
    • B22F1/14Treatment of metallic powder
    • B22F1/148Agglomerating
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22FWORKING METALLIC POWDER; MANUFACTURE OF ARTICLES FROM METALLIC POWDER; MAKING METALLIC POWDER; APPARATUS OR DEVICES SPECIALLY ADAPTED FOR METALLIC POWDER
    • B22F9/00Making metallic powder or suspensions thereof
    • B22F9/02Making metallic powder or suspensions thereof using physical processes
    • B22F9/04Making metallic powder or suspensions thereof using physical processes starting from solid material, e.g. by crushing, grinding or milling

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Composite Materials (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Polishing Bodies And Polishing Tools (AREA)

Description

  • VERFAHREN ZUR HERSTELLUNG VON AGGREGLERTEN SCHLEIFKÖRNERN Die Erfindung bezieht sich auf überharte Kunstwerkstoffe, Insbesondere bezieht sich die Erfindung auf Verfahren zur Herstellung von aggregierten Schleifkörnern.
  • Aggregierte Körner sind ein Komplex, bestehend aus zwei beziehungsweise mehreren Elementarkörnern des Schleifmaterials, die miteinander mittels eines anderen Werkstoffes verbunden sind, der als Bindemittel dient. Als Bindemittel können unter anderem Metaue (Legierungen), Glas verwendet werden, wobel Metalle (Leglerungen) elne festere Verbindung sichern, und deshalb ;Lst ihre Ausnutzung bedeutend praktischer im Vergleich zum Glas.
  • Aggregierte Körner werden bei der Fertigung verschiedenartiger Zerspan ungswerkzeuge (zum Beispiel von Schleifscheiben und anderen), die für die Arbeit mit harten Werkstoffen geeignet sind, verwendet.
  • Mit unserer Erfindung vervollkommnen wir aggregierte Körner mit Metallbindung.
  • Gegenwärtig Ist ein Verfahren zur Herstellung von aggregierten Diamant körnern bekannt, bestehend darln, daß ein Gemxsch dem aus Diamantpulver und einen oder anderen Metallpulver, insbesondere aus Niokel, Kupfer, Kobalt oder ihren Legierungen, wo Kupfer in der Regel die Hauptkomponente ist, gepreßt und danach gesintert wird und das Diamantpulver in einem solchen Verhältnis genommen wlrdt daß die Ausfüllung der Hohlräume zwischen Diamant teilchen gesichert wird. Der gewonnene Agglomeratkuchen, der einen dichten Schleifkörper darstellt, wird nach der Abkühlung zerkleinert, wodurch aggregierte Diamantkörner entstehen (zum Beispiel Patent in England Nr. 491659 vom 6. @ärz 1937, Klasse C4V).
  • Der Hauptnachteil des obenbeschriebenen Verfahrens besteht darin, daß die hierdurch hergestellten aggregierten Körner sich durch eine kompakte gleichachsige Form auszeichnen, was keine feste Bindung derselben in der Matrize eines Werkzeuges, lnsbesondere einer organischen Matrize, gewährleistet. Ein nicht weniger hedeutender Nachteil desselben Verfahrens ist die ungenugend hohe Festigkeit des aggregierten Kornes, die auf dle nicht feste Verbindung der Schleifkorner , Insbesondere der Diamantdem körner, mit Metall zurückzuführen ist, was bei der Arbeit zu einer schnellen Zerstörung des aggregierten Rornes bis zu Elementarkörnern führt, Bekannt ist auch ein Verfahren zur Herstellung von aggregierten Diamantkörnern durch Warmpressen eines Gemisches aus Diamant-und Nickelpulver (s. beispielsweise englisches Patent Er. 1247764, Klasse C4V). Diesem Verfahren haften die Nachteile des obenbeschriebenen Verlahrens an.
  • Bekannt ist ebenfalls ein Verfahren zur Herstellung von aggregierten Diamantkörnern unter Zuhilfenahme eines galvanischen Überzuge von Elementarkörnern eines Diamantkörpers mit einer Metallschicht, üblicherweise von Kupfer oder Nickel; bei einer ausreichenden menge des auf die Schleifkörner aufgetragenen Netalls bilden sich aggregierte Körner (zum Beispiels Patent Englands Nr. 1247764, Klasse C4V). Diesem Verfahren haften ebenfalls die Nachteile der obenbeschriebenen Verfahren an.
  • Die Erfindung hat die Beseitigung der genannten Nachteile der bekannten Verfahren zum Ziel.
  • Der Erfindung liegt dle Aufgabe zugrunde, ein derartiges Verfahren zur Herstellung von aggregierten Schleifkörnern zu entwikkeln, das zur - Bildung einer porösen Struktur im Agglomeratkuchen mit vorwiegender Ansammlung des Metals an den Stoßflächen der Körner führt. In dlesem Falle erhält man bel der nachfolgenden Zerkleinerung des Agglomeratkuchens aggreglerte Körner mit verzweigter Oberfläche. Das gewährleistet elne feste -er-Haltung des aggregierten Kornes in der Matrize eines Werkzeuges. Die gestellte Aufgabe wird dadurch gelöst, daß bel der Herbes der stellung von aggregierten Schleifkornern, v das Gemlsch aus Schleif- und Metallpulver in Anwesenheit der flüssigen Phass gesintert wird und der gewonnene Agglomeratkuchen zerkleinert wird, erfindungsgemäß das Pulvergemisch in freiem Schüttzustand gesintert wird.
  • Zur Absicherung eines erforderlichen Grades der Benetzbarkeit von Elementarkörnern mit @etall und zur Erhöhung der Festigkeit der Verbindung einzelner Elementarkörner miteinander wird die Sinterung des Cemlsches in Anwesenheit des Zusatzes von Titan und/ oder Zirkonium, und/oder Chrom, und/oder Vanadium, und/oder Silizium geführt. Durch die Zusammensinterung der @ulver in freiem Schüttzustand unter Dampfentwicklung bei der Einführung der obengenannten Zusätze bildet sich an der Oberfläche der Schleifteilcher elne feine mit Ihrer Oberfläche chemisch verbundens Folie, die zur Beseitigung verschiedener Oberflächenfehier eines Schleifkornes beiträgt und dadurch Elementarkörner verfestigt, indem ihre Festigkeit um das 1,5-2fache erhöht wird, sowie die Körner miteinander fest verbindet.
  • Ein Zusataz wird konkret in einer Menge von 5-10% zum Gewicht des Hauptmetallpulvers eingeführt.
  • Nachstehend wird eine eingehende Beschreibung der Erfindung angeführt, die an Hand konkreter Beispiele der Realisierung des Verfahrens mit Angabe der Kennlinien der gewonnenen Schleifkörner sowle an Hand einer Zeichnung näher erläutert wird, auf der schematisch in vergrößertem Maßstab ein aggregiertes Schleifkorn abgebildet ist, das erfindungsgemäß gewonnen wurde Zur Herstellung aggregierter Schleifkörner werden Schleifpulver, zum Beispiel Diamantpulver, des kubischen Bornitrids, Borkarbids und andere verwendet, dle getrennt oder im Gemisch genommen werden können.
  • Der Dispersionsgradder Schleifpulver ist für die Erfindung von keiner Bedeutung, das heißt, daß dieser beliebig, geeignet für diese Prozesse sein kann. Als Bindemittel können verschiedene Metalle und Legierungen zum Beispiel solche wie Kupfer, Zinn, Nickel, Kobalt, Eisen und andere sowie Legierungen aus Kupfer, und Silber, aus Kupfer und Zinn usw, genommen werden.
  • Die Verwendung der obengenannten Metalle und Legierungen bei Gewinnung aggregierter Schleifkörner im Sinterungsverfahren ist genügend bekannt; deswegen fuhren wir die Beschreibung der von uns eingesetzten Legierungen nicht an, da fur unser Verfahren keine besonderen Legierungen gegenüber den bekannten Legierungen erforderlich sind.
  • Bel. der Realisierung unseres Verfahrens können das Schleifpulver und Metallpulver in einem solchen Verhältnis vermischt wie es @ @ und werden, @ für analoge Verfahren @blich geeignet ist.
  • Dieses Verhältnis liegt im Bereich von 4:1 bis 1:5 (volumenmaßig), wo die ersten Ziffern in jedem Verhaltnis der Menge des Schleifpulvers, und die zweiten Ziffern der Menge des Metallpulvers entsprechen.
  • Als optimal halten wir für unser Verfahren das Verhältnis, das im Bereich von 4:1 bis 1:1,5 liegt.
  • Nach der Qualität wird ein Metall oder eine Legierung für Bindemittel bekanntlich in Abhängigkeit von der Natur des Schleif.
  • werkstoffes gewählt Das Verfahren zur Wahl eines Metalls als Bindemittel wlrd nachstehend an Hand der Beispiele illustriert.
  • Es ist äußerst zweckmäßig, dle Sinterung von Schleift und Metallpulver in Anwesenheit solcher Zusätze wie Titan, Silizium, Zirkonium, Chrom und Vanadium zu führen. Der jeweilige Zusatz und seine Menge wird in Abhängigkeit von der Natur des Schleifwerkstoffes gewählt. So ist zum Beispiel zweckmäßigerweise für Diamantpulver als Zusatz Titan anzuwenden. Für ein Gemisch von Diamantpulvern und des Borkarbids vorzugsweise ist der Zirkoniumzusatz zu verwenden.
  • Verfahren Nachstehend wird in den Beispielen das v rur die Wahl von Zusätzen in Abhängigkeit von der Art eines Schleifpulvers angeführt. Die Zusatze werden praktisch einzeln eingeführt. ihre Verwendung als Gemisch bringt keinen einigermaßen wesentlichen positiven Effekt. Die Zusätze in Pulverform werden gewöhnlich in das Pulver des Metall-Bindemittels vor seiner Vermischung mlt dem Schleifpulver eingeführt. Es ist auch die Möglichkeit nicht ausge schlossen, den Zusatz nach dem Vermischen des Pulvers des Metall-Bindemittels mit dem Schleifpulver einzuführen. Empfehlenswert 1st der Zusatz in einer Menge von 5-10% über dle 100% zum Gewucht des Metallpulver-Bindemitels , das heißt des Hauptmetallpulvers hlnaus einzuführen. Das auf diese oder andere Weise zubereitete Gemisch von Pulvern wird in freiem Schüttzustand im Schutzmedium oder im Vakuum bei einer solchen Temperatur gesintert, daß das Schmelzen des Metall-Bindemittels erfolgt, das heißt, daß dLe Sinterung in Anwesenheit der flüssigen Phase des Metall-Bindemittels geführt wird. Bekanntlich hängt die Temperatur der Sinterung von der Natur des Metall-Bindemittels und des Schleifwerkstoffes ab und beträgt gewbhnlich von 800 bis 12000C.
  • Im Prozeß der Sinterung wird die Temperatur im notwendigen Bereich bis zum vollständigen Niederschmelzen des Metall-Bindemittels gehalten. Der gewonnene Agglomeratkuchen weist poröse Struktur auf. Nach Abkühlung im Vakuum wird der Agglomeratkuchen auf übliche Weise an der Luft zerkleinert, wodurch man aggregierte Körner erhält, die aus Elementarschleifkörner 1 bestehen und untereinander durch Metall 2 verbunden slnd. Dle gemäß unserem Verfahren gewonnenen aggregierten Körner wlesen eine stark verzweigte Oberfläche auf, wie es sich aus der beigefügten Zeichnung ergibt. Die Verzweigung der Oberfläche der nach uns erem Verfahren gewonnenen Schleifkörner ist auf die poröse Struktur des Agglomeratkuchens zurückzuführen. Die Entstehung von Poren in der zu versinternden Pulvermasse trägt, insbesondere in Anwesenheit der obengenannten Zusatze von Titan, Zirkonium, Chrom, Silizium und Vanadium, zur Bildung an der Oberfläche der Schleifkörner feiner Folien 3 bei, die fest mit der Oberfläche des Elementarschleifkornes 1 zusammengeschmolzen sind.
  • Dadurch wird die Verfestigung der eigentlichen Elementarkörner, die sin aggregiertes Korn bilden, sowie ihre Verbindung untereinander gesichert, wodurch entsprechend die Festigkeit des aggregierten Kornes insgesamt nicht weniger als um das 1,5fache gesteigert wird. Im Ergebnis einer wesentlichen Verzweigung der Oberfläche werden dle nach dem erfindungsgemäßen Verfahren aggregierten Körner in der Matrize eines Schneidwerkzeuges fester als die bekannten aggregierten Körner gehalten, die eine kompakts Oberfläche aufweisen. Die Erhöhung der Festigkeit der eigentlich aggreglerten Hörner sowie der Festigkeit ihrer Bindung in der Matrize eines Schneidwerkzeuges erhöhen entsprechend die Lebensdauer des Werkzeuges, in dem diese aggregierten Korner eingesetzt werden Beispiel 1 Zur Sinterung wurden Diamantpulver mit einer liörnung von 100/80 jun und Pulver einer aus 72 Gew.% Silber und 28 Gew.% Kupfer bestehenden Legierung genommen. Das Diamantpulver und Legierungspulver wurden in einem Verhältnis von 3:1 genommen (die erste Ziffer entspricht der Menge des Diamantpulvers). Dle Sinterung wurde in Anwesenheit von Titanzusatz in einer Menge von 7 Gew.% über die 100% hinaus zum Gewicht des Hauptmetallpulvers bei einer Temperatur von 900°C in Vakuum geführt. Die nach der Zerkleinerung des Agglomeratkuchens gewonnenen aggregierten Körner zelchneten sich durch eine stark verzweigte Struktur und durch feste Verbindung der primären (Els mentar-) Körner miteinander aus. Die Körner wurden zur Herstellung von Schleifscheiben mit organIscher Bindung verwendet und bel Bearbeitung von Hartlegierungen geprüft. Die Prüfungen wurden bei einer Umdrehungsgeschwindigkeit der Scheibe von 25 m/Sek, einem - Längsvorchub von 2 m/Min, und Quervorschub von 0,02 mm/Doppelgang durchgs-Führt. Spezifischer Verbrauch an Diamanten belief sich auf 0,06-0,08 mg/g.
  • Beispiel 2 ein Zur Sinterung wurde v Schleifmittelgemisch, bestehend aus 60% Diamantpulver und 40% Borkarbid, sowie Legierungspulver, bestehend aus 80% Kupfer und 20% Zinn genommen.
  • Das Schleifmittelpulver und Legierungspulver wurden in den einem Verhaltnis 1,5:1 genommen (hier und in weiterne Beispielen entspricht die erste Ziffer der Menge des Schleifmittelpulvers).
  • Die Binterung wurde in Anwesenheit von Titanzusatz in einer Menge von 10% Gew.% aber die 100% hlnaus zum Gewicht des Hauptmetallpulvers bei einer Temperatur von 10000C in Vakuum geführt.
  • Die gewonnenen aggregierten Körner zeichneten sich auch durch eine verzweigte Struktur und feste Verbindung der primären (Elementar-) Körner untereinander aus.
  • Schleifscheiben mit organischer Bindung, gefertigt mlt diesen aggregierten Körnern, wurden beLm Anschleifen von Mehrschneiden-Hantmetallwerkzeug geprüft; dabei führte man gleichzeitig die Bearbeitung des Hartmetall- und Stahlteils des Werkzeugesaus.
  • Die Umdrehungsgeschwindigkeit der Scheibe betrug 20-30 m/Sek., der Längsvorschub - 2 m/Min., der Quervorschub - 0,04 mm/Doppelgang.
  • Spezifischer Verbrauch an Diamanten betrug bel der Bearbeitung von Schneidwerkzeugen etwa 0,3 mg/g.
  • Beispiel 3 Zur Sinterung wurden als Schleifmittel Pulver des kubischen Bornitrids mit einer Körnung von 125/100 µm und Pulver einer Leglerung, bestehend aus 80% Kupfer und 20% Zinn, genommen. Das Verhältnie zwischen dem Schleifmittelpulver und dem Pulver der Legierung war 1,2:1.
  • Die Sinterung verläuft in Anwesenheit von Zirkoniumzusatz in einer Menge von 10% über die 100% hinaus zum Gewicht des Hauptmetallpulvers bel einer Temperatur von 105000 in Vakuum nicht unter 2.10-5 mm Quecksilbersäule während 25 Min.
  • Die gewonnenen aggregierten Körner zeichneten slch durch verzweigte Struktur und hohe Festigkeit aus. Die Korner wurden für dle Herstellung von Schleifscheiben mit organischer Blndung verwendet. Die Prüfung der Schleifscheiben geschah bei Bearbeitung von Stahlprobestücken mlt einem Gehalt an Kohlenstoff uon 0,7-0,95 bei 30 m/sec Umfangsgeschwindigkeit der Scheibe, Längsvorschub - 1 m/Min und Quervorschub - 0,02 mm/Doppelgang.
  • Dabel betrug der spezifische Verbrauch an kublschem Bornitrid 0,2-0,26 mg/g.
  • Beispiel 4 Zur Sinterung wurde ein Gemisch von Schleifmittelpulvern, bestehend zu 70% aus kublschem Bornitrid mit einer Körhung von 100/80 µm und Pulver einer Legierung, bestehend zu 95% aus Kupfer und zu 5% aus Nickel genommen.
  • Das Verhältnis zwischen dem Schleifmittel- und Metallpulver betrug 1.1. Die Sinterung wurde in Anwesenheitvon Chromzusatz in einer Menge von 6% über die 100% hinaus zum Gewicht des Hauptmetallpulvers bei einer Temperatur von 12000C im Vakuum während 30 Min geführt.
  • Die nach Zerkleinerung des Agglomeratkuchens gewonnenen aggregierten Körner wiesen einer verzweigte Struktur auf und zeichneten sich durch eine feste Verbindung der Elementarkörner untereinander aus. Die aggregierten Körner kamen bei der Herstellung von Schleifscheiben mit organischer Bindung zum Einsatz.
  • Die Schleifscheiben wurden bei Bearbeitung von Probestücken aus Hartstahl mit einem Gehalt an Kohlenstoff von 0,7-0,95% geprüft. Dabei betrung die Umfangsgeschwindigkeit der Scheibe 20-30 m/Sek, der Längsvorschub - 2 m/Min und der Quervorschub -0,03 mm/Doppelgang. Der spezifische Verbrauch an Diamanten bel der Bearbeitung von Probestücken belief sich auf etwa 0,4 mg/g.
  • Beispiel 5 Zur Sinterung wurden ein Gemisch, bestehend aus 75% Diamantpulver mit einer Körnung von 160/125 µm und aus 25% Borkarbid mit einer Körnung von 100/80 µm, und Kupferpulver genommen.
  • Das Verhältnis zwischen dem Schleifmittel- und Metallpulver war 1:1.
  • Die Sinterung wurde in Anwesenheit von Siliziumzusatz in einer Menge von 10% über die 100% hinaus zum Gewicht des Hauptmetallpulvers bei einer Temperatur von 10000C im Vakuum während 40 Min geführt. Die gewonnenen aggregierten Körner zeichneten sich durch verzweigte Oberfläche und feste Verbindung der Elementarkorner untereinander aus.
  • Die aggregierte Körner wurden zur Fertigung von Schleifscheiben mlt organlscher Bindung verwendet.
  • Die Schleifscheiben wurden bei Bearbeitung von Probestücken aus Hartmetallegierung zusammen mit Stahl mit elnem Gehalt an Kohlenstoff von 0,4-0,5% geprüft.
  • Dabel betrug dle Umfangsgeschwindigkeit der Scheiben 25 m/Sek, der Längsvorschub - 1 m/Min und der Quervorschub -0,02 mm/Doppelgang.
  • Der spezifische Verbrauch an Diamanten belief sich bei Bearbeitung der Probestücke auf etwa 0,3 mg/g.
  • Beispiel 6 Zur Sinterung wurden ein Gemisch von Schleifmittelpulvern bestehend aus 60% Diamantpulver mit einer körnung von 100/80 µm und 40% Siliziumkarbidpulver mit einer Körnung von 63/50, und Pulver einer Legierung, bestehend aus 90% Kupfer und 10% Nickel genommen. Das Verhältnis des Schleifmittelpulvers zum Metallpulver betrug 1:1,2.
  • DLe Sinterung wurde in Anwesenheit von Vanadiumzusatz in einer Menge von 8% bel einer Temperatur von 12000C im Vakuum 1+ 2.10-5 mm Quecksilbersäule während 30 Min geführt.
  • Dle gewonnenen aggregierten Körner zeichneten sich durch verzweigte Oberfläche und eine hohe Festigkeit aus und wurden zur Herstellung von Schleifscheiben mit o@ganischer Bindung verwendet.
  • Diese Körner können auch selbständig als Hauptschleifmittel verwendet werden.
  • Die Schleifscheiben wurden bei Bearbeitung von Probestücken aus Hartstahl mit einem Gehalt an Kohlenstoff von 0,7-0,95% geprüft. Dabei betrug die Umfangsgeschwindigkeit der Scheiben 30 m/Sek, der Längsvorschub - 1 m/Min und der Quervorschub -0,04 mm/Doppelgang. Der spezifische Verbrauch an Diamanten belief sich auf 0,6 mg/g.

Claims (3)

PATENTANSPRUCH
1. Verfahren zur Gewinnung von aggregierten Schleifkörnern, bei dem ein Gemisch aus Schleifmittel- und Metallpulver in Anwesenheit der flüssigen Phase gesintert und der gewonnene Agglomeratkuchen zerkleinert wird, d a d u r c h g e k e n n -z e L c h n e t ,daß das Gemisch von Pulvern in freien Schiittzustand gesintert wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n -z e I c h n e t ,daß das Gemisch von Pulvern mit Zusätzen von Titan und/oder Zirkonium und/oder Chrom und/oder Vanadium und /oder Silizium gesintert wird.
3. Verfahren nach Anspruch 2, d a d u r c h g ek e n n -z e 1 c h n e t ,daß der Zusatz in einer Menge von 5-10% über die 100% hinaus zum Gewlcht des Hauptmetallpulvers genommen wird.
DE2422462A 1974-05-09 1974-05-09 Verfahren zur Herstellung von Schleifkörner-Agglomeraten Expired DE2422462C3 (de)

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