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DE2421995A1 - Verfahren und anordnung zur kontinuierlichen herstellung von skelettkatalysatoren - Google Patents

Verfahren und anordnung zur kontinuierlichen herstellung von skelettkatalysatoren

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Publication number
DE2421995A1
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DE
Germany
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alloy
suspension
catalyst
flowing
hydrogen
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Granted
Application number
DE2421995A
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English (en)
Other versions
DE2421995C3 (de
DE2421995B2 (de
Inventor
Jozsef Barlai
Sandor Dr Gal
Adorjan Monostory
Ernoe Dr Pungor
Geza Dr Siposs
Geb Nemeth Margit Szeiler
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BUDAPESTI MUESZAKI EGYETEM
Peti Nitrogenmuvek
Original Assignee
BUDAPESTI MUESZAKI EGYETEM
Peti Nitrogenmuvek
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Publication date
Application filed by BUDAPESTI MUESZAKI EGYETEM, Peti Nitrogenmuvek filed Critical BUDAPESTI MUESZAKI EGYETEM
Publication of DE2421995A1 publication Critical patent/DE2421995A1/de
Publication of DE2421995B2 publication Critical patent/DE2421995B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2421995C3 publication Critical patent/DE2421995C3/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01JCHEMICAL OR PHYSICAL PROCESSES, e.g. CATALYSIS OR COLLOID CHEMISTRY; THEIR RELEVANT APPARATUS
    • B01J37/00Processes, in general, for preparing catalysts; Processes, in general, for activation of catalysts
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01JCHEMICAL OR PHYSICAL PROCESSES, e.g. CATALYSIS OR COLLOID CHEMISTRY; THEIR RELEVANT APPARATUS
    • B01J25/00Catalysts of the Raney type
    • B01J25/02Raney nickel
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01JCHEMICAL OR PHYSICAL PROCESSES, e.g. CATALYSIS OR COLLOID CHEMISTRY; THEIR RELEVANT APPARATUS
    • B01J37/00Processes, in general, for preparing catalysts; Processes, in general, for activation of catalysts
    • B01J37/06Washing

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Catalysts (AREA)

Description

  • Bes ehre ibun zur Patentanmeldung betreffend Verfahren und Anordnung zur kontinuierlichen Herstellung von Skelettkatalysatoren Bekanntlich wird bei zahlreichen Verfahren der chemischen Industrie unter Atmosphärendruck oder erhöhtem Druck in heterogener Phase in Gegenwart von suspendierten Skelett- beziehungsweise Strukturkatalysatoren gearbeitet (siehe zum Beispiel das Fachbuch "Kontaktkatalizis" von Z. Szabo, 4kadémnai Kind6, Budapest 1966, Seiten 532 bis 534).
  • Die im Rahmen dieser Verfahrenstechnik beziehungsweise Technologie erforderlichen Skelettkatalysatoren werden ausgehend von einer Grundlegierung in einer Reihe von Arbeitsgängen-hergestellt: Mahlen der Legierung, Sieben, Lösen in Lauge, Waschen bis zur Erreichung der neutralen Reaktion und gegebenenfalls Einstellen der gewünschten Deilchengröße durch nachträgliches erneutes Mahlen. Der große Nachteil dieses Verfahrens besteht darin, daß es infolge seiner Diskontinuierlichkeit schwierig ist, ein Produkt herzustellen, dessen Eigenschaften (zum Beispiel die Teilchengröße, die Korngrößenverteilung, der Gehalt an inaktiven Metall und die Katalysatoraktivität selbst) immer konstant sind.
  • Für die erwähnten chemischen Vorgänge ist jedoch ein gleichmäßige reproduzierbare Eigenschaften aufweisender Katalysator Voraussetzung, da nur mit einem solchen die Möglichkeit der kontinuierlichen Betriebsführung und die stationären Bedingungen (zum Beispiel gleichbleibende optimale Katalysatorkonzentration, maximal mögliche Belastung der Reaktionsvorrichtung beziehungsweise Volumgeschwindigkeit, hohe relative Menge an Endprodukt und Zurückdrängen der Nebenreaktionen) geschaffen werden können.
  • Aufgabe der Erfindung ist die Schaffung eines Verfahrens und einer Anordnung zu dessen Durchführung, mit welchen kontinuierlich konstante physikalisch-chemische Eigenschaften aufweisende Skelettkatalysatoren hoher Aktivität hergestellt werden können.
  • Das Wesen des erfindungsgemäßen Verfahrens besteht darin, daß das unter Wasserstoff entwicklung vor sich gehende Lösen der Legierung in Lauge in nem schnell und turbulent strömenden System unter Schaffung ständig neuer Oberflächen durchgeführt wird und die Strömung außerdem zum Abtrennen des die entsprechende Teilchengröße aufweisenden Endproduktes von den zu kleinen Katalysatorteilchen und dem nicht umgesetzten Ausgangsmaterial sowie ferner zum Waschen des Produktes benutzt wird. Dadurch können die gesamten Arbeitsgänge der Katalysatorherstellung bei reproduzierbarem und kontinuierlichem Betrieb vereinigt werden, wobei die Herstellung von Katalysatoren mit verschiedenen Eigenschaften in elastischer Anpassung ermöglicht ist.
  • Gegenstand der Erfindung ist daher ein Verfahren zur kontinuierlichen Herstellung von Skelettkatalysatoren in steuerbarer Korngröße in einer annähernd neutralen wäßrigen Suspension in einem geschlossenen System unter Verwendung von Legierungen des Katalysatormetalles mit Aluminium und/oder Zink als Ausgangsmaterial durch Herauslösen des Aluminium und/oder Zinkbestandteiles aus der gemahlenen Legierung durch eine Laugenlösung und Abtrennen und Ableiten des Produktes, welches dadurch gekennzeichnet ist, daß das Herauslösen des Aluminium- und/oder Zinkbestandteiles aus der gemahlenen Legierung in einer direkt mit Dampf beheizten strömenden Laugenlösung vorgenommen wird, wobei der Wasserstoff in an sich bekannter Weise vom strömenden System abgetrennt und entfernt wird, und das Trennen des weiterströmenden heterogenen Systemes unter gleichzeitigem waschen des Katalysators mittels kontinuierlichen Absetzenlassens, kontinuierlichen Zentrifugierens oder magnetischen Scheidens durchgeführt wird.
  • Vorzugsweise wird das Lösen der Legierung in der Lauge bei 80 bis 1000C, insbesondere 90 bis 950C, durchgeführt.
  • Es ist auch bevorzugt, als Laugenlösung zum Lösen der Legierung eine Natronlauge mit einer Konzentration von 0,5 bis 15 Gew.-%, insbesondere 4 bis 6 Gew.-°%O, zu verwenden.
  • Außer den bekannten Vorteilen der kontinuierlichen Betriebsfuhrung hat das erfindungsgemäße Verfahren noch den Vorteil, daß der Katalysator nicht nachträglich zerkleinert zu werden braucht, und vor allem, daß wegen der im strömenden System schnell ablaufenden Reaktion mit verhältnismäßig kleinen V richtungen hohe Leistungen erreicht werden können.
  • Kontinuität, Elastizität und hohe Leistungsfähigkeit machen die Lagerung von fertigem Katalysator für eine gegebene chemische Umsetzung überflüssig (diese Lagerung ist wegen der pyrophoren Eigenschaften der Skelettkatalysatoren nicht ungefährlich). Es wird nur die notwendige Legierung in ausreichender Menge gelagert und der Katalysator dem jeweiligen Bedarf entsprechend hergestellt. Da der frische Katalysator sofort verwendet wird, bedeuten seine pyrophoren Eigenschaften, die meistens Begleiterscheinungen seiner hohen Aktivität sind, keinen Nachteil. Das erfindungsgemäße Verfahren kann in einem geschlossenen System durchgeführt werden, so daß seine Anwendung auch in Chemiebetrieben bequem und sicher ist.
  • Gegenstand der Erfindung ist auch eine Anordnung zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens, welche durch in von der Waagerechten abweichender, zweckmäßigerweise senkrechter Richtung, angeordnete und'in Reihe geschaltete, vorzugsweise zylindrische, Reaktionsrohre mit einem Verhältnis der Länge zum Durchmesser von 5 : 1 bis 50 : 1, zweckmäßigerweise 15 : 1 bis 25 : 1, zum Lösen der Legierung, einen unter Atmosphärendruck arbeitenden Gas/Flüssigkeit-Scheider zum Abtrennen des entstandenen Wasserstoffes und daran anschließend entweder einen kontinuierlich arbeitenden und in verschiedener Höhe angeschlossenen oben zylindrisch und unten kegelförmig ausgebildeten Absetzbehält er mit Öffnungen zum Einführen der weiterströmenden Suspension und gegebenenfalls von Waschflüssigkeit sowie zum Ableiten der klassierten und gegebenenfalls mit Waschflüssigkeit verdünnten Suspension, wobei zweckmäßigerweise die zum Ableiten der größeren Teilchen vorgesehene Öffnung am kegelförmigen Boden und die zum Abführen der Teilchen geringerer Größe vorgesehene(n) Öffnung(en) mit abnehmender Teilchengröße in zunehmender Höhe angeordnet ist beziehungsweise sind, oder eine zum axialen Zuführen der Suspension geeignete und mit einer Sdineckenaustragvorrichtung versehene kontinuierliche Zentrifuge, deren halber Mantelöffnungswinkel 8 bis 240, vorzugsweise 10 bis 180, beträgt, oder ein senkrecht stehendes Rohr von rechteckigem Querschnitt mit einem Verhältnis der Breite zur Stärke von 10 : 1 bis 100 : 1 mit einem oder mehr zur Einstellung der jeweils in Frage kommenden Breite geeigneten zur Strömungsrichtung senkrecht stehenden Verengungselementen, die eine Einstellung in einem Bereich von 5 der normalen Stärke bis zum 3-fachen dersel-3 ben ermöglichen, und mit in gleicher Richtung wie die Suspension oder in entgegengesetzter Richtung sich bewegenden Magneten an der Rohraußenwand, wobei die magnetische Feldstärke an den von den Magneten am weitesten entfernten Punkten der Suspension mindestens 95 Oersted beträgt, sowie mit in verschiedener Höhe angeordneten Stutzen zum Einführen der Suspension und gegebenenfalls von Waschflüssigkeit und zum Abführen der klassierten Suspension gekennzeichnet ist.
  • Die Erfindung wird an Hand der folgenden beispielhaften Darlegungen in Verbindung mit der beiliegenden Figur 1, in welcher eine- erfindungsgemäße Anordnung schematisch dargestellt ist, näher erläutert.
  • In eine Reaktionsvorrict;Mg I von zwei Reaktionsvorrichtungen I und II wird durch einen Stutzen 1 kontinuierlich die auf ein der gewünschten DeilchengröBe des Endproduktes entsprechendes Maß zerkleinerte Legierung, durch einen anderen Stutzen 2 die zum Lösen notwendige Lauge und durch einen weiteren Stutzen 3 der zum Erreichen der notwendigen Temperatur dienende Dampf (unmittelbar) zugeführt. Die in Bewegung befindliche Suspension wird durch einen am oberen Ende der Reaktionsvorrichtung I angebrachten Stutzen 4 in die Reaktionsvorrichtung II überführt. Die Reaktionsvorrichtung II ist durch einen Stutzen 5 ebenfalls beheizbar. Durch einen Ableitungsstutzen 6 gelangt das Dreiphasensystem (bestehend aus dem beim Lösen gebildeten Wasserstoff, der Lösung und dem festen Katalysator) in einen Scheider III, aus welchem der Wasserstoff durch einen Stutzen 7 entweicht.
  • Durch einen Stutzen 8 gelangt die Suspension in eine Wasch-, xen- und Klassiereinheit IV. In die Wasch-, Trenn-und Klassiereinheit IV kann durch einen Stutzen 9 und/oder 10 eine Waschflüssigkeit, zum Beispiel Wasser, eingeführt werden, während durch einen Stutzen 11 und/oder 12 die aus der Lösung und Waschflüssigkeit bestehende flüssige Phase und mit dieser zusammen die auf Grund ihrer Zusammensetzung (Metalloxyd) oder ihrer Korngröße (zum Beispiel kleiner als 30 pm) nicht erwünschten festen Teilchen abgeleitet werden. Das die gewünschte Korngrößenverteiiung aufweisende annähernd neutrale Endprodukt gelangt als Suspension oder Paste durch einen Stutzen 13 in einen Speicher V.
  • Ferner wird die Erfindung an Hand der folgenden nicht als Beschränkung aufzufassenden Beispiele näher erläutert.
  • Beispiel 1 In einer Anordnung nach Figur 1 wurden 2 kg einer 50% Nickel enthaltenden Ni/Äl-Legierung mit Teilchengrößen von 45 bis 150 T aufgearbeitet. Die Reaktionsvorrichtungen I und II hatten dieselben- Abmessungen: Länge = 1 000 mm und Durchmesser = 45 mm. Die Legierung wurde innerhalb 2 Stunden mit konstanter Geschwindigkeit in die Reaktionsvorrichtung I eingeführt, wobei die Temperatur der Reaktionsvorrichtungen I und II auf 92 bis 950C gehalten wurde.
  • Die Weiterleitung des Dreiphasensystemes in den Scheider III erfolgte bei der gleichen Temperatur. Die Konzentration der Natronlauge in den Reaktionsvorrichtungen I und II wurde auf 5 bis 5,2% gehalten. Das Volumen der in den Scheider III gelangten Flüssigkeit betrug insgesamt 37 1. Aus dem Scheider III wurde die Suspension bei 80 bis 850C in die Wasch-, Trenn- und Klassiereinheit IV geleitet. Diese Wasch-, Trenn- und Klassiereinheit IV war ein senkrecht stehendes Rohr mit rechteckigem Querschnitt und Abmessungen von 1 000 mm x 125 mm x 12 mm, dessen den Magneten zugewandte Seite aus einer 0,5 mm starken säurefesten Stahlplatte und dessen Vorderseite aus einer 10 mm starken Polymethacrylsäureesterplatte (Plexiplatte) bestand. Der 12 mm weite Durchgang war stellenweise durch aus Po lymethacrylsäuree ster gefertigte Verengungsplatten auf 4 mm beziehungsweise 8 mm verengt, wodurch die Trennung verbessert wurde. Die Trennung wurde mittels sich in der senkrechten Ebene in der der Strömungsrichtung der Flüssigkeit entgegengesetzten Richtung mit einer Geschwindigkeit von 0,25 m/Minute bewegender und in der Bewejgungsrichtung im Abstand von 75 mm voneinander an ein endloses Gummiband angebrachter Dauermagnete durchgeführt. Die Feldstärke an der Oberfläche der Magnete betrug -820 bis 860 Oersted und die an der Innenseite der Stahlplatte war 620 bis 680 Oersted.
  • Zum Waschen des aus der verwendeten Legierungsmenge gewonnenen Katalysators wurden insgesamt 58 1 Waschflüssigkeit verbraucht.
  • Der pH-Wert der Flüssigkeit über dem fertigen Ni-Katalysator betrug 7,2. Die Korngrößenverteilung des Produktes wurde mittels Röntgenabsorption bestimmt. Die Korngrößenverteilungskurve ist in Figur 2a wiedergegeben, während Figur 2b die in gleicher Weise aufgenonnnene Korngrößenverteilungskurve eines Katalysators, der durch ein diskontinuierliches Verfahren hergestellt wurde, zeigt. Aus den Kurven ist ersichtlich, daß beim erfindungsgemäßen Verfahren trotz der beim Lösen auftretenden verhältnismäßig starken Zerkleinerung der Teilchen kaum Teilchen mit einem Durchmesser von weniger als 30nn entstehen, während in der in Figur 2b dargestellten Verteilungskurve sogar Teilchen mit einer korngröße um 1 ,um vorkommen.
  • Beispiel 2 Es wurden in der im Beispiel 1 beschriebenen Anordnung 1,8 kg einer 557 kobalt enthaltenden Co/Al-Legierung mit Teilchengrößen von 100 bis 250 um aufgearbeitet. Die Legierung wurde innerhalb 2 Stunden eingeführt. Die Temperatur der Reaktionevorrichtungen I und II und die der Uberfuhrung des Dreiphasensgstemes in den Scheider III betrug 94 bis 970C. Die Konzentration der Natronlauge in den Reaktionsvorrichtungen I und II wurde auf 6,5 bis 6,8% gehalten. In den Scheider III gelangten insgesamt 34 1 Flüssigkeit. Die Suspension wurde bei 65 bis 7000 in die Vasch-, Trenn- und Klassiereinheit IV geleitet.
  • Zum aschen des aus der verwendeten Legierungsmenge gebildeten Katalysators wurden insgesarnt 49 1 Waschwasser verbraucht.
  • Der pH-1iLert d-er Flüssigkeit über dem fertigen Katalysator betrug etwa -8,0.
  • Beispiel 3 Die Anordnung nach Figur 1 beziehungsweise die im Beispiel 1 beschriebene Arbeitsweise wurde dahingehend geändert, daß die Aufgabe der Wasch-, Trenn- und Klassiereinheit IV von einer kontinuierlich arbeitenden mit einer Austragschnecke versehenen Zentrifuge mit waagerechter Achse und einem halben Mantelöffnungswinkel von 120 übernommen wurde. Die Zentrifuge ist in Figur 3 dargestellt.
  • Aus dem Scheider III wurde die Suspension durch eine Öffnung 1 in axialer Richtung in die Zentrifuge eingespeist.
  • waschwasser gelangte durch einen Stutzen 2 hinein. Die flüssige Phase trat durch einen Überlauf 3 beziehungsweise einen Abflußstutzen 4 aus und die Katalysatorpaste verließ die Vorrichtung durch einen Stutzen 5. Die Trommel war 580 mm lang. Die Ganghöhe des Schneckenrades betrug 2 mm und seine Umdrehungszahl war 5 Minuten . In die beschriebene Vorrichtung wurden innerhalb 2 Stunden 2,5 kg einer 40;i' Nickel, 10% Aluminium und 50% Zink enthaltenden Legierung'mit Teilchengrößen von 60 bis 110 zum eingeführt.
  • Die Temperatur der Reaktionsvorrichtungen I und II und die der in den Scheider III geleiteten Dreiphasenmischung betrug 105 bis 108°C. Die Natronlaugenkonzentration in den Reaktionsvorrichtungen I und II wurde auf 12 bis 12,9 gehalten. In den Scheider III gelangten insgesamt 21 1 Flüssigkeit. Aus dem Scheider III wurde die Flüssigkeit bei 70 bis 75°C in die Zentrifuge geleitet.
  • Zum laschen des aus der verwendeten Legierungsmenge gebildeten Katalysators wurden insgesamt 180 1 Waschwasser verbraucht.
  • Der pH-Wert der Flüssigkeit über dem fertigen Katalysator betrug 7,3 bis 7,6.
  • Beispiel 4 Die in Figur 1 dargestellte Anordnung beziehungsweise die im Beispiel 1 beschriebene Arbeitsweise wurde insofern abgeändert, als die Aufgabe der Wasch-, Trenn- und Klasslereinheit IV von einem in Figur 4 dargestellten 560 mm hohen, unten mit einem kegelförmigen Boden versehenen, einen Durchmesser von 350 mm aufweisenden und mit einem parallel zur Längsachse verlaufenden, bis zu einer Höhe von 545 mm reichenden und aus säurebeständigem Stahl gefertigten Uberlauf mit einem Durchmesser von 16 mm aus-erüsteten zylintischen Behälter übernommen wurde. Von unten gerechnet in 410 mm Höhe befand sich ein in nahezu tangentialer Richtung in den Behälter führender Stutzen 1, durch welchen die aus dem Scheider III ausgetretene Suspension in den Behälter geleitet wurde. Durch einen Stutzen 2 beziehungsweise 3 wurde riaschflüssigkeit, deren Volumgeschwindigkeit 6,5-mal so hoch wie die der Suspension war, eingeleitet. Die IYaschflüssigkeit, welche Teilchen der Größenordnung um jim enthielt, trat zusammen mit den nicht verbrauchten ueberschuß der zum Lösen verwendeten Natriumhydroxydlösung durch den Überlauf 4 aus. Das Endprodukt wurde durch einen Stutzen 5 abgezogen.
  • In die beschriebene Vorrichtung wurden innerhalb 2 Stunden 2,3 kg einer 60% Kupfer enthaltenden Cu/Al-Legierung mit Teilchengrößen von 70 bis 170 um eingeführt. Die Temperatur der Reaktionsvorrichtungen I und II und die Temperatur des in den Scheider III gelangten Dreirhasengemisches betrug 68 bis 7500. Die Konzentration der Natronlauge in den Realctionsvorri chtungen wurde auf 7 bis % gehalten. In den Scheider III gelangten insgesamt 41 1 Waschflüssigkeit. Aus dem Scheider III wurde die Suspension bei 60 bis 6500 in den Behälter geleitet.
  • Zum Waschen des aus der verwendeten Legierungsmenge gewonnenen Katalysators wurden insgesamt 267 1 Waschwasser verwendet.
  • Der pH-Wert der Lösung über dem fertigen Katalysator betrug 7,9 bis 8.
  • Patentansprüche

Claims (4)

  1. Patentansprüche 1.) Verfahren zur kontinuierlichen Herstellung von Skelettkatalysatoren in steuerbarer Korngröße in einer annähernd neutralen wäßrigen Suspension in einem geschlossenen System unter Verwendung von Legierungen des Katalysatormetalles mit Aluminium und/oder Zink als Ausgangsmaterial durch Herauslösen des Aluminium- und/oder Zinkbestandteiles aus der gemahlenen Legierung durch eine Laugenlösung und Abtrennen und Ableiten des Produktes, dadurch gekennzeichnet, daß man das Herauslösen des Aluminium- und/oder Zinkbestandteiles aus der gemahlenen Legierung in einer direkt mit Dampf beheizten strömenden Laugenlösung vornimmt, wobei man den Wasserstoff in an sich bekannter Weise vom strömenden System abtrennt und entfernt, und das Trennen des weiterströmenden heterogenen Systemes unter gleichzeitigem Waschen des Katalysators mittels kontinuierlichen Absetzenlassens, kontinuierlichen Zentrifugierens oder magnetischen Scheidens durchführt.
  2. 2.) Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man das Lösen der Legierung in der Lauge bei 80 bis 1000C, insbesondere 90 bis 950C, durchführt.
  3. 3.) Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß man als Laugenlösung zum Lösen der Legierung eine Natronlauge mit einer Konzentration von 0,5 bis 15 Gew.-%, insbesondere 4 bis 6 Gew.-%, verwendet.
  4. 4.) Anordnung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 bis 3, gekennzeichnet durch in von der Waagerechten abweichender, zweckmäßigerweise senkrechter Richtung, angeordnete und in Reihe geschalstete, vorzugsweise zylindrische, Reaktionsrohre (I, II) mit einem Verhältnis der Länge zum Durchmesser von 5 : 1 bis 50 : 1, zweckmäßiger weise 15 : 1 bis 25 : 1, zum Lösen der Legierung, einen unter Atmosphärendruck arbeitenden Gas/Blüssigkeit-Scheider (III) zum Abtrennen des entstandenen Wasserstoffes und daran anschließend entweder einen kontinuierlich arbeitenden und in verschiedener Höhe angeschlossenen oben zylindrisch und unten kegelförmig ausgebildeten Absetzbehälter (IV) mit Öffnungen (8, 9, 10, 11, 12, 13 Figur 1J; 1, 2, 3, 4, 5 Figur 43) zum Einführen der weiterströmenden Suspension (8 Figur 1] 1 Figur 43) und gegebenenfalls von Waschflüssigkeit (9, 10 figur 13; 2, 3 Figur 43) sowie zum Ableiten der klassierten und gegebenenfalls mit Waschflüssigkeit verdünnten Suspension (11, 12, 13 [Figur 1l; 4, 5 figur 43), wobei zweckmäßigerweise die zum Ableiten der größeren Teilchen vorgesehene Öffnung (13 Figur 13; 5 Figur 4J) am kegelförmigen Boden und die zum Abführen der Teilchen geringerer Größe vorgesehene(n) Öffnung(en) (11, 12 Figur 1 4 Figur 42) mit abnehmender Teilchengröße in zunehmender Höhe angeordnet ist beziehungsweise sindj oder eine zum axialen Zuführen (1 [Sigur 3]) der Suspension geeignete und mit einer Sdneckenaustragvorrichtung versehene kontinuierliche Zentrifuge, deren halber Mantelöffnungswinkel 8 bis 240, vorzugsweise 10 bis 180, beträgtnoder ein senkrecht stehendes Rohr (IV) von rechteckigem Querschnitt mit einem Verhältnis der Breite zur Stärke von 10 : 1 bis 100 : 1 mit einem oder mehr zur Einstellung der jeweils in Frage kommenden Breite geeigneten zur Strömungsrichtung senkrecht stehenden Verengungselementen, die eine Einstellung in einem Bereich von 1 der normalen Stärke bis zum 5 3-fachen derselben ermöglichen, und mit in gleicher Richtung wie die Suspension oder in entgegengesetzter Richtung sich bewegenden Magneten an der Rohraußenwand, wobei die magnetische Feldstärke an den von den Magneten am weitesten entfernten Punkten der Suspension mindestens 95 Oersted beträgt, sowie mit in verschiedener Höhe angeordneten Stutzen (8, 9, 10, 11, 12, 13 Figur 1 7) zum Einführen der Suspension (8 figur 1 ) und gegebenenfalls von Waschflüssigkeit (9, 10 Figur 12) und zum Abführen der klassierten Suspension (11, 12, 13 Figur 12).
DE19742421995 1973-05-08 1974-05-07 Verfahren und Anordnung zur kontin uierlichen Herstellung von Skelettkatalysatoren Expired DE2421995C3 (de)

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