DE2421365B2 - Meßeinrichtung mit einem Reibrad-Präzisionsmeßgerät - Google Patents
Meßeinrichtung mit einem Reibrad-PräzisionsmeßgerätInfo
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Description
dieses relativ großen Momentarmes führt die Justierung ues Neigungswinkels zu einer großen Verschiebung der
Halterung in eine Richtung senkrecht zur Meßfläche. Diese Verschiebung erschwert die Einstellung der
gewünschten Neigung und bleibt dennoch innerhalb der Grenzen, die durch die konstante Kraft des Vorspannsystems
gezogen sind.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Meßeinrichtung mit einem Reibrad-Präzisionsmeßgerät
und einer Halterung für das Reibrad-Präzisionsmeßgerät zu schaffen, bei der sowohl die Querbelastung des
Meßrades gegen die Meßfläche als auch der Winkel zwischen der Rotationsebene des Meßrades und der
Meßfläche auf einfache Weise sehr genau einstellbar sind.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des kennzeichnenden Teils des Anspruches I
gelöst.
Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind durch die Merkmale der Unteransprüche gekennzeichnet.
Die Vorteile der Erfindung liegen insbesondere darin, daß die Achsen, um die eine Justierung stattfindet, sehr
nahe am Meßrad liegen. Die Schwenkachse, um die herum die Schrägstellung justiert wird, befindet sich
unmittelbar an der unteren ebenen Fläche des Reibrad-Längenmeßgeräts. Verrutschbewegungen oder
Spiel der Schrägstelleinrichtung haben daher einen minimalen Einfluß auf die Meßgenauigkeit des Meßgeräts.
Dies ist deshalb von besonderer Bedeutung, da di-i Schrägstellung eine Justierung der Genauigkeit darstellt.
Darüber hinaus bewegt die Halterung für das Meßgerät eine erhebliche verringerte Gesamthöhe,
wodurch das Meßgerät fester an dem Lagerblock ankoppelbar ist, wodurch die Elastizität zwischen
Meßgerät und Halterung, die eine Hysterese hervorrufen kann, verringert ist. Die Kompaktheit der
Meßeinrichtung verringert den unerwünschten Einfluß von Elastizität auf ein Minimum.
Die Erfindung wird nachstehend unter Bezugnahme auf die Zeichnungen im einzelnen beschrieben. Es zeigt
Fig. 1 eine Seitenansicht einer erfindungsgemäßen Meßeinrichtung, die auf einer Werkzeugmaschine
montiert ist,
Fig. 2 eine Draufsicht auf die in Fig. 1 dargestellte
Meßeinrichtung, wobei der obere Teil der Meßeinrichtung abgenommen ist,
F i g. 3 eine schematische Ansicht der Meßeinrichtung von der Seite, aus der die Lage der Kippachse deutlich
wird, um welche die Kippjustierung stattfindet,
Fig.4 eine Draufsicht auf das Lagerteil der Meßeinrichtung bei abgenommenem Meßgerät.
In den Figuren bezeichnet 10 allgemein ein Reibrad-Wegemeßgerät von der in der US-PS 33 78 929
beschriebenen Art. Das Meßgerät 10 ist auf einem beweglichen Teil einer Werkzeugmaschine, beispielsweise
dem Schlitten einer Drehbank od. dgl., über einen Lagerblock 12 befestigt, der in F i g. 1 teilweise zu
erkennen ist. Der Lagerblock 12 kann z. B. über vier Schrauben an der Werkzeugmaschine befestigt sein
(vgl. US-PS 33 07 265). Das Befestigen des Meßgerätes umfaßt weiter eine einstellbare Befestigungsanordnung
14, die weiter unten im einzelnen beschrieben werden wird. Eine Bewegung des Schlittens läßt das Meßgerät
10 parallel zu einer Meßfläche 16 verfahren, die beispielsweise eine Führungsfläche oder eine andere
bearbeitete Fläche sein kann.
Das Meßgerät JO weist ein Gehäuse auf, das aus einem oberen Rahmen oder Rahmenteil 18 und einem
unteren Rahmen oder Rahmenteil 20 gebildet wird. Ein Meßrad 22 wird in dem Gehäuse drehbar gehalten, so
daß ein Segment der Peripherie des Meßrades durch eine öffnung 24 in dem Gehäuse so weit vorsteht, daß
sie an der Meßfläche 16 anliegen kann. Ein inneres, nicht dargestelltes Getriebe verstärkt die Drehung des
Meßrades 22 und erzeugt eine proportionale Drehung auf einer vergrößerten Skala 26 und einer Feinanzeige
28.
Die Halterung des Meßgerätes 10 wird von einem Tragteil 30 gebildet, das durch eine Feder vorgespannt
ist. Ferner ist ein unteres Grundteil 32 vorgesehen, das an dem Befestigungsblock 12 verbolzt oder in anderer
Weise befestigt ist. Das Tragteil 30 und das Grundteil 32 werden durch ebene Federblätter 34 und 36 zueinander
relativ verschiebbar auseinandergehalten, welche sich zwischen den Enden des Tragteils und des Lagerteils
erstrecken. Diese Federblätter erlauben eine Querbewegung des Tragteils 30 relativ zu dem Grundteil 32. Ein
verlängertes Federblatt 38 liegt an gegenüberliegenden Enden an dem Tragteil und dem Grundteil so an, daß
eine auf das Tragteil 30 in einer von der Meßfläche 16 wegweisenden Richtung wirkende Kraft das Blatt 38 in
der Mitte unter Druck zusammenkrümmen läßt. Im zusammengedrückten Zustand ist die zum Einbiegen
des Federblattes 38 erforderliche Kraft im wesentlichen konstant als Funktion der relativen seitlichen Verschiebung
zwischen Grundteil und Tragteil. JO Um eine Querbelastung des Meßrades 22 gegen die
Meßfläche 16 zu haben und gleichzeitig den Winkel zwischen der Rotationsebene des Meßrades 22 und der
Meßfläche 16 zu ändern, ist eine Einstellvorrichtung zur Festlegung des unteren Rahmens 20 des Meßgerätes
« gegenüber dem Tragteil 30 vorgesehen. Dazu weist der Rahmen 20 eine im wesentlichen ebene untere Fläche 40
auf, die auf einem Paar Lagern 42 ruht, das vom Tragteil 30 nach oben vorsteht. Die festen Lager 42 werden mit
Vorteil von einer gebogenen Fläche gebildet, so daß die •*o ebene Fläche 40 des Rahmens 20 leichter über die Lager
42 hinweggleiten kann. Die Achsen der beiden festen Lager 42 sind im wesentlichen parallel zur Bewegungsrichtung
des Schlittens 12 ausgerichtet
Die Quer-Positionierung des Rahmens 20 wird von 4^ einer Stellschraube 46 getätigt, die sich durch einen
integralen Ansatz 48 mit Gewinde auf der Oberseite des Tragteils 30 erstreckt.
Die Stellschraube 46 wirkt gegen die Hinterseite 47
des Rahmenteils 20 längs einer Achse, die durch die
μ Mitte des Meßrades 22 in einer Richtung im wesentlichen parallel zur ebenen Fläche 40 verläuft Die
Hinterseite 47 des Rahmens 20 (Fig.3) ist zylindrisch
geformt und besitzt einen Radius R bezüglich eines
Punktes 49, der auf der genannten Achse liegt. Ein Anziehen der Stellschraube 46 übt eine senkrechte
Kraft zwischen dem Meßrad 22 und der Meßfläche 16 aus, wobei praktisch kein Kräftemoment entsteht, das
das Rahmenteil 20 um irgendeine Achse drehen möchte.
So kann die Justierung mit der Stellschraube 46 an dem
■»ο Rahmenteil 20 ausgeführt werden, welches frei auf den
Lagern 42 des Tragteils ruht.
Um die Neigung des Meßradgehäuses 10 zu justieren,
besitzt das Gehäuse 10 einen Schaft 60 integral an dem Rahmenteil 20, der sich vom Rahmenteil 20 nach
<>5 rückwärts seitlich vom Ansatz 48 des Tragteils 30
erstreckt. Der Schaft 60 besitzt einen Längsschlitz 64. Unmittelbar unterhalb des Schaftes 60 befinden sich in
dem Tragteil 30 zwei Schraublöcher 66 und 68 (F i g. 4),
die längs einer Achse 70 zentriert sind, welche die Achse der Lager 42 in der Mitte zwischen diesen kreuzt. Das
Loch 66 nimmt eine Schraube 72 auf. Wenn eine weitere Schraube 76 in der Mitte des Längsschlitzes 64 des
Schaftes 60 angeordnet ist, liegt der Punkt 49 des Radius R im wesentlichen über der Achse der Lager 42. Das
obere Ende der Schraube 72 liegt am Boden des Schaftes 60 an und stellt damit einen dritten Lagerpunkt
für das Meßgerät 10 dar. Die Drehung der Schraube 72 läßt das Ende des Schaftes 60 anheben oder absenken.
Die Schraube 76 erstreckt sich durch den Schlitz 64 und reicht mit Gewinde in das Schraubenloch 68 und legt das
Rahmenteil 20 auf dem Kopf der Schraube 72 sowie auf den Köpfen der Lager 42 fest. Durch Hin- und
Herbewegen des Rahmcnteiles 20 des Meßgerätes 10 auf den Lagern 42 kann die Ebene des Meßrades 22
relativ zur Meßfläche 16 gekippt werden und damit die Neigung justiert werden. Wie Fig.3 zeigt, ist das
Meßrad an seiner äußeren Peripherie mit einer gebogenen Fläche vom Radius R versehen, der größer
als der Radius des Meßrades ist. Indem somit das Gehäuse 10 auf den festen Lagern 42 gekippt wird, kann
der wirksame Umfang des Meßrades an der Kontaktstelle mit der Meßfläche 16 variiert werden. Das
Gehäuse des Meßgerätes 10 wird arretiert gegen seitliche Verschiebung mit Hilfe eines Anschlages 52,
der sich unter die ebene Fläche 40 erstreckt und mit dieser integral ist und in eine Ausnehmung 54 in dem
Tragteil 30 zwischen den festen Lagern 42 reicht. Zwei Schraublöcher erstrecken sich durch das Tragteil 30 zu
Aufnahme von Feststellschrauben 56, die sich gegei beide Seiten des Anschlages 52 anlegen und da
Gehäuse 10 arretieren.
Um die Halterung zu justieren werden die Feststell schrauben 56 und die Schraube 76 gelockert. Di<
Stellschraube 46 wird dann so lange angezogen, bis da: Federblatt 38 sich gerinfügig krümmt. Diese Verhältnis
se sind durch Marken 81, 82 auf der Seite des Tragteil:
ίο 30 und des Grundteils 32 markiert. Wenn die Marke 81
zwischen den Marken 82 sich befindet, ist dif Vorrichtung in der richtigen Weise vorgespannt. Di<
Schraube 72 und die Arretierschraube 76 werden dam so justiert, daß die richtige Neigung des Gehäuses 10 au
den Lagern 42 eingestellt ist, um die gewünschte Genauigkeit und Wiederholbarkeit der Längenmessung
zu erhalten.
Wie man aus Fig.3 erkennt, verändert die Neigung
des Rahmens 20 nicht den Abstand zwischen de; Meßfläche 16 und der Schraube 46, weil die gekrümmt«
Peripherie des Meßrades 22 und die gebogen« Rückseite 47 des Rahmens 20 einen Krümmungsmittel
punkt besitzen. Dadurch kann die Querlage zuers eingestellt werden und dann sich daran die Justierunj
der Neigung anschließen, ohne daß die Querlage davor beeinträchtigt würde. Nach beiden Justierungen win
der Rahmen in der festgelegten Stellung durch du Schrauben 56 arretiert.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (5)
1. Meßeinrichtung mit einem Reibrad-Präzisionsmeßgerät, ζ. B. einem Wegaufnehmer, das ein längs
einer Meßfläche abrollendes, in einem Rahmen drehbar angeordnetes Meßrad enthält, mit einer
Halterung zur Befestigung der Meßeinrichtung an einem Lagerblock, der relativ zur Meßfläche
beweglich ist, wobei die Halterung einen beweglichen Tragteil und einen Grundteil aufweist, die mit
dem Rahmen bzw. dem Lagerblock verbindbar sind, wobei ein zwischen Tragteil und Grundteil wirkendes
Federelement den Tragteil gegen die Meßfläche vorspannt, dadurch gekennzeichnet, daß
der Rahmen (20) eine ebene untere Fläche (40) aufweist, die auf einem vom Tragteil (30) abstehendes
Paar fester Lager (42) ruht, die die Fläche (40) längs einer Linie berühren, die im wesentlichen
senkrecht zur Richtung der relativ zum Grundteil (32) auf den Tragteil (30) wirkenden Vorspannkraft
ausgerichtet ist, daß eine Stelleinrichtung (46) zwischen dem Rahmen (20) und dem Tragteil (30)
vorgesehen ist, daß der Rahmen (20) bezüglich dem Tragteil (30) im wesentlichen parallel zur Richtung
der Vorspannkraft gegen die Meßfläche bewegbar ist, daß die Stelleinrichtung (46) am Rahmen (20)
längs einer durch die Mitte des Meßrads (22) verlaufenden Achse angreift, daß Stellmittel (76, 72)
zwischen dem Rahmen (20) und dem Tragteil (30) vorgesehen sind, daß der Rahmen (20) auf den
Lagern zur Schrägstellung der Ebene des Meßrads (22) relativ zur Meßfläche (16) kippbar und in
geneigter Stellung bezüglich des Tragteils (30) feststellbar ist, und daß Festsvelleinrichtungen (56,
52) zur Sicherung des Rahmens (20) gegen lineare J5
Bewegungen bezüglich des Tragteils (30) vorgesehen sind, die bei Sicherung des Rahmens (20) die
Betätigung der Stelleinrichtung (46) zulassen.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Stelleinrichtung (46) als Stellschraube ausgebildet ist, die in einem Ansatz (48) des
Tragteils (30) geführt ist und gegen den Rahmen (20) wirkt.
3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Feststelleinrichtungen (56,
52) einen sich von der unteren ebenen Fläche (40) des Rahmens (20) in eine Ausnehmung (54) des
Tragteils (30) erstreckenden Ansatz (52) und Feststellschrauben (56) enthalten, die durch den
Tragteil (30) gegen den Ansatz (52) anziehbar sind.
4. Einrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Rahmen
(20) eine der Meßfläche abgewandte rückseitige Fläche (47) aufweist, die senkrecht zur ebenen
Fläche (40) gekrümmt ist, daß der Krümmungsmittelpunkt der rückseitigen Fläche (47) in einer durch
die Drehachse des Meßrades (22) senkrecht zur Kippachse verlaufenden Ebene liegt, und daß die
Stelleinrichtung (46) gegen die Rückseite (47) des Rahmens (20) wirkt.
5. Einrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Lauffläche
des Meßrades (22) senkrecht zur Laufrichtung mit einer Krümmung versehen ist und daß der
Krümmungsmittelpunkt an der gleichen Stelle wie der Krümmungsmittelpunkt der gekrümmten rückseitigen
Fläche (47) des Rahmens (20) liegt.
60 Die Erfindung betrifft eine Meßeinrichtung mit einem Reibrad-Präzisionsmeßgerät, ζ. Β. einem Wegaufnehmer,
das ein längs einer Meßfläche abrollendes, in einem Rahmen drehbar angeordnetes Meßrad enthält, mit
einer Halterung zur Befestigung der Meßeinrichtung an einem Lagerblock, der relativ zur Meßfläche beweglich
ist, wobei die Halterung einen beweglichen Tragteil und einen Grundteil aufweist, die mit dem Rahmen bzw. dem
Lagerblock verbindbar sind, wobei ein zwischen Tragteil und Grundteil wirkendes Federelement den
Tragteil gegen die Meßfläche vorspannt
Meßeinrichtungen mit Reibrad-Präzisionsmeßgeräten der genannten Art sind z. B. aus der US-PS 33 78 929
bekannt und arbeiten mit einem Reibrad, das auf einer Meßfläche abläuft, um z. B. eine vom Reibrad-Präzisionsmeßgerät
relativ zur Meßfläche zurückgelegte Strecke zu messen. Derartige Einrichtungen werden
z. B. in Verbindung mit Werkzeugmaschinen verwendet, um den Weg anzuzeigen, um den sich ein Schlitten auf
der Maschine oder dem Werkzeug relativ zum Maschinen- oder Werkzeugrahmen oder einem anderen
Bezugspunkt verschiebt. Beispielsweise kann eine derartige Meßeinrichtung an dem Schlitten einer
Drehbank befestigt sein, wobei das Reibrad an der Führungsfläche des Bankrahmens anliegt und die
Strecke anzeigt, die der Schlitten längs der Drehbank verfährt. Das Reibrad ist mit Sorgfalt auf einen genau
bestimmten Umfang geschliffen, der es ermöglicht, daß die Umdrehung des Rades in eine Distanzmeßanzeige
umgesetzt wird.
Es hat sich ergeben, daß die Genauigkeit und Wiederholbarkeit der Messungen, die mit derartigen
Einrichtungen ausgeführt werden, durch eine Anzahl von Fehlerquellen beeinflußt wird. Diese Fehlerquellen
stellen sich dar als der Betrag des Schräglaufs, der Neigung und des Druckes zwischen der Radoberfläche
und der Meßfläche, und diese Größen sind daher von besonderer Bedeutung. Die Wirkung des Schräglaufes,
d. h. jede Abweichung der Rotationsebene des Meßrades von der Parallelität mit der Linie der Relativbewegung
der Meßvorrichtung längs der Meßfläche beeinflußt die Fähigkeit der Vorrichtung, sich in wiederholbarer
Weise längs der Meßfläche zu bewegen und dennoch wieder auf die Nullpunktstelle am Ausgangspunkt
zurückzukehren; der dabei auftretende Fehler wird als Wiederholbarkeitsfehler bezeichnet. Die Wirkung des
Schräglaufwinkels auf Wiederholbarkeitsfehler ist im einzelnen in der US-PS 35 61 120 diskutiert worden.
Eine Veränderung der Neigung dient zur Steuerung des effektiven Umfangs des Rades, indem die periphere
Radfläche als Teil einer Kugelfläche statt als Zylinder ausgebildet wird. Auf die US-PS 33 07 265 darf in
diesem Zusammenhang verwiesen werden.
Veränderungen in der Kraft des gegenseitigen Eingriffes zwischen Meßrad und Meßfläche haben
ebenfalls einen schädlichen Einfluß. Zu dessen Ausschaltung kann man daran denken, eine Halterung für das
Meßinstrument zu schaffen, bei der eine nachgiebige Last so ausgenutzt wird, daß sie eine effektive
Federkonstante von der Größe Null hat, d. h. die durch die elastische Einrichtung ausgeübte Kraft ist im
wesentlichen konstant als Funktion der Auslenkung. Das Ablenkungs-Lastsystem führt bei seiner Kombination
mit einer einstellbaren Halterung unter dem Vorspann- oder Lastmechanismus zu Problemen, indem
nämlich die Achsen, um die Positionseinstellungen ausgeführt werden, um beträchtliche Abstände von der
Ebene des Meßrades selbst verschoben sind. Weeen
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| US00357604A US3844044A (en) | 1973-05-07 | 1973-05-07 | Mounting for precision friction wheel measuring devices |
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ID=23406300
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
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- 1974-05-04 JP JP5017474A patent/JPS5511202B2/ja not_active Expired
- 1974-05-06 FR FR7415552A patent/FR2229045B1/fr not_active Expired
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