DE2421271A1 - Verfahren und vorrichtung zur bildung einer eng aufgefaecherten reihe von druckboegen - Google Patents
Verfahren und vorrichtung zur bildung einer eng aufgefaecherten reihe von druckboegenInfo
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Hanaro., ,.,- r.jrrma.-y
HARRIS-INTERTYPE CORPJRATIiKJ 55 Public Square
Cleveland, Ohio 44113
U. S. A.
Cleveland, Ohio 44113
U. S. A.
Verfahren und Vorrichtung zur Bildung einer
eng aufgefächerten Reihe von Druckbögen.
Auf dem Gebiat der Automation von Zeitungsherstellungsanlagen
werden gegenwärtig neua Wege gesucht und erarbeitet. Es war bisher üblich, daß Zeitungsherstellungsbetrieba
so gearbeitet haben, daß bestimmte Zeitungsteile (vorgedruckte Teile) vor der Zeit gedruckt werden,
zu der die aktuellen Zeitungsteile gedruckt werden. Diese
vorgedruckten Zeitungsteile wurden bisher üblicherweise in einer geeigneten Lagereinrichtung gestapelt und gelagert.
Sie werden dann aus diesem Lager herausgenommen, um mit den aktuellen Zeitungsteilen zusammengesetzt zu
werden. Dieses Zusammensetzen der vorgadruckten Zeitungsteile mit den aktuellen Zeitungsteilen findet in einer
Stopfmaschine von bekannter Ausbildung statt. Ohne auf die besonderen Einzelheiten dieser Arbeitsvorgänge einzugehen,
findet eine große Menge Handarbeit an den Zeitungsteilen hauptsächlich beim Aufstapeln der Zeitungen auf
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Paletten zur Lagerung und beim Entladen der Paletten für das Zusammensetzen der Zeitungen in der Stopfmaschina
statt.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein System und eine Einrichtung, bei der die vorgedruckten Zeitungsteile automatisch für die Lagerung aufgestapelt werden.
Das System und die Einrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung ist anwendbar auf das Aufstapeln aller Arten
von Druckbogen und nicht nur von Zeitungsteilen oder -beilagen.
Gemäß der vorliegenden Erfindung werden die Druckbogen
auf einem Tragbehälter dicht aufgefächert gestapelt. Eine geeignete Einrichtung ist vorgesehen, mittels derer
leere Tragbehältar in die Stellung zum Stapeln der Druckbogen und volle Behälter aus der Stapelstellung bewegt
werden. Die Einrichtung ist so gebaut, daß sie ständig ohne das Eingreifen einer Bedienungsperson läuft und
ist mit geeigneten Steuervorrichtungen versehen, urn einen dichten Stapel mit der genauen Anzahl von Druckbögen in
jedem Stapel zu bilden.
Genauer gesagt umfaßt die Einrichtung eine Fördervorrichtung für die Zufuhr von Druckbogen in weit aufgefächertem
Verhältnis zu einer Stelle, an der die Druckbogen eng aufgefächert oder gestapelt werden. Wenn der
erste Druckbogen die Stapelstelle erreicht, gelangt ihr vorderer Rand in Anlage an eine schräge Fläche eines
Teils, das den Druckbogen in eine ganeigte Stellung führt. Der vordere Rand der nachfolgenden Druckbogen gelangt in
Anlage an den zuvor zugeführten Druckbogen, und die Druckbogen werden dadurch ebenfalls in eine geneigte Stellung
geführt. Wenn die dichte Reihe von Druckbögen durch die
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fortlaufende Zufuhr von Druckbögen zu der Stapelstelle
gebildet wird, werden das Teil mit der Schrägfläche sowie die gebildete dichte Reihe von Druckbogen
in Rückziehrichtung bewegt. Dies wird durch eine geeignete Einrichtung erzielt, die nicht nur die Druckbogen
in der dichten Reihe hält und stützt, sondern auch das mit der Schrägfläche ausgebildete Teil trägt.
In der vorliegenden Ausführungsforrn umfaßt diese Einrichtung
zwei in seitlichem Abstand voneinander angeordnete Förderbänder. Wenn das Teil mit der Schrägfläche
in seine vollständig zurückgezogene Stellung bewegt worden ist, wird ein Behälter durch eine Aufzugeinrichtung
in den Zwischenraum zwischen den Förderbändern bewegt, und der Behälter nimmt die aufgestapelte
Reihe von den Förderbändern auf. Nach diesem VorgaYig werden die Förderbänder betätigt, um das Teil mit der
Schrägfläche zurück in seine Ausgangsstellung zu bewegen, urn die nächste eng aufgefächerte Reihe von Druckbogen
zu bilden.
GeeigneteSteuervorrichtungen sind vorgssehen, um die Geschwindigkeit
der Rückziehbewegung des Teils mit dar Schrägfläche zu steuern. Diese Steuervorrichtungen umfassen
eine Einrichtung, die das NichtVorhandensein von Druckbogen an der Stapelstelle fühlt, urn dadurch entweder
die Rückziehbewegung des Teils mit der Schrägfläche aüzubremsen
oder anzuhalten, sowie eine Einrichtung, mittels derer die Zufuhr von Druckbogen zu der Stapelstelle mit
zu groBer Geschwindigkeit gefühlt wird und die Geschwindigkeit der Rückziehbewegung des Teils mit der Schrägfläche
und der bereits gebildeten dichten Reihe von Druckbögen erhöht wird.
Weitere Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung
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gehen für den Fachmann aus der nachfolgenden ausführlichen
deschreibung unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen hervor, in denen ein Ausführungsbeispiel der Erfindung gezeigt ist.
In den Zeichnungen sind
Figur 1 eine schernatische Perspektivansicht eines die
vorliegende Erfindung enthaltenden Gerätes,
Figur 2 eine vsrgröfäerte Ansicht, die einen Teil des in
Figur 1 gezeigten Gerätes veranschaulicht,
Figur 3 eine weitere Ansicht, die einen anderen Teil des in Figur 1 gezeigten Gerätes veranschaulicht.
Figur 4 eine etwas schematische Seitenansicht des in
Figur 2 gezeigten Gerätes in derdurch die Linie 4-4 in Figur 2 angedeuteten Richtung,
Figur 3 eine Teil-Schnittansicht etwa entlang der Linie
5-5 in Figur 1,
Figur 6 eine Ansicht eines anderen Teils des in Figur 1 gezeigten Gerätes,
Figur 7 eine Ansicht etwa entlang der Linie 7-7 in Figur G,
Figuren Ö und 9 schematische Ansichten, die eine in dem
in Figur 1 gezeigten Gerät enthaltene Steuereinrichtung veranschaulichen.
Figur 1o ein Schaltschema für die Steuerung einer in dem in Figur 1 gezeigten Gerät enthaltenen Antriebs-
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einrichtung.
Figur 11 sins schernatische Darstellung der Fördervorrichtung
zur Förderung von [Druckbogen zu der in
Figur 1 gezeigten Stapeleinrichtung und
Figur 12 ein weiteres Steuerschaltschema,
Wie oben erwähnt schafft die vorliegende Erfindung ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Stapeln von Druckbogen in
eng aufgefächertem Verhältnis. Die Druckbögen können in
Form von vorgedruckten Teilen von Zeitungen oder Zeitschriften, Beilagen für diese oder dergleichen sein. Die vorliegende
Erfindung findet vorzugsweise Anwendung in einer Gesamtanlage, in der Druckbögen, die direkt von einer Druckpresse
kommen, in aufgefächertem Verhältnis gespeichert und dann gelagert werden. Die Erfindung kann natürlich in
jeder Anlage verwendet werden, um Druckbogen in eng aufgefächerte Form zu brin-gen, unabhängig davon, ob die Druckbogen
von einer Druckpresse, einer Zuschneidvorrichtung, der Ausgabe einer Stopfvorrichtung oder einer sonstigen
Vorrichtung zugeführt werden. Wenn die gelagerten Druckbogen dann mit anderen Druckbögen gemischt oder zusammengesetzt
werden, werden die vorgsdruckten Druckbögen aus dem Lager herausbewegt und zu einer geeigneten Sammel oder
Stopfmaschine gebracht, urn in diese Maschine eingeführt zu werden, wo die vorgedruckten Druckbögen mit anderen Druckbögen
gemischt werden, um eine fertige Zeitung, Zeitschrift usw. zu bilden. Die unten beschriebene vorliegende Erfindung
enthält viela bauliche Einzelmerkmale, aber es geht aus der Beschreibung hervor, daS die Erfindung in einer
Vielzahl von Konstruktionen enthalten sein kann und vielfältig abgewandelt werden kann.
Als ein bevorzugtes Ausführungsbsispiel der Erfindung zeigen
die Zeichnungen eine Einrichtung zur Bildung einer eng
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auf^sfMchsrtan Reihe von Druckbögen. Diese Einrichtung
ist mit der allgemeinen Bezugszahl 1a bezeichnet. Sie umfaßt eine Förderanlage 11, die Druckbogen in Richtung
auf eine Stapelstelle 12 zuführt, in der die Druckbögen
in ein eng aufgefächertes Verhältnis gebracht werden. An
der Stelle 12 sind zwei Förderriemen 13 und 14 vorgesehen, die in saitlichem Abstand voneinander angeordnet sind,
und ein Behälter 1b, auf dem die Druckbögen gestapelt
warden, ist zwischen dsn Förderbändern 13 und 14 angeordnet.
Die Druckbögen werden von der Druckpresse in einer ziemlich weit aufgefächerten Reihe zugeführt und
werden durch die Fürdereinrichtung 11 in dieser weit aufgefähsrten
Form in Richtung auf die Stapelvorrichtung bewegt, an der die weit aufgefächerte Reihe zu einer eng
aufgefächerten Reihe umgeformt werden soll.
Eine weiter unten zu beschreibende geeignete Einrichtung ist an der Stapelstelle 12 angeordnet, um die Druckbögen
in eine eng aufgefächerte Reihe zu bilden und vorzugsweise
in eine Reihe, in der die Druckbogen sich mit einer Neigung von45° auf dem Behälter 15 befinden.
Der Behälter 15, auf dem die eng aufgefächerte Reihe von
Druckbögen getragen wird, ist in der deutschen Patentanmeldung P 23 54 361.9 vom 3a. Oktober 1973 der Anmelderin
beschrieben, und auf die besondere Beschreibung dieses Behälters in der genannten Anmeldung wird in der vorliegenden
Anmeldung Bezug genommen. Im wesentlichen umfaßt der Behälter 15 ein Haupttragteil 2o und zwei entgegengesetzte
Endteile 21, 22. Die Endteile 21, 22 sind winkel- oder keilförmig ausgebildet und weisen schräg verlaufende Flächen
23 bzw. 24 auf. Die Fläche 23 hat natürlich eine sieigung von 45 , da die Druckbögen in ihrer entgültigen
Stapelstellung an der Fläche 23 anliegen.
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Eine geeignete Einrichtung in Form eines Aufzuges ist
vorgesehen, um leere Behälter 15 in eine Stellung für die Aufnahme von Druckbogen an der Stapelstelle 12
zu bringen und um beladene Behälter von der Stapelsteile 12 zur Herausnahme aus dem Gerät 1o zu bewegen.
Der Aufzug umfaßt ein erstes Kettenpaar 3o, 31 an einem Ende der Förderbänder 13, 14 und ein zweites
Kettenpaar 32, 33 am anderen Ende der Förderbänder 13, 14. An den Ketten 3o bis 33 sind geeignete Teile angebracht,
die mit einem Teil 35 an den Behältern 15 zusammenwirken, um dadurch die Behälter 15 an der Aufzugseinrichtung
zu halten. Natürlich kann jede geeignete bauliche Anordnung verwendet werden, um die Behälter
auf den Ketten 3o bis 33 zu halten. Bei der Fortschaltbewegung der Ketten 3o bis 33 werden die Behälter 15
in der Ansicht der Figur 1 nach oben bewegt. Die Aufzugseinrichtung
wird durch eine geeignete Antriebseinrichtung in Fortschaltweise getätigt, wie es weiter
unten ausführlich beschrieben wird. Wenn eine vollständige Reihe von Druckbogen auf den Förderbändern
13, 14 an der Stapelstelle 12 gebildet worden ist, wird die Aufzugseinrichtung betätigt, um einen unmittelbar
an den Förderbändern 13, 14 angeordneten Behälter nach oben zu bewegen und die Druckbogen von den Förderbändern
13, 14 aufzunehmen, und den vollen Behälter zu einer Stelle zu bringen, von der er aus der Aufzugseinrichtung
entfernt werden kann. Außerdem bringt die Aufzugseinrichtung einen leeren Behälter an die Förderbänder 13,
14 für die Aufnahme der nächsten vollständigen Reihe von Druckbogen. Im Rahmen der vorliegenden Erfindung
kann jede geeignete Einrichtung dazu verwendet werden, die leeren Behälter auf dem Aufzug anzubringen und die
vollen Behälter von dem Aufzug abzunehmen, undim Rahmen der vorliegenden Erfindung können diese Vorgänge auch
mit der Hand durchgeführt werden.
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Wie oben bereits bemerkt, sind die Druckbögen bei ihrer
Bewegung durch die Fördervorrichtung 11 zu den Förderbändern 13 und 14 sehr weit aufgefächert mit nach vorne
gerichtetem Falzrand, so wie sie aus der DruckpresBS
kommen. Der Falzrand könnte andererseits auch nach hinten gerichtet sein. Wie oben erwähnt ist, werden die Druckbögen
auf den Förderbändern 13, 14 in eine eng aufgefächerte Lage gebracht. Dies wird bei der hier gezeigten
Ausfiihrungsform der Erfindung durch die Verwendung von
geeigneten Führungsfingern 4o, 41 und eine Führungs- und
Stützeinrichtung 42 erzielt, die die Druckbögen führt und stützt. Die Führungsfinger 4o, 41 sind zwischen dem
Abgabeende der Fördervorrichtung 11 und dem Aufnahmeende der Förderbänder 13, 14 angeordnet. Die Führungen 4o, 41
leiten den vorderen Rand des ankommenden Druckbogens nach oben. Der vordere Rand des ersten Druckbogens, der
der Stapelstelle zugeführt wird, gelangt in Anlage an die Führungs- und Stützeinrichtung 42, die von den Förderbändern
13, 14 getragen wird und mit diesen bewegbar ist. Die Führungs- und Stützeinrichtung 42 umfaßt zwei keilförmige
Teile, von denen jedes auf einem Förderband 13 bzw. 14 befestigt ist. Die Führungs- und Stützeinrichtung
42 weist eine Fläche 43 (siehe Figur 4) auf, die in Berührung mit dem vorderen Rand des Druckbogens tritt und
ihn nach oben ablenkt. Der Druckbogen gelangt dann in Anlage an. die Fläche 43 und ist gegenüber den Förderbändern
13, 14 und dem Tragteil 2o des Behälters 15 geneigt, obwohl der Tragteil 2o des Behälters 15 sich in Abstand unter den
Förderbändern 13, 14 befindet, auf denen der Druckbogen aufliegt. Der vordere Rand weiterer zugeführter Druckbögen
gelangt in Anlage an den zuvor zugeführten Druckbogen, der ebenso wirkt, wie die keilförmige Führungs- und Stützeinrichtung
42. Daraus ergibt sich, daß jeder Druckbogen in die geneigte Stellung gebracht wird und die Druckbogen
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dann aufeinander aufliegen. Der Winkel der Flachs 43
gegenüber der Waagerechten bzw. gegenüber dem Tragteil 2o des Behälters oder gegenüber den Förderbändern 13,
14 kann verschieden sein, aber ein Winkel von 45° hat zufriedenstellende Ergebnisse gebracht.
Aus der obigen Beschreibung geht hervor, daß Bin fortlaufender Aufbau einer dicht aufgefächerten Reihe von
Druckbögen erzielt wird. Um die Fortsetzung dieses Aufbaus zu ermöglichen, wird dis Führungs- und Stützeinrichtung
42 in Richtung des Pfeils 45 in den Figuren 1 und 4 nach hinten bewegt, wenn die Druckbogen den Förderbändern
13, 14 zugeführt werden. Eine geeignete Antriebseinrichtung ist vorgesehen, wie sie ausführlich weiter
unten beschrieben wird, um die Rückziehbewegung der Führungs- und Stützeinrichtung 42 zu bewirken.
Eine geeignete elektrische Steuerung für diesB Antriebseinrichtung
ist vorgesehen, um die Rückziehbewegung der Führungs- und Stützeinrichtung 42 so zu steuern, daß
bei einem übermäßigen Aufbau von Druckbögen die Rückziehbewegung der Führungs- und Stützeinrichtung 42 entsprechend
beschleunigt wird.
Die Rückziehbewegung der Führungs- und Stützeinrichtung 42 wird bei der Zufuhr von Druckbögen auf die Förderbänder
13 und 14 solange fortgesetzt, bis die Führungs- und Stützeinrichtung 42 zu einer Stelle zurückbewegt worden
ist, an der ein Schalter 5o (in Figur 1 schematisch gezeigt) betätigt wird. Wenn der Schalter 5o ausgelöst wird und
ein elektrisches Auge 14o (Figuren 1 und 11), das vor den Förderbändern 13, 14 angeordnet ist, einen Zwischenraum in
dem Strom der Druckbögen feststellt, wird die Aufzugseinrichtung 3o - 33 weitergeschaltet, um den gefüllten Behälter
aus seiner Stellung hsauszubewegen und einen neuen Behälter
- 1ο -
in die Stellung für die Aufnahme von Druckbögen zu bewegen.
Einzelheiten dieser Vorgänge werden weiter unten im Zusammenhang mit der Beschreibung des Gesamtbetrisbes der Einrichtung
beschrieben.
Die Fördervorrichtung 11, dia die Druckbögen der Stapelstelle 12 zuführt, kann viele verschiedene Formen haben.
Die gedruckten Druckbögen werden durch eine geeignete Fördervorrichtung
einem Fördererabschnitt 51 (siehe Figur 2) zugeführt. Der Fördererabschnitt 51 umfaQt zwei Förderbänder
52, 53, die in seitlichem Abstand voneinander angeordnet sind. Zwischen den Förderbändern 52, 53 ist ein drittes
Förderband 54 angeordnet. Die Förderbänder 52, 53 und 54 sind um geeignete Antriebszahnräder geführt, so daß bei
Drehung dieser Räder ein Antrieb der Förderbänder erfolgt. Jas Förderband 54, das zwischen den Förderbändern 52 und
53 angeordnet ist, weist einen Teil auf, dar in Richtung auf dis Stapelstelle 12 und von ihr hinwag, und genauer
gesagt in Richtung auf die Förderbänder 13 und 14 und von diesen hinweg bewegbar ist.
Das Förderband 54 ist um eine bewegliche Rolle 55 herumgeführt. Die Rolle 54 wird von zwei Halteplatten 56 und 57
gatragen (siehe Figuren 2 und 4). Die Haltaplatten 56
und 57 weisen an ihren inneren Enden Gleitblöcke 58 bzw. auf. Die Gleitblöcke 58, 59 gleiten entlang inneren Stütz-
und Führungsteilen des Fördererabschnittes 51. Die Gleitblöcke 58 und 59 sind durch eine geeignete Einrichtung
mit einem pneumatischen Motor 6o verbunden. Bei Betätigung des Motors 6o bewegen sich die GleitblöckB 58, 59 sowie
die Halteplatten 56, 57 und die Rolle 55 in waagerechter Richtungauf die Förderbänder 13 und 14 zu odsr von den
Förderbändern 13, 14 hinweg, je nach der Richtung der Betätigung des Motors 6o. Diese Bewegung wird aufgrund des
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Umstandes ermöglichte daß das Förderband 54 um Rollen
61, 62 (siehe Figur 4) verläuft, die sich bewegen, um die Länge der Förderbandstrecke konstant zu halten,
selbst wenn die Rolle 55 in Richtung auf die Förderbänder 13 und 14 bewegt oder ausgefahren wird. Ferner
sind die Halteplatten 56, 57 mit einer Öffnung 63 versehen,
durch die eine Antriebs- oder Lagerwelle 63a für die Rollen verlauft, um die die Förderbänder 52 und
geführt sind. Dieser Schlitz 63 in den Halteplatten und 57 gestattet die Bewegung der Halteplatten 56, 57
bei Betätigung des pneumatischen Motors Go ohne Beeinträchtigung durch die Welle 63a. Obwohl die Förderbänder
52, 53 nicht in derselben Weise bewegbar sind, wie das Förderband 54,'könnten sie in dieser Weise ausgebildet
sein, und die Führungsfinger 4o, 41 könnten ebenfalls
in Richtung auf die Förderbänder 13, 14 und von ihnen hinweg bewegbar sein.
Wie es am deutlichsten aus Figur 4 ersichtlich ist, ist dem Förderband 54 eine obere Führungsrollenainrichtung
zugeordnet, die eine vordere Rolle 55 umfaßt, die an der oberen Fläche der Druckbögen angreift, wenn sie sich
entlang dem Förderband 54 bewegen, und auf die obere Fläche der Druckbogen eine nach unten gerichtete Kraft
ausübt. Die Rille 65 hält die Druckbögen auf dem Förderband 54 und unterstützt ihre Ehrung auf die Förderbänder
13, 14, Jede geeignete Einrichtung oder Rollenausbildung
kann verwendet werden. Bei der vorliegenden Ausführungsform der Erfindung ist die Rolle G5 vorzugsweise so angebracht,
daB sie zusammen mit dem Förderband 54 bewegbar ist. Zu diesem Zweck wird die Rolle 55 auf geeigneten
Halteteilen 66, 67 (siehe Figur 3) getragen. Die 'Halteteile 66, 67 sitzen teleskopartig in starren Halterungen
68, 69. Ein geeigneter pneumatischer Motor 7o ist .vorgesehen
und mit den Halteteilen 66, 67 verbunden. Bei Betätigung des
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pneumatischen Motors 7o werden je nach der Betätigungsrichtung des Motors die Halteteile 56, 67 teleskopartig
nach innen oder aussen bewegt, um eine Bewegung der Rolle 65 nach innen oder aussen zusammen mit dem Förderband
54 zu bewirken. Wie es am deutlichsten in Figur 4 gezeigt ist, sind die beiden Stellungen der Rolle 65 und der Rolle
55 veranschaulicht. Die ausgefahrene Stellung der Rolle 65 ist mit 55a bezeichnet, während die zurückgezogene
Stellung der Rolle 55 mit 55a versehen ist.
Die Rolle 55 bildet eine farmschlüssige Steuerung der
Druckbogen und drückt diese in ihre Stellung. Die Rolle 65 drückt die Druckbogen in ihre geneigte Stellung. Alternativ
zu der Rolle 65 können angetriebene Bänder verwendet werden, oder eine Kombination von Bändern und
einer Rolle 65.
Die Rückzieh- und Ausfahrbewegung der Rolle 55 und des
Förderbandes 54 werden dazu benötigt, um eine Steuerung der Druckbögen bei ihrer Überquerung des Zwischenraumes
zwischen den Förderbändern 52, 53 und den Förderbändern 13 und 14 aufrechtzuerhalten. Wie oben erwähnt, werden
die Tragbehälter 15 in senkrechter Richtung weiterbewegt, und um den notwendigen Raum für die Behälter zu
schaffen, um von dem Förderband-abschnitt 51 freizukommen, ist es erforderlich, das Förderband 54 zurückzuziehen
bzw. eine Rückziehstellung desFör derbandes 54 zu bewirken.Um jedoch die genaue Steuerung der Druckbögen
aufrecht zu erhalten, wenn sie auf die Förderbänder bewegt werden, ist es erf ordeiich, das Förderband 54
so weit nach vorne auszufahren, daß die Druckbogen in genauer Weise auf die Förderbänder 13, 14 und auf den
Tragebehälter 15 gelenkt werden. Praktisch befindet sich die Rolle 55 in ihrer ausgefahrenen Stellung auf gleicher
Höhe mit den Rollen, die die Förderbänder 13, 14 tragen.
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wie es in Figur 2 gezeigt ist. Wie es ebenfalls schematisch in Figur 2 veranschaulicht ist, erstreckt sich
der Behälter 15 unter die Rolle 55.
Wenn die Druckbogen den Fördererabschnitt 51 verlassen,
gelangt der vordere Rand der Druckbogen, wie bereits
oben erwähnt, in Anlage an die Führungen 4o, 41, die den vorderen Rand des Druckbogens nach obsn ablenken. Daraus
ergibt sich, daß der vordere Rand des Druckbogens entweder in Anlage an die Fläche 43 der keilförmigen Führungs- und
Stützeinrichtung 42 oder an andere Druckbogen gelangt, die
bereits den Förderbändern 13, 14 zugeführt worden sind. Dadurch wird der vordere Rand der mit hoher Geschwindigkeit
bewegten Druckböge'n weiter nach oben abgelenkt. Daraus
ergibt sich, daß die Druckbogen die vorzugsweise um 45° geneigte Stellung einnehmen, wie es in Figur 4 veranschaulicht
ist. Um die Druckbogen in der geneigten Stellung zu halten und die Möglichkeit auszuschließen, daß sie gegenüber
den anderen Druckbögen nach unten gleiten, sind Nockenteile 49 vorgesehen. Es sind zwei Nockenteil 49 vorgesehen,
die an den Halteplatten 56, 57 angebracht und mit diesen bewegbar sind. Wenn die Nockenteile 49 ausgefahren
sind, wie es in Figur 4 gezeigt ist, sind kleine Ausschnitte 49a an den oberen Flächen der iJockentaila so angeordnet,
daß sie den unteren Rand des letzten zugeführten Druckbogens aufnehmen und sein Abwärtsgleiten gegenüber
den andren Druckbögen verhindern.
Wenn die Druckbögen, wie bereits oben erwähnt, auf die Förderbänder 13, 14 bewegt werden, bewegt sich die Führungs-
und Stützeinrichtung 42 nach hinten in Richtung des Pfeiles 45. Um diese Rückziehbewegung zu bewirken,
sind die Förderbänder 13, 14 mit einer geeigneten Antriebseinrichtung versehen. In Figur B, auf die nunmehr
Bezug genommen wird, ist nur ein Förderband, nämlich das Förderband 13 veranschaulicht. Das Förderband 13 verläuft
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um mehrere Rollen 7a, 71, 72, 73 und 74. Die Rolle 74
verleiht dem Förderband 13 den Antrieb. Die Rolle 74 sitzt auf einer Antriebswelle 75. Den Rollen 72, 73
ist eine geeignete Einrichtung 76 zugeordnet, die verstellbar ist, um die Spannung des Förderbandes 13 zu
steuern. Wie es am deutlichsten in Figur 1o gezeigt und schematisch veranschaulicht ist, wird die Antriebswelle
75 durch eine Antriebskette 76 angetrieben, während die entsprechende Antriebswelle 75 a für das Förderband 14
durch eine Antriebskette 77 angstrieben wird. Die Ketten 76, 77 verlaufen um Kettenzahnrädar 78 bzw. 79
auf einer Antriebswelle 8o. Bei Drehung der Antriebswelle Qo werden die Förderbänder 13, 14 über die Ketten 76,
angetrieben.
Wie schematisch in Figur 1a gezeigt ist, wird die Antriebswelle
8a van einem Umkehrmotor 81 über eine Kupplungs- und Bremseinrichtung 82 angetrieben. Der Motor
öl ist um- kehrbar, urn die Bewegungsrichtung der Förderbänder 13 und 14 umzukehren, und dis Kupplungs- und Bremseinrichtung
82 ist dahingehend betätigbar, die Drehung der Welle 8o und dadurch die Antriebskraft zu den Förderbändern
13 und 14 zu steuern. Eine Beschreibung der Schaltung zur Steuerung der Betätigung des Motors 81 und der
Kupplungs- und Bremseinrichtung 02 folgt weiter unten. Für den Augenblick genügt es darauf hinzuweisen, daß
bei der Zufuhr von Druckbogen auf die Förderbänder 13, diese durch Betätigung der Kupplungs- und Bremseinrichtung
82 und über die verschiedenen oben beschriebenen Antriebseinrichtungen angetrieben werden, um die genaue Rückziehbewegung
der Führungs-bzw. Stützeinrichtung 42 zu bewirken.
Wenn die Druckbögen auf die Förderbänder 13, 14 gelenkt
werden, kann der vordere Rand der Druckbogen an oberen
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Führungen 9o und 91 (siehe Figur 5) anliegen. Die Führungen
9o, 91 sind seitlich von der Maschine durch eine geeignete
Rückzieheinrichtung zurückziehbar, und nur die Rückzieheinrichtung für die Führung 91 wird ausführlich beschrieben.
Die Führung 91 wird auf einer senkrecht verlaufenden Halterung 92 getragen, die auf einer in waagerechter
Richtung rückziehbaren Haltestange 93 getragen wird. Die Haltestange 93 ist in geeigneter Weise mit einem Motor
94 verbunden, der bei seiner Betätigung die Bewegung der Stange 93 und eine seitliche Rückziehbewegung der Führung
91 bewirkt. Die Führungen 9o, 91 bewirken eine Führungswirkung auf den oberen Rand der Druckbögen bei deren
Aufnahme auf den Förderbändern 13 und 14, und tragen mit dazu bei, daß die oberen Ränder aller Druckbogen in einer
gemeinsamen Ebene liegen. Die Führungen 9o, 91 sind in geeigneter Weise senkrecht verstellbar zum Bündeln von Druckbogen
mit verschiedener Länge, in seitlicher Richtung verstellbar für die genaue Breite der Druckbogen, und nach
vorne und hinten zur genauen Aufnahme der Druckbögen und zur Ausrichtung einer Schalteinrichtung 111 (die weiter
unten beschrieben wird), falls eine derartige Schalteinrichtung 111 von einer der Führungen 9o, 91 getragen wird.
Wenn die Führungs- und Stützeinrichtung 42 vollständig
nach hinten zurückgezogen ist und die Förderbänder 13, 14 eine vollständige Reihe von Druckbogen aufgenommen haben,
wird, wie bereits oben erwähnt, der Schalter 5o betätigt. Wenn der Schalter 5o betätigt worden ist und nur nach-dem
das elektrische Auge 14ο einen Zwischenraum in dem Papierstronn anzeigt, werden die oberen Führungen9o, 91 und die
Schalteranordnung 111 durch Betätigung des Motors 94 zurückgezogen, dem sie zugeordnet sind. Qsichzeitig wird
die Rolle 55 des Fördererabschnittes 51 zusammen mit der Führungsrolle 65 zurückgezogen. DieRückziehbewegung der
Führungen Qo, 91 führt zur Betätigung eines Schalters 1oo,
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- At -
wie es am deutlichsten in Figur 5 gezeigt ist· Durch die Betätigung des Schalters 1oo wird der (nicht gezeigte)
Motor zur Weiterschaltung dar Aufzugseinrichtung, nämlich
der Ketten 3o, 33, nach oben erregt. Wenn die Aufzugseinrichtung nach oben bewegt wird, wird die volle Reihe
eng aufgefächerter Druckbögen von den Förderbändern 13, 14 durch den auf der Aufzugseinrichtung befindlichen Behälter
aufgenommen. Die Aufwärtsbewegung der Aufzugsketten 3o -33
wird fortgesetzt, bis die Aufzugseinrichtung einen Schalter
td betätigt. Wenn der Schalter 1o1 betätigt wird, wird
die Führungs- und Stützeinrichtung in ihre Ausgangsstellung zurückgebracht. Dies erfolgt durch Antrieb der Förderbänder
13, 14 in umgekehrter Richtung, d.h., in der entgegengesetzten Richtung, in der die Förderbänder während der Bildung
der eng aufgefächerten Reihe von Druckbögen angetrieben wurdBn. Ferner werden durch Betätigung des Schalters
1o1 dieoberen Führungen 9o, 91 und die Schalteranordnung 111 in ihre wirksame Stellung zurückgebracht.
flei weiterer Aufwärtsbewegung der Aufzugseinrichtung wird
ein weiterer Schalter 1a2 betätigt, wodurch die Aufwärtsbewegung des Aufzugs angehalten wird und die Ausfahrbewegung
des Förderbandes 54 und der Führungsrolle 65 zur weiteren Zufuhr von Druckbogen zu der Stapelstelle 12 ausgelöst
wird. Natürlich sind die Bewegungsstrecken und die Stellen, an denen die Schalter angeordnet sind, so aufeinander
abgestimmt, daß der neue oder leere Behälter zu diesem Zeitpunkt die Stapelstelle erreicht und der volle Behälter aus
der Stapelstelle herausgehoben ist, um leicht aus der Maschine herausgenommen werden zu können, und sich in einer
Stellung befindet, an der er dem Betrieb der Einrichtungen der Maschine nicht hinderlich ist. Da die verschiedenen
oben beschriebenen Schalter Grenzschalter von bekannter Ausbildung sind, werden sie nicht weiter beschrieben. Da
ferner die besondere Schaltung, die diese Schalter enthält.
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in das bekannte Gebiet eines Fachmanns fällt, wird sie
ebenfalls nicht ausführlich beschrieben oder gezeigt.
Das Gerät 1o ist ferner mit einer Steuerschaltung ausgerüstet,
die mit der allgemeinen Bezugszahl 11o in Figur 1o bezeichnet ist und dazu diant, die Rückziehbswegung der
Förderbänder 13, 14 so zu steuern, daß die Geschwindigkeit der Rückziehbewegung gesteuert wird, falls ein übermäßiger
Aufbau von den Bändern 13, 14 zugeführten Druckbogen stattfindet oder eine Verzögerung in der Zufuhr von Druckbogen
zu den Förderbändern 13, 14 auftritt. Natürlich ist es im Falle eines übermäßigen Aufbaues von Druckbogen auf
den Förderbändern 13, 14 erforderlich, die Rückziehbewegung der Führungs- und Stützeinrichtung 42 und der Bänder
13 und 14 selbst zu beschleunigen, um den übermäßigen Aufbau auszugleichen. Ferner ist es ersichtlich, daß es bei
einer Verzögerung der Zufuhr von Druckbogen zu den Förderbändern 13, 14 erforderlich ist, die Rückziehbewegung der
Führungs- und Stützeinrichtung 42 zu verlangsamen, so daß eine gleichmäßige aufgefächerte Reihe von Druckbögen gebildet
wird.
Um die geneigte Steuerung der Rückziehbewegung der Förderbänder
13, 14 zu erzielen, ist die Schalteranordnung 111 an der Führung 91 vorgesehen, wie es oben erwähnt worden
ist. Die Schalteranordnung 111 umFaßt drei Schalter, siehe Figuren 8, 9 und 1o. Einer der Schalter, nämlich der
Schalter 112, ist ein Anlaßschaltsr, bei dessen Betätigung die Rückziehbewegung der Förderbänder 13, 14 begonnen wird,
und ist ferner ein Schalter, der in betätigtem Zustand die Kupplungs- und Bremseinrichtung 82 in ihren wirksamen Betriebszustand
hält, um Antriebskraft von dem Motor 81 auf die Bänder 13, 14 zu übertragen, so daß, wenn der
Schalter 112 betätigt ist, die Kupplungs- und Bremseinrichtung 82 betätigt wird, um die Bänder 13, 14 in Rückziehrichtung
zu bewegen.
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- 1Q -
Der Schalter 114 ist ein Bremsschalter, durch dessen
Betätigung der Motor 81 abgebremst wird. Dieser Schalter wird natürlich dann betätigt, wenn eine verringerte
Zufuhr von Druckbogen zu den Förderbändern 13, stattfindet.. Der Schalter 115 ist ein Beschleunigungsschalter,
der dann betätigt wird, wenn ein übermäSiger Aufbau von Druckbogen auf den Förderbändern
und 14 stattfindet. Bei seiner Beiätigung wird die Drehzahl des Motors 01 erhöht, um die Bänder 13, 14 zu
beschleunigen.
Für den Fachmann geht die Wirkungsweise der Schalter 112, 114 und 115 aus der in Figur 1o gezeigten Schaltung
hervor. Wie es in Figur 1o gezeigt ist, wird der Motor öl über eine Schaltung betätigt, dia einen veränderlichen
Widerstand 12o enthält. Die Höhe des Widerstandes in der Schaltung zur Betätigung des Motors
81 wird durch die Stellung eines Widerstandsteils 122 gesteuert, das je nach seiner Stellung eine veränderliche
Widerstandshöhe in dem Stromkreis für den Motor BI hervorruft. Ein geeigneter Motor 123 ist mit dem
Widerstandsteil 122 verbunden und bewegt bsi seiner Erregung das Widerstandsteil 122 in der einen oder anderen
Richtung, um in dem Stromkreis für den Motor 81 eine verschiedene Widerstandshöhe hervorzurufen und
daher die Abtriebsdrehzahl des Motors 81 zu ändern. Es ist also ersichtlich, daß bei Erregung des Motors
123 in einer Richtung der Motor 81 abgebremst und bei Betätigung des Motors 123 in der entgegengesetzten Richtung
der Motor 81 beschleunigt wird.
Die Schalter 114 und 115 liegen in der Schaltung zur Steuerung des Motors 123. Wenn der Schalter 115 geschlossen
ist, wird der Motor 123 in einer Richtung betätigt.
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in der er die Bewegung des Widerstandsteils 122 in
einer Richtung zur Erhöhung der Drehzahl des Motors
81 bewirkt. Die Schließung des Schalters 114 bewirkt, daß der Motor 123 in entgegengesetzter Richtung angetrieben
wird, nämlich in der Richtung, in der das Widerstandsteil 122 so bewegt wird, daß es die Ab triebsdrehzahl
des Motors 81 herabsetzt. Der Schalter 112 steuert die Kupplungs- und Bremseinrichtung B1
und erregt in geschlossenem Zustand die Kupplungseinrichtung, um die Übertragung der Antriebskraft
van dem Motor 81 zu den Förderbändern 13, 14 zu bewirken. Wenn der Schalter 112 geöffnet ist, wird die
Bremseinrichtung der Kupplungs- und Bremseinrichtung
82 dahingehend betätigt, daß sie selbst bei laufendem Motor 81 keine Bewegung oder Antriebskraft auf die
Förderbänder 13 und 1 4 überträgt.
Die Schalter 112* 114, 115 weisen Betätigungsarme 112a, 114a bzw.115 auf, die in seitlichem Abstand voneinander
angeordnet sind, wie es in Figur 9 gezeigt ist. Wenn sich der Betätigungsarm 112a in der in Figur 9
in durchgehenden Linien gezeigten Stellung befindet, ist der Schaltar 112 geöffnetj der Schalter wird durch
Aufwärtsbewegung des Betätigungsarmes 112 in die in Figur 9 in gestrichelten Linien gezeigte Stallung geschlossen.
Diese Aufwärtsbewegung des Betätigungsarmes 112a erfolgt bei dem Auftreffen des vorderen Randes eines
Druckbogens auf den Betätigungsarm 112a. Der Ann 112a ist so angeordnet, daß jeder dnzelne Druckbogen auf den
Arm 112a auftrifft, so daß die Kupplungs- und Bremseinrichtung 32 in erregtem Zustand gehalten wird. Der
Schalterarm 114a hält in der in Figur 3 in durchgehenden Linien gezeigten Stellung den Schalter 114 in geöffnetem
Zustand. Der Schalterarm 114a läuft auf den in der Reihe befindlichenDruckbögen entlang und dadurch wird der
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Schalter in offenem Zustand gehalten. Falls der Arm 114a von den Druckbögen herunterläuft, fällt er in
die in Figur 9 in gestrichelten Linien gezeigte Stellung, in der der Schalter 114 geschlossen wird. Der
Schalterarm 115a befindet sich normalerweise in der in Figur 9 in durchgehenden Linisn gezeigten Stellung,
in der er nicht in Berührung mit den Druckbogen steht.
In dieser Stellung ist der Schalter 115 geöffnet. Der Arm 115a wird zur Schließung der Schalter 115 nach
oben bewegt, falls ein übermäßiger Aufbau der den Förderbändern 13, 14 zugeführten Druckbogen stattfindet,
was dazu führt, daß die Druckbögen den Arm 115a nach oben bewegen.
Aus der obenstehenden Beschreibung geht hervor, daß bei der Bewegung von Druckbögen auf die Förderbänder
13, 14 die vorderen Ränder der Druckbogen das Betätigungsteil für den Schalter 112 betätigen. Dadurch wird der
Schalter 112 geschlossen und infolgedessen die Kupplungs-
und Bremseinrichtung 02 betätigt, um die Antriebskraft von dem Motor 61 auf die Förderbänder 13,
zu übertragen und dadurch die Rückziehbewegung der Förderbänder 13, 14 zu bewirken. Falls ein übermäßiger Aufbau
van Druckbogen stattfindet, wenn zu viele Druckbogen
den Förderbändern 13, 14 zugeführt werdep, fühlt der Schalter 115 diesen übermäßigen Aufbau durch seinen Fühlerfinger
115a, der die Schließung des Schalters 115 bewirkt.Dies führt zu einer Beschleunigung des Motors 81,
wie es oben beschrieben worden ist. Falls eine Verringerung der Anzahl der den Förderbändern zugeführten Druckbögen
auftritt, schließt der Schalter-fühler 114a den
Schalter 114. Dadurch wird natürlich eine Abbremsung der Rückziehbewegung der Förderbänder 13, 14 hervorgerufen.
Demnach dürfte es klar sein, daß bei der Zufuhr von Druckbögen zu den Förderbändern 13, 14 die Geschwin-
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digkeit der Rückziehbewegung der Bänder 13, 14 in Abhängigkeit
von dem Strom der Druckbögen auf den Förderbändern 13, 14 geändert werden kann.
Die in Figur 1o gezeigte Schaltungist natürlich keine vollständige Schaltung für die gesamte Maschine und
zeigt aus Einfachheitsgründen nicht die Umkehreigenschaft des Motors 81 bzw. den Umkshrschalter an dem
Motor S1 zur Rückführung der Führungs- und Stützeinrichtung 42 in ihre Ausgangsstellung. Es ist jedoch ersichtlich,
daß durch die Schaltung eine Umkehr der Drehrichtung des Motors 81 bewirkt wird, und daB zu dieser
Zeit natürlich die Schalter 114 und 115 unwirksam sind. Ferner wird der Schalter 112 umgangen, um die Betätigung
der Kupplungseinrichtung 82 zur Übertragung der Antriebskraft
von dem Motor 81 auf die Förderbänder 13, 14 zu bewirken.
Gemäß der vorliegenden Erfindung dürfte es ersichtlich
sein, daß die Druckbögen von der Abgabe-seite der Druckpresse in einem fortlaufenden Strom ineinander überlappendem
Verhältnis abgegeben werden. Daraus ergibt sich die Notwendigkeit, eine Vorkehrung für die Druckbögen zu
treffen, die sich während der Fortschaltbewegung der Aufzugseinrichtung weiter in Richtung auf die Station
12 zu bewegen, wenn ein neuer Behälter 15 in seine Stellung für die Aufnahme von Druckbogen gebracht wird. Natürlich
kann eine derartige Vorkehrung viele verschiedene Formen haben.
In einer Form kann eine geeignete Klemm- oder Ablenkeinrichtung verwendet werden, um die Druckbögen vor der
Station 12-für einen kurzen Augenblick zu ergreifen und
festzuhalten, so daß die Betriebsvorgänge an der Stapel-
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station 12 stattfinden können, nämlich die Herausnahme eines vollen Behälters und die Inbareitschaftatellung
zur Bildung einer neuen eng aufgefächerten Reihe von Druckbügen. Nachdem diese Betriebsvorgänga stattgefunden
haben, würde natürlich die Klemmeinrichtung wieder die Zufuhr des Stromes der Druckbögen zu der Station 12
zur Bildung dar gewünschten eng aufgefächerten Reihe gestatten.
Außerdem und vorzugsweise könnte jedoch ein Schalter
125 verwendet werden, um die Druckbögen zu einer anderen Stelle zu leiten, an der die Betriebsvorgänge genau in
dar gleichen Weise stattfinden, wie sie an der Station 12 stattfinden. Dieser Schalter kann von jeder bekannten
Ausbildung sein und kann, wie es in Figur 11 gezeigt ist, die Form eines Schalters 125 haben, der eine geeignete
Einrichtung 13o zur Herstellung eines Zwischenraumes
und eine Ablenkvorrichtung 132 aufweist, die dann wirksam wird, wenn der Zwischenraum gebildet ist, um die
Druckbögen zwischen Abgabestrecken 133 und 134 umzulenken. Wie ss in Figur 11 gezeigt ist, wirkt die Vorrichtung
13o zur Herstellung eines Zwischenraumes dahingehend, einen ausreichenden Zwischenraum in den zugeführten
Druckbögen herzustellen, um die Bewegung der Umlenkvorrichtung 132 zwischen ihren beiden Stellungen zu gestatten.
In der gezeigten Ausführungsform verläuft die Strecke 133 zu der beschriebenen und in Figur 1 gezeigten
Stapeleinrichtung 12, und der Strom oder die Strecke 134 kann zu einer zweiten Einrichtung führen, die der
in Figur 1 gezeigten gleich ist. Naiürlich können die
Vorrichtung zur Herstellung eines Zwischenraums und der
Streckenschalter von verschiedener, in der Technik bekannter
Ausbildungsein.
In der in Figur 11 gezeigten schematischen Ausführungsform sei angenommen, daß eine Anzahl N von Druckbögen in der
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vollständigen en'g aufgefächerten Reihe von Druckbögen
auf dem Behälter 15 erwünscht ist. Dies bedeutet natürlich, daß N Zeitungen oder Zeitungsteile an dem
Streckenschaltsr 125 vorbeilaufen müssen, bevor dieser
Schalter wirksam wird.Es kann zu diesem Zweck eine geeigneteZählvorrichtung
135 verwendet werden, die die dem Streckenschalter zugeführten Druckbogen zählt, und
zusammen mit einer geeigneten Verzögerungseinrichtung (nicht gezeigt) die Vorrichtung 13o zur Herstellung
eines Zwischenraumes und die Umlenkvorrichtung 132 betätigt, wenn die gewünschte, genaue Anzahl von Druckbögen
an dem Streckenschalter vorbeigelaufen ist. Ferner kann eine geeignete Zählvorrichtung an der Stapelstation
12 verwendet werden, um festzulegen, daß die genaue Anzahl von Druckbögen dem Behälter 15 übergeben
worden ist. Diese Zählvorrichtungen können ferner dazu
verwendet werden, die Aufwärtsbewegung der Aufzugseinrichtung zu steuern, so daß nicht nur die Führungs- und
Stützeinrichtung 42 vollständig zurückgezogen sein rrfuß, sondern auch die genaue Anzahl von Druckbogen den Förderbändern,
13, 14 zugeführt worden sein muß, bevor die Aufzugseinrichtung nach oben bewegt werden kann.
Zusätzlich zu dem obigen vird das elektrische Auge 14o,
das an dem Eintrittsende der Förderbänder 13, 14 angeordnet ist, dazu verwendet, einen Zwischenraum in den Druckbogen
bei ihrer Zufuhr auf die Förderbänder 13, 14 festzustellen. Das elektrische Auge dient in erster Linie
dem Zweck, den Zwischenraum festzustellen und ein Signal
zur Steuerung der Förderbänder 13, 14 und für die Aufwärtsbewegung
der Aufzugseinrichtung zu liefern. In derBvorzugten
A us fJh rungs form werden durch das elektrische Auge Kontakte 141, 142 in den Schaltungen gesteuert, die die
Schalter 114, 115 mit dem Motor 123 verbinden, wie es in Figur 1o gezeigt ist. Diese Kontakte 142, 141 öffnen
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sich, wenn das elektrische Auge einen Zwischenraum feststellt.
Infolgedessen worden die Förderbänder nichtmehr unter der Steuerung der Schalter 114, 115 angetrieben,
und der Drehzahlausgleich des Motors Ö1 wird dadurch beendet. Da ferner den Förderbändern keine Druckbogen zugeführt
werden, öffnet sich der Schalter 112, und die Kupplungs- und Bremssinrichtung c32 wird dahingehend betätigt,
daß kein Drehmoment mehr von dem Motor 81 auf die Förderbänder 13, 14 übertragen wird. Wenn also ein
Zwischenraum in dem Strom der Druckbögen festgestellt wird, hört der Geschwindigkeitsausgleich der Förderbänder 13,
auf und die Bänder hören ebenfalls auf sich zu bewegen.
Figur 12 zeigt die Steuervorrichtungen und zeigt ferner, daß die Drehzahlsteuerschaltung Signale von einem Tachometergenerator
erhält, der von der Druckpresse angetrieben wird, sowie von Steuervorrichtungen, die durch die Bedienungsperson
der Maschine gemäS der Papierdicke und der Überlappung
der zugsführten Druckbogen eingestellt sind. Diese
Signals bewirken zusammen mit den Schaltern 112, 114 und 115 den genauen Betriebsablauf der Einrichtung mit der
angemessenen Betriebsgeschwindigkeit.
Aus der obigen Beschreibung geht hervor, daß die Anmelderin eine wesentlich verbesserte, neuartige und einzigartige
Vorrichtung geschaffen hat, mittels derer Druckbogen unmittelbar nach dem Verlassen der Druckpresse in dieForm einer eng
aufgefächerten Reihe auf einem Behälter gebracht werden
könnent
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Claims (1)
- Patentansprüche1 Λ Gerät zur Bildung einer eng aufgefächerten Reihe von Iruckbögen auf einem Behälter in Schräglage gegenüber der Fläche des Behälters, auf der die Druckbögen getragen werden, gekennzeichnet durch eine Vorrichtung (3a -33) die dazu dient, einen Behälter (15) an einer Stelle (12) zu halten, an der die Druckbögen in eng aufgefächerte Stellung gebracht werden, eine Fördervorrichtung (11), mittels derer Druckbögen in weit aufgefächertem Strom der Stelle (12) zugeführt werden, an der die Druckbögen in eng aufgefächertes Verhältnis zueinander gebracht werden, und eine Einrichtung (13, 14, 42) an der Stelle (12) zur Bildung der dicht aufgefächerten Reihe und zu ihrer Anbringung auf dem Behälter.2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung zur Bildung der dicht aufgefächerten Reihe ein Führungsteil (42) umfaßt, das eine Schrägfläche (43) aufweist, die in der Ausgangsstellung des Führungsteils (42) an dem vorderen Rand des ersten Druckbogens angreift, der der Stelle (12) zur Bildung einer eng aufgefächerten Reihe zugeführt wird, und ihn in sine Stellung führt, in der er auf der Schrägfläche aufliegt und gegenüber der Tragfläche (2o) des Behälters (15) geneigt ist, wobei die Vorderkante weiterer Druckbogen,die der Stelle (12) zur Bildung der eng aufgefächerten Reihe zugeführt werden, an dem zuvor ausgerichteten Druckbogen angreifen und durch diesen in eine geneigte Stellung geführt werden, wobei das Führungstail mindestens ein Teil einer Einrichtung umfaßt, die die Druckbögen in der Schräglage hält.3. Gerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine409848/0323Einrichtung (13, 14) vorgesehen ist, mittels darer das Führungsteil (42) und die Druckbögen in einer Rückziehrichtung gegenüber der Tragfläche des Behälters und gegenüber der Fördervorrichtung (11) bewegt werden, wenn WBitere Druckbögen der Stella (12) zur Bildung einer eng aufgefächerten Reihe zugeführt werden.4. Gerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung zur Bewegung das Führungsteils und der Druckbögen zwei Förderbänder (13, 14), an denen das Führungsteil befestigt ist und die an entgegengesetzten Seiten des Tragbehälters (15) angeordnet sind und die Druckbögen tragen, sowie eine Antriebseinrichtung zur Bewsgung der Förderbänder (13, 14) umfaßt.5. Gerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung zur Bewegung des Führungsteils eina Antriebseinrichtung umfaßt, die mit dem Führungsteil in Eingriff steht und das Führungsteil bei ihrer Betätigung bewegt, und daß eine Fühlvorrichtung vorgesehen ist, die die Aufnahme eines Druckbogens an der Stelle zur Bildung einer eng aufgefächerten Reihe fühlt, um die Antriebseinrichtung zu betätigen.5. Gerät nach Anspruch 3, dadurch gekannzeichnet, daß die Einrichtung zur Bewegung des Führungsteils eine Antriebseinrichtung umfaßt, die mit dem Führungsteil verbunden ist und die das Führungsteil bei ihrer Betätigung bewegt, und daß eine Fühlvorrichtung vorgesehen ist, die die Aufnahmegeschwindigkeit von den Druckbogen an der Stelle zur Bildung ainar eng aufgefächerten Reihe fühlt, um die Geschwindigkeit zu steuern, mit der das Führungsteil in der Rückziahrichtung bewegt wird.7. Gerät nach Anspruch 5, dadurch gekannzeichnet, daß die409848/0323Einrichtung zur Bewegung des Führungstsils eine Antriebseinrichtung umfaßt, die mit dem Führungstsil verbunden ist und das Führungsteil bei ihrer Betätigung bewegt, und daß eine Fühlvorrichtung vorgesehen ist, die die Aufnahmegeschwindigkeit von Druckbögen an der Stelle zur Bildung einer eng aufgefächerten Reihe fühlt, um die Geschwindigkeit zu steuern, mit der das Führungsteil in der Rückziehrichtung bewegt wird.B. Gerät nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebseinrichtung elektrisch betätigte Teile und eine Schaltung zur Steuerung der elektrisch betätigten Teile umfaßt,und daß die Fühlvorrichtung, die die Aufnahme eines Druckbogens fühlt, einen ersten Schalter in der Schaltung umfaßt, der über dem Behälter angeordnet ist und durch die vordere Kante eines Druckbogensbetätigt wird, nachdem er entweder in Anlage an die geneigte Fläche des Führungsteils oder an einen zuvor zugeführten Druckbogen gelangt ist.9. Gerät nach Anspruch Q, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung zur Steuerung der Geschwindigkeit, nit der das Führungsteil bewegt wird, einen zweiten Schalter in der Schaltung umfaßt, der dazu dient, einen übermäßigen Aufbau von Druckbogen an der Stelle zur Bildung einer eng aufgefächerten Reihe zu fühlen, sowie einen dritten Schalter in der Schaltung, der dazu dient, die Abwesenheit von Druckbogen in der Zufuhr zu der Stelle zur Bildung der eng aufgefächerten Reihe zu fühlen, wobei die Schaltung und die Antriebseinrichtung Mittel umfassen, die auf den zweiten Schalter ansprechen, um die Geschwindigkeit der Rückziehbewegung des Führungsteils zu erhöhen sowie Mittel, die auf den dritten Schalter ansprechen, um die Geschwindigkeit der Rückziehbewegung des Führungsteils herabzusetzen.409848/032310. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die den Behälter tragende Einrichtung eine Aufzugeinrichtung umfaßt, die so bewegbar ist, daß sie einen leeren 3ehälter an die Stelle zur Bildung der eng aufgefächerten Reihe bringt und einen vollen Behälter von dieser Stelle entfernt.11. Gerät nach Anspruch 1o, dadurch gekennzeichnet, daß die Fördervorrichtung zur Zufuhr von Druckbögen einen zurückziehbaren und ausfahrbaren Teil aufweist, der die Druckbögen der Stelle zur Bildung der eng aufgefächerten Reihe übergibt, sowie eine Einrichtung, mittels derer dieser Teil der Fördervorrichtung in Richtung auf die Stelle zurBildung der eng aufgefächerten Reihe ausgefahren wird, nachdem ein leerer Behälter an diese Stelle gebracht worden ist, und mittels derer der bewegliche Teil der Fördervorrichtung zurückgezogen wird, bevor ein voller Behälter durch Betätigung der Aufzugeinrichtung hinwegbewegt wird.12. Gerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die den Behälter tragende Einrichtung eine Aufzugseinrichtung umfaßt, die dahingehend bewegbar ist, einen leeren Behälter an die Stelle zurBildung der eng aufgefächerten Reihe zu bewegen und dnen vollen Behälter von dieser zu entfernen, und daß die Fördervorrichtung für die Zufuhr von Druckbögen einen einziehbaren und ausfahrbaren Teil umfaßt, der die Druckbögen an die Stelle zur Bildung der eng aufgefächerten Reihe übergibt, und daß eine Einrichtung vorgesehen ist, mittels derer dieser Teil der Fördervorrichtung in Richtung auf die Stelle zur Bildung der eng aufgefächerten Reihe ausgefahren wird, nachdem ein Isrer Behälter an dieser Stelle angebracht worden ist, und mittels derer der bewegliche Teil der Fördervorrichtung zurückgezogen wird, bevor ein voller Behälter durch Betätigung der Aufzugseinrichtung von der Stelle entfernt wird.409848/032313. Gsrät nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß sin Schalter vorgesehen ist, der durch das Führungsteil betätigt wird, wann es das Ends seiner Rückziehbewegung erreicht, und daß eine auf diesen Schalter ansprechende Einrichtung vorgesehen ist, mittels daror die rtückziehbewagung des beweglichen Teils der Fürdervorrichtung bewirkt wird.14. Gerät nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß eine Einrichtung vorgesehen ist, die auf die Anbringung eines leeren Behälters an der Stelle zur Bildung einer eng aufgefächerten Reihe durch die Aufzugseinrichtung
anspricht, um den beweglichen Teil dar Fördervorrichtung auszufahren.15. Gerät nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, da3 eine Einrichtung vorgesehen ist, die auf die Herausnahme eines vollen Behälters aus der Stelle zur Bildung der eng aufgefächerten Reihe anspricht, um das Führungsteil in seine Ausgangsstellung zurückzuführen.16. Gerätnach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Einrichtung zur Bildung der eng aufgefächerten Reihe ein Führungsteil umfaßt, das eine Schrägfläche aufweist, die in der Ausgangsstellung des Führungsteils an der
Vorderkante des ersten Druckbogens angreift, der der
Stelle zur Bildung der eng aufgefächerten Reihe zugeführt wird, und den Druckbogen in eine Stellung führt, in der er an der Schrägflächa anliegt und gegenüber der Tragfläche des Behälters geneigt ist, wobei die Vorderkante weiterer Druckbögen, die der Stelle zur Bildung der eng aufgefächerten Reihezugeführt werden, an dem zuvor ausgerichteten Druckbogen angreifen und dadurch in eine Schräglage geführt werdep, wobei das Führungsteil mindestens einen Teil einer Einrichtung umfaßt, mittels derer die Druckbögen in Schräg-40984 8/0323lage gehalten werden, und daß senkrechte Führungen vorgesehen sind, dia dazu dienen, an der Vorderkante eines Jruckbogens anzugreifen, der über der Tragfläche vorgB-schoben wird, und die aufgestapelte Reihe zu führen, wenn das Führungsteil zurückgezogen wird.17. Gerät nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß die sankrechten Führungen in senkrechter und seitlicher Richtung verstellbar angebracht sind.18. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung zur Bildung der eng aufgefächerten Reihe ein Führungsteil mit einer Schrägfläche umfaßt, die in der Ausgangsstsllung des Führungsteils an der Vorderkante des ersten Druckbogens angreift, der der Stelle zur Bildung der eng aufgefächerten Reihe zugeführt wird und den Druckbogen in eine Lage führt, in der er an der Schrägfläche anliegt und gegenüber der Tragfläche des Behälters geneigt ist, wobei die Vorderkante weiterer zugeführter Druckbogen an dem zuvor ausgerichteten Druckbogen angreifen und dadurch in eine Schräglage geführt werden, wobei das Führungsteil mindestens einen Teil einer Einrichtung umfaßt, die die Druckbogen in der Schräglage hält, und daß ein Teil vorgesehen ist, das am unteren Rand eines Druckbogens in der Reihe angreift, um zu verhindern, daß der Druckbogen gegenüber den anderen in der Reihe befindlichen Huckbögen nach unten gleitet.13. Gerät nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß das Teil, das an dem unteren Rand sines Druckbogens angreift, zwei Nocken umfaßt, die Einschnitte aufweisen, die den unteren Randdes Druckbogens aufnehmen.2o. Gerät zur Bildung einer eng aufgefächerten Reihe van409848/0323Druckbögen aus einer weit aufgefächerten Reihe von Druckbögen, gekennzeichnet durch eine Fördervorrichtung, mittels derer die weit aufgefächerte Reihe einer Stelle zur Bildung der eng aufgefächerten Reihe zugeführt wird, eine Einrichtung, mittels derer Druckbögen in eng aufgefächertem Verhältnis an dieser Stelle gehalten werden, einschließlich eines Teils mit einer schrägen Stützfläche, an der eine Seitenfläche der Druckbögen anliegt, und einer Halterung, die an dem unteren Rand der Druckbögen angreift, wobei das Stützteil van einer Ausgangsstellung, an der es den ersten Druckbogen aufnimmt und stützt, hinwegbewegbar ist, wenn weitere Druckbogen zugeführt werden, und eine Einrichtung zur 3ewegung des Stützteils und der in einer eng aufgefächerten Reihe ausgerichteten Druckbögen, wenn die weitereh Druckbogen dieser Stalle zugeführt werden.409848/0323Leerseite
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