DE2420041A1 - Vorrichtung zur aufhaengung eines rotors fuer drehfluegelflugzeuge - Google Patents
Vorrichtung zur aufhaengung eines rotors fuer drehfluegelflugzeugeInfo
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Description
SOCIETE NATIONALE INDUSTRIELLE AEROSPATIALE, in Paria (Seine)
Frankreich
Vorrichtung zur Aufhängung eines Rotors für Drehflügel-Flugzeuge.
Priorität : Frankreich, vom 8. Mai 1973
Die vorliegende Erfindung betrifft eine zwischen dem Boden der Haupttransmissionseinheit und der Oberseite des Rumpfes angeordnete
Aufhängevorrichtung, die dazu bestimmt ist, die Schwingungen zwischen
dem Hauptrotor eines Drehflügel-Flugzeuges und dem genannten Rumpf zu filtern·
Auf diesen Drehflügel-Flugzeugen stellen die Vibrationen ein Problem dar, das schwer in korrekter Weise zu lösen ist. Es ist versucht
worden diese Schwingungen zu dämpfen, indem auf den Blättern oder den Steuerungen Pendelresonatoren angeordnet werden, die auf die zu filternde
Frequenz abgestimmt sind· Einige Techniken bedienen sich elasti-
scher Elemente, die entlang den schrägen Stangen angeordnet sind, welche
den oberen Teil der Haupttransmissionseinheit mit den Strukturelementen des Rumpfes verbinden·
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gen bestimmten Vorrichtungen betrifft das französische Patent Nr.
1«507·3O6 der Anmelderin die Verwirklichung einer elastischen Verbindung
zwischen dem Hauptrotor eines Hubschraubers und den Strukturelementen
seines Humpfes. Diese Verbindung besteht in der Hauptsache aus einer Platine, auf der mit Hilfe eines Bolzenkranzes der Gehäuseboden
der Haupttransmissionseinheit befestigt ist· Diese Platine umfasst Verlängerungsstücke,
die ihre formschlüssige Verbindung mit der Rumpfstruktur ermöglichen. Sie wird nur durch Kräfte und Momente in ihrer eigenen
Ebene belastet, da der obere Teil der Haupttransmissionseinheit von einer Einheit geneigter Stangen gehalten wird, die eine Art Pyramide
mit
bilden, welche sie starr/den starken Stellen des Humpfes verbindet. Der Kreuzungspunkt der Stangen stellt die Pyramidenspitze dar, die den allgemeinen Schwenkmittelpunkt für das Gehäuse der Haupttransmissionseinheit bildet.
bilden, welche sie starr/den starken Stellen des Humpfes verbindet. Der Kreuzungspunkt der Stangen stellt die Pyramidenspitze dar, die den allgemeinen Schwenkmittelpunkt für das Gehäuse der Haupttransmissionseinheit bildet.
Diese Platine besteht aus einer ebenen Platte, die gitterförmig
ausgeschnittene Bereiche aufweist, so dass die somit gebildeten Stäbe einerseits durch ihre Biegung die für die Filterung der Schwingungen
in der Längsachse des Hubschraubers oder senkrecht zu dieser Achse erforderliche Nachgiebigkeit und andererseits durch ihre Zug- und
Drucksteifigkeit die Möglichkeit bieten, auf den Rumpf gleichzeitig das
auf das Gehäuse der Haupttransmissionseinheit wirkende Motormoment zu übertragen, wobei dieses Motormoment bei den Hubschraubern einen hohen
Wert besitzt.
Diese Platine kann leicht und preiswert hergestellt werden, wenn die Flexibilität nur entsprechend einer Achse gefordert wird. Soll
demgegenüber die erforderliche Flexibilität entsprechend mehreren Achsen und insbesondere in zwei orthogonalen Achsen wirken, so ist es unerlässlich,
wenigstens zwei Gitter zu verwirklichen, die untereinander durch starre Elemente verbunden sind, wodurch die Zeichnung des Mechanismus
kompliziert und dieser in seiner Herstellung beträchtlich kostspieliger
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wird als eine in einer einzigen Richtung wirkende Platine. In der Tat
ist der Werkstoff, der für die Verwirklichung der Platine verwendet wird, die einerseits eine gewisse Nachgiebigkeit bei Biegebeanspruchungen und
eine gewisse Steifigkeit bei Zug-Druckbeanspruchungen aufweisen soll und andererseits ziemlich leicht sein muss, um gewichtsmässig annehmbar zu
sein, -— eine Titanlegierung, die teurer ist und deren Bearbeitungskosten höher liegen als bei einer Aluminiumlegierung oder einem Stahl.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Aufhängevorrichtung zwischen Hauptrotor und Hubschrauberrumpf, die von einer leicht und
preiswert herzustellenden Platine gebildet wird und es zugleich ermöglicht, in ihrer Ebene eine einseitig oder mehrseitig gerichtete Nachgiebigkeit
zu erzielen und das von der Haupttranemissioneeinheit zugeführte
Moment aufzunehmen·
Diese Platine besteht aus einer ebenen Platte mit entgegengerichteten
Schultern zur Aufnahme elastischer Elemente zur Verbindung mit einer starren Armatur, die derart angeordnet ist, dass sie elastische
Verbindungen mit den Strukturelementen des Hubschraubers aufnimmt.
Die Erfindung ist nachstehend unter Bezugnahme auf die Zeichnungen,
beispielshalber näher erläutert. Es zeigen :
Fig. 1 eine schematische Draufsicht, aus der hervorgeht, wie die erfindungsgemässe Vorrichtung für den Fall einer Schwingungsfilterung
mit Nachgiebigkeit in zwei orthogonalen Richtungen gebildet wird ;
Fig. 2 eine perspektivische Ansicht mit Ausbrüchen der erfindungegemässen
Vorrichtung, die auf starren Rahmen der Hubschrauberstruktur befestigt ist ;
Nach Fig. 1 und 2 besteht die Vorrichtung in der Hauptsache aus einer ebenen Platte 1, auf der durch einen Bolzenkranz 2 der Boden
der (nicht dargestellten) Haupttransmissioneeinheit des Hubschraubers befestigt ist· Diese Platte umfasst zwei Schultern 3 und *t, die diametral
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entgegengrichtet sind. Sie 10t von einem starren Kranz 5 umgeben, der
zwei innere Vorsprünge 6 und 7 umfasst, die jeweils gegenüber den Schultern 3 und ^f angeordnet sind, sowie zwei äussere Vorsprünge 8 und 9» die
im Verhältnis zu den Vorsprüngen 6 und 7 um 90 versetzt sind.
Zwischen den Schultern 3 und k und den Vorsprüngen 6 und 7«
sowie zwischen den Vorsprüngen δ und 9 und zwei Beschlägen 10 und 11,
die ihrerseits formschlüssig mit der durch die beiden Rahnenelemente 12
und 13 dargestellte Hubschrauberstruktur verbunden sind, sind Schichtstoffklötze
14 eingesetzt, die eine gewisse Flexibilität in Querrichtung
und eine hohe Druckfestigkeit aufweisen. Diese Schichtstoffklotze bekannter
Bauart bestehen in der Hauptsache aus einer Stapelung einer gewissen Anzahl von Metallblechen, zwischen denen eine dünne Schicht eines
elastischen Werkstoffes, zum Beispiel eines Elastomers, eingefügt ist. Auf diese Weise addieren sich in dem somit gebildeten Parallelfach unter
der Einwirkung von Querbelastungen die relativen Schlüpfe der starren Bauteile, um den beiden äusseren Flächen eine Verformung zu ermöglichen,
die gleich der Summe der Einheitsverschiebungen ist, während in der Richtung der Druckbeanspruchung des Stapels die Verformung trotz der
vorliegenden hohen Axialbelastung praktisch gleich Null ist.
Wie in Fig. 2 ersichtlich, umfasst die aus einem Kreisring
aus Leichtmetallegierung gebildete Platte 1 eine konzentrische Bohrung 2, die das Verschrauben des unteren Teiles der Transmissionseinheit dee
Hubschraubers ermöglicht. Sie umfasst ebenfalls zwei diametral entgegengerichtete
Schultern 3 und k, auf denen die Schichtstoffklötze 1*f durch
Verschrauben befestigt werden.
Um den Kranz 1 ist konzentrisch eine kreisförmige, starre Armatur 5 angeordnet, die aus zwei ebenen Metallkränzen aus leichtem Werkstoff
bestehen und durch vier Verstrebungen bildende, verschraubte Beschläge 15 bis 18 in parallelem Abstand zueinander gehalten werden. Die
beiden Beschläge 15 und 16 dienen als Stütze für die beiden Schichtstoff-
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klotze 14 zur Verbindung mit dem Kranz 1, und die beiden anderen Beschläge
17 und 18 sind formschlüssig mit den beiden anderen identischen Schichtstoffklotzen Ik verbunden, die im Verhältnis zu den vorstehenden
um 90° versetzt und auf zwei Beschlagen 10 und 11 für die Verbindung
mit den starren Rahmen 12 und 13 der Hubschrauberstruktur verschraubt sind.
Diese Einheit ist derart angeordnet, dass das von dem Boden des Untersetzungsgetriebes auf die Platte 1 übertragene Motormoment die
vier Schichtstoffklotze 14 unter Druck beansprucht, bevor es durch die
Beschläge 10 und 11 an die feste Struktur des Gerätes übertragen wird.
Demgegenüber werden die abwechselnden Längs- und Querbeanepruchungen
von den beiden Schichtetoffklotzpaaren 14 aufgenommen, die
alsdann unter Scherbeanspruchung arbeiten und Wechselbewegungen der Platte 1 im Verhältnis zum Kranz 5 und dieses selben Kranzes 5 im Verhältnis
zu den Strukturrahmen 12 und 13 gestatten. Es zeigt sich also,
dass die Vorrichtung global Längs- und Querverschiebungen des unteren Teiles der übersetzung der Transmission im Verhältnis zur Struktur des
Hubschraubers mit einer starken elastischen Bückholkraft und gleichzeitig die Übertragung des Motormomentes an dieselbe Struktur ermöglicht.
Erfordert die Filtrierung der Schwingungen nur eine Flexibilität der Verbindung in einer einzigen Richtung, so genügt es, wie in
Fig. 3 ersichtlich, nur die Platte 1 beizubehalten, wobei der Kranz 5
entfällt, und die beiden Beschläge 15 und 16 mit den entsprechenden
Schichtstoffklötzen 1*f unmittelbar in der zweckmässigen Stellung anzuordnen,
wobei sie unmittelbar durch die Beschläge 10 und 11 mit den Rahmen des Humpfes verbunden werden·
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Claims (6)
1. - Aufhängevorrichtung zur Herabsetzung der Schwingungen
zwischen dem Hauptrotor und dem Rumpf eines Drehflügel°»Flugzeuges* die
zwischen dem Boden der Haupttransmissionseinheit und der oberen Seite des genannten Humpfes angeordnet ist und es zugleich ermöglicht, in
einer Ebene eine einseitig oder mehrseitig gerichtete Flexibilität zu erzielen und das von der Haupttransmission zugeführte Moment aufzunehmen,
dadurch gekennzeichnet, dass sie eine ebene Platine (1) umfasst, die entgegengerichtete Schultern (3, 1O zur Aufnahme elastischer Elemente
(14) für die Verbindung mit einer starren Armatur (5) umfasst und ebenfalls
elastische Verbindungen mit Strukturelementen (12, 13) des Drehflügel-Flugzeuges
gewährleistet.
2. - Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Platine (1) ein aus Leichtmetallegierung bestehender Kranz ist und
konzentrische Bohrungen (2) für die Befestigung des Gehäusebodens der Haupttransmissionseinheit umfasst.
3· - Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die starre Armatur (5) von zwei ebenen, metallischen Kränzen aus leichtem
Werkstoff gebildet wird, die durch Verstrebungen (15 bis 18) in parallelem
Abstand voneinander gehalten werden.
k. - Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass
die elastischen Verbindungselemente (1*0 von Schichtstoffklötzen gebildet
werden.
5. - Vorrichtung nach Anspruch 3 und ^, dadurch gekennzeichnet,
dass die Schichtstoffklötze (14) einerseits zwischen den formschlüssig
nit der ebenen Platte (1) verbundenen Schultern (3* ^) und den formschlüssig
mit den beiden Kränzen (5) verbundenen Verstrebungen (15* 16)
und andererseits zwischen den Verstrebungen (17, 13), die senkrecht zu
den vorstehenden liegen, und den Beschlagen (10, 11) angeordnet sind,
die formschlüssig mit den Strukturelementen (12, 13) des Sumpfes des
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Drehflügel-Flugzeuges verbunden sind.
6. - Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass
für eine Schwingungsfilterung, die eine Flexibilität in nur einer einzigen Hichtung erfordert, die Platine allein die ebene Platte (1) umfasst,
die unmittelbar mit den Strukturelementen (12, 13) des Sumpfes
verbunden ist, wobei sie um 90 gedreht wird, um die Schultern (3, Ό
zur Aufnahme der Schichtetoffklötze in Verbindung mit den Beschlagen
(10, 11) zu bringen, die fest mit den genannten Strukturelementen (12, 13) verbunden sind (Fig. 3).
7· - Drehflügel-Flugzeug, dadurch gekennzeichnet, dass es
eine Aufhängevorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche 1 bis umfasst.
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