DE2418715A1 - Allensaeureester - Google Patents
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- C07C403/20—Derivatives of cyclohexane or of a cyclohexene or of cyclohexadiene, having a side-chain containing an acyclic unsaturated part of at least four carbon atoms, this part being directly attached to the cyclohexane or cyclohexene or cyclohexadiene rings, e.g. vitamin A, beta-carotene, beta-ionone having side-chains substituted by carboxyl groups or halides, anhydrides, or (thio)esters thereof
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Description
DR. MÜLLER-BORE · DIPL.-ING. GROENING DIPL.-CHEM. DR. DEUFEL · DIPL.-CHEM. DR. SCHÖN
DIPL.-PHYS. HERTEL j , λ Ο η Λ C
PATENTANWÄLTE
S/K 19-35
KURARAY CO., LTD., Kurashiki-City / Japan
Al!ensäureester
Die Erfindung betrifft Aliensäureester sowie ein Verfahren zu ihrer Herstellung.Insbesondere befaßt sich die Erfindung
mit einem Verfahren zur Herstellung von σ,,β,Τ,^-ungesättigten
Carbonsäureestern durch Umlagerung von Aliensäureestern.
1. Allensäureester:
Erfindungsgemäß werden neue Allensäureester der allgemeinen
Formel
R2
COOR
^ C "' x CH
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zur Verfügung gestellt, worin R1, R~, R-, und R. für Wasserstoff
oder einen Kohlenwasserstoffrest, wie beispielsweise
eine Alkyl-, Cycloalkyl-, Alkenyl-, Cycloalkenyl-, Alkinyl- oder Aralkylgruppe, stehen, wobei diese Gruppen einen Substituenten
enthalten können, beispielsweise ein Halogenatom oder eine Alkoxy-, Acyl- oder Acyloxygruppe, wobei diese
Gruppen durch ein Heteroatom unterbrochen sein können, beispielsweise durch 0, N oder S oder eine funktioneile Gruppe,
wie beispielsweise -CO- oder -CONH-. R2 und R, können zusammen
einen cyclischen Ring bilden, während R für einen Kohlenwasserstoffrest mit 1 bis 8 Kohlenstoffatomen steht.
Diese Verbindungen eignen sich als wertvolle Zwischenprodukte zur Synthese von verschiedenen Chemikalien, wie beispielsweise
Parfüms, Arzneimitteln, Agrikulturchemikalien etc.
Aliensäureester der vorstehend angegebenen allgemeinen Formel I, worin R1, R2 und R^ für Wasserstoff oder einen Kohlenwasserstoffrest
mit 1 bis 8 Kohlenstoffatomen, wie beispielsweise Alkyl, Cycloalkyl, Alkenyl, Cycloalkenyl, Alkinyl oder Aralkyl stehen,
und R3 eine Gruppe R1-A ist, worin R1 ein Kohlenwasserstoffrest
mit 5 bis 30 Kohlenstoffatomen ist und ein Gerüst der
Struktur
aufweist, wobei η eine ganze Zahl von 1 bis 6 ist, -A- Alkylen,
Alkenyl oder Alkinyl mit 1 bis 3 Kohlenstoffatomen bedeutet, und m eine ganze Zahl von 0 oder 1 ist, sind besonders wertvoll
In diesem Falle können die Kohlenwasserstoffreste sowie R1, R3
und R. und die Gruppe R'-A -, desgleichen R, Substituenten, Heteroatome sowie funktionelle Gruppen, wie sie vorstehend erwähnt
worden sind, aufweisen.
2. Synthese von Aliensäureestern:
Allensäureester der allgemeinen Formel I können in hoher Ausbeute leicht nach der folgenden Methode hergestellt werden.
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Diese Reaktion verläuft im wesentlichen quantitativ, wobei die Ausbeute in vielen Fällen 90 % übersteigt.
Insbesondere können erfindungsgemäß Aliensäureester der allgemeinen
Formel I in der Weise hergestellt werden, daß ein Propargylalkoholderivat der folgenden Formel
R2
R1-CSC-C-R, (II)
R1-CSC-C-R, (II)
I ι J
OH
worin R1, R- und R3 die vorstehend im Zusammenhang mit der
Formel I angegebenen Bedeutungen besitzen, mit einem 2-subst.-o-Essigsäureester der folgenden Formel
R4-CH2-C-OR6 (III)
0R„
zur Umsetzung gebracht wird, wobei R. die im Zusammenhang mit
der Formel I angegebene Definition besitzt, und R5, R-- und R-,
die gleich oder verschieden sein können, die gleiche Bedeutung wie R in der allgemeinen Formel I besitzen, und wobei die Umsetzung
in Gegenwart eines sauren Katalysators durchgeführt wird.
Als Verbindungen der allgemeinen Formel II, die zur Durchführung der Erfindung eingesetzt werden können, seien beispielsweise
Propargylalkohol, 2-Butin-1-ol, 2-Pentin-1-ol, 2-Hexin-1-ol, 2-0ctin-1-ol, 1-Butin-3-ol, 1-Pentin-3-ol, 1-Hexin-3-ol,
5-Methyl-1-hexin-3-ol, Dimethyläthylcarbinol(3-methyl-1-butin-3-0I),3-Methyl-1-pentin-3-ol,
S-Äthyl^-methyl-i-decain-ö-en-S-ol,
Dehydrolinalol(3,7-dimethyl-6-octin-1-en-3-ol),Dehydronerolidol-O^H-trimethyl-SjO-dodecadien-i-yn-S-ol)
, 3,7-Dimethyl-ioctin-3-ol,
3,7,11,15-Tetramethyl-6,10,14-hexadecatrien-1-yn-3-ol,
3,7,11,15-Tetramethy1-1-hexadecain-3-ol, 1-Pheny1-3-methy1-1-butin-3-0I,
Cyclohexyläthinylcarbinol, 2-Methyl-3-pentin-2-ol, 1-Cyclo-
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hexyl-3-methyl-1-butin-3-ol, 3-Methyl-1,S-hexadin-3-ol, etc.
erwähnt.
Als Verbindungen der allgemeinen Formel III seien beispielsweise folgende erwähnt: 1,1,1-Trimethoxyäthan, 1,1,1-Triäthoxyäthan
(Äthyl-o-acetat), 1,1,1-Triäthoxypropan, 1,1,1-Triäthoxybutan,
3-Methyl-1,1,1 -trimethoxybutan, 3 ,7-Dimethyl-1 ,'1 ,1-triäthoxyoctan,
2-Phenyl-1,1,1-triäthoxyäthan, 2-(o-Methylphenyl)-1,1,1-triäthoxyäthan,
2-(m-Methylphenyl)-1,1,1-triäthoxyäthan,
2-Cyclohexyl-1,1,1-trimethoxyäthan, 1,1-Dimethoxy-i-pentoxyäthan,
etc. Von diesen Verbindungen ist Äthyl-o-acetat am leichtesten in großen Mengen erhältlich.
Als saurer Katalysator der zur Synthese der erfindungsgemäßen Allensäureester eingesetzt wird, kann man Säuren verwenden, beispielsweise
Fettsäuren, wie z.B. Essigsäure, Propionsäure, Buttersäure, Isobuttersäure, n-Valeriansäure, Malonsäure,
Bernsteinsäure oder Adipinsäure, ferner Sulfonsäure, wie z.B. Benzolsulfonsäure und p-Toluolsulfonsäure, Phenole, wie beispielsweise
Phenol, o-, m- oder p-Nitrophenole, o-, m-, p-Kresole,
o-, m-, p-Xylenole, 2,6-Dimethylphenol, 2,6-Di-tert.-butylphenol
, 2,4,6-Tri-sec.-butylphenol, 2,4,6-Tri-tert.-butylphenol,
4-Methyl-2,6-di-tert.-butylphenol, 4-Methyl-3,5-di-tert.-butylphenol,
Hydrochinon, 2,5-Di-tert.-butyl-hydrochinon, Schwefelsäure sowie Lewis-Säuren, wie beispielsweise Zinkchlorid, Eisenchlorid
und Bortrifluorid.
Der Katalysator wird in einer Menge von O,1 bis 2O Gewichtsprozent
und vorzugsweise in einer Menge von 1 bis 10 Gewichtsprozent, bezogen auf das Propargylalkoholderivat, eingesetzt.
Die Verwendung eines Lösungsmittels ist nicht besonders wesentlich,
es ist jedoch vorzuziehen, Lösungsmittel mit einem Siedepunkt von 80 bis 150°C, wie beispielsweise n-Hepten, n-Octan,
Toluol oder o-, m- oder p-Xylol, zu verwenden. Es ist möglich,
daß als Ausgangsmaterial verwendete 2-subst.-o-Acetat in einem Überschuß gegenüber dem Propargylalkoholderivat einzusetzen,
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damit es auch als Reaktionslösungsmittel dient.
Die Reaktionstemperatur liegt zwischen 50 und 2OO°C. Im Hinblick
auf die Reaktionsgeschwindigkeit und -Selektivität ist es jedoch vorzuziehen, die Reaktion bei einer Temperatur von 100 bis
150°C auszuführen.
Da diese Reaktion eine Gleichgewichtsreaktion ist, erhält man nach Beendigung der Reaktion eine Gleichgewichtszusammensetzung
aus einem Propargylalkoholderivat, einem Aliensäureester und einem Zwischenesteraustauschprodukt. Wird die Reaktion unter
Austreiben eines als Nebenprodukt gebildeten Alkohols, wie beispielsweise Äthanol, durchgeführt, dann kann das gesuchte
Produkt im wesentlichen quantitativ erhalten werden. Ist die Destillation unvorteilhaft, dann ist es vorzuziehen, die
Reaktion zu einem geeigneten Zeitpunkt spontan abzustoppen und den als Nebenprodukt gebildeten Alkohol aus der Reaktionsmischung zu entfernen.
3, Umlagerung von Aliensäureestern:
Wird ein erfindungsgemäßer Allensäureester in Gegenwart eines alkalischen Katalysators gehalten, dann erfolgt eine Umlagerungsreaktion,
wobei ein Λ, ß,}^-ungesättigter Carbonsäureester der
Formel
COOR
R2 R1
R4
gebildet wird, worin R1, R-,, R-, R. und R die im Zusammenhang
gebildet wird, worin R1, R-,, R-, R. und R die im Zusammenhang
I C* -J T:
mit der Formel I angegebenen Bedeutungen besitzen.
Als alkalische Katalysatoren, die für die Umlagerung der erfin-
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dungsgemäßen Allensäureester eingesetzt werden können, kann man
beispielsweise Alkalien, wie z.B. Hydroxyde, Oxyde und Carbonate von Metallen der Gruppen I und II des periodischen Systems der
Elemente sowie Stickstoff-enthaltende organische Basen, beispielsweise
Pyridin und N-Methylpyrrolidon, erwähnen. Bevorzugte Beispiele
für alkalische Katalysatoren sind Natriumhydroxyd, Kaliumhydroxyd, Bariumhydroxyd und dergleichen. Der alkalische Katalysator
kann in einer Menge von wenigstens 0,1 Gewichtsprozent, bezogen auf den Allensäureester, eingesetzt werden, es ist jedoch
im allgemeinen vorzuziehen, den alkalischen Katalysator in einer Menge von 1 bis 5 Gewichtsprozent, bezogen auf den Allensäureester,
einzusetzen.
Die Verwendung eines Reaktionslösungsmittels ist nicht besonders unerläßlich, es ist jedoch vorzuziehen, eine Mischung aus einem
niederen Alkohol, wie beispielsweise Methanol, Äthanol oder Propanol,
mit einer kleinen Menge Fasser als Reaktionslösungsmittel zu verwenden.
Die Reaktion kann bei einer Temperatur von 0 bis 150 C durchgeführt
werden. Die Reaktion verläuft bei Zimmertemperatur ausreichend schnell. Es ist vorzuziehen, die Reaktion bei einer
Temperatur durchzuführen, die etwa Zimmertemperatur entspricht.
Die erhaltenen λ,β, Ϋ, ^-ungesättigten Carbonsäureester eignen
sich als Zwischenprodukte für die Synthese für die verschiedenen Parfüms, Arzneimittel, Agrikulturchemikalien oder dergleichen.
Diese #,ß, K cT-ungesättigten Carbonsäureester können auch in der
Weise hergestellt werden, daß ein Allensäureester durch Umsetzung des vorstehend erwähnten Propargylalkoholderivats mit einem
2-subst.-o-Essigsäureester hergestellt wird, ein alkalischer Katalysator der erhaltenen Allensäureester enthaltenden Reaktionsmischung ohne Abtrennung des Allensäureesters zugesetzt wird,
und der Allensäureester in der Mischung umgelagert wird.
Dieser ungesättigte Carbonsäureester läßt sich ohne weiteres einem Esteraustausch mit einem anderen Alkohol unter Bildung
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eines anderen Esters unterziehen.
4. Bekannte Methoden:
4. Bekannte Methoden:
Es war bisher kein Verfahren zur Herstellung von Allensäureestern der allgemeinen Formel I bekannt. Bezüglich der Synthese
von d , ß, T^i-ungesättigten Carbonsaureestern der allgemeinen
Formel IV ist jedoch auf folgende bekannte Verfahren hinzuweisen:
(1) Ein Verfahren zur Herstellung von tX,ß,-,^-ungesättigten
Carbonsaureestern, welches in der Weise durchgeführt wird, daß ein Keton oder Aldehyd der folgenden Formel
?2 R1
C C
C C
CH' N> 0 (V)
worin R-, R? und R- die im Zusammenhang mit den Formeln I und II
angegebenen Bedeutungen besitzen, und eine Verbindung der Formel
X .- COOR
CH (VI)
worin R4 und R die im Zusammenhang mit den Formeln I und III
angegebenen Bedeutungen besitzen und X für ein Halogenatom steht, einer Wittig-Reaktion oder einer Reformatsky-Reaktion
unterzogen werden.
(2) Ein Verfahren zur Herstellung von oX,ß,7c, T-ungesättigten
Carbonsaureestern, welches in der Weise durchgeführt wird, daß ein Keton oder Aldehyd der oben angegebenen Formel V sowie
eine aktives Methylen enthaltende Verbindung, wie z.B. Malonyläthylcyanoacetat,
der Knoevenagel-Reaktion unterzogen werden.
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Jedes dieser bekannten Verfahren bedingt komplizierte Reaktionsoperationen, wobei die Ausbeute an dem gesuchten ungesättigten
Carbonsäureester niedrig ist.
Bei der Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens läßt sich der gesuchte ·Ί,β, Λ L-r-unge sät tig te Carbonsäureester in einer
hohen Ausbeute in einer Stufe (oder in zwei Stufen) aus einer Verbindung der Formel II herstellen, die eine Ausgangsverbindung
für das Keton oder den Aldehyd der Formel V ist.
5. Verwendbarkeit der Allensäureesterwirkung:
Wie bereits erwähnt, können die erfindungsgemäßen Allensäureester
als Zwischenprodukte für die Synthese von verschiedenen Verbindungen eingesetzt werden.
Beispielsweise liefert ein 5,9,13-Trimethyl-3,4,8,12-pentadecatetraenoat,
ein erfindungsgemäßer Allenester,
CH-. CH
· 3 1
einen Farnesylidenessiqsaureester der folgenden Formel
CH-
H 1-CH2-C=CH-CH2-
:h~-CH=CH-Ch=CH-COOR
in Gegenwart eines alkalischen Katalysators. Dieser ö(,ß,/%-ungesättigte
Carbonsäureester läßt sich in einfacher Weise zu einem Farnesylessigsäureester der folgenden Formel
CH,
ι -J
hydrieren. Der auf diese Weise erhaltene Ester, insbesondere der Geraniolester, hat eine Antigeschwulstaktivität, wie aus
der US-PS 3 154 570 hervorgeht.
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Ein anderer erfindungsgemäßer Aliensäureester ist ein 3,7,11-Trimethyl-11-äthoxy-3,4-dodecadienoat
der folgenden Formel
CH, CH, CH,
CH3-C-CH2CH2CH2-CfI-CH2CH=C=C-CH2-COOR ,
OC2II5
das leicht aus 6,10-Dimethyl-10-äthoxyundecan-2-yn-4-ol der folgenden Formel
CH-, CH-
CH3-C-CH2CH2CH2-Ch-CH2-CH-C=C-CH3
OC2H5 OH
und einem o-Essigsäureester hergestellt werden kann. Wird dieser Aliensäureester unter Verwendung eines alkalischen Katalysators
umgelagert, dann erhält man ein 3,7,11-Trimethyl-11-äthoxy-2,4-tridecadienoat
der folgenden Formel
CH3 CH3 CH3
CH3-C-CH2CH2CH2-CH-CH2-CH=Ch-C=CH-COOR
OC3H5
Der auf diese Weise erhaltene Ester, insbesondere der Äthylester, ist eine als Verjüngungshormon geeignete Verbindung.
Wird 4-(2,6,6-Trimethyl-1-cyclohexenyl)-4-hydroxy-butin-2
der folgenden Formel
mit einem o-Essigsäureester umgesetzt, dann erhält man ein 5-(2,6,6-Trimethyl-1-cyclohexenyl)-3-methyl-3,4-pentadienoat
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der folgenden Formel
911
CH=CH=»C-CH2-COOR
CH=CH=»C-CH2-COOR
Dieser Aliensäureester läßt sich leicht in Gegenwart eines alkalischen Katalyators unter Ausbildung eines 5-(2,6,6-Trimethyl-1-cyclohexenyl)-3-methyl-2,4-pentadienoat
der folgenden Formel
| ¥V CII3 | XCH3 | -CH= | ι -3 |
| -C=CH-COOR | |||
| Γ ι | |||
| =CH- | |||
umlagern. Dieser d , ß, /°,c-ungesättigte Carbonsäureester kann
als Zwischenprodukt für die Synthese von Abscininsäure verwendet werden, die als eine das Pflanzenwachstum regulierende
Verbindung geeignet ist.
Die folgenden Beispiele erläutern die Erfindung. Synthese von Allensäureestern.
Ein 500-ml-Dreihalskolben, der mit 162 g Äthyl-o-acetat gefüllt
ist, wird auf 130 bis 135°C erhitzt. Eine Mischung aus 42 g Dimethyläthinylcarbinol und 4,2 g Isobuttersäure wird tropfenweise
zugesetzt, wobei die vorstehend angegebene Temperatur aufrechterhalten wird. Die tropfenweise erfolgende Zugabe wird
unter Abdestillation des bei der Reaktion als Nebenprodukt gebildeten Äthanols durchgeführt. Nach Beendigung der tropfenweise
erfolgenden Zugabe wird die Mischung bei der vorstehend angegebenen Temperatur während einer Zeitspanne von 4 bis 5
Stunden bewegt. Die erhaltene flüssige Mischung wird direkt einer Destillation unter vermindertem Druck unterzogen. Eine
Fraktion, die bei 87 bis 89°C unter einem Druck von 16 mmHg
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siedet, wird gesammelt. Man erhält auf diese Xieise das gesuchte
Äthyl-5-methyl-3,4-hexadienoat in einer Ausbeute von 84 %.
Ein 200-ml-Dreihalskolben, der mit 78 g Äthyl-o-acetat, 20 g
1-Pentin-3-ol und 2,0 g Buttersäure gefüllt ist, wird auf 117 bis 122°C erhitzt. Das als Nebenprodukt gebildete Äthanol
wird abdestilliert. Nach Beendigung der Abdestillation des Äthanols wird die Mischung bei der oben angegebenen Temperatur
während einer Zeitspanne von einigen Stunden bewegt. Nachdem der Ausgangsalkohol vollständig verbraucht worden ist, wie sich
durch eine Gaschromatographie ermitteln läßt, wird die Reaktion unter vermindertem Druck destilliert. Eine Fraktion, die bei
87 bis 89,5°C unter einem Druck von 16 mmHg siedet, wird gesammelt.
Auf diese Weise erhält man das gesuchte Äthyl-3,4-heptadienoat
in einer Ausbeute von 97 %.
Eine Mischung aus 66 g Äthyl-o-acetat, 25 g Cyclohexyläthinylcarbinol
und. 2,5 g Propionsäure wird bei 130 bis 135 C während
einer Zeitspanne von 8 Stunden bewegt, wobei das Äthanol abdestilliert wird. Die erhaltene flüssige Reaktionsmischung wird
direkt einer Destillation unter vermindertem Druck unterzogen. Eine Fraktion, die bei 107 bis 108°C unter einem Druck von
5 mmHg siedet, wird gesammelt. Man erhält auf diese Weise das gesuchte Äthyl-S-cyclohexyl-S^-pentadienoat in einer Ausbeute
von 93 %.
Eine Mischung aus 65,6 g Kthyl-o-acetat, 30,4 g Dehydrolinalol
und 1,5g Isobuttersäure wird bei 130 bis 140°C während einer
Zeitspanne von 8 Stunden umgesetzt. Die Destillation wird durchgeführt, nachdem die Reaktion in der Weise durchgeführt worden
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ist, wie sie in den vorstehenden Beispielen beschrieben worden ist. Eine Fraktion, die bei 92 bis 94°C unter einem Druck von
0,5 mmHg siedet, wird gesammelt. Auf diese Weise erhält man das
gesuchte "'Vthyl-S^-dimethyl-B, 4,8-decatrienoat in einer Ausbeute
von 96 %.
Nach der in den vorstehenden Beispielen beschriebenen Weise werden
50 g Äthyl-o-propionat, 21,6 g Dehydrolinalol und 2,1 g Isobuttersäure
bei 135 bis 140°C während einer Zeitspanne von 4 Stunden
umgesetzt. Die erhaltene Reaktionsmischung wird einer Destillation unter vermindertem Druck unterzogen. Das gesuchte
Äthyl-2,5,9-trimethyl-3,4,8-decatrienoat wird in einer Ausbeute
von 98,5 % aus einer Fraktion erhalten, die bei 129 bis 130°C unter einem Druck von 2,3 nwnHg siedet.
Nach der in den vorstehenden Beispielen beschriebenen Weise werden 32,4 g Äthyl-o-acetat, 22 g Dehydronerolidol und 1,5 g
Propionsäure bei 135 bis 140°C während einer Zeitspanne von
6 Stunden umgesetzt. Die erhaltene Reaktionsmischung wird unter vermindertem Druck destilliert. Man erhält 5,9,13-Trimethyl-3,4,8,12-pentadecatetraenoat
in einer Ausbeute von 96 % aus einer Fraktion, die bei 144 bis 146°C unter einem
Druck von 0,025 mmHg siedet.
32,4 g Xthyl-o-acetat, 16,6 g 1-T>henyl-3-methyl-1-butin-5-ol
und 1,7 g Buttersäure werden bei 145 bis 150°C während einer Zeitspanne von 6 Stunden umgesetzt. Der niedrigsiedende Anteil
wird unter vermindertem Druck destilliert, worauf der Rückstand durch Kieselgel-Säulenchromatographie unter Verwendung
von Benzol/Äthylacetat (10 : 1) als Entwicklungslösungsmittel
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abgetrennt wird. Man erhält das gesuchte 5-Methyl-3-phenyl-3,4-hexadienoat
in einer Ausbeute von 92 %.
32,4 g Xthyl-o-acetat, 5,6 g Propargylalkohol und 0,1 g Buttersäure
werden bei 95 bis 97°C während einer Zeitspanne von 24 Stunden umgesetzt. Nichtumgesetzter Propargylalkohol sowie als
Nebenprodukt gebildetes Ethanol werden unter vermindertem Druck abdestilliert, während der Rückstand einer Präzisionsdestillation
unterzogen wird. Das gesuchte Kthyl-3,4-pentadienoat wird
in einer Ausbeute von 68 % aus einer Fraktion erhalten, die bei 78 bis 800C unter einem Druck von 20 mmllg siedet.
Eine Mischung aus 16,2 g Kthyl-o-acetat, 4,2 g 2-Pentin-1-ol
und 0,04 g Malonsäure wird während einer Zeitspanne von 21 Stunden in 20 ml n-Heptan am Rückfluß gekocht. Der niedrigsiedende
Anteil wird entfernt, während der Rückstand durch Kieselgel-Säulenchromatographie
unter Verwendung von Äthylacetat/Benzol (1 : 10) als Entwicklungslösungsmittel abgetrennt wird. Durch
Gaschromatographie, Massenspektrographle sowie NMR-Spektrographie wird ermittelt, daß das Produkt aus Jlthyl-3-methyl-3,4-pentadienoat
besteht. Die Ausbeute beträgt 74 %.
Umlagerung der Allensäureester
30 g Kthyl-5-methyl-3,4-hexadienoat, erhalten gemäß Beispiel 1,
werden in 100 ml Äthanol aufgelöst, worauf 5 ml 4n NaOH bei Zimmertemperatur zugesetzt werden. Wird die Mischung während
einer Zeitspanne von 1 bis 2 Stunden bei Zimmertemperatur gerührt, dann erfolgt eine Umlagerung des Aliens in das Dien.
Die erhaltene Reaktionsmischung wird neutralisiert und unter
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vermindertem Druck destilliert. Sthyl-5-methyl-2/4-hexadienoat
wird in einer Ausbeute von 94 % aus einer Fraktion erhalten, die bei 1O4,5°C unter einem Druck von 18 mmHg siedet. Aus
dem Gaschromatogramm sowie dem NMR-Stektrum stellt man fest,
daß die Doppelbindung in der 2-Stellung in der Transform in einem Ausmaß von mehr als 99 % vorliegt.
20 g Kthyl-3,4-heptadienoat, erhalten gemäß Beispiel 2, werden
bei 40°C während einer Zeitspanne von 2 Stunden in 80 ml Propanol in Gegenwart von 3 ml 4n KOH als Katalysator bewegt. Die erhaltene
Reaktionsmischung wird mit 4n HCl neutralisiert,getrocknet und
destilliert. Man erhält auf diese Weise Kthvl-2,4-heptadienoat
in einer Ausbeute von 92 % aus einer Fraktion, die bei 64,5 C unter einem Druck von 2,5 mmHg siedet. Die Doppelbindung in
der 2-Stellung befindet sich in der Transform, während die Doppelbindung in der 4-Stellung zu 55 % in der cis-Form und
zu 45 % in der Transform vorhanden ist.
25 g ?ithyl-2,5,9-trimethyl-3,4-decatrienoat, hergestellt gemäß
Beispiel 5, werden bei Zimmertemperatur während einer Zeitspanne von 2 Stunden in 80 ml Äthanol in Gegenwart von 0,5 g KOH als
Katalysator bewegt. Die erhaltene Reaktionsmischung wird mit 4n HCl neutralisiert, getrocknet und einer Destillation unter
vermindertem Druck unterworfen. Das gesuchte Kthyl-2,5,9-trimethyl-2,4,8-decatrienoat
wird in einer Ausbeute von 92 % aus einer Fraktion erhalten, die bei 137,5 bis 138,5°C unter einem
Druck von O,7 mmHg siedet. Die Doppelbindung in der 2-Stellung
befindet sich in der Transform, während die Doppelbindung in der 4-Stellung zu 55 % in der cis-Form und zu 45 % in der Transform
vorhanden ist.
20 g Äthyl-5,9,13-trimethyl-3,4,8,12-pentadecatetraenoat werden
bei Zimmertemperatur während einer Zeitspanne von 2 Stunden in 80 ml Äthanol in Gegenwart von 5 ml 4n KOH umgesetzt.
Die erhaltene Reaktionsmischung wird neutralisiert und unter vermindertem Druck destilliert. Das gesuchte Kthylfarnesylidenacetat
erhält man in einer Ausbeute von 91 % aus einer Fraktion, die bei 174 bis 175°C unter einem Druck von 0,04 mmHg siedet.
20 g Kthyl-5,9,13-trimethyl-tetfadecadienoat und 1 g Kaliumcarbonat
werden auf 40 bis 45 C während einer Zeitspanne von 3 Stunden in Abwesenheit eines Lösungsmittels zur Durchführung
der Umlagerungsreaktion erhitzt. Anschließend wird die Reaktionsmischung
mit 4n HCl neutralisiert und einer Destillation unter vermindertem Druck unterzogen. Man erhält Äthyl-5,9,13-trimethyl-2,4-tetradecadienoat
in einer Ausbeute von 93 % aus einer Fraktion, die bei 143 bis 145°C unter einem Druck von 1 mmHg
siedet.
Kthyl-4-cyclohexyliden-3-butenoat wird bei 50°C während einer
Zeitspanne von 4 Stunden in 80 ml Methanol in Gegenwart von 1,5 g Kalziumcarbonat als Katalysator umgesetzt. In der gleichen Weise,
wie sie in den vorstehenden Beispielen beschrieben wird, wird die erhaltene Reaktionsmischung neutralisiert und unter vermindertem
Druck destilliert. Man erhält Äthyl-4-cyclohexyliden-2-butenoat in einer Ausbeute von 92 % aus einer Fraktion, die
bei 111 bis 114°C unter einem Druck von 3 mm.Hg siedet.
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Kontinuierliche Synthese von ,{,Br ffeßungesättigten Carbonsäure
estern aus Propargylalkoho!derivaten und 2-subst.-o-Essigsäure
estern über Aliensäureester.
32 r 4 g Xthyl-o-acetat, 22 g Dehydronerolidol und 1,5 g Propionsäure
werden bei 135 bis 14O°C während einer Zeitspanne von 6
Stunden umgesetzt. Die Reaktionsmischung wird auf Zimmertemperatur
abgekühlt, worauf eine wässrige 4n NaOH-Lösung der Reaktionsmischung zu ihrer Neutralisation sowie mit der Absicht zugesetzt
wird, sie alkalisch zu machen. Dann wird die Reaktion bei Zimmer* temperatur während einer Zeitspanne von 2 Stunden.fortgesetzt.
Die Reaktionsmischung wird in Wasser gegossen und mit Sther extrahiert. Das Lösungsmittel wird entfernt, worauf der Rückstand
unter einem hohen Vakuum destilliert wird. Die Fraktion, die bei 174 bis 175°C unter einem Druck von 0,04 mmHg siedet,
besteht aus Xthylfarnesylidenacetat wie in Beispiel 13. Die Ausbeute beträgt 89 %.
24 g 10-Xthoxy-6,10-dimethyl-undeca-2-yn-4-ol, 24,3 g Äthylo-acetat
und 1,2 g Hydrochinon werden vermischt und bei 160 C
während einer Zeitspanne von 4 Stunden umgesetzt, wobei das als Nebenprodukt auftretende Äthanol aus dem Reaktionssystem
abdestilliert wird. Nach der Umsetzung wird das Produkt zum Abkühlen bei Zimmertemperatur stehengelassen. 10 ml einer
Natriumhydroxydlösung mit einem Gehalt von 1 Gewichtsprozent NaOH, und zwar gelöst in einer Mischung aus 2 Gewichtsteilen
Wasser und 98 Gewichtsteilen Methanol, werden mit dem Reaktionsprodukt vermischt, worauf die Mischung während einer Zeitspanne
von 1 Stunde gerührt wird. Dann wird das Produkt mit 1n Chlorwasserstoff
säure neutralisiert, mit Dimethyläther extrahiert, mit Wasser gewaschen und mit Magnesiumsulfat getrocknet. Nach
der Abtrennung des Lösungsmittels von dem Reaktionsprodukt und einerDestillation des Rückstandes unter Vakuum erhält man
28,4 g einer gelblichen Flüssigkeit in einer Ausbeute von 91 %. Das Produkt besteht aus Äthyl-11-äthoxy-3,7,11-trimethy1-2,4-dodecadienoat.
Die Verweilzeit im Gaschromatographen, das IR-AbsorptionsSpektrum
sowie das NMR-Spektrum des Produktes stehen in Übereinstimmung mit den entsprechenden Werten eines Standards,
der durch Umsetzung von Äthyl- '^-bromsenecionat (Äthyl-4-brom-3-methylcrotonat)
und Äthoxycitronellal nach der Wittig-Reaktion hergestellt worden ist.
Die den Esteraustausch begleitende Umlagerung von Allensäureestern.
23 g 5ithyl-5,9,13-trimethyl-3,4,8,12-pentadecatetraenoatr hergestellt
nach der Methode von Beispiel 6, sowie 23,1 g Geraniol werden zu 50 ml Xylol zugesetzt, worauf die Reaktion unter Rückfluß
während einer Zeitspanne von 10 Stunden in Gegenwart von 0,57 g KOH als Katalysator durchgeführt wird. Dabei wird als
Nebenprodukt gebildetes Äthanol ausgetrieben. Man erhält auf diese Weise Geranylfarnesylidenacetat in einer Ausbeute von
81 %.
Esteraustausch von ei,ß,7", 0 -ungesättigten Carbonsäureestern.
14,5 g Äthylfarnesylidenacetat, hergestellt gemäß Beispiel 16, sowie
23,1 g Geranial werden zu 50 ml Xylol zugesetzt, worauf die Reaktion unter Rückfluß während einer Zeitspanne von 10
Stunden in Gegenwart von 0,57 g KOH als Katalysator durchgeführt wird. Das als Nebenprodukt gebildete Äthanol wird entfernt.
Die erhaltene Reaktionsmischung wird neutralisiert und einer Destillation unter vermindertem Druck unterzogen.
Die bei 198 bis 2010C siedende Fraktion (0,03 mmHg) besteht
aus Geranylfarnesylidenacetat. Die Ausbeute beträgt 84,5 %.
409844/1018
Claims (12)
- Patentansprücheworin R-, R-, R-, und R. für Wasserstoff oder einen Kohlenwasserstoff rest, wie eine Alkyl-, Cycloalkyl-, Alkenyl-, Cycloalkenyl-, Alkinyl- oder Aralkylgruppe, die einen Substituenten, wie ein Halogenatom oder eine Alkoxy-, Acyl- oder Acyloxygruppe enthalten kann und durch ein Heteroatom, wie 0, N oder S oder eine funktioneile Gruppe, wie -CO- oder -CONH-, unterbrochen sein kann, stehen, R2 und R3 zusammen einen zyklischen Ring bilden können und R einen Kohlenwasserstoff rest mit 1 bis 8 Kohlenstoffatomen darstellt.
- 2. Allensäureester nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in der allgemeinen Formel IR-, R2 und R4 für Wasserstoff oder einen Kohlenwasserstoffrest mit 1 bis 8 Kohlenstoffatomen stehen, R3 eine Gruppe R'-A - ist, worin R1 einen Kohlenwasserstoffrest mit 5 bis 30 Kohlenstoffatomen darstellt und ein Grundgerüst der Strukturaufweist, wobei η eine ganze Zahl von 1 bis 6 ist, -A- einen Alkylen-, Alkenyl-oder Alkinylenrest mit 1 bis 3 Kohlenstoffatomen bedeutet, und m eine ganze Zahl von 0 oder 1 ist, und die Gruppe R1-A - sowie die Kohlenwasserstoffreste R-, R2 und R. Substituenten, Heteroatome sowie funktionelle Gruppen gemäß Anspruch 1 aufweisen können.409844/1018
- 3. Aliensäureester der Formel I, dadurch gekennzeichnet, daßes sich um einen Ester einer Säure, ausgewählt aus 5-Methyl-3,4-hexadiensäure, 3,4-Heptadiensäure, 5-Cyclohexvl- ■ 3,4-pentadiensäure, 5,9-Dimethyl-3,4,8-decatriensäure, 2,5,9-Trimethyl-3,4,9-decatriensäure, 5,9,13-Trimethyl-3,4,8,12-pentadecatetraensäure, 5-Methyl-3-phenyl-3,4-hexadiensäure, 3,4-Pentadiensäure, 3-Methyl-3,4-pentadiensäure, 3,7,11-Trimethyl-11-äthoxy-3,4-dodecadiensäure und 5-(2,6,6-Trimethyl-1-cyclohexenyl)-3-methyl-3,4-pentadiensäure, handelt.
- 4. Verfahren zur Herstellung von Aliensäureestern der FormelCOOR (I)worin R-, R~, ^3 > ^4 unc^ R ^e ^η Anspruch 1 angegebenen Bedeutungen besitzen, dadurch gekennzeichnet, daß ein Propargylalkoholderivat der FormelP- (H)Ohworin R1, R2 und R3 die in Anspruch 1 angegebenen Bedeutungen besitzen, mit einem 2-subst.-o-Essigsäureester der FormelOR5R4-CH2-C-OR6 (III)OR7worin R4 die in Anspruch 1 angegebene Bedeutung besitzt, und R5, R6 und R-, die gleich oder verschieden sein können, die Bedeutung von R in Anspruch 1 besitzen, in Gegenwart eines sauren Katalysators umgesetzt wird.409844/1018
- 5. Verfahren zur Herstellung von Allensäureestern der FormelR2 R1Jl COORCH (I)R4worin R^1 R2, R3, R^ und R die in Anspruch 2 angegebenen Bedeutungen besitzen, dadurch gekennzeichnet, daß ein Propargylalkoholderivat der Formel(II)worin R-, R2 und R- die in Anspruch 2 angegebenen Bedeutungen besitzen, mit einem 2-subst.-o-Essigsäureester der FormelR4-CH2-C(OR5J3 (III1)worin R^ die in Anspruch 2 angegebene Bedeutung besitzt und Rn die Bedeutung gemäß Anspruch 4 hat, in Gegenwart eines sauren Katalysators umgesetzt wird.
- 6. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der verwendete saure Katalysator eine Säure ist, die aus einer Fettsäure, einer Sulfonsäure, einer Mineralsäure oder einer Lewis-Säure besteht.
- 7. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der eingesetzte saure Katalysator aus einer Fettsäure mit 3 bis 6 Kohlenstoffatomen besteht.
- 8. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Reakt
wird.Reaktion bei einer Temperatur von 50 bis 200°C durchgeführt409844/1018 - 9. Verfahren zur Herstellung von 1,ß,., ^-ungesättigten Carbonsäureestern der Formelworin R-, R-' R3' ^4 un^ ^ die *·η Anspruch T angegebenen Bedeutungen besitzen, dadurch gekennzeichnet, daß ein Allen^ säureester der FormelR2 ^1C . C .COORR3' ■ C ' CH (I)R1worin R-j , R2» R3» R4 und R die in Anspruch 1 angegebenen Bedeutungen besitzen, in Gegenwart eines alkalischen Katalysators umgelagert wird.
- 10. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der eingesetzte alkalische Katalysator aus einem Hydroxyd, Oxyd oder Carbonat von Metallen der Gruppen I und II des periodischen Systems der Elemente oder aus Stickstoff-enthaltenden organischen Basen besteht.
- 11. Verfahren zur kontinuierlichen Herstellung von 'Λ,?>,.', "--ungesättigten Carbonsäureestern, dadurch gekennzeichnet, daß von einem Propargylalkohol der Formel II gemäß Anspruch 4 sowie einem 2-subst.-o-Essigsäureester der Formel III gemäß Anspruch 4 über einen Allensäureester ausgegangen wird.A09844/1018
- 12. Verfahren nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Esteraustausch gleichzeitig in der Weise durchgeführt wird, daß ein anderer Alkohol in die Reaktionsmischung eingebracht wird.409844/101B
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