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DE2418379A1 - Faerben hochmolekularer organischer verbindungen in der masse - Google Patents

Faerben hochmolekularer organischer verbindungen in der masse

Info

Publication number
DE2418379A1
DE2418379A1 DE2418379A DE2418379A DE2418379A1 DE 2418379 A1 DE2418379 A1 DE 2418379A1 DE 2418379 A DE2418379 A DE 2418379A DE 2418379 A DE2418379 A DE 2418379A DE 2418379 A1 DE2418379 A1 DE 2418379A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
bis
formula
anthraquinone
anthraquinones
parts
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE2418379A
Other languages
English (en)
Inventor
Arnold Dr Wick
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Novartis AG
Original Assignee
Ciba Geigy AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ciba Geigy AG filed Critical Ciba Geigy AG
Publication of DE2418379A1 publication Critical patent/DE2418379A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09BORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B1/00Dyes with anthracene nucleus not condensed with any other ring
    • C09B1/16Amino-anthraquinones
    • C09B1/20Preparation from starting materials already containing the anthracene nucleus
    • C09B1/26Dyes with amino groups substituted by hydrocarbon radicals
    • C09B1/32Dyes with amino groups substituted by hydrocarbon radicals substituted by aryl groups
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08KUse of inorganic or non-macromolecular organic substances as compounding ingredients
    • C08K5/00Use of organic ingredients
    • C08K5/16Nitrogen-containing compounds
    • C08K5/17Amines; Quaternary ammonium compounds
    • C08K5/18Amines; Quaternary ammonium compounds with aromatically bound amino groups

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Medicinal Chemistry (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Coloring (AREA)
  • Compositions Of Macromolecular Compounds (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description

CIBA-GEIGY AG, C H-4002 Basel CIBA-GEIGY
Case 5-DEUTSCHLAND Dr. F. Zumstein sen. - Dr. E. Assmann Dr.R.Koenigsberger - Dipl. Physs. R. Holzbauer Dr. F. Zurnsiein jan.
Patenranv/ä I te
8 München 2, Bräuhausstraße 4/III
Färben hochmolekularer organischer Verbindungen in der Masse·
Es wurde gefunden., dass Bis-(halogenphenylamino)· anthrachinone der Formel
409845/0973
worin X ein Halogenatom und η eine Zahl von 2 bis 5 bedeuten, zum Färben hochmolekularer organischer Verbindungen in der Masse hervorragend geeignet sind.
Von besonderem Interesse sind α,α'-Bis-(halogenphenylamino)-anthrachinone der angegebenen Formel, und insbesondere solche der Formel
R 0
RO
worin einer der Reste R eine Gruppe der Formel -BH—f Λ
und der andere ein Wasserstoffatom und
η eine Zahl von 2 bis 5 bedeuten.
Die Herstellung von Isomerengemischen von α,α'-Bis-
(dichlorphenylano.no) -anthrachinonen durch Umsetzen von 1,4-, 1,5- oder 1,8-Diaminoanthrachinon mit 1,2,4-Trichlorbenzol ist bereits im Beispiel 1 der franz. Patentschrift 1.571·171 beschrieben.
Bei den Bis-(polyhalogenphenylamino)-anthrachinonen der Formel
409845/0973
worin X ein Halogenatom "und m die Zahl 3, 4 oder 5 bedeuten, handelt es sich um neue Verbindungen. Unter diesen sind die α,α'-Bis-(polyhalogenphenylarrd.no) -anthrachinone von besonderem Interesse.
Bevorzugt sind solche der Formel
Cl
worin ein R, eine Gruppe der Formel -HN—<f / und das andere ein Wasserstoffatom und m die Zahl 3, 4 oder 5 bedeuten, und insbesondere solche der Formel
409845/0973
worin ein R den Rest -HF
das andere ein
Wasserstoffatom und X1 und bzw. oder X" ein Wasserstoffoder Chloratom bedeuten. Diese können dank ihrer Schwerlöslichkeit in organischen Medien als Pigmente verwendet werden.
Die Bis-(halogenphenylamino)-anthrachinone können erhalten werden durch Kondensation im Molverhältnis 1:2 eines Dihalogenanthrachinons mit einem Polyhalogenanilin der Formel
worin X und η die angegebene Bedeutung haben, oder gegebenenfalls auch durch Kondensation eines Diaminoanthrachinons mit einem geeigneten Polyhalogenbenzol. Unter Halogen ist insbesondere Chlor und Brom zu verstehen.
409846/0973
Man geht vorzugsweise von a^a'-Dilialogen- und beispielsweise 1,4- oder 1,8- insbesondere von 1,5-Dichloranthrachinon aus. Als Polyhalogenaniline verwendet man zweckmässig solche der Formel
Cl
χ»
in der X* und bzw. X" Wasserstoff oder Chlor bedeutet.
Die Umsetzung erfolgt vorzugsweise in einem inerten
hochsiedenden organischen Lösungsmittel wie Nitrobenzol in Gegenwart eines säurebindenden Mittels, wie der Alkalisalze schwacher Säuren, beispielsweise Natriumacetat, Natriumcarbonat oder Kaliumcarbonat und eines Katalysators, beispielsweise einer Kupferverbindung, wie Kupferchlorür. Als besonders geeignete Katalysatoren erweisen sich die Additiönsverbindungen des Kupferjodürs mit Pyridinbasen, d.h. Pyridin und verwandte Verbindungen, wie PiColinen, Lutidinen, Collidinen, . Chinolin oder Isochinolin. Man verwendet zweckmässig 0,1 - 0,5 Mol des Katalysators pro austauschbares Halogenatom.
Die Umsetzung erfolgt zweckmässig bei erhöhten Temperaturen, beispielsweise, zwischen 120-250°►
In der gleichen Weise sind auchdurdi Kondensation von α,α'-Dihalogenanthrachinonen insbesondere von 1,5-Dichloranthrachinon mit einem reinen Dihalogenanilin,
insbesondere mit 2,5-Dichloranilin, die isomerenfreien, als reine Stoffe bisher unbekannten, α,α'-Βίε-(dihalogenphenylamino)-anthrachinone der allgemeinen Formel
4G984B7 0973
b ?
E, O
zugänglich, wobei X Halogenatome, bevorzugt Chloratome
und ein R-, den Rest —NH—<ς^ ^- ,das andere ein Wasserstoffatom bedeuten, wobei die beiden X in beiden
X2
Resten -NH—<? ^y 3 identische Stellungen
relativ zur NH-Gruppe einnehmen.
Im Gegensatz zu den bekannten Isomerengemischen der α, α '-Bis-(dihalogenphenylamino)-anthrachinonreine befinden sieh unter diesen reinen Stoffen solche, die zufolge ihrer überraschenden Schwerlöslichkeit in organischen Medien als Pigmente verwendet werden können, insbesondere solche der Formel
Cl
R1 0 NH
|4
4Ü984S/0973
worin ein R1, den Rest -NH—C' ^ * das andere ein Wasserstoffatora bedeutet. Cl
Als hochmolekulare organische Verbindungen, die sich mit den erfindungsgemässen Farbstoffen färben lassen, seien genannt:
Celluloseäther und -ester, wie Aethylcellulose, Nitrocellulose, Celluloseacetat, Cellulosebutyrat, Polyamide bzw. Polyurethane oder Polyester, natürliche Harze oder Kunstharze, wie Polymerisationsharze oder Kondensationsharze, z.B. Aminoplaste, insbesondere Harnstoff- und Melamin-Formaldehydharze, Alkydharze, Phenoplaste, Polycarbonate, Polyolefine, wie Polystyrol, Polyvinylchlorid, Polyäthylen, Polypropylen, Polyacrylnitril, Polyacrylsäureester, Gummi, Casein, Silikon und Silikonharze, einzeln oder in Mischungen.
Dabei spielt es keine Rolle, ob die erwähnten hochmolekularen Verbindungen als plastische Massen, Schmelzen oder in Form von Spinnlösungen, Lacken, insbesondere solche mit Metalleffekt, Anstrichstoffen oder Druckfarben vorliegen.
Bei jenen der erfindungsgemässen Farbstoffe, die Pigmente darstellen, empfiehlt es sich, diese vor der Einarbeitung in die hochmolekularen Verbindungen beispielsweise durch geeignete mechanische Bearbeitung, z.B. Mahlen oder Kneten, in Gegenwart von Salzen in eine fein verteilte Form überzuführen. Anstelle der Reinpigmente können- auch Pigmentpräparate verwendet werden.
409845/0973
.Jene der erfindung sgemassen Farbstoffe, die in organischen Medien löslich sind, eignen sich vorzugsweise zur Massenfärbung verspinnbarer Polymerer, beispielsweise von Polyolefinen, oder insbesondere linearer Polyester.
Als lineare Polyester seien insbesondere jene erwähnt, die durch Polykondensation von Terephthalsäure oder deren Estern mit Glycolen der.Formel HO-(CH?) -OH, worin η die Zahl 2-10 bedeutet, oder mit 1,4-Di(h3rdroxymethyl)-cyclohexan oder durch Polykondensation von G-lycoläthern von Hydroxybenzoesäuren, beispielsweise p-(ß-Hydroxyäthoxy)-benzoesäure erhalten werden. .Der Begriff lineare Polyester umfasst auch Kopolyester, die durch teilweisen Ersatz der Terephthalsäure durch eine andere Dicarbonsäure oder eine Hydroxycarbonsäure und/oder durch teilweisen Ersatz des Glycols durch ein anderes Diol erhalten werden.
Von besonderem Interesse sind jedoch die Polyäthylenterephthalate.
.Die zu färbenden linearen Polyester werden zweckmässig in Form von Pulver, Schnitzeln oder Granulaten mit dem Farbstoff innig vermischt. Dies kann beispielsweise durch Panieren der Polyesterteilchen mit dem fein verteilten trockenen Farbstoffpulver oder durch Behandeln der Polyesterteilchen mit einer Lösung bzw. Dispersion des Farbstoffes in einem organischen Lösungsmittel und nachheriger Entfernung des Lösungsmittels geschehen.
409845/0973
-Q-
Schliesslich kann die zu färbende Substanz auch direkt dem geschmolzenen Polyester oder auch vor oder während der Polykondensation des Polyathylenterephthalates zugegeben werden.
Das Verhältnis von Farbstoff zu Polyester kann, je nach der gewünschten Farbstärke, innerhalb weiter Grenzen schwanken. Im allgemeinen empfiehlt sich die Verwendung von 0,01 - 2 Teilen Farbstoff auf 100 Teile Polyester.
Die so behandelten Polyesterteilchen werden nach bekannten Verfahren im Extruder geschmolzen und zu Gegenständen, insbesondere Folien oder Fasern, ausgepresst oder zu Platten gegossen.
Man erhält gleichmässig und intensiv gefärbte Gegenstände von hoher Lichtechtheit. Die verfahrensgemäss erhältlichen gefärbten Fasern zeichnen sich ausserdem durch hervorragende Nass- und Trockenreinigungsechtheiten aus.
Ein besonderer Vorteil der erfindungsgemäss zu verwendenden Farbstoffe besteht darin, dass sie sich in der Polyesterschmelze lösen und überraschenderweise hohe Temperaturen bis 3000C aushalten, ohne sich zu zersetzen, so dass bedeutend klarere Färbungen erhalten werden als bei Verwendung unlöslicher Pigmente.
In den nachfolgenden Beispielen bedeuten die Teile, wo nichts anderes vermerkt wird, Gewichtsteile und die Prozente Gewichtsprozente, und die Temperaturen in Grad Celsius angegeben.
Beispiele 1-3
Ein zur Faserherstellung geeignetes unmattiertes Polyäthylenterephthalat-Granulat wird in einem verschliessbaren Gefäss zusammen mit \% des nach der PR-Patentschrift 1.571·171* Beispiel 2, erhältlichen Isomerengemisehes von l,5-Bis-(dichloranilino)-anthrachinon auf einer Schüttelma'schine 15 Minuten geschüttelt. Die gleichmässig gefärbten Granulatkörner werden auf einer Schmelzspinnanlage (2850 + 3°, Verweilzeit in der Spinnmaschine ca. 5 Minuten) zu Fäden versponnen, die auf einer Streckzwirnanlage verstreckt und aufgespult werden. Man erhält infolge der Löslichkeit des Farbstoffes in Polyathylenterephthalat eine lebhafte rote Färbung, die sich durch hervorragende Lichtechtheit, vorzügliche Wasch-, Trockenreinigungs-, Ueberfärbe- und Sublimationsechtheit sowie hohe Chloritbleichebestandigkeit auszeichnet.
Aehnliche Resultate werden erhalten, wenn anstelle des obigen Isomerengemisches einer der folgenden Farbstoffe eingesetzt wird:
Bsp. Farbstoff Farbton
2 Isomerengemisch von 1,4—Bis(dichlor-
anilino)-antrachinon hergestellt
nach der franz.Patentschrift
I.57I.I7I, Beispiel 1
dunkelblau
3 Isomerengemisch analog der franz.
Patentschrift 1.571.171, Beispiel 2,
aber hergestellt aus 1,8-Diamino-
anthrachinon und 1,2,4-Trichlorbenzol
bordeaux
40984S/0873
Beispiele 4-19
Eine Mischung von 28,3 Teilen 1,5-Dichloranthraehinon, 49 Teilen 2,5-Dichloranilin, l8 Teilen wasserfreiem Natriumcarbonat und 280 Teilen Nitrobenzol wird mit einer Lösung von 0,5 Teilen Kupfer-I-jodid in 1,5 Teilen 3,4-Picolin versetzt und hernach 16 Stunden bei 200-210° unter Abdestillation des bei der Reaktion sieh bildenden Wassers gerührt.
Das kristallin abgeschiedene Reaktionsprodukt wird bei 80 abgenutscht, erst mit 80 warmem Nitrobenzol, dann mit siedendem Aethanol und schliesslich mit heissem Wasser gründlich gewaschen und bei 9O0 im Vakuum getrocknet. Man erhält 4l Teile kristallines einheitliches 1,5-Bis-(2,5-diehloranilino)anthrachinon, entsprechend einer Ausbeute von 78$, welches Polyestermaterial gemäss Beispiel 1 in blaustichig roten Tönen färbt.
Kondensiert man gemäss dem obigen Beispiel 2,5-Dichloranilin mit 1,5-Dichloranthrachinon in Gegenwart eines Gemisches von 0,5 Teilen Kupferpulver und 0,5 Teilen Kupfer-1-chlorid als Katalysator, anstelle des Kupfer-I-jodid-Picolinkomplexes, so erhält man lediglich 12 Teile 1,5-Bis-(2,5-dichloranilino)anthrachinon, entsprechend einer Ausbeute von nur 23$«
Kondensiert man gemäss Beispiel 4 anstelle von 1,5-Diehloranthrachinon und 2,5-Dichloranilin äquivalente Mengen entsprechender anderer Dichloranthrachinone und
Dichloraniline miteinander, so lassen sich die in der nachfolgenden Tabelle aufgeführten einheitlichen Bis-(dichloranilino)-anthrachinone herstellen, welche Polyestermaterial in der Masse gemäss Beispiel 1 in den angegebenen Tönen färben:
Bsp. Farbstoff Farbton
5 1,4-Bis-(2 ,,5-dichloranilino)-
anthrachinon
dunkelblau
6 1,8-Bis-(2,5-dichloranilino)-
anthrachinon
bordeaux
7 l,4-Bis-(2,3-dichloranilino)-
anthrachinon
dunkelblau
8 l,5-Bis-(2,3-dichloranilino)-
anthrachinon
rot
9 l,8-Bis-(2,3-dichloranilino)-
anthrachinon
bordeaux
10 1,4-Bis-(2,4-dichloranilino)-
anthrachinon
dunkelblau
11 l,5-Bis-(2,4-dichloranilino)-
anthrachinon
rot
-12 l,8-Bis-(2J4-dichloranilino)-
anthrachinon
violett
13 1,4-Bis-(3,4-dichloranilino)-
anthrachinon
dunkelblau
14 l,5-Bis-(3i4-diehloranilino)-
anthrachinon
rot
15 1,8-Bis-(3,4-dichloranilino)-
anthrachinon
violett
16 I3 4-Bis-(3,5-dichloranilino)-
anthrachinon
dunkelblau
17 1,5-Bis-(3,5-dichloranilino)-
anthrachinon
rot
18 1,8-Bis-(3,5-dichloranilino)-
anthrachinon
rot
19 l,5-Bis-(2,5-dibromanilino)-
anthrachinon
rot
40984S/0973
Beispiel 20
Eine Mischung von 2,4 Teilen 1,5-Diaminoanthrachinon, 5 Teilen 2,5-Dichlorbrombenzol, 1,8 Teilen wasserfreiem Natriumcarbonat und 0,2 Teilen Kupfer-1-Chlorid in 80 Teilen Nitrobenzol werden 20 Stunden bei 175° verrührt. Nach der Aufarbeitung gemäss Beispiel 4 und Entfernung der Kupfersalze durch Waschen mit 5$iger Salzsäure erhält man 4,1 Teile kristallines l,5-Bis-(2,5-dichloranilino)-anthrachinon, welches dem gemäss Beispiel 4 erhaltenen Material entspricht.
Verwendet man in dem obigen Beispiel anstelle von 2,5-Dichlorbrombenzol äquivalente Mengen von 2,4-Dichlorbrombenzol zur Kondensation mit 1,5-Diaminoanthrachinon, so erhält man das in Beispiel 11 bereits erwähnte 1,5-Bis-(2,4-dichloranilino)-anthrachinon.
Beispiele 21-24
65 Teile stabilisiertes Polyvinylchlorid,35 Teile Dioctylphthalat und 0,2 Teile des gemäss Beispiel 4 erhaltenen Farbkörpers werden miteinander verrührt und dann auf einem Zweiwalzenkalander während 7 Minuten bei l4o hin- und hergewalzt. Man erhält eine blaust, rot gefärbte Folie von guter Transparenz- und Migrationsechtheit und hervorragender Lichtechtheit.
409345/0973
- i4 -
Verwendet man. anstelle von l,5-Bis-(2,5-dichloranilino)-anthrachinon zur Pigmentierung von PVC gemäss Beispiel 21 die nachstehend erwähnten Bis-(dichloranilino)-anthrachinone, so erhält man die in der folgenden Tabelle angegebenen Farbtöne, mit ähnlichen Echtheitseigenschaften :
Bsp. Farbstoff Farbton
22 l,8-Bis-(2,5-dichloranilino)-
anthra chinon
bordeaux
23 1,5-Bis-(2,4-dichloranilino)-
anthrachinon
rot
24 1,5-Bis-(3,5-dichloranilino)-
anthrachinon
bordeaux
Beispiele 25-28
10 g Titandioxyd und 2 g des nach Beispiel 4 hergestellten 1,5-Bis - (2, 5- dichloranilino) - anthrachinotis werden mit 88g einer Mischung von 26,4 g Kokosalkydharz, 24,0 g Melamin-Formaldehydharz (50$ Festkörpergehalt), 8,8 g Aethylenglykolmonomethyläther und 28,8 g Xylol während 48 Stunden in einer Kugelmühle vermählen.
Wird dieser Lack auf eine Aluminiumfolie gespritzt, 30 Minuten bei Raumtemperatur vorgetrocknet und dann während 30 Minuten bei 120°C eingebrannt, dann erhält man eine blaustichigrote Lackierung, die sich bei guter Farbstärke durch eine gute Uberlackierechtheit und eine hervorragende Licht- und Wetterechtheit auszeichnet.
A0984S/0973
Verwendet man anstelle von l,5-Bis-(2,,5-dichloränilino)-anthrachinon zur Applikation im Lack gemäss Beispiel 25 die nachstehend erwähnten Bis-(dichloranilino)-anthrachinonej so erhält man die in der nachstehenden Tabelle angegebenen Testtöne, mit ähnlichen Echtheitseigenschaften.
Bsp. Farbstoff Farbton
26 l,8-Bis-(2,5-dichloranilino)-
anthrachinon
bordeaux
27 1,5-Bis-(2,4-dichloranilino)-
anthrachinon
rot
28 1,5-Bis- (3,5-cUchloranilino) -
anthrachinon
bordeaux
Beispiel 29
1000 Teile Polyäthylenterephthalat-Granulat, 10 Teile Titanoxid (Kronos RN 40) und 1 Teil 1,5-Bis-(2,5-dichloranilino)-anthrachinon gemäss Beispiel 4, werden in einem verschlossenen Gefäss 2 Stunden auf dem Rollbock vermischt. Das eingefärbte Granulat wird bei ca. 26O in Stränge von 2 mm Durchmesser extrudiert und wieder granuliert. Das erhaltene Granulat wird im Ankerschneckenspritzgussautomaten bei 270 - 280 zu Formungen verspritzt. Man erhält einen mattierten blaustichig rot gefärbten Formling von sehr guter Lichtbeständigkeit.
409845/0973
Beispiel 3°
Ein zur Faserherstellung geeignetes umattiertes Polyathylenterephthalat -Granulat wird in einem verschliessbaren Gefäss zusammen mit 1$ eines der nachstehend beschriebenen Bis-(polyhalogenanilino)-anthrachinone auf einer Schüttelmaschine 15 Minuten geschüttelt. Die gleichmässig gefärbten Granulatkörner werden auf einer Schmelzspinnanlage (285 + 3 3 Verweilzeit in der Spinnmaschine ca. 5 Minuten) zu Fäden versponnen, die auf einer Streckwirnanlage verstreckt und aufgespult werden. Man erhält infolge der Löslichkeit der Farbstoffe in Polyathylenterephthalat lebhafte Färbungen., die sich durch hervorragende Lichtechtheit., vorzüglich Wasch-, Troekenreinigungs-, Ueberfärbe- und Sublimationsechtheit sowie hohe Chloritbleichebeständigkeit auszeichnen.
Beispiel J51
1000 Teile Polyäthylenterephthalat-Granulat, 10 Teile Titanoxid (Kronos RN 4θ) und 1 Teil eines der nachstehend beschriebenen Bis-(polyhalogenanilino)-anthrachinone]! werden in einem verschlossenen Gefäss 2 Stunden auf dem Rollbock vermischt. Das eingefärbte Granulat wird bei ca. 2βΟ° in Stränge von 2 mm Durchmesser extruhiert und wieder granuliert. Das erhaltene Granulat wird im Anker-
409845/0973
Schneckenspritzgussautomaten bei 270-280 zu Formungen verspritzt.
Beispiel 32
Zu einer Mischung von 59 Teilen 2,4,5-Trichloranilin, 28 Teilen 1,5-Dichloranthrachinon und l8 Teilen wasserfreiem Natriumcarbonat in 280 Teilen Nitrobenzol werden 0,5 Teile Kupfer-1-jodid gelöst in 1,5 Teilen 3,4-Picolin zugegeben und hierauf das Gemisch 17 Stunden bei 200-210° unter Abdestillation des bei der Reaktion sich bildenden Wassers gerührt.
Das kristallin abgeschiedene Reaktionsprodukt wird bei 80 abgenutscht, erst mit 80 warmen Nitrobenzol, dann mit siedendem Aethanol und schliesslich mit heissem Wasser gründlich gewaschen und bei 90 im Vakuum getrocknet.
Man erhält 42 Teile kristallines, einheitliches 1,5-Bis-(2,4,5-trichloranilino)-anthrachinon entsprechend einer Ausbeute von 70$, welches Polyester nach den Massefärbungsmethoden gemäss Beispiel 29 und 30 in roten Tönen mit ausgezeichneten Echtheitseigenschaften färbt.
409845/0973
Beispiele 33-"+
Verwendet man gemäss Beispiel 32 anstelle von 2,4,5-Trichloranilin bzw. 1,5-Dichloranthraehinon äquivalente Mengen entsprechend anderer Trichloraniline bzw. Dichloranthrachinone, so erhält man analog die in der folgenden Tabelle aufgeführten Bis-(trichloranilino)-anthrachinone, welche Polyestermaterial gemäss Beispiel 30 und 31 in den angegebenen Farbtönen färben:
Bsp. Farbstoff Farbton
3^ 1,5-Bis-(2,3,4-trichloranilino)-
anthrachinon
rot
35 1,5-Bis-(3,4,5-trichloranilino)-
anthrachinon
bordeaux
36 1,4-Bis-(2,3,4-trichloranilino)-
an thr a chinon
dunkelblau
37 1,4-Bis-(2,4,5-trichloranilino)-
anthra chinon
dunkelblau
38 1,4-Bis-(3,4,5-trichloranilino)-
anthrachinon
dunkelblau
39 1,8-Bis-(2,3,4-trichloranilino)-
anthrachinon
blaust.rot
40 1,8-Bis-(2,4,5-trichloranilino)-
anthrachinon
bordeaux
41 l,8-Bis-(3,4,5-trichloranilino)-
anthrachinon
bordeaux
Beispiele 42-44
Eine Mischung von 5,6 Teilen 1,5-Dichloranthrachinon, 13,8 Teilen 2,3,4,5-Tetrachloranilin, 3,6-Teilen wasserfreiem Natriumcarbonat und 50 Teilen Nitrobenzol wird mit einer Lösung von 0,1 Teilen Kupfer-1-jodid in 0,3 Teilen
409845/0973
3,4-Picolin versetzt und anschliessend 4 Stunden unter Abdestillation des Reaktionswassers bei 200-210° gerührt. Der kristallin abgeschiedene Farbkörper wird hierauf bei 80° gemäss Beispiel 32 isoliert und weiter aufgearbeitet. Man erhält 10,7 Teile kristallines l,5-Bis-(2,3,4,5-tetrachloranilino)-anthrachinon entsprechend einer Aus- beute von 80$, welches Polyestermaterial gemäss den Beispielen 3° und 31 in echten Bordeaux-Tönen färbt.
Verwendet man gemäss' Beispiel 42 anstelle von 1,5-Dichloranthrachinon äquivalente Mengen entsprechender anderer Dichloranthrachinone zur Kondensation mit 2,3* 4,5-Tetraehloranilin, so erhält man die nachstehend aufgeführten Bis-(2,3,4,5-tetrachloranilino)-anthrachinone:
Bsp. Farbstoff Farbton
43 l,4-Bis-(2,3,4,5-tetrachloranilino)-
anthra chinon
dunkelblau
44 l,8-Bis~(2,3,4,5-tetrachloranili-
no)-anthrachinon
violett
Beispiele 45-48
65 Teile stabilisiertes Polyvinylchlorid, 35 Teile Dioctylphthalat und 0,2 Teile des gemäss Beispiel 34· erhaltenen Farbstoffes werden miteinander verrührt und . dann auf einem Zweiwalzenkalander während 7 Minuten bei l40 hin- und hergewalzt. Man erhält eine blaust, rot gefärbte Folie von guter Transparenz- und Migrations-
409845/0973
echtheit und hervorragender Lichtechtheit.
Verwendet man anstelle von l,5-Bis-(2,3,4-triehloranilino)-anthrachinon die nachstehend erwähnten Bis-(polyehloranilino)-anthrachinone zur Pigmentierung von PVC gemäss Beispiel 45* so erhält man die in der folgenden Tabelle angegebenen Farbtöne, mit ähnlichen Echtheitseigenschaften ο
Bsp. Farbstoff Farbton
46 l,8-Bis-(2,3,4-trichloranilino)-
anthrachinon
blaust.rot
47 l,5-Bis-(2,3,4,5-tetrachlorani-
lino)-anthrachinon gemäss Bsp.42
rot
48 1,8-Bis-(2,3,4,5-tetrachlorani-
lino)-anthrachinon gemäss Bsp.44.
violett
Beispiel 49
10 g Titandioxyd und 2 g des nach Beispiel J>k hergestellten I55-Bis-(2,3j4-trichloranilino)-anthrachinons werden mit 88 g einer Mischung von 26 .,4 g Kokosalkydharz, 24,0 g Melamin-Formaldehydharz (50^ Festkörpergehalt), 8,8 g Aethylenglykolmonomethyiather und 28,8 g Xylol während 48 Stunden in einer Kugelmühle vermählen.
Wird dieser Lack auf eine Aluminiumfolie gespritzt, 30 Minuten bei Raumtemperatur vorgetrocknet und dann während ^O Minuten bei 120 C eingebrannt, dann erhält man eine blaust!chigrote Lackierung, die sich bei guter Farb-
A09845/0973
stärke durch eine gute Ueberlackiereohtheit und eine hervorragende Licht- und Wetterechtheit auszeichnet.
Beispiele 50-53
Verwendet man anstelle von l,5-Bis-(2,3.»4- trichloranilino)-anthrachinon die nachstehend erwähnten Verbindungen, so erhält man die in der nachfolgenden Tabelle angegebenen Farbtöne mit ähnlichen Eigenschaften:
Bsp. Farbstoff Farbton
51 l,8-Bis-(2,3,4-trichloranilino)-
anthrachinon geraäss Beispiel 39
blaust.rot
52 l,5-Bis-(2,3,4,5-tetrachlorani-
lino)-anthra chinon gemäss
Beispiel 42
rot
53 1,8-Bis-(2,3,4,5-tetrachlorani-
lino)-anthrachinon gemäss
Beispiel 44
violett
409845/0973
Beispiel 54
Eine Mischung von 11,9 Teilen 1,5-M.aminoanthrachinone 32 Teilen 1,2,4,5-Tetrachlorbenzol, 12,5 Teilen wasserfreiem Natriumacetat, 0,5 Teilen Kupferpulver, 0,5 Teilen Kupfer-1-chlorid und 150 Teilen Nitrobenzol wird während 4 Stunden unter Abdestillation von Essigsäure bei 200-210° gerührt und hernach gemäss Beispiel 4 isoliert. Zur Entfernung von Kupfersalzen und restlicher Lösungsmittelanteilen wird das Reaktionsprodukt in 1000 Teilen 5$-iger Salzsäure der Wasserdampfdestillation unterworfen, heiss abgenutseht, neutralgewaschen und bei 80 im Vakuum getrocknet. Man erhält 23 Teile eines dunkelroten Produktes, das in seinen Eigenschaften als Parbkörper für die Massefärbung von Polyester dem l,5-Bis-(2,4,5-trichloranilino)-anthrachinon gemäss Beispiel 32 weitgehend entspricht.
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Beispiele 55 - 57
1 Teil gemahlenes 1,5-Bis-(2,5-dichloranilino)-anthrachinon gemäss Beispiel 4 wird in 83 Teilen eines Klar lacke s, bestehend aus
47 Teilen Epok D 2102 (ca. 60%-ige Lösung eines fremdvernetzenden wärmehärtbaren Acry!copolymerisate in Butanol/Xylol 1/1 der BP Chemicals International Ltd.)
22 Teilen Maprenal TTX (ca. 55%-ige Lösung eines Melaminharzes in Butanol/Xylol der Cassella Farbwerke AG)
6 Teilen Aethylglykolacetat und 25 Teilen Xylol,
eingerührt und 72 Stunden in einer Kugelmühle angerieben und ausgeladen. Zu 84 Teilen des erhaltenen Buntlacks werden 1,67 Teile einer 60%-igen Aluminiumbronze-Paste (Alcoa 726) zugesetzt, einige Zeit unter gelegentlichem Rühren stehengelassen und anschliessend gut aufgerührt. Der fertige Lack wird gesiebt, auf Spritzviskosität verdünnt und durch Spritzapplikation auf grundierte Bleche appliziert. Die Proben werden bei 1400C. während 30 Minuten eingebrannt. Man erhält eine bordeauxfarbene Metallefektlackierung, welche sich durch eine sehr gute Wetterechtheit auszeichnet.
Verwendet man anstelle von 1,5-Bis-(2,5-dichloranilino)-anthrachinon die nachstehend aufgeführten 1,5-Bis-(polychloranilino)-anthrachinone zur Applikation im Metalleffektlack gemäss Beispiel 55, so erhält man die in der Tabelle angegebenen
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Nuancen, welche sich durch analoge Echtheitseigenschaften auszeichnen.
Beispiel
Nr.
Bis-(polychloranilino)-
anthra chinon
Nuance im Metall
effektlack
56 1,5-Bis-(2,3,4-trichlor-
anilino)-anthrachinon
bordeaux
57 1,5-Bis-(2,3,4,5-tetrachlor-
anilino)-anthrachinon
bordeaux
Beispiel 58
28 Teile 1,5-Dichloranthrachinon werden gemäss Beispiel 4 mit 66,5 Teilen Pentachloranilin in 500 Teilen Nitrobenzol kondensiert. Man erhält 52 Teile braungelbes 1,5-Bis-(pentachloranilino)anthrachinon, welches bei der Anwendung als Pigment in Kunststoffen und Lacken rotstichige gelbe Farbtöne von guten Echtheitseigenschaften erzeugt.
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Claims (23)

_ O 5 — Patentansprüche
1. Verfahren zum Färben hochmolekularer organischer Verbindungen in der Masse, dadurch gekennzeichnet, dass man als Farbstoffe Bis-(halogenphenylamino)-anthrachinone der Formel
verwendet, worin X ein Halogenatom und η eine Zahl von 2 bis bedeuten.
2. Verfahren gemäss Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man als Farbstoffe α,α'-Bis-(halogenphenylamino)-anthra chinone verwende t.
3· Verfahren gemäss Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man als Farbstoffe Verbindungen der Formel
R 0 KH
R 0
verwendet,
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worin einer der Reste R eine Gruppe der Formel
und der andere ein Wasserstoffatom und η
eine Zahl von 2 bis 5 bedeuten.
4. Verfahren gemäss Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man als Farbstoff eine Verbindung der Formel
0 HH-
verwendet.
5. Verfahren gemäss Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man die durch Umsetzung von 1,5- bzw. l,8-.Dihalogenanthraehinonen mit 2,5-Dichloranilin erhaltenen Bis-(2,5-dichloranilino)-anthrachinone verwendet.
6. Verfahren gemäss Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man als Farbstoffe Verbindungen der Formel ·
-(HH-/
verwendet, worin X ein Halogenatom und η die Zahl 3, 4 oder bedeuten.
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7. Verfahren gemäss Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass man als hochmolekulare organische Verbindungen lineare Polyester verwendet.
8. Verfahren gemäss Anspruch 1 zum Pigmentieren von Metalleffektlacken, dadurch gekennzeichnet,- dass man als Pigment ein Bis-(polyhalogenanilino)-anthrachinon der Formel
verwendet, worin X ein Halogenatom und m die Zahl 3, 4 oder bedeuten.
9. Das mit einem Farbstoff gemäss Anspruch 1 gefärbte hochmolekulare organische Material.
10. Bis-(polyhalogen-anilino)-anthrachinone der Formel
αφ
worin X ein Halogenatom und m die Zahl 3, 4 oder 5 bedeuten.
11. α,α1-Bis-{polychloranilino)-anthrachinone gemäss Anspruch 10.
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12. 1,5-Bis-(21,5'-dichioranilino)-anthrachinon in reiner isomerenfreier Form.
13. Bis-(polychloranilino)-anthrachinone gemäss Anspruch 10 der Formel
Cl Cl
worin ein JU den Rest -HF-(^ \-Cl
, das andere ein
X"
Wasserstoffatom und X1 und bzw. oder X" ein Wasserstoff- oder Chloratom bedeuten.
14. 1,5-Bis-(21,3',4'-trichloranilino)-anthrachinon.
15. l,5-Bis-(2',3',4',5'-tetrachloranilino)-anthrachinon.
16. 1,5-Bis-(pentachloranilino)-anthrachinon.
17. . Verfahren zur Herstellung von Bis-(polyhalogenanilino). anthrachinonen der Formel
-NH
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worin X ein Halogenatom und η eine Zahl von 2 bis 5 bedeutet, dadurch gekennzeichnet, dass man im Molverhältnis 1:2 ein Dihalogenanthrachinon mit einem Polyhalogenanilin der
Formel
kondensiert.
18. Verfahren gemäss Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass man. ein Dihalogenanthrachinon mit einem Polyhalogenanilin in Gegenwart eines Kupfer(I)halogenid-Pyridinbasen-Komplexes kondensiert.
19. Verfahren gemäss Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass man von einem 1,5-Dihalogenanthrachinon ausgeht.
20., Verfahren gemäss Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass man vom· 1,5-Dichloranthrachinon ausgeht.
21. Verfahren gemäss Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass man ein Polyhalogenanilin der Formel
Cl Cl
X!
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_ 30 -
verwendet, worin X1 und bzw. oder X" ein Wasserstoffoder Chloratom bedeutet.
22. Verfahren gemäss Anspruch 21 , dadurch gekennzeichnet, dass man 2,5-Dichloranilin zur Kondensation verwendet.
23. Verfahren zur Herstellung reiner, isomerenfreier α,α1-Bis-(dihalogenphenylamino)-anthrachinone der Formel
wobei X Halogenatome und ein R^ den Rest —uhdas andere ein Wasserstoffatom bedeuten, wobei die beiden X in beiden Resten —τπτ—<? 'S ^ identische Stellungen
relativ zur NH-Gruppe einnehmen, dadurch gekennzeichnet, dass man im Molverhältnis 1:2 ein 1,5 bzw. 1,8-Dihalogenanthrachinon mit einem reinen Dihalogenanilin der Formel
worin X Halogenatome bedeuten, kondensiert.
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