DE2415699B2 - Zug- und schubgesicherte Schraubmuffen-Verbindung von Rohren, insb. duktilen Gußrohren - Google Patents
Zug- und schubgesicherte Schraubmuffen-Verbindung von Rohren, insb. duktilen GußrohrenInfo
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Description
hierbei das Problem eines vorzeitigen Festklemmen«; des glatten Rohrendes durch den Kugelkranz vor
Erzielung einer ausreichenden Vorspannung der Dichtung nicht auftreten. Die Anordnung hat dabei den
Nachteil, daß der im Inneren der Rohrleitung wirkende Druck nicht oder nur in sehr begrenztem Maße auf die
Kombination von Dichtung und Klemmring cinwi.-k:.
wie dies bei der eingangs bezeichneten Schraubmuffen-Verbindung der Fall ist und dazu führt, daß die
Dichtwirkung und die Klemmwirkung mit dem Druck im Inneren der Rohrleitung zunehmen.
Zum Verbinden von zwei glatten Rohrenden, die stumpf einander in Fluchtung gegenüberliegen, ist es
bekannt, zwei axial gegeneinander schraubende Muffenteile zu verwenden, in die eine Distanzhülse als
Widerlager für zwei durch die Schraubmuffen belastbare Dichtungen eingelegt ist. Zwischen den Dichtungen
und einer angrenzenden Schrägschulter jedes Schraubrr.uffenteils ist ein ebener Ring eingelegt, der sich beirr
Zusammenschrauben der beiden Muffenvjile entsprechend der Schräglage der Schulter kegelförmig
verformt. Besondere Mittel zur Zugsicherung sind bei dieser Rohrverbindung nicht vorgesehen.
Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine zug- und schubgesicherte Schraubmuffen-Verbindung der
eingangs näher bezeichneten Art so weiterzubilden, daß die Gefahr vermieden ist, daß der Klemmring durch den
Druckring bereits klemmwirksam an dem eingeschobenen glatten Ende des Rohres beaufschlagt wird, bevor
die Dichtung unter ausreichend hoher axialer Vorspannung in den sich verengenden Bereich der Muffe
eingedrückt ist, so daß unter allen Umständen eine ausreichende Vorspannung der Dichtung erzielt wird,
bevor eine zug- und schubgesicherte Verspannung zwischen den beiden Rohrteilen eintritt.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß zwischen den konischen Stirnflächen des Drückringes und des
Klemmringes eine in sich geschlossene, zunächst senkrecht zur Muffenachse ebene Ringscheibe angeordnet
ist, die radiales Spiel sowohl gegenüber dem glatten zylindrischen Rohrende als auch gegenüber der
Innenwand der Muffe und aufgrund ihres Materials und/oder ihrer Wanddicke einen derartigen Verformungswiderstand
aufweist, daß die Ringscheibe unter der Schraubkraft des Druckringes erst nach Aufbau
eines axialen Gegendruckes in der ausreichend vorgepreßten Dichtung in eine etwa konische Gestalt
verformbar ist, um auf den Klemmring die erforderliche radiale Einschnürungskraft auszuüben. Die Ringscheibe
kann dabei vorteilhafterweise aus Stahl bestehen.
Bei dieser Ausbildung wirkt der Drurkring beim Einschrauben mit seiner konischen Stirnfläche nicht
direkt auf die entsprechend konische Stirnfläche des Klemmringes ein. Vielmehr wird die axiale Kraft
zunächst auf die ebene Ringscheibe übertragen, die hierbei in axialer Richtung auf dem glatten Rohrende in
das Innere der Muffe verschoben wird und dabei den Klemmring und die Dichtung in axialer Richtung bis zur
sicheren Anlage am Grunde der Muffe mitnimmt. Erst wenn beim axialen Weiterschrauben der Muffe in der
Dichtung und in dem Klemmring sich ein ausreichender Gegendruck aufbaut, wird der Verformungswiderstand
der ebenen Ringscheibe überwunden, so daß diese sich der konischen Stirnfläche des Druckringes anpaßt. Erst
dann wird über die konische Stirnfläche des Druckringes, die an diese Fläche angepaßte Ringscheibe und die
entsprechend konische Stirnfläche des Klemmringes beim Weiterschrauben des Druckringes auf den
Klemmring eine verstärkte radial wirkende Einschnürungskraft ausgeübt, so daß der Klemmring nunmehr
klemmwirksam am glatten Umfang de* eingeschobenen
Rohrendes angreift und für die erforderliche Zug- und Schubsicherung Sorge trägt.
Auf diese Weise wird eine ausreichende Vorspannung der Dichtung gewährleistet, in dem zwangsläufig eine
vorbestimmte Reihenfolge von Vorspannung der Dichtung und radiale Einschnürung dei Klemmringes
gewährleistst ist, ohne daß es dazu der Aufmerksamkeit des Montagetrupps oder zusätzlicher Sicherungsmaßnahmenbedarf.
Die Größe der gewünschten Vorspannung in der Dichtung kann durch die Formgebung, die Materialauswahl
und die Abmessungen der zunächst ebenen Ringscheibe vorgegeben werden. Da nunmehr die
Reihenfolge der Vorgänge zwangsläufig sichergestellt ist, besteht auch keine Gefahr mehr, daß beim
Einschrauben des Druckringes durch vorzeitige Klemmwirkung des Klemmringes das glatte Ende des
eingeschobenen Rohres im unerwünschten Maße weiter ins Innere des M'iffenendes mitgenommen wird, was die
relative Schwenkbarkeit der Rohre gegeneinander beeinträchtigen und leicht zu Beschädigungen der
Rohre oder der Rohrverbindung führen würde.
Die Ringscheibe ist so ausgebildet, daß sie unter Berücksichtigung der zulässigen Toleranzen des Durchmessers
des glatten Rohrendes auf diesem ohne Hemmung gleiten kann und auch nicht mit ihrem
äußeren Umfang an dem Inneren der Muffe hängenbleiben kann. Die Praxis hat dabei gezeigt, daß die in sich
geschlossene Ringscheibe sich beim Einschrauben des Druckringes weitgehend selbständig gegenüber der
Achse des Muffenendes zentriert. Bei balliger Umfangsfläche des Klemmringes zeigt sich, daß die ebene
Ringscheibe bei der Verformung unter der Wirkung des Druckringes sich an den balligen Verlauf der Umfangsfläche
des Klemmringes weitgehend anpaßt. In jedem Fall bleibt die Schwenkbeweglichkeit des balligen
Klemmringprofiles gegenüber der konischer. Stirnfläche des Druckringes erhalten.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand schematischer Zeichnungen an zwei Ausführungsbeispielen
näher erläutert. Es zeigt
Fig. I einen senkrechten Teilschnitt durch eine Schraubmuffen-Verbindung gemäß der Erfindung, wobei
die Teile etwa in ihrem entspannten oder Ausgangszustand gezeigt sind.
Fig. 2 in gleicher Darstellung wie Fig. 1 die Schraubmuffen-Verbindung nach dieser Figur in dem
abgedichteten und zug- und schubgesicherten Zustand und
F i g. 3 in gleicher Darstellung und Anordnung wie Fig. 1 ein abgewandeltes Anwendungsbeispiel.
Die Schraubmuffen-Verbindungen nach F i g. 1 bis 3 dienen zum Verbinden des glatten zylindrischen Endes 1
eines Rohres mit der Muffe 3 eines angrenzenden Rohres 2. Die beiden Rohrenden sind in der
gewünschten relativen Einbaulage wiedergegeben. Hierbei ist zwischen der axial nach außen weisenden
Innenschulter der Muffe 3 und der Stirnseite des glatten Rohrendes ein vorbestimmter axialer Spalt 4 belassen.
Zur Abdichtung und zur Zug- und Schubsicherung der Verbindung dienen ein Druckring 5, ein Klemmring 14
unö sine Dichtung 11.
Der Druckring 5 weist ein Außengewinde auf und ist in Richtung des Pfeiles 6 in den Innengewindebereich 7
der Muffe 3 einschraubbar. Die nach innen weisende
Stirnfläche 8 des Druckringes ist konisch ausgebildet. An den Innengewindebereich 7 der Muffe 3 schließt sich
axial ein Bereich 9 an, der einen sich in Richtung von der Muffenstirnseite weg verengenden Durchmesser aufweist.
Dieser Bereich dient /ur Aufnahme der ringförmigen Dichtung 11.
An den sich verengenden Bereich 9 schließt sich ein zylindrischer Abschnitt der Muffe 3 an. der mit dem
eingeschobenen glatten Rohrende 1 einen zylindrischen Ringspalt 10 begrenzt. Die radiale Weite dieses
Ringspaltes 10 hängt von den Durchmessertoleranzen des eingeschobenen Rohrendes ab, weist jedoch stets
eine minimale Größe auf, die zusammen mit einem zwischen der Stirnfläche des Rohrendes 1 und einer
senkrecht zur Rohrachse verlaufenden Endschulter der Muffe 3 gebildeten Spalt 4 eine relative Schwenkbewegung
der beiden miteinander verbundenen Rohre um begrenzte Winkel zuläßt.
Gemäß Fig. 1 und 2 ist der aus Metall bestehende Klemmring 14 an einer Umfangsstelle radial geschlitzt.
Er weist innen eine Umfangszahnung 16 auf, die an der glatten Umfangsfläche des Rohrendes 1 angreift. Die
Stirnfläche 15 des Klemmringes 14 ist ballig ausgebildet. Im ganzen ist der Klemmring 14 im Querschnitt
keilförmig ausgebildet, wobei sein verjüngtes Ende in Richtung auf die konische Stirnfläche des Druckringes 5
weist. Zwischen der entgegengesetzten Stirnfläche des Klemmringes 14 und der Dichtung 11 ist ein
Zwischenring 13 angeordnet, der die axialen Kräfte zwischen Klemmring 14 und Dichtung 11 in Richtung
des Pfeiles 12 überträgt.
Die konische Stirnfläche 8 des Druckringes 5 wirkt nicht direkt auf die ballige Umfangsfläche 15 des
Klemmringes 14 ein. Zwischen diesen ist vielmehr in die Muffe eine in sich geschlossene, zunächst senkrecht zur
Muffenachse ebene Ringscheibe 17 eingelegt. Wenn daher der Druckring 5 nach Einlegen der Dichtung 11.
der Zwischenscheibe 13. des Klemmringes 14 und der Ringscheibe 17 in Richtung des Pfeiles 6 in die Muffe
eingeschraubt wird, trifft seine konische Stirnfläche zunächst in Richtung des Pfeiles 18 auf die Ringscheibe
17. Der Kontaktbereich liegt dabei nahe dem äußeren Umfang der Ringscheibe 17. Der innere Umfang der
Ringscheibe liegt seinerseits an dem verjüngten Ende des Klemmringes 14 an. Die Ringscheibe 17 ist aus
relativ steifem Material hergestellt. Es kann sich dabei z. B. um eine 3 mm starke Stahlscheibe handeln. Wird
der Druckring 5 weiter eingeschraubt, wirkt auf die Ringscheibe 17 eine axiale Kraft entsprechend dem Pfeil
18. Diese überträgt sich über den Klemmring 14 und die Zwischenscheibe 13 auf die Dichtung 11. die ihrerseits
entsprechend dem Pfeil 12 in axialer Richtung unter Vorspannung versetzt wird, nachdem sich die Dichtung
11 voll in die ringförmige Ausnehmung zwischen dem sich verjüngenden Bereich 9 der Muffe und dem
Umfang des Rohrendes 1 eingeschoben hau Durch die axiale Vorspannung der Dichtung 11 wird der Ringspalt
11 zwischen den Rohren ausreichend abgedichtet.
Sobald der Verformungswiderstand in der Dichtung 11 einen ausreichend großen Wert erreicht hat gibt die
Ringscheibe 17 unter der axialen-Kraft von dem weiter
in die Muffe 3 eingeschraubten Druckring 5 allmählich nach und verformt sich. Dabei nimmt die Ringscheibe 17
allmählich die verformte Gestalt 17a nach F i g. 2 an. Dabei legt sich die Ringscheibe an die ballige
Umfangsfläche des Klemmringes 14 an. In dieser Stellung wirkt die axiale Kraft von dem Druekring 5
über dessen konische Stirnfläche 8 entsprechend dem Pfeil 19 auf die ballige Umfangsfläche 15 des
Klemmringes und erzeugt eine radiale Einschnürungs· kraft 20 von relativ großem Wert, so daß sich die
Zahnung 16 des Klemmringes 14 fest um den glatten
ίο Umfang des Rohrendes 1 festkrallt und das Rohrende
zuverlässig gegen Schubkräfte, aber auch gegen Zugkräfte sichert. Da vor der Verformung der
Ringscheibe 17 die Dichtung 11 bereits ausreichend unter axiale Vorspannung gesetzt ist. setzt die Dichtung
is 11 der axialen Weiterbewegung des Klemmringes 14
einen ausreichenden Widerstand entgegen, so daß beim Festspannen des Druckringes 5 keine Gefahr mehr
besteht, daß der Klemmring 14 unter Mitnahme des Rohres 1 in axialer Richtung in der Muffe 3
weitergeschoben wird. Die Ringscheibe 17 kann von gleicher Abmessung und Größe wie die Zwischenscheibe
13 sein, was die Herstellung und Lagerhaltung vereinfacht. Beide Ringscheiben müssen auf dem glatten
Rohrende 1 und in der Muffe 3 leicht axial verschiebbar sein. Dabei zeigt die Praxis beim Einschrauben des
Druckringes 5 eine ausreichend sichere Zentrierung der Ringscheiben in der Muffe 3.
Bei dem Anwendungsbeispiel nach F i g. 3 ist zwischen dem Druekring 5 und der Dichtung 23 ein
jo Klemmring 24 angeordnet, der einen in Grenzen elastisch biegsamen Ringkörper bildet. Dieser ist z. B.
aus einem elastomeren Material aufgebaut, in das eine
dichte Kugelpackung aus starren Kugeln eingebettet ist. Die Kugeln, die beispielsweise Stahlkugeln sein können.
>■"> sind in das elastomere Material durch Einvulkanisieren
eingebettet. Die zunächst zur Muffenachse senkrechte Ringscheibe 25 liegt zwischen der konischen Stirnfläche
des Klemmringes 24. Die bei diesem Anwendungsbeispiel durch Einschrauben des Druckringes 5 erzielte
•»o Wirkung ist im wesentlichen gleich der oben im
Zusammenhang mit dem Ausführungsbeispiel nach F i g. 1 und 2 beschriebenen Wirkung. Auch hier wird die
Ringscheibe 25 erst verformt, wenn die Dichtung 23 ausreichend unter axiale Vorspannung gesetzt worden
4, ist. Die radiale Klemmwirkung des Klemmringes 24 auf
das glatte Rohrende 1 tritt erst nach Umformung der Ringscheibe 25 und fester Anlage der Ringscheibe
sowohl an der konischen Stirnfläche des Klemmringes 24 als auch an der konischen Stirnfläche 8 des
Vi Druckringes 5 auf. d. h. nachdem die Kugelpackung des
Klemmringes 24 durch Umformen der Ringscheibe 25 in Richtung des Pfeiles 26 allseitig zwischen starren
Flächen eingeschlossen und durch Einschrauben des Drucknnges 5 unter Druck gesetzt worden ist. Die
y> konischen Flächen von Druekring 5 und Klemmring 24
unterstützen hierbei die Ausbildung einer radialen Klemmkraft in der Kugelpackung infolge der axialen
Druckkraft des Druckringes 5. Auch bei diesem Anwendungsbeispiel kann zwischen Dichtung 23 und
«ι Klemmring 24 ein Zwischenring vorgesehen sein, der an
die Stirnseite des Klemmringes auch anvulkanisiert sein kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (2)
1. Zug- und schubgesicherte Schraubmuffen-Verbindung
von Rohren, insb. duktilen Gußrohren, bei der das glatte zylindrische Ende eines Rohres mit
merklichem radialen Spiel in das Muffenende eines angrenzenden Rohres eingreift, das Muffenende
einen Innengewindebereich und axial anschließend einen Bereich von sich in Richtung von der
Muffenstirnseite weg verengendem Durchmesser ίο
aufweist, der zur Aufnahme einer ringförmigen, verformbaren Dichtung dient, die mittels eines das
glatte zylindrische Rohrende mit Spiel umgebenden, im Innengewindebereich des Muffenendes schraubbaren
Druckringes axial beaufschlagbar ist, und bei der zwischen Dichtung und der dieser zugewandten
konischen Stirnfläciie des Druckringes ein mit seiner
Innenfläche an dem Umfang des glatten zylindrischen Rohrendes anpreßbarer Klemmring mit der
Stirnfläche des Druckringes zugewandter entsprechend radial nach außen stetig ansteigender
Stirnfläche vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet,
daß zwischen den konischen Stirnflächen (8) des Druckringes (5) und des Klemmringes
(14) eine in sich geschlossene zunächst senkrecht zur Muffenachse ebene Ringscheibe (17) angeordnet ist,
die radiales Spiel sowohl gegenüber dem glatten zylindrischen Rohrende (1) als auch der Innenwand
der Muffe (3) und aufgrund ihres Materials und/oder ihrer Wanddicke einen derartigen Verformungswiderstand
aufweist, daß die Ringscheibe (17) unter der Schraubkraft des Druckringes (5) erst nach
Aufbau eines axialen Gegendruckes in der ausreichend vorgepreßten Dichtung (11) in eine etwa
konische Gestalt (17a) verformbar ist, um auf den Klemmring (14) die erforderliche radiale Einschnürungskraft
auszuüben.
2. Schraubmuffen-Verbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ringscheibe (17)
aus Stahl besteht. -to
Die Erfindung betrifft eine zug- und schubgesicherte Schraubmuffen-Verbindung von Rohren, insb. duktilen
Gußrohren, bei der das glatte zylindrische Ende eines Rohres mit merklichem radialen Spiel in das Muffenende
eines angrenzenden Rohres eingreift, das Muffenende einen Innengewindebereich und axial anschließend
einen Bereich von sich in Richtung von der Muffenstirnseite weg verengendem Durchmesser aufweist, der zur
Aufnahme einer ringförmigen, verformbaren Dichtung dient, die mittels eines das glatte zylindrische Rohrende
mit Spiel umgebenden, im Innengewindebereich des Muffenendes schraubbaren Druckringes axial beaufschlagbar
ist, und bei der zwischen Dichtung und der dieser zugewandten konischen Stirnfläche des Druckringes
ein mit seiner Innenfläche an dem Umfang des glatten zylindrischen Rohrendes anpreßbarer Klemmring
mit der Stirnfläche des Druckringes axial beaufschlagbar ist, und bei der zwischen Dichtung und
der dieser zugewandten konischen Stirnfläche des Druckringes ein mit seiner Innenfläche an dem Umfang
des glatten zylindrischen Rohrendes anpreßbarer Klemmring mit der Stirnfläche des Druckringes
zugewandter entsprechend radial nach außen stetig ansteigender Stirnfläche vorgesehen ist.
Eine solche zug- und schubgesicherte Schraubmuffen-Verbindung
ist aus dem deutschen Gbm 68 00 630 bekannt. Hierbei ist der aus Stahl bestehende Klemmring
auf seiner Innenseite mit einer Zahnung ausgerüstet,
während seine Außenseite eine ballig ausgebildete Stirnfläche bildet, die mit der konischen Fläche des
Druckringes zusammenwirkt Der Klemmring ist an einer Umfangsstelle radial geschlitzt und weist in
Umfangsabständen angeordnete und bis zu einer begrenzten radialen Tiefe reichende radiale Einschnitte
auf seiner inneren und/oder äußeren Mantelfläche auf, um ein besseres Anlegen der Zahnung unter den
Klemmkräften an die Mantelfläche des glatten zylindrischen Endes des eingeschobenen Rohres zu gewährleisten.
Durch diese Ausbildung soll erreicht werden, daß im Bereich der Verbindung keine örtlich begrenzten
hohen Spannungskonzentrationen auftreten. Auch soll die Zuverlässigkeit der Verbindung bei erheblichen
Toleranzen im Durchmesser der Rohre aufrechterhalten werden können, wobei eine zuverlässige Dichtung
auch dann gewährleistet ist, wenn Fluchtungsabweichungen der miteinander verbundenen Rohre oder auch
Wechselbelastungen der Rohrverbindung auftreten.
Es hat sich in einigen Fällen gezeigt, daß beim Einschrauben des Druckringes in den Gewindeabschnitt
des Muffenendes der geschlitzte Klemmring bereits vorzeitig in radialer Richtung an dem glatten zylindrischen
Ende des eingeschobenen Rohres verklemmt wird, ohne daß die ringförmige, verformbare Dichtung
ausreichend weit in das Muffenende eingedrückt und unter axialer Vorspannung gesetzt worden ist. Hierbei
besteht die Gefahr, daß eine ausreichende Abdichtung nicht erreicht wird. Man hat zur Vermeidung dieses
Zustandes die Zahnung an der Innenfläche des Klemmringes auch schon schraubenlinienförmig ausgebildet
und zwar mit der gleichen Steigung wie das Gewinde des Muffenendes. Dadurch kann der Druckring
den Klemmring beim Einschrauben mitnehmen und sich der Klemmring mit seiner Zahnung am Umfang des
glatten Rohrendes entlangschrauben. Diese Ausbildung des Klemmringes ist jedoch aufwendig und führt auch
nicht in allen Anwendungsfällen zum erwünschten Erfolg. Auch hat man nach dem Einschrauben des
Druckringes das eingeschobene Rohr in axialer Richtung noch um ein vorbestimmtes Maß in das
Muffenende nachgeschoben, um dadurch eine zusätzliche axiale Vorspannung der Dichtung zu erzielen.
Hierdurch wird jedoch das Verlegen der Rohre verkompliziert, und es werden hierfür komplizierte
Lehren benötigt. Auch besteht die Gefahr, daß die Stirnseite des glatten zylindrischen Rohrendes einer
Innenschulter des Muffenendes zu nahe kommt, so daß die gewünschte relative Verschwenkbarkeit von Muffenende
und glattem Rohrende weitgehend verlorengeht.
Bei einer anderen bekannten zug- und schubgesicherten Schraubmuffen-Verbindung ist als Klemmring ein
Kugelkranz vorgesehen, der in einem elastomeren Käfig gehalten ist. Der Kugelkranz wird mit Hilfe eines
schraubbaren Druckringes beaufschlagt, wobei der Druckring auf eine in das Muffenende eingelegte
elastomere Dichtung einwirkt, die ihrerseits auf zwei deii Kugelkranz zwischen sich aufnehmende und an
einer keilförmigen Schulter abgestützte Spannstücke einwirkt. Da in diesem Falle der Kugelkranz bzw. die
zugehörigen Spannslücke direkt an einer Innenschulter der Muffe anliegen und der Dichtring zwischen dem
Kugelkranz und dem Druckring angeordnet ist, kann
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| DE2415699C3 (de) | 1981-12-24 |
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Legal Events
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| OD | Request for examination | ||
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
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