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DE2414118A1 - Einspritzpumpe fuer spritzgussmaschine - Google Patents

Einspritzpumpe fuer spritzgussmaschine

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Publication number
DE2414118A1
DE2414118A1 DE2414118A DE2414118A DE2414118A1 DE 2414118 A1 DE2414118 A1 DE 2414118A1 DE 2414118 A DE2414118 A DE 2414118A DE 2414118 A DE2414118 A DE 2414118A DE 2414118 A1 DE2414118 A1 DE 2414118A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cylinder
ring
fixed ring
pump
contact surfaces
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE2414118A
Other languages
English (en)
Other versions
DE2414118C3 (de
DE2414118B2 (de
Inventor
Hiroaki Abe
Yosizo Komiyama
Zenichi Mochizuki
Hiromi Nakamura
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Shibaura Machine Co Ltd
Original Assignee
Toshiba Machine Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority to CH207874A priority Critical patent/CH578390A5/fr
Application filed by Toshiba Machine Co Ltd filed Critical Toshiba Machine Co Ltd
Priority to DE19742414118 priority patent/DE2414118C3/de
Publication of DE2414118A1 publication Critical patent/DE2414118A1/de
Publication of DE2414118B2 publication Critical patent/DE2414118B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2414118C3 publication Critical patent/DE2414118C3/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22DCASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
    • B22D17/00Pressure die casting or injection die casting, i.e. casting in which the metal is forced into a mould under high pressure
    • B22D17/02Hot chamber machines, i.e. with heated press chamber in which metal is melted
    • B22D17/04Plunger machines

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Details Of Reciprocating Pumps (AREA)

Description

  • Einspritzgumpe für Spritzgu.ßmaschinen Die Erfindung betrifft eine Pumpe zum Einspritzen von Echmelzflüssigem Metall in eine Metall form einer Spritzgußmaschine der Warmkammerbauart.
  • Beim Warmkammerspritzgießen ist ein Metallschmelzofen neben der Spritzgußmaschine angeordnet, und das in dem Ofen geschmolzene Metall wird unter einem Druck in die Metallform der Spritzgußmaschine einer Einspritzpumpe eingepreßt, die mit ihrem unteren Bereich in das geschmolzene Metall eintaucht.
  • Wenn geschmolzenes Aluminium, Magnesium oder deren Legierungen eingespritzt werden, erfahren der Kolben und der Zylinder der Pumpe eine starke Erosion durch die Metallschmelze, sofern diese Pumpenteile aus einer gewöhnlichen hitzebeständigen Legierung auf Eisenbasis bestehen. Zusätzlich müssen Kolben und Zylinder der Abnutzung widerstehen, die durch gegenseitige Reibung unter hohen TemBeraturen verursacht wird. Aus diesen Gründen ist es üblich, eine Hülse oder Auskleidung aus einem xvärmefesten und abriebfesten Werkstofl, wie hartem Serami=>material, in den Körper der Einspritzpumpe einzusetzen, der gewöhnlich aus Gußeisen besteht, und den Kolben in diese Hülse einzupassen. Als Ergebnis hat der Körper der Pumpe einen höheren Wärmeausdehnungskoeffizienten als die Hülse, und diese unterschiedlichen Koeffizienten führen zu einem Spalt zwischen dem Körper der Pumpe und der Hülse, wodurch eine Verlagerung der Hülse in seitlicher Richtung verursacht wird. Infolgedessen entsteht eine Exzentrizität der Achsen des Kolbens und der Hülse, die zum Bruch und zu starker Abnutzung des Kolbens Anlaß gibt. Aus diesem Grunde hat die Spritzgußmaschine der Warmkammerbauart keine breite Verwendung für Aluminium, Magnesium und deren Legierungen gefunden.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Einspritzpumpe für eine Warmkammer-Spritzgußmaschine zu schaffen, bei der der Pumpenzylinder und die denselben umgebende Hülse, hier als feststehender Ring bezeichnet, in genauer konzentrischer Lage zueinander gehalten werden können, auch wenn diese sich in der Wärme ausdehnen; dabei soll auch verhindert werden, daß geschmolzenes Metall an die Berührungsflächen zwischen dem Zylinder und dem feststehenden Ring gelangen kann, während außerdem der Aufbau der Pumpe vereinfacht und ihre Herstellungskosten herabgesetzt werden sollen.
  • Gegenstand der Erfindung ist eine Einspritzpumpe für eine Spritzgußmaschine der Warmkammerbauart, bei der den Pumpenkolben aufnehmende Zylinder und ein den Zylinder umgebender feststehender Ring aus Werkstoffen mit unterschiedlichen Wärmeausdehnungskoeffizienten bestehen, die nach dem Grundgedanken der Erfindung dadurch gekennzeichnet ist, daß zwischen dem Pumpenzylinder und dem feststehenden Ring mehrere Berührungsflächen bestehen, die eine Relativbewegung des Zylinders und des feststehenden Rings zulassen, daß die Verlängerungen der Betührungsflächen sich miteinander in oder nahe einem Punkt neutraler Wärmeausdehnung des Zylinders schneiden, Gemäß einer ersten Ausführungsform sieht dle Erfindung vor, daß über und unter dem feststehenden Ring obere und untere Führungsringeden Pumpenzylinder umgeben und die Berührungsflächen zwischen dem feststehenden Ring und den Führungsringen ausgebildet sind.
  • Eine abgewandelte Ausführungsform der Einspritzpumpe ist erfindungsgemäß so beschaffen, daß anstelle eines der äußeren Ringe der Zylinder an dem betreffenden Ende an seiner Außenseite mit einem radialen Flansch versehen ist, und eine an dem Flansch ausgebildete geneigte Fläche mit einer entsprechenden geneigten Fläche am feststehenden Ring im Sinne der geneigten Berührungsflächen zusammenwirken.
  • Bei einer anderen abgewandelten Ausführungsform der Einspritzpumpe gemäß-der Erfindung sind der Pumpenzylinder mit einer Mehrzahl von radialen Vorsprüngen und der feststehende Ring mit diese Vorsprünge aufnehmenden schwalbenschwanz förmigen Nuten versehen, derart, daß die Verlängerungen der Berührungsflächen zwischen den Vorsprüngen und den Nuten sich miteinander in oder nahe der Achse des Zylinders schneiden, auf der auch der neutrale Punkt liegt.
  • Stattdessen kann der aus keramischem Werkstoff bestehende Pumpenzylinder eine Mehrzahl von axialen oder tangentialen Nuten und der Grundkörper der Pumpe oder ein den Zylinder umgebender feststehender Ring eine Mehrzahl von entsprechenden axialen Nuten aufweisen, wobei Nutenkeile in paarweise einander zugeordneten Nuten des Zylinders und des feststehenden Rings angeordnet sind, derart, daß die Verlängerungen der Berührungsflächen zwischen den einen Seiten der Keile und den einen Seiten der Nutenpaare sich miteinander in oder nahe der Achse des Zylinders schneiden.
  • Da bei allen Aus führungs formen die Verlängerungen der Berührungsflächen, die eine Relatlvbewegung des Zylinders und des feststehenden Rings gestatten, sich miteinander in oder nahe eines neutralen Punkts der Wärmeausdehnung des Zylinders schneiden, wenn der Zylinder und der feststehende Ring eine t'lärmeausdehnzng erfahren, werden der Zylinder und der feststehende Ring in genauer konzentrischer Lage zueinander gehalten, unabhängig davon, daß sie aus Werkstoffen mit unterschiedlichen Wärmeausdehnungskoeffizienten hergestellt sind, so daß auf diese Weise die eingangs erwähnten Nachteile vermieden werden. Da außerdem die Stirnfläche des Führungsrings oder des feststehenden Rings fluchtend bzvr. bündig mit der Stirnfläche des Zylinders gehalten wird, vrird erreicht, daß das geschmolzene Metall keinen Zutritt zu den Berührungsflächen erhält. Auch ergibt die Erfindung eine Vereinfachung der Konstruktion und eine Herabsetzung der Herstellungskosten der Einspritzpumpe.
  • Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung in Verbindung mit den Zeichnungen. In diesen zeigen: Fig. 1 im Schnitt eine Einspritzpumpe gemäß der Erfindung; Fig. 2 einen vergrößerten Ausschnitt aus Fig. 1, der den Zylinder, den Kolben und die angrenzenden Teile umfaßt; Fig. 3A, 3B und 3C im Schnitt verschiedene Konstruktionen, bei denen die Führungsringe und der feststehende Ring mit unterschiedlichen Neigungswinkeln einander berühren; Fig. 4A und 4B schematische Darstellungen zur Erläuterung des Verhaltens der in Fig. 3B und 3C gezeigten Konstruktionen; Fig. 5 einen der Fig. 2 entsprechenden Schnitt einer abgewandelten Ausführungsform; Fig. 6 einen Ausschnitt aus Fig. 5, der die thermischen Verformungen des Zylinders veranschaulicht; Fig. 7 im Schnitt eine weitere abgewandelte Ausführungsform des Zylinders und des feststehenden Rings; Fig. 8 einen Teil einer anderen Abwandlung der Erfindung im Längsschnitt und Fig. 9 einen Teil einer weiteren Abwandlung der Erfindung im Querschnitt.
  • Gemäß Fig. 1 ist ein Metallschmelzofen la, der schmelzflüssiges Metall 2 enthält, auf einem Fußteil 1 angebracht, und eine Einspritzpumpe 3 nach der Erfindung taucht in das geschmolzene Metall 2 ein. Die Pumpe 3 wird durch einen Rahmen 8 gehalten, der sich über den Ofen erstreckt und an einem feststehenden Teil 14a der Spritzgußmaschine mittels Bolzen 9 befestigt ist.
  • Ein Zylinder 5 ist im Körper 3a der Pumpe, der in die Metallschmelze eintaucht, angeordnet und nimmt einen Kolben oder Tauchkolben 4 auf, der am unteren Ende einer Kolbenstange 4 befestigt ist, die über eine Kupplung 11 mit einer Kolben-Zylinder-Anordnung 10 verbunden ist, die am Oberteil des Rahmens 8 befestigt ist.
  • Zwischen der Außenfläche des Zylinders 5 und der Innenfläche einer Zylinderbohrung 5a sind zwei Paare von oberen und unteren Führungsringen 6a und 6b und ein feststehender Zwischenring 6c angeordnet, wie am besten in Fig. 2 zu erkennen ist. Um zu verhindern, daß das geschmolzene Metall die oberen und unteren Führungsringe 6a und 6b und den feststehenden Ring 6c berührt, sind elastische Dichtringe 18 und 19 gegen die Oberseite des oberen Führungsrings 6a und die Unterseite des unteren Führungsrings 6b mittels eines zylindrischen Spanngliedes 7 gepreßt, dessen oberes Ende am Rahmen 8 mittels Bolzen 7a befestigt ist.
  • Im Körper 3a der Pumpe ist eine Druckkammer 12 für das geschmolzene Metall ausgebildet, die sich zwischen dem unteren Ende des Zylinders 5 und dem linken oberen Abschnitt des Pumpenkörpers erstreckt. Ein hohles Kupplungsglied 13a ist am linken oberen Ende der Druckkammer 12 befestigt und verbindet diese mit dem einen Ende einer Düse 13b, die beiderseits sphärische Stirnflächen aufweist und mit dem anderen Ende an einer Metallform 14b der Spritzgußmaschine angreift. Wenn der Rahmen 8 an dem feststehenden Teil 14 durch Anziehen der Bolzen 9 befestigt wird, wird die Düse 13b mit ihren Stirnenden fest zwischen die Form 14b und das Kupplungsstück 13a eingespannt, so daß ein Austritt von geschmolzenem Metall ausgeschlossen ist.
  • Wie aus Fig. 2 hervorgeht, ist der Kolben 4a am unteren Ende der Kolbenstange 4 durch einen Bolzen 4d befestigt, der sich durch den Kolben 4a hindurch erstreckt. Das obere Ende des Bolzens 4d ist mit dem unteren Ende der Kolbenstange 4 durch einen Querstift bzw. Splint 4e verbunden, um eine Drehung des Kolbens 4a relativ zur Kolbenstange 4 zu verhindern. In gleichen Abständen sind in der äußeren Umfangsfläche des Kolbens 4a Nuten 15 ausgebildet, die sich vom Boden des Kolbens 4a bis zu einem Zwischenpunkt desselben erstrecken. Wenn demnach der Kolben 4a durch die Kolben-Zylinder-Anordnung 10 aufwärts bewegt wird, läßt er geschmolzenes Metall durch die Nuten 15 in die Druckkammer 12 fließen, wie durch einen Pfeil in Fig. 2 angedeutet ist. In der Seitenwånd des zylindrischen Spanngliedes 7 ist eine Durchgangsöffnung 7b ausgebildet, um das geschmolzene Metall von außen in die Nuten 15 einstromen zu lassen.
  • Der Zylinder 5 ist aus einem Werkstoff hergestellt, das eine hohe Festigkeit gegen Abnutzung und Wärmeschock und einen verhältnismäßig niedrigen Wärmeaüsdehnungskoeffizienten besitzt, zum Beispiel Keramik, während die Führungsringe 6a und 6b aus einem Werkstoff gefertigt sind, der im wesentlichen denselben Wärmeausdehnungskoeffizienten wie der Zylinder 5 besitzt, zum Beispiel Wolfram und Molybdän. Der feststehende Ring 6c besteht aus einem Werkstoff, der im wesentlichen denselben Wärmeausdehnungskoeffizienten wie der Körper 3a der Pumpe hat, wobei dieser Koeffizient größer als der des Zylinders 5 und der Führungsringe 6a und 6b ist.
  • Die Berührungsflächen zwischen den Führungsringen 6a und 6b und dem feststehenden Zwischenring 6c sind gegen die Horizontale geneigt. Verlängerungen (strichpunktiert eingezeichnet) dieser geneigten Berührungsflächen schneiden sich im Punkt Q auf den Achsen des Kolbens und des Zylinders, wobei der Punkt Q der neutrale oder Bezugspunkt der Wärmeausdehnung des Zylinders 5 ist, das ist der Punkt, in dem Linien, die durch die Anfangs-und Entlagen irgendeines Punkts des Zylinders 5 verlaufen, sich schneiden, wenn der betreffende Punkt sich infolge der Wärmeausdehnung verlagert, sobald der Zylinder erhitzt wird, derart, daß jeder seiner Punkte auf dieselbe Temperatur gebracht wird.
  • Solange wie die Scheitel der beiden Kegel, die durch die Verlängerungen der geneigten Berührungsflächen bestimmt sind, nahe dem Bezugspunkt Q liegen, sind die Neigungswinkel der oberen und unteren Berührungsflächen nicht notwendigerweise gleich groß.
  • Ein elastischer Dichtungsring 17 ist zwischen der Oberseite des Pumpenkörpers 3a und der Unterseite des zylindrischen Spannglieaes 7 eingelegt, um zu verhindern, daß geschmolzenes Metall in den Spalt zwischen dem Körper 3a und den oberen und unteren Führungsringen 6a und 6b und dem feststehenden Zwischenring 6c fließt.
  • Fig. 3A, 3B und 3C dienen der Erläuterung, warum die oberen und unteren Stirnflächen des Zylinders 5 und der oberen und unteren Führungsringe 6a und 6b aus der Flucht kommen wegen des Unterschieds in den Wärmeausdehnungen des Zylinders 5, der Führungsringe 6a und 6b und des Zwischenrings 6c.
  • Gemäß der Darstellung in Fig. 3A fällt der Scheitel des Kegels, der von den Verlängerungen der Berührungsflächen zwischen dem oberen Führungsring 6a und dem feststehenden Ring 6c gebildet wird, im wesentlichen mit dem Scheitel des Kegels zusammen, der von der Verlängerung der Berührungsfläche zwischen dem unteren Führungsring 6b und dem feststehenden Ring 6c gebildet wird, und diese beiden Scheitel liegen in oder dicht bei dem neutralen Punkt Q des Zylinders 5, so daß infolge Wärmeausdehnung ein Spalt t2 gebildet wird zwischen der Innenfläche des Rings 6c und der Außenfläche des Zylinders 5, sowie Spalte t7 gebildet werden zwischen den Außenflächen der Führungsringe 6a und 6b und der Innenfläche der Zylinderbohrung 5a. Die Verlängerungen der Berührungsflächen zwischen dem feststehenden Ring 6c und den Führungsringen 6a und 6b schneiden sich in oder nahe dem neutralen Punkt Q. Da der Zylinder 5 und die Führungsringe 6a und 6b aus Werkstoffen hergestellt sind, die im wesentlichen den gleichen XYärmeausdehnungskoeffizienten besitzen, haben die oberen und unteren Berührungsflächen des Zwischenrings 6c das Bestreben, sich längs der Linien 11 und 12 in Fig. 3 nach außen auszudehnen. Als Ergebnis liegen die Stirnflächen des Zylinders 5 und der Führungsringe 6a und 6b stets in denselben waagerechten Ebenen, selbst wenn sie eine Wärmeausdehnung erfahren.
  • Gemäß der Darstellung in Fig. 3B sind die Neigungswinkel der Berührungsflächen kleiner ausgeführt als diejenigen bei der Darstellung in Fig. 3A, so daß die Scheitel Q1 und Q2 der Kegel von dem neutralen Punkt Q aus nach oben und unten verlagert sind. Infolgedessen werden bei Wärmeausdehnung -die Stirnflächen der Führungsringe 6a und 6b um das Maß t3 über die Stirnflächen des Zylinders 5 vorspringen.
  • Bei der Darstellung in Fig. 3C sind die Neigungswinkel der Berührungsflächen größer ausgeführt als diejenigen in Fig. 3A, so daß die Scheitel Q1 und Q2 der Kegel von dem neutralen Punkt aus nach unten und oben verlagert sind und die Stirnflächen der Führungsringe 6a und 6b in waagerechten Ebenen enden, die um das Maß t4 kürzer als die Stirnflächen des Zylinders 5 sind. Hierbei ist jedoch zu beachten, daß der Abstand t4 nicht durch Wärmeausdehnung wie der Abstand t3 bewirkt wird, sondern dadurch bedingt ist, daß die Führungsringe 6a und 6b sich bewegen, um die Spalte auszufüllen, die zwischen den Berührungsflächen des Zwischenrings 6c und der Führungsringe 6a und 6b entstehen, wie unten noch näher beschrieben wird.
  • Fig. 4A und 4B entsprechen den Darstellungen in Fig. 33 und 3C und zeigen die relative Lage des Führungsrings 6a und des feststehenden Rings 6c, wenn diese eine Wärmeausdehnung erfahren So bezieht sich Fig. 4A auf einen Fall, bei dem die Neigung der Berührungsfläche klein ist, wobei hier der mit dem Führungsring 6a in Berührung stehende Zwischenring 6c als ein Dreieck 21 angedeutet ist. Es ist angenommen, daß der Scheitel 21a des Dreiecks 21 an der unteren Stirnfläche des Führungsrings 6a anliegt, wobei eine Linie LQ den Scheitel 21a und den neutralen oder Bezugspunkt Q verbindet. Um die Beschreibung zu vereinfachen, sei nun angenommeny daß die Wärmeausdehnung des Führungsrings 6a Null ist, Wenn dann der Zwischenring 6c eine Wärmeausdehnung erfährt, bewegt sich das Dreieck 21 längs der Linie LQ nach rechts oben, etwa in die Lage 21', so daß die Berührungsfläche des Führungsrings 6a nach oben gedrückt ird, wie gestrichelt angedeutet ist.
  • Ist dagegen die Neigung der Berührungsfläche groß, wie in Fig. 4B dargestellt, so bewegt sich der Scheitel 21a des Dreiecks 21 längs der Linie LQ nach rechts oben in eine Lage 21' in der ein Spalt t4 zwischen der unteren Stirnfläche des Führungsrings 6a und dem Scheitel 21 gebildet wird.
  • Die vorstehend beschriebene Erfindung hat die folgenden Vorteile.
  • 1. Obwohl bei Wärmeausdehnung Spalte tl und t2 entstehen, wie in Fig. 3A gezeigt, bewegen sich die Führungsringe 6a und 6b nicht relativ zum Zylinder 5, so daß die Stirnflächen der Führungsringe 6a und 6b stets in derselben waagerechten Ebene wie die Stirnfläche des Zylinders 5 bleiben, weswegen das geschmolzene Metall nicht an der elastischen Dichtung eindringen kann.
  • 2. Die Erfindung ermöglicht eine Vereinfachung in der Formgerbung der Bestandteile und gestattet, für die Bestandteile, vom Zylinder abgesehen, Werkstoffe zu verwenden, die besser als KeransiL-=m.aterial zu verarbeiten sind. Beispielsweise können die Führungsringe 6a und 6b aus Wolfram oder Molybdän gefertigt werden-. Demzufolge ist es möglich, einfache Maschinenstähle und billige TvSIerkstoffe zu verwenden, wodurch die Herstellungskosten der Einspritzpumpe herabgesetzt werden.-3. Wenn der Zylinder, der in der Herstellung am teuersten ist, eine komplizierte Gestalt erhält, steigen seine Fertigungskosten stark an. Aus diesem Grunde haben die zahlreichen Versuche, die bisher zur Lösung derselben Aufgabe, wie sie der Erfindung zugrunde liegt, kein befriedigendes Ergebnis gezeitigt, wegen ihrer mangelnden Brauchbarkeit und Wirtschaftlichkeit. Ferner wird der Zylinder gevröhnlich im Warmpreßverfahren hergestellt, so daß es bei einer von der zylindrischen abweichenden Gestalt des Zylinders schwierig ist, den warmgepreßten Werkstoff homogen zu erhalten, was Verformung und Bruch des Zylinders im Gebrauch zur Folge hat. Gemäß der vorliegenden Erfindung ist eine Verformung des Umfangteils des Zylinders infolge Wärmeausdehnung dadurch verhindert, daß dem Zylinder eine zylindrische Gestalt gegeben ist und der Gegenwirkung infolge von thermischer Verlagerung des Umfangsteils des Zylinders vorgebeugt ist, indem dafür gesorgt ist, daß die Verlängerung der Berührungsflächen zwischen den Führungsringen und dem feststehenden Ring sich miteinander in oder nahe dem neutralen Punkt des Zylinders schneiden.
  • Bei der in Fig. 5 und 6 dargestellten abgewandelten Ausführungsform ist der untere Führungsring der obigen Ausführungsform ein integrierender Teil des Zylinders. So ist hier der aus Keramik gefertigte Zylinder in einem Stück mit einem radialen Vorsprung 20 rings um sein-unteres Ende ausgebildet. Der Vorsprung 20 meist entsprechend dem Führungsring 6b der vorangehenden Ausführungsform eine aufwärts geneigte Fläche S an seinem oberen Ende auf. Der obere Führungsring 21 gleicht dem oben beschriebenen Führungsring 6a und ist symmetrisch in bezug auf den Vorsprung 20 angeordnet. Verlängerungen der geneigten Flächen S und T des Vorsprungs 20 bzw. des Führungsrings 21 schneiden sich gegenseitig in oder nahe dem neutralen Punkt Q auf der Achse des Zylinders. Ein feststehender Ring 22, zum Beispiel aus einem Eisenwerkstoff, besitzt eine innere Form, die die Außenflächen des Zylinders 5, seines Vorsprungs 20 und des Führungsrings 21 eng umgibt. Elastische Zwischenringe 24, 25 und 26 sind vorgesehen, um zu verhindern, daß das geschmolzene Metall die Berührungsflächen erreicht, und sind in ihrer Lage mit Hilfe eines Spannrings 27 und von Bolzen 28 festgehalten. Bei Erwärmung dehnen sich der Zylinder 5 und der feststehende Ring 22 in radialer und axialer Richtung in bezug auf den Punkt Q aus. Wegen des Unterschieds in den Wärmeausdehungskoeffizienten bilden sich Spalte t1 und t2 zwischen dem Zylinder und dem feststehenden Ring aus. Zugleich wird an den Berührungsstellen zwischen den geneigten Flächen S und T und den zugeordneten Flächen des feststehenden Rings, obwohl sich diese ebenfalls ausdehnen, kein Spalt gebildet, eil diese zusammenwirkenden Flächen sich in derselben Richtung ausdehnen, so daß die Mittelachse des Zylinders nicht verlagert wird.
  • Bei einer anderen Ausführungsform, die Fig. 7 zeigt, dehnen sich die Berührungs- oder Gleitflächen zwischen dem Zylinder und dem feststehenden Ring in radialer Richtung in bezug auf die Mittelachse des Zylinders aus. Bei dieser Ausführungsform ist der aus keramischen Werkstoff bestehende Zylinder 30 mit einer Mehrzahl von radialen Vorsprüngen 31 in einem Stück ausgebildet, von denen jeder in einer schwalbenschwanzförmigen Nut 32 des feststehenden Rings 34 aufgenommen wird, der zum Beispiel aus Eisenmetall besteht. Die Berührungs- und Gleitflächen 33 der Vorsprünge 31 und der Nuten 32 erstrecken sich in radialer Richtung.
  • Da die Ausdehnungskoeffizienten des Zylinders und des feststehenden Rings nicht gleich sind, nämlich der Ausdehnungskoeffizient des Zylinders kleiner als derjenige des feststehenden Rings ist, besteht bei Erwärmung die Tendenz zur Bildung von Spalten g zwischen der Außenfläche des Zylinders und der Innenfläche des feststehenden Rings. Da jedoch die Berührungsflächen zwischen diesen Teilen sich in radialer Richtung erstrecken, ausgehend von der gemeinsamen Achse des Zylinders und des feststehenden Rings, die den neutralen Punkt einschließt, werden diese Teile stets in konzentrischer Lage gehalten, odurch eine Verlagerung der Achse des Zylinders verhindert wird.
  • Bei einer weiteren Ausführungsform, die in Fig. 8 dargestellt ist, ist der aus keramischem Werkstoff bestehende Zylinder 40 mit geneigten Flächen an seinen entgegengesetzten Enden versehen, und Führungsringe 41 und 42, aus demselben Werkstoff wie der Grundkörper 3a der Pumpe, zum Beispiel Gußeisen,hergestellt, sind mit geneigten Flächen versehen, die den ge neigten Flächen des Zylinders 40 angepaßt sind. Der Führungsring 41 ist am Grundkörper 3a angeschraubt. Wiederum ist die Konstruktion so beschaffen, daß die Verlängerungen der geneigten Flächen sich miteinander in oder nahe dem neutralen Punkt Q schneiden. Diese Ausführungsformn arbeitet in der gleichen Weise wie die Ausführungsformen nach Fig. 1 und 5, ist jedoch einfacher im Aufbau. Bei dieser Aus führungs form ist es vorteilhaft, den inneren Durchmesser der Führungsringe ein wenig größer als denjenigen des Zylinders zu machen oder den Hub des Kolbens (nicht dargestellt) so zu begrenzen, daß er innerhalb der axialen Länge der Innenfläche des Zylinders liegt, damit der Kolben nicht längs der Innenflächen der Führungsringe gleiten kann.
  • Bei einer wiederum anderen Ausführungsform, die eine Abwandlung der Ausführungsform der Fig. 7 ist, ist der Zylinder 50 aus keramischem Werkstoff mit mehreren axialen oder tangentialen Einschnitten 51 versehen, die mehrere Keile 52 aufnehmen, die aus einem Werkstoff wie Wolfram oder Molybdän bestehen, das im wesentlichen den gleichen Wärmeausdehnungskoeffizienten wie der keramische Werkstoff des Zylinders 50 besitzt. Die Berührungsflächen zwischen den einen Seiten der Einschnitte und den einen Seiten der Keile sind von der Achse oder dem neutralen Punkt Q des Zylinders aus radial gerichtet. Der feststehende Ring 53 oder der Grundkörper der Pumpe weist mehrere entsprechende axiale Nuten 54 für die Aufnahme der äußeren Enden der Keile 52 auf. Die Angriffsflächen zwischen den einen Seiten der Nuten 54 und den Keilen verlaufen ebenfalls in radialer Richtung. Die linke Hälfte der Fig. 9 zeigt im Schnitt die Form der verschiedenen Elemente bei normaler Temperatur, vrährend die rechte Hälfte im Schnitt deren Form nach einer Vrmeausdehnung darstellt. Da, wie ersichtlich, die Berührungsflächen zwischen den einen Seiten der Keile 52 und den einen Seiten der Nuten 51 und 54 vor wie nach der Wärmeausdehnung in denselben radialen Richtungen liegen, schneiden sich die Verlängerungen dieser Flächen stets in oder nahe dem neutralen Punkt Q, so daß sich die Achse des Zylinders nicht verlagert.

Claims (8)

Patentansprüche
1. Einspritzpumpe für eine Spritzgußmaschine der Warmkammerbauart, bei der der den Pumpenkolben aufnehmende Pumpenzylinder und ein den Pumpenzylinder umgebender feststehender Ring aus Werkstoffen mit unterschiedlichen Wärmeausdehnungskoeffizienten bestehen, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Pumpenzylinder (5, 30, 40, 50) und dem feststehenden Ring (6c, 22, 34, 53) mehrere Berührungsflächen bestehen, die eine Relativbearegung des Zylinders und des feststehenden Rings zulassen, und daß die Verlängerungen der Berührungsflächen sich miteinander in oder nahe einem Punkt (Q) neutraler Wärmeausdehnung des Zy-Zylinders schneiden.
2. Einspritzpumpe nach Anspruch 1, d a d u r- c h g e k e n n z e i c h n e t daß über und unter dem feststehenden Ring (6c) obere und untere Führungsringe (6a, 6b) den Pumpenzylinder (5) umgeben und die Berührungsflächen zwischen dem feststehenden Ring und den Führungsringen ausgebildet sind (Fig. 1 und 2).
3. Einspritzpumpe nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der feststehende Ring (6c) aus einem Werkstoff besteht, dessen Wärmeausdehnungskoeffizient größer als derjenige der Werkstoffe des Pumpenzylinders (5) und der Führungsringe (6a, 6b) ist.
4. Einspritzpumpe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an dem feststehenden Ring (22) nahe dem oberen und unteren Ende zwei geneigte Flächen ausgebildet sind, deren Verlängerungen sich in oder nahe dem neutralen Punkt (Q) der Wärmeausdehnung des Zylinders (5) schneiden, daß der Zylinder einen radialen Flansch (20) aufweist, der mit einer geneigten Fläche an der einen geneigten Fläche des feststehenden Rings (22) anliegt, und daß dem Zylinder ein Führungsring (21) zugeordnet ist, der zwischen dem feststehenden Ring (22) und dem Zylinder (5) sitzt und mit einer geneigten Fläche versehen ist, die an der anderen der geneigten Flächen des feststehenden Rings (22) anliegt (Fig. 5 und 6).
5. Einspritzpumpe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Zylinder (30) mit mehreren radialen Vorsprüngen (31) in entsprechende schwalbenschwanzförmige Nuten (92) des feststehenden Rings (34) eingreift, derart, daß die Verlängerungen der Berührungsflächen (33) zwischen den Vorsprüngen und den Nuten sich miteinander in oder nahe der Achse des Zylinders schneiden (Fig. 7).
6. Sinspritzpumpe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Zylinder (40) mit zwei geneigten Flächen an seinem oberen und unteren Ende an entsprechenden geneigten Flächen von zwei feststehenden Ringen (41, 42) anliegt, derart, daß die Verlängerungen der geneigten Berührungsflächen sich miteinander in oder nahe der Achse des Pumpenzylinders schneiden (Fig. 8).
7. Einspritzpumpe nach Anspruch 1, d a d-u r c h g e k e n n z e i c h n e t daß der Pumpenzylinder (50) mit mehreren axialen oder tangentialen Nuten (51) und der feststehende Ring (53) mit zugeordneten radialen Nuten (54) versehen sind und in den paarweise einander zugeordneten Nuten des Zylinders und des Rings Nutenkeile (52) angeordnet sind, derart, daß die Verlängerungen der Anlageflächen zwischen den einen Seiten der Keile und den einen Seiten der Nutenpaare sich miteinander in oder nahe der Achse (Q) des Pumpenzylinders schneiden (Fig. 9).
8. Einspritzpumpe nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Zylinder (50) aus keramischem Werkstoff besteht und die Nutenkeile (52) aus einem Metall hergestellt sind, das im tve s entlichen den gleichen Wärmeausdehnungskoeffizienten wie der keramische Werkstoff besitzt0
DE19742414118 1974-02-15 1974-03-23 Halterung für den Zylinder einer Einspritzpumpe an Warmkammerdruckgießm aschinen Expired DE2414118C3 (de)

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CH207874A CH578390A5 (en) 1974-02-15 1974-02-15 Die casting machine injection pump - with cylinder and ring made of materials of differing coeffts. of expansion
DE19742414118 DE2414118C3 (de) 1974-03-23 1974-03-23 Halterung für den Zylinder einer Einspritzpumpe an Warmkammerdruckgießm aschinen

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DE19742414118 DE2414118C3 (de) 1974-03-23 1974-03-23 Halterung für den Zylinder einer Einspritzpumpe an Warmkammerdruckgießm aschinen

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2414118A1 true DE2414118A1 (de) 1975-10-02
DE2414118B2 DE2414118B2 (de) 1977-10-27
DE2414118C3 DE2414118C3 (de) 1978-06-22

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ID=5910979

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DE19742414118 Expired DE2414118C3 (de) 1974-02-15 1974-03-23 Halterung für den Zylinder einer Einspritzpumpe an Warmkammerdruckgießm aschinen

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