DE2412809A1 - Vorrichtung zum herstellen von banderolierten garnspulen, insbesondere verkaufsfertigen naehgarnspulen - Google Patents
Vorrichtung zum herstellen von banderolierten garnspulen, insbesondere verkaufsfertigen naehgarnspulenInfo
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Patentanwälte DipL |ng p_ E|CH|_ER 2412809
56 WUPPERTAL 2, BRAHMSSTRASSE 29
VIII/E
Firma Hacoba-Textilmaschinen GmbH & Co. EG,
56 Wuppertal-Bärmen, Hatzfelder Str. 161-163
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"Vorrichtung zum Herstellen von banderolierten Garnspulen,
insbesondere Verkaufsfertigen Nähgarnspulen"
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Herstellen von banderolierten Garnspulen, insbesondere Verkaufsfertigen
Nähgarnspulen / mit einem mehrere Spulstellen und zugehörige Schattenspindeln aufweisenden Mehrspindel-Spulautomaten
und einer die von letzterem kommenden fertiggewickelten Spulen mit einer Banderole versehenden Banderoliereinrichtung.
Bei bekannten Vorrichtungen obiger Art werden die an den einzelnen Spulstellen anfallenden fertiggewickelten
Garnspulen durch Greifer an die in entsprechendem Abstand ' unterhalb der Spulspindel vorhandenen Schattenspindeln
gebracht, damit für den ungehinderten Spulenwechsel der nachlaufende Faden abgeschnitten und das dadurch entstandene
Fadenende an die Garnwicklung angebügelt werden kann. Das geschieht dadurch, daß die Schattenspindel die in
den Greiferbacken mit geringem ReibungsSchluß lagernde
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Garnspule für kurze Zeit weiterdraht, so daß'sich das
Fadenende gegen dia Wicklung legt. Sobald die Spulen an den Schattenspindeln des Spulautomaten frei gegeben
werden, fallen sie in einen darunter gestellten Transportkasten,
der nach hinreichender Füllung zu der zumeist in größerer:. Abstand, vielfach in einem anderen Fabrikraun aufgestalltsn
Banderoiiermaschine gebracht wird, wo die einzelnen Garnspulen
dann reit einem zugleich ihr Fadenende hinreichend festlegenden Banderolierstreifen versehen werden. Eine solche Arbeitsweise
bei der Herstellung banderolierter Garnspulen, insbesondere Verkaufsfertiger Nähgarnspulen ist daher
recht zeit- und arbeit saufv/endig. Als weiterar v/esentlicher
Nachteil kommt hinzu, daß die Fadenenden der Garnspulen, obwohl sie in den Schattenspindeln angebügelt werden,
beim freien Fall in den Transportkasten und durch die beim anschließenden Transport unvermeidlichen Erschütterungen
nicht in ihrer ordnungsgemäßen Lage am Spulenwicklungsumfang verbleiben, sondern sich lösen, so daß die Spulen vor
ihrer Banderolierung eine entsprechende Fadenendenfastlegung
bzw. -Ordnung erfordern, was recht umständliche Handarbeiten bedingt. Tut man das nicht, so kommt man zu entsprechend
unordentlich bezüglich ihres Fadenendes gewickelten Garnspulen, die nicht nur schlechter verkäuflich sind, sondern für
manche Waiterverarbeitungszwecke des Garns auch ungeeignet
sind.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde,
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eine Vorrichtung zum Herstellen von banderolierten Garnspulen , insbesondere Verkaufsfertigen Nähgarnspulen zu
schaffen, die die vorgenannten Mangel der bekannten Vorrichtungen
dieser Art nicht aufweist, vielmehr eine wesentlich rationellere Erzeugung
Verkaufsfertiger Spulen bei zugleich verbesserter Spulsnqualität, insbesondere hinsichtlich der ordnungsgemäßen
Festlegung ihrer Fadenanden ermöglicht. Diese Aufgabe
wird ausgehend von einer Vorrichtung der eingangs genannten Gattung arfindungsgemäß im wesentlich dadurch gelöst,
daß die Banderaliereinrichtung unmittelbar an dem Spulautoiaaten
angebaut und zwischen beiden eine Fördereinrichtung vorhanden ist, die einerseits mit die Spulen im Rhythmus des Spulenwechsels
von den Schattenspindeln zu Spulenaufnahmen zwangläufig überführenden Transporteuren und andererseits mit einem
die Spulenaufηahmen enthaltenden, schrittweise anzutreibenden
Transportorgan versehen ist, das die Spulen während der jeweiligen Spulzeiten absatzweise nacheinander zur Arbeitsstation der Banderoliereinrichtung bringt, wobei die
Spulenaufnahmen und die Banderolierstation untereinander den gleichen Teilungsabstand wie die Schattenspindeln
besitzen. Auf diese Weise kommt man zu einer Vorrichtung, bei der die Banderoliereinrichtung in den Spulautomaten
integriert ist, also entsprechend lange Transportwege vermieden werden. Außerdem wird dadurch der wesentliche
Vorteil erzielt, daß die fertiggewickelte Spule auf ihreir. Weg von der Spulstelle über die zugehörige Schattenspindel
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bis zur Banderolierstation jeweils so zwangläufig geführt wird, daß ihr Fadenende dabei stets ordnungsgemäß fest
gehalten wird, sich also nicht lösen bzw. willkürlich verlagern kann. Die Spule kann daher mit ordnungsgemäßem
Wicklungsaufbau und durch die unmittelbare Banderolierung
einwandfrei festgelegtem Fadenende preisgünstig hergestellt und in bestmöglicher Qualität bzw. Aufmachung auf den
Markt gebracht werden.
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung besteht das Transportorgan vorteilhaft aus einem unterhalb der
Schattenspindeln des Spulautomaten angeordneten, in senkrechter Ebene endlos umlaufenden Transportband, das mit die Spulenaufnahmen bildenden Aufsteckstiften und jeweils davor und dahinter
in geringem, etwa dem Spulenradius entsprechenden Abstand angeordneten Stiftbürsten versehen ist, während die Transporteure
als Greifer mit die Garnspulen beidseitig packenden, aufspreizbaren Greiferbacken ausgebildet und um eine
horizontale Achse schwenkbar sind, die durch die Schnittpunkte der jeweils durch die Schattenspindeln und die zugeordneten
Aufsteckstifte verlaufenden Mittelsenkrechten verläuft. Dadurch kommt man zu einer nur wenig Platz erfordernden,
weil bequem unterhalb der Schattenspindeln anzubringenden Fördereinrichtung für die zur Banderolierstation zu bringenden
Spulen.
Weiterhin sieht die Erfindung vor, daß in Höhe der Banderolierstation eine mit einem Ablaufteller,
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Umlenkrollen, einer Schlitzführung und einer Schere versehene Banderolierst^reifen-Zuführeinrichtung, eine mit einem
Klemmbackenpaar versehene Vorschubeinrichtung für den Banderolierstreifen sowie eine umlaufend angetriebene
Andruckrolle vorgesehen sindj, die gegen den an die in
der Banderolierstation jeweils vorhandene Garnspule angelegten Banderolierstreifenabschnitt heranzuschwenken ist und
ihn gegen die Gamspulenwicklung drückte
Um im Hinblick auf die Vielzahl der in einem Banderolierstreifen vorhandenen Streifenabschnitte die mit einem festeingestellten
Vorschubhub des Banderolierstreifens notwendigerweise verbundenen Toleranzsummierungen und die dadurch bedingten
Banderoliermängel zu vermeiden, sieht die Erfindung weiterhin VOr5 daß der jeweilige Vorschubhub des Klemmbackenpaares
durch eine lichtelektrische Einrichtung zu steuern ist, die auf Markierungen anspricht, die auf dem Banderolierstreifen
in den einzelnen Streifenabschnitten entsprechenden Abständen angeordnet sind. Dadurch ist eine überlagerungsfreie Steuerung
des Banderolierstreifen-Vorschubes möglich, die durchgehend einwandfrei banderolierte Opalen herzustellen erlaubt.
Schließlich betrifft die Erfindung auch noch einen für die vorgeschriebenen Zwecke bestimmten Banderolierstreifen,
der dazu mit im Abstand der einzelnen Banderolierstreifenabschnitte angeordneten Markierungsguerstreifen versehen
ist, auf die die lichtelektrische Einrichtung anspricht und dadurch den Vorschub des Banderolierstreifens jeweils
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abschaltet. Weiterhin sind auf der der zu banderolierenden Garnspule zugewandten Seite des Banderolierstreifans
jeweils zu beiden Seiten der Markierungsquerstreifen schmale Selbstklebequerstreifen vorhanden. Dadurch erhält
jeder durch zweckentsprechende Trennung des Banderolierstreifens erzeugte Streifenabschnitt einen vorderen Klebequerstreifenmit
dem er an der Garnwicklung haftet, sowie einen hinteren
Klebequerstreifen,, der den um die Spulenwicklung gewundenen
Streifenabschnitt zum in sich geschlossenen Ring verklebt,
und schließlich, den Markierungsstreifen, der nicht allein
nur die lichtelektrische Einrichtung ansprechen läßt,
sondern zweckmäßig zugleich auch als Anreißlasche für
den Banderolierring dient.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung werden anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles
beschrieben. Dabei zeigen .
Fig. 1 einen Mehrspindel-Spulautomaten mit
eingebauter Banderoliereinrichtung in der
Vorderansicht,
Fig. 2 die zugehörige Draufsicht, Fig. 3 eine Seitenansicht in Richtung des Pfeiles A
in Fig. 1,
Fig. 4 und 5 einen Banderolierstreifenabschnitt in der
Fig. 4 und 5 einen Banderolierstreifenabschnitt in der
Draufsicht bzw. Seitenansicht,
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: Fig. 6 das Anlegen eines
Banderolierstreifenabschnitts an die Spulenwicklung,
Fig. 7 den um die Spulenwicklung gelegten, geschlossenen Banderolierring,
Fig. 8 und 9 jeweils zum Teil schernatis.ch gehaltene,
vergrößert dargestellte Draufsichten auf die Banderolierstation in verschiedenen Arbeitsphasen.
Die in den Fig. 1 bis 3 dargestellte Vorrichtung besteht im wesentlichen aus einem Vierspindel-Spulautomaten
5, einer unmittelbar angebauten Banderoliereinrichtung
B und der dazwischen angeordneten, generell mit F bezeichneten Fördereinrichtung.
Der Spulautomat S ist in herkömmlicher Weise mit am Getriebekasten 1 angeordneten Spulspindeln 2 und zugehörigen
Gegendrückern 3 (Fig. 3) versehen, zwischen denen die Spulenhülsen eingeklemmt und die Garnspulen 4 darauf
erzeugt werden. Unterhalb der Spulspindeln 2 befindet sich eine Scherenplatte 5 sowie eine Führungs- und Bremsschiene
6, die mit den in Richtung des eingezeichneten Doppelpfeiles
7 verstellbar angeordneten Klemmstangen 8 zusammenwirkt. Weiter unterhalb sind Schattenspindeln 9 mit zugehörigen
Gegendrückern Io angeordnet. Die Schattenspindeln 9 können durch die Kettenräder 11 oder dergleichen angetrieben
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werden. Zwischen der Schattenspindel 9 und dem zugehörigen Gegendrücker Io wird die fertiggewickelte Spule 41, deren
nachlaufender Faden 12 zwischen den Teilen β und 8 vorübergehend geklemmt und durch die Scherenplatte 5 abgeschnitten
wird/ in den spreizbaren Backen 13' des allgemein mit
13 bezeichneten Greifers mit geringem ReibungsSchluß gehalten,
so daß sich die Spule 4· in den Greiferbacken 13' durch
Mitnahme der Schattenspindel 9 drehen und somit das Fadenende aufwickeln kann.
Die jeder Spulspindel 2 und Schattenspindel 9 zugeordneten Greifer 9 bestehen im wesentlichen aus dem
Greiferzylinder 14, der über die Büchse 15 um die horizontal
verlaufende Achse 16 schwenkbeweglich gelagert ist, und der aus dem Zylinder 14 ausfahrbaren Kolbenstange 17,
die an ihrem oberen freien Ende die Greiferbacken 13' trägt. Der Ausfahrhub der Greifer-Kolbenstange 17 entspricht
dem Abstand zwischen der Spulspindel 2 und der Schattenspindel 9, so daß die Greiferbacken 13' aus der in Fig. 3 dargestellten
Lage durch pneumatisch erfolgendes Ausfahren der Kolbenstange 17 in ihre obere, die in der Spulstelle befindliche Spule
4 greifende Stellung gelangen können.
Die unterhalb und etwas vor den Schattenspindeln angeordnete Fördereinrichtung F besteht im wesentlichen
aus dem in senkrechter Ebene um die beiden Umlenkräder 2o, 21 endlos umlaufenden Transportband 22, das als
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Gurt- oder auch Kettengliederband ausgebildet sein kann. Auf dem Transportband 22 sind im gleichen Teilungsabstand
wie die Spul- oder auch Schattenspindeln Aufsteckstifte
23 um ihre Längsachsen drehbeweglich angeordnet. Diese Aufsteckstifte 23 dienen zur Aufnahme der auf sie mittels
der vorbeschriebenen Greifer 13 aufzusteckenden Garnspulen 4". Die gemeinsame Schwenkachse 16 der Greifer 13 verläuft
daher durch die Schnittpunkte der jeweils durch die Schattenspindeln 9 und die zugeordneten, d. h. im Aufsteckbereich
gelegenen Aufsteckstifte 23" verlaufenden Mittel-senkrechten
(Fig. 3). Um ein Abrutschen der Fadenenden der auf die Aufsteckstifte 23 aufgesetzten Garnspulen 4·1 zu verhindern,
sind jeweils vor und hinter den Aufsteckstiften in geringem, etwa dem Spulenradius entsprechenden Abstand Stiftbürsten
24 auf dem Transportband 22 angeordnet.
Im Spulenaufsteckbereich des Transportbandes 22 ist ein Aufstreiferkamm 25 vorhanden, dessen Kammzinken
25' über die auf die Aufsteckstifte 23· des Transportbandes von den Greifern 13 aufgesteckten Spulen 4" greifen
und sie nach Freigabe durch die Greifer in ihre ordnungsgemäße Lage auf den Aufsteckstiften herunterdrücken. Zu diesem
Zweck ist der Aufstreiferkamm 25 am freien Ende einer pneumatisch zu betätigenden Kolbenstange 26 angeordnet,
deren Zylinder 27 an einem vor dem Transportband 22
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angeordneten Halter 28 befestigt ist.
Der Antrieb des Transportbandes 22 erfolgt durch. ein pneumatisch betriebenes Schrittschaltwerk. Dieses
besteht aus einem um eine parallel zu den Förderbandumlenkachsen verlaufende Achse 3o schwenkbeweglich gelagerten Pneumatikzylinder
31 und der am freien Ende seiner ausfahrbaren Kolbenstange 32 sitzenden Schaltklinke 33. Diese wirkt
mit den am Umlenkrad 21 des Transportbandes 22 im Teilungsabstand
der Aufsteckstifte 23 angeordneten Schaltstiften 34 zusammen. Dadurch kann das Transportband 22 schrittweise um je
einen Teilungsabstand seiner Aufsteckstifte 23 vorbewegt werden, so daß jede der auf die Stifte 23 aufgesteckten
Spulen "4' * nacheinander zu der allgemein mit C bezeichneten
Banderolierstation gelangt.
"'In Höhe dieser Banderolierstation C ist, wie
insbesondere Fig. 2 zeigt, eine mit einem die Banderolierstreifenrolle
36 tragenden Ablaufteller 36', Umlenkrollen 37, einer Schlitzführung 38 und einer Schere 39 versehene
Banderolierstreifen-Zuführeinrichtung vorgesehen. Weiterhin befindet sich hier eine mit einem Klemmbackenpaar 4o,
41 versehene Vorschubeinrichtung für den Banderolierstreifen 42. Das Klemmbackenpaar 4o,41 ist dazu auf einem quer
zur Transportbandbewegung verschieblich geführten Vorschubschlitten 43 angeordnet, an dem die pneumatisch beaufschlagbare
Kolbenstange 44 angreift, deren Zylinder 45 am Maschinengestell 46 befestigt ist. Während die Klemmbacke 4o auf dem
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Vorschubschlitten 43 befestigt ist, ist die Klemmbacke 41 darauf pneumatisch versteilbar. Sie ist dazu am freien
Ende der Kolbenstange 47 befestigt, deren Zylinder auf dem Vorschubschlitten 43 befestigt ist, welcher
durch die Stange 49 zusätzlich geführt ist. Die Klemmbacke
41 ist vorzugsweise unter spitzem Winkel zum Banderolierstreifen
42 gegen die andere Klemmbacke 4o anzustellen.
Weiterhin befindet sich in Höhe der Banderolierstation eine umlaufend angetriebene Andruckrolle 5o, die an dem
freien Ende des um die Achse 51 beweglichen Schwenkarmes 52 gelagert ist. Der Schwenkarm 52 ist mittels der aus
Kolbenstange 53 und Zylinder .54 bestehenden pneumatischen Antriebseinrichtung wahlweise in die in Fig. 8 und
dargestellte Ruhe- bzw. Andruckstellung zu bringen. Der Antrieb der Andruckrolle 5o erfolgt über den Keilriemen
55 vom Motor 56.·
Weiterhin ist oberhalb der Banderolierstation C noch ein vorzugsweise pneumatisch gegen die jeweils
angekommene Garnspule 4111 absenkbarer Niederhalter
57 mit in die Spulenhülsenbohrung einfahrbarer Zentrierspitze
57' vorgesehen, um die Spule 4111 in der Banderolierstation
sicher zu führen bzw. zu halten.
Um den jeweiligen Vorschubhub des Klemmbackenpaares 4o, 41 bzw. seines VorschubschIittens 43 entsprechend
der Länge der einzelnen Abschnitte 42' des Banderolierstreifens
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42 zu steuern, ist eine aus Geber 6o und Empfänger bestehende lichtelektrische Einrichtung vorhanden, die
auf Markierungen 42 ·' anspricht, die auf dem Banderolierstreifen
42 in den einzelnen Streifenabschnitten 42' entsprechenden
Abständen angeordnet sind. Sobald eine solche Markierung 42" den Strahlengang zwischen Geber 6o und Empfänger
61 passiert, wird durch den Empfänger 61 ein entsprechender Impuls ausgelöst, der über eine nicht dargestellte elektrische
Steuerung den Ausfahrhub der den Vorschubschlitten
bewegenden Kolbenstange 44 im Zylinder 45 begrenzt, also die Ausfahrbewegung der Kolbenstange 44 unterbricht
Cvgl. Fig. 9). Dadurch wird sichergestellt, daß die einzelnen Banderolierstreifenabschnitte 42' an der an
der Banderolierstation vorhandenen Garnspule 4111 jeweils
ordnungsgemäß angelegt und verklebt werden können, bei jeweils ordnungsgemäßer Abtrennung des einzelnen Streifenabschnitts
42· an exakt vorbestimmter Stelle durch das Schermesserpaar
39. Würde man dagegen mit mechanisch konstantem Vorschub arbeiten, so würde es durch Summation selbst kleinster
nie.zu vermeidender Toleranzen zwischen dem Vorschub einerseits und den einzelnen Streifenabschnitten 42'
des gesamten Banderolierstreifens 42 auf die Dauer zu so starken Überschneidungen bzw. Versetzungen zwischen
Streifenabschnitt 42' und dem betreffenden Vorschub des Schlittens 43 kommen, daß die betreffenden Banderolenabschnitte
42· nicht mehr ordnungsgemäß auf der Spule 4111
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angebracht werden könnten.
Der Banderolierstreifen 42 ist vorteilhaft von der in den Fig. 4 und 5 dargestellten Beschaffenheit.
So besitzen hier die einzelnen Streifenabschnitte 42'
nicht nur die oben schon erwähnten Markierungsquerstreifen 42fl für die lichtelektrische Steuereinrichtung, sondern
zusätzlich noch beidseitig dieser Markierungsquerstreifen angeordnete Selbstklebestreifen 42' " und 42 v. Diese
Selbstklebestreifen sind nur auf einer Seite des Banderolierstreifens 42 vorgesehen, und zwar auf der der Garnspule 4111
zugewandten Streifenseite, wie das die Fig. 5 und 6 bzw. und 9 zeigen. Das jeweilige Abtrennen der einzelnen
Streifenabschnitte 42' von dem Rollenbandstreifen 42 erfolgt durch das Schermesser 39 zweckmäßig jeweils
zwischen dem Markierungsquerstreifen 42" und dem in Laufrichtung unmittelbar folgenden Klebestreifen 42 ,
also an der in Fig. 4 mit 42 bezeichneten Trennlinie. Dadurch kann, wie das die Fig. 6 und 7 zeigen, der einzelne
Streifenabschnitt 42· mit seinem vorn liegenden Klebestreifen
42 gegen die Wicklung der Garnspule 4111 gelegt und
dadurch hier hinreichend festgeklebt werden, während der hintere Klebequerstreifen 42' " nach einmaligem
Umlauf der Spule 4111 den Streifenabschnitt 42' zum geschlossenen
Banderolierring gemäß Fig. 7 verklebt. Der sodann noch frei abstehende Markierungsquerstreifen 42'' bildet
dann zweckmäßigerweise eine Anreißlasche, an der der
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Banderoiierrring bei späterer Ingebrauchnahme der Spule 41"* leicht aufgerisssen bzw. entfernt werden kann.
In Fig. 8 befinden sich dia wesentlichen Teile der Banderoliervorrichtung in Bereitschaftsstellung;
die Andruck-rolle 5o ist abgeschwenkt, während der Vorschubschlitten
43 in seiner rückwärtigen Stellung verharrt, in der sein Klemmbackenpaar 4o, 41 dan in der Schlitzführung
38 liegenden Banderolierstreifenabschnitt 42" in Bereitschaft hält. Sobald während der fortlaufenden Spularbeit eine
auf die Aufsteckstifte 23 des Transportbandes 22 aufgesteckte Spule 411 an der Banderolierstation C eintrifft, fährt
der Schlitten 43 in die in Fig. 9 dargestellte, durch die lichtelektrische Einrichtung 6o,61 und dan betreffenden
Markierungsquerstreifen 42'' bestimmte Vorlaufstellung,
in der der Streifenabschnitt 42' mit seinem vorderen
Klebestreifen 42 in Höhe der Garnwicklung der Spule 4111 zu liegen kommt. Sodann wird der Streifenabschnitt 42'
an der Stelle 42 durch die Schere 39 abgetrennt. Zugleich wird durch die pneumatische Hubeinrichtung 53, 54 die
Andruckrolle 5o eingeschwenkt, die dabei das Streifenende 42 fest gegen die Spulenwicklung drückt. Sodann öffnet
das Klemmbackenpaar 4o,41, wodurch infolge der Drehbewegung der Andruckrolle 5o über den Banderolierstreifenabschnitt
42' die Spule 4''' in entgegengesetzte Drehung versetzt
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und damit der Streifenabschnitt 42' um die Spulenwicklung
hsrumgeschlungen wird. Dänach fahren der Vorschubschlitten
43 und die Andrückrolle 5o wieder in ihre Ausgangsstellung zurück, während das Transportband 22 ur. einen Schritt
weiterschaltet, mithin die nächste Spule 411 in die Banderolierstation
bringt. Die fertig banderolierten Spulen 4 werden schrittweise weiter gefördert, rutschen an dem
gebogenen Führungsblech 62 entlang und fallen schließlich in den Verpackungsbehälter 63, der bei geeigneter Schrittschaltung
bzw. -bewegung ordnungsgemäß mit versandfertigen Garnspulen gefüllt werden kann.
Der Bewegungsablauf der Banderoliereinrichtung B und ihrer Fördereinrichtung F wird zweckmäßig vom Spulenwechsel
des Spulautomaten gesteuert bzw. eingeleitet. Im Ausführungsbeispiel, wo es sich um einen Vierspindel-Spulautomaten handelt,
erfolgt die Banderolierung im Vierertakt während der Spulzeit der Spulmaschine. Bereits während der jeweils "letzten"
Banderolierung können die Aufsteckstifte 23 des Transportbandes 22 wieder mit bespulten Garnhülsen beschickt werden.
Im Rahmen der' Erfindung sind mancherlei Abwandlungen
möglich. Beispielsweise können anstelle der pneumatischen Antriebe auch hydraulische Antriebe vorgesehen sein. Gegebenenfalls
können dafür auch, zumindest vereinzelt, elektromotorische Antriebe verwendet werden.
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Claims (1)
- Patentansprüche:!.Vorrichtung zum Herstellen von banderolierten Garnspulen, insbesondere verkaufsfertigsn iiähgarnspulen, mit einem mehrere Spulstellen und zugehörige Schattenspindeln aufweisenden Mehrspindel-Spulautorciaten und einer die von letzterem kommenden fertiggewickelten Spulen mit einer Banderole versehenden Banderoliereinrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß die Banderoliereinrichtung (B) unmittelbar an dem Spulautomaten (S) angebaut und zwischen beiden eine Fördereinrichtung (F) vorhanden ist, die einerseits mit die Spulen (4) im Rhythmus des Spulenwechsels von den Bchattenspindeln (9) zu Spulenaufnahmen (23) zwangläufig überführenden Transporteuren (13) und andererseits mit einem die Spulenaufnahmen (23) enthaltenden, schrittweise anzutreibenden Transportorgan (22) versehen ist, das die Spulen (411) während der jeweiligen Spulzeiten absatzweise nacheinander zur Arbeitsstation (C) der Banderoliereinrichtung (B) bringt, wobei die Spulenaufnahmen (23) und die Banderolierstation (C) untereinander den gleichen Teilungsabstand wie die Schattenspindeln (9) besitzen.Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Transportorgan aus einem unter-B09839/0512halb der Schattenspindeln (9) des Spulautomaten (8) angeordneten, in senkrechter Ebene endlos umlaufenden Transportband (22) besteht, das mit die Spulenaufnahmen bildenden Aufsteckstiften (23) und jeweils davor und dahinter in geringem, etwa dem Spulenradius entsprechenden Abstand angeordneten Stiftbürsten (24) versehen ist, während die Transporteure als Greifer (13) mit die Garnspulen (4) beidseitig packenden, aufspreizbaren Greiferbacken (13') ausgebildet und um eine horizontale Achse (16) schwenkbar sind, die durch die Schnittpunkte der jeweils durch die Schattenspindeln (9) und die zugeordneten Aufsteckstifte (23) verlaufenden Mittelsenkrechten verläuft.3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2,dadurch gekennzeichnet, daß die Greifer (13) aus um die horizontale Achse (16) schwenkbeweglich angeordneten pneumatisch oder hydraulisch betriebenen Zylindern (14) und daraus um den zwischen Schatten- und zugehöriger Spulspindel (9 bzw. 2) vorhandenen Abstand herausfahrbaren Kolbenstangen (17) bestehen, an deren freien Enden die Greiferba-cken (13') angeordnet sind.4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet , daß im SpulenaufSteckbereich des Transportbandes (22) ein Aufstreiferkamm (25)509839/0512vorhanden ist, dessen Kammzinken (25') über die auf die Aufsteckstifte (23) des Transportbandes (22) von den Greifern (13) aufgesteckten Spulen (411) greifen und sie nach Freigabe durch die Greifer in ihre ordnungsgemäße Lage auf den Aufsteckstiften (23) herunterdrücken.5· Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Aufstreiferkamm (25) am freien Ende einer pneumatisch oder hydraulisch zu betätigenden Kolbenstange (26) sitzt, deren Zylinder (27) an einem vor dem Transportband (22) angeordneten Halter (28) befestigt ist.6. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb des die Aufsteckstifte (23) tragenden Transportbandes (22) durch ein pneumatisch oder hydraulisch betriebenes Schrittschaltwerk (31,32,33) erfolgt.7. Vorrichtung nach Anspruch 6,dadurch gekennzeichnet, daß das Schrittschaltwerk aus einem um eine parallel zu den Förderbandumlenkachsen verlaufende Achse (3o) schwenkbeweglich gelagerten Zylinder(31) mit einer am freien Ende seiner ausfahrbaren Kolbenstange(32) angeordneten Schaltklinke (33) besteht, die mit an einem Umlenkrad (21) des Transportbandes (22) im Teilungsabstand der Aufsteckstifte (23) angeordneten Schaltstiften (34) zusammenwirkt.509839/05128. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, da d u r c h gek ennz e i chn et, daß die auf dem Transportband (22) vorhandenen Aufsteckstifte (23) um ihre Längsachsen drehbeweglich gelagert sind.9· Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, -daß in Höhe der Banderolierstation (C) eine mit einem Ablaufteller, ümlenkrollen(37), einer Schlitzführung (38) und einer Schere (39) versehene Banderolierstreifen-Zuführeinrichtung, eine mit einem Klernmbackenpaar (4o,4l) versehene Vorschubeinrichtung für den Banderolierstreifen (42) sowie eine umlaufend angetriebene Andruckrolle (5o) vorgesehen sind, die gegen den an die in der Banderolierstation (C) jeweils vorhandene Garnspule (4111) angelegten Banderolierstreifenabschnitt (42') heranzuschwenken ist und ihn gegen die Garnspulenwicklung drückt.10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß oberhalb der Banderolierstation (C) ein vorzugsweise pneumatisch gegen die jeweils angekommene Garnspule (4111) absenkbarer Niederhalter (57) mit in die Spulenhülsenbohrung einfahrbarer Zentrierspitze (571) angeordnet ist.11. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Andruckrolle (5o) am freien Ende eines pneumatisch oder hydraulisch verstellbaren Schwenkarmes(52) sitzt.509839/05 12-2ο-12. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der jeweilige Vorschubhub des Klemnibackenpaares (4o,4l) durch eine lichtelektrische Einrichtung (60,61) zu steuern ist, die auf Markierungen (42*') anspricht, die auf dem Banderolierstreifen (42) in den einzelnen Streifenabschnitten (42') entsprechenden Abständen angeordnet sind.13. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß das Klemmbackenpaar (4o,41) auf einem quer zur Transportbandbewegung verschieblich geführten Vorschubschlitten (43) angeordnet ist, an dem eine pneumatisch oder hydraulisch beaufschlagbare Kolbenstange (44) angreift, deren Ausfahrhub durch die lichtelektrische Einrichtung (6o,61) zu steuern ist.14. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß das auf dem Vorschubschlitten (43) angeordnete Klemmbackenpaar (4o,41) aus einer darauf befestigten Klemmbacke (4o) und einer darauf pneumatisch oder hydraulisch verstellbaren Klemmbacke (41) besteht, die vorzugsweise unter spitzem Winkel zum Banderolierstreifen (42) gegen die andere Klemmbacke (4o) anzustellen ist.509839/051 215. Banderolierstreifen für Vorrichtungen nach. Anspruch 12, dadurch gekannzeichnet, daß der Streifen (42) mit im Abstand der einzelnen Banderolierstreifenabschnitte (42 ')' angeordneten Ilarkie'rungsquarstraifen (42*') versehen ist.16. Banderolierstreifen nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß auf der dar zu banderolierenden Garnspule (4111) zugewandten Seite des Streifens (42) jeweils zu beiden Seiten der Markxerungsquarstreifan (4211) schmale Selbstklebequerstreifen (42111, 42 ) vorhanden sind.509839/0512Leerseite
Priority Applications (4)
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|---|---|---|---|
| DE19742412809 DE2412809A1 (de) | 1974-03-16 | 1974-03-16 | Vorrichtung zum herstellen von banderolierten garnspulen, insbesondere verkaufsfertigen naehgarnspulen |
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Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3923507A1 (de) * | 1989-07-15 | 1991-01-24 | Guetermann & Co | Lese- und codierungsgeraet fuer garnspulen |
| DE4337464A1 (de) * | 1993-11-03 | 1995-05-04 | Schlafhorst & Co W | Verfahren und Vorrichtung zum Verpacken von Garnspulen |
| DE20309854U1 (de) | 2003-06-26 | 2003-09-04 | T&M Engineering GmbH, 06567 Bad Frankenhausen | Etikettiervorrichtung |
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1974
- 1974-03-16 DE DE19742412809 patent/DE2412809A1/de active Pending
-
1975
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- 1975-03-07 IT IT1250475A patent/IT1028911B/it active
- 1975-03-13 FR FR7507826A patent/FR2263938A1/fr active Granted
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
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| NL161111B (nl) | 1979-08-15 |
| FR2263938A1 (en) | 1975-10-10 |
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| NL161111C (nl) | 1980-01-15 |
| NL7502636A (nl) | 1975-09-18 |
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