DE241276C - - Google Patents
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- DE241276C DE241276C DENDAT241276D DE241276DA DE241276C DE 241276 C DE241276 C DE 241276C DE NDAT241276 D DENDAT241276 D DE NDAT241276D DE 241276D A DE241276D A DE 241276DA DE 241276 C DE241276 C DE 241276C
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- iron
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- horseshoe
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01L—SHOEING OF ANIMALS
- A01L1/00—Shoes for horses or other solipeds fastened with nails
- A01L1/04—Solid horseshoes consisting of multiple parts
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Wood Science & Technology (AREA)
- Zoology (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 241276 KLASSE 45«. GRUPPE
WILHELM REIM in OSTROWO, Bez. Posen.
bestehendes Hufeisen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 29. Oktober 1909 ab.
Das Hufeisen besteht aus einem Obereisen, das in üblicher Weise an dem Hufe festgenagelt
ist, während das Untereisen auswechselbar mit dem Obereisen verbunden ist. Für
diese Verbindung werden, , wie bekannt, zweckmäßig die bei Hufeisen fast allgemein
verwendeten einschraubbaren Stollen nutzbar gemacht, indem durch sie die hinteren Enden
des abnehmbaren Untereisens mit dem Obereisen zusammengeschraubt werden.
Das Neue besteht darin, daß das Untereisen einen fast um den ganzen Umfang des Hufes
herumreichenden Griffkranz von V-förmigem Querschnitt hat, so daß sich die zwischen
Untereisen und Obereisen liegende Polsterung in die Höhlung des V-förmigen Querschnittes
eindrücken kann.
In der Zeichnung sind mehrere Ausführungs-' formen des zweiteiligen Hufeisens dargestellt,
ao Fig. ι zeigt eine Seitenansicht des zweiteiligen Hufeisens,
Fig. 2 einen lotrechten Schnitt durch die Mitte des Eisens,
Fig. 3 eine Draufsicht des Obereisens und Fig. 4 eine Draufsicht des Untereisens.
Fig. 5 zeigt einen lotrechten Schnitt durch die Mitte einer anderen Ausführungsform und
Fig. 6 eine Draufsicht eines hierzu passenden Untereisens.
Das Obereisen α ist in bekannter Weise mit
Löchern b versehen, um es mit Hufnägeln an dem Hufe des Pferdes befestigen zu können.
Das Untereisen besitzt einen fast um den ganzen Fuß herumreichenden Griffkranz c von
etwa V-förmigem Querschnitt. An den hinteren Enden d, ist das Untereisen sowie das .
Obereisen mit Löchern e versehen, in welche die Stollen f eingeschraubt werden können.
Zur Erzielung einer größeren Sicherheit in der Befestigung können vor den Stollen noch
kleine Löcher g für das Einführen von Schrauben
h vorgesehen sein. Am Zehenteil ist das Untereisen mit einem nach innen gerichteten
Zapfen i versehen, welcher in ein Auge k am Obereisen eingesteckt werden kann,
wodurch eine lösbare Verbindung zwischen Ober- und Untereisen erzielt ist. Außerdem
ist das Untereisen am vorderen Rande mit einem Lappen I versehen, welcher durch Umbiegen
nach oben zwecks größerer Sicherheit einen Aufzug bildet.
Das Untereisen besteht fast im ganzen Umfange aus einem Griff kranz von zweckmäßig
V-förmigem Querschnitt, wodurch nicht nur ein sicherer Griff des Fußes, sondern auch ·
eine große Widerstandsfähigkeit des Untereisens erzielt wird. Da die Befestigung des
Untereisens sich beim Gebrauche bald lockern würde, wenn das Untereisen direkt an dem
Obereisen liegen würde, so ist zweckmäßig zwischen beide Eisen eine Einlage η aus imprägnierter
Pappe, Leder o. dgl. eingelegt.
Diese Zwischenlage oder Polsterung drückt
sich in die Höhlung des V-förmigen Griffkranzes ein.
Das in den Fig. 5 und 6 dargestellte Untereisen ist außer dem Aufzug für die Befestigung
an bereits aufgenagelten Eisen gewöhn-
licher Art mit einem Lappen ο an der Innenseite
versehen. Für die Befestigung des Untereisens am Obereisen wird dieser Lappen nach oben umgebogen (s. Fig. 5), so daß er
den abgeschrägten Rand des Obereisens klammerartig umfaßt.
Wie Fig. 6 zeigt, können die hinteren Enden des Eisens sehr lang gehalten sein, um das
Eisen für das Anpasse.n der einzubohrenden Löcher für Stollen und Befestigungsschrauben
an bereits aufgenagelte Hufeisen vorrätig halten zu können.
Das Untereisen kann zweckmäßig in mehreren Normalgrößen aus Temperguß hergestellt
und vorrätig gehalten werden. Infolge des aufgenagelten Obereisens sind geringe Abweichungen
des Untereisens in der Rundung gegenüber dem Obereisen für den Auftritt des Fußes ohne Belang.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Zweiteiliges, aus einem aufgenagelten Obereisen und einem abnehmbaren Untereisen bestehendes Hufeisen, zwischen dessen Teilen ein elastisches Polster eingelegt ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Untereisen fast über den ganzen Umfang des Hufes einen V-förmigen Querschnitt aufweist, in dessen Hohlraum sich die Polsterung eindrückt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE241276C true DE241276C (de) |
Family
ID=500579
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT241276D Active DE241276C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE241276C (de) |
-
0
- DE DENDAT241276D patent/DE241276C/de active Active
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