DE2412279A1 - Zahnradpumpe oder -motor - Google Patents
Zahnradpumpe oder -motorInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F04—POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
- F04C—ROTARY-PISTON, OR OSCILLATING-PISTON, POSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; ROTARY-PISTON, OR OSCILLATING-PISTON, POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
- F04C2/00—Rotary-piston machines or pumps
- F04C2/08—Rotary-piston machines or pumps of intermeshing-engagement type, i.e. with engagement of co-operating members similar to that of toothed gearing
- F04C2/082—Details specially related to intermeshing engagement type machines or pumps
- F04C2/084—Toothed wheels
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Description
PATBNTANWALT8BÜRO _ Λ
4 DÜSSELDORF SCHUMANN8TR. Θ7 £ 4 1 £ £ / >#
Die Erfindung betrifft eine Zahnradpumpe oder einen Zahnradmotor in
einer Ausführung mit zwei kämmenden Ritzeln in einer aoht-förmigen
Kammer in einem Gehäuse mit Öffnungen, die mit der Kammer in Verbindung
stehen.
Venn eine Pumpe dieser Art immer in die gleiche Sichtung läuft, wie
das der Fall ist, wenn sie in einem Flugzeug-Brennstoffsystem verwendet
wird, greift nur eine Flanke (nachstehend als die "Arbeitsflanke".
bezeichnet) jedes Zahns an den Zähnen des anderen Zahnrads an, wobei
ein kleines Spiel zwischen der anderen Flanke (nachstehend als die "arbeitsfreie Flanke" bezeichnet) des Zahns und dem anderen Zahnrad
vorhanden ist. Das führt festgestelltermaßen zu Erosion an den arbeitsfreien
Flanken, und der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Zahnradpumpe der vorstehend genannten Art zu schaffen« bei der die
Möglichkeit des Auftretens einer solchen Erosion verringert wird.
Erfindungsgemtß hat die arbeitsfreie Flanke jedes Zahns freigesohnittene
Partien an der wurzel und an der Spitze, wobei sich eine nicht freigeschnittene Erhebung über die gesamte Breite der arbeitsfreien
Flanke zwisohen den freigeschnittenen Partien erstreckt.
Sie Erfindung ist nachstehend an Hand d«r Zeichnungen naher erläutert.
In den Zeichnungen sindt
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Flg. 1 ein Längsschnitt durch eine Pumpe nach einem Ausführungsbeispiel,
Fig. 4 ein rergröBertes Schaubild eines Zahne eines Zahnrads, das
einen Teil der Pumpe bildet,
Fig. 5 eine scheaatische Darstellung der Beziehung zwischen den Zahnrads
ahnen und den Öffnungen der Pumpe,
Fig. 6 eine Dar*teilung wie Fig. 4, jedoch eines anderen Ausführungsbeigpiela
der Erfindung,
Fig. 7 eine schematische Darstellung vie in Fig. 5 der Beziehung zwischen
Zahn und Öffnung für die in Fig. 6 gezeigte Pumpe,
Fig. 8 eine weitere Darstellung wie in Fig. 4» in der ein weiteres
Ausffihrungsbeiepiel der Erfindung gezeigt ist, und
Fig. 9 eine schematische Darstellung wie in Fig. 4» jedoch im Zusammenhang
mit dem in Fig. 8 gezeigten Ausführungsbeispiel.
Die in Fig. 1 bis 5 gezeigte Pumpe weist ein Gehäuse 10 mit zwei Längsbohrungen
auf, deren Achsen in einem Abstand Toneihander entfernt liegen, der geringer als der Durchmesser der Bohrungen ist, derart, daß
eine Kammer 11 in achtföraiger Ausbildung geschaffen wird. In diesen
Bohrungen sitzen zwei Paare Lagerblöcke 12, 13, 14» 15» die jeweils zylindrisch
sind und eine Abflachung haben, die sich gegen den anderen Block des Paars legt. Diese Blöcke 12, 13, 14, 15 lagern Wellenzapfen
16 an zwei Zahnrädern 17» 18, die «wischen die Lagerblöcke eingesetzt sind und miteinander kämmen. Das Zahnrad 17 ist mit einer kerbverzahnten
Antriebswelle 19 rerbunden, während daas Zahnrad 18 einfach ein
Laufrad ist.
Jeder Zahn 20 jedes Zahnrads 17, 18 hat die in Fig. 4 gezeigte Form, d.
h. eine Arbeitsfläche 20a und eine arbeitsfreie Flanke 20b. Die arbeitsfreien Flanken 20b jedes Zahns beider Zahnräder sind freigeschnitten,
vie das dargestellt ist. Damit ist eine freigeschnittene Partie 20c
an der Bpirste des Zahns in der Hitte der Flanke 20b rorhanden, und zwei
weiter« freifesohnittene Partien 2Od, 2Oe befinden sich angegenüberl iefeoden
feden des Zahns an dessen Wurzel.
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Diese Anordnung freigeechnittener Bereiche stellt sicher, daß die arbeitsfreien Flanken der Zähne jedes Zahnrads nicht freigeschnittene
Partien haben, die eich von der Wurzel Ms zur Spitze erstrecken
lind die mit den an gleicher Stelle Bitsenden nicht freigeschnittenen
Partien der Zähne an dem anderen Zahnrad zusammenwirken können, um das Spiel zwischen den Zahnrädern zu begrenzen. Darüber hinaus
ist ein kontinuierlicher nicht freigeschnittener Streifen der arbeitsfreien Flanke vorhanden, der sich von einen End· der Bänke zum anderen
ah einer Stelle zwischen der Wurzel und der Spitze erstreckt, und
die Aufgabe dieses nicht freigeschnittenen Streifens wird nachstehend noch beschrieben.
Gemäß Fig. 3 haben die Enden der Lagerblöcke 12, 13, 14» 15 &n den
Zahnrädern nicht ebene Flächen, um Flüssigkeit in der Einlaßöffnung 21 und in der Auslaßöffnung 22 die Möglichkeit zu geben, mit den Räumen
zwischen den Zähnen in den Zahnrädern bis zur Zone des Kämmens der Zahnräder in Verbindung zu treten. Wie dargestellt, hat jeder Lagerblock
zwei freigeschnittene Zonen 23, 24 bzw. 25, 26, die mit den
Öffnungen in Verbindung stehen. Diese Zonen sind durch Brückenpartien
27, 26 getrennt, die ein direktes Fließen durch die freigeschnittenen
Zonen von der Auslaßöffnung 22 zurück zur Einlaßöffnung 21 verhindern.
Fig. 5 zeigt die Beziehung zwischen den Brückenpartien 27, 28 und den
Zahnradsähnen 20 mit ihren freigeschnittenen arbeitsfreien Flanken im
eimelnen. Di· Zeichnung zeigt den Zustand, bei de· die Mitte des
Spiel« zwischen den arbeitsfreien Flanken der Zahn· der Zahnräder in
dem Mittelpunkt der Pumpe liegt, d.h. in eines Punkt in der Mitte «wischen
den Achsen der beiden Zahnräder 17, 18 auf einer Linie 29. Vi*
festzustellen ist, bilden die beiden Zahnräder zwischen sich einen Saun, der an gegenüberliegenden Enden durch die Linienkontakt· zwischen
den Arbeitsflanken der Zähne geschlossen ist. In der dargestellten Position hat das Tolumen dieses Samt· ein Minimum. Wie ferner zu
sehen ist, stehen beide öffnungen mit diesem Baum in der dargestellten
Lage über die freigesohnittenen Zonen 23 und. 26 in Terbindung. Obgleioh
also die Brückenpartien 27, 26 «in· direkte Texbindung swiiohen
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den öffnungen rerhindern, wird eine Verbindung durch die Zahnräder
ermöglicht. Ein· solche Verbindung ist jedoch durch die nicht freigeschnittenen
Streifen an den arbeitefreien Flanken der Zahnräder beschränkt, ao daß ein Druckverlust als Γοlg· Änes Leckene durch
den Spielraum ebenfalls beschränkt wird.
Mit dem Drehen der Zahnräder aus der in Fig. 5 gezeigten Position
nimmt da« Gesamtvolumen des Raums εwischen den beiden Eontaktlinien
zu (um damit Flüssigkeit in den Baum durch die Einlaßöffnung 21 anzusaugen), das Volumen des Teils dieses Saums an der Hochdruckseite
des Spielspalts nimmt jedoch weiter ab, bis die Mitte des Baums zwischen
den Zähnen am antreibenden Zahnrad 17 auf der !Linie 2$ liegt.
In diesem Punkt ist der Zahnraum toes Auslaß getrennt und zu beiden
Seiten des Spielspalts mit der Niederdrucköffnung verbunden, während die freigesohnittene Partie 20· τοη der Brückenpartie 2^ wegwandert.
Während dieser Bewegung liegt es auf der Hand, daß ein Fließen durch
den Spielspalt erfolgt, jedoch stellt der Freischnitt an den Zähnen bei 2Oc1 20d und 20e sicher, daß praktisch alle Teile der arbeitsfreien
Flanken, die nicht tatsächlich den Spielepalt bilden, geringen Strömungsgeschwindigkeiten ausgesetzt werden. Wenn kein Freischnitt
vorgesehen ist, erzeugt die hohe Strömungsgeschwindigkeit durch den Spielepalt eine Turbulenz stromabwärts von diesem Spalt, und das wiederum
führt zu einer Kavitation in der Flüssigkeit (besonders dann, wenn die Flüssigkeit sich in der Nähe ihres SMepunkts befindet, was
bei großen Höhen der Fall sein kann.) Wenn die Kavitationen an Stellen an den arbeitsfreien Flanken der Zahnräder zusammenbrechen, kann
eine Erosion der arbeitsfreien Flanken erfolgen. Eine solche Erosion ist im übrigen bei Flugzeug-Kraftstoffpumpen in den Zonmn der arbeitsfreien
Flanken an den Wurzeln und Spitzen derselben beobachtet worden. Sie Kavitation, die bei großen Höhen auftritt, läßt sich nur schwer
verhindern. Der Freischnitt der Zähne, wie das vorstehend beschrieben
«orden ist, stellt jedooh sicher, daß der Zusammenbruch der Kavifction
mioht as ten Flankenfläohen vonstattengeht, und die Erosion der Zähne
wird dealt verhindert oder zumindest verlagert.
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In dem in Pig. 6 und 7 gezeigten Ausführungsbeispiel ist zu sehen,
daß dier Zahn 120 wiederum an seiner arbeitsfreien Planke 120a freigeschnitten ist, aber in diesem Falle sind zwei freigeschnitte Partien
120c an der Spitze und zwei 12Od, 12Oe an der Wurzel vorgesehen. Me Form der Brückenpartien 127, 128 an den Lagerblöcken ist so ,geändert,
daß auf das andere Endprofil der Zähne Rücksicht genommen wird, und wie zu sehen ist, steht in der in Fig. 7 geseigten Lage
der Raum zwischen den Zähnen nicht mit der einen oder der anderen öffnung
in Terbindung. Eine kleine Verdrängung der Zahnräder in die ein·
oder in die andere Richtung bewirkt eine Verbindung des Raums mit der einen oder mit der anderen Öffnung, ee kann aber kein Lecken von einer
öffnung zur anderen durch den Raum erfolgen. Während das klar eine
ideale Ausbildung ist, läßt sie sich in der Fertigung nur schwer erreichen,
weil die unvermeidlichen Toleranzen beim Schneiden des Freischnitte der Zähne und der Lagerblöcke in einer Anordnung enden kann,
bei der der Raum geschlossen wird, ehe diese Lage erreicht wird (was zu einem hydraulischen Blockieren führt), oder bei der er nach dieser
Lage geschlossen bleibt, was zu Kavitation und einer damit einhergehenden Erosion der Zähne führt.
In dem abschließenden Ausführungsbeispiel, das in Fig. 8 und 9 !gezeigt
ist, schneiden sich die'freigeschnittenen Partien der arbeitsfreien
Flanken an der Wurzel 220d und 220e und der Spitze 220c jedes Zahns, so daß kein nicht freigeschnittener Streifen längs jedes Zahns vorhnaden
ist» sondern lediglich ein nicht freigeschnittener Streifen, der
in Querrichtung verläuft, d.h. von Wurzel zu Spitze. Dieser Streifen kontrolliert lediglich das Spiel,und die Durchfluß beschränkende Funktion
des Streifens in dem in Fig. 1 bis 5 gezeigten Ausführungsbeispiel
wird nicht erreioht. Sie Form der Brückenpartien 227, 228 ist damit ein·
solche, daß svar beide öffnungen in die Räume zvieohen den Zähnen gltiohstitif
öffnen, die Durchflußdroaselung aber daduroh erreioht wird, daß
sichergestellt vird,, daß ein solches gleichseitiges öffnen beschränkt
vird. Dies· Abmessungen verden so gewählt, daß Biohergestellt vird, daß
•in gleichseitiges öffnen/allem Toleranskombinationen tr- /unter
folgt.
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Bei dieser Anordnung treten während einer direkten Verbindung von öffnung zu öffnung die höchsten Durchfluegeschwindigkeiten am Eingang
und aa Ausgang zum Zahnraua auf« da keine schmale Terengung rorhanden ist, die von des Spielspalt gebildet wird. Saait tritt
jede eventuelle Kavitation, die vorhanden ißt, in den freigeschnittenen Partien der Zähne auf, und daait ist eine Beschädigung, die
die Leistung beeinträchtigen kann, unwahrscheinlich.
Ansprüche
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Claims (2)
- Ansprüche1 * Zahnradpumpe oder -motor in einer Ausführung mit zwei kämmenden Ritaein in einer aoht-förmigen Kammer in einem Gehäuse mit Öffnungen, die mit der Kammer in Verbindung stehen, daduroh gekennseichnet, daß die nicht arbeitende Flanke jede· Zahne freigeechnitten· Partien an seiner Wurzel und an seiner Spitze hat und eine nicht freigeschnitten· Erhebung eioh über die gesamt· Breite der nicht arbeitenden Flanke zwischen den freigeechnittenen Partien erstreckt.
- 2. Zahnradpumpe nach Anspruch 1« dadurch gekennzeichnet, daß die nicht freigeschnittene Erhebung einen Streifen aufweist, der sich parallel zur Achse des Zahnrads erstreckt, an dem der Zahn rorgesehen ist.J. Zahnradpump· nach Anspruch 1 oder 2, daduroh gekennzeichnet, daß die nicht freigeschnittene Erhebung einen Streifen aufweist, der sich Ton der Wurzel sur Spitze der nicht arbeitenden Flanke jedes Zahns erstreckt .409838/0372LeersQite
Applications Claiming Priority (1)
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