DE2411855B2 - Einrichtung zum Steuern des Potentials der Entwicklerelektrode - Google Patents
Einrichtung zum Steuern des Potentials der EntwicklerelektrodeInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung entsprechend m Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Bei elektrofotografischen Mehrfachfarbendruckmaschinen sind die Eigenschaften der fotoleitenden
Oberfläche besonders kritisch und so sollten vorzugsweise die elektrischen Eigenschaften der fotoleitenden
s Oberfläche weitestgehend konstant bleiben. Es zeigte sich jedoch, daß sich die elektrischen Eigenschaften der
fotoleitenden Oberflächen mit Temperaturschwankungen oder mit der Dauer ihres Einsatzes ändern. Daher
ist es außerordentlich schwierig, ein im wesentlichen
ίο gleiches Potential an der fotoleitenden Oberfläche für
Lichtbilder mit im wesentlichen gleichen Intensitäten aufrechtzuerhalten.
Elektrofotografische Druckmaschinen verwenden häufig Magnetbürsten, um auf dem elektrostatischen,
latenten Bild sichtbare Tonerbilder zu erzeugen. Die Tonerpartikel werden von der Magnetbürste auf die
geladene, fotoleitende Oberfläche gezogen. Beim elektrostatischen Mehrfarbendrucken werden die bildbehafteten Bereiche mit Tonerpartikeln entwickelt,
während die nicht bildbehafteten Bereiche im wesentlichen frei von TonerpartikeJn bleiben. Es versteht sich
jedoch, daß einige Tonerpartikel auch von den nicht bildbehafteten Bereichen angezogen werden, insbesondere wenn daran eine Restladung verbleibt Folglich ist
es wünschenswert, die Magnetbürste elektrisch auf ein
nicht bildbehafteten Bereiche und des elektrostatischen,
latenten Einfarbenbildes liegt
Mehrfarbenbilderzeugung mittels latenter, elektrostatischer Bilder bekannt Bei diesem Verfahren kann ein
Originalbild mit unterschiedlich gefärbten Informationen zur Belichtung einer gleichmäßig geladenen
fotoleitfähigen Aufzeichnungsfläche dienen, wobei jede
Farbkomponente des Origenals mit einem ihr zugeordneten bestimmten Ladungspotential aufgezeichnet wird.
Dabei ist jeder Entwicklungseinheit eine elektrische Steuervorrichtung zugeordnet, so daß nur solche
Farbkomponenten entwickelt werden, die mindestens
«ο ein vorbestimmtes Potential führen. Die aufgezeichneten Bilder werden in einer Folge abnehmender
Potentialwerte entwickelt, wodurch unterschiedliche und unterscheidbare bestimmte Farben für jede
Farbkomponente auf dem Aufzeichnungsträger erzeugt
werden. Die dunkeln oder dichteren Teile des
Originalbildes werden dabei auf der fotoleitfähigen Fläche mit relativ hohem Potential aufgezeichnet und
die heller gefärbten oder weniger dichten Bildteile des Originals in ähnlicher Weise mit einem geringeren
des Ladungspotenials an die entsprechenden Farben
und keine Berücksichtigung der unterschiedlichen
elektrostatisches Druckverfahren, insbesondere ein verbessertes Verfahren und eine Einrichtung zur
Steuerung der einzelnen Schritte des elektrostatischen Drückens beschreibt. Eine oder mehrere Eigenschaften
des fotografischen Bildes des projezierten Lichtbildes,
^o des elektrostatischen Bildes oder des entwickelten
Bildes sollen festgestellt werden, um einen Steuereffekt zur Einstellung und der Regulierung eines oder
mehrerer der Geräteteile zu schaffen, welche die Eigenschaften beeinflussen, um automatisch die ge
wünschte Bilddichte bzw. den gewünschten Bildkontrast
vorzusehen. So wird beispielsweise ein Steuersignal dazu benutzt, die Steuerung der Gleichförmigkeit der
elektrostatischen Ladung auf der Oberfläche des
fotoleitenden Materials zu steuern. Für diese Anordnung
sind entsprechende Elektrometer vorgesehen.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, daß kurz- und langfristige Änderungen des Potentialverhaltens
des fotoleitfähigen Aufzeichnungsträgers bei der Entwicklung kompensiert werden, so daß in den
Bereichen, die kein Potential tragen sollen, auch nicht entwickelt wird.
Diese Aufgabe wird durch die sich aus djm
kennzeichnenden Teil des Patentanspruch 1 ergebenden Merkmale im Zusammenhang mit den Merkmalen
des Oberbegriffes gelöst.
Mit diesem Lösungsgegenstand besteht die Möglichkeit,
mittels der neutralen Proben für die einzelnen Farben eine spezielle, gezielt gesteuerte Vorspannung
des Entwicklers für die verschiedenen Farben vorzunehmen, so daß das Entwicklungssystem so vorgespannt ist,
daß sein Potential zwischen dem der bestrahlten und nicht bestrahlten Bereiche liegt. Auf diese Weise
werden die Tonerpartikel von den nicht bestrahlten Bereichen aus dem Entwicklungssystem angezogen, da
das Potential der nicht bestrahlten Bereiche größer als das Potential des Entwicklungssystem ist Dagegen
werden die Tonerpartikel von den bestrahlten Bereichen nicht angezogen, da deren Ladung weniger hoch
als die des Entwicklersystems ist.
Vorzugsweise hat die Neutralprobe eine vorgewählte Dichte, die im wesentlichen etwa einer bestimmten
Grenzdichte für das elektrostatische, latente Einfarbenbild auf der fotoleitfähigen Oberfläche entspricht. Das
Potential des lektrostatischen, latenten Probenbildes auf der fotoleitfähigen Oberfläche wird durch die abtastende
und elektrisch vorspannende Einrichtung erfaßt.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird anhand der Zeichnung nachfolgend näher beschrieben. Es zeigt
F i g. 1 eine schematische, perspektivische Ansicht einer elektrofotografischen Mehrfarbendruckmaschine
mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung,
Fig.2 eine schematische Ansicht einer Lichtquelle und einer Scheibe für Neutralproben, wie sie für die
Maschine in F i g. 1 verwendet werden,
Fig.3 eine Teilansicht des Entwicklersystems und einer Sonde zum Erfassen des Potentials des elektrostatischen,
latenten, auf der fotoleitenden Oberfläche aufgezeichneten Probenbildes, und
Fig.4 ein schematisches Schaltbild zur periodischen
Überprüfen des erfaßten Potentials des elektrostatischen, latenten Probenbildes.
In F i g. 1 ist schematisch eine Mehrfarben-elektrofotografische Druckmaschine mit Verwendung der beanspruchten
Einrichtung dargestellt. Die in F i g. 1 gezeigte Druckmaschine veranschaulicht die verschiedenen
Komponenten zur Erzeugung einer Mehrfarbenkopie von einem gefärbten Original.
Nach F i g. 1 weist die Druckmaschine eine Trommel 10 mit einer darauf befestigten fotoleitenden Oberfläche
12 auf, die sich längs der Außenumfangsfläche der Trommel erstreckt Die Trommel 10 ist drehbar im nicht
dargestellten Maschinenrahmen gelagert. Eine Reihe von Behandlungsstationen sind derartig angeordnet,
daß bei Drehung der Trommel in Richtung des Pfeiles 14 die fotoleitende Oberfläche 12 nacheinander längs der
Behandlungsstationen geführt wird. Die Trommel 10 wird mit einer vorbestimmten Geschwindigkeit relativ
zu den anderen Maschinenwirkmechanismen durch einen gemeinsamen, nicht gezeigten Antriebsmotor
gedreht Im Bereich eines Endes der Trommel 10 ist ein Zeitgeberrad angebracht, mit dem der elektrische
Logikschaltkreis der Druckmaschine getriggert werden kann. Auf diese Weise erfolgt eine Koordinierung der
verschiedenen Maschinenarbeitsvorgänge miteinander, so daß eine saubere Folge von Vorgängen mit den
betreffenden Behandlungsstationen erfolgt
Zu Anfang bewegt die Trommel 10 die fotoleitende Oberfläche 12 durch eine Ladungsstation A. Die
ίο Ladungsstation A ist mit einer Korona-Erzeugungseinrichtung
16 versehen. Die Korona-Erzeugungseinrichtung 16 erstreckt sich generell in Längsrichtung quer
über die fotoleitende Oberfläche 12. Dadurch läßt sich die fotoleitende Oberfläche 12 mit einem relativ hohen,
im wesentlichen gleichförmigen Potential laden.
Danach wird die Trommel 10 zu einer Belichtungsstation B gedreht. Die Belichtungsstation B enthält ein sich
bewegendes Linsensystem, das mit dem allgemeinen Bezugszeichen 18 versehen ist und einen allgemein mit
20 bezeichneten Farbfiltermechanismus.
Eine Scheibe 22 weist eine Vielzahl von darin
angeordneten Proben mit neutraler Dichte auf, wobei im vorliegenden Fall drei solcher Proben vorgesehen
sind. Die Scheibe 22 ist drehbar in der Druckmaschine gelagert und unterhalb einer transparenten Platte 24
innerhalb des Halbierungswinkels des optischen Systems angeordnet Bevor die mit dem allgemeinen
Bezugszeichen 26 versehenen, die Lichtquelle bildenden Lampen ihren Abtastvorgang beginnen werden sie so
jo betätigt, daß eine der Proben mit neutraler Dichte
beleuchtet wird. Auf diese Weise wird auf die fotoleitende Oberfläche 12 bei Drehung der Trommel 10
ein elektrostatisches, latentes Bild entsprechend der Probe aufgezeichnet Die Lampen 26 sind stationär und
der zugehörige Filter ist im Filter 20 angeordnet, der auf die fotoleitende Oberfläche 12 ein elektrostatisches,
latentes Probenbild wirft, bei dem es sich um einen zum gewünschten Potential entladenen Streifen handelt Das
Potential des elektrostatischen, latenten Probenbildes auf der fotoleitenden Oberfläche 12 wird durch eine
Sonde 28 erfaßt. Die Sonde 28 ist ein passendes Elektrometer, das nahe der fotoleitenden Oberfläche 12
zwischen der Belichtungsstation B und einer Entwicklungsstation C angeordnet ist. Das elektrische Ausgangssignal
der Sonde 28 wird vom Schaltungselement 30 verarbeitet, die eine Entwicklervorspannungseinrichtung
84 regulieren, welche die elektrische Vorspannung der betreffenden Entwicklereinheit mit Tonerpartikeln
einstellt, die hinsichtlich ihrer Färbung zum Filter des Filtermechanismus 20 komplimentär sind. Vorzugsweise
enthält die Scheibe 22 drei gleichförmig in Abstand voneinander längs des Umfangs angeordnete Proben
neutraler Dichte. Die Probe 32 dient zur Grün-Abscheidung, die Probe 34 zur Rot-Abscheidung und die Probe
36 zur Blau-Abscheidung. Vorzugsweise hat die grünabscheidende Probe eine Dichte von 032, die
blauabscheidende Probe eine Dichte von 0,35 und die rotabscheidende Probe eine Dichte von 0,15. Die
betreffende Probe mit neutraler Dichte wird durch die Lichtquelle 26 beleuchtet, so daß ein elektrostatisches
Probenbild entsprechend einer bestimmten Entwicklungsdichte für den verwendeten Filter entsteht, d. h. bei
einem Grünfilter liegt eine belichtete Probe 32 vor, die ein elektrostatisches, latentes Probenbild entsprechend
der vorbestimmten Entwicklungsdichte für die Grün-Abscheidung schafft.
Beim Mehrfarben-, elektrofotografischen Drucken belichtet ein Einfarbenlichtbild die geladene, fotoleiten-
de Oberfläche. Das Potential auf der geladenen, fotoleitenden Oberfläche wird in den durch das
Farblichtbild beaufschlagten Gebieten verringert. Dagegen verbleibt das Potential der geladenen, fotoleitenden
Oberfläche in den nicht beaufschlagten Bereichen im wesentlichen unverändert. Während der Entwicklung
werden Tonerpartikel mit einer komplimentären Farbe zum Einfarbenlichtbild auf die fotoleitende
Oberfläche abgelagert. Die bestrahlten Bereiche bleiben im wesentlichen frei von Tonerpartikeln. Das Entwicklungssystem
ist so vorgespannt, daß sein Potential zwischen dem der bestrahlten und nicht bestrahlten
Bereiche liegt. Auf diese Weise werden die Tonerpartikel von den nicht bestrahlten Bereichen aus dem
Entwicklungssystem angezogen, da das Potential der nicht bestrahlten Bereiche größer als das Potential des
Entwicklungssystems ist. Dagegen werden die Tonerpartikel von den bestrahlten Bereichen nicht angezogen,
da deren Ladung weniger hoch als die des Entwicklersystems ist. Jede Probe neutraler Dichte bildet ein
elektrostatisches, latentes Probenbild aus. Die Ladung des Probenbildes ist größer als die Ladung der
bestrahlten Bereiche und kleiner als die der nicht bestrahlten Bereiche. Die Entwicklereinheit ist auf das
Potential des elektrostatischen, latenten Probenbildes eingestellt. So werden auf sämtlichen Regionen der
geladenen, fotoleitenden Oberfläche mit einem größeren Potential als das des latenten Probenbildes
Tonerpartikel angezogen. Das Potential des latenten Probebildes entspricht der Auslösungsdichte des Tonerpulverbildes
einer einzigen Färbung, d. h. einem Potential, unterhalb dem eine Entwicklung des einfarbigen,
elektrostatischen, latenten Bildes nicht eintritt.
Falls jedoch das Potential des einfarbigen, elektrostatischen, latenten Bildes größer ist als das des
elektrostatischen, latenten Probenbildes, findet eine Entwicklung statt.
Nach Ausbildung des elektrostatischen, latenten Probenbildes auf der geladenen, fotoleitenden Oberfläche
wird gemäß F i g. 1 eine Vorlage 25, wie beispielsweise ein Buch, Papierblatt oder dergleichen,
das auf der transparenten Sichtplatte 24 angeordnet ist, abgetastet. Die Lampen 26 und Linsen 18 bewegen sich
in einer zeittaktmäßigen Beziehung zur Trommel 10, so daß nacheinander zunehmende Bereiche des Originals
25 auf der Platte 25 abgetastet werden. Dadurch entsteht ein Lichtbildstrahl der Vorlage 25, der auf die
geladene fotoleitende Oberfläche 12 geworfen wird. Der Filtermechanismus 20 kann selektierte Farbfilter in
den optischen Lichtweg einbringen. Der zugehörige Farbfilter wirkt auf die durch die Linsen 18 gelangenden
Lichtstrahlen dergestalt, daß auf der foioleitenden Oberfläche 12 ein elektrostatisches, latentes Bild
aufgezeichnet wird, das einem vorgewählten Spektralbereich des elektromagnetischen Wellenbereiches entspricht
und zuvor als einfarbiges, elektrostatisches, latentes Bild bezeichnet wurde.
Nach der Belichtung dreht die Trommel 10 das einfarbige, elektrostatische, latente, auf der fotoleitenden
Oberfläche 12 aufgezeichnete Bild zur Entwicklungsstation C Die Entwicklungsstation C enthält drei
individuelle Entwicklereinheiten, die mit den allgemeinen Bezugszeichen 38, 40 und 42 versehen sind.
Vorzugsweise haben sämtliche Entwicklereinheiten eine Bauweise, die im allgemeinen als Magnetbürstenentwicklereinheit
bezeichnet wird. Eine typische Magnetbürstenentwicklereinheit verwendet eine magnetisierbare
Entwicklermischung mit Trägergranulat und Tonerpartikeln. Die Entwicklermischung wird kontinuierlich
durch ein direktionales Flußfeld zur Ausbildung einer Bürste aus dem Material gebracht. Jede Entwicklereinheit
enthält eine Entwicklerwalze 86, 88 und 9C (Fig.3), die elektrisch gegenüber dem zugehöriger
Potential so vorgespannt ist, daß die Tonerpartikel aul
die nicht bestrahlten Bildbereiche der fotoleitender Oberfläche 12 aufgezogen werden, während dies bei der
bestrahlten bzw. nicht bildbehafteten Bereichen nichi
ίο erfolgt. Das an die Entwicklerwalze angelegte Potentia
entspricht im wesentlichen demjenigen des elektrostatischen, latenten Probenbildes auf der fotoleitender
Oberfläche 12, das durch die Sonde 28 erfaßt wurde. Da« Einfärben-, elektrostatische, latente Bild auf dei
fotoleitenden Oberfläche 12 wird entwickelt, indem e<
mit der Bürste aus der Entwicklermischung ir Berührung gebracht wird. Jede betreffende Entwicklereinheit
enthält diskret gefärbte Tonerpartikel, entsprechend dem Kompliment des Spektralbereiches dei
Lichtwellenlänge, die durch den Filter 21 hindurchgetreten ist, z. B. wird ein grün gefiltertes, elektrostatisches
latentes Bild sichtbar gemacht, indem grünabsorbierende Magenta-Tonerpartikel abgelagert werden, währenc
blaue und rote, latente Bilder mit gelben bzw Zyan-Tonerpartikeln entwickelt werden.
Die Trommel 10 wird danach zu einer Übertragungs
station D gedreht, in der das elektrostatisch auf dei fotoleitenden Oberfläche 12 anhaftende Tonerpulverbild
auf ein Blatt aus abschließendem Trägermaterial 44 übertragen wird. Das Trägermaterial 44 kann einfache;
Papier oder ein Blatt aus transparentem, thermoplastischem Material sein. Eine allgemein mit 46 bezeichnete
Übertragungswalze dreht das Trägermaterial 44 ir Richtung des Pfeiles 48. Die Übertragungswalze 46 isi
elektrisch auf ein Potential ausreichender Stärke unc Polarität vorgespannt, um elektrostatisch die Tonerpartikel
von der fotoleitenden Oberfläche 12 auf da: Trägermaterial 44 zu überführen. Die Übertragungswalze
46 ist so angeordnet, daß sie sich synchron mit dei
Trommel 10 dreht, d. h. die Übertragungswalze 46 unc die Trommel 10 drehen sich im wesentlichen mit dei
gleichen Winkelgeschwindigkeit und weisen im wesentlichen den gleichen Außendurchmesser auf. Da das
Trägermaterial 44 zur gemeinsamen Bewegung mit dei Übertragungswalze 46 längs eines rezirkulierender
Weges an der Übertragungswalze befestigt ist, könner nacheinanderfolgende Tonerpulverbilder von der fotoleitenden
Oberfläche 12 auf das Trägermaterial 44 ir zueinander überlagerter Ausrichtung übertragen werden.
Somit entsteht ein Mehrfarbentonerpulverbilc entsprechend der Färbung des Originals auf den:
Trägermaterial 44.
In F i g. 2 ist ein Lampenschlitten 78 dargestellt, vor
dem ein Paar Lichtquellen oder Lampen 26 getrager werden. Der Schlitten 78 ist so angeordnet, daß er läng!
der Platte 24 bewegt werden kann und auf diese Weise zunehmende Bereiche des darauf liegenden Originaldo
kumentes 25 beleuchtet. Ein passendes Riemenantriebs
system schiebt den Schlitten 78 in Richtung des Pfeile:
go zum Abtasten aufeinanderfolgender Bereiche de;
Dokumentes 25 und zurück in Richtung des Pfeiles 82 ir seine Ausgangsstellung. Die Scheibe 22 ist drehbar an
Druckmaschinenrahmen zwischen dem Schlitten 78 unc der Platte 24 angeordnet. Wenn daher der Schlitten 7(
vor Beginn des Abtastzyklus in Ausgangsstellung steht wird die Scheibe 22 um einen Teil gedreht, so daß du
Lichtquelle 26 eine der in der Scheibe angeordneter Proben neutraler Dichte beleuchtet. In Fig. 1 isi
beispielsweise die Probe 32 in Beleuchtungsstellung dargestellt. Die Lichtquelle 26 verbleibt stationär, wenn
sich die Trommel 10 dreht, so daß ein der Probe entsprechendes, elektrostatisches, latentes Bild mit
einer der Proben entsprechenden Dichte auf der fotoleitenden Oberfläche 12 aufgezeichnet wird.
In F i g. 3 sind die Entwicklereinheiten 38, 40, 42, die
Sonde 28 und die Trommel 10 dargestellt. Die Sonde 28 ist am Maschinenrahmen befestigt und zwischen der
Belichtungsstation B und der Entwicklungsstation C angeordnet. Die Sonde 28 befindet sich innerhalb des
Traggehäuses der Maschine und ist so angebracht, daß sie das elektrostatische, latente, auf der fotoleitenden
Oberfläche 12 aufgezeichnete Probenbild erfaßt. Ein Lichtbild der Probe neutraler Dichte wird auf die
geladene, fotoleitende Oberfläche geworfen und schafft darauf ein elektrostatisches, latentes Probenbild. Dieses
elektrostatische, latente Probenbild wird durch die Sonde 28 erfaßt. Die Maschinenlogik ist so angeordnet,
daß während jedes Druckzyklus ein Signal erzeugt wird, wodurch die Bildung des elektrostatischen, latenten
Probenbildes einsetzt. In der Praxis wird das Signal dann erzeugt, wenn die Lichtquelle 26 sich vor dem
Abtasten des Originaldokumentes 25 in ihrer Ausgangsstellung befindet. Eine für das elektrostatische, latente
Probenbild kennzeichnende Spannung wird durch die Sonde 28 und mittels eines elektrischen Schaltkreises
zur Schaffung eines elektrischen Ausgangssignals verarbeitet, das die Spannungsquelle oder die variable
Energiespeisung 84 regelt. Die Energiespeisung 84 ist wirkungsmäßig mit den Entwicklerwalzen 86,88 bzw. 90
für die entsprechenden Entwicklereinheiten 38, 40 und 42 verbunden. Sie regelt das elektrische, an den
betreffenden Entwicklerwalzen 86, 88 und 90 angelegte Potential. Auf diese Weise wird jede Entwicklerwalze
selektiv mit einem Potential vorgespannt, das im wesentlichen identisch ist mit dem geeigneten Potential
des elektrostatischen, latenten Probenbildes auf der fotoleitenden Oberfläche 12. Somit liegt das Entwicklerwalzenpotential
zwischen dem Potential der beaufschlagten und nicht beaufschlagten Zonen auf der
fotoleitenden Oberfläche 12. Das durch die Maschinenlogik geschaffene Potential hat einen Impuls ausreichender
Dauer, um den Antrieb des Lampenschlittens 78 abzuschalten, wenn sich die Lichtquelle 26 in ihrer
Ausgangsstellung befindet. Dadurch kann die Scheibe 22 teilungsmäßig so geschaltet werden, daß eine Probe
neutraler Dichte durch die Lichtquelle 26 beleuchtet wird. Das sich ergebende Lichtbild wird auf die sich
bewegende fotoleitende Oberfläche zur Ausbildung des latenten, elektrostatischen Probenbildes geworfen.
Nach Ausbildung des latenten, elektrostatischen Probenbildes wird durch die Maschinenlogik ein zweiter
Impuls ausreichender Dauer erzeugt und hierdurch das Antriebssystem des Schlittens 78 so aktiviert, daß die
Lichtquelle 78 zunehmende Bereiche des Dokumentes 25 während ihrer Bewegung beleuchtet. Hierdurch
entsteht ein elektrostatisches einfarbiges, latentes Bild auf der fotoleitenden Oberfläche 12, nachdem das
entsprechende elektrostatische, latente Probenbild darauf aufgezeichnet wurde. Da die Trommel 10 das
elektrostatische, aufgezeichnete, latente Probenbild dreht, gelangt es in den Bereich der Sonde 28. Die Sonde
28 erfaßt das Potential des elektrostatischen, latenten Probenbildes und erzeugt ein dafür kennzeichnendes
Spannungssignal.
Nach Fig.4 wird das von der Sonde 28 stammende
Spannungssignal durch einen Verstärker 92 mit der Verstärkung 1 verarbeitet. Ein passender Verstärker mi
einer hohen Impedanz kann in Verbindung mit dei erfindungsgemäßen Sonde verwendet werden. Dei
elektrische Auslaß des Verstärkers 92 wird über zwe nachfolgende Verstärkerstufen 94 und 96 geleitet unc
dann einer Halteschaltung mit einem Verstärker 9f hoher Impedanz mit einer Verstärkung 1 und einerr
Kondensator 100 zugeführt. Das Signal wird jedoch zi Anfang durch den normalerweise offenen Kontakt 102
ι ο daran gehindert, zum Haltestromkreis zu gelangen.
Wie in F i g. 4 gezeigt, enthält die Sonde 28 ein vor
einem Isolator 106 umgebenes Fühlglied 104. Der Isolator 106 besteht vorzugsweise aus einem Material
das auf Feuchtigkeitsänderungen elektrisch nicht anspricht und so funktioniert, daß ein hoher Widerstand
zwischen Sonde und der Erde vorliegt. Um den Isolator 106 ist ein leitendes Schutzschild 108 angeordnet, wobei
der Ausgang des Verstärkers 92 an das Schild 108 zurückgeführt wird. Dadurch verbleibt das Schild 108
beim selben Potential wie der Verstärker 92 und werden Leckströme vom Fühlglied 104 zur umgebenden
elektrischen Erde verringert. Die Maschinenlogik enthält vorzugsweise eine geeignete Schaltung, um den
Kontakt 100 zur angepaßten Zeit zu schließen. Die Probenspannung wird damit über den Verstärker 98
hoher Impedanz und mit einer Verstärkung 1 angelegt.
Durch Schließen des Kontaktes 102 entstehen zwei diskrete Bedingungen.
Zu Anfang wird das erfaßte Potential des elektrostatisehen,
latenten Probenbildes über den Verstärker 98 angelegt und nachfolgend der Kondensator 100 im
Haltestromkreis auf das Potential des Probenbildes aufgeladen. Das Ende des Signals der Maschinenlogik,
nachdem das elektrostatische, latente Probenbild die Sonde 28 passiert hat, führt dazu, daß der Kontakt 102 in
seine normalerweise offene Stellung zurückgelangt. Das Potential des elektrostatischen, latenten Probenbildes
wird jedoch im Kondensator 100 gespeist und weiter über den Verstärker 98 abgelegt. Wegen der hohen
Impedanz des Verstärkers 98 wird während der Halteperioden ein relativ konstanter Auslaß aufrecht
erhalten, bis das nachfolgende, erneute Schließen der Kontakte 102 ein neues Potential des elektrostatischen,
latenten Probenbildes schafft. Diese Auslaßspannung wird der Energiespeisung 84 nach F i g. 3 zugeführt, die
dessen Ausgangsspannung im wesentlichen so lange konstant hält, bis das nächste Probensignal empfangen
wird. Falls das Potentialniveau des nächsten elektrostatischen, latenten Probenbildes von dem des ersten
abweicht, wird der Kondensator 100 über den Kontakt 102 und den Stromkreis des Verstärkers 96 auf das neue
Potential wieder aufgeladen. Das neue Potential des elektrostatischen, latenten Probenbildes wird über den
Halteverstärker 98 mit hoher Impedanz angelegt und der Kondensator 100 auf diese neue Spannung
aufgeladen. Die Ausgangsspannung wird einem Hochspannungsverstärker 110 für die Energiespeisung
zugeführt, der den Spannungsausgang von der Energiespeisung 84 im wesentlichen so lange konstant hält, bis
das nächste Signal empfangen wird. Am Ende der Probenperiode öffnet sich der Kontakt 102 wieder und
der Halteschaltkreis steht in Wartestellung für die nächste Probe. Aus dem Vorausgehenden wird daher
deutlich, daß diese Art der Anordnung es ermöglicht, daß die vorliegende Vorrichtung sowohl eine Abnahme
als auch einen Anstieg des Potentials des elektrostatischen, latenten Probenbildes auf der fotoleitenden
Oberfläche 12 erfaßt, während im wesentlichen
gleichzeitig damit ein kontinuierliches Steuersignal geschaffen wird, um das an die Entwicklerwalzen 86,88
und 90 der betreffenden Entwicklereinheiten 38,40 und 42 angelegte Potential zu regulieren.
Obschon die Erfindung in Verbindung mit einem einzigen Satz aus drei Proben neutraler Dichte
beschrieben wurde, ist die Erfindung nicht notwendigerweise hierauf begrenzt. Vielmehr kann eine Vielzahl von
derartigen Sätzen vorgesehen werden, wobei jeder Satz
10
einem· vorgeschriebenen Satz von Bedingungen entspricht
und spezifische Dichten hat, um die gewünschten Kopiecharakteristika zu erhalten. Weiter wurde die
Erfindung unter Anwendung einer Scheibe beschrieben. Für den Fachmann ist es jedoch klar, daß die Proben
neutraler Dichte auf irgendeinem passenden und entsprechend teilungsschaltbaren Träger, z. B. einem
endlosen Förderriemen, angeordnet werden können.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
Claims (7)
1. Einrichtung zur Steuerung des Potentials der Entwicklerelektrode zum Entwickeln eines aufgelichteten, latenten, elektrostatischen Farbauszugsbildes einer Vorlage derart, daß beim Übersteigen
eines Mindestpotentials auf dem fotoleitfähigen Aufzeichnungsträger Toner abgelagert wird und die
Potentialhöhe der Entwicklerelektrode in Abhängigkeit von der Veränderung der elektrischen Eigenschaften des fotoleitfähigen Aufzeichnungsträgers
eingestellt wird, dadurch gekennzeichnet, daß, zur Ermittlung des erforderlichen Mindestpotentials, in einem Beleuchtungsbereich eine Neutralprobe mit definierter Dichte, von der durch
Projektion auf den geladenen Aufzeichnungsträger das Mindestpotential erzeugt wird, vorgesehen ist,
und daß zur Feststellung des Mindestpotentials und zur Einstellung der Entwicklerelektrode auf dieses
Mindestpotential eine Sensorschaltung vorgesehen ist
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Vielzahl voneinander getrennte
Proben (32,34,36) neutraler Dichte vorgesehen sind, von denen jede eine definierte Dichte aufweist
3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß jedes jeweils eine Probe repräsentierendes, unabhängigges, latentes, elektrostatisches
Bild auf die geladene fotoleitende Oberfläche (12) speicherbar ist
4. Einrichtung nach den Ansprüchen 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein indexierbarer
Träger (22) vorgesehen ist, auf dem jede Probe (32, 34, 36) angebracht ist, und daß die Proben
nacheinander auf die Belichtungs- und Projektionseinrichtung (26) einstellbar sind.
5. Einrichtung nach den Ansprüchen 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Vielzahl von
Neutralproben definierter Dichte eine erste Probe (32) für ein latentes elektrostatisches grünes
Auszugsbild, eine zweite, von der ersten Probe entfernt liegende Probe (34) für ein latentes
elektrostatisches rotes Auszugsbild und eine von den beiden anderen Proben entfernt liegende dritte
Probe (36) für ein latentes elektrostatisches blaues Auszugsbild aufweist
6. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Sensorschaltung eine Einrichtung
(30) zum Erzeugen eines für das entsprechende, durch einen Sensor (28) festgestellte und zur
Regulierung einer Entwicklerspannungseinrichtung (84) aufweist, die mit der Entwicklervorspannungseinrichtung (84) und dem Sensor (28) elektrisch
verbunden ist.
7. Einrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die das Signal erzeugenden Einrichtung (30) Bestandteile (92, 94, 96, 102) für die
periodische Überprüfung des vom Sensor erfaßten Probenbildpotentials auf der geladenen fotoleitenden Oberfläche und eine Schalteinrichtung (100,98,
110) zur Bildung eines kontinuierlichen, das Probenbildpotential kennzeichnenden Ausgangssignals vorgesehen ist.
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