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DE2411513A1 - Schmiervorrichtung fuer brennkraftmaschinen - Google Patents

Schmiervorrichtung fuer brennkraftmaschinen

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Publication number
DE2411513A1
DE2411513A1 DE2411513A DE2411513A DE2411513A1 DE 2411513 A1 DE2411513 A1 DE 2411513A1 DE 2411513 A DE2411513 A DE 2411513A DE 2411513 A DE2411513 A DE 2411513A DE 2411513 A1 DE2411513 A1 DE 2411513A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
fuel
oil
mixing valve
lubricant
line
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE2411513A
Other languages
English (en)
Inventor
Siegfreid Dipl Ing Bargenda
Gerd Reinhardt
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Audi AG
Original Assignee
Audi NSU Auto Union AG
Audi AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Audi NSU Auto Union AG, Audi AG filed Critical Audi NSU Auto Union AG
Priority to DE2411513A priority Critical patent/DE2411513A1/de
Publication of DE2411513A1 publication Critical patent/DE2411513A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01MLUBRICATING OF MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; LUBRICATING INTERNAL COMBUSTION ENGINES; CRANKCASE VENTILATING
    • F01M3/00Lubrication specially adapted for engines with crankcase compression of fuel-air mixture or for other engines in which lubricant is contained in fuel, combustion air, or fuel-air mixture
    • F01M3/02Lubrication specially adapted for engines with crankcase compression of fuel-air mixture or for other engines in which lubricant is contained in fuel, combustion air, or fuel-air mixture with variable proportion of lubricant to fuel, lubricant to air, or lubricant to fuel-air-mixture
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B75/00Other engines
    • F02B75/02Engines characterised by their cycles, e.g. six-stroke
    • F02B2075/022Engines characterised by their cycles, e.g. six-stroke having less than six strokes per cycle
    • F02B2075/025Engines characterised by their cycles, e.g. six-stroke having less than six strokes per cycle two

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Lubrication Of Internal Combustion Engines (AREA)

Description

  • Schmiervorrichtung für Brennkraftmaschinen Die Erfindung bezieht sich auf eine Schmiervorrichtung für Brennkraftmaschinen, bei der dem Kraftstoff vor Eintritt in den Vergaser oder einer Einspritzvorrichtung Schmiermittel in Abhängigkeit von Betriebsparametern der Maschine über ein Dosier- und Mischventil zugeführt wird.
  • Schmiervorrichtungen der genannten Art haben hauptsächlich den Zweck, unter dem Einfluß verschiedener Betriebsparameter dem Kraftstoff zur Schmierung des Triebwerkes Schmiermittel beizumischen. Man hat bei bekannten Schmiervorrichtungen auf verschiedene Art und Weise versucht, die Zumischung mittels einzelner oder mehrerer Betriebsparameter bzw. Betriebskenngrößen zu steuern oder zu beeinflussen. So ist unter anderem eine Schmiervorrichtung bekannt, bei der dem Triebwerk mit dem Kraftstoff Schmiermittel in einem von der Drosselklappenstellung abhängigem Verhältnis gemischt zugeführt wird, wobei eine Schmierölpumpe mit verstellbarem Hub Über ein Gestänge betätigt wird. Bei einer anderen bekannten Schmiervorrichtung wird das Schmiermittel unter Berücksichtigung der Außentemperatur und entsprechend der Betriebstemperatur der Maschine in einem besonderen Behälter erwärmt und dem Kraftstoff zu&emischt oder in einer besonderen Vorwärmvorrichtung vor dem Anlaß-Vorgang elektrisch angewärmt. Es ist weiterhin eine Schmiervorrichtung bekannt, bei der die Zumischung von Schmier mittel zum Kraftstoff in Abhatngigkeit von der Drehzahl unter Verwendung eines zusätzlichen Fliehkraftreglers durchgeführt wird. Nachteilig ist dabei, daß diese bekannten Sefrniervorrichtungen zur Erzielung des gewünschten Mischungsverhältnisses in ihrer Bauweise aufwendige Zusatzeinrichtungen, wie Heizvorrichtungen, Zusatzbehälter, Fliehkraftregler, Übertragungsgestänge, erfordern und nicht alle Betriebskenngrößen bzw.
  • -parameter in einer gemeinsamen Anordnung berücksichtigen können. Dabei ist es nicht möglich, daß bei allen Betriebszuständen die richtige Schmiermittelmenge, also weder zu viel noch zu wenig, zugeführt wird. Es hat sich ferner gezeigt, daß die mechanischen Gestänge infolge des notwendigen Spieles zwischen den Gelenken die Übertragung der Bewegung verzögern und außerdem einer gewissen Abnutzung unterliegen und verbogen werden können, so daß sich für die Schmieröl zufuhr der Schmiervorrichtungen Ungenauigkeiten ergeben können. Darüber hinaus erfordern diese Gestänge, da sie meist mit dem Gasgestänge verbunden sind, einen zusätzlichen Kraftaufwand bei der Betätigung des Gaspedals.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe.zugrunde, eine Schmiervorrichtung der eingangs genannten Art zu schaffen, die unter Einbeziehung aller wichtigen Betriebsparameter eine genaue Anpassung der Schmiermitteldosierung an die Betriebs zustände der Brennkraftmaschine gewShrleistet.
  • Die Aufgabe wird erfindung.sgemäß gelöst durch ein elektromagnetisch betätigbares Dosier- und Mischventil, einen das Dosier-Mischventil 1 steuernden Schaltkreis und einen den Schaltkreis steuernden monostabilen Multivibrator, ei der monostabile Multivibrator elektrische Signale entsprechend der Drehzahl, der Drosselklappenstellung, der lternperatur und des Öldruckers der Maschine empfängt und in Rechteckstromimpulse zur Betätigung des Dosier- und Mischventiles umwandelt, deren Dauer die Öffnungszeit des Dosier- und Mischventiles bestininIt.
  • Durch die vorgeschlagene Regelung der Schmieröldosierung, bei der ein Dosier- und Mischventil unter Einbeziehung aller wichtigen Betriebsparameter der Brennkraftmaschine elektrisch gesteuert wird, wird der Maschine Kraftstoff und Schmiermittel in einem den jeweiligen Betriebs zuständen der Maschine entsprechenden günstigen und optimalen Mischungsverhältnis praktisch verzögerungsSrei zugeSUlrt.
  • Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß mechanische Vorrichtungen und Ubertragungselemente weitgehend entfallen, da die vorgeschlagene Schmiereinrichtung im wesentlichen aus dem elektromagnetischen Dosier- und Mischventil und der elektronischen Regeleinrichtung besteht.
  • Die erfindungsgemäße Schmiervorrichtung ist vorzugweise so gestaltet, daß der monostabile Multivibrator zwei die elektrischen Signale empfangende Eingänge aufweist, wobei der eine Eingang an einem Fühler zur Erfassung der Drehzahl, und der andere Eingang an einem Summenschaltkreis angeschlossen ist, welcher vler mit Je einem Fühler verbundene Eingänge aufweist, wobei ein Fühler zur Erfassung der Drosselklappenstellung, ein Fühler zur Erfassung der öltemperatur, ein weiterer, mit einem Sprungkontaktschalter vsrbundener Fühler zur Erfassung einer einen festgelegten Wert erreichenden bltemperatur. und ein mit einem Sprungkontaktschalter verbundener Fühler zur Wahrnehmung des Öldruckes vorgesehen ist, und daß der monostabile Multivibrator einen aus dem Signal der Drehzahl und mindestens einem der anderen Signale gebildete. Steuerimpulse abgebenden Ausgang autxeist, der mit dem Schaltkreis zur Betätigung des Dosier- und Mischventils verbunden ist.
  • Bei dieser Art der vorgeschlagenen Regelung können im monostabilen Multivibrator vom Fühler zur Erfassung der Drehzahl drehzahlabhängige elektrische Signale erzeugt werden, die allgemein als Frequenzmodulation bekannt sind, während die von den Fühlern der Drosselklappenstellung, der Temperatur sowie des öldrucks festgestellten und über den Summenschaltkreis zusammengefaßten und eingegebenen Betriebszustände bzw. -bedingungen einer sogenannten lmpulsbreitenmodulation entsprechen. Gemäß der Funktion eines monostabilen Multivibrators können daher in die durch die Frequenzmodulation erzeugte Periodendauer sogenannte und entsprechend der Impulsbreitenmodulationen erzeugte Rechteckimpulse eingefügt werden, die als Steuerimpulse für das Dosier- und Mischventil vorgesehen sind. Die Offnungsdauer des Dosier-und Mischventils kann daher direkt von der Impulsbreite des RechteckSmpulses beeinflußt werden.
  • Wenn sich beispielsweise eine Brennkraftmaschine in einem Betriebszustand befindet, der eine geringe Schmiermittelmenge erfordert, so kann die hierzu entsprechend kurze Offnungsdauer des Dosier- und Mischventils von einer geringen Impulsbreite des Rechteckimpulses des monostabilen Multivibrators erreicht werden. Eine geringe Impulsbreite kann sich bei der vorgeschlagenen Anordnung dann ergeben, wenn die mit dem Summenschaltkreis verbundenen Fühler mit ihrem Widerstand voll am Summenschaltkreis anliegen, was rechnerisch durch die Formel .1 1 1 1 1 RGes. ES R14 R15 R16 ausgedrückt wird. Da die Verbindung der Fühler mit dem Summenschaltkreis als Parallelschaltung anzusehen ist, wird der Gesamtwiderstand der anliegenden Fühler bekanntlich niedriger und erzeugt somit im monostabilen Multivibrator einen Rechteckimpuls von geringerer Impulsbreite. Wenn dagegen einer Brennkraftmaschine eine größere Schmiermittelmenge zugeführt werden muß, so wie es beispielsweise bei höherer Last in entsprechender Stellung der Drosselklappe der Fall ist, dann-wird der Fühler zur Erfassung der Drosselklappenstellung in einem solchen Sinne verändert, daß sich der Gesamtwiderstand erhöht und die sich unmittelbar ergebende größere Impulsbreite eine längere Offnungsdauer des Dosier- und Mischventils -bewirkt. Eine größere Schmiermittelmenge wird aber auch bei niedriger Temperatur einer Brennkraftmaschine notwendig; infolge dessen kann der Fühler zur Erfassung der O'temperatur in diesem Betriebszustand ebenso eine den Gesamtwiderstand erhöhenden Einfluß haben. Zur Beherrschung einesSextrem unterschiedlichen Temperaturbereichs kann der mit einem Sprungkontaktschalter verbundene Fühler zur Erfassung einer einen festgelegten Wert erreichenden bltemperatur, z.B. bei niedrigen Außentemperaturen und hierdurch starker Abkühlung der Brennkraftmaschine, den Sprungkontaktschalter öffnen und somit ebenfalls den Gesamtwiderstand erhöhen oder eine zusätzliche Erhöhung des Widerstandes bewirken. Die beiden Fühler zur Erfassung der Öltemperatur können zweckmäßigerweise so aufeinander abgestimmt werden, daß bei einer Abkühlung der Brennkraftmaschine zunächst der erstgenannte Fühler in Funktion tritt und erst danach bei weiterer Abkühlung der Brennkraftmaschine der andere Fühler anspricht und den Sprungkontaktschalter ZU einer zusätzlichen Erhöhung des Gesamtwiderstandes öffnet. Schließlich kann der mit dem Sprungkontaktschalter verbundene Fühler zur Wahrnehmung des Cldruckes den Sprungkontaktschalter öffnen, wenn infolge fallender Drehzahl der Brennkraftmaschine der Vordruck des Schmiermittels zurtickgeht und daher zur Korrektur des Mischungsverhältnisses im Dosier- und rischventil eine größere Schmiermittelmenge zugeführt werden muß.
  • Die Wirkungsweise der einzelnen FUhler, welche die wichtigsten Betriebszustände und -bedingungen, wie Drehzahl, Drosselklappenstellung, Motortemperatur und Öldruck, feststellen, in denen eine geregelte Schmiermitteldosierung erforderlich ist, kann derart aufeinander abgestimmt und zueinander ausgelegt werden, daß der daraufhin im monostabilen Multivibrator erzeugte Steuerimpuls in einem solchen Sinn auf das Dosier- und Mischventil wirkt, daß ohne jegliche zeitliche Verzögerung ein den Dedarf der Brennkraftmaschine entsprechendes Schmiermittel-Kraftstoff-Gemisch hergestellt wird.
  • Um eine wirkungsvolle Umsetzung der elektrischen Signale zu erreichen, kann der die Steuerimpulse des monostabilen Multivibrators aufnehmende Schaltkreis einen das el ektromagnetische Dosier- und Mischventil betätigenden elektrischen Verstärker aufweisen.
  • Für die Zumischung von Schmiermittel zum Kraftstoff kann das elektromagnetische Dosier- und Mischventil als ein Magnetventil ausgebildet sein, im stromdurchflossen Zustand die Mündung einer Schmierölleitung öffnet, die mit einer Kraftstoffleitung verbunden ist1 Bei dieser Ausführung wird einem ständigen Kraftstoffluß Je nach den Erfordernissen durch eine mehl oder weniger lange Öffnungsdauer eine entsprechende Schmiermittelmenge zugeführt.
  • Es ist auch eine weitere Ausführung denkbar, die vorsieht, daß das elektromagnetische Dosier- und Nischventil ein Schiebergehäuse aufweist, das mit Je einer Zuführungsleitung für Kraftstoff und Schmiermittel und einer gemeinsamen Ausgangsleitung für Kraftstoff-Schmiermittel-Gemisch versehen ist, wobei im Schiebergehäuse ein elektromagnetisch betätigbarer Schieber angeordnet ist, welcher sm stromlosen oder stromdurchflossenen Zustand die Kraftstoffzuleitung mit der Ausgangsleitung verbindet und im stromdurchflossenen oder stromlosen Zustand die Schmiermittel zuleitung mit der Ausgangsleitung verbindet. Durch das vom Schieber ausgeführte wechselweise offenen bzw. SchlieBen der beiden Zuführungs leitungen kann je nach einer entsprechenden Wahl der Frequenz ein besonders guter Mischungseffekt des Kraftstoffes mit dem Schmiermittel erreicht werden.
  • Weitere Einzelheiten und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung in Verbindung mit der Zeichnung, in der ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt ist. Es zeigt: Fig. 1 eine schematische Gesamtanordnung einer erfindung gemäßen Schmiervorrichtung für Brennkraftmaschinen, Fig. 2 ein schematisches Blockschaltbild der elektronischen Regelung gemäß der Anordnung aus Fig. 1, Fig. 3 ein Beispiel eines elektronischen Rechtecksignales für das Dosier- und Mischventll, Fig. 4 ein weiteres Beispiel eines elektronischen Rechl;ecksignales für das Dosier- und Mischventil, Fig. 5 ein Dosier- und Mischventil in einer schematisc n ersten Ausführungsform, Fig. ein Dosier- und Mischventil in einer schematischen zweiten Ausführungsform, Fig. 7 die Beziehung der zeitlichen Schmiermittelmenge zur Funktion der Drehzahl, Fig. 8 die Beziehung der zeitlichen Schmiermittelmenge zur Funktion der Drosselklappenstellung, Fig. 9 die Beziehung der zeitlichen Schmiermittelmenge zur Funktion der Schmiermitteltemperatur, und Fig. 10 die Beziehung der zeitlichen Schmiermittelmenge zur Funktion des Schmiermitteldruckes.
  • Es sei zunächst auf Fig. 1 Bezug genommen, in der die Gesamtanordnung der erfindungsgemaßen Schmiervorrichtung für eine Brennkraftmaschine mit Vergaserbetrieb schematisch dargestellt ist. Die erfindungsgemäße Schmiervorrichtung besteht dabei im wesentlichen aus einem elektromagnetischen Dosier- und Mischventil 1, an welchem aus einem Kraftstoffvorratsbehälter 2 über eine Kraftstoffpumpe 3 eine Kraftstoffleitung 4 und eine Schmierölleitung 5 münden. Vom Dosier- und Mischventil 1 führt eine Gemischleitung 6 zum Vergaser 7, der über ein Ansaugrohr 9 mit einer Brennkraftmaschine 10 verbunden ist. Die Brennkraftmaschine 10 weist eine Schmierölpumpe 11 auf, welche Schmieröl in die zum Dosier- und Mischventil 1 Sührende Schmierölleitung 5 fördert. Zur Erfassung der Drosselklappenstellung ist synchron zur Drosselklappenwelle 7' am Vergaser 7 ein Fühler 8 angeordnet. Außerdem ist an der Brennkraftmaschine 10 ein ZUndverteiler mit Unterbrecher 12 mit einem Fühler 13 zur Erfassung der Drehzahl, ein Fühler 14 zur Erfassung der Cltemperatur, ein weiterer, mit einem Sprungkontaktschalter verbundener Fühler 15 zur Erfassung einer Oltemperatur, sobald diese einen festgelegten Wert erreicht, und ein mit einem Sprungkontaktschalter verbundener Fühler 16 zur Wahrnehmung des Öldruckes angeordnet. Der Fühler 13 ist direkt und die Fühler 8, 14, 15 und 16 sind über einen Summenschaltkreis 19 an einem monostabilen Multivibrator 17 angeschlossen, der über einen Schaltkreis 18 mit dem Dosier-und Mischventil 1 verbunden. ist.
  • Um die Schmiermitteldosierung an die Betriebszustände anpassen zu können, werden die zur Regelung erforderlichen wichtigen Betriebsparameter durch die Fühler 8, 13, 14, 15 und 16 aufgenommen, wobei - wie auch in Fig. 2 gezeigt -der Fühler 13 zur Erfassung der Drehzahl aus einem Gerät besteht, das von der motorgetriebenen Welle des ZUndverteilers 12 beeinflußt wird, um ein elektrisches, drehzahlabhängiges Impulssignal I zu erzeugen, das im monostabilen Multivibrator 17 einen elektrischen Rechteckimpuls (Ti) ergibt. Der Fühler 8 zur Erfassung der Drosselklappenstellung besteht z,R, aus einem Potentiometer 8R zur Erzeugung eines elektrischen Analogsignales Ia entsprechend der Öffnung der Drosselklappe. Der Fühler 14 zur Erfassung der Öltemperatur besteht beispielsweise aus einem Thermistor 14R, der ein elektrisches Analogsignal Ib gemäß der Schmieröltemperatur erzeugt. Der Fühler 15 zur Erfassung der Schmieröltemperatur besteht z.B. aus einem Bimetallelement, das einen Sprungkontaktschalter 15S auslöst, sobald die Schmieröltemperatur einen festgelegten Wert erreicht, wodurch über einen Widerstand 15R ein elektrisches Signal Ic für eine bestimmte Schmieröltemperatur erzeugt wird. Der Fühler 16 zur Wahrnehmung des öldruckes besteht aus einem druckempfindlichen Gerät, wie z.B. einen Membranschalter 16S, der über einen Widerstand 16R ein Signal Id für den Öldruck erzeugt. Die von den Fühlern erfaßten elektrischen Signale Ia, Ib, Ic, Id werden über den Summenschaltkreis 19 zusammengefUlirt und vom monostabilen Multivibrator 17 aufgenommen. Der monostabile Multivibrator 17 modifiziert und kombiniert diese Signale gemeinsarn mit dem Signal. 1 und erzeugt einen elektrischen Steuerimpuls, welcher die Fördermenge von Schmiermittel durch das Dosier- und Mischventil auf solche Weise beeinflußt, daß diese einem optimalen Schmiermittel- und Kraftstoff-Verhältnis entspricht und eine derartige Mischung sicherstellt. Der elektronische Steuerimpuis wird von einem zwischengeschalteten Schaltkreis 18 in einen elektronischen Betätigungsimpuls umgewandelt, welcher das elektromagnetische Dosier- und Mischventil 1 entsprechend den von den Fühlern festgestellten Betriebskenngrößen bzw. Betriebsparametern zur Schmiermitteldosierung betätigt.
  • Bei dem in Fig. 2 gezeigten Blockschaltbild der elektronischen Regelung gemäß Fig. 1 ist dem monostabilen Multivibrator 17 unmittelbar an seinem Anschluß zur Erfassung der Signale Ia bis Id ein passiver Summenschaltkreis 19 zwischengeschaltet.
  • Beim Betrieb der Brennkraftmaschine erhält der monostabile Multivibrator 17 vom Fühler 13 entsprechend der Drehzahl der Maschine drehzahlabhängige Signale I und erzeugt proportional zur Frequenz der Drehzahl elektronische Rechteckimpulse Ti.
  • Entsprechend der Öffnung der Drosselklappe erzeugte der Fühler 8 ein Analogsignal Ia, das auf den Summenschaltkreis 19 gegeben wird. Ebenso erhält der monostabile Multivibrator 17 ein Analogsignal Ib und ein Signal Ic vom Fühler 14 und 15 entsprechend der Schmieröltemperatur der Maschine und erzeugt je ein elektronisches Signal, das auf den Summenschaltkreis 19 geben wird. Auf gleiche Weise erhält der monostabile Mul.tivibrator 17 ein Signal Id vom FUhler 16 entsprechend dem Öldruck der Maschine, das ebenfalls an den Summenschaltkreis 19 gegeben wird. Je nach den somit am Summenschaltkreis 19 anliegenden Widerständen SR, 14R, I5R und 16R erzeugt der monostabile Multivibrator 17 Rechteckverlaufe mit einer Periodendauer Ti, in welche Rechteckiitipulse ti eingefügt sind, deren Länge Je nach den von den an einer Stromquelle 20 liegenden Fühlern 8, 14, 15 und 16 festgestellten Betriebszuständen der Maschine variierten können. Diese auf solche Art erzeugten Rechteckimpulse werden im Schaltkreis 18 in die elektronische Betätigungsimpulse B umgewandelt.
  • In Fig. 3 und 4 sind zwei Beispiele eines BetStigungs impulses B dargestellt, der je nach den festgestellten Betriebsparametern der Brennkraftmaschine eine größere oder geringere Breite des vom monostabilen Multivibrators 17 erzeugten Rechteckimpulses ti aufzeigt. Der in Fig. 3 angegebene Rechteckimpuls wirkt sich daher auf das Dosier-und Nischventil 1 in einer kürzeren und der in Fig. 4 gezeigte Rechteckimpuls in einer längeren Öffnungsdauer aus.
  • Ergeben also die Betriebsparameter einen hohen Bedarf an Schmiermittel, so werden die einzelnen empfangenen Signale in Betätigungsimpulse B umgewandelt, die eine längere Offnungsdauer des Dosier-Mischventils 1 bewirken und etwa dem Rechteckimpuls in Fig. 4 entsprechen. Der Abstand Ti (Frequenzmodulation) zweier aufeinander folgenden Rechteckimpulse ist proportional der vom Fühler 13 abgenommenen Drehzahl, wogegen die Länge der Rechteckimpulse ti (Impulsbreitenmodulation) vom jeweiligen durch die Signale Ia - Id beeinflußten Widerstand am Summenschaltkreis 19 abhängig ist.
  • Das in Fig. 5 schematisch dargestellte Ausführungsbeispiel eines Dosier- schventils 1' setzt sich aus einem Ventilgehäuse 21 und einem Ventilkegel 22 zusammen, welcher mit einem Ventilsitz 23 zusammenwirkt. Am Schaftende des Vent kegels 22 ist ein Elektromagnet 24 angeordnet. Im stromdurchflossenen Zustand, d.h., unter dem Einfluß des Betätigungsimpulses B, wird der Ventilkegel 22 vom Ventilsitz 23 mehr oder weniger häufig abgehoben und gibt den Durchrluß des Schmiermittels entsprechend der zugeführten Frequenz und Impulsbreite frei, das durch die Schmierölleitung 5' gefördert wird. An der Mündung 25 trifft das Schmieröl auf den durch die Kraftstoffleitung 41 geförderten Kraftstoff und fließt als Kraftstoff-Schmieröl-Gemisch in der Gemischleitung 6' (zum nicht gezeigten Vergaser) weiter. Das -Dosier-und Mischventillr kann beispielsweise aber auch direkt in einem Vergaser angeordnet sein, wobei die Kraftstoffleitung 4' dem nach der hauptdüse liegenden Kanal und die Gemischleitung 6' dem mit dem Mischrohrträger im Ansaugrohr der Brennkraftmaschine verbundenen Kanal entsprechen.
  • Es ist auch mdglich, daß die Mündung 25 zwischen der Schwimmerkammer und der Hauptdüse in den Kraftstoff führenden Kanal mündet.
  • In Fig. 6 ist in schematischer Darstellung ein Dosier- und Mischventil 1" in einer zweiten Ausführungsform gezeigt, das sich aus einem Schiebergehäuse 26 und einem Schieber 27 zusammensetzt, der von einem auf seinem Schaftende angeordneten Elektromagnet 28 betätigbar ist. Im Schiebergehäuse 26 mündet eine Schmierölleitung 5" und eine Kraftstoffleitung 4"; zwischen beiden Zuftihrungsleitungen 4" und 5" liegt gegenüber die Öffnung der Gemischleitung 6. Wird durch den Betätigungsimpuls B der Schieber 27 vom Elektromagnet 28 in die strichpunktiert angegebene Stellung 27' gebracht, fließt durch die so gebildete Verbindung von der Schmierölleitung 5" Schmiermittel in die Gemischleitung 6". Im stromlosen Zustand nimmt der Schieber 27 die gezeigte Stellung ein und verbindet nunmehr die Kr'aftstoffleitung 4" mit der Gemischleitung 6".
  • Da der Betätigungsimpuls B unter dem Einfluß der Frequenz des Rechteckimpulses in derart rascher Folge pulsiert, kann bei diesem Beispiel ein besonders guter Mischeffekt erzielt werden. Das vorstehend in Fig. 6 gezeigte Dosier- und Mischventil 1" kann auf die gleiche Weise an einem Vergaser angeordnet werden, wie das in Fig. 5 beschriebene Dosier- und I4ischventil 1'.
  • Anstelle einer Anordnung der Gemischleitung 6, 6' bzw. 6" in Verbindung mit einem Vergaser kann bei einer Maschine mit Kraftstoffeinspritzung und Umlaufleitung oder mit REcklaufleitung zum Kraftstoffbehlilter die Gemischleitung 6, 6' und 6" bei Niederdruckeinspritzung unmittelbar vor dem Einspritzventil in der Stichleitung zu diesemangeordnet werden und bei Hochdruckeinspritzung mit Überlauf vor dem Saugraum der Einspritzpumpe unmittelbar im Saugraum münden. Die dem Kraftstoff zugeführte Schmiermittelmenge kann somit besonders schnell je nach Betriebszustand der Maschine mit dem Kraftstoff-Luft-gemisch wirksam werden.
  • Die in den Fig. 7, 8 9 und 10 gezeigten Diagramme stellen die Beziehung der zeitlichen Schmiermittelmengen V/t zu den Funktionen der Drehzahl, der Drosselkappenstelung, der Schmiermitteltemperatur und des Öldruckes dar, und zwar dergestalt, wie von den abgegebenen Signale Ia bis Id an den Summenschaltkreis 19 weitergegeben werden.
  • Fig. 7 zeigt die Beziehung zwischen der zeitlichen Schmiermittelmenge V/t und dem Signal I für die Drehzahl, wobei der Lineare Zusammenhang erkennbar ist. Die Steigung des Signals I kann durch entsprechende Dimensionierung der am Summenschaltkreis 19 wirksam Widerstände 8R, 14R, 15R und 16R verändert werden, so daß Signal I je nach den Erfordernissen eine der gestrichelt angegebenen Steigung einnehmen kann.
  • In Fig. 8 ist die Beziehung zwischen der zeitlichen Schmiermittelmenge V/t und dem Signal Ia gemäß der Drosselklappenstellung gezeigt, wenn das Potentiometer 8R eine lineare Abhängigkeit von der Drosselklappenstellung besitzt. In diesem Fall ist auch das Zusammenwirken von Schmiermittelmenge V/t und Drosselklappenstellung linear. Diese lineare Abhängigkeit kann abgewandelt werden in eine fallene (Ia') oder steigende (Ia") Funktion, wenn das Potentiometer 8R eine von der linearen Funktion abweichende Eigenschaft aufweist.
  • In Fig. 9 ist die Beziehung zwischen der zeitlichen Schmiermittelmenge V/t und dem Signal Ib gemäß der Öltemperatur gezeigt. Je nach dem, ob mit steigender Temperatur die Sehmiermittelmenge vergrößert oder verringert werden soll, kann ein Widerstand 14R mit positiven (PTC) oder negativen (NTC) Temperaturkoeffizienten verwendet werden, wodurch sich jeweils ein entsprechend dargestellter Zusammenhang zur Schmiermittelmenge V/t ergibt.
  • Aus Fig. 10 geht die Beziehung zwischen der zeitlichen Schmiermittelmenge V/t und dem Signal Id gemäß dem Öldruck hervor. Bei niedrigem Öldruck und somit geöffnetem Schalter 16S wird bei diesem Beispiel die Förderung einer größeren Schmiermittelmenge bewirkt, während durch das sprunghafte Schließen des Schalters 165 eine geringere Schmierölmenge gefördert wird.
  • Die in den Fig. 7, 8, 9 und 10 dargestellten Funktionen können je nach den Bedürfnissen der Brennkraftmaschine aufeinander abgestimmt, kombiniert und vernüft werden, um das jeweils optirnale Mischungsverhältnis von Kraftstoff mit Schrniermitte zu erzielen.
  • Die besonderen Merkmale der Erfindung, nämlich die Erfassung aller wichtigen Betriebsparameter, wie Drehzahl, Drosselklappenstellung, Schmieröltemperatur und Schmieröldruck, zeigen daß man mit verhältnismäßig geringen und rau.nsparenden Mitteln bei der vorliegenden Erfindung auf wirk-Same Weise die Schmiermitteldosierung einer Brennkraftsmaschine exakt regeln und unter allen vorkommenden Betriebsbedingungen ein optimales Schmiermittel-Kraftstoff-Gemisch herstellen kann, - Patentansprüche -

Claims (5)

  1. P a t e n t a n s p r ü c h e 1.) Schmiervorrichtung für Brennkraftmaschinen, bei der dem Kraftstoff vor Eintritt in den Vergaser oder eine Einspritzvorrichtung Schmiermittel in Abhängigkeit von Betriebsparametern der Maschine. über ein Dosier- und Mischventil zugeführt wird, g e k e n n z e i c h n e t durch ein elektromagnetisch betätigbares Dosier- und Mischventil einen das einen das Dosier- und Mischventil (1, 1', ilt) steuernden Schaltkreis (18) und einen den Schaltkreis (18) steuernden monostabilen Multivibrator (ln wobei der monostabile Multivibrator (17) elektrische Signale entsprechend der Drehzahl, der Drosselklappenstellung, der Oltemperatur und des Öldruckes der Maschine empfängt und in Rechteckstromimpulse zur Betätigung des Dosier- und Mischventils (1, 1', 1fl) umwandelt, deren Dauer die Öffnungszeit des Dosier- und Mischventils (1, 1 1") bestimmt.
  2. 2. Schmiervorrichtung für Brennkraftmaschinen nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, daß der monostabile Multivibrator (17) zwei die elektrischen Signale empfangende Eingänge aufweist, wobei der eine Eingang an einem Fühler (13) zur Erfassung der Drehzahl und der andere Eingang an einem Summenschaltkreis (19) angeschlossen ist, welcher vier mit je einem Fehler (8, 14, 15, 16) verbundene Eingänge aufweist, wobei ein Fühler (8) zur Erfassung der Drosselklappenstellung, ein Fühler (14) zur Erfassung der Oltemperatur, ein weiterer, mit einem Sprungkontaktschalter (15S) verbundener Fühler (15) zur Erfassung einer einen festgelegten Wert erreichenden Öltemperatur, und ein mit einem Sprungkontaktschalter (16S) verbundener Fühler (16) zur Wahrnehmung des Öldruckes vorgesehen ist, und daß der monostabile Multivibrator (17) einen aus dem Signal der Drehzahl und mlndestens einem der anderen Signale gebildete Steuerimpulse abgebenden Ausgang aufweist, der mit dem Schaltkreis (18) zur Betätigung des Dosier- und Mischventils (1, 1', 1") verbunden ist.
  3. 3. Schmiervorrichtung für Brennkraftmaschinen nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der die Steuerimpulse des monostabilen Multivibrators (17) aufnehmende Schaltkreis (18) einen das elektromagnetische Dosier- und Mischventil (1, 1', 1") betätigenden elektrischen Verstärker aufweist.
  4. 4. Schmiervorrichtung für Brennkraftmaschinen nach Anspruch. 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das elektromagnetische Dosier- und Mischventil (1 bzw 1') als ein die Mündung .(25) einer mit einer Kraftstoffleitung (4') verbundenen Schmierölleitung (5t3 im stromdurchflossenen Zustand öffnendes Magnetventil ausgebildet ist.
  5. 5. Schmiervorrichtung für Brennkraftmaschinen nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das elektomagnetische Dosier- und Mischventil (1 bzw. 1") ein mit Je einer Zuführungsleitung für Kraftstoff (4") und Schmiermittel (5") und einer gemeinsamen Ausgangsleitung (6") für Kraftstoff-Schmiermittel-Gemisch versehenes Schiebergehäuse (26) aufweist, in dem ein elektromagnetisch betatigbarer, als ein im stromlosen oder stromdurchflossenen Zustand die Kraftstoffzuleitung (4") mit der Ausgangsleitung (6") verbindender und im stromdurchflossenen oder stromlosen Zustand die Schmiermittelleitung (5") mit der Ausgangsleitung (6") verbindender Schieber (27) angeordnet ist.
DE2411513A 1974-03-11 1974-03-11 Schmiervorrichtung fuer brennkraftmaschinen Withdrawn DE2411513A1 (de)

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