DE2411305B2 - Rollenzaehlwerk fuer fortlaufende, insbesondere streckenmessung - Google Patents
Rollenzaehlwerk fuer fortlaufende, insbesondere streckenmessungInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Rollenzählwerk für fortlaufende, insbesondere Streckenmessung, welches aus in
einem Gehäuse auf einer gemeinsamen Antriebswelle angeordneten Zahlenrollen verschiedener Stellenwerte
besteht, die durch tangential zugeordnete Schaltritzel über ein Antriebsrad ihrem Stellenwert entsprechend
rotierend angetrieben sind und welches mit einer Vorrichtung zur Hinweisanzeige auf einen Betriebszustand,
insbesondere eines Kraftfahrzeuges wirkverbunden ist, die ein von einer Zahlenrolle höheren Stellenwertes
des Rollenzählwerks über ein Getriebe angetriebenes Anzeigemittel aufweist.
Aufbau und Funktion eines Rollenzählwerkes sind aus »Bauelemente der Feinmechanik« von Richter,
Voss, 5. Auflage, S. 465, 466 bekannt. Auch aus der DT-AS 19 57 602 ist ein Rollenzählwerk bekannt, ebenso
aus der deutschen Gebrauchsmusterschrift 19 60 897. Derartige Rollenzählwerke können beispielsweise als
Kilometerzähler in Kraftfahrzeugen angewendet werden und sind auch vielfach als Mehrfachrollenzählwerke
ausgebildet, d. h. sie besitzen ein integriertes zusätzliches Rollenzählwerk für Teilstreckenmessung,, welches
hierbei als sogenannter Tageskilometerzähler dient (DT-AS 11 15 062).
Es ist ferner eine mit Rollenzählwerken ausgerüstete
Vorrichtung zur Hinweisanzeige auf eine regelmäßig vorzunehmende Wartung, Inspektion od. dgl. von
Kraftfahrzeugen bekannt (DT-Gbm 18 77 253) bei welcher der Abgriff für ein Anzeigemittel an einer Zahlenrolle
höheren Stellenwertes eines Rollenzählwerkes abgenommen wird, wobei über ein dauernd von der Zahlenrolle
angetriebenes Schaltgetriebe nach einer bestimmten Umdrehung eines Schaltgetrieberades ein
Schaltschritt zur Betätigung des Anzeigemittels ausge-
löst wird. Schaltgetriebe und besonderes Anzeigemittel
machen die Vorrichtung aufwendig und teuer.
Aufgabe der Erfindung ist es diese Nachteile zu vermeiden und wegstreckenabhängige Betriebszustände,
insbesondere in Kraftfahrzeugen mit geringem baulichen Aufwand unter Vermeidung eigens zu diesem
Zweck konstruierter Anzeigemittel und Antriebe zuverlässig überwachbar zu machen und anzuzeigen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß mit Hilfe eines Rollenzählwerkes der eingangs genannten Art dadurch
gelöst, daß das Anzeigemittel in an sich bekannter Weise aus einem weiteren Rollenzählwerk besteht. Da derartige
Rollenzählwerke als handelsübliche Bauteile einfach in ihrem Aufbau und nicht teuer sind, wird praktisch
mit geringem Aufwand ein Anzeigemittel geschaffen, das eine zuverlässige Wegstreckenmessung ermöglicht.
Vorteilhaft weist hierbei das weitere Rollenzählwerk in an sich bekannter Weise Zahlenrollen auf, die
auf einer parallel zur Antriebswelle des ersten Rollenzählwerks in Lagerschilden des Gehäuses drehbar gelagerten
zweiten Antriebswelle angeordnet und ebenfalls in an sich bekannter Weise nach Art eines Zweizahngetriebes
durch tangential zugeordnete Schaltritzel ihrem Stellenwert entsprechend über das Antriebsrad rotierend
angetrieben sind, wobei das Antriebsrad des weiteren, zweckmäßig zwei Zahlenrollen unterschiedlichen
Stellenwertes aufweisenden Rollenzählwerks vorteilhaft mit dem Schaltritzel einer Zahlenrolle des Stellenwertes
»Eintausend« des ersten Rollenzählwerkes formschlüssig verbunden ist.
Hierdurch kann in einfacher Weise ein nach Ablauf einer größeren Wegstrecke, z. B. 30 000 Kilometer, auftretender
Betriebszustand, z. B. Verschleiß einer katalytischen Abgasentgiftungsanlage, angezeigt und eine
entsprechende Wartungshandlung veranlaßt werden.
Da das weitere Rollenzählwerk in vorteilhafter Ausbildung der Erfindung in an sich bekannter Weise rückstellbar
ausgebildet und mit einem durch eine Plombe gesicherten Betätigungsorgan für die Rückstellung versehen
ist, kann nach Vollzug der durch den angezeigten Betriebszustand ausgelösten Wartungshandlung eine
Rückstellung des Zählwerkes erfolgen. Zu diesem Zweck ist mit Vorteil ein freies Ende der Antriebswelle
des weiteren Rollenzählwerkes über ein Getriebe mit dem Betätigungsorgan wirkverbunden und die Antriebswelle
weist eine eine Drehbewegung in nur einer Drehrichtung (Rückstelldrehrichtung) gestattende
Sperrvorrichtung auf, welche vorteilhaft durch ein am anderen freien Ende der Antriebswelle angeordnetes
Richtgesperre gebildet ist.
Eine weitere vorteilhafte Ausbildung der Erfindung besteht darin, daß eine Kontaktzunge am Umfang
einer, insbesondere der höherwertigen Zahlenrolle des weiteren Rollenzählwerkes angreift, die einen elektrischen
Kontakt trägt, der mit einem Kontakt zur Auslösung einer lichtelektrischen oder akustischen Signalanzeige
bei Erreichung eines bestimmten Stellenwertes dieser Zahlenrolle zusammenwirkt. Hierbei kann
zweckmäßig die Kontaktzunge mit ihrem dem Kontakt entgegengesetzten freien Ende an der Gehäusewand
des Rollenzählwerkes befestigt und mit einem an der Zahlenrolle anliegenden Fühlglied versehen sein, welches
im Zahlenrollenstellenwertbereich zur Auslösung und Aufrechterhaltung der Signalanzeige in einer am
Zahlenrollenumfang befindlichen Ausnehmung ruht.
Als ein bevorzugtes Anwendungsgebiet für die Erfindung können Fahrzeuge, insbesondere Personenkraftfahrzeuge,
in Frage kommen. Diesbezüglich kann das erfindungsgemäße Rollenzählwerk vorteilhaft als Wegstreckenmesser
in einem Geschwindigkeitsmeßgerät (Tachometer) Anwendung finden, wobei die Zahlenrolle
höheren Stellenwertes des weiteren Rollenzählwerkes zweckmäßig den elektrischen Kontakt im Bereich
eines einen Grenzwert einer Fahrzeugbetriebsgröße entsprechenden Stellenwertes, z. B. dreißigtausend (Kilometer),
schließt oder aber in diesem Bereich mit einer im Sichtfeld des Geschwindigkeitsmeßgerätes sichtbaren
Farbmarkierung versehen ist. Eine solche Anwendung bringt den außerordentlichen Vorteil, daß zur
Überwachung und Anzeige von wegstreckenabhängigen Betriebszuständen ein ohnehin vorhandenes, meist
im Geschwindigkeitsmeßgerät integriertes Rollenzählwerk herangezogen oder aber zusätzlich ein solches
Rollenzählwerk in das Geschwindigkeitsmeßgerät eingegliedert werden kann, ohne daß es der Schaffung zusätzlicher
Überwachungsorgane für derartige Betriebszustände bedarf.
Die Erfindung ist an Hand eines Ausführungsbeispieles in den Zeichnungen dargestellt und anschließend
näher erläutert. Es zeigt
F i g. 1 eine Vorderansicht auf ein mit einem Rollenzählwerk
versehenes Geschwindigkeitsmeßgerät (Tachometer) mit einem weiteren Rollenzählwerk,
F ig. 2 eine Draufsicht auf die beiden Rollenzählwerke nach F i g. 1 in vergrößertem Maßstab,
F i g. 3 eine teilweise Darstellung des weiteren Rollenzählwerks teilweise im Schnitt nach Linie II I-111 in
F i g. 2 in vergrößertem Maßstab,
F i g. 4 eine Seitenansicht auf die Rollenzählwerke in
Pfeilrichtung IV in F i g. 2,
F i g. 5 eine Seitenansicht auf die Rollenzählwerke in Pfeilrichtung Vin Fig.2und
F i g. 6 eine perspektivische Darstellung des weiteren Rollenzählwerkes in vergrößertem Maßstab.
Ein in F i g. 1 allgemein mit 1 bezeichneter Tachometer besteht aus einem als Wegstreckenmesser ausgebildeten
Rollenzählwerk 2 und einem nicht näher dargestellten Geschwindigkeitsmesser üblicher Bauart. Vom
Geschwindigkeitsmesser ist die Skalenscheibe 3 mit dem bei 4 gelagerten Zeiger 5 ersichtlich. Ein weiteres
Rollenzählwerk 20 ist mit dem Rollenzählwerk 2 bei 6 wirkverbunden.
Das erste Rollenzählwerk 2 (F i g. 2) enthält eine Anzahl von mit Ziffern am Umfang versehenen Zahlenrollen
7, die drehbar auf einer durch ein Antriebsrad 8 von der Tachometersdhnecke 9 angetrieben, in Lagerschilden
10 gelagerten Welle 11 angeordnet und nach Art eines Zweizahngetriebes mit an gegenüberliegenden
Umfangsflächen befindlichen axial gerichteten Verzahnungen 12,13, mit z. B. zwanzig (12) bzw. zwei (13) Zähnen
versehen sind. In diese Verzahnungen greifen freidrehbeweglich auf einer gemeinsamen Welle 14 gelagerte
Ritzel 15 ein, von denen jeweils jeder zweite Zahn in axialer Richtung verkürzt ist, und treiben über
das Antriebsrad 8 die Zahlenrollen 7 an. Die Anordnung des Zählwerkes ist in bekannter Weise so getroffen,
daß die Wertigkeit der Zahlenrollen vom Antrieb 8 ausgehend steigt, d. h. die dem Antrieb unmittelbar benachbarte
erste Zahlenrolle 7 die Wertigkeit 0,1 (Kilometer) und die letzte Zahlenrolle 7 die Wertigkeit
10 000 (Kilometer) aufweist.
Das weitere, dem ersten Rollenzählwerk 2 analog aufgebaute Rollenzählwerk 20 besteht aus zwei rückstellbaren Zahlenrollen 21, 22, die auf einer in Lagerschilden 23, 23' des Tachometergehäuses drehbar gelagerten Welle 24 so angeordnet sind, daß sie in einer
Das weitere, dem ersten Rollenzählwerk 2 analog aufgebaute Rollenzählwerk 20 besteht aus zwei rückstellbaren Zahlenrollen 21, 22, die auf einer in Lagerschilden 23, 23' des Tachometergehäuses drehbar gelagerten Welle 24 so angeordnet sind, daß sie in einer
Drehrichtung frei drehbeweglich und in der anderen Drehrichtung gesperrt sind. Die Anordnung des weiteren
Rollenzählwerks 20 in bezug auf das erste Rollenzählwerk 2 ist so getroffen, daß der Antrieb des weiteren
Rollenzählwerks 20 von dem der Zahlenrolle 7 mit Wertigkeit 1000 zugeordneten Ritzel 15 des ersten Rollenzählwerkes
erfolgt, welches bei 15' (6 in F i g. 1) im Eingriff mit dem Antriebsritzel 25 des Rollenzählwerks
20 steht. Dieses Ritzel 25 ist an eine auf der Welle 24 drehbar gelagerte Hohlwelle 26 angeflanscht, die mit
einem flanschförmigen Ende 26' versehen ist, welches mit mehreren an seinem Umfang radial abgebogenen
Lappen 26" (F i g. 2,3) formschlüssig in die Verzahnung 27 der Zahlenrolle 21 eingreift und diese über ein
Richtgesperre synchron zur Drehbewegung der die Wertigkeit 1000 aufweisenden Zahlenrolle 7 des ersten
Rollenzählwerkes 2 antreibt. In gleicher Weise wie beim ersten Rollenzählwerk 2 erfolgt auch der Antrieb
von der Zahlenrolle 21 mit Hilfe der aus zwei Zähnen bestehenden Verzahnung 28 über ein am Lagerschild
23' auf einer Welle 29 fliegend gelagertes Ritzel 30 auf die Zahlenrolle 22 durch Eingriff in dessen Verzahnung
27'. Da jede Zahlenrolle rückstellbar ausgebildet ist, besteht sie aus zwei relativ zueinander drehbeweglichen
Teilen, deren an sich aus der deutschen Gebrauchsmusterschrift 19 60 897 bekannter Aufbau an Hand der
Zahlenrolle 21 in F i g. 3 nachfolgend erläutert wird:
Die am Umfang mit Ziffern versehene Zahlenrolle 21 weist zwischen ihrem Außenumfang und ihrer auf der
Welle 24 drehbeweglich angeordneten Nabe 21' eine ringförmige Ausnehmung auf, in welche eine an ihrem
Außenumfang die Verzahnung 27 aufweisende auf der Nabe 21' drehbeweglich gelagerte Zahnscheibe 21a
eingreift, welche mit einer Innenverzahnung 31 versehen ist, die mit einer an der Zahlenrolle 21 federnd und
schwenkbeweglich gelagerten Klinke 32 als Richtgesperre zusammenwirkt, während eine weitere innerhalb
der Zahlenrolle 21 diametral zur Klinke 32 schwenkbeweglich angeordnete Klinke 33 eine in der Nabe 21'
befindliche Ausnehmung 34 durchgreifend federnd in eine Längsnut 24' der Welle 24 eingreift und mit dieser
im Sinne eines weiteren zu dem innenverzahnten Richtgesperre gegensinnig wirkenden Richtgesperres
zusammenwirkt, so daß die Zahlenrolle nur in Fortschaltrichtung frei drehbeweglich ist. Ein drittes dem
Rollenzählwerk 20 zugeordnetes Richtgesperre befindet sich am das Lagerschild 23 durchdringenden freien
Ende der Welle 24 und besteht — wie die F i g. 2 und 4 zeigen — aus einem fest auf der Welle angeordneten
Sperrad 35 und einer am Lagerschild 23 bei 36 schwenkbar angelenkten, unter der Wirkung einer bei
37 eingehängten Zugfeder 38 in eine Rastnut des Sperrrades bei 35' kraft- und formschlüssig eingreifenden
Sperrklinke 39.
Am anderen Ende der Welle 24 ist ein Kronenrad 40 befestigt, das mit einem Zahnritzel 41 kämmt, welches
in einer bei 42 (F i g. 6) am Lagerschild 23' auskragend angeschraubten Platte 43 drehbar gelagert und mit
einem von außerhalb des Tachometers zugänglichen Bolzen 44 verbunden ist. Das freie Bolzenende trägt bei
44' eine normalerweise plombierte Schraube 45, um das Kronenradgetriebe (40, 41) zur Rückstellung des Zählwerkes
20 mit Hilfe eines Schraubenziehers drehen zu können.
Das Zählwerk 20 ist ferner mit einer elektrischen Kontakteinrichtung ausgerüstet, die aus einem an der
Platte 43 befestigten Kontaktstreifen 46 und einer an einer die Lagerschilde 23, 23' verbundenen Wand 23"
bei 47 federnd eingehängten Kontaktzunge 48 besteht.
Ein von der Kontaktzunge etwa rechtwinklig abgebogener Lappen 48' liegt am Umfang der Zahlenrolle 22
und zwar in einer Vertiefung eines sich über einen bestimmten Bereich des Umfanges erstreckenden Abschnittes
22' an. Das freie abgebogene Ende 48" der Kontaktzunge 48 befindet sich in geschlossener Kontaktstellung
mit dem ebenfalls abgebogenen, federnden freien Ende 46' des Kontaktstreifens 46. Ein Kabelschuh
49 überträgt über ein Kabel 50 den Massekontakt in geschlossener Kontaktstellung und schließt den
Stromkreis einer in der Skalenscheibe angeordneten Leuchtanzeige 51 (F i g. 1).
Die Wirkungsweise der Anordnung ist folgende: Das Rollenzählwerk 20 wird bei 15' von dem der Zahlenrolle
7 mit Wertigkeit 1000 zugeordneten Ritzel 15 des ersten Rollenzählwerks 2 angetrieben, so daß sich die
Zahlenrolle 21 synchron zu dieser Zahlenrolle 7 des ersten Rollenzählwerkes dreht, wobei die formschlüssige
Kraftübertragung vom Antriebsritzel 25 und der über die Lappen 26" fest mit ihm verbundenen Zahnscheibe
21a über das Richtgesperre (31, 32) auf die Zahlenrolle
21 erfolgt, welche ihrerseits mit ihrer Verzahnung 28 über das Ritzel 30 die folgende Zahlenrolle 22 synchron
zur letzten Zahlenrolle 7 mit Wertigkeit 10 000 im ersten Rollenzählwerk 2 antreibt. Es sei angenommen,
daß die Ausnehmung 22' am Umfang der Zahlenrolle
22 im Bereich der Ziffer drei dieser Zahlenrolle, also entsprechend dem Stellenwert 30 000 beginnt. Das bedeutet,
daß die mit ihrem Lappen 48' zunächst am Umfang der Zahlenrolle 22 anliegende Kontaktzunge 48
bei Erreichen einer dem Stellenwert 30 000 entsprechenden Wegstrecke des Rollenzählwerks in die Ausnehmung
22' fällt, die Kontakte 46' und 48" schließen und die Leuchtanzeige 51 auf der Skalenscheibe 3 aufleuchtet.
Es sei ferner angenommen, daß in diesem Moment irgendein Betriebszustand, z. B. der mögliche Verschleiß
eines Abgaskatalysators des Fahrzeuges, erreicht ist, der durch das Aufleuchten der Leuchtanzeige
51 angezeigt wurde und eine Erneuerung des betreffenden Aggregates erfordert. Die Rückstellung des RoI-lenzählwerkes
20 ist nach vollzogener Erneuerung des den Betriebszustand betreffenden Aggregates in einfacher
Weise mit Hilfe eines an der Schraube 45 (F i g. 3) anzusetzenden Schraubenziehers durch Drehung des
Kronenradgetriebes (40, 41) und somit der Welle 24 in Fortschaltrichtung möglich. Hierbei werden durch
Formschluß ihrer Richtgesperre (24', 33) und Freilauf ihrer Richtgesperre (31, 32) sowie des Richtgesperres
(35, 39) die Zahlenrollen 21, 22 in Fortschaltrichtung zurückgestellt, ohne daß das Rollenzählwerk 2 von die-
^0 ser Rückstellung mitbetroffen ist.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (12)
1. Rollenzählwerk für fortlaufende, insbesondere Streckenmessung, bestehend aus in einem Gehäuse
auf einer gemeinsamen Antriebswelle angeordneten Zahlenrollen verschiedener Stellenwerte, die durch
tangential zugeordnete Schaltritzel über ein Antriebsrad ihrem Stellenwert entsprechend rotierend
angetrieben sind, und welches mit einer Vorrichtung zur Hinweisanzeige auf einen Betriebszustand insbesondere
eines Kraftfahrzeugs wirkverbunden ist, die ein von einer Zahlenrolle höheren Stellenwertes
des Rollenzählwerks über ein Getriebe angetriebenes Anzeigemittel aufweist, dadurch gekennzeichnet,
daß das Anzeigemittel in an sich bekannter Weise aus einem weiteren Rollenzählwerk
(20) besteht.
2. Rollenzählwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das weitere Rollenzählwerk (20)
in an sich bekannter Weise Zahlenrollen (21, 22) aufweist, die auf einer parallel zur Antriebswelle
(11) des ersten Rollenzählwerkes (2) in Lagerschilden (23,23') des Gehäuses drehbar gelagerten zweiten
Antriebswelle (24) angeordnet und ebenfalls in an sich bekannter Weise nach Art eines Zweizahngetriebes
durch tangential zugeordnete Schaltritzel (30) entsprechend ihrem Stellenwert über das Antriebsrad
(25) rotierend angetrieben sind.
3. Rollenzählwerk nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Antriebsrad (25)
des weiteren Rollenzählwerkes (20) mit dem Schaltritzel (15) einer Zahlenrolle (7) des Stellenwertes
»Eintausend« des ersten Rollenzählwerkes (2) formschlüssig gekoppelt ist.
4. Rollenzählwerk nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das weitere Rollenzählwerk
(20) zwei Zahlenrollen (20, 21) unterschiedlichen Stellenwertes aufweist.
5. Rollenzählwerk nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das weitere Rollenzählwerk
(20) in an sich bekannter Weise rückstellbar ausgebildet und mit einem durch eine Plombe
gesicherten Betätigungsorgan (44, 45) für die Rückstellung versehen ist.
6. Rollenzählwerk nach Anspruch 3 und einem der übrigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß ein freies Ende der Antriebswelle (24) des weiteren Rollenzählwerks (20) über ein Getriebe (40,
41) mit dem Betätigungsorgan (44, 45) wirkverbunden ist und daß die Antriebswelle (24) eine eine
Drehbewegung iri nur einer Drehrichtung (Rückstelldrehrichtung) gestattende Sperrvorrichtung (35,
36,37,38,39) aufweist.
7. Rollenzählwerk nach den Ansprüchen 3 bis 6, gekennzeichnet durch ein am anderen freien Ende
der Antriebswelle (24) angeordnetes Richtgesperre (35,36,37,38,39).
8. Rollenzählwerk nach Anspruch 7, gekennzeichnet durch ein mit dem freien Antriebswellenende
(24) fest verbundenes Sperrad (35), in das eine am Gehäuselagerschild (23) angelenkte durch eine Feder
(38) gegen das Sperrad gehaltene Sperrklinke (39) formschlüssig eingreift.
9. Rollenzählwerk nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß eine Kontaktzunge (48) am Umfang einer, insbesondere der höherwertigeren Zahlenrolle (22)
des weiteren Rollenzählwerkes (20) angreift, die einen elektrischen Kontakt (48") trägt, der mit
einem Kontakt (46') zur Auslösung einer lichtelektrischen oder akustischen Signalanzeige (51) bei Erreichung
eines bestimmten Stellenwertes der Zahlenrolle zusammenwirkt.
10. Rollenzählwerk nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktzunge (48) mit ihrem
dem Kontakt entgegengesetzter, Ende (47) an der
ίο Gehäusewand (23") des Rollenzählwerks (20) befestigt
und mit einem an der Zahlenrolle (22) anliegenden Fühlglied (48') versehen ist, welches im Zahlenrollenstellenwertbereich
zur Auslösung und Aufrechterhaltung der Signalanzeige in einer am Zahlenrollenumfang
angeordneten Ausnehmung (22') ruht.
11. Anwendung eines Rollenzählwerkes nach den Ansprüchen 1 bis 10 in Fahrzeugen, insbesondere
Personenkraftfahrzeugen.
*>
12. Anwendung des Rollenzählwerkes nach den
Ansprüchen 1 bis 11 als Wegstreckenmesser in einem Geschwindigkeitsmeßgerät (Tachometer),
wobei die Zahlenrolle (22) höheren Stellenwertes des weiteren Rollenzählwerkes (20) den elektrisehen
Kontakt im Bereich eines einem Grenzwert einer Fahrzeugbetriebsgröße entsprechenden Stellenwertes,
z. B. dreißigtausend (Kilometer) schließt oder aber in diesem Bereich mit einer im Sichtfeld
des Geschwindigkeitsmeßgerätes sichtbaren Farbmarkierung versehen ist.
Priority Applications (3)
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| DE19742411305 DE2411305B2 (de) | 1974-03-09 | 1974-03-09 | Rollenzaehlwerk fuer fortlaufende, insbesondere streckenmessung |
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Applications Claiming Priority (1)
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Publications (2)
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Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
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Country Status (3)
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| BHV | Refusal |