DE2411114A1 - Eckumlenkung fuer fenster, tueren u. dgl. - Google Patents
Eckumlenkung fuer fenster, tueren u. dgl.Info
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Description
241Ί11Α
11 290 B/Ba
Firma
Gretsch-Unitas GmbH.
Baubeschlagfabrik
Baubeschlagfabrik
7257 Ditzingen
Eckumlenkung für Fenster, Türen und dgl.
Die Erfindung betrifft eine Eckumlenkung für mit einem Verschlußstangen-Kanal versehene Fenster, Türen und dgl.
wobei die Kanalöffnung an den Stirnflächen des Rahmens gelegen und der Kanal zumindest im Bereich der Eckumlenkung
wenigstens teilweise außen abgedeckt ist, mit einem schiebbar im Eckumlenkungsgehäuse oder dgl. geführten flexiblen
Kraft-Umlenkungsmittel. Bei Kanälen mit einem ü-förmigen
Querschnitt, also einer Bodenfläche und zwei darauf senkrecht stehenden im gegenseitigen Abstand angeordneten
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Wandflächen bereitet die Montage der Eckumlenkung keine Schwierigkeiten. Man steckt sie einfach auf und befestigt
sie mit Hilfe irgenwelcher, sich quer zur Aufsteckrichtung erstreckender Befestigungselemente, beispielsweise
Stifte oder Schrauben. Anders ist es hingegen, wenn sich die Nut bzw. der Kanal nach außen hin verengt oder außen
teilweise, eventuell sogar vollständig überdeckt ist. Dieser Kanalquerschnitt ist indessen bei modernen Penstern
üblich, deren Rahmen aus Profilstäben hergestellt werden die meist mit Gehrungsschnitten von meterlangen Stangen
abgetrennt und in geeigneter Weise miteinander verbunden werden. Die verschiedenen Kanäle, Kammern, Abdecklappen und
dgl. sind dabei von Anfang an vorhanden, so daß insoweit keinerlei Nacharbeit notwendig ist. Die vereinfachte
Rahmenherstellung erfordert indessen eine entsprechende Anpassung der Beschläge.
Somit ist das Ziel der vorliegenden Erfindung, eine Eckumlenkung der eingangs geschilderten Gattung zu schaffen,
die sich preiswert herstellen und problemlos montieren läßt.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird eine derartige Eckumlenkung
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vorgeschlagen, welche erfinaunr^:"enaii dadurch r;ekeniiseichnet
ist, aalt das .."clcumlenkunnspchr.use od. dgl.aus
zwei lösbar miteinander verbundenen Gehäuseteilen eebilaet ist, von denen das eine lediglich aus einer" der
gerade verlaufenden Schenkel besteht. Das bedeutet selbstverständlich,
daß es sich bei dera anderen Gehäuseteil um <5.en zweiten gerade verlaufenden Schenkel und das beide
Schenkel verbindende Bogenstück handelt. Letztere sind zweekm&^r *.?eise einstückig miteinander gefertigt.
Nachfolgend-wira unter dem Begriff "Eckumlenkungsgehäuse"
das das Eckumlenkungsmittel, also beispielsweise eine
Kette, ein flexibles Stahlband-und dgl. aufnehmende Bauteil
verstanden, das er findungs gemäß aus zwei Teilen besteht, die durch Gießen, Spritzen oder auf andere Weise
hergestellt werden können. Es kann sich also durchaus
auch um ein rohrartiges, käfigartiges oder ähnliches Gebilde handeln. Die beiden Enden des Eckumlenkungsmittels,
die mit den Schub-■oder Verschlußstangen gekuppelt werden, können in bekannter Weise durch geeignete Mittel in
"den beiden Teilen des Eckumlenkungsgehäuses gegen vollständiges
Herausziehen gesichert werden, so daß die beiden Gehäuseteile und das Eckumlenkungsmittel letztlich eine
Einheit bilden. Andererseits sind sowohl an die Flexibi-
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lität, als auch die Länge des Eckumlenkungsmittels gewisse
Anforderungen zu stellen. Dies liegt daran, daß man zunächst das eine Gehäuseteil montiert und anschließend
in einer hierzu senkrechten Bewegungsrichtung das zweite. Letzteres läßt sich aber nur dann in seinen Kanal
einschieben, wenn es zunächst um einen etwa seiner gesamten Länge entsprechenden Betrag entgegen der Montagerichtung
bewegt werden kann. Unter Umständen kann auch ein geringerer Betrag ausreichen. Maßgebend sind
hier die Verhältnisse des Verschlußstangenkanals, insbesondere
die Art und der Umfang der äußeren Abdeckung desselben.
Gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung besitzt
eines der Gehäuseteile ein angeformtes Befestigungselement und"das andere eine Aufnahme hierfür. Die einwandfreie
und sichere Zuordnung der beiden Gehäuseteile wird also hierbei durch unmittelbares Verbinden der beiden Gehäuseteile
erreicht und nicht etwa dadurch, daß man jedes für sich - selbstverständlich in der richtigen Zuordnung ■
am Flügel befestigt. Letzteres ist natürlich bei der erfindungsgemäßen Eckumlenkung trotzdem der Fall und beides
zusammen trägt zur hohen Betriebssicherheit bei.
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Eine Weiterbildung der Erfindung besteht darin, daß das, insbesondere am gerade verlaufenden Schenkel-Teil
angebrachte Befestigungselement aus einen sich in dessen Längsrichtung erstreckenden, neben den Umlenkuncsüdttel
angeordneten Zapfen einerseits und einer entsprechend geformten Mut, Bohrung oder dgl.
andererseits besteht, wobei der Zapfenquerschnitt,·
insbesondere rechteckig ist. Damit rmfi natürlich
auch aie Aufnahne einen rechteckigen Querschnitt erhalten.
Der rechteckige, aber auch .jader andere Dolygonale
oder unrunde Querschnitt bietet absolute Ge währ dafür, daß ein verkantungsfreies Anschließen
des Führungskanals des einen GenNuseteils an denjenigen
des anderen Gehäuseteils erreicht wird, was insbesondere bei einera in Querschnitt rechteckigen Führungskanal
für das Eckunlenkungsmittel wichtig ist.
iiine sichere Verbindung der beiden ^ckunlenkuntrs-Gehiiuneteile
erreicht nan in zweckmäßiger Weise dadurch, daß das Befestigungselement eine insbesondere mit Gewinde versehene
Ouerbohrunr für ein Sicherungsglied besitzt, das mit zumindest einem Ende in das die Aufnahme aufv/eisende Gehäuseteil
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eingreift. Von der Wirkung her gesehen ist das Sicherungsglied mit einem Splint vergleichbar, jedoch sind hier an
die Toleranzen etwas größere Ansprüche zu stellen als sie bei einer Splintverbindung üblich sind,weil die an
der Eckumlenkung insgesamt angreifenden Kräfte mitunter recht beträchtlich sein können und daher die Verbindung
zwischen den beiden Gehäuseteilen absolut spielfrei sein muß.
Vorzugsweise besitzen die beiden Gehäuseteile, wenigstens
je zwei in Längsrichtung der Schenkel hintereinander liegende, zur Ecke vorzugsweise symmetrisch angeordnete Befestigungsbohrungen.
Bei symmetrischer Anordnung kann die erfindungsgemäße Eckumlenkung sowohl für Links- als auch
Rechtsanschlag verwendet werden. Die Befestigungsbohrungen
dienen in erster Linie zum Anbringen weiterer Beschlagteile,
Bei einem Fenster-, Türrahmen od. dgl. mit mindestens einer Eckumlenkung, dessen Verschlußstangen-Kanal sich
nach außen hin verengt oder zumindest im Bereich der Eckumlenkung wenigstens teilweise außen abgedeckt ist, insbesondere
an seinem äußeren Ende zwei gegeneinander weisende Halteleisten besitzt, enden gemäß einer besonders bevorzugten
Ausführungsform der Erfindung zur Bildung zweier Mon-
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tageöffnungen, die einander zugeordneten Enden des Ltings-
und Querkanals für die beiden Verschlußstangen, mindestens in ihrem äußeren verengten oder überdeckten Bereich, im Abstand
von der Symmetriemittelebene dieser Ecke. Eine Möglichkeit wäre beispielsweise die Abnahme der Ecke im Bereich
des Verschlußstangen-Kanals, wobei man den Schnitt SQ führen kann, daß die Kanalseitenwände gegen die durch
die beiden Kanalgrundflächen gebildete Eckkante hin stetig abnehmen» Unter Symnietriemittelebene der Ecke versteht man
in diesem Fälle die unter 45 Grad zu den beiden Holinlängsaehsen
verlaufende, bei auf Gehrung geschnittenen Holmen die Schnittflächen
aufnehmende Ebene. Aufgrund des vorstehend bezeichneten Erfindungsmerkmals wird der Kanal für die längs- und
quer verlaufende Schubstange von der Ecke her zugänglich, so daß die beiden Eckumlenkungsteile in Längsrichtung ihrer
Aufnahmenut nacheinander eingeschoben werden können. Die "abgeschnittene" Kanalecke kann nach dem Einbau der Eckumlenkung
gegebenenfalls auch durch diese selbst wieder abgedeckt
werden..
Eine weitere Variante der Erfindung kennzeichnet sich dadurch,
daß die Gehäuseteile an ihrem dem .Kanalgrund zugekehrten Ende verbreitert sind, insbesondere die Halteleisten untergrei-
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fende Befestigungsleisten besitzen. Die Höhe der Fiefesti-
:vunr:sloisten entspricht dabei vorzugsweise dera Abstand der
inneren äalteleistnnflache von Grund der i.nt. Zun leichten
Einschieben muß selbstverständlich ein entsprechend großes
Spiel vorgesehen v/erden. In diesem Zusammenhange ist es
von ?.ε.ηζ besonderer Bedeutung, daß zumindest ein, vorzugsweise
aber beide Winkelschenkel der Eckumlenkung wenigstens
je eine Gewindebohrung für eine sich am Nuterund
abstützende Abdrückschraube od. drl. besitzen. Die Abdrückschrauben
müssen selbstverständlich von außen her zugänglich sein, d. h. bei einen vollständig geschlossenen Kanal
mussen an der betreffenden Stelle Durchtrittsbohrungen für
einen Schraubenzieher oder Schraubenschlüssel vorgesehen werden. Bei einem C-förmigen Kanal ist dies nicht erforderlich,
weil zvri-scnen den beiden nach innen ragenden, gegeneinander
weisenden Abdeckleisten bzw. den freien C-Schenkelenden genügend Zwischenraum zum Einsetzen eines Schraubenziehers
od. dgl. vorhanden ist. Hit Hilfe der Abdrückschrauben v/erden die beiden Schenkel der erfindungsgemäßen Eckumlenkung
vom Nutgrund abgehoben und gegen die in das Kanalinnere v/eisende Fläche der Halteleisten od. sonstiger den
Kanal an der betreffenden Stelle ganz oder teilweise überdeckender Flächen gepresst. Auf diese Weise entsteht eine
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kraftschlüssige Befestigung der beiden' Schenkel und
damit der gesamten Flügelecke. Der große Vorteil dieser Ausgestaltung liegt darin, daß der Rahmen an dieser Stelle
keiner besonderen Befestigungsbohrungen für die Eckumlenkung
bedarf.
Ein weiteres Erfindungsmerkmal besteht darin, daß das Gehäuse od. dgl. der Eckumlenkung gleichzeitig Halteorgan
für eine Flügellagerhälfte bildet. Die betreffende Hälfte des Flügellagers wird also nicht in herkömmlicher Weise am
Flügel befestigt, sondern an der Eckumlenkung, die ihrerseits selbstverständlich verschiebefest am Flügel gehalten
ist. Sine in dieser Hinsicht bevorzugte Ausführungsform der Erfindung sieht vor, daß die Flügellagerhälfte
aus einem die Eckumlenkung außen urnfaßenden, mit einem Lagerzapfen versehenen Winkel besteht, der Winkel insbesondere
mittels wenigstens zweier Schrauben am Eckumlenkungsgehäuse od. dgl. befestigt ist. Hierbei kann man den
Drehpunkt innerhalb des Profils legen. Außerdem ist die Konstruktion und Anbringung dieser Lagerhälfte besonders
einfach. Schließlich kann der Winkel auch noch als Stulpschiene dienen.
Ein anderes Merkmal der Erfindung besteht darin, daß die Flügellagerhälfte lediglich einem der beiden Winkel-
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Schenkel, insbesondere dem vertikalen zugeordnet ist, wobei
sie mit einem Befesti^unf-sansatz zumindest einen Teil
des den Kanal überragenden Winkelschenkel3 übergreift,
wenn also der den Verschlußntan:;en!:anal bzw. die Halteleisten
überraj-;enue Teil des ^ckuialenkunf.is gehäuses an der otelle
;.i-:r r'lü;;ella-"erhälfte einen rechteckigen Querschnitt
oesitat, so kann der uie lJc;:u; tlvnkunf: an dieser Stelle
übergreifende Teil der Pli'i::ella.^erhälf te einen U-förmig en
Querschnitt erhalten. Im übrigen kann es sich bei dieser
La-erhälfte sowohl un eine Fisehbandhülse als auch ein
I'ischoand nit La·verzapfen handeln. Auf jeden Fall ist diese
La -jerVLlfto ε/ο nehm bar befestigt und sie kann .iederseit
:^e.:en eine andere, -'leichartire oder auch ähnliche ausgetauscht
"•rerden. bei dieser Variante ist in erster Linie an
einen aufliegenden urennunkt frodacht. Rechts- und
ist ja ohnehin möglich.
besonders vorteilhaft ist es auch, daß wenigstens eine
der Befestigungsschrauben der Flügella^erhälfte als Abdrackschrauoe
für die Eckumlenkunn· ausgebildet ist und
sorbit in doppelter V/eise ausgenutzt werden kann.
In der Zeichnung sind zwei Ausfülirungsbeispiele der Erfin-
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- 11 dung dargestellt. Es zeigen:
Fig. 1 Eine explosionsartige Darstellung einer Fensterecke;
Fig. 2 In perspektifischer Darstellung eine andere Ausführungsform
der Flügellagerhälfte;
Fig. 3 Einen Schnitt gemäß der Linie III-III der Fig. 1.
Der Flügel ^ines nicht näher dargestellten Fensters oder
einer Türe ist aus vier auf Gehrung geschnittenen Holmen
hergestellt. Bei den Holmen 1 kann es sich um Abschnitte von meterlangen Profilstangen aus Kunststoff oder Aluminium
handeln. Teile des Flügelprofils 2 und des Rahmenprofils ergeben sich aus Fig. 3· Sowohl aus dieser Fig. als auch
aus Fig. 1 ersieht man, daß das Profil unter anderem so gestaltet ist, daß nach dem Zusammenfügen der vier Holme
ein ringsumlaufender Verschlußstangen-Kanal 4 entsteht.
Er nimmt wie seine Bezeichnung ausdrückt, die sogenannten Verschlußstangen auf, welche darin verschiebbar gelagert
sind. Diese haben die Aufgabe, die Ver- und Entriegelung des Flügels gegenüber dem Blendrahmen zu bewirken und gegebenenfalls
auch einen Dreh-Kippbeschlag von Drehen auf Kippen umzuschalten. Der Querschnitt des Verschlußstangen-Kanals
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4 ist im Querschnitt C-förmig, da in den an sieh im
Querschnitt rechteckigen Kanal von beiden Seiten her je eine Halteleiste 5 hineinragt.
Je nach Konstruktion des Pensterbeschlags besitzt der Flügel an einer, mehreren oder auch allen Ecken je eine
Eckumlenkung 6. Erfindungsgemäß besteht das Eekumlenkungsgehäuse
aus zwei Teilen, nämlich dem lediglich aus einem der gerade verlaufenden Schenkel bestehenden einen
Gehäuseteil 7 und dem anderen Gehäuseteil 8. Letzteres besteht seinerseits aus dem ebenfalls gerade verlaufenden
Teilstück und dem einstückig damit gefertigten, außen bogenförmig und inen winklig begrenzten Bogenstück 9·
Der Radius des Letzteren ist relativ klein gehalten. In einer Führung 10 bzw. 11 der Gehäuseteile 7, 8 ist das
Kraftumlenkungsmittel 12 hin und her verschiebbar wobei die Führung 10 bogenförmig verläuft. Es besteht beim Ausführungsbeispiel
aus einer Kette, deren Enden gegen Herausziehen gesichert sind und Kupplungsmittel zum verbinden mit
den nicht dargestellten senkrecht zueinander angeordneten Verschlußstangen besitzen, deren Bewegung sie umlenken sollen.
Das Sichern gegen Herausziehen der Enden des Kraftumlenkungsmittels
ist nicht unbedingt erforderlich, bei Verwendung einer Kette indessen zweckmäßig. Die Kettenglieder dürfen nämlich
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in der Gebrauchs lage die freien iJinkelschenkel nicht
überragen, weil sonst kein störungsfreier betrieb "ewährleistet
ist. Andererseits muß die Kette bsw. allgemein
gesprochen aas Kraftumlenkunr-smittel so dimensioniert
werden, daß uie nachfolgend beschriebene Honta^e ino^lien
ist.
Fi-:;. 1 der Zeichnung zei.^t, daß die Ecke des uinkali'orni.'zen
Verschlußstangen-Kanals abgenommen ist. Die Schnictf li'.cne
13 verlauft unter <i5 Grad zu den beiden Län^srichtun, ;en α er
Kanäle 4, wobei uie Kanals ei tenwänae 14, I5 f;eren die
durch die beiden Kanalfrrundflachen Ib und 17 gebildete
Kante 13 hin stetig abnehmen und an dieser Stelle gleich Null sind. Hierdurch entstehen aonta.qeöffnmvien 19
für das eine Gehäuseteil 7 und 20 für das andere Gehäuseteil 0. Zunächst wird das eine Gehäuseteil 7 in Richtung des
Pfeils 21 in seine lontar.eöffnunr: 19 eingeschoben. l!achfol~end
schiebt nan das Gehäuseteil υ in tiichtung des Pfeils 22 in
die iiontageöffnunc 20 und damit den in Fif% 1 vertikalen
Kanal 4 ein* Die Kette nuß lanß tenure sein, um ein p;enüp;end
starkes Anheben des unteren Endes 23 über das bereits montierte eine Gehäuseteil 7 zu ermöglichen. Letzteres
nuß im übrigen
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zunächst so weit eingeschoben werden, daß sein zapx'eni'örniges
Befestigungselement 23 hinter die durch die beiden
Kanalgrundflächen 16 und 17 gebildete Kante 18 zurücktritt. Das andere Gehäuseteil d, genauer gesagt, dessen
bogenstück 9j besitzt eine nicht gezeigte, den rechteckigen
Querschnitt des Befestigung elements 23 angepaßte Aufnahme.
Sobald das Cfehäuceteil 8 seine endgültige Lage erreicht
hat, wird das Gehäuseteil 7 entgegen dem Pfeil 21 zurückverschoben bis das zapfenförmige Befestigungselement
23 vollständig in diese Aufnahme eingetreten ist. Anschließend
wird noch ein ebenfalls nicht gezeigtes Sicherungsglied, beisnielsweise eine Schraube, in die Bohrung
?A\ des Gehäuseteils 8 eingeführt und sie durchdringt auch
die bohrung 255 des zapfenförmigen ßefestigungselements 23·
Letztere ist mit Innengewinde versehen. Damit sind dann die beiden Gehüuseteile 7 und 8 fest miteinander verbunden
unu bilden eine Einheit.
Die Eckumlenkung 6 bzw. deren beide Teile 7 und 8 besitzen
befestigung leisten 26 die in eingebauten Zustand die Haltcleisten
t> untergreifun. Sie sind so dimensioniert, daß einerseits
genügend Spiel zur Montane der Gehäuseteile 7 und 8
vorhanden ist, uiese aber andererseits vor ihrer Verbindung weder gedreht nocn angehoben werden können.
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Zur zusätzlichen Festlegung der Eckumlenkung 6 sind in beiden Schenkeln Gewindebohrungen 27 und 28 bzw. 29 und
30 vorgesehen. In diese werden Abdrückschrauben eingedreht,
welche das betreffende Gehäuseteil durchsetzen, wobei sich dann das unten austretende Ende an der Kanalgrundfläche 16
bzw. 17 abstützt und dadurch die Befestigungsleisten 26
fest gegen die Innenseite der jeweils zugeordneten Halteleiste preßt. Man erspart somit das Anbringen von Befestigungsbohr',
ien am Rahmen. Die Gewindebohrungen 27 und 28
sind von der Mitte des Bogenstücks 9 gleich weit entfernt wie die Gewindebohrungen 29 und 30, so daß die Eckumlenkung
6 für lins und rechts angeschlagene Flügel gleichermaßen verwendbar
ist.
Das Gehäuse der Eckumlenkung, welches nicht notwendigerweise
als Guß- oder Spritzteil ausgebildet sein muß, sonder auch aus gebogenen Stanzteilen bestehen kann, dient
gleichzeitig auch als Halteorgan für eine Flügellagerhälfte
31 bzw. 32. Die Flügellagerhälfte 31 besitzt einen U-förmigen
Ansatz 33 der das zumindest im Querschnitt angepaßte über den Verschlußstangen-Kanal H überstehende Teil der
Eckumlenkung 6 oder genauer gesagt des anderen Gehäuse-
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teils δ umfaßt (Fin. 3). 3r besitzt zwei Durchgangsbohrungen
3^ für Befestigungsschrauben 35 deren Abstand demjenigen
der Gewindebohrungen 29 und 50 entspricht. Die Befestigungsschrauben
35 können gleichzeitig als Abdrückschrauben verwendet werden. Das fischbandartige Teil 36 der Flügellagerhälfte
31 trägt eine Lagerhülse 37. Es handelt sich hierbei also um eine Befestigungsmöglichkeit für
Flügelbänder mit aufliegendem Drehpunkt. Eine Befestigungsmöglichkeit für Flügelbänder mit Drehpunkt innerhalb
des Profils ergibt sich bei Verwendung der Flügellagerhälfte 32 gemäß B'ig. 2. Der Lagerzapfen ist dort mit 3Ö bezeichnet.
Außerdem trägt jeder Schenkel der ansonsten als einfacher Winkel ausgebildeten Riügellagerhälfte je eine Befestigungsbohrung 39 für eine Befestigungsschraube kO. Auch diese
können gleichzeitig Abdrückschrauben sein. Andererseits ist es so, daß bei beiden AusfuhrungsVarianten der Flügellagerhälften
stets zwei Gewindebohrungen an der Eckumlenkung frei bleiben und diese Abdrückschrauben aufnehmen können,
sofern die Schrauben 35 bzw. 40 lediglich zur Befestigung der Flügellagerhälfte herangezogen werden. Falls die Eckumlenkung
6 den Verschlußstangenkanal 4 nach außen hin nicht überragt, kann die Flügellagerhälfte 32 gleichzeitig auch
Teil einer Stulpschiene bilden.
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Claims (1)
- 2A111U- 17 AnsprüchewIy Eckumlenkung für mit einem Verschlußstangen-Kanal versehene Fenster, Türen und dgl., wobei die Kanalöffnung an den Stirnflächen des Rahmens gelegen und der Kanal zumindest im Bereich der Eckumlenkung wenigstens teilweise außen abgedeckt ist, mit einem schiebbar im Eckumlenkungsgehäuse oder dgl. geführten, flexiblen Kraft-Umlenkungsmittel, dadurch gekennzeichnet, daß das Eckumlenkungsgehäuse od. dgl. aus zwei lösbar miteinander verbundenen Gehäuseteilen (7 und 8) gebildet ist, von denen das eine lediglich aus einem der gerade verlaufenden Winkel-Schenkel besteht.2. Eckumlenkung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eines der Gehäuseteile (79 8) ein angeformtes Befestigungselement (23) und das andere eine Aufnahme hierfür besitzt.3. Eckumlenkung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das insbesondere.am gerade verlaufenden Schenkel bzw. Gehäuseteil (7) angebrachte Befestigungselement (23) aus einem sich in dessen Längsrichtung erstreckenden , neben dem Kraft-Umlenkungsmittels (12) angeordneten- 18 509839/002824111H- 18 -Zapfen einerseits und einer entsprechend f-eforncen Nut, Bohrung od. dgl. andererseits besteht, wobei der !,anfenquerschnitt insbesondere rechteckin ist.lt. lic !umlenkung nach Anspruch 3S dadurch gekennzeichnet, daß das 3efestigunrselement eine insbesondere nit Oei:inde versehene Quarb ohr urin: (25) für ein Sicherungsglied besitzt, das nit zumindest einem Ende in das die Aufnahme aufweisende Gehäuseteil (8) eingreift.5. Eckumlenkung nach einen oa. mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß beide Gehäuseteile (7j 8) wenigstens je zwei in Längsrichtung der Schenkel hintereinanderliegende, zur Ecke vorzugsweise symmetrische Befestigungsbohrungen (27 bis 30) besitzen.b. Fenster-, Türrahmen od. dgl. rait mindestens einer Eckumlenkung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, dessen Verschlußstangen-Kanal sich nach außen hin verengt oder zumindest im Bereich der Eckumlenkung wenigstens teilweise auiien abgedeckt ist, insbesondere an seinen äußeren Ende zwei gegeneinanderweisende Halteleisten besitzt, dadurch gekennzeichnet, daß zur Bildung zweier- 19 -509839/002824111H- 19 -Montageöffnungen (19, 20) die einander augeordneten Enden des Längs- und Querkanals (4) für die beiden Verschlußstangen mindestens in ihrem äußeren, verengten oder überdeckten Bereich (5) im Abstand von der Symmetriemittelebene dieser Ecke enden, und daß die Gehäuseteile (8, 9) an ihrem dem Kanalgrund (16,17), zugekehrten Ende verbreitert sind, insbesondere die Halteleisten (5) untergreifende Befestigungsleisten (26. besitzen.7. Fenster nach Anspruch 6 , dadurch gekennzeichnet, daß zumindest ein, vorzugsweise aber beide Winkelschenkel der Eckumlenkung (6) wenigstens eine Gewindebohrung (27 bis 30) für eine sich am Nutgrund absützende Abdrückschraube (35, 40) od. dgl. besitzen.8. Fenster nach Anspruch 6 oder 7 dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (7/8) od. dgl. der Eckumlenkung (6) gleichzeitig ein Halteorgan für eine Flügellagerhälfte (31, 32) bildet.9. Fenster nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Flügellagerhälfte (32) aus einem die Eck-- 20 -509839/ÜÜ2824111Humlenkung (6) außen umfassenden, mit einem Lagerzapfen (38) versehenen Winkel besteht, dieser insbesondere mittels wenigstens zweier Sehrauben (40) am Eckumlenkungsgehäuse (7> 8) od. dgl. befestigt ist.10. Fenster nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Flügellagerhälfte (31) lediglich einem der beiden Winkelschenkel (7» 8), insbesondere dem vertikalen (8) zugeordnet ist, wobei sie mit einem Befestigungsansatz (33) zumindest einen Teil des den Kanal (4) überragenden Winkelschenkelteils übergreift.11. Fenster nach Anspruch 7 und einem oder mehreren der Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens eine der Befestigungsschrauben (35, 40) der Flügellagerhälfte als Abdrückschraube für die Eckumlenkung (6) ausgebildet ist.509839/0028
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DE2411114A DE2411114C3 (de) | 1974-03-08 | 1974-03-08 | Beschlag für einen aus profilierten Rahmenteilen bestehenden Flügel von Fenstern, Türen od. dgl. |
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| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DE2411114A DE2411114C3 (de) | 1974-03-08 | 1974-03-08 | Beschlag für einen aus profilierten Rahmenteilen bestehenden Flügel von Fenstern, Türen od. dgl. |
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Family
ID=5909469
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2411114A Expired DE2411114C3 (de) | 1974-03-08 | 1974-03-08 | Beschlag für einen aus profilierten Rahmenteilen bestehenden Flügel von Fenstern, Türen od. dgl. |
Country Status (2)
| Country | Link |
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| FR (1) | FR2263363A1 (de) |
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| EP2581532B1 (de) * | 2011-10-13 | 2020-08-12 | Aug. Winkhaus GmbH & Co. KG | Eckumlenkung für einen Treibstangenbeschlag eines Fensters |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR2263363A1 (en) | 1975-10-03 |
| FR2263363B1 (de) | 1978-10-06 |
| DE2411114C3 (de) | 1986-10-02 |
| DE2411114B2 (de) | 1980-02-21 |
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