DE2410661A1 - Vorrichtung zum kreuzweisen binden von armierungseisen - Google Patents
Vorrichtung zum kreuzweisen binden von armierungseisenInfo
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- E04G21/12—Mounting of reinforcing inserts; Prestressing
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Description
- VORRICHTUNG ZUM KREUZWEISEN BINDEN VON ARMIERUNGSEISEN Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum kreuzweisen Binden von Armierungseisen.
- Beim Eisenbetonbau ist es erforderlich, die auf die Schalung oder auf Armierungsträgern verlegten Armierungseisen an Kreuzung stellen zweier Eisen zu binden. Das erfolgte bisher in der Weise, dass der Eisenleger in gebückter Stellung einen Draht um die beiden Eisen schlingt und durch Verdrehung der beiden Drahtendenp wozu er sich oft eines Drillbewegungsapparates bedienen kann, fixierte Diese Arbeitsweise ist sehr ermüdend und ausserst zeitraubend, insbesondere auch weil der Zwischenraum zwischen Schalung und Eisen, durch den der Bindedra@t geführt werden muss9 meistens weniger als 20 mm beträgt Die vorliegende Erfindung bezweckt die Schaffung einer Vorrichtung welche es einem Eisenleger ermöglicht, mit einem minimalen Zeitaufwand in aufrechter Stellung kreuzweise Armierungen fachgerecht zu binden.
- Hierzu ist die erfindungegemässe Vorrichtung zum Binden von Armierungseisen dadurch gekennzeichnet, dass sie ein auf vier Fassen freistehendes Gehäuse aufweist, von dem vier paarweise durch einen im Gehäuse untergebrachten Scherenmechanismus zu U-förmigen Führungskanälen zusammenschiebbaren Führungsbleche in den Raum zwischen den Füssen regens dass am Gehäuse ein Greifer angebracht ist der dazu bestimmt ist, ein ihm zugsführtes U-förmiges Bindeorgan mit seinen Schenkeln voran in und durch die Führungskanäle zu schieben dass auf der Gegenseite des Gehäuses eine Verdrillvorrichtung angebracht ist, durch weiche aus den Führungskanälen vorragende Enden des Bindeorgans miteinander verdrillbar sind, und dass ein manuell bedienbarer Betätigungsmechanismus vorhanden ist, durch den bei Betätigung in der Reihenfolge die Führungsbleche zusammengeschoben, der Greifer und anschliessend die Verdrillvorrichtung betätigt und zuletzt die Führungsbleche wieder auseinandergezogen werden.
- Die Erfindung soll im Folgenden anhand eines Ausführungsbeispieles näher erläutert werden mit Bezug auf die Zeichnung welche @ein schematisch eine erfindungsgemässe Vorrichtung und deren Funktion veranschaulicht.
- Die figuren und n 2 zeiger in perspektivische Ansicht eine Kreuzungsstelle zweier Armierungseisen und die zwei aufeinanderfolgenden Funktionen die die Vorrichtung beim Binden durchführt.
- Figur 3 zeigt einen Vertikalschnitt durch eine Vorrichtung zur Durchführung der in den Fig.l und 2 veranschaulichten Funktion, in der Grundestellung.
- zur 4 zeigt in einem Schnitt entsprechend demjenigen der Fig.3, die Vorrichtung nach einem ersten Bewegungsablauf in der Ausgangsstellung zur zur führung der Funktion nach Fig.1.
- Figur 5 zeigt, wiederum in einem Schnitt entsprechend demjenigen der Fig0 3, die Vorrichtung nach einem zweiten Bewegungsablauf der zu dem in Fig.l veranschaulichten Abschluss der ersten Funktion führt.
- Figur 6 zeigt, erneut in einem Schnitt entsprechend demjenigen der Fig.3, die Vorrichtung nach der Rückkehr in die Grundstellung und gleichzeitiger Ausführung der in Fig.2 veranschaulichten zweiten Funktion, und Figur 7 zeigt die Vorrichtung in einem Schnitt längs einer zu den Schnittebenen der FigO3-6 um 900 verdrehten Ebene.
- Das fachgerechte Binden zweier sich kreuzender Armierungsensen Fl und F2 an deren Kreuzungsstelle mittels eines Bindeorgans, z.B.
- eines Bindedrahtes B wie es die Vorrichtung nach den FigO3-7 ausführt, ist in den Fig.l und 2 veranschaulicht. Der vor den Binden geradlinig gestrecktes allenfalls U-förmig vorgebogene Bindedraht B wird als U-förmiger Bügel in einem ersten Arbeitsgang von einer Seite des unteren Eisens F1 des obere Eisen F2 umgreifend mit seinen Schenkeln unter dem unteren Eisen Fl hindurchgeführt und beidseits des oberen Eisens F2 um das untere Eisen F1 herum nach oben umgebogen9Diese Situation ist in Fig.l dargesbilt. Anschliessend werden in einem zweiten Arbeitsgang die nach oben ragenden Enden des Bindedrahtes B um das obere Eisen F2 verdrillt, wodurch die beiden Eisen F1, F2 in ihrer gekreuzten Lage fixiert werden, wie aus Fig.2 ersichtlich ist0 Eine Vorrichtung welche diese Funktion ausführt, ist aus den Figuren 3-7 ersichtlich. Sie weist ein Gehäuse 1 auf, das auf vier Fassen 2 steht durch welche das 6ehäuse so weit über einer Schalung 5 gehalten ist, dass der Kreuzungspunkt zweier sich kreuzender, auf der Schalung 5 verlegter Armierungseisen F1,F2 im Raum unter dem Gehäuse 1 zwischen den Füssen 2 Platz vindet.
- Damit diese Grundstellung bei den üblichsten vorkommenden Armierungsarten eingestellt werden kann, sind die Füsse 2 mit Vorteil in ihrer Lange verstellbar ausgebildet. Vom Gehäuse X ragt ein Rohr 3 senkrecht aufwärts, in welchem ein zweites Rohr 4 in vertikaler Richtung axial verschiebbar ist. Das Rohr 4 trägt an seinem oberen, nicht dargestellten Endet einen etätigungsgriff. Die Länge des Rohres 4 ist so bemessen, dass der Betätigungsgriff am Ende des Rohres 4 on einer die Vorrichtung bedienenden Person in etwa aufrechter Haltung nmedergedrückt werden kann. Im Gehäuse 1 ist das eine Ende einer Druckfeder 5 abgestützt, deren anderes Ende auf das Rohr 4 wirkt und dieses in seine durch nicht dargestellte Anschläge begrenzte obere Endlage drückt. An einem im Gehäuse l untergebrachten Scherenmechanismus 6 sind m Raum zwischen den Füssen 2 im Querschnitt U-förmige nach oben offene Führungsb#leche 7 befestigt, die paarweise bei Betätigung des Scherenmechanismus 6 zu einem U zusammenfügbar sind wie dies Fig04 zeigt. bn der Grundstellung der Vorrichtung wie sie Fig.3 zeigt, sind diese Fünrungsbleche 7 voneinander getrennt damit die Vorrichtung ungehindert über dem Kreuzungspunkt zweier Armierungseisen auf die Schalung S aufgesetzt werden kann. An einer Seite des ehäuses 1 ist ein Greifer 8 befestigt, der bei Betätigung ein von einem nicht näher dargestellten Magazin zugeliefertes U-fömig vorgebogenes Bindeorgan B erfassen und in und entlang den Führungsblechen7 treiben kann, Auf der gegenüberliegenden Seite des Gehäuses 1 ist eine Verdrillvorrichtung @ angeordnet, die bei Betätigung die vorstehenden Enden ines vom Greifer 8 durch die Führungsbleche 7 gestossenen Bindeorgans B erfassen und verdrillen kann.
- Im folgenden sol nun die Årbeits- und Gebrauchsweise der besohrnebenen Vorrichtung anhand der FigO3-7 näher erläutert werden, In der aus Fig.3 ersichtlichen Grundstellung, in welcher die Vorrichtung vom Magazin her mit einem U-förmig vorgebogenen Bindeorgan geladen ist9 mit welchem zwei kreuzweise verlaufende Eisen F1» F2 an ihrer Kreuzungsstelle gebunden werden sollen, wird die Vorrichtung mit ihren Füssen 2 so auf die Schwung S abgestellt, dass sich die Kreuzungsstelle der Eisen im Raum zwischen den Füssen und den vier Führungsblechen 7 befindet. Die Bedienungsperson drückt nun den Betätigungsgriff der Vorrichtung entgegen der Wirkung der Feder 5 herunter und löst damit folgende Operationen auso Die Führungsbleche 7 werden paarweise beidseitig des oberen Eisens F2 und unter dem unteren Eisen Fl hindurch durch den Scherenmechanismus 6 zu einem U-förmigen Führungskanal zusammengefügtO Am Ende dieser Operation befinden sich d ie Teile in der in Fig.4 gezeigten Lage. Wie ersichtlich, ist durch das Verschieben der Bleche 7 das Ende eines Schenkels der dadurch gebildeten U-förmigen Führung genau unter den Greifer 8 gelangt, Nach einer kurzen Verzögerung, die entweder von der Bedienungsperson gesteuert werden kann oder durch das Zusammenfügen der Bleche 7 beendet werden kann, wird eine zweite Operation ausgelöste die darin besteht, dass der Greifer 8 das Bindeorgan B erfasst und mit den Schenkeln voran nach unten durch die Führungskanäle 7 drückt, wobei die Schenkel des Bindeorgans der U-form der Führungskanäle 7 entsprechend umgebogen werden und mit ihren Enden auf der gegenüberliegendrn Seite der Führungsbleche 7 austreten (Fig.5)0 Bei weggedachter Vorrichtung ist am Ende dieser Operation die in Fig.l veranschaulichte Lage der Teile erreicht.
- Nun giSt die Bedenungsperson den Betätigungsgriff der Vorrichtung frei und dieser und das Rohr 4 bewegen 9ch unter der Wirkung der Feder 5 nach oben wobei folgende Operationen ausgelöst werden: Die vorstehenden Enden des Bindeorgans B werden oberhalb des oberen Eisens FZ durch die Verdrillvorrichtung erfasst, verdrillt und wieder freigegeben (Fig.6)0 Die Führungsbleche 7 bewegen sich wieder voneinander weg, das Magazin führt das nächste Bindeorgan B in den Bereich des Greifers.
- Damit ist die Grundstellung der Vorrichtung gemäss Fig.l wieder erreicht und die Vorrichtung kann an die nächste Bindestelle verlegt werden.
- Es ist klar, dass mit der beschriebenen Vorrichtung ausser Draht auch Metallstreifen, plastifizierte Drähte und weitere Bindeorgane verarbeitet werden können.
Claims (4)
1. Vorrichtung zum kreuzweisen Binden von Armierungseisen, dadurch
gekennzeichnet9 dass sie ein auf vier Füssen freistehendes Gehäuse aufweist, von
dem vier paarweise durch einen im Gehäuse untergebrachten Scherenmechanismus zu
U-förmigen Führungskanälen zusammenschiebbare Führungs bleche in den Raum zwischen
den Füssen ragen, dass am Gehäuse ein Greifer angebracht ist, der dazu bestimmt
ist, ein ihm zugeführtes U-förmiges Bindeorgan mit seinen Schenkeln voran in und
durch die Führungskanäle zu schieben dass auf der Gegenseite des Gehäuses eine Verdrillvorrichtung
angebracht ist, durch weiche aus den Führungskanälen vorragende Enden des Bindeorgans
miteinander verdrillbar sind9 und dass ein manuell bedienbarer Betätigungsmechanismus
vorhanden ist9 durch den bei Betätigung in der Reihenfolge die Führungsbleche zusammengeschoben4.
dS @reifer, und anschliessend die Verdrilivorrichtung be tätigt und
zuletzt die Führungsblsche wieder auseinandergezogen werden0 2. Vorrichtung nach
Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass der Betätigungsmechanismus durch Hin- und
Herbewegen eines Betätigungsgriffes relativ zum Gehäuse betätigbar ist wobei die
Hinbewegung das Zusammenschieben der Führungen bleche und anschliessend die Betätigung
des Griiifers auslöst und die Rückbewegung in die Ausgangsstellung die Betätigung
der Verdrillvorrichtung und das Auseinanderschieben der Führungsbleche auslöst.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die
Rückbewegung durch Federkraft erfolgt.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass
die Betätigung des Be@ätigungsmechanismus durch einen axialen Hub eines relativ
zum Gehäuse vertikal verschiebbaren Rohres erfolgt, dessen Abwärtehub die Kraft
einer Druckfeder entgegenwirkt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH648773 | 1973-05-08 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2410661A1 true DE2410661A1 (de) | 1974-11-28 |
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ID=4310386
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| DE19742410661 Pending DE2410661A1 (de) | 1973-05-08 | 1974-03-06 | Vorrichtung zum kreuzweisen binden von armierungseisen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2410661A1 (de) |
Cited By (7)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2491527A1 (fr) * | 1980-10-07 | 1982-04-09 | Lafon Guy | Machine portative pour realiser automatiquement les ligatures sur des armatures de beton arme, et procede de fonctionnement |
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| DE3524821A1 (de) * | 1985-07-11 | 1987-01-15 | Helmut Fuchs | Vorrichtung zum befestigen von sich kreuzenden langgestreckten gegenstaenden aneinander, insbesondere zum verbinden der stangen von eisenstangengeflechten |
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| WO1994018419A1 (en) * | 1993-02-03 | 1994-08-18 | D&K Engineering I/S | A method and an apparatus for joining reinforcement rods by means of a wire |
| DE19543875A1 (de) * | 1995-02-17 | 1996-08-22 | Andreas Hoess | Vorrichtung zum aneinander Festlegen von sich kreuzenden langgestreckten Gegenständen |
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-
1974
- 1974-03-06 DE DE19742410661 patent/DE2410661A1/de active Pending
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