DE2410581A1 - Entriegelungsvorrichtung fuer das getriebegehaeuse von bodenfraesen u. dgl - Google Patents
Entriegelungsvorrichtung fuer das getriebegehaeuse von bodenfraesen u. dglInfo
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Description
Diplom-Physiker
Dr. Walter Andrejewski
Diplom-Ingenieur
- Diplom-Ingenieur
Anwaltsakte: 4? 416/cz-sa Hans Dieter Gesthuysen
4300 Essen 1, den 4.3.1974
Theaterplatz 3
Patentanmeldung des Herrn
Angelo Bellussi, Cavalcasella (Verona,Italien)
"Entriegelungsvorrichtung für das Getriebegehäuse von Bodenfräsen u. dgl."
Die Erfindung betrifft eine Entriegelungsvorrichtung für das
Getriebegehäuse von Bodenfräsen u. dgl., wobei das Getriebegehäuse um einen im wesentlichen vertikalen Schwenkzapfen verschwenkbar
an einem Träger mit Antriebseinrichtung eines Fahrzeuges angeschlossen und für die Aufnahme von zumindest zwei
um vertikale Achsen rotierende und angetriebene Bearbeitungswerkzeuge eingerichtet ist, wobei ferner das Getriebegehäuse
ein von der Antriebseinrichtung angetriebenes Sonnenrad mit Lagerwelle und damit im Eingriff stehende mit den Bearbeitungswerkzeugen
verbundene Planetenräder aufweist, wobei endlich am Träger verstellbar ein Riegel angeordnet ist, sowie zuseordnete
Betätigungseinrichtungen und dem Riegel zugeordnete entsprechend der Teilung der Bearbeitungswerkzeuge am Getriebegehäuse angeordnete
Rasten vorgesehen sind.
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Bei einer bekannten Entriegelungsvorriohtung der vorstehend beschriebenen Gattung (DT-OS 2 062 77I) besteht die Betätigungseinrichtung
aus einem im Träger um eine vertikale Achse schwenkbar gelagerten Taster, der über einen Stellarra die
Entriegelung des entgegen einer Rückstellfeder verstellbaren
Riegels herbeiführt. Insbesondere bei der Bearbeitung von jungen Pflanzenkulturen u. dgl. hat sich gezeigt, daß die von
den Pflanzen auf den Taster ausgeübte Kraft oft nicht ausreicht um die erforderliche Entriegelung des Getriebegehäuses
und die damit verbundene Verschwenkung der Bearbeitungswerkzeuge herbeizuführen. Eine Beschädigung oder Zerstörung der
Pflanzen ist die Folge. Das gilt auch bei älteren Pflanzen mit schrägstehendem oder gekrümmtem Stiel oder bei mehreren
dicht beieinander stehenden Pflanzen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Entriegelungsvorrichtung
der eingangs beschriebenen Gattung in einfachster Weise so zu gestalten, daß eine Beschädigung von Pflanzen
weitgehend vermieden wird. Zur Lösung dieser Aufgabe lehrt die Erfindung, daß der Riegel an einen Entriegelungsana angeschlossen
ist und der Entriegelungsarm mittels der Betätigungseinrichtung mit einem drehfest mit dem Sonnenrad verbundenen
Steuernocken in Eingriff bringbar ist.
Der erreichte Vorteil ist vor allem darin zu sehen, daß bei der erfindungsgemäßen Entriegelungsvorriohtung die zur Verstellung
des Riegels erforderliche Kraft nioht von der Pflanze oder den Pflanzen selbst aufgebracht werden muß, sondern von den
mit dem Sonnenrad verbundenen Steuernocken abgeleitet wird. Es ist somit eine schonende Behandlung der Pflanzen selbst bei
jungen Pflanzenkulturen gewährleistet. Die Entriegelung läßt sich dabei auf mannigfaltige Weise herbeiführen. So geht ein
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Vorschlag der Erfindung dahin, daß am Träger ein verschwenkbarer Taster in an sich bekannter Weise als Betätigungsvorrichtung
gelagert ist und mittels Verschwenkung des Tasters der Entriegelungsarm mit dem Steuernocken in Eingriff bringbar
ist. Zur Einleitung der Entriegelung bedarf es somit nur eines geringen Kraftaufwandes, da die Rückstellkraft der
dem Riegel zugeordneten Rückstellfeder von der den Taster beaufschlagenden Pflanze nicht mehr überwunden werden muß.
Nach einem weiteren Vorschlag der Erfindung ist der Entriegelungsarm an einen besonderen Stelltrieb angeschlossen. Ferner
besteht die Möglichkeit, daß dem Taster ein im Schwenkbereich liegender Schalter für einen den Entriegelungsarm verstellenden
Elektromagneten zugeordnet ist. Der Stelltrieb kann im einzelnen aus einem Schützen, einer mechanischen Übersetzung oder einem
hydraulischen Kreislauf mit Ventilen und Steuermotoren bestehen. Nach einem anderen Vorschlag ist der Stelltrieb an eine manuelle
Betätigungseinrichtung angeschlossen. Nach einem besonders vorteilhaften Vorschlag der Erfindung ist der Aufbau so getroffen,
daß. dem Riegel am Getriebegehäuse weitere Zwischenrasten zugeordnet
sind. Diese Maßnahme ermöglicht es, nach Einleitung einer Verschwenkung des Getriebegehäuses und damit der Bearbeitungswerkzeuge diese in einer Zwischenstellung zu arretieren, die eine
größere Entfernung der Bearbeitungswerkzeuge von einer oder mehreren Pflanzen, z.B. von einer Pflanzenreihe gewährleistet. Eine
besonders funktionssichere Ausfuhrungsform besteht darin, daß
der Entriegelungsarm entgegen einer Rückstellfeder schwenkbar am Träger gelagert sowie eine Nase des Riegels beaufschlagt und
in einer am Entriegelungsarm angeordneten Aufnahme ein vertikal verstellbarer und von einer Feder beaufschlagter sowie mit dem
Steuernocken in Eingriff bringbarer Stift angeordnet ist.In
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weiterer Ausbildung hierzu geht ein Vorschlag dahin, daß
der Entriegelungsarm einen Ansatz aufweist und dem Ansatz
ein vertikal verstellbares mit einem kegelförmigen oder dgl. sich erweiternden Fuß versehenes Stellglied zur
In-Eingriff-Bringung des Stiftes mit dem Steuernooken zugeordnet ist.
Die Ausbildung und Anordnung der Rasten kann auf verschiedene Weise erfolgen. Nach einem Vorschlag der Erfindung ist der Aufbau
so getroffen, daß die Rasten als in einem am Getriebegehäuse angeordneten Ring vorgesehene Ausnehmung ausgebildet
sind. Bei einer weiteren Ausführungsform geht der Vorschlag dahin, daß der Entriegelungsarm höhenverstellbar am Träger gelagert
und mit einer Laufrolle in die Bewegungsbahn des Steuernockens einführbar ist, sowie der Riegel über die Laufrolle
aus als Bohrungen ausgebildetes Rasten im Getriebegehäuse herausziehbar ist. In weiterer Ausbildung kann so vorgegangen werden,
daß als Stellglied für den Entriegelungsarm ein Elektromagnet vorgesehen und dieser über Kontakte an einem zugeordneten Fahrzeug
auslösbar ist.
Im folgenden wird die Erfindung anhand einer lediglich ein Ausführungsbeispiel darstellenden Zeichnung näher erläutert;
es zeigen:
Fig. 1 schematisch in perspektivischer Ansicht eine Bodenfräse mit der erfindungsgemäßen Entriegelungsvorrichtung an
einem zugeordneten Traktor,
Fig. 2 einen Schnitt durch das zugeordnete Getriebegehäuse, Fig. 3 schematisch eine Aufsicht auf den Gegenstand nach Fig. 2,
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Pig. 4 einen Teilschnitt durch den Gegenstand nach Fig. 3 in
Richtung der Pfeile IV-IV,
Fig. 5 eine Teilansicht auf den Gegenstand nach Fig. 4 in Richtung
des Pfeiles V,
Pig. 6 die Rückseite des Gegenstandes nach Fig. 4,
Fig. 7 schematisch einen Schnitt in Richtung der Pfeile
VII-VII durch den Gegenstand nach Fig. 6,
Fig. 8 einen Schnitt in Richtung der Pfeile VIII-VIII nach
Fig.6 und
Fig. 9 im Schnitt eine andere Ausfuhrungsform nach Fig. 2.
Wie die Fig. 1, 2 zeigen, ist seitlich an einem Traktor A freitragend
eine Bodenfräse G mittels eines Trägers 1 gelagert. Mit einer Gabel 2 ist der Träger an einer Strebe 4 angelenkt, die am
Traktor befestigt ist. An einer mittleren Stelle des Trägers 1 ist eine Kette 7 befestigt, welche an einem Schwenkarm 8 eines
üblichen hydraulischen Hebeorganes am Traktor endet. An die Antriebswelle des Traktors ist eine Welle 9 angeschlossen, die sich
längs des Trägers 1 erstreckt und in einem Kegelrad 9A endet,
das in weiteres Kegelrad 19a eingreift, welches seinerseits mit
einem Sonnenra.d J5A verbunden ist. Kegelrad 19a und Sonnenrad J>k
sind an einer Lagerwelle 11 befestigt, die in einem drehbaren Getriebekasten J5o sitzt, welcher drei sich drehende Bearbeitungswerkzeuge 19 um 12o° zueinander versetzt trägt, die ihren Antrieb
vom Sonnenrad J5A über die Planetenräder 17 erhalten. Die
Lagerwelle 11 ist drehbar in einem Trägergehäuse 52A gelagert
und mit einer oberen Gegenplatte versehen.
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Ferner ist am Trägergehäuse 32A eine Platte 50 befestigt, an
welche ein mit Bohrung versehenes Klötzchen 5I angeschweißt ist
und in dessen Bohrung ein Riegel 52 verstellbar geführt, der mit einer nach unten gerichteten Nase 53 versehen ist, welche durch einsi
Entriegelun^sarm 54 beaufschlagt werden kann. Der Riegel 52
ist von einer Rückstellfeder 55 belastet, welche das Bestreben hat, ihn in die Sperrstellung zu drücken (nach rechts gemäß
Pig· 7)· Der Entriegelungsarm 54 ist an das untere Ende eines
an der Platte 50 sitzenden Zapfens 50 angelenkt und wird drehbar
gegen einen Anschlag 57 seitens einer Schraubenfeder als Rückstellfeder
58* die achsengleich mit dem Zapfen 56 angeordnet ist,
gehalten.
Der Entriegelungsarm 54 trägt an seinem freien Ende einen Kleinen
gelochten Zylinder als Aufnahme 59, in welcher ein durch eine Schraubenfeder 61 belasteter Stift 60 geführt ist. Das
untere Ende des Stiftes 60 kann bei bestimmten Winkelstellungen des Entriegelungsarms 52I- mit der Seitenfläche 62 eines Steuernockens
63 in Eingriff gebracht werden, der an der oberen Seite
des mittels der Kegelräder 19A, 9A und der Welle 9 angetriebenen Sonnenrades 3A angeordnet ist. Der Steuernocken 63 kann somit
den Entriegelungsarm 54 insgesamt in Drehung versetzen und dabei
den Riegel 52 aus einer der Rasten 64 herausziehen, die in einem am Getriebegehäuse 30 sitzenden Ring ausgenommen sind. Von diesen
Nuten bzw. Rasten sind drei vorgesehen, die gleichmäßig im Abstandvoneinander angeordnet sind und mit einer anderen Serie
von weiteren drei Rasten 64 abwechseln (die ebenfalls in gleichem
Abstand voneinander angeordnet sind) und die dazu dienen das Getriebegehäuse 30 in Zwischenstellungen festzuhalten.
An der Platte 50 lagert ein Zapfen 66, an welchen ein Taster
67 angelenkt ist. Auf dem Zapfen 66 sitzt konzentrisch eine
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Schraubenfeder 68, welche den Taster 67 gegen einen nicht dargestellten Anschlag im Andruck hält. An der Platte 50
ist außerdem ein Schalter 69 angeordnet, der im Schwenkbereich des Tasters 67 liegt. Der Schalter 69, sobald er
durch den Taster 67 nach einer gewissen Winkelverstellung beaufschlagt wird, erregt einen Elektromagneten 7o, der an
der Platte 50 gelagert ist. Dem beweglichen Kern des Elektromagneten 7o ist ein Zapfen als Stellglied 7I zugeordnet,
welches unten mit einem stumpfkegeligen Fuß 72 endet, der bei
erregtem Elektromagneten mit einem Stellarm 73 an der Aufnahme
59 in Wirkverbindung kommt und dadurch eine Drehung des Entriegelungsarmes
54 bewirkt.
Wenn der Elektromagnet 70 stromlos ist, ist der Stift 60 nicht
mit der Stift 60 nicht mit der Seitenfläche 62 des Steuernockens 63 in Eingriff, sondern gleitet über diesen hinweg (vgl. den
Stift 60 in gestrichelter Darstellung in der Fig. 8), was durch die schräge Form der Enden des Steuernockens 63 und der achsialen
Verstellbarkeit des Stiftes 60 erleichtert wird. Es ist ferner festzustellen, daß der Schalter 69 ein Steuerteil (das
durch den Taster 67 beaufschlagt wird) mit einer derartigen Ausdehnung aufweisen kann, daß der Schalter 69 während eines bestimmten
Winkelausschlags des Tasters-67 geschlossen bleibt.
Die Arbeitswelse ist folgende: Wenn der Taster 67 auf den Stiel
einer Pflanze auftrifft, dreht er sich und im ersten Teil seiner Umdrehung schließt er den Schalter 69 und bewirkt damit
die Erregung des Elektromagneten 70. Dadurch hebt sich der Fuß 72 im Gegendruck zu einer Feder 74 (die auf dem Stellglied 7I
angeordnet ist und sich an einem Kragen 78 abstützt) und verstellt den Entriegelungsarm 54 seitlich, mittels des Stellarmes
73. Die seitliche Verstellung des Sntriegelungsarmes 54 verstellt
den Stift 60 in eine derartige Lage, daß er mit der seit-
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lichen Flache 62 des Steuernockens 63 in Wirkverbindung
kommt (dieser Steuernocken ist im Bereich des Umfanges des Sonnenrades J5A angeordnet und erstreckt sich über
einen bestimmten Winkel, und seine Seitenfläche nähert sich dem Zentrum dieses Sonnenrades· Die Seitenfläche 62
verstellt den Stift 60 weiter und damit den Entriegelungsarm
54, welcher unter Beaufschlagung der Nase 5j5, den Austritt
des Riegels 52 aus der Raste 64, in welcher er sich
befand, bewirkt.
Das durch die Drehung der in das Erdreich eingedrungenen Bearbeitungswerkzeuge ausgelöste dynamische Moment ist nun
in der Lage, das gesamte bewegliche Getriebegehäuse Jo in
Drehung zu versetzen, das dann mittels des Riegels 52 erneut
in der Zwischenraste 64', d.h. der nächstfolgenden Raste, gesperrt wird. Sobald"nämlich der durch die Rückstellfeder
58 beaufschlagte Entriegelungsarm 54 und der
durch die Rückstellfeder 55 beaufschlagte Riegel 52 nicht mehr über den Steuernocken 63 verstellt werden,kohren sie
rasch wieder in ihre Ausgangslage zurück. Dies erfolgt während der Taster 67 noch über seinen Betätigungswinkel für den
Schalter 69 hinaus abgebogen ist, also bei stromlosem Elektromagneten 70· Wenn der Taster 67 nach Überfahren des Hindernisses
im letzten Teil seines Rückstellweges erneut den Schalter 69 beaufschlagt, wiederholt sich der zuvor beschriebene
Vorgang mit dem einzigen Unterschied, daß der Riegel 52 nach dem Ende des Verstellvorganges in eine Raste 64 einrastet,
welche der normalen Arbeitslage des Werkzeuges entspricht.
Bei dem Ausbildungsbeispiel ist vorgesehen, daß der Taster die Erregung des Elektromagneten 7o bewirkt, welcher den Entriegelungsvorgang
einleitet, der jedoch durch den Steuernocken 63 bewirkt wird. Es ist offensichtlich, daß zum Erfindungsbereich
Lösungen gehören, bei welchen anstatt des Elektromagneten ein mechanisches oder hydraulisches Organ vorgesehen ist.
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Im Falle eines meohanisehen Organs könnte der Taster 67
während seines Winkelausschlages als Stellglied γΐ dienenden
Zapfen anheben, mit welchem der Fuß 72 verbunden ist. Zu diesem Zwecke kann eines der Enden des Tasters 67
mit einer kleinen Rolle ausgerüstet sein, welche mit einer oben am Stellglied "Jl vorgesehenen Abschrägung zusammenwirkt.
Im Falle einer hydraulischen Lösung kann der Taster 67 ein in einen hydraulischen Kreislauf eingeschaltetes Ventil
betätigen, in welchen Kreislauf eine Zylinderkolbenanordnung eingesetzt ist, deren Kolbenstange dem Stellglied 7I zugeordnet
ist. Außerdem fällt in den Erfindungsbereich der Entfall des Tasters 67 und die Anwendung eines Handschalters,
der von dem Benutzer bedient wird und beispielsweise am Schaltbrett des Traktors angeordnet sein kann und zur Erregung
des Elektromagneten 7° dient, oder eine mechanische Übersetzung,
die ebenfalls vom Fahrer betätigt wird um den 'Verdrehungsvorgang
des beweglichen Getriebegehäuses zu bewirken oder auch eine vom Fahrer zu bedienende hydraulische Steuerung
um diese Verdrehung zu ermöglichen.
Außerdem kann der Elektromagnet 7o wahlweise durch den Taster 67 gesteuert werden, wie bereits oben beschrieben oder durch
den Fahrer über einen elektrischen Kontakt; der Übergang des einen oder des anderen Steuerνorganges geht über einen Umschalter.
Die in Fig. 9 dargestellte Bodenfräse weist drei aneinandergereihte
Bearbeitungswerkzeuge loo auf, die drehbar am Getriebegehäuse
lol auf den Wellen Io2, I05 gelagert und über
Zahnräder Io4 miteinander gekuppelt sind. Das Getriebegehäuse
lol ist an der Mittelwelle I03, die als Schwenkzapfen dient
derart gelagert, daß es drehbar ist und es weist oben einen mit zwei Lochreihen I06 und Io6l versehenen Teller I05 auf.
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Die Lochreihe Ιοβ besteht aus zwei Serien die um l8o° zueinander
angeordnet sind. Dies gilt auch für die Lochserie Io6',
die rechtwinklig zu der Lochreihe loo versetzt ist. Die genannten Löcher entsprechen sinngemäß den Rasten 64, 64' der
bereits beschriebenen Ausführungsform. Ein Riegel Io7 ist verstellbar
in einer Führung Io8 am festen Träger Io9 geführt, der über den Arm Ho mit dem Traktor gekuppelt ist. Über eine
Stange 111 ist der Riegel Io7 mit einem Entriegelungsarm 112
verbunden, an welchem freitragend eine Laufrolle Hj5 angeordnet
ist. Der Entriegelungsarm 112 ist an einem Schwenkarm 114
angeschlossen, der bei II5 an einen Winkel 116 angelenkt ist,
welcher seinerseits mit dem beweglichen Kern eines am Arm Ho gelagerten Elektromagneten II7 gekuppelt ist.
Die Welle I03 ist im Träger I09 drehbar gelagert und ist oben
mit einem Teller II8 und in einer mittleren Lage mit einem Kegelrad II9 versehen, welches mit einem Kegelrad 12o auf einer
WElIe 121 in Wirkverbindung steht, die mit dem Antrieb des Traktors
gekuppelt ist. Der Teller II8 trägt oben einen Steuernocken
122, dessen Steuerfläche mit der Laufrolle II3 in Eingriff gelangt,
wenn der Elektromagnet II7 erregt ist. Die Laufrolle
gleitet dann am Steuernocken 122 hoch und bringt den Riegel I07 zum Ausrasten aus der als Raste I06 dienenden Bohrung, sodaß
das Getriebegehäuse lol in Drehung versetzt wird.
Die Erregung des Elektromagneten des Elektromagneten wird mittels eines Tasters I25 herbeigeführt, welcher einen elektrischen
Kontakt 124 betätigt, wie dies auch bei dem zuerst beschriebenen Ausführungsbeispiel der Pall war. Mittels einer
Feder 125 wird die Laufrolle lljj an den Steuernocken 122 gedrückt.
Für die Ruhelage des Entriegelungsarms 112 ist zur Abstützung
ein Anschlagrand vorgesehen.
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Claims (1)
- Patent a. nsprüche1. Entriegelungsvorrichtung für das Getriebegehäuse von Bodenfräsen u. dgl., wobei das Getriebegehäuse um einen im wesentlichen vertikalen Schwenkzapfen schwenkbar an einen Träger mit Antriebseinrichtung eines Fahrzeuges angeschlossen und für die Aufnahme von zumindest zwei um vertikale Achsen rotierende und angetriebene Bearbeitungswerkzeuge eingerichtet ist, wobei ferner das Getriebegehäuse ein von der Antriebseinrichtung angetriebenes Sonnenrad mit Lagerwelle und damit in Eingriff stehende mit den Bearbeitungswerkzeugen verbundenen Planetenräder aufweist, wobei endlich am Träger verstellbar ein Riegel angeordnet ist, sowie zugeordnete Betätigungseinrichtungen und dem Riegel zugeordnete, entsprechend der Teilung der Bearbeitungswerkzeuge am Getriebegehäuse angeordnete Rasten, vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß der Riegel (52,lo7) an einen Entriegelungsarm (54,112) angeschlossen ist und der Entriegelungsarm (54,112) mittels der Betätigungseinrichtung (67,70,117) mit einem drehfest mit dem Sonnenrad (3A,lo4) verbundenen Steuernocken (63,118) in Eingriff bringbär ist.2. Entriegelungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß am Träger (1,109) ein verschwenkbarer Taster (67) als Betätigungseinrichtung gelagert ist und mittels Verschwenkung des Tasters (67) der Entriegelungsarm (54) mit dem Steuernocken (63) in Eingriff bringbar ist.409837/0353-IJL-J5. Entriegelungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Entriegelungsarm an einem besonderen Stelltrieb (7o,117) angeschlossen ist.4. Entriegelungsvorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß dem Taster (67) ein im Schwenkbereich liegender Schalter (69) für einen den Entriegelungsarm (64) verstellenden Elektromagneten als Stelltrieb (7o) zugeordnet ist.5. Entriegelungsvorrichtung nach Anspruch 5* dadurch gekennzeichnet, daß der Stelltrieb aus einem Schützen, einer meohanischen Übersetzung oder einem hydraulischen Kreislauf mit Ventilen und Stellmotoren besteht.6. Entriegelungsvorrichtung nach Anspruch 5> dadurch gekennzeichnet, daß der Stelltrieb an eine manuelle Betätigungseinrichtung angeschlossen ist.7. Entriegelungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß dem Riegel (52,lo7) weitere Zwischenrasten (64ylo6-) zugeordnet sind.8. Entriege lungs vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Entriegelungs arm (54) entgegen einer Rückstellfeder (58) verschwenkbar am Träger (1) gelagert ist sowie eine Nase (53) des Riegels (52) beaufschlagt und in einer am Entriegelungsarm (54) angeordneten Aufnahme (59) ein vertikal verstellbarer und von einer Feder (61) beaufschlagter sowie mit dem Steuernocken (63) in Eingriff bringbarer Stift (60) angeordnet ist.9. Entriege lungs vorrl ch tung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Entriegelungsarm (54) einen Ansatz (73) aufweist und dem Ansatz ein vertikal verstellbares mit einem sioh409837/0353•IVkegelförmig od. dgl. erweiternden Fuß versehene Stellglied (71) zur In-Eingriff-Bringung des Stiftes (60) mit dem Steuerriooken (63) zugeordnet ist.10. Entriegelungsvorrichtung nach Anspruch 7* dadurch gekennzeichnet, daß die Rasten (6K,&±-) als in einem am Getriebegehäuse (30) zugeordneten Ring (65) vorgesehene Ausnehmungen ausgebildet sind.11. Entriegelungs Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Entriegelungsarm (112) höhenverstellbar am Träger (I09) gelagert und mit einer Laufrolle (1Γ5) in die Bewegungsbahn des Steuernockens (118) einführbar sowie der Riegel (I07) über die Laufrolle (Ilj5) aus den als Bohrungen gebildeten Rasten (Io6,lo6-) im Getriebegehäuse (lol) herausziehbar ist.12. Entriegelungs Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Stelltriebe für den Entriegelungsarm (54,112) ein Elektromagnet (7o,117) vorgesehen und dieser über Kontakte an einem zugeordneten Fahrzeug auslösbar ist.409837/0353/VLe e rs eite
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- 1974-03-06 DE DE2410581A patent/DE2410581A1/de active Pending
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4293041A (en) * | 1979-05-17 | 1981-10-06 | The Toro Company | Power cultivator with debris excluding barrier and scraper |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR2220174B3 (de) | 1976-12-17 |
| US3903969A (en) | 1975-09-09 |
| FR2220174A1 (de) | 1974-10-04 |
| IT981213B (it) | 1974-10-10 |
| AT331545B (de) | 1976-08-25 |
| ATA164874A (de) | 1975-11-15 |
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