[go: up one dir, main page]

DE2410581A1 - Entriegelungsvorrichtung fuer das getriebegehaeuse von bodenfraesen u. dgl - Google Patents

Entriegelungsvorrichtung fuer das getriebegehaeuse von bodenfraesen u. dgl

Info

Publication number
DE2410581A1
DE2410581A1 DE2410581A DE2410581A DE2410581A1 DE 2410581 A1 DE2410581 A1 DE 2410581A1 DE 2410581 A DE2410581 A DE 2410581A DE 2410581 A DE2410581 A DE 2410581A DE 2410581 A1 DE2410581 A1 DE 2410581A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
unlocking
arm
unlocking device
unlocking arm
carrier
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE2410581A
Other languages
English (en)
Inventor
Angelo Belussi
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Publication of DE2410581A1 publication Critical patent/DE2410581A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01BSOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
    • A01B39/00Other machines specially adapted for working soil on which crops are growing
    • A01B39/12Other machines specially adapted for working soil on which crops are growing for special purposes, e.g. for special culture
    • A01B39/16Other machines specially adapted for working soil on which crops are growing for special purposes, e.g. for special culture for working in vineyards, orchards, or the like ; Arrangements for preventing damage to vines
    • A01B39/163Other machines specially adapted for working soil on which crops are growing for special purposes, e.g. for special culture for working in vineyards, orchards, or the like ; Arrangements for preventing damage to vines comprising rotating tools
    • A01B39/166Other machines specially adapted for working soil on which crops are growing for special purposes, e.g. for special culture for working in vineyards, orchards, or the like ; Arrangements for preventing damage to vines comprising rotating tools actively driven
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01BSOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
    • A01B33/00Tilling implements with rotary driven tools, e.g. in combination with fertiliser distributors or seeders, with grubbing chains, with sloping axles, with driven discs
    • A01B33/08Tools; Details, e.g. adaptations of transmissions or gearings
    • A01B33/087Lifting devices; Depth regulation devices; Mountings

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Agricultural Machines (AREA)

Description

Andrejewskir Honke & Gesthuysen Patentanwälte
Diplom-Physiker
Dr. Walter Andrejewski
Diplom-Ingenieur
Dr.-lng. Manfred Honke
- Diplom-Ingenieur
Anwaltsakte: 4? 416/cz-sa Hans Dieter Gesthuysen
4300 Essen 1, den 4.3.1974 Theaterplatz 3
Patentanmeldung des Herrn
Angelo Bellussi, Cavalcasella (Verona,Italien)
"Entriegelungsvorrichtung für das Getriebegehäuse von Bodenfräsen u. dgl."
Die Erfindung betrifft eine Entriegelungsvorrichtung für das Getriebegehäuse von Bodenfräsen u. dgl., wobei das Getriebegehäuse um einen im wesentlichen vertikalen Schwenkzapfen verschwenkbar an einem Träger mit Antriebseinrichtung eines Fahrzeuges angeschlossen und für die Aufnahme von zumindest zwei um vertikale Achsen rotierende und angetriebene Bearbeitungswerkzeuge eingerichtet ist, wobei ferner das Getriebegehäuse ein von der Antriebseinrichtung angetriebenes Sonnenrad mit Lagerwelle und damit im Eingriff stehende mit den Bearbeitungswerkzeugen verbundene Planetenräder aufweist, wobei endlich am Träger verstellbar ein Riegel angeordnet ist, sowie zuseordnete Betätigungseinrichtungen und dem Riegel zugeordnete entsprechend der Teilung der Bearbeitungswerkzeuge am Getriebegehäuse angeordnete Rasten vorgesehen sind.
409837/0353
Bei einer bekannten Entriegelungsvorriohtung der vorstehend beschriebenen Gattung (DT-OS 2 062 77I) besteht die Betätigungseinrichtung aus einem im Träger um eine vertikale Achse schwenkbar gelagerten Taster, der über einen Stellarra die Entriegelung des entgegen einer Rückstellfeder verstellbaren Riegels herbeiführt. Insbesondere bei der Bearbeitung von jungen Pflanzenkulturen u. dgl. hat sich gezeigt, daß die von den Pflanzen auf den Taster ausgeübte Kraft oft nicht ausreicht um die erforderliche Entriegelung des Getriebegehäuses und die damit verbundene Verschwenkung der Bearbeitungswerkzeuge herbeizuführen. Eine Beschädigung oder Zerstörung der Pflanzen ist die Folge. Das gilt auch bei älteren Pflanzen mit schrägstehendem oder gekrümmtem Stiel oder bei mehreren dicht beieinander stehenden Pflanzen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Entriegelungsvorrichtung der eingangs beschriebenen Gattung in einfachster Weise so zu gestalten, daß eine Beschädigung von Pflanzen weitgehend vermieden wird. Zur Lösung dieser Aufgabe lehrt die Erfindung, daß der Riegel an einen Entriegelungsana angeschlossen ist und der Entriegelungsarm mittels der Betätigungseinrichtung mit einem drehfest mit dem Sonnenrad verbundenen Steuernocken in Eingriff bringbar ist.
Der erreichte Vorteil ist vor allem darin zu sehen, daß bei der erfindungsgemäßen Entriegelungsvorriohtung die zur Verstellung des Riegels erforderliche Kraft nioht von der Pflanze oder den Pflanzen selbst aufgebracht werden muß, sondern von den mit dem Sonnenrad verbundenen Steuernocken abgeleitet wird. Es ist somit eine schonende Behandlung der Pflanzen selbst bei jungen Pflanzenkulturen gewährleistet. Die Entriegelung läßt sich dabei auf mannigfaltige Weise herbeiführen. So geht ein
409837/0353
Vorschlag der Erfindung dahin, daß am Träger ein verschwenkbarer Taster in an sich bekannter Weise als Betätigungsvorrichtung gelagert ist und mittels Verschwenkung des Tasters der Entriegelungsarm mit dem Steuernocken in Eingriff bringbar ist. Zur Einleitung der Entriegelung bedarf es somit nur eines geringen Kraftaufwandes, da die Rückstellkraft der dem Riegel zugeordneten Rückstellfeder von der den Taster beaufschlagenden Pflanze nicht mehr überwunden werden muß. Nach einem weiteren Vorschlag der Erfindung ist der Entriegelungsarm an einen besonderen Stelltrieb angeschlossen. Ferner besteht die Möglichkeit, daß dem Taster ein im Schwenkbereich liegender Schalter für einen den Entriegelungsarm verstellenden Elektromagneten zugeordnet ist. Der Stelltrieb kann im einzelnen aus einem Schützen, einer mechanischen Übersetzung oder einem hydraulischen Kreislauf mit Ventilen und Steuermotoren bestehen. Nach einem anderen Vorschlag ist der Stelltrieb an eine manuelle Betätigungseinrichtung angeschlossen. Nach einem besonders vorteilhaften Vorschlag der Erfindung ist der Aufbau so getroffen, daß. dem Riegel am Getriebegehäuse weitere Zwischenrasten zugeordnet sind. Diese Maßnahme ermöglicht es, nach Einleitung einer Verschwenkung des Getriebegehäuses und damit der Bearbeitungswerkzeuge diese in einer Zwischenstellung zu arretieren, die eine größere Entfernung der Bearbeitungswerkzeuge von einer oder mehreren Pflanzen, z.B. von einer Pflanzenreihe gewährleistet. Eine besonders funktionssichere Ausfuhrungsform besteht darin, daß der Entriegelungsarm entgegen einer Rückstellfeder schwenkbar am Träger gelagert sowie eine Nase des Riegels beaufschlagt und in einer am Entriegelungsarm angeordneten Aufnahme ein vertikal verstellbarer und von einer Feder beaufschlagter sowie mit dem Steuernocken in Eingriff bringbarer Stift angeordnet ist.In
409837/0353
weiterer Ausbildung hierzu geht ein Vorschlag dahin, daß der Entriegelungsarm einen Ansatz aufweist und dem Ansatz ein vertikal verstellbares mit einem kegelförmigen oder dgl. sich erweiternden Fuß versehenes Stellglied zur In-Eingriff-Bringung des Stiftes mit dem Steuernooken zugeordnet ist.
Die Ausbildung und Anordnung der Rasten kann auf verschiedene Weise erfolgen. Nach einem Vorschlag der Erfindung ist der Aufbau so getroffen, daß die Rasten als in einem am Getriebegehäuse angeordneten Ring vorgesehene Ausnehmung ausgebildet sind. Bei einer weiteren Ausführungsform geht der Vorschlag dahin, daß der Entriegelungsarm höhenverstellbar am Träger gelagert und mit einer Laufrolle in die Bewegungsbahn des Steuernockens einführbar ist, sowie der Riegel über die Laufrolle aus als Bohrungen ausgebildetes Rasten im Getriebegehäuse herausziehbar ist. In weiterer Ausbildung kann so vorgegangen werden, daß als Stellglied für den Entriegelungsarm ein Elektromagnet vorgesehen und dieser über Kontakte an einem zugeordneten Fahrzeug auslösbar ist.
Im folgenden wird die Erfindung anhand einer lediglich ein Ausführungsbeispiel darstellenden Zeichnung näher erläutert; es zeigen:
Fig. 1 schematisch in perspektivischer Ansicht eine Bodenfräse mit der erfindungsgemäßen Entriegelungsvorrichtung an einem zugeordneten Traktor,
Fig. 2 einen Schnitt durch das zugeordnete Getriebegehäuse, Fig. 3 schematisch eine Aufsicht auf den Gegenstand nach Fig. 2,
409837/0353
Pig. 4 einen Teilschnitt durch den Gegenstand nach Fig. 3 in Richtung der Pfeile IV-IV,
Fig. 5 eine Teilansicht auf den Gegenstand nach Fig. 4 in Richtung des Pfeiles V,
Pig. 6 die Rückseite des Gegenstandes nach Fig. 4,
Fig. 7 schematisch einen Schnitt in Richtung der Pfeile VII-VII durch den Gegenstand nach Fig. 6,
Fig. 8 einen Schnitt in Richtung der Pfeile VIII-VIII nach Fig.6 und
Fig. 9 im Schnitt eine andere Ausfuhrungsform nach Fig. 2.
Wie die Fig. 1, 2 zeigen, ist seitlich an einem Traktor A freitragend eine Bodenfräse G mittels eines Trägers 1 gelagert. Mit einer Gabel 2 ist der Träger an einer Strebe 4 angelenkt, die am Traktor befestigt ist. An einer mittleren Stelle des Trägers 1 ist eine Kette 7 befestigt, welche an einem Schwenkarm 8 eines üblichen hydraulischen Hebeorganes am Traktor endet. An die Antriebswelle des Traktors ist eine Welle 9 angeschlossen, die sich längs des Trägers 1 erstreckt und in einem Kegelrad 9A endet, das in weiteres Kegelrad 19a eingreift, welches seinerseits mit einem Sonnenra.d J5A verbunden ist. Kegelrad 19a und Sonnenrad J>k sind an einer Lagerwelle 11 befestigt, die in einem drehbaren Getriebekasten J5o sitzt, welcher drei sich drehende Bearbeitungswerkzeuge 19 um 12o° zueinander versetzt trägt, die ihren Antrieb vom Sonnenrad J5A über die Planetenräder 17 erhalten. Die Lagerwelle 11 ist drehbar in einem Trägergehäuse 52A gelagert und mit einer oberen Gegenplatte versehen.
409837/0353
Ferner ist am Trägergehäuse 32A eine Platte 50 befestigt, an welche ein mit Bohrung versehenes Klötzchen 5I angeschweißt ist und in dessen Bohrung ein Riegel 52 verstellbar geführt, der mit einer nach unten gerichteten Nase 53 versehen ist, welche durch einsi Entriegelun^sarm 54 beaufschlagt werden kann. Der Riegel 52 ist von einer Rückstellfeder 55 belastet, welche das Bestreben hat, ihn in die Sperrstellung zu drücken (nach rechts gemäß Pig· 7)· Der Entriegelungsarm 54 ist an das untere Ende eines an der Platte 50 sitzenden Zapfens 50 angelenkt und wird drehbar gegen einen Anschlag 57 seitens einer Schraubenfeder als Rückstellfeder 58* die achsengleich mit dem Zapfen 56 angeordnet ist, gehalten.
Der Entriegelungsarm 54 trägt an seinem freien Ende einen Kleinen gelochten Zylinder als Aufnahme 59, in welcher ein durch eine Schraubenfeder 61 belasteter Stift 60 geführt ist. Das untere Ende des Stiftes 60 kann bei bestimmten Winkelstellungen des Entriegelungsarms 52I- mit der Seitenfläche 62 eines Steuernockens 63 in Eingriff gebracht werden, der an der oberen Seite des mittels der Kegelräder 19A, 9A und der Welle 9 angetriebenen Sonnenrades 3A angeordnet ist. Der Steuernocken 63 kann somit den Entriegelungsarm 54 insgesamt in Drehung versetzen und dabei den Riegel 52 aus einer der Rasten 64 herausziehen, die in einem am Getriebegehäuse 30 sitzenden Ring ausgenommen sind. Von diesen Nuten bzw. Rasten sind drei vorgesehen, die gleichmäßig im Abstandvoneinander angeordnet sind und mit einer anderen Serie von weiteren drei Rasten 64 abwechseln (die ebenfalls in gleichem Abstand voneinander angeordnet sind) und die dazu dienen das Getriebegehäuse 30 in Zwischenstellungen festzuhalten.
An der Platte 50 lagert ein Zapfen 66, an welchen ein Taster 67 angelenkt ist. Auf dem Zapfen 66 sitzt konzentrisch eine
409837/0353
Schraubenfeder 68, welche den Taster 67 gegen einen nicht dargestellten Anschlag im Andruck hält. An der Platte 50 ist außerdem ein Schalter 69 angeordnet, der im Schwenkbereich des Tasters 67 liegt. Der Schalter 69, sobald er durch den Taster 67 nach einer gewissen Winkelverstellung beaufschlagt wird, erregt einen Elektromagneten 7o, der an der Platte 50 gelagert ist. Dem beweglichen Kern des Elektromagneten 7o ist ein Zapfen als Stellglied 7I zugeordnet, welches unten mit einem stumpfkegeligen Fuß 72 endet, der bei erregtem Elektromagneten mit einem Stellarm 73 an der Aufnahme 59 in Wirkverbindung kommt und dadurch eine Drehung des Entriegelungsarmes 54 bewirkt.
Wenn der Elektromagnet 70 stromlos ist, ist der Stift 60 nicht mit der Stift 60 nicht mit der Seitenfläche 62 des Steuernockens 63 in Eingriff, sondern gleitet über diesen hinweg (vgl. den Stift 60 in gestrichelter Darstellung in der Fig. 8), was durch die schräge Form der Enden des Steuernockens 63 und der achsialen Verstellbarkeit des Stiftes 60 erleichtert wird. Es ist ferner festzustellen, daß der Schalter 69 ein Steuerteil (das durch den Taster 67 beaufschlagt wird) mit einer derartigen Ausdehnung aufweisen kann, daß der Schalter 69 während eines bestimmten Winkelausschlags des Tasters-67 geschlossen bleibt.
Die Arbeitswelse ist folgende: Wenn der Taster 67 auf den Stiel einer Pflanze auftrifft, dreht er sich und im ersten Teil seiner Umdrehung schließt er den Schalter 69 und bewirkt damit die Erregung des Elektromagneten 70. Dadurch hebt sich der Fuß 72 im Gegendruck zu einer Feder 74 (die auf dem Stellglied 7I angeordnet ist und sich an einem Kragen 78 abstützt) und verstellt den Entriegelungsarm 54 seitlich, mittels des Stellarmes 73. Die seitliche Verstellung des Sntriegelungsarmes 54 verstellt den Stift 60 in eine derartige Lage, daß er mit der seit-
A09837/0353
lichen Flache 62 des Steuernockens 63 in Wirkverbindung kommt (dieser Steuernocken ist im Bereich des Umfanges des Sonnenrades J5A angeordnet und erstreckt sich über einen bestimmten Winkel, und seine Seitenfläche nähert sich dem Zentrum dieses Sonnenrades· Die Seitenfläche 62 verstellt den Stift 60 weiter und damit den Entriegelungsarm 54, welcher unter Beaufschlagung der Nase 5j5, den Austritt des Riegels 52 aus der Raste 64, in welcher er sich befand, bewirkt.
Das durch die Drehung der in das Erdreich eingedrungenen Bearbeitungswerkzeuge ausgelöste dynamische Moment ist nun in der Lage, das gesamte bewegliche Getriebegehäuse Jo in Drehung zu versetzen, das dann mittels des Riegels 52 erneut in der Zwischenraste 64', d.h. der nächstfolgenden Raste, gesperrt wird. Sobald"nämlich der durch die Rückstellfeder 58 beaufschlagte Entriegelungsarm 54 und der durch die Rückstellfeder 55 beaufschlagte Riegel 52 nicht mehr über den Steuernocken 63 verstellt werden,kohren sie rasch wieder in ihre Ausgangslage zurück. Dies erfolgt während der Taster 67 noch über seinen Betätigungswinkel für den Schalter 69 hinaus abgebogen ist, also bei stromlosem Elektromagneten 70· Wenn der Taster 67 nach Überfahren des Hindernisses im letzten Teil seines Rückstellweges erneut den Schalter 69 beaufschlagt, wiederholt sich der zuvor beschriebene Vorgang mit dem einzigen Unterschied, daß der Riegel 52 nach dem Ende des Verstellvorganges in eine Raste 64 einrastet, welche der normalen Arbeitslage des Werkzeuges entspricht.
Bei dem Ausbildungsbeispiel ist vorgesehen, daß der Taster die Erregung des Elektromagneten 7o bewirkt, welcher den Entriegelungsvorgang einleitet, der jedoch durch den Steuernocken 63 bewirkt wird. Es ist offensichtlich, daß zum Erfindungsbereich Lösungen gehören, bei welchen anstatt des Elektromagneten ein mechanisches oder hydraulisches Organ vorgesehen ist.
409837/0353
Im Falle eines meohanisehen Organs könnte der Taster 67 während seines Winkelausschlages als Stellglied γΐ dienenden Zapfen anheben, mit welchem der Fuß 72 verbunden ist. Zu diesem Zwecke kann eines der Enden des Tasters 67 mit einer kleinen Rolle ausgerüstet sein, welche mit einer oben am Stellglied "Jl vorgesehenen Abschrägung zusammenwirkt. Im Falle einer hydraulischen Lösung kann der Taster 67 ein in einen hydraulischen Kreislauf eingeschaltetes Ventil betätigen, in welchen Kreislauf eine Zylinderkolbenanordnung eingesetzt ist, deren Kolbenstange dem Stellglied 7I zugeordnet ist. Außerdem fällt in den Erfindungsbereich der Entfall des Tasters 67 und die Anwendung eines Handschalters, der von dem Benutzer bedient wird und beispielsweise am Schaltbrett des Traktors angeordnet sein kann und zur Erregung des Elektromagneten 7° dient, oder eine mechanische Übersetzung, die ebenfalls vom Fahrer betätigt wird um den 'Verdrehungsvorgang des beweglichen Getriebegehäuses zu bewirken oder auch eine vom Fahrer zu bedienende hydraulische Steuerung um diese Verdrehung zu ermöglichen.
Außerdem kann der Elektromagnet 7o wahlweise durch den Taster 67 gesteuert werden, wie bereits oben beschrieben oder durch den Fahrer über einen elektrischen Kontakt; der Übergang des einen oder des anderen Steuerνorganges geht über einen Umschalter.
Die in Fig. 9 dargestellte Bodenfräse weist drei aneinandergereihte Bearbeitungswerkzeuge loo auf, die drehbar am Getriebegehäuse lol auf den Wellen Io2, I05 gelagert und über Zahnräder Io4 miteinander gekuppelt sind. Das Getriebegehäuse lol ist an der Mittelwelle I03, die als Schwenkzapfen dient derart gelagert, daß es drehbar ist und es weist oben einen mit zwei Lochreihen I06 und Io6l versehenen Teller I05 auf.
409837/0353
Die Lochreihe Ιοβ besteht aus zwei Serien die um l8o° zueinander angeordnet sind. Dies gilt auch für die Lochserie Io6', die rechtwinklig zu der Lochreihe loo versetzt ist. Die genannten Löcher entsprechen sinngemäß den Rasten 64, 64' der bereits beschriebenen Ausführungsform. Ein Riegel Io7 ist verstellbar in einer Führung Io8 am festen Träger Io9 geführt, der über den Arm Ho mit dem Traktor gekuppelt ist. Über eine Stange 111 ist der Riegel Io7 mit einem Entriegelungsarm 112 verbunden, an welchem freitragend eine Laufrolle Hj5 angeordnet ist. Der Entriegelungsarm 112 ist an einem Schwenkarm 114 angeschlossen, der bei II5 an einen Winkel 116 angelenkt ist, welcher seinerseits mit dem beweglichen Kern eines am Arm Ho gelagerten Elektromagneten II7 gekuppelt ist.
Die Welle I03 ist im Träger I09 drehbar gelagert und ist oben mit einem Teller II8 und in einer mittleren Lage mit einem Kegelrad II9 versehen, welches mit einem Kegelrad 12o auf einer WElIe 121 in Wirkverbindung steht, die mit dem Antrieb des Traktors gekuppelt ist. Der Teller II8 trägt oben einen Steuernocken 122, dessen Steuerfläche mit der Laufrolle II3 in Eingriff gelangt, wenn der Elektromagnet II7 erregt ist. Die Laufrolle gleitet dann am Steuernocken 122 hoch und bringt den Riegel I07 zum Ausrasten aus der als Raste I06 dienenden Bohrung, sodaß das Getriebegehäuse lol in Drehung versetzt wird.
Die Erregung des Elektromagneten des Elektromagneten wird mittels eines Tasters I25 herbeigeführt, welcher einen elektrischen Kontakt 124 betätigt, wie dies auch bei dem zuerst beschriebenen Ausführungsbeispiel der Pall war. Mittels einer Feder 125 wird die Laufrolle lljj an den Steuernocken 122 gedrückt. Für die Ruhelage des Entriegelungsarms 112 ist zur Abstützung ein Anschlagrand vorgesehen.
409837/0353

Claims (1)

  1. Patent a. nsprüche
    1. Entriegelungsvorrichtung für das Getriebegehäuse von Bodenfräsen u. dgl., wobei das Getriebegehäuse um einen im wesentlichen vertikalen Schwenkzapfen schwenkbar an einen Träger mit Antriebseinrichtung eines Fahrzeuges angeschlossen und für die Aufnahme von zumindest zwei um vertikale Achsen rotierende und angetriebene Bearbeitungswerkzeuge eingerichtet ist, wobei ferner das Getriebegehäuse ein von der Antriebseinrichtung angetriebenes Sonnenrad mit Lagerwelle und damit in Eingriff stehende mit den Bearbeitungswerkzeugen verbundenen Planetenräder aufweist, wobei endlich am Träger verstellbar ein Riegel angeordnet ist, sowie zugeordnete Betätigungseinrichtungen und dem Riegel zugeordnete, entsprechend der Teilung der Bearbeitungswerkzeuge am Getriebegehäuse angeordnete Rasten, vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß der Riegel (52,lo7) an einen Entriegelungsarm (54,112) angeschlossen ist und der Entriegelungsarm (54,112) mittels der Betätigungseinrichtung (67,70,117) mit einem drehfest mit dem Sonnenrad (3A,lo4) verbundenen Steuernocken (63,118) in Eingriff bringbär ist.
    2. Entriegelungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß am Träger (1,109) ein verschwenkbarer Taster (67) als Betätigungseinrichtung gelagert ist und mittels Verschwenkung des Tasters (67) der Entriegelungsarm (54) mit dem Steuernocken (63) in Eingriff bringbar ist.
    409837/0353
    -IJL-
    J5. Entriegelungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Entriegelungsarm an einem besonderen Stelltrieb (7o,117) angeschlossen ist.
    4. Entriegelungsvorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß dem Taster (67) ein im Schwenkbereich liegender Schalter (69) für einen den Entriegelungsarm (64) verstellenden Elektromagneten als Stelltrieb (7o) zugeordnet ist.
    5. Entriegelungsvorrichtung nach Anspruch 5* dadurch gekennzeichnet, daß der Stelltrieb aus einem Schützen, einer meohanischen Übersetzung oder einem hydraulischen Kreislauf mit Ventilen und Stellmotoren besteht.
    6. Entriegelungsvorrichtung nach Anspruch 5> dadurch gekennzeichnet, daß der Stelltrieb an eine manuelle Betätigungseinrichtung angeschlossen ist.
    7. Entriegelungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß dem Riegel (52,lo7) weitere Zwischenrasten (64ylo6-) zugeordnet sind.
    8. Entriege lungs vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Entriegelungs arm (54) entgegen einer Rückstellfeder (58) verschwenkbar am Träger (1) gelagert ist sowie eine Nase (53) des Riegels (52) beaufschlagt und in einer am Entriegelungsarm (54) angeordneten Aufnahme (59) ein vertikal verstellbarer und von einer Feder (61) beaufschlagter sowie mit dem Steuernocken (63) in Eingriff bringbarer Stift (60) angeordnet ist.
    9. Entriege lungs vorrl ch tung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Entriegelungsarm (54) einen Ansatz (73) aufweist und dem Ansatz ein vertikal verstellbares mit einem sioh
    409837/0353
    •IV
    kegelförmig od. dgl. erweiternden Fuß versehene Stellglied (71) zur In-Eingriff-Bringung des Stiftes (60) mit dem Steuerriooken (63) zugeordnet ist.
    10. Entriegelungsvorrichtung nach Anspruch 7* dadurch gekennzeichnet, daß die Rasten (6K,&±-) als in einem am Getriebegehäuse (30) zugeordneten Ring (65) vorgesehene Ausnehmungen ausgebildet sind.
    11. Entriegelungs Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Entriegelungsarm (112) höhenverstellbar am Träger (I09) gelagert und mit einer Laufrolle (1Γ5) in die Bewegungsbahn des Steuernockens (118) einführbar sowie der Riegel (I07) über die Laufrolle (Ilj5) aus den als Bohrungen gebildeten Rasten (Io6,lo6-) im Getriebegehäuse (lol) herausziehbar ist.
    12. Entriegelungs Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Stelltriebe für den Entriegelungsarm (54,112) ein Elektromagnet (7o,117) vorgesehen und dieser über Kontakte an einem zugeordneten Fahrzeug auslösbar ist.
    409837/0353
    /V
    Le e rs e
    ite
DE2410581A 1973-03-08 1974-03-06 Entriegelungsvorrichtung fuer das getriebegehaeuse von bodenfraesen u. dgl Pending DE2410581A1 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
IT21324/73A IT981213B (it) 1973-03-08 1973-03-08 Dispositivo di blocco e sblocco per zappatrici rotanti e simili

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE2410581A1 true DE2410581A1 (de) 1974-09-12

Family

ID=11180113

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE2410581A Pending DE2410581A1 (de) 1973-03-08 1974-03-06 Entriegelungsvorrichtung fuer das getriebegehaeuse von bodenfraesen u. dgl

Country Status (5)

Country Link
US (1) US3903969A (de)
AT (1) AT331545B (de)
DE (1) DE2410581A1 (de)
FR (1) FR2220174B3 (de)
IT (1) IT981213B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4293041A (en) * 1979-05-17 1981-10-06 The Toro Company Power cultivator with debris excluding barrier and scraper

Families Citing this family (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2555283C3 (de) * 1975-12-09 1980-12-18 Maschinenfabrik Fahr Ag Gottmadingen, 7702 Gottmadingen Anordnung zur selbsttätigen Lenkung eines landwirtschaftlich genutzten Fahrzeuges
FR2770740A1 (fr) * 1997-11-07 1999-05-14 Smvh Dm Hydro Sarl Dechausseuse agricole rotative
US7237374B2 (en) * 2003-09-26 2007-07-03 Scag Power Equipment, Inc. Roller assembly for striping a lawn
US10645854B2 (en) * 2018-06-01 2020-05-12 Andrew J. Flocchini Cutting head for vineyard and orchard tiller/cultivator

Family Cites Families (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2206283A (en) * 1940-07-02 Cultivator for vineyards
US3117632A (en) * 1961-06-15 1964-01-14 Jr Vincent G Caggiano Cultivator
US3095045A (en) * 1962-05-31 1963-06-25 Joseph F Ennis Cultivator

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4293041A (en) * 1979-05-17 1981-10-06 The Toro Company Power cultivator with debris excluding barrier and scraper

Also Published As

Publication number Publication date
FR2220174B3 (de) 1976-12-17
US3903969A (en) 1975-09-09
FR2220174A1 (de) 1974-10-04
IT981213B (it) 1974-10-10
AT331545B (de) 1976-08-25
ATA164874A (de) 1975-11-15

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69711357T2 (de) Bodenbelüfter
DE19833508B4 (de) Nadelwählvorrichtung, insbesondere zur Auswahl der Rippnadeln in Rundstrickmaschinen, Rundwirkmaschinen oder Strumpfwirkmaschinen zur Herstellung von Strick- und Strumpfwaren
DE2410581A1 (de) Entriegelungsvorrichtung fuer das getriebegehaeuse von bodenfraesen u. dgl
DE60100490T2 (de) Vorrichtung zum Positionieren von Werkstücken in Beschichtungspressen
DE1485229C3 (de) Nähmaschine
DE2206332C2 (de) Magnetisch arbeitende Sperr- und Steuer vorri chtung
DE29806973U1 (de) Rippensperrer
CH681955A5 (de)
DE2028695A1 (de) Fehlbedienungssperre fur Drehkipp fenster oder türen
CH131968A (de) Grabmaschine mit mehreren Spaten.
DE414992C (de) Aushebevorrichtung fuer Pfluege u. dgl.
DE69935293T2 (de) Steuervorrichtung für eine Erdbewegungsmaschine
DE835411C (de) Anordnung an Kombinationsschloessern mit Zuhaltungen fuer Tueren u. dgl.
DE934630C (de) Sicherheitsschloss
DE509989C (de) Hackmaschine, bei der die Spannung der an den Parallelogrammen oder Schlepphebeln angeordneten Belastungsfedern regel- und einstellbar ist
DE948092C (de) Anbauscheibenschwenkpflung, dessen Pflugscheiben beim Heben des Pfluges von einer Arbeitsstellung in die andere geschwenkt werden
DE699894C (de) Abschaltbare Steckdose
DE864237C (de) Gewebemarkierungsgeraet
DE2014889C3 (de) Drehvorrichtung für Drehpflüge ml( zweiteiliger Koppel
DE2004372C3 (de) Sitzmöbel
DE825620C (de) Treibstangenverschluss fuer Maehmaschinen
DE1937261A1 (de) Vorrichtung an Gesellschaftsspielen
AT214692B (de) Landmaschine, insbesondere Seitenrechen mit einem Gestell und mindestens einem ihre Arbeitswirkung ausführenden Arbeitsglied
AT215320B (de) Zapfsäule mit als Schaltvorrichtung ausgebildeter Einrichtung für die Aufnahme des Zapfventils
DE1830631U (de) Vorrichtung zum sperren einer relativbewegung an drehpfluegen mit falldrehung.

Legal Events

Date Code Title Description
OHJ Non-payment of the annual fee