DE2410073A1 - Leuchtweiteregler fuer kraftfahrzeugscheinwerfer - Google Patents
Leuchtweiteregler fuer kraftfahrzeugscheinwerferInfo
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Description
Patent- und .„,,,_„
Gebrauchsmusterhilfs-Anmelduns
ROBERT BOSCH GMBH, 7 Stuttgart
Die Erfindung betrifft einen Leuchtweiteregler für Kraftfahrzeug-Scheinwerfer,
mit einem in der Karosserie eingesetzten Tragrahmen und mit einem mindestens um eine horizontale
Achse schwenkbaren Reflektor und mit einem Stellglied, dessen Gehäuse von einem Halteorgan am Tragrahmen befestigt und
dessen Stössel .am Reflektor angelenkt ist.
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ORIGINAL INSPECTED
Robert Bosch GmbH
Stuttgart
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Bei derartigen Leuchtweitereglern ist entweder ein durch Hand betätigbares Geberelement oder es ist in selbsttätig
wirkenden Anlagen ein Steuer- oder Regelkreis erforderlich, welcher ein den Abstand zwischen Karosserie und Fahrzeugachse
registrierendes Geberelement und ein mit diesem über eine
Leitung verbundenes Stellglied aufweist. Dabei erhält das Stellglied vom Gebereiement dann Impulse, wenn sich der
Abstand zwischen der Fahrzeugachse und der Karosserie ändert, d.h. wenn das' Gewicht der Wagenladung vergrössert oder verkleinert
wird. Entsprechend der Impulsdauer wird der Stössel im Gehäuse des Stellgliedes verschoben und mithin der
Reflektor um die horizontale Achse so weit geschwenkt, bis diejenige Stellung erreicht ist, in der das vom Reflektor
abgestrahlte Lichtbündel die vom Gesetzgeber zulässige Neigung nicht überschreitet.
Es ist bekannt, das Gehäuse des Stellgliedes am Tragrahmen
anzunieten oder anzuschrauben. Mit einem Annieten wird zwar die einmal festgelegte Lage des Gehäuses endgültig beibehalten,
jedoch ist dessen Austausch praktisch undurchführbar. Ein Anschrauben bietet andrerseits den Vorteil, das Gehäuse lösbar
zu befestigen und auszutauschen, jedoch muss für Schraubwerkzeuge genügend Raum vorgesehen werden, damit ein Lösen
und Festziehen der Schraubenköpfe oder -muttern schnell erfolgen kann. Da das Stellglied vom Tragrahmen öfters gelöst
und wieder befestigt werden muss, sind Schrauben aus diesen Gründen als Halteorgan weniger gut geeignet.
Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, für einen Leuchtweiteregier der eingangs genannten Gattung Halteorgane
zu entwickeln, die ein schnelles und einfaches Lösen und Befestigen des Stellgliedes am Tragrahmen ermöglichen.
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EoIdert Bosell GmbH
Stuttgart
Stuttgart
Diese'Aufgäbe wird erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass das
Halteorgan als Schnellverschluss ausgebildet ist. Schnellverschlüsse werden im allgemeinen für eine rasche Verbindung
unkomplizierter Einzelteile verwendet, nämÜGh dann, wenn auf die derart verbundenen Teile keine oder nur geringe Kräfte
einwirken oder wenn diese Teile insbesondere Stellfunktionen nicht ausführen. Schnei!verschlüsse sind als untergeordnete
Halteorgane hinlänglich bekannt, doch hat man bislang bei funktionell wichtigen Bauteilen aus Gründen einer einwandfreien
Funktion auf derartige Schnellverschlüsse verzichtet..
Bei einer Regelungsanlage für die Leuchtweite von Kraftfahrzeug-Scheinwerfern
kommt es .vor allem darauf an, die aus der Abstandsänderung zwischen Fahrzeugachse und Karosserie gebildeten
Signale in eine Stellbewegung umzuwandeln und diese auf den Reflektor zu übertragen. Da eine genaue Übertragung der
Signale gefordert wird, sind alle Elemente - vor allem das funktionswichtige Stellglied - rüttelsicher beispielsweise
am Tragrahmen zu befestigen. Diese Voraussetzungen haben den Fachmann bisher davon abgehalten, für die Befestigung
des Stellgliedes am Tragrahmen Schnellverschlüsse zu verwenden.
Ein besonders sicheres und schnelles Lösen und Befestigen des Stellgliedes am Tragrahmen wird gemäss einer Weiterbildung
des Erfindungsgegenstandes dann erreicht, wenn vorzugsweise an der Innenseite des Tragrahmens mindestens zwei Rastausnehmungen
in axialer Richtung ausgestellt sind und wenn vom Gehäuse des Stellgliedes zwei korrespondierende Rastnasen
abstehen, welche nach Art eines Bajonettverschlusses in die Rastausnehmungen einrasten, wobei eine federnde Scheibe ·
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Robert Bosch GmbH
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zwischen dem Gehäuse und dem Tragrahmen gespannt ist. Sind an
der Aussenseite des Tragrahmens mindestens drei Federzungen abgewinkelt, wobei jede Federzunge einen Z-förmigen Endabschnitt
hat, welcher den Plansch des Gehäuses hintergreift, und ist der Schnellverschluss als eine die Federzungen umschliessende
einteilige Schelle ausgebildet, so ergeben sich fertigungstechnisch besondere Vorteile, da die Federzungen mit einem
einfachen Stanz-Biegewerkzeug herstellbar sind; die endgültige Befestigung geschieht in einfacher Weise mittels einer die
ausgestellten Endabschnitte der Schelle verspannenden Schraube.
Bei Scheinwerfern mit einem dünnwandigen Tragrahmen ist es wünschenswert, den das Stellglied aufnehmenden Bereich zu
versteifen, damit unerwünschte Ausbiegungen die Regelungsfunktion nicht stören. Gemäss einer noch anderen Ausbildung
der Erfindung wird vorgeschlagen, an der Aussenseite des
Tragrahmens eine umlaufende, im Querschnitt V-förmige Zarge anzubördeln, und eine zweiteilige, scharnierartige Schelle
zu verwenden, welche den Flansch des Gehäuses an der Zarge verspannt. Sind am Flansch vorzugsweise zwei Schlitze ausgespart
und stehen von der Aussenseite des Tragrahmens zwei korrespondierende Winkelstücke ab, so dass sich der Flansch
zuerst axial aufstecken und danach schwenken lässt, und umspannt ein vorzugsweise einteiliges Spannband beide Winkelstücke
und den Flansch, so wird gemäss dieser noch anderen Ausbildung der Erfindung das Stellglied besonders rüttelsicher
am Tragrahmen gehalten. Sind am Tragrahmen Stanz- und Biegearbeiten zu vermeiden, so wird weiterhin vorgeschlagen, den
Schnellverschluss als Verschraubung auszubilden, an dessen Innenring einen Anschlag und vorzugsweise drei den Flansch
hintergreifende Klauen anzuformen, den Innenring in eine
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Bohrung des Tragrahmens einzuschieben und schliesslich den Aussenring in bekannter Weise am Innenring zu verschrauben.
Die mit der Erfindung erzielten Vorteile bestehen insbesondere darin, dass bei einem Auswechseln des Stellgliedes
anstatt einer Vielzahl von Schrauben zu lösen und wieder zu befestigen, nur noch mit der Hand auszuführende Rastbewegungen
notwendig sind oder höchstens die von einem Spannband gesicherte Rastverriegelung mittels einer Schraube festzuziehen
ist.
Mehrere Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung in unterschiedlichen Maßstäben dargestellt und werden
im folgenden näher beschrieben. Es zeigen in den Fig. 2 bis die Teilfiguren "a" einen Vertikalschnitt und die Teilfiguren
"b" den dazugehörigen Horizontalschnitt, und zwar
Fig. 1 eine herkömmliche Befestigung des Stellgliedes
am Tragrahmen in einem Vertikalschnitt,
Fig. 2 ein erstes Ausführungsbeispiel mit einem
Bajonettverschluss,
Fig. 5 ein. zweites Ausführungsbeispiel mit einteiligem
Spannband,
Fig. 4- ein drittes Ausführungsbeispiel mit einem zweiteiligen Spannband,
Fig. 5 ein viertes Ausführungsbeispiel ebenfalls mit
einem einteiligen Spannband,
Fig. 6 ein fünftes Ausführungsbeispiel mit einer Verschraubung,
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Fig. 7 ein sechstes Ausführungsbeispiel mit einem
Federbügel und
Fig. 8 ein siebtes Ausführungsbeispiel ebenfalls mit einem Federbügel,.jedoch nur in Vertikalschnitt.
Fig. 8 ein siebtes Ausführungsbeispiel ebenfalls mit einem Federbügel,.jedoch nur in Vertikalschnitt.
Ein herkömmlicher Leuchtweiteregler für Kraftfahrzeug-Scheinwerfer
(Fig. 1) hat einen an der nicht gezeichneten Karosserie befestigten Tragrahmen 10, einen im wesentlichen aus
einem Reflektor 12, einer Streuscheibe 13 und einer Glühlampe
14 bestehenden Scheinwerfer 11 und ein am Tragrahmen
befestigtes Stellglied 15· Das Stellglied 15 ist zusammengesetzt
aus einem Gehäuse 16, dessen Flansch 17 mittels Schrauben 18 am Tragrahmen 10 angeschraubt ist, und aus
einem Kolben 20, von dem ein Bolzen 19 radial durch eine Öffnung 21 des Gehäuses 16 nach aussen ragt.
Der Tragrahmen 10 trägt an seinem unteren Abschnitt ein Gelenk 22, in welchem ein den Scheinwerfer 11 fassender Ring
gelagert ist, der an einem am Bolzen 19 befestigten Stössel 24 angelenkt ist. Zwei Leitungen 25 verbinden das
Stellglied 15 mit einem die Abstandsänderung zwischen Fahrzeugachse
und Karosserie registrierenden Geberelement oder mit einem handverstellbaren Geber.
Auf den Kolben 20 des Stellgliedes 15 wirken im ersteren Falle
entsprechend den Änderungen der Wagenladung in ihrer Dauer und Richtung unterschiedliche Impulse, die den Kolben 20
samt Bolzen 19 und der Stößel 24 verschieben, so dass der
Scheinwerfer 11 eine Schwenkbewegung nach Pfeil 26 oder Pfeil 27 macht. Dabei bildet das Gelenk 22 eine horizontale
Achse, so dass die optische Achse 0-0 gleichzeitig verschwenkt
wird.
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Gegenüber dem Beispiel eines herkömmlichen Leuchtweitereglers,,
dessen Stellglied 15 affl Tragrahmen 10 angeschraubt
ist, zeigen die Pig. 2 bis 8 gemäss der Erfindung solche Leuchtweiteregler, deren Stellglieder mittels eines Schnellverschlusses
am Tragrahmen befestigt sind.
Die Fig. 2a und b hat an der Innenseite 31 insgesamt drei in axialer Richtung abgewinkelte hinterschnittene Rastausnehmungen
32 und zwischen diesen sind Ausklinkungen 33 ausge-'spart.
Das Stellglied 35 - welches nur abschnittsweise und zum Teil geschnitten dargestellt ist - hat am Gehäuse 36
einen Flansch 37 und einen Bund 38 angeformt, wobei von
dem Flansch 37 insgesamt drei um jeweils 120 Grad versetzte Rastnasen 39 radial abgewinkelt sind. Das mit dem nicht
sichtbaren Kolben starr verbundene Stössel 34 ist über einen
Kugelzapfen 40 und einen Mitnehmer 41 in einem Kupplungsteil
gehalten, welcher an dem nicht dargestellten Reflektor angelenkt ist. Weiterhin ist zwischen dem Flansch 37 und dem Tragrahmen
10 eine axial wirkende Scheibe 29 vorgesehen, welche eine kraftschlüssige Verbindung bewirkt.
Die Befestigung des Stellgliedes 35 geschieht in der Weise, dass die Rastnasen 39 mit den Ausklinkungen 33 zur Deckung
gebracht werden, daraufhin das Stössel 34 in axialer Richtung so weit in den Tragrahmen 10 eingeführt wird, bis an diesem
bzw. an der Scheibe 29 der Flansch 37 zum Anliegen kommt. Danach wird das Stellglied 35 in Pfeilrichtung 43 so weit geschwenkt,
bis die Rastnasen 31 in den Hintersehneidungen der
Rastausnehmungen 34 einrasten; mithin ist eine Befestigung
nach Art eines Bajonettverschlusses hergestellt. Ein Lösen des Stellgliedes erfolgt in umgekehrter Reihenfolge.
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In Fig. 3a und 3t>
hat der Tragrahmen 10 eine kreisrunde öffnung 49, von welcher durch jeweils zwei parallel gerichtete
Schnitte ein Blechstreifen ausgestanzt ist, der zu einer Federzunge 50 abgewinkelt ist. Jede Federzunge 50 bildet
zuerst einen zum Tragrahmen 10 rechtwinklig abstehenden Abschnitt 52 und einen daran sich anschliessenden Z-förmigen
Endabschnitt 51 mit einer nach aussen und einer nach innen
weisenden Kante. Der Flansch 4-7 hat zum Gehäuse 46 hin eine Abschrägung 53· Das Stellglied 45 wird in axialer Richtung
gemäss Pfeil 54 derart in den Tragrahmen 10 eingesetzt, dass
zuerst der Flansch 47 die Endabschnitte 51 der Federzungen
radial nach aussen drücken.und wenn die Stirnseiten des
Flansches 47 am Tragrahmen 10 zum Anliegen kommen, rasten die
Endabschnitte 51 an der Abschrägung 53 des Flansches 47 ein.
Mit dieser Einrastung ist das Stellglied 45 sowohl in axialer als auch in radialer Richtung am Tragrahmen 10 gehalten.
Als Schnellverschluss ist eine einteilige Schelle 48 mit zwei radial abgewinkelten Lappen 55 vorgesehen. Zur endgültigen
Befestigung des Stellgliedes 45 am Tragrahmen 10 wird die Schelle 48 um die Abschnitte 52 der Federzungen 50
gelegt und durch eine die Lappen 55 verspannende Schraube 56
wird die Schelle 48 radial zusammengezogen, so dass alle Federzungen
50 am Flansch 47 fest umspannen.
In der Fig. 4a und b ist vom Tragrahmen eine im Querschnitt
"V-förmige Zarge 60 mit einer kreisringförmigen Hülse 61 und einem schräg abstehenden Kragen 62 angebördelt. Das Gehäuse
des Stellgliedes 65 hat den im Querschnitt V-förmigen Flansch 67 angeformt und der Durchmesser des Zapfens 68 entspricht
dem lichten Durchmesser der Hülse 61. Als Schnellverschluss ist hierbei eine zweiteilige Schelle 69 vorgesehen,
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deren zwei halbkreisförmige ,Schellenhälften 70>
71 im Querschnitt ebenfalls V-förmig ausgebildet sind, wobei der dem
Scharnier 72 gegenüberliegende Endabschnitt einer jeden Hälfte 70» 71 als Lappen radial ausgestellt ist. Um das
Stössel 64- am Tragrahmen 10 zu befestigen, wird das mit
einer Dichtung 63 versehene Gehäuse 66 derart in .die Zarge 60 eingeschoben, dass sich der Zapfen 68 in die Hülse 61
einschiebt, und zwar so weit, bis der Flansch 67 mit dessen
einer Flanke auf dem Kragen 62 aufliegt. Danach wird die scharnierartig geöffnete Schelle 69 in der Weise angelegt,
dass deren eine Flanke am Flansch 67 und deren zweite Flanke am Kragen 62 anliegt. In beschriebener Weise verspannt
die Schraube 56 die beiden Lappen 55 > wodurch die zweiteilige
Schelle 69 das Stellglied 65 rüttelsicher am Tragrahmen 10 festspannt.
Ein noch anderes Ausführungsbeispiel ist in Fig. 5a und b dargestellt,
wo vom Tragrahmen 10 zwei diametral gegenüberliegende Winkelstücke 80 abstehen und jedes Winkelstück 80
aus einem Arm 82 und einer annähernd rechtwinkelig dazu abgewinkelten Nase 83 besteht. Der bundartige Flansch 74· hat
zwei zueinander parallele Anlageflächen 84, 85 und zwei
Schlitze 81 sind in axialer Richtung und gegenüberliegend aus dem Flansch 77 ausgespart. Das Stellglied 75 wird mit dem am
Gehäuse 76 angesetzten Bund 78 in eine Öffnung des Tragrahmens
10 derart eingeführt, dass sich die beiden Schlitze an den beiden Nasen 83 der Winkelstücke 80 hindurchführen bis
die Anlagefläche 85 am Tragrahmen 10 anliegt. Danach wird das Stellglied 65 um den durch den Pfeil 86 angedeuteten Winkelbetrag
verdreht, so dass die von dem Tragrahmen 10 schräg-
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gestellten Nasen 83 den Flansch 77 in axialer.Richtung
an den Tragrahmen andrücken. Ein ebenfalls mit zwei Lappen
versehenes Spannband 79 wird daraufhin um die Arme 82 der beiden Winkelstücke 80 und teilweise um den Flansch 77 gelegt.
Durch die Schraube 56 wird ein Verspannen der Winkelstücke
80 mit dem Flansch 77 erreicht.
In Fig. 6a und b hat der Tragrahmen 10 eine Bohrung 93? in
welche ein Innenring 90 eingesetzt ist, welcher sowohl
einen nach aussen als auch nach innen überstehenden Anschlag 91 hat und von dem insgesamt vier Klauen 92 radial nach
innen abstehen. Des weiteren trägt der Innenring 90 ein
Aussengewinde 102,welches mit dem Innengewinde 1Oi eines
Aussenringes 98 korrespondiert. Das Stellglied 95 wird bei
diesem Ausführungsbeispiel im Tragrahmen 10 derart befestigt, dass zuerst der Innenring 90 in die Bohrung 93 so weit eingeschoben
wird, bis der Anschlag 91 am Tragrahmen 10 anliegt. Danach wird das Stellglied 95 in entgegengesetzter
Richtung in den Innenring 90 eingeschoben, so dass die
Flanke 100 des Flansches 97 alle vier Klauen 92 derart radial
nach aussen drücken, bis sich der im Durchmesser grösste Abschnitt
des Flansches 97 zwischen den Klauen 92 hindurchführen
lässt und schliesslich der Flansch 97 am Anschlag 91 zum Anliegen kommt. Die Klauen 92 hintergreifen in dieser
Stellung den Flansch 97 und drücken gegen dessen Flanke 99·
Daraufhin wird der Aussenring 98 auf den Innenring 90 geschraubt
und beide Ringe verspannen sich am Tragrahmen 10. Mit dieser als Schnellverschluss ausgebildeten Verschraubung wird das
Stellglied 95 ebenfalls rüttelsicher im Tragrahmen 10 gehalten.
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In der Fig. 7a und b hat das Gehäuse 106 des Stellgliedes IO5
den Flansch 107 und einen Zapfen 108 angesetzt. Vom Tragrahmen
10 ist ein hülsenförmiger Kragen 114 nach innen zu
ausgestellt, in welchem sich der Zapfen 108 so weit einschiebt, bis der Flansch 107 am Tragrahmen 10 anliegt. Ein
Haltebügel 109 ist um eine Symmetrieachse 115 spiegelbildlich
aufgebaut und hat ein steifes Mittelstück 110 und zwei federnde
Arme 111. Im Tragrahmen 10 sind im Abstand der beiden Arme 111 zwei Schlitze 116 ausgespart, in welche der Haltebügel
109 derart eingeschoben wird, dass das Mittelstück den Tragrahmen 10 untergreift und jeder abgekröpfte Arm 111
auf dem Flansch 107 zum Anliegen kommt, und dass der Endabschnitt
112 eines jeden Armes in einem hakenförmigen Winkelstück 113 des Tragrahmens einrastet. Diese Art eines Schnellverschlusses
hält das "Verstellglied 105 sicher und rüttelfest
im Tragrahmen 10.
Bas Stellglied 125 in Fig. 8 hat ebenfalls den Flansch 117 und
den Zapfen 118 angesetzt und auf dem Gehäusedeckel 128 ist von zwei VorSprüngen eine Eille 123 gebildet. Am Tragrahmen
sind zwei Augen 126 angenietet, welche den Haltebügel 119 schwenkbar aufnehmen. Der Haltebügel 119 hat - im Gegensatz
zum Haltebügel 109 in Fig. 7 - ein federndes, leicht durchgebogenes
Hittelstück 122 und zwei steife Arme 120 und 121. Das Befestigen des Stellgliedes 125 geschieht in einfacher Weise
dadurch, dass der Zapfen 118 in die Bohrung 127 eingeführt
wird, bis der Flansch 117 ggf· unter Zwischenlage eines Dichtringes am Tragrahmen 19 zum Anliegen kommt. Daraufhin
wird der seitlich abgeklappte Haltebügel 119 über den Gehäusedeckel 128 geschwenkt und das federnde Mittelstück 122
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rastet in die Rille 1?3 ein. Mit diesem als Schnellverschluss
gebildeten Haltebügel 119 ist ebenfalls eine rüttelsichere Befestigung
des Stellgliedes 125 im Tragrahmen 10 gegeben.
Die beschriebenen Schnellverschlüsse sind in allen Regelungssystemen
verwendbar, insbesondere bei handverstellbaren Systemen.
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Claims (8)
- Robert Bosch GmbH
StuttgartAnsprüche ■M .) Leuchtweiteregler für Kraftf ahrzeiig-Scheinwerf er, mxt einem in der Karosserie eingesetzten Tragrahmen und mit einem mindestens um eine horizontale Achse schwenkbaren Reflektor und mit einem Stellglied, dessen Gehäuse von einem Halteorgan am Tragrahmen befestigt und dessen Stössel am Reflektor angelenkt ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Halteorgan als Schnellverschluss (32, 39; 4-9; 69; 79, 89; 101, 102; 109; 119) ausgebildet ist. - 2. Leuchtweiteregler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass vorzugsweise an der Innenseite (31) des Tragrahmens (10) mindestens zwei Rastausnehmungen (32) in axialer Richtung ausgestellt sind und dass vom Gehäuse (36) des Stellgliedes (35) zwei korrespondierende Rastnasen (39) abstehen, welche nach Art eines Bajonettverschlusses in die Rastausnehmungen (32) einrasten, wobei eine federnde Scheibe (29) zwis.chen dem Gehäuse (3^) und dem Tragrahmen (10) gespannt ist (Fig. 2). "509836/0600Robert Bosch. GmbH
Stuttgart - 3. Leuchtweiteregler nach. Anspruch 1, dadurch, gekennzeichnet, dass an der Aussenseite des Tragrahmens (10) mindestens drei Federzungen (50) abgewinkelt sind und dass jede Federzunge (50) einen Z-förmigen Endabschnitt (51) hat, welcher den Flansch (47) des Gehäuses (46) hintergreift, und dass der Schnellverschluss als eine die Federzunge (5O) umschliessende, einteilige Schelle (49) ausgebildet ist (Fig. 3).
- 4. Leuchtweiteregler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an der Aussenseite des Tragrahmens (10) eine umlaufende Zarge (60) angebracht ist, deren Querschnitt eine "V-Form hat, und dass eine zweiteilige, scharnierartige Schelle (69) den Flansch (67) des Gehäuses (66) mit der Zarge (60) verspannt (Fig. 4).5· Leuchtweiteregler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass am Flansch (77) vorzugsweise zwei Schlitze (81) ausgespart sind und dass von der Aussenseite des Tragrabmens (10) zwei korrespondierende Winkelstücke (80) abstehen, so dass sich der Flansch (77) zuerst axial aufstecken und danach schwenken lässt, wobei ein vorzugs-509836/06 00 - 15 -Robert Bosch GmbH
Stuttgartweise einteiliges Spannband (79) beide Winkelstücke (80) und den Plansch (77) umspannen (Fig. - 5)· ■
- 6. Leuchtweiteregler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Schnellverschluss als Verschraubung (89) ausgebildet ist, an dessen Innenring (90) ein Anschlag (91) und · vorzugsweise drei den Flansch (97) hintergreifende Klauen (92) abstehen, und dass sich der Innenring·(90) in eine Bohrung (93) des Tragrahmens (10) einschiebt und der Aussenring (98) in bekannter Weise am Innenring (90) verschraubt (Fig. 6).
- 7. Leuchtweiteregler mit einem am Flansch des Gehäuses angesetzten Zapfen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als Schnellverschluss ein zweiarmiger Haltebügel (109; 119) ausgebildet ist, welcher das Stellglied in axialer Richtung an den Tragrahmen (10) drückt (Fig. 7 u. 8).
- 8. Leuchtweiteregler nach Anspruch 7? dadurch gekennzeichnet, dass der Haltebügel (109) ein steifes, sich am Tragrahmen (10) abstützendes Mittelstück (110) sowie zwei federnde Arme (111) hat, dass jeder federnde Arm (111)- 16 509836/06002Ä10073Robert Bosch GmbH
Stuttgartgegen die Breitseite des Flansches (107) drückt, wobei der Endabschnitt (112) des Armes (111) am Tragrahmen (10)
einrastet (Fig. 7)·9· Leuchtweiteregler nach Anspruch 7> dadurch gekennzeichnet, dass der Haltebügel (119) zwei steife Arme (120, 121) hat, wobei o"eder Arm am Tragrahmen (10) schwenkbar angelenkt
ist, und das federnde Mittel stück (122) des Haltebügels (119) in vorzugsweise einer Rille (123) am Gehäusedeckel (128)
einschnappt (Fig. 8). J509838/06 00
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ID=5908925
Family Applications (1)
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| DE19742410073 Expired DE2410073C3 (de) | 1974-03-02 | 1974-03-02 | Scheinwerfer für Kraftfahrzeuge |
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| DE2410073B2 (de) | 1979-09-06 |
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