DE2410056A1 - Schaufel, insbesondere schneeschieber - Google Patents
Schaufel, insbesondere schneeschieberInfo
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Description
- Schaufel, insbeson*re Schneeschieber Die Erfindung betrifft eine Schaufel, insbesondere Schneeschieber, bestehend aus Schaufelblatt und Schaufelstiel, der in eine Tülle am Schaufelblatt eingesetzt ist, die von einer das Stielende teilweise umfassenden, am Schaufelblatt gehaltenen Stielstütze gebildet ist, welche an beiden Längsrändern Haken aufweist, mit welchen sie in am Schaufelblatt vorgesehene Klauen eingehakt ist, wobei die Haken als an den Rand der Stielstütze angeschlossene, von den Klauen übergriffene Lappen ausgebildet sind, und eine Halteplatte vorgesehen ist, die der von der Stielstütze abgewandten Seite des Schaufelblattes anliegt und an durch das Schaufelblatt hindurchgreifenden Armen die Klauen trägt.
- Derartige Schaufeln, bzw. Schneeschieber sind aus der Offenlegungsschrift 2 145 554 bekannt. Bei ihnen besteht das Schaufelblatt aus Holz oder einem anderen verhältnismäßig weichen Werkstoff, der wegen seiner mangelnden Festigkeit oder aus anderen Gründen nicht dazu geeignet ist, die die Lappen übergreifenden Klauen unmittelbar selbst zu bilden, wie es bei einem Schaufelblatt aus Metall ohne weiteres möglich wäre. Besitzt dann das Schaufelblatt werkstoffiedingt eine größere Dicke, so hat dies entsprechend lange, die Klauen tragende Arme der Halteplatte zur Folge, da die Arme das Schaufelblatt durchgreifen müssen. Die Arme sind daher verhältnismäßig großen, von den unter den Klauen liegenden Lappen der Stielstütze ausgeübten Biegemomenten ausgesetzt, welche die Arme an ihren die Klauen tragenden Enden seitlich nach außen drücken, was mit der Gefahr verbunden ist, daß sich die Arme entsprechend verformen und die Klauen und die Lappen außer Eingriff geraten. Da das Holz des Schaufelblattes in der Regel nicht fest genug ist, derartige Verformungen der Arme aufzufangen, müssen die Arme selbst und muß auch die dem Schaufelblatt anliegende, die Arme tragende Halteplatte entsprechend starkwandig und massiv ausgeführt sein, damit die erforderliche Formstabilität erreicht wird. Derartige Halteplatten mit ihren Armen und Klauen sind aber material- und fertigungsmäßig sehr aufwendig. - Darüber hinaus zeigen die bekannten Ausführungsformen die Schwierigkeit, daß sich die Stielstütze in Richtung ihrer Achse u. U. soweit verschieben kann, daß die Lappen unter den Klauen vollständig hervortreten und somit die Verbindung der Stielstütze mit dem Schaufelblatt verloren geht. Das erschwert vor allem auch die Montage der Stielstütze und des Stieles, da die Stielstütze mit unter den Klauen liegenden Lappen festgehalten werden muß, während der Stiel in die von der Stielstütze gebildete Tülle eingeschoben wird. Wird dann der Stiel in Richtung der konischen Verjüngung der Tülle eingepresst, so kann sich hierbei die Stielstütze mitbewegen und zwar wiederum u. U. soweit, daß die Lappen nicht mehr oder nicht mehr weit genug von den Klauen übergriffen werden.
- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Schaufel, bzw. einen Schneeschieber des eingangs genannten Aufbaues so auszubilden, daß die geschilderten Nachteile vermieden werden, daß also die Gefahr nach außen geriehteter Verformungen der Arme und ungewollte Verschiebungen der Stielstütze in Verjüngungsrichtung der Tülle vermieden werden0 Diese Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch gelöst, daß die Lappen der Stielstütze die die Klauen tragenden Arme der Halteplatte außen umgreifen und dazu mit zur Stielstützenachse parallelen Schlitzen versehen sind, die am unteren Lappenrand offen und am oberen Lappenrand geschlossen sind und die bei in Richtung der Stielstützenachse unter die Klauen geschobenen Lappen die Klauenarme aufnehmen.
- Die bei der Schaufel nach der Erfindung in den Schlitzen der Lappen seitlich fixierten Arme werden von außen her durch die Lappen gestützt, so daß die Arme unter den auftretenden Belastungen nicht radial zur Stielachse nach außen ausweichen können, und zwar auch dann nicht, wenn die Halteplatte und die Arme aus verhältnismäßig dünnwandigem Material, nämlich Blech bestehen. Darüber hinaus bildet das Schlitzende in Verjüngungsrichtung der Stielstütze am jeweiligen Klauenarm einen Anschlag, der ein weiteres Verschieben der Stielstütze in dieser Richtung verhindert.
- Im folgenden wird die Erfindung an einem in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel näher erläutert; es zweigen: Fig. 1 eine Draufsicht auf die Rückseite einer Schaufel nach der Erfindung, Fig. 2 eine Seitenansicht der Schaufel nach Fig. 1, Fig. 3 einen Schnitt in Richtung III - III durch die Schaufel nach Fig. 2, Fig. 4 einen Schnitt in Richtung IV - IV durch die Schaufel der Fig. 1.
- Die in der Zeichnung dargestellte Schaufel besteht aus einem Schaufelblatt 1 und einem Schaufelstiel 2. Der Schaufelstiel 2 ist in eine allgemein mit 3 bezeichnete Tülle des Schaufelblattes 1 eingesetzt, wozu die Tülle 3 und der Stiel 2 zum unteren Ende hin verjüngt sind, so daß sich der Stiel beim Eindrücken in Längsrichtung in der Tülle festsetzt. Die Tülle 3 wird vom Schaufelblatt 1 und einer das Stielende 2 teilweise umfassenden, am Schaufelblatt gehaltenen Stielstütze 5 gebildet. Der Stiel 2 liegt dem im Bereich der Tülle glatt durchgehenden Schaufelblatt 1 mit einer Abflachung 4 an, so daß im Ergebnis die Tülle 3 einen im wesentlichen halbkreisförmigen lichten Querschnitt besitzt, wie dies aus Fig. 3 ersichtlich ist.
- Zur Halterung der Stielstütze 5 am Schaufelblatt 1 besitzt die Stielstütze an beiden Längsrändern 6 Haken 7, mit welchen sie in Klauen 8 eingehakt ist. Die Klauen 8 sind nicht unmittelbar in dem aus Holz bestehenden Schaufelblatt 1 ausgebildet, vielmehr ist eine aus Hetall bestehende Halteplatte 12 vorgesehen, die der von der Stielstütze 5 abgewandten Seite des Schaufelblattes 1 anliegt und an durch das Schaufelblatt 1 hindurchgreifenden Armen 13 die Klauen 8 trägt.
- Die Haken 7 sind als an den Rand der Stielstütze angeschlossene, von den Klauen 8 übergriffene Lappen ausgebildet. Sie besitzen jeweils einen zur Stielstützenachse parallelen Schlitz 14, der am unteren Lappenrand jeweils offen und am oberen Lappenrand bei 15 geschlossen ist. Der dann bezogen auf die Stielstützenachse außenliegende Lappenteil 7a stützt den im Lappenschlitz 1'4 befindlichen Arm 13 von außen her ab, so daß dieser Arm 3 und die an ihm sitzende Klaue 8 nicht nach außen ausweichen kann.
- Zur Montage der erfindungsgemäßen Schaufel wird zunächst die Montageplatte 12 gegen das Schaufelblatt 1 gelegt, wobei die Arme 13 mit den Klauen 8 durch im Schaufelblatt vorgesehene Öffnungen 16 hindurchgesteckt werden0 Sodann wird die Stielstütze 5 auf der der Halteplatte 12 gegenüber liegenden Seite des Schaufelblattes 1 zunächst mit ihren Lappen 7 zwischen den in Längsrichtung des Stieles 2 aufeinanderfolgenden Klauen 8 angeordnet. Durch Verschieben der Stielstütze 5 in Richtung ihrer Achse, also in Richtung des in Fig. 1 eingetragenen Pfeiles 11, treten die Lappen 7 unter die Klauen 8, während die Arme 13 von den Lappenschlietzen 14 aufgenommen werden. Die Verschiebungsbewegung wird-dadurch begrenzt, daß die Schlitzenden 15 an den Armen 13 zum Anschlag kommen.
Claims (1)
- IlnsprücheSchaufel, insbesondere Schneeschieber, bestehend aus Schaufelblatt und Schaufelstiel, der in eine Tülle am Schaufelblatt eingesetzt ist, die von einer das Stielende teilweise umfassenden, am Schaufelblatt gehaltenen Stielstütze gebildet ist, welche an beiden Längsrändern Haken aufweist, mit welchen sie in am Schaufelblatt vor6esehene Klauen eingehakt ist, wobei die Haken als an den Rand der Stielstütze angeschlossene, von den Klauen übergriffene Lappen ausgebildet sind, und eine Halteplatte vorgesehen ist, die der von der Stielstütze abgewandten Seite des Schaufelblattes anliegt und an durch das Schaufelblatt hindurchgreifenden Armen die Klauen trägt, dadurch gekennzeichnet, daß die Lappen (7) der Stielstütze (5) die die Klauen (8) tragenden Arme (13) der Halteplatte (12) außen umgreifen und dazu mit zur Stielstützenachse parallelen Schlitzen (14) versehen sind, die am unteren Lappenrand offen und am oberen Lappenrand (bei (15) geschlossen sind, und die bei in Richtung der Stielstützenachse unter die Klauen (8) geschobenen Lappen (7) die Klauenarme (13) aufnehmen.
Priority Applications (3)
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Non-Patent Citations (1)
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Also Published As
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