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DE2408680C3 - Verfahren zum stirnseitigen Verschweißen dünnwandiger, metallischer Hohldrehkörper mit vorheriger Zentrierung derselben und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens - Google Patents

Verfahren zum stirnseitigen Verschweißen dünnwandiger, metallischer Hohldrehkörper mit vorheriger Zentrierung derselben und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens

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DE2408680C3
DE2408680C3 DE19742408680 DE2408680A DE2408680C3 DE 2408680 C3 DE2408680 C3 DE 2408680C3 DE 19742408680 DE19742408680 DE 19742408680 DE 2408680 A DE2408680 A DE 2408680A DE 2408680 C3 DE2408680 C3 DE 2408680C3
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DE
Germany
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hollow rotating
rotating body
rotating bodies
hollow
walled
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Application number
DE19742408680
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English (en)
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DE2408680B2 (de
DE2408680A1 (de
Inventor
Walter 8000 München; Kreft Holger 8047 Karlsfeld Tronsberg
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
MAN AG
Original Assignee
MAN Maschinenfabrik Augsburg Nuernberg AG
Filing date
Publication date
Application filed by MAN Maschinenfabrik Augsburg Nuernberg AG filed Critical MAN Maschinenfabrik Augsburg Nuernberg AG
Priority to DE19742408680 priority Critical patent/DE2408680C3/de
Publication of DE2408680A1 publication Critical patent/DE2408680A1/de
Publication of DE2408680B2 publication Critical patent/DE2408680B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2408680C3 publication Critical patent/DE2408680C3/de
Expired legal-status Critical Current

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Description

fläche, und es werden diese beiden Kegelstumpfmantelflächen genannter Ausführung mit verschieden großen mittleren Durchmessern angebracht, oder es erhält das eine Hohldrehkörperende eine Ringnut und d",s andere einen ringförmigen Vorsprung, die beide kegelstumpfförmig sind, indem ihre radial äußeren Seitenwände und ihre radial inneren Seitenwände jeweils als Kegelstumpfmantelflächen genannter Ausführung hergestellt werden. Das Verschweißen geschieht in beiden Fällen auf einer Drehbank oder einer Bohrmaschine. Es wird der eine Hohldrehkörper festgehalten und der andere angedrückt, und durch die Reibungswärme werden die Gleitflächen zum Schmelzen gebracht; dann wird der Druck so weit gesteigert, daß alle Blasen herausgedrückt werden und die Schmelze sich gleichmäßig zwischen den zu verschweißenden Flächen verteilt. Die genannten, nicht parallelen Kegelstumpfmantelflächen dienen nicht einer vorherigen Zentrierung.
Aufgabe der Erfindung ist es, das anfangs genannte Verfahren so zu gestalten, daß unter Wegfall einer besonderen Zentriervorrichtung sowohl eine mindestens ebenso genaue Zentrierung wie mit ihr, als auch eine leicht herstellbare, sehr feste und sichere Schweißverbindung erzielt wird.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Hohldrehkörper mit stirnseitigen, koaxialen, flachig aneinanderpassenden Kegelstumpfmantelflächen, die unter einem Kegelöffnungswinkel (cc) von mindestens 90° verlaufen, versehen werden, durch Aneinanderbringen dieser schrägen Flächen zentriert werden und bei Aneinanderlage dieser zur Hohldrehkörperachse relativ steilen schrägen Flächen mittels der Elektronenslrahlen verschweißt werden.
Einerseits bilden diese parallelen Flächen, obwohl sie unter einem relativ großen Kcgelöffnungswinkel verlaufen, beim Aneinanderbringen eine gute Führung, denn es handelt sich um Umdrehungsflächen und nicht um eine langgestreckte Führung, andererseits führen sie, da sie unter diesem relativ großen Kegelöffnungswinkel verlaufen, bei der Aneinanderlage zu einer leicht herstellbaren, sehr festen und sicheren Schweißverbindung.
Die Hohldrehkörper zentrieren sich, wenn sie axial ancinandergebracht oder -gedruckt werden, über diese u. a. Radialanlageflächen darstellende Kegelstumpfmantclflächen selbst. Es wird eine selbst/entricrendc Schweißnahtvorbereitung erzielt. Dabei werden kleine Ovalitäten oder kleine Abweichungen von der kreisrunden Querschnittform, die z. B. durch Spannungsfreiglühen oder durch Freiwerden innerer Spannungen bei einem Abdrehen auf die kleine Wanddicke eitstanden sein können, ausgeglichen oder beseitigt. Ein vorhergehendes, radiales Drücken in die kreisrunde Querschnittsform ist im allgemeinen nicht notwendig, so daß die dünnwandigen Hohldrehkörper nicht verbeult werden. Ferner sind vor dem Zentrieren die Stirnkanten, wenn sie bis zu Umfangen der Hohldrehkörper reichen, bei dem relativ großen Kegelöffnungswinkel kaum oder nicht verletzbar.
Die aneinandergebrachten oder -gedrückten Kegel· stumpfmantelflächen liegen auf dem gesamten Umfang parallel zueinander und voll aneinander (nur kleinste, durch Obcrflächenrauhigkeitcn bedingte Zwischenräume sind vorhanden). Dies ist für das Elektronenstrahlschweißen von großer Wichtigkeit und tragt da/.u bei. (\s daß die Schweißverbindung sehr fest und sicher \w;d. Aber auch der relativ große, für die genaue Zentrierung genügende Kegeloffmmt.'swmke' b/w. das Verschweißen bei Aneinanderlage der zur Hohldrehkörperachse also relativ steilen schrägen Flächen trägt dazu bei. Wegen des relativ großen Kegelöffnungswinkels ist nämlich die axiale Erstreckung dieser Flächen relativ klein. Daher darf der Elektronenstrahl, damit die Flächen in ihrer vollen axialen Erstreckung vom Schweißbad erfaßt werden, zumindest etwa an ein und derselben axialen Stelle stehenbleiben. Es brauchen also die Hohldrehkörper nicht viele Umdrehungen bei vielen verschiedenen Axialstellungen des Elektronenstrahls zurückzulegen, wodurch beim Schweißen die Bildung zahlreicher Poren, d. h. kleiner Hohlräume, die die Festigkeit der Schweißverbindung stark vermindern würden, und ferner eine große Wärmeeinbringung und somit Verzug bzw. Oval werden der dünnwandigen Hohldrehkörper vermindert oder vermieden werden und wodurch auch ein wesentlicher Beitrag zur leichten Herstellbarkeit der Schweißverbindung geleistet wird.
Ferner sind durch die genaue Zentrierung auch genau fluchtende Außenumfänge der Hohldrehkörper erzielbar, so daß kein Spalt entsteht bzw. keine Festigkeitsverminderung der Schweißverbindung eintreten kann und ferner durch den Wegfall eines äußeren Absatzes bei einem Innendruck kein Knicken oder Abscheren von kunststoffbehafteten Fasern, mit denen oft die zusammengeschweißten Hohldrehkörper als Innenbewandung eines Behälters bewickelt werden, eintreten kann. Die Voraussetzung für eine Auslegung des Behälters auf hohen Innendruck ist die Knicklosigkeit der Fasern in der Zentrier- und Schweißebene.
Die zu verschweißenden Hohldrehkörperenden oder Hohldrehkörper bestehen im allgemeinen aus Metall, z. B. Stahl. Leichtmetall, beispielsweise Aluminium, oder Titan, und im allgemeinen aus demselben Metall.
Insbesondere ist das erfindungsgemäße Verfahren von der Art, daß zwei Paar genannte Kegelstumpfmantelflächen V-förmig angebracht werden. Die Kegelstumpfmantelflächen bilden dann eine V-förmige Nut und einen V-förmigen Vorsprung, und wegen des relativ großen Kegclöffnungswinkels ist auch der V-Öffnungswinkel (ß) relativ groß. Durch dieses Vorgehen wird die Aufgabe der Erfindung besonders gut gelöst, und es werden genannte Wirkungen und Vorteile der Erfindung besonders gut erreicht. Die Zentrierung wird besonders genau. Es kann auch ein ganz genaues Fluchten der Außenumfänge der Hohldrehkörper erzielt werden. Ferner können, da der V-Öffnungswinkel relativ groß ist, der Nutgrund und die zugehörige Kante des Vorsprungs in der Praxis noch si) genau hergestellt werden, daß bei Aneinanderlage der Kegelstumpfmantelflächen dann zwischen dem Nmgrund und dieser Kante praktisch kein Zwischenraum, also praktisch kein Lufteinschluß vorhanden ist, so daß auch dadurch beim Schweißen keine Poren entstehen können.
Vorteilhaft ist es oft, wenn diese zwei Paar V-förmig anzubringende Flächen über die gesamte Wanddicke der Hohldrehkörperenden reichend angebracht werden. Dies geht besonders aus dem Folgenden hervor.
'Vie Größe des V-Öffnungswinkels ist insbesondere von der Wanddicke und dem Werkstoff der I lohldrehkörperenden abhängig. Bei Sinhi ist ein größerer •\xialdruck /u'ässig als bei Nichteisenmetall. |c größer die WancKiickc ist, desto größer dart der V-Offnungswinkel scm, so daß dann die Stirnkanten unverletzbar werden, aber insbesondere die axiale Erstreckung der genannten Flüchen desto kleiner ist und also diese Flächen ohne oder ohne größere axiale Steliungsände-
rungen des Elektronenstrahls in ihrer vollen axialen Erstreckung vom Schweißbad erfaßt werden, wofür wiederum bei Nichteisenmetall eine größere axiale Erstreckung dieser Flächen als bei Stahl zulässig ist. Jedoch darf bei Nichteisenmetall der V-Öffnungswinkcl wegen der Verletzbarkeit der Stirnkanten nicht ?.u klein sein-, dies gilt desto mehr, je kleiner die Wanddicke ist.
Um diesen Verschiedenheiten möglichst gut gerecht zu werden, wird insbesondere folgendermaßen vorgegangen: Bei Hohldrehkörperenden aus Stahl wird der V-Öffnungswinkel für Wanddicken, die größer als etwa 1 mm sind, etwa 120°, für Wanddicken, die kleiner als etwa 1 mm sind, höchstens etwa 120° ausgeführt; bei Hohldrehkörperenden aus Nichteisenmetall wird der V-Öffnungswinkel für Wanddicken, die größer als etwa 1mm sind, etwa 90° bis etwa 120° steigend, für Wanddicken, die kleiner als etwa 1 mm sind, etwa 90" ausgeführt.
Vorteilhaft ist es aber auch oft, wenn diese zwei Paar V-förmig anzubringende Flächen über einen radial mittleren Bereich der Hohlkörperwände reichend und die übrigen, an diese Flächen anschließenden Stirnflächen achssenkrecht oder senkrecht zu den Umfangen der Hohldrehkörperenden verlaufend und ebenfalls aneinandcrpassend angebracht werden. Dadurch kann die axiale Erstreckung der Kegelstumpfmantelflächcn relativ klein sein, wodurch man schweißtcchnisch bzw. festigkeilsmiißig dem anfangs genannten Verschweißen über achs'scnkrcchte Stirnflächen sehr nahe kommt, und dies ohne besondere Zentriervorrichtung. Ferner entfallen scharfe Stirnkanten immer. Diese abgesetzte V-Zcntricrung wird vorzugsweise für Hohldrehkörperendcn aus Stahl mit Wanddicken größer als etwa 1,5 mm angewendet.
Vorteilhaft ist auch eine Ausführung, bei der diese Kcgelstumpfmantelflüehen von den lnncnuml'nngcn der I lohldrehkörpcrendcn über einen Teil der Wanddicke derselben reichend und die übrigen, an diese Flüchen anschließenden Stirnflächen senkrecht zu den Außenumfangen der Hohldrehkörperenden verlaufend und ebenfalls aneinandcrpassend angebracht werden. Hier entfällt eine beim Elektronenstrahlschweißen vom Schweißbad eventuell nicht erfaßbare Kante im Wandinnern. Der Elektronenstrahl wird hier auf die äußere Fuge gerichtet. Weiterhin kann durch diesen senkrechten Verlauf das Schweißbad besser ausgasen. Überhaupt kommt man auch mit dieser Bauart sehweißteehnisch bzw. fesligkcilsmüßig dem anfangs genannten Verschweißen über achsscnkrechie Stirnfltlchen sehr nahe, und dies wiederum ohne besondere Zentriervorrichtung.
Die Erfindung betrifft auch eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens bezüglich der Herstellung der KegelsUimpfmantelflaehen, bei der eine Meßuhr um Schaft eines Axiultindrehmcißcls vor dessen Schneide einen Uadiallaster aufweist, mil Hilfe dessen die Kudiulluge des Axinlaiulrehnieißcls gegenüber dein I lohldrchkörpcreiide einstellbar ist. Die Radinllage dieses Drehmeißel ist hier also vorteilhaflerweise unabhängig von der Große des Innen· oder Außen durchmesser der anzudrehenden Stirnseite des Hohl· drchkörperendcs und nur auf die Wiuuldiekc bezogen einstellbar.
Die Erfindung wird insbesondere bei llohldrchkörpet'M HHgCWLMHk1I, die /ti einem Behälter oder einer Innenhewandunit eines solchen, besonders für eine Flüssigkeit oder ein (Ins, aber auch z. H. für FcMlreib- «.lull, verschweißl werden sollen. Eine solche Innenbe· wandung kann vollständig mit kunststoffgetränkten Fasersträngen zur Aufnahme eines Drucks der Flüssigkeit bzw. des Gases umwickelt werden. Diese Innenbewandung dient im wesentlichen nur zur dichtenden Aufnahme der Flüssigkeit bzw. des Gases und nimmt also kaum Behälterinnendruck auf.
Die achssenkreehtc Zentrier- und Schweißebene kann, insbesondere bei einem Behälter, so gelegt sein, dal) sie sich in einem gewölbten Gebiet befindet. Auch in
ίο diesen Fällen kann die Erfindung angewendet werden. Die genannten Kegclstumpfmantelflächen liegen dabei so, daß das axiale Aneinanderpassen möglich ist.
In der Zeichnung sind in F i g. 1 bis 6 Ausführungsbeispiele der Erfindung jeweils in einem die Hohldrehkörperenden zeigenden Ausschnitt aus einem Längsschnitt durch zwei Hohldrehkörper dargestellt. Die Hohldrehkörperenden sind über ihre Stirnflächen axial gegencinandergedrückt dargestellt.
Fig.7 zeigt ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Vorrichtung,
Fig. 8 bis 10 zeigen mögliche Behältcrarien, für die die Erfindung angewendet werden kann.
In Fig. 3 bis 6 ist die jeweilige ideelle Achse der beiden Hohldrehkörpcr der Einfachheit halber weggelassen, aber so gedacht, wie sie gemäß F i g. 1 und 2 liegt. Gemäß Fig. 1 bis b sind jeweils der Innenumfang und der Außenumfang der beiden Hohldrehkörperenden zylindrisch, jeweils die Wanddicken .-? der beiden Hohldrehkörperenden gleich groß und jeweils die Werkstoffe der beiden llohklrchkörperenden und überhaupt der beiden I lohldrchkörper dieselben. Gemäß F i g. I bis b sind jeweils die Außendurchmesser der beiden I lohklrehkörperenden gleich groß (/.. B. 400 mm).
Gemäß F i g. I bestehen die beiden 1 lohldrehkörpcrenden, deren ideelle Achse wie auch gemäß F i μ. 2 mit 10 bezeichnet ist, aus Stahl oder aus Leichtmetall. Ihre Wanddicke «beträgt Lb mm. ledes llohldrehkörpercndc 11 bzw. 12 ist stirnseitig mit einer einzigen, koaxialen.
vom limenumfang 13 bis zinn Aiißeniimfang 14 des I lohldrehkörpereiules reichenden Kegclstumpfmanielfläche 15 bzw. Ib versehen. Die Kcgelstumpfmantclfla chen 15 und Ib liegen aneinander. Der Kegelöffnungs winkel i\ jeder der beiden Kcgelsiumpfinaniclflächcn belriigi 120".
Gemäß Fig. 2 und r> besiehcn die beiden Hohldreh· körperenden aus Stahl. Ihre Wancklicke .1 beträgt 2,4 mm. Eine V-Nut und ein V-Vorsprung, die jeweils an (F i t?. 2) bzw. zwischen (F i g. ri) den I Imfilngen 11 und 14 ansetzen, bilden vier koaxiale Kegclsnimplnwiuollla chen 17,18 und 19,20, die jeweils symmetrisch zu der die halbe Wanddicke fi/2 kennzeichnenden Mittellinie 21 liegen und die jeweils aneinanderliegen. Der Kegeloff· nungswinkel <\ der KegelsiiimpfnuinteUlUchen 17, 14
und 18,20 und der V-(Vfnungswinkel /i betragen jeweils 120" (F i g, 2) bzw. 90" (F i g. 5) - F i g. 2 bis 5 : λ - jl.
Gemäß IMg, .1 bestehen die beiden Hohldrchkörpei· enden wiederum aus Stahl oder Leichtmetall. Ihre Wanddieke u betrügt 0,8 nun. Alles weitere verhält siel· so wie ncmliß F i g. 2, nur daß /I - 1H)" ist.
Gemäß IMg. 4 bestehen die beiden llohldrehkörper enden uns Leichtmetall. Ihre Wnnddicke 11 betrag Lb mm. Alles weitere verhüll sich ebenfalls so wii gemäß IMg. 2,1IUfIInIJZJ-IOO" ist.
<»5 Geinüß I·" i g. Γ> bestehen die beiden I lohldrchkörper enden aus Stuhl. Die Kegelstuinpfinantelllüchen setze jeweils Huf einem Viertel (/i/4) der Wanddicke .1 an. A sie schließen sich Stirnflilehen 22, 21 und 24, 29 an, di
senkrecht zu den Umfangen 13 und 14 verlaufen und ebenfalls aneinanderliegen.
Gemäß Fig.6 bestehen die Hohldrehkörperenden aus Stahl. Ihre Wanddicke .-) beträgt 2,4 mm. Es reichen zwei erfindungsgemäße Kegelstumpfmantelflächen 26 und 28 vom Innenumfang 13 bis zur Mittellinie 21. An diese Flächen 26 und 28 schließen sich Stirnflächen 27 und 29 an, die senkrecht zu den Umfangen 13 und 14 verlaufen und ebenfalls ancinandcrlicgcn. Der halbe Kegelöffnungswinkel λ/2 beträgt 60". Ein Elektronenstrahl, der durch einen Pfeil 30 angedeutet ist, ist auf die F-1UgCSl gerichtet.
Gemäß Fig. 7 sitzt fest auf einer Achse 39 eine Scheibe 40, auf die ein Hohldrchkörpcr 41 aufgeschrumpft ist. Mit 42 ist die ideelle Achse der Achse 39 bezeichnet, die auch die ideelle Achse des Hohldrehkörpcrs 41 ist. Diese Einheit ist über die Achse 39 in eine Drehbank eingespannt, von der nur die Körnerspitze 38 der Rcitnagelpinole dargestellt ist. Die ideelle Achse 42 ist die Drehachse. Mittels einer Spannplatte 45 ist ein Drehmeißel zum axialen Andrehen eines Vorsprungs gemäß F i g. 2 (Formmcißel oder Formstahl) über seinen Schaft 32 auf einem nicht dargestellten Schlitten (Support) der Drehbank fest eingespannt. Am Schaft 32 ist ein abgewinkelter Halter 34 befestigt, an dem eine Meßuhr 35 befestig) ist. Ein Radialtaster 36 der Meßuhr 35 endet mit einer Tasiflächc 33 vor der Schneide 37 des Drehmcißels. Die Schneide 37 weist eine V-förmige Schneidnut 43 und eine ebensolche Hilfsschneidnut 44 auf.
Zuerst wird der Ratlialtaster 36 radial so eingestellt, daß seine Tastfläche 3.3 mit dem (Jrund (Spitze) der Schnciclntn 43 axial fluchtet. Dieser Stellung entspricht eine Zcigerausgangssiellung der Meßuhr 35. Dann wird der Drehmeißel bei Anlage der Tastfläche 33 am Außenumfang 14des Üohldrehkörpers4l soweit radial verfahren, bis die Meßuhr 35 die halbe Wanddicke n/2 anzeigt, wodurch dann der Schneidnutgrund radial auf halber Wanddicke n/2 sieht und nun durch axiales Verfahren des Drehmcißels der genannte Vorsprung angedreht werden kann. Vor diesem Andrehen wird der Radialtastcr36 vom Außenumfang 14 zurückgeholt.
Mit dieser Vorrichtung und auf diese Weise wird auch zur Herstellung der Nut gemäß F i g. 2 gearbeitet, nur daß dann ein Formmeißel mit einem Schneidvorsprung verwendet wird.
Durch diese Vorrichtung und dieses Vorgehen
ίο umgeht man eine Bestimmung bzw. Messung des Inncnodcr /vußcndurchmcsscis des Hohldrehkörpcrs, die oft fehlerhaft wäre. Die genannte Art des Einslcllcns der Radiallagc des Drehmcißels bringt gegenüber einer Handeinstellung Zeitersparnis und gestattet eine dirckte Kontrolle der gewünschten Radiallagc des Drehmcißels.
Der Behälter gemäß Fig. 8 besteht aus zwei Hohldrchkörpcrn, von denen jeder ein Hohlzylinder mit einer Hohlhalbkugcl (Polkappc) am Axialcndc ist. Die achssenkrechte Zentrier- und Schwcißcbcne ist mit 46 bezeichnet.
Der Behälter gemäß Fig. 9 besteht aus einem Hohlzylinder mit je einer Hohlhalbkugclsehicht an jedem A;:ialende und aus zwei Hohlhalbkugclabschnitten (Polkappen). Die beiden achssenkrechten Zentricr- und Sehweißebenen sind mit 47 und 48 bezeichnet. Sie befinden sich jeweils im gewölbter. Gebiet und nicht in einem zylindrischen wie gemäß F i g. 8. — Auch können die Hohlhalbkugclschichlen entfallen und die Polkappen Hohlhalbkugeln sein. Die dann zugehörigen achsscnkreehten Zentrier- und Schweißcbcncn sind mit 49 und 50 bezeichnet.
Der Behälter gemäß Fig. 10 besteht aus zwe Hohlhalbkugcln. Die aehsscnkrechtc Zentrier- unc
1S Schwcißebcnc ist mit 51 bezeichnet.
An die Stelle von hohlhalbkugeligen Axialabschlüssei eines Behälters können I lohlhalbsphäroide treten.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (8)

Patentansprüche:
1. Verfahren zum stirnseitigen Verschweißen dünnwandiger, metallischer Hohldrehkörper mittels Elektronenstrahlen mit vorheriger Zentrierung dieser Hohldrehkörper, dadurch gekennzeichnet, daß die Hohldrehkörper mit stirnseitigen, koaxialen, flächig aneinanderpassenden Kegelstumpfmantelflächen, die unter einem Kegelöffnungswinkel (a.) von mindestens etwa 90° verlaufen, versehen werden, durch Aneinanderbringen dieser schrägen Flächen zentriert und bei Aneinanderlage dieser zur Hohldrehkörperachse relativ steilen schrägen Flächen mittels der Elektronenstrahlen verschweißt werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Paar (17, 19; 18, 20) genannte Kegelstumpfmantelflächen V-förmig angebracht werden (F ig. 2 bis 5).
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß diese zwei Paar (17, 19; 18, 20) V-förmig anzubringende Flächen über die gesamte Wanddicke (a) der Hohldrehkörperenden (U, 12) reichend angebracht werden (F i g. 2 bis 4).
4. Verfahren nach Anspruch 2, vorzugsweise für Hohldrehkörper aus Stahl mit Wanddicken größer als etwa 1,5 mm, dadurch gekennzeichnet, daß diese zwei Paar (17, 19; 18, 20) V-förmig anzubringende Flächen über einen radial mittleren Bereich der Hohldrehkörperwände reichend und die übrigen, an diese Flächen anschließenden Stirnflächen (22 bis 25) achssenkrecht oder senkrecht zu den Umfangen (13, 14) der Hohldrehkörperenden (11, 12) verlaufend und ebenfalls aneinanderpassend angebracht werden (Fi g. 5).
5. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß bei Hohldrehkörpern aus Stahl der V-Öffnungswinkel (ß)iür Wanddicken (11), die größer ab. etwa 1mm sind, etwa 120° (Fig. 2), für , Wanddicken, die kleiner als etwa 1 mm sind, höchstens etwa 120° ausgeführt wird (F i g. 3).
6. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß bei Hohldrehkörpern aus Nichteisenmetall der V-Öffnungswinkel (ß) für Wanddicken (:i), die größer als etwa 1 mm sind, etwa 90° bis etwa 120° steigend (Fig.4), für Wanddicken (a), die kleiner als etwa 1 mm sind, etwa 90" ausgeführt wird (Fig. 3).
7. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß diese Kegelstumpfmantelflacb.cn (26, 28) von den Innenumfängen (13) der Hohldrehkörperenden (15, 12) über einen Teil der Wanddicke (α) derselben reichend und die übrigen, an diese Flächen anschließenden Stirnflächer. (27, 29) senkrecht zu den Außenumfängen (14) der Hohldrehkörperenden (11, 12) verlaufend und ebenfalls aneinanderpassend angebracht werden (F i g. 6).
8. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche I bis 7 bezüglich der Herstellung der Kegelstumpfmantelflächen, dadurch gekennzeichnet, daß eine Meßuhr (35) am Schaft (32) eines Axialandrehmeißels vor dessen Schneide (37) einen Radialtastcr (36, 33) aufweist, mit Hilfe dessen die Radiallage des Axialandrehmeißels gegenüber dem Hohldrehkörperendc einstellbar ist (F i g. 7).
sich auf ein Verfahren zum dünnwandiger, metallUchor hl mit vorhe-
Sind dprTn habe'm al gerne· ien überall die gleiche Diese Enden haben im ang Durchmesser in
Wa"ddlC^e:.i;Li ne Ξ e wa zwischen 200 mm und
Stirnflachen m^
verschweißen Solche /e besonders ^n def
wendig und komP»'^«· Vei.schweißen eine solche
falL We?lrvcichtuSg durch eine kleinere Axialöff-Innenzentnervo. nchtung ^ ,nnenzentrier-
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Längsrinne zu leicht seitlich
WiX da, Stegblech einwandfrei gerade auf den
ristSrbekannt. zwei dickwandige, au, Thermoplast bestehende Hohldrehkörper st.rnse.t.i durch Reibungswärme miteinander zu verschwe.ßen ,5 Da/u werden die Hohldrehkörper zuerst surnsc.t.g m.
nicht zueinander parallelen, d. I, bei d.es μ Lagt■ •ineinanderpassenden Flachen m einem ι. du mittlcu 6s ioS derPHohldrehkörperwä.ulc und die ubrjen « " diese Flächen anschließenden Stirn lachen aj-h.sscnl recht angebracht werden. Entweder erhalt jed. Hohldrehkörperendc oinc ein/ige Kcgel.siumpfmantc
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DE2408680B2 DE2408680B2 (de) 1976-12-02
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