DE2405710A1 - Ansaugsystem fuer eine verbrennungskraftmaschine - Google Patents
Ansaugsystem fuer eine verbrennungskraftmaschineInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02M—SUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
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- F02M11/02—Multi-stage carburettors, Register-type carburettors, i.e. with slidable or rotatable throttling valves in which a plurality of fuel nozzles, other than only an idling nozzle and a main one, are sequentially exposed to air stream by throttling valve with throttling valve, e.g. of flap or butterfly type, in a later stage opening automatically
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Description
Ansaugsystem für eine Verbrennungskraftmaschine
Die Erfindung betrifft eine Verbrennungskraftmaschine
und insbesondere ein Ansaugsystem für eine. Verbrennungskraftmaschine,
wie beispielsweise einen Drehkolbenmotor, die mit einem Stufenvergaser ausgestattet ist, wobei
eine verhältnisraässig grosse Überlappung der Öffnungszeiten
der Einlass- und Auslassventile erforderlich ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein zuverlässig und prompt ansprechendes· Ansaugsystem zu schaffen.
409833/0360
Bankkon en: H. Aufhäuser, München 173533 · Deutsche Bank, München 16/25078 · Postscheckkonto München 46212
-Z-
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss gelöst durch eine
erste Saugleitung und eine zweite Saugleitung für brennbares Gemisch., die eine Verbindung zwischen der
umgebenden Atmosphäre und der Kraftmaschine herstellen, eine erste Drosselklappe, die bewegbar in der ersten
Saugleitung angeordnet ist, ein!Rückschlagventil, das
in der ersten Saugleitung an ihrem stromab gelegenen Ende nahe dem Mator angeordnet ist und die erste Saugleitung
nur dann öffnet, wenn der Druck auf der dem Motor zugewandten Seite des Rückschlagventils unter dem
auf der entgegengesetzten Seite liegt, eine zweite Drosselklappe, die in der zweiten Saugleitung nahe dem
Motor angeordnet ist und funktional über ein Gestänge mit der ersten Drosselklappe verbunden ist und im Sinne
einer Öffnung der zweiten Saugleitung betätigbar ist, wenn die erste Drosselklappe über ein bestimmtes Mass
hinaus geöffnet wird, ein Hilfsdrosselventil, das in
der zweiten Saugleitung stromauf der zweiten Drosselklappe angeordnet ist und im Sinne einer Öffnung der
zweiten Saugleitung durch brennbares Gemisch, das auf die Oberfläche des Hilfsdrosselventils wirkt, betätigbar
ist, und eine Kraftstoff-Austrittsdüse, die in die zweite
Saugleitung an einer Stelle mündet, an der das Hilfsdrosselventil
die zweite Saugleitung schliessen kann.
Ausführungsbeispiele herkömmlicher Ansaugsysteme und eines erfindungsgemässen Ansaugsystems sind in den Zeichnungen
dargestellt und werden im folgenden näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 einen schematischen Schnitt durch eine
Ausführungsform eines herkömmlichen Ansaug-
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systems für eine Verbrennungskraftmaschine; '
Fig. 2 einen schematasehen Schnitt durch exile -
* " " ' weitere Ausführungsfarm eines herkömmlichen,
Ansaugsystems für eine Verbrennungskraft-:
'-■"■' maschine; -'■ · · ' . .-'-
Fig. 3 einen schematisehen Schnitt durch eine
bevorzugte Ausführungsform eines erfindungsgeinässes
Ansaugsystems für eine Verbrennungskraftmaschine
;
Fig. K eine Seitenansicht, teilweise im Schnitt,
des Ansaugsystems nach Fig. 3i und
Fig. 5 : ' eine vergrösserte" Seitehansicht teil— weise
im Schhitt» nach -V-V in Fig. k.
In Fig. 1 ist ein herkömmliches Ansaugsystem 10 für eine
nicht dargestellte Verbrennungskraftmaschine gezeigt,
das einen Stufenvergaser 12 mit einem ersten Abschnitt 1^
und einem zweiten Abschnitt 16 umfasst, die über eine
erste Saugleitung 18 bzw* eine zweite Saugleitung 20 .
mit nicht dargestellten Einlassöffnungen des Motors in Verbindung stehen. Die erste Saugleitung 18 und die
zweite Saugleitung 20 verlaufen durch den ersten Abschnitt
14 bzw. den-zweiten Abschnitt 16. Der erste und der
zweite Abschnitt i4 bzw. 16 weist eine erste innere ,
Mischkammer 22 bzw. eine zweite innere Mischkammer 2k auf, die jeweils in der ersten Saugleitung 18 bzw, der zweiten
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Saugleitung 20 ausgebildet sind und in die eine erste
Kraftstoff-Hauptaustrittsdüs« 26 bzw. eine zweite
Kraftstoff-Hauptaustrittsdüse 28 münden. Ferner umfassen der erste und der zweite Abschnitt 14 bzw. 16 eine
erste äussere Mischkammer 30 bzw. eine zweite äussere Mischkammer 32, die stromab der ersten und der zweiten inneren Mischkammer 22 bzw. 24 ausgebildet sind, sowie eine erste Drosselklappe 34 und eine zweite Drosselklappe 36, die stromab der ersten äusseren Mischkammer JO bzw. der zweiten äusseren Mischkammer 32 drehbar angeordnet sind. In der ersten und der zweiten Saugleitung 18 bzw. 20 befinden sich in der Nähe von Auslassöffnungen 42 und 44 ein Rückschlagventil 46 bzw. eine Hilfsdrosselklappe A8, die verhindern sollen, dass verbrannte Gase oder brennbares Gemisch vom nicht dargestellten Brennraum des Motors über die erste und zweite Saugleitung 18 bzw. 20 zum Vergaser 12 zurückströmen und dass der Motor unruhig läuft. Zur Betätigung der zweiten Drosselklappe 36 ist eine Membraneinheit 50 vorgesehen. Die
Membraneinheit 50 weist eine atmosphärische Kammer 51, die zur Atmosphäre hin offen ist, eine Unterdruckkammer 52, die mit der ersten und der zweiten äusseren Mischkammer 30 bzw. 32 in Verbindung steht, sowie eine
biegsame Membran 53 auf, die die atmosphärische Kammer von der Unterdruckkammer 52 trennt und funktional mit
der zweiten Drosselklappe 36 verbunden ist. Die Hilfsdrosselklappe 48 ist mit der zweiten Drosselklappe 36
mechanisch in der Weise verbunden, dass die Hilfsdrosselklappe geöffnet wird, wenn die zweite Drosselklappe 36 durch die Membran 53 der Membraneinheit 50
geöffnet wird, die durch Unterdruck betätigt wird, der in der ersten äusseren Mischkammer 30 entsteht, nachdem
Kraftstoff-Hauptaustrittsdüs« 26 bzw. eine zweite
Kraftstoff-Hauptaustrittsdüse 28 münden. Ferner umfassen der erste und der zweite Abschnitt 14 bzw. 16 eine
erste äussere Mischkammer 30 bzw. eine zweite äussere Mischkammer 32, die stromab der ersten und der zweiten inneren Mischkammer 22 bzw. 24 ausgebildet sind, sowie eine erste Drosselklappe 34 und eine zweite Drosselklappe 36, die stromab der ersten äusseren Mischkammer JO bzw. der zweiten äusseren Mischkammer 32 drehbar angeordnet sind. In der ersten und der zweiten Saugleitung 18 bzw. 20 befinden sich in der Nähe von Auslassöffnungen 42 und 44 ein Rückschlagventil 46 bzw. eine Hilfsdrosselklappe A8, die verhindern sollen, dass verbrannte Gase oder brennbares Gemisch vom nicht dargestellten Brennraum des Motors über die erste und zweite Saugleitung 18 bzw. 20 zum Vergaser 12 zurückströmen und dass der Motor unruhig läuft. Zur Betätigung der zweiten Drosselklappe 36 ist eine Membraneinheit 50 vorgesehen. Die
Membraneinheit 50 weist eine atmosphärische Kammer 51, die zur Atmosphäre hin offen ist, eine Unterdruckkammer 52, die mit der ersten und der zweiten äusseren Mischkammer 30 bzw. 32 in Verbindung steht, sowie eine
biegsame Membran 53 auf, die die atmosphärische Kammer von der Unterdruckkammer 52 trennt und funktional mit
der zweiten Drosselklappe 36 verbunden ist. Die Hilfsdrosselklappe 48 ist mit der zweiten Drosselklappe 36
mechanisch in der Weise verbunden, dass die Hilfsdrosselklappe geöffnet wird, wenn die zweite Drosselklappe 36 durch die Membran 53 der Membraneinheit 50
geöffnet wird, die durch Unterdruck betätigt wird, der in der ersten äusseren Mischkammer 30 entsteht, nachdem
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die erste Drosselklappe 34 um einen bestimmten Betrag
geöffnet worden ist. Bei nur geringer Öffnung der zweiten Drosselklappe 36 und der Hilfsdrosseiklappe 48
reicht die Menge der in der zweiten Saugleitung 20 zum Motor strömenden Luft nicht aus, um in der zweiten
inneren Mischkammer 24 einen solchen Unterdruck zu erzeugen, dass Kraftstoff aus der zweiten Kraftstoff-Hauptaustrittsdüse
28 angesaugt wird. Daher wird dem Motor aus dem zweiten Abschnitt 16 des Vergasers
lediglich Luft zugeführt, so dass das dem Motor aus
dem ersten Abschnitt 14 zugeführte brennbare Gemisch
verdünnt wird. Dies führt zu einer Verminderung der vom Motor abgegebenen Leistung. Ferner ist in der
ersten äusseren Mischkammer 30 ein Unterdruck erforderlich,
damit die Hilfsdrosselklappe 48 zusätzlich zur zweiten
Drosselklappe 36 geöffnet wird. Die Membran 53 kann die zweite Drosselklappe 36 nicht öffnen, wenn der
Unterdruck nicht ausreichend stark ausgebildet ist, um
die Membran 53 zu betätigen, sebst wenn die erste
Drosselklappe 34 um einen bestimmten Betrag geöffnet
ist, bei dem die zweite Drosselklappe 36 geöffnet werden
sollte.
In Fig. 2 ist ein zweites herkömmliches Ansaugsystem für eine nicht dargestellte Verbrennungskraftmaschine
gezeigt. Gleiche Teile sind mit gleichen Bezugszeichen wie in Fig. 1 bezeichnet. Das Ansaugsystem. 54 unterscheidet
sich von dem Ansaugsystem 10 nach Fig. 1 darin, dass die Unterdruckkammer 52 der Membraneinheit
50 mit der ersten Saugleitung 18 unmittelbar stromauf
einer St-elle, an der das Rückschlagventil 46 die Saugleitung
18 schliesst, wie dies am Punkt 59 in Fig. 2
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gezeigt ist, und mit der zweiten äusseren Mischkammer
32 in Verbindung steht und dass die Hilfsdrosselklappe
mechanisch mit der ersten Drosselklappe 34 verbunden 1st.
Obwohl die biegsame Membran 53 der Membraneinheit durch einen Unterdruck stromab der ersten Drosselklappe
34 betätigt wird, der grosser als der Unterdruck
stromauf davon ist, und der Unterdruck nicht zusätzlich zur zweiten Drosselklappe 36 auch die Hilfsdrosselklappe
48 zu öffnen braucht, kann die Membran 53
die zweite Drosselklappe nicht öffnen, wenn der sich in der ersten Saugleitung 18 ausbildende Unterdruck
nicht ausreicht, um die Membran 53 zu betätigen, selbst
wenn die erste Drosselklappe um einen vorbestimmten Betrag geöffnet ist, der zum Öffnen der'Hilfsdrosselklappe
48 ausreicht, sofern eine auf den Unterschied zwischen dem atmosphärischen Druck und einem Unterdruck
in der ersten Saugleitung 18 ansprechende Membraneinheit
zur Betätigung der zweiten Drosselklappe 36 benutzt wird.
In den Pig. 3 und 4 ist eine bevorzugte Ausführüngsform
eines erfindungsgemässen Ansaugsystems 55 für eine
nicht dargestellte Verbrennungskraftmaschine gezeigt.
Das Ansaugsystem 55 umfasst einen Stufenvergaser 56 mit einem ersten Abschnitt 57 und einem zweiten Abschnitt
58 sowie einer ersten Saugleitung 60 und einer zweiten
Saugleitung 62, die durch den ersten Abschnitt 57 bzw. den zweiten Abschnitt 58 hindurchgehen und über ein
nicht dargestelltes Luftfilter mit der Atmosphäre in Verbindung stehen, sowie über Auslassöffnungen 64 bzw.
66 mit nicht dargestellten Einlassöffnungen des Motors verbunden sind. Der Vergaser 56 umfasst eine Luftklappe 68,
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die bewegbar in der ersten Saugleitung 6O angebracht ist,
eine erste innere Mischkammer 70 und eine zweite innere
Mischkammer 72, die in der ersten Saugleitung 6O bzw. der zweiten Saugleitung 62 ausgebildet sind und in die
eine erste Kraftstoff-Hauptaustrittsdüse 74 bzw.
eine zweite Kraftstoff-Hauptaustrittsdüse 76 münden.
Ferner umfasst der Stufenvergaser 56 e;ne erste äussere
Mischkammer 78 und eine zweite äussere Mischkammer 80,
die stromab der ersten bzw. der zweiten inneren Mischkammer 70 bzw. - 72 ausgebildet sind, und eine erste
Drosselklappe 82, die stromab der erstei/äusseren Mischkammer
78 angeordnet und an einer drehbaren Welle 83 befestigt ist. Die Luftklappe 68 wird automatisch in der Weise
betätigt, dass sie normalerweise die erste Saugleitung 60 öffnet und die Saugleitung 60 schliesst, wenn der
Motor im kalten Zustand bzw. während des Warmlaufens betrieben wird. Die erste und die zweite JCraftstoff-Hauptaustrittsdüse
74 bzw. 76 stehen mit einer nicht dargestellten Schwimmerkammer in Verbindung. Die erste
Drosselklappe 82 ist über ein nicht dargestelltes Gestänge mit einem nicht dargestellten Gaspedal eines
mit dem Motor ausgerüsteten Kraftfahrzeugs verbunden und manuell bzw. mechanisch betätigbar, um die Strömung
brennbaren Gemisches durch die erste Saugleitung 60 entsprechend den Drehmoment- bzw. Lastanfofderungen
des Motors zu steuern. Eine zweite Drosselklappe 84 ist auf einer drehbaren Welle 85 befestigt und in der
zweiten Saugleitung 62 nahe der Auslassöffnung 66 bewegbar
angeordnet. Die zweite Drosselklappe 84 ist mit der ersten Drosselklappe 82 über ein Gestänge 86 mechanisch
verbunden, das ausserhalb der ersten und der zweiten
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Saugleitung 6O bzw. 62 angeordnet ist. Das Gestänge
86 umfasst einen ersten Hebel 88, der an seinem einen Ende fest mit der Welle 83 der ersten Drosselklappe
82 verbunden ist und einen Ansatz 92 aufweist, der senkrecht zur Oberfläche des ersten Hebels 88
in der in Fig. 5' gezeigten ¥eise steht, eine an ihrem
einen Ende schwenkbar mit der Welle 83 der ersten Drosselklappe 82 verbundene Platte 94, eine an einem
Ende schwenkbar mit dem anderen Ende der Platte 94 verbundene Stange ^6 und einen zweiten Hebel 98, der
an seinem einen Ende schwenkbar mit dem anderen Ende der Stange 96 verbunden ist und mit seinem anderen
Ende auf der Welle 85 der zweiten Drosselklappe 84 befestigt ist. In der Platte 94 ist ein Schlitz 102
ausgebildet, in den der Ansatz 92 des ersten Hebels 88 bewegbar eingefügt ist und der in Richtung der Drehbewegung
des Ansatzes 92 länglich ausgebildet ist. Die zweite Drosselklappe 84 wird in ihrer geschlossenen
Stellung gehalten, in der sie die zweite Saugleitung 62 vollständig schliesst, um zu verhindern, dass verbrannte
Gase oder brennbares Gemisch aus dem Motor in den Vergaser 56 gedrückt werden, wenn die erste Drosselklappe 82
geschlossen ist und wenn sie weniger als um einen bestimmten Betrag geöffnet ist. Die Platte 94 wird
auf der Welle 83 durch den ersten Hebel 88'in dem Sinne
gedreht, dass die zweite Drosselklappe 84 aus ihrer geschlossenen Stellung in Öffnungsrichtung gedreht wird,
so dass die zweite Saugleitung 62 geöffnet wird, wenn die erste Drosselklappe 82 weiter als um den bestimmten
Betrag geöffnet wird. Die zweite Drosselklappe 84 ist so ausgebildet, dass sie die zweite Saugleitung 62
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vollständig öffnet, wenn die erste Drosselklappe 82 die erste Saugleitung 60 vollständig öffnet. Die
zweite Drosselklappe 84 steht unter Vorspannung in Richtung auf ihre geschlossene Stellung, in der die
zweite Saugleitung 62 vollständig geschlossen ist, durch eine Spanneinrichtung, wie beispielsweise eine
Zugfeder 104, die mit ihrem einen Ende an einer Aussenwand 105 der ersten und zweiten Saugleitung 60 und 62
und mit ihrem anderen Ende am zweiten Hebel 98 befestigt
ist. In der ersten Saugleitung 60 ist nahe der Auslassöffnung 64 ein Rückschlagventil bzw. Blattfederventil
106 angeordnet. Das Rückschlagventil 106 umfasst ein Ventilwiderlager 108, das an seinem einen Ende in
einer in einem Gehäuseteil 110 ausgebildeten Ausnehmung 109 mittels eines geeigneten Befestigungsmittels, wie
beispielsweise einer Schraube 112, befestigt ist, in
die erste Saugleitung 60 hineinragt und zur Auslassöffnung 64 hin gekrümmt ist, so dass es sich in Längsrichtung
der ersten Saugleitung 60 erstreckt, ein Ventilblatt 114, das ein flexes Ende hat und das mit seinem anderen Ende
am Ventilwiderlager 108 befestigt ist und auf dem Ventilwiderlager aufliegen kann, wenn das Ventilblatt die
erste Saugleitung 60 öffnet, sowie eirm Ventilsitz II6,
der an einer Innenwand der ersten Saugleitung 60 ausgebildet ist und auf dem das Ventilblatt 114 mit seinem
freien Ende aufsitzen kann, wenn dass Ventilblatt die erste Sauglöitung 60 schliesst. Das Ventilwiderlager 108
dient dazu, eine zu starke Verformung des Ventilblattes
1i4 in Richtung auf die Auslassöffnung 64 zu verhindern.
Das Ventilblatt 1.14 ist aus biegsamem Material, beispielsweise Metall, hergestellt und durch die Differenz
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zwischen den Drücken in der ersten Saugleitung 60 verformbar, die auf die beiden Seiten des Ventilblattes
114 aufgrund der Bewegung eines nicht dargestellten Arbeitsteils des Motors wirken- Wenn der auf der dem
Vergaser zugewandten Seite des Ventilblattes 1i4 wirkende Druck unter dem Druck liegt, der auf der dem Motor
zugewandten Seite des Ventilblattes wirkt, wird das Ventilblatt 114 gegen den Ventilsitz 116 gedrückt,
so dass die erste Saugleitung 60 geschlossen wird, damit verhindert wird, dass brennbares Gemisch oder
verbrannte Gase vom Motor zurück zum Vergaser 56 strömen.
Wenn der auf die dem Vergaser zugewandte Seite des Ventilblattes 114 wirkende Druck höher als der Druck
ist, der auf die dem Motor zugewandte Seite des Ventilblattes
wirkt, wird das Ventilblatt 114 ge<jen das
Ventil wider lager 108 gezogen und vom Ventilsitz Ho
weggebogen, so dass die erste Saugleitung 60 geöffnet wird und brennbares Gemisch vom Vergaser 56 zum Motor
strömen kann. In der zweiten Saugleitung 62 ist stromab der zweiten äusseren Mischkammer 80 ein Ventil
nach Art einer Luftklappe bzw. ein Hilfsdrosselventil 118 angeordnet. Das Hilfsdrosselventxl 118 umfasst ein
Ventilelement 119» das fest an einer drehbaren Welle 120 angebracht ist, die aussermittig in der zweiten
Saugleitung 62 angeordnet ist, sowie einen" im wesentlichen
U-förmigen Arm 122, der mit seinem einen Ende fest an der Welle 120 angebracht ist und sich ausserhalb der
zweiten Saugleitung 62 befindet. Das Ventilelement wird durch ein Gewicht 124 in seine geschlossene Stellung
gedrückt, in der es die zweite Saugleitung 62 schliesst, wie dies in Fig. 3 gezeigt ist. Das Gewicht 124 ist
am anderen Ende des Armes 122 angebracht. Das Ventil-
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element wird in seiner geschlossenen Stellung durch eine
geeignete Einrichtung wie beispielsweise einen nicht dargestellten Anschlag gehalten, an dem das Gewicht
124 anliegt. Das Ventilelernent 119 wird durch den
Druck brennbaren Gemisches geöffnet, das in der zweiten Saugleitung 62 zum Motor strömt und auf die Differenz
zwischen einem kleineren Oberflächenbereich 126 und einem grösseren Oberflächenbereich 128 des Ventilelementes
119 wirkt. Die resultierende Kraft aufgrund dieses Druckes wirkt der Beaufschlagung diirch das Gewicht
124 entgegen. Das Ausmass der Öffnung des Ventilelementes
119 hängt ab von dem Gewicht 124, dem Ausmass der Öffnung
der zweiten Drosselklappe 84 bzw. der Menge des durch die zweite Saugleitung 62 zum Motor strömenden brennbaren
Gemisches und der Differenz zwischen dem kleineren OberfJächenbereich 126 und dem grösseren Oberflächenbereich
128 des Ventilelementes 119· Somit kann das Hilfsdrosselventil 118 zum Zwecke des Öffnens der
zweiten Saugleitung 62 zu beliebiger Zeit sicher betätigt werden, wenn die zweite Drosselklappe 84 durch
die erste Drosselklappe 82, die um ein bestimmtes Ausmass geöffnet ist, geöffnet wird, indem für das
Gewicht 124 und den Unterschied der Oberflächenbereiche 126 und 128 geeignete Werte ausgewählt werden.
Eine Kraftstoff-Hilfsaustrittsdüse 130 mündet in die
zweite Saugleitung 62 an einer Stelle, an der das Ventilelement 119 des Hilfsdrosselventils 118 die
Saugleitung 62 schliesst bzw. schliessen kann. Die
Kraftstoff-Hilfsaustrittsdüse 130 steht mit einer nicht
dargestellten Quelle für Kraftstoff oder brennbares Gemisch in Verbindung, und Kraftstoff oder brennbares
Gemisch wird in die zweite Saugleitung 62 eingespeist,
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wenn die Menge der durch die zweite innere Mischkammer
72 strömenden Luft nicht ausreicht, bei geringer Öffnung des Hilfsdrosselventils 118 Kraftstoff aus der
zweiten Kraftstoff-Hauptaustrittsdüse J6 in die
Mischkammer 76 zu saugen.
Aus der vorstehenden Beschreibung ist -rsichtlich, dass
ein Hilfsdrosselventil zuverlässig geöffnet werden kann,
damit zusätzliches brennbares Gemisch mit einem optimalen bzw. gewünschten Luft-Kraftstoff-Verhältnis einem Motor
aus einem zweiten Abschnitt eines Stufenvergasers zu
einem optimalen bzw. gewünschten Zeitpunkt zugeführt werden kann, wenn nämlich eine erste Drosselklappe um
ein bestimmtes Ausmass geöffnet wird, damit eine zweite Drosselklappe geöffnet wird, da die zweite
Drosselklappe durch die Betätigung der erste Drosselklappe geöffnet wird und da das Hilfsdrosselventil durch
brennbares Gemisch geöffnet wird, das auf die dem Vergaser zugewandte Seite eines Ventilelementes des
Hilfsdrosselventils wirkt und in einer zweiten Saugleitung
zum Motor strömt, und da ferner aus einer Kraftstoff-Austrittsdüse,
die in die zweite Saugleitung unmittelbar stromab des Hilfsdrosselventils mündet, brennbares Gemisch
in die zweite Saugleibung eingespeist wird, während das Hilfsdrosselventil etwas geöffnet ist.
Patentansprüche:
403833/036 0'
Claims (3)
- PatentansprücheAnsaugsystem für eine Verbrennungskraftmaschine, gekennzeichnet durch eine erste Saugleitung (6o) und eine zweite Saugleitung (62) für brennbares Gemisch, die eine Verbindung zwischen der umgebenden Atmosphäre und der Kraftmaschine herstellen, eine erste Drosselklappe (82), die bewegbar in der ersten Saugleitung angeordnet ist, ein Rückschlagventil (1O6), das in der ersten Saugleitung an ihrem stromab gelegenen Ende nahe dem Motor angeordnet ist. und die erste Saugleitung nur dann öffnet, wenn der Druck auf der dem Motor zugewandten Seite des Rückschlagventils unter dem auf der entgegengesetzten Seite liegt, eine zweite Drosselklappe (84), die in der zweiten Saugleitung nahe dem Motor angeordnet ist und funktional vüber ein Gestänge (86) mit der ersten Drosselklappe (82) verbunden ist und im Sinne einer Öffnung der zweiten Saugleitung betätigbar ist, wenn die erste Drosselklappe über ein bestimmtes Mass hinaus geöffnet wird, ein Hilfsdrosselventil (118), das in der zweiten Saugleitung stromauf der zweiten Drosselklappe angeordnet ist und im Sinne einer Öffnung der zweiten Saugleitung durch brennbares Gemisch, das auf die Oberfläche des Hilfsdrosselventils wirkt, betätigbar ist, und eine Kraftstoff-Austrittsdüse (130), die in die zweite Saugleitung an einer Stelle mündet, an der das Hilfsdrosselventil die zweite Saugleitung schliessen kann.
- 2. Ansaugsystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,409833/0360dass das Gestänge (86) einen ersten Hebel (88), der fest auf einer Welle (83) der ersten Drosselklappe (82) angebracht ist und an dem ein aus der Ebene des . ersten Hebels herausragender Ansatz (92) ausgebildet ist, eine Platte (9*0 > die verschwenkbar auf der Welle der ersten Drosselklappe angeordnet ist und in der ein Schlitz (1O2) ausgebildet ist, in den der Ansatz des ersten Hebels beweglich eingefügt ist, eine mit ihrem eirm Ende an der Platte (9^·) schwenkbar angelenkte Stage (96) und einen zweiten Hebel (98) umfasst, der schwenkbar mit dem anderen Ende der Stange verbunden und fest auf einer Welle (85) der zweiten Drosselklappe angebracht ist.
- 3. Ansaugsystem nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Rückschlagventil (106) ein Ventilwiderlager (108), das in die erste Saugleitung (60) hineinragt und zum Motor bin gekrümmt ist, ein Ventilblatt (114), das ein freies Ende aufweist und mit seinem anderen Ende am Ventilwiderlager angebracht ist und am Ventilwiderlager anliegen kann, wenn das Ventilblatt die erste Saugleitung öffnet, und einen Ventilsitz (II6) umfasst, der in der ersten Saugleitung ausgebildet ist, wobei das Ventilblatt mit seinem Seien Ende auf dem Ventilsitz aufliegen kann, wenn das Ventilblatt die erste Saugleitung schliesst.k. Ansaugsystem nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Hilfsdrosse!ventil (it8) eine drehbare Welle (12O), die in der zweiten Saugleitung (62) aussermittig angeordnet ist, ein in der zweiten403833/0360Saugleitung angeordnetes, auf der Welle befestigtes Ventilelement (II9)» einen Arm (122), der mit seinem einen Ende an der Welle befestigt ist, und ein Gewicht (124) umfasst, das am anderen Ende des Armes befestigt ist.AG3833/0360
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1974
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- 1974-02-06 US US439982A patent/US3885003A/en not_active Expired - Lifetime
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| US4381738A (en) * | 1979-03-26 | 1983-05-03 | Shaffer Donald J | Engine with additional shared flow control runner for two cylinders |
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