DE2405677A1 - Verfahren und vorrichtung zum vorwaermen und brennen kornfoermigen materials - Google Patents
Verfahren und vorrichtung zum vorwaermen und brennen kornfoermigen materialsInfo
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Description
-
- Verfahren und Vorrichtung zum Vorwärmen und Brennen kornförmigen Materials Die Erfindung betrifft das Vorwärmen und Brennen kornförmigen Materials, z.B. Kalkschotter in einem Gegenstrom-?weischacht-Vorwärmer, und die Anordnung dieses Vorwärmers.
- Die zurzeit verwendeten Vorwärmer dienen vor allem zum Vorwärmen kornförmiger Materialien vor deren Eintritt in eine Brenneinrichtung, z.B. in einen Drehofen.
- Die konstruktive Ausführung und die Konstruktionswerkstoffe der bestehenden Vorwärmer ermöglichen nicht diese auch zum Brennen zu gebrauchen. Dies muß dann in einer weiteren Einrichtung, z.B. in einem Drehofen, durchgeführt werden. Da der Drehofen mit einer sehr niedrigen Wärme-Ausnutzung arbeitet, ist der Gesamtwirkungsgrad einer solchen Fertigungseinheit klein. Dies hat beträchtliche Betriebs- und Investitionskosten zur Folge.
- Es ist daher Aufgabe der Erfindung. die angeführten Nachteile zu beseitigen.
- Ein Verfahren zum Vorwarmen und Brennen kornförmigen Materials, das durch einen Vorwärmschacht, in dem es vorgewärmt wird, in eine Brenneinrichtung wandert. insbesondere einen Drehofen, wo es gebrannt wird, ist erfindungsgemäß dadurch gekennzeichnet, daß das Material in zwei Ströme geteilt, vorgewärmt und teilweise auch gebrannt wird, wobei das Vorwärm- und Brenngas beiden Materialströmen im Gegenstrom aus einer gemeinsamen zentralen Feuerung zugeführt wird und dann in die nachgeordnete Brenneinrichtung wandert, wo das Brennen beendet wird.
- Eine Vorrichtung zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens, die als senkrechter Yorwarmschacht mit einer Vorwärmkammer ausgebildet ist, ist erfindungsgemäß dadurch gekennzeichnet. da3 zwischen zwei Schächten ein gewölbter Feuerungsraum mit Drimarheizung vorgesehen ist.
- Die Erfindung ist anhand der Zeichnung näher erläute-7t. Es zeigen: Fig. 1 einen Schnitt A-A durch einen Gegenstrom-Zweinchachtvorwärmer, eine Teilansicht einer Eintrittskammer und eines Rohrs zur Zufuhr heißer Gase; und Fig. 2 ein Ausführungsbeispiel der Gesamtanordnung des Gegenstrom-Zweischacht-Vorwärmers mit gewölbtem Feuerungsraum in Teilansicht und im Schnitt einschließlich des Rohrs zur Zufuhr heißer Gase aus einem kurzen Drehofen mit Zufuhr von Brennstoff und Brennluft.
- Die erfindungsgemäße Vorrichtung besteht aus zwei Schächten 1 und 2, in die Beschickungsstutzen 3 und 4 munden, die gleichzeitig Druckverschlüsse mit Stell-Leisten 5 und 6 bilden.
- .4unsere Seitenwände 7 und 8 der Schächte 1 und 2 gehen in Richtung nach unten in schräge Wände 9 und 10 mit Zerstör- bzw. Zerkleinerkörpern 11 und 12 über. Innere Seitenwände 13 und 14 der Schächte 1 und 2 bilden mit ihrem unteren Teil eine geformte Decke 15. Die schrägen Wände 9 und 10 und die geformte Decke 15 bilden dann mit Wänden 16 und 17 einen gewölbten Feuerungsraum 18. Der Austrittsteil des gewölbten Feuerungsraums 18 hat die Form eines Längsstutzens 19 mit gleich- bzw. ausrichtenden Einbauten 20. Der Längsstutzen 19 mffndet in eine Schurre 21, in deren oberem Teil 22 Anhaltseinbauten 23 und Abstreifstangen 24 mit Zerstörern bzw. Zerkleinerern 25 angeordnet sind. Die Schurre 21 ist dann mit einem Stutzen 26 an einen Stutzen 27 einer Eintrittskammer 28 angeschlossen, die mit ihrem Schurrenteil 29 in einen kurzen Drehofen 30 eingreift. Der obere Teil der Eintrittskammer 28 geht in einen Stutzen 31 über, an den ein an den gewölbten Feuerungsraum 18 mit einer Primärheizung 33 angeschlossenes Rohr 32 zur Zufuhr heiBer Gase angeschlossen ist, Das Rohr 32 ist mit einem Flansch 34 zum wahlweisen Anschlup an einen Zündkamin 35 versehen. Zum Abzug der durch die Materialschicht durchgegangenen Gase aus den Schächten 1 und 2 durch einen Abgasventilator (nicht gezeigt) sind die Schächte 1 und 2 mit einem Stutzen 36 zum Gasabzug versehen.-Die Vorrichtung arbeitet in der Weise, daß das Material in die beiden Schächte 1 und 2 durch die Beschickungsstutzen 3 und 4 eintritt. Die nötige Höhe der Materialschicht in den Schächten 1 und 2 wird durch die Stell-Leisten 5 und 6 gegeben. Durch sein Eigengewicht wandert dann das Material durch die Schächte 1 und 2 an den schrägen Wänden 9 und 10, wobei es durch die Zerkleinerkörper 11 und 12 dem gewölbten Feuerungsraum 18 zugeführt wird. Hier wird das wandernde Material größtenteils ausgebrannt und tritt in den Längsstutzen 19 ein, von wo es durch die ausrichtenden Einbauten 20 den Anhaltseinbauten 23 zugeführt wird.
- Das Material über den Anhaltseinbauten 23 in dem Langsstutzen 19 schützt die Abstreifstangen 24 und die Zerstörer 25 gegen direkte Flammenstrahlung aus dem gewölbten Feuerungsraum 18 und bildet auch einen Verschluß gegen den Eintritt von heißen Gasen aus der Eintrittskammer 28 in den Raum des oberen Teils 22 der Schurre 21. Von den Anhaltseinbauten 23 wird das Material durch die Abstreifstangen 24 mit den Zerkleinerern 25 in den oberen Teil 22 der Schurre 21 abgestreift, gelangt mittels seines Eigengewichts durch den Stutzen 26 und den Stutzen 27 in die Eintrittskammer 28 und wird durch deren Schurrenteil 29 dann dem kurzen Drehofen 30 zugeführt. Die heißen Gase, die aus dem kurzen Drehofen 30 aufsteigen, wandern durch die Eintrittskammer 28 und den Stutzen 31 in das Rohr 32 zur Zufuhr heißer Gase, durch das sie dem gewölbten Feuerungsraum 18 zugeführt werden. Im gewölbten Feuerungsraum 18 werden sie mit den Brennprodukten der Primärbrennung vermischt und treten im Gegenstrom in das wandernde Material ein. Nachdem die Gase die Materialschichten in den Schächten 1 und 2 durchsetzt haben, werden sie unter gleichzeitigem Brennen und Vorwärmen aus den Räumen über den Materialschichten in den oberen Teilen der Schächte 1 und 2 durch den Abgasventilator (nicht gezeigt) über den Stutzen 36 zum Gasabzug abgezogen.
- Bei Inbetriebnahme oder einer nötigen Unterbrechnung ist es möglich, das Rohr 32 zur Zufuhr heißer Gase und den gewölbten Feuerungsraum 18 über den Flansch 34 mit dem Zündkamin 35 zu verbinden.
- Durch das Verfahren und die Vorrichtung nach der Erfindung erreicht man einen höheren Wirkungsgrad der Fertigungseinheit sowie eine Herabsetzung der Betriebs- und Investitionskosten. Weiter ermöglichen diese ein Brennen nach den speziellen Anforlentgen an die Qualität des Produktes.
Claims (7)
1. Verfahren zum Vorwärmen und Brennen kornförmigen Materials, das
durch einen Vorwarmschacht, in dem es vorgewärmt wird.
in eine Brenneinrichtung wandert, insbesondere einen Drehofen, wo
es gebrannt wird, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t , daß das Material
in zwei Ströme geteilt, vorgewärmt und teilweise auch gebrannt wird, wobei das Vorwärm-
und Brenngas beiden Materialströmen im Gegenstrom aus einer gemeinsamen zentralen
Feuerung zugeführt wird und dann in die nachgeordnete Brenneinrichtung wandert.
wo das Brennen beendet wird.
2. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, die
als senkrechter Vorwärmschacht mit einer Vorwärmkammer ausgebildet ist, d a d u
r c h g e k e n n z e i c h ne t, daß zwischen zwei Schächten (1, 2) ein gewölbter
Feuerungsraum (18) mit Primärheizung (33) vorgesehen ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß in den
gewölbten Feuerungsraum ' 18 ? ein Rohr (32) zur Zufuhr heißer Gase (32) mündet.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß
der Austrittsteil des gewölbten Feuerungsraums (18) die Form eines Längsstutzens
(19) mit ausrichtenden Einbauten (20) besitzt.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß der Längsstutzen (19) in eine Schurre (21) mündet.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
daß im oberen Teil (22 ! der Schurre (21) Anhaltseinbauten (23) und Abstreifstangen
(24) vorgesehen sind.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet,
daß die äußeren Seitenwände (7, 8) der Schächte (1, 2) nach unten in schräge Wände
(9, 10) übergehen, die mit Zerkleinerkörpern (11, 12) versehen sind.
L
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Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CS98873A CS163039B1 (de) | 1973-02-12 | 1973-02-12 |
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| DE19742405677 Pending DE2405677A1 (de) | 1973-02-12 | 1974-02-06 | Verfahren und vorrichtung zum vorwaermen und brennen kornfoermigen materials |
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Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0700876A3 (de) * | 1994-09-12 | 1997-01-29 | Praxair Technology Inc | Festbettfilter-Vorwärmer für bei hoher Temperatur betriebene Öfen |
| US7189074B2 (en) * | 2000-02-08 | 2007-03-13 | Green Island Environmental Technologies Company Limited | Method and process for co-combustion in a waste to-energy facility |
-
1973
- 1973-02-12 CS CS98873A patent/CS163039B1/cs unknown
-
1974
- 1974-02-06 DE DE19742405677 patent/DE2405677A1/de active Pending
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0700876A3 (de) * | 1994-09-12 | 1997-01-29 | Praxair Technology Inc | Festbettfilter-Vorwärmer für bei hoher Temperatur betriebene Öfen |
| US7189074B2 (en) * | 2000-02-08 | 2007-03-13 | Green Island Environmental Technologies Company Limited | Method and process for co-combustion in a waste to-energy facility |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| CS163039B1 (de) | 1975-07-31 |
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