DE240436C - - Google Patents
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- DE240436C DE240436C DENDAT240436D DE240436DA DE240436C DE 240436 C DE240436 C DE 240436C DE NDAT240436 D DENDAT240436 D DE NDAT240436D DE 240436D A DE240436D A DE 240436DA DE 240436 C DE240436 C DE 240436C
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E01—CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
- E01D—CONSTRUCTION OF BRIDGES, ELEVATED ROADWAYS OR VIADUCTS; ASSEMBLY OF BRIDGES
- E01D15/00—Movable or portable bridges; Floating bridges
- E01D15/04—Swing bridges
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Architecture (AREA)
- Civil Engineering (AREA)
- Structural Engineering (AREA)
- Transmission Devices (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVi 240436 KLASSE
19«/. GRUPPE
Dreheinrichtung für Drehbrücken mit Schraubenzapfen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 14. April 1910 ab.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Dreheinrichtung für Drehbrücken mit
schraubenförmig ausgebildetem Zapfen, deren neues Merkmal darin besteht, daß die mit der
Brücke fest verbundene Schraubenmutter, nachdem die Brücke um ein bestimmtes Maß gehoben
ist, sich mit dem Drehzapfen derart kuppelt, daß bei weiterer Drehung des Zapfens
die Brücke gedreht wird. Zu diesem Zweck
ίο ist die an der Brücke angebrachte Schraubenmutter
mit einer konischen Aussparung versehen, welche mit einem entsprechend konisch ausgebildeten Kopf des Drehzapfens, nachdem
sich die Brücke um eine gewisse Anzahl Gewindegänge gehoben hat, in Berührung kommt.
Es sind bereits Drehbrücken bekannt, bei
welchen der Drehzapfen mit der Brücke fest verbunden ist und die Mutter mittels eines
Vorgeleges gedreht wird. Hierbei hebt sich der Zapfen mit der Brücke bis zu dem Augenblick,
in welchem das Moment der Reibung der Brücke auf ihren Stützlagern geringer wird als das
Moment der durch das Brückengewicht zwischen den Gewindeflächen des Zapfens und der Mutter
hervorgerufenen Reibung.
Von dieser bekannten Einrichtung unterscheidet sich die vorliegende neue Dreheinrichtung
vorteilhaft dadurch, daß der Drehzapfen bequem ausgewechselt und ausgebessert werden
kann, während hierzu bei der bekannten Einrichtung die ganze Brücke zuvor gehoben
werden muß. Die Kupplung der Brücke mit dem Drehzapfen hat ferner den Vorteil, daß
die Drehung ungleicharmiger Drehbrücken bei Gegenwind sicherer ausgeführt werden kann,
als wenn die Drehung nur von der Reibung zwischen den Gewindegängen des Zapfens und
der Schraubenmutter abhängig ist. Bei der bekannten Einrichtung muß die Brücke ferner,
nachdem sie in die Öffnungslage gekommen ist, durch Drehen des Vorgeleges noch weiter
gehoben werden, damit beim Zurückdrehen die Trägerenden mit dem erforderlichen Spielraum
über ihren festen Lagern anlangen. Dies hat den Nachteil, daß, wenn einmal das Nachheben
vergessen wird — was nicht ausgeschlossen ist —, man es erst am Ende der Rückdrehung
' merkt und dann noch einmal ausdrehen und nachträglich nachheben muß. Bei der neuen
. Einrichtung dagegen braucht die Brücke für das Zurückdrehen nicht weiter gehoben zu
werden.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel dargestellt,
und zwar zeigt:
Fig. ι im Schnitt in schematischer Darstellung die neue Einrichtung mit auf den
Stützlagern aufruhenden Brückenträgern,
Fig. 2 die Einrichtung aus Fig. 1 in dem Augenblick, in welchem die Drehung der Brücke
beginnt.
An der Brücke 1 ist eine Schraubenmutter 2 angebracht, welche an ihrer oberen Öffnung
eine konische Aussparung 3 besitzt. In dieser Schraubenmutter dreht sich ein schraubenförmiger
Drehzapfen 4, der an seinem oberen Ende einen Kopf 5 in Form eines umgekehrten Kegelstumpfes besitzt. Auf dem Drehzapfen 4
sitzt fest ein Getrieberad 6, welches mittels eines Vorgeleges in Drehung gesetzt werden
kann.
Wenn die Brücke, wie in Fig. 1 dargestellt
55
ist, an ihrem Ende auf ihren Stützlagern 7 aufruht und der Zapfen 4 in Drehung gesetzt
wird, so wird die Brücke angehoben; im allgemeinen tritt dabei infolge des Beharrungs-Vermögens
keine Drehung der Brücke ein. Wäre eine solche Drehung der Brücke infolge
der Drehung des Zapfens zu befürchten, so könnte man sie durch vertikale Führungen
verhindern.
Nachdem sich die Brücke um ein gewisses Maß gehoben hat, wird die konische Fläche
der Aussparung 3 der Schraubenmutter 2 mit der konischen Fläche des Kopfes 5 des Drehzapfens
4 in Berührung kommen. Erfolgt nun noch eine geringe weitere Hebung der Brücke, so werden die beiden konischen Flächen stark
gegeneinander gepreßt. Dadurch wird bei weiterer Drehung des Zapfens eine Reibung erzeugt,
die genügend groß ist, um eine feste Kupplung der Brücke mit dem Zapfen 4 zu
bewirken. Von diesem Augenblick an dreht sich die Brücke 1 zugleich mit dem Zapfen 4.
Wird der Zapfen 4 in entgegengesetztem
Sinne gedreht, so wird sich auch die Brücke in der entgegengesetzten Richtung drehen, da,
wie vorher beschrieben, die Schraubenmutter 2 mit dem Zapfen gekuppelt ist.
Diese Drehung der Brücke wird so lange dauern, bis sie durch einen Anschlag begrenzt
wird. In demselben Augenblick löst sich der konische Kopf .5 des Drehzapfens aus der
konischen Aussparung 3 der Schraubenmutter 2, worauf sich die Brücke bei weiterer Drehung
des Zapfens 4 auf ihre Stützen senkt.
Selbstverständlich kann die Kupplung des Zapfens 4 mit der Schraubenmutter 2, nachdem
diese um ein gewisses Maß gehoben ist, auch auf andere Weise als durch Kegelberührung
bewirkt werden.
Claims (1)
- 40 Patent-Anspruch:Dreheinrichtung für Drehbrücken mit schraubenförmig ausgebildetem Zapfen und einer feststehenden Schraubenmutter, dadurch gekennzeichnet, daß die mit der Brücke fest verbundene Schraubenmutter nach Heben der Brücke um ein bestimmtes Maß sich mit dem Zapfen derart kuppelt, daß bei weiterer Drehung des Zapfens die Brücke gedreht wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE240436C true DE240436C (de) |
Family
ID=499800
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT240436D Active DE240436C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE240436C (de) |
-
0
- DE DENDAT240436D patent/DE240436C/de active Active
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