DE2404223B2 - Verfahren zur Messung der elektrischen Ladung von Teilentladungen und zur Ortung von Fehlerstellen in der Isolierung von isolierten Leitern - Google Patents
Verfahren zur Messung der elektrischen Ladung von Teilentladungen und zur Ortung von Fehlerstellen in der Isolierung von isolierten LeiternInfo
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Description
7 (f|) = lim
.v(i)-s(i + MJi
bestimmt wird, wobei f| eine am Meßgerät
einstellbare zeitliche Verschiebung ist, so daß sich die Entfernung χ der Fehlerstelle vom Leiterende
mit der Beziehung
ν ■ At
berechnen läßt und L die Länge der Leitung, ν die
Ausbreitungsgeschwindigkeit elektrischer Impulse auf der Leitung und At die Verschiebungszeit /ι
darstellt, bei der die Autokorrelationsfunktion ein Maximum aufweist, das seinerseits der bei der
Teilentladung transportierten Ladung proportional ist und mit Hilfe bekannter Kalibrierverfahren zur
Messung dieser elektrischen Ladung benutzt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das der Meßstelle des isolierten Leiters
abgekehrte Ende offen ist.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der direkte Impuls im Signal s(t+t\)
dem reflektierten Impuls in s (t) bezüglich Impulsamplitude und Impulsdauer sowie Form angepaßt
wird.
4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß vor der Durchführung der eigentlichen
Messung zwei Kalibriermessungen mit bekannten Ladungsimpulsen durchgeführt werden.
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Messung der elektrischen Ladung von Teilentladungen
und zur Ortung von Fehlerstellen in der Isolierung von
isolierten Leitern, wobei sich die Teilentladungen in Form von Strom- und Spannungsimpulsen von den
Fehlerstellen nach beiden Seiten des Leiters fortpflanzen. Unter Leiter im Sinne der Erfindung sind
beispielsweise die Leiter von Hochspannungskabeln, Leitungen und Wicklungen elektrischer Maschinen, wie
Transformatoren und dergleichen zu verstehen.
Beim Anlegen einer genügend hohen Wechselspannung, der sogenannten Teilentladungs-Einsatzspannung,
kommt es an den Stellen, an denen Fehlerstellen in der Isolierung der Leiter vorhanden sind, zu Teilentladungen.
Bei diesen Teilentladungen werden Strom- und Spannungsimpulse erzeugt, die sich beispielsweise
beim Prüfen eines Kabels in beiden Richtungen entlang des Kabels ausbreiten. Der eine Impuls läuft unmittelbar
zu einer Meßanordnung, welche beispielsweise am Kabelanfang angeordnet ist. Der andere Impuls läuft
zunächst zum anderen Kabelende, wo das Kabel nicht mit seinem Wellenwiderstand abgeschlossen ist, wird
dort reflektiert und dann zum Kabelanfang zurückgeleitet. Auch der zweite Impuls gelangt somit ebenfalls,
wenn auch verzögert, zur Meßanordnung. Die Zeitdifferenz zwischen dem Eintreffen dieser beiden Impulse ist
von der Differenz der zurückgelegten Wege abhängig. Dies bedingt, daß bei vielen bekannten Teilentladungsdetektoren
Impulse gleicher Intensität eine unterschiedliche Anzeige am Anzeigegerät ergeben, wenn sie an
verschiedenen Stellen im Kabel auftreten, da sich die durch die beiden Impulse der Meßanordnung erzeugten
Schwingungen überlagern und eine resultierende Anzeige ergeben.
Bei in neuerer Zeit durchgeführten Untersuchungen über die sogenannten Lebensdauerkurven von elektrischen
Kabeln und Leitungen ist man zu der Ansicht gelangt, daß eine entscheidende Verkürzung der
Lebensdauer der Isolierung elektrischer Kabel und Leitungen durch Teilentladungen gegeben ist, die z. B. in
Hohlräumen der Isolierung entstehen und zur Zerstörung des Isolierstoffes führen. Es ist deshalb erforderlich,
neben der sonstigen Überprüfung der Kabel und Leitungen auf ihre Funktionsfähigkeit auch Teilentladungsmessungen
durchzuführen.
Schwierigkeiten ergeben sich hierbei jedoch dadurch, daß die Teilentladungen nur Spannungsimpulse in der
Größenordnung von Rundfunk-Antennenspannungen hervorrufen, d. h. solche Spannungen, die sich nur wenig
oder gar nicht aus dem Pegel der Störungen herausheben. Dieser Störpegel, der z. B. durch Rundfunksender
oder Schaltimpulse hervorgerufen wird, erschwert die Teilentladungsmessungen beträchtlich.
Kosspielige und aufwendige Maßnahmen, wie Filter, Abschirmung und dergleichen sind notwendig, um den
Störpegel zu vermindern.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zu finden, das es ermöglicht, aus der Vielzahl
vorhandener Störimpulse die Impulse herauszufinden, die von Teilentladungen auf Grund von Fehlerstellen in
der Isolierung herrühren.
Diese Aufgabe wird bei dem Verfahren zur Messung der elektrischen Ladung von Teilentladungen und zur
Ortung von Fehlerstellen in der Isolierung von isolierten Leitern gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß für das
am Leiterende ankommende Signalgemisch s (ι) aus den duah Teilentladungen und Störungen verursachten
Spannungs- und Strominipulsen die sogenannte Autokorrelationsfunklion
= lim
.S(O-V(Z + MJ'
bestimmt wird, wobei fi eine am Meßgerät einstellbare
zeitliche Verschiebung ist, so daß sich die Entfernung χ der Fehlerstelle vom Leiterende mit der Beziehung
ν =
ν Ii
berechnen läßt und L die Länge der Leitung, ν die
Ausbreitungsgeschwindigkeit elektrischer Impulse auf
der Leitung und A ι die Verschiebungszeit t\ darstellt, bei
der die Autokorrelationsfunktion ein Maximum aufweist, das seinerseits der bei der Teilentladung
transportierten Ladung proportional ist und mit Hilfe bekannter Kalibrierverfahren zur Messung dieser
elektrischen Leitung benutzt wird.
Die in der obengenannten Gleichung zur Bildung der Autokorrelationsfunktion angegebene Rechenvorschrift
beinhaltet, daß zunächst das Produkt aus dem das Meßgerät erreichenden Signal s(t) und dem um eine
Zeitspanne f-, verzögerten Signal s(t+t\) zu bilden ist.
Das Produkt ist ebenfalls eine Funktion der Zeit t und wird dann einer Mittelwertbildung unterworfen. Es läßt
sich leicht zeigen, daß der zeitliche Mittelwert φ (U), also
die Autokorrelationsfunktion, dann ein Maximum aufweist, wenn bei der Messung von periodisch
auftretenden Impulsen die Verzögerungszeit fi der Meßeinrichtung gleich dem Kehrwert aus der Impulsfolgefrequenz
gewählt wird. Im Gemisch aus Teilentladungs- und Störimpulsen treten nur die Impulse mit
einer zeitlich unveränderlichen Zeitdifferenz auf, die gleichzeitig an einer Fehlerstelle als Teilentladungsimpulse
entstehen, aber einmal unmittelbar und erst ein zweites Mal erst nach einer Reflexion am Leiterende die
Meßanordnung erreichen. Die zeitliche Verzögerung zwischen dem direkt und dem reflektiert ankommenden
Impuls errechnet sich aus
- x)
i'· Ii
II)
211
wobei L die gesamte Leiterlänge ist, χ die Entfernung
der Fehlerstelle von dem Leiterende, an dem die Meßanordnung angeschlossen ist, und ν die Ausbrei- π
tungsgeschwindigkeit der Impulse auf dem Leiter darstellt. Eine an der Stelle Ar vorhandene Teilentladung
führt also dann zu einem Maximum der Autokorrelationsfunktion
φ (t\), wenn die Verzögerungszeit t\ gleich At gemacht wird. Teilentladungen an anderen w
Fehlerstellen oder Störungen rufen stets Impulse hervor, die gegenüber den Teilentladungsimpulsen der
ersten Fehlerstelle eine zeitlich zufällig veränderliche Phasenverschiebung aufweisen. Sie liefern damit zu dem
oben angegebenen Integral nur einen sehr kleinen 4> Beitrag. Auf diese Weise ist es möglich, die Beeinflussung
der Messung durch äußere magnetische oder elektrische Felder und durch galvanisch eingekoppelte
Störung auszuschalten, so daß auch Signale gemessen werden können, die kleiner als der Störpegel sind. Das ">u
Verfahren ist daher auch in nicht abgeschirmten Räumen, z. B. also auch an verlegten Kabeln anwendbar.
Durch gleichzeitige Bestimmung der Impulsintensität und der Laufzeitdifferenz A t dient das Verfahren ebenso
zur Ortung wie zur größenmäßigen Beurteilung der ■>>
Fehlerstellen, da sich der Fehlerabstand xgemäß
aus At berechnen läßt und die Impulsintensität der Größe der Teilentladung proportional ist.
An sich ist die obengenannte Gleichung aus der Korrelationsanalyse in der Signal- und Systemtheorie t>i
bekannt. So hat man die Korrelationstechnik bereits beim Einsatz von Sensoren im Gebiet kleiner gestörter
Nutzsienale und ebenso dann verwendet, wenn stark verrauschte Signale meßtechnisch zu verarbeiten
waren. So sind solche Korrelationsrnecsungen bereits bei Produktions-, Prozeß- und Testabläufen gebräuchlich,
aber auch für die Lokalisierung von Störquellen und zur kontaktlosen Messung, beispielsweise der
Geschwindigkeit gewalzter Bleche wurden diese Meßverfahren bereits angewendet. Die Erfindung beruht
demgegenüber auf der Erkenntnis, daß wegen der Schwierigkeiten bei der Messung von Tulentladungen,
die Spannungsimpulse im Bereich der Rundfunk-Antennenspannungen hervorrufen, eine Messung dann und
nur dann möglich ist, wenn durch Produktbildung und Mittelung z. B. an einem Hohlraum entstehender und in
beiden Richtungen des isolierten Leiters sich fortpflanzender Impulse eine Meßgröße geschaffen wird,
die aus dem Störspannungspegel deutlich herausragt.
Zur Erhöhung der Genauigkeit des Meßverfahrens nach der Erfindung hat es sich in Weiterführung als
besonders vorteilhaft erwiesen, das der Meßstelle abgekehrte Ende des langgestreckten Prüflings, beispielsweise
eines elektrischen Kabels oder einer Leitung leerlaufen zu lassen. Dadurch ergibt sich eine erhöhte
Reflexion des zum Ende des Kabels hinlaufenden Impulses, so daß auch die gebildete Meßgröße einen
größeren Wert annimmt und leichter meßbar wird.
Dadurch, daß das zu messende Kabel oder die Leitung oder auch jeder beliebige andere elektrische
Leiter nicht wie bisher vielfach üblich mit Wellenwiderstand und Kondensator abgeschlossen ist, entfällt
jeglicher Mehraufwand bei der Überprüfung, gleichzeitig wird aber auch eine Verfälschung des Meßergebnisses
durch diese zusätzlichen Schaltelemente verhindert.
Für die Durchführung der Meßwertverarbeitung nach der obigen Gleichung sind verschiedene Methoden
denkbar. So kann die Produktbildung und Integration mit stetig arbeitenden Schaltungen analog oder mit
diskret arbeitenden Systemen digital erfolgen. Auch eine Kombination aus analoger und digitaler Meßwertverarbeitung
ist denkbar. Als Variante der digitalen Verarbeitung ist der Einsatz stochastisch-ergodischer
Meßverfahren möglich. Für eine verfeinerte Messung der Teilentladungen kann die Schaltung zur Meßwertverarbeitung
insoweit erweitert werden, als neben oder anstelle der oben angeführten Autokorrelationsfunktion
erster Ordnung auch die aus der Literatur bekannten Korrelationsfunktionen oder -spektren höherer Ordnung
gebildet werden. Diese Erweiterung bringt völlig neue Zugänge zur Korrelationsanwendung und ihrer
Vorteile und kann für die künftige Entwicklung der Teilentladungs-Meßtechnik von bedeutendem Interesse
sein.
Schwierigkeiten bei der Teilentladungsmessung mit bekannten Detektoren können dann entstehen, wenn
der direkt ankommende und der reflektierte Strombzw. Spannungsimpuls nicht mehr dieselbe Form
aufweisen. Dieser Fall tritt beispielsweise dann auf, wenn der reflektierte Impuls eine viel längere
Wegstrecke zurückzulegen hat als der direkte Impuls oder wenn der isolierte Leiter auf Grund seiner
Konstruktion eine hohe Dämpfung und Phasendrehung aufweist. In diesem Fall tritt meist durch die
Abhängigkeit der Ausbreitungsgeschwindigkeit eine Verformung des Impulses, z. B. entsprechend der F i g. 1
auf, die bewirkt, daß die Amplitude kleiner und die Impulsdauer größer wird. Eine solche Impulsverformung
ist beispielsweise in der F i g. 2 dargestellt. Die Impuls-Zeitfläche jedoch, sie ist der transportierten
Ladung proportional, bleibt konstant, wenn nicht gleichzeitig der Isolierstoff eine zu hohe Leitfähigkeit
besitzt. Da in der Teileniladungs-Mcßtechnik stets die
Ladung gemessen werden muß, wenn die Entladung an der Fehlerstelle selbst zu beurteilen ist, muß gewährleistet
sein, daß auch das in der obigen Formel angegebene Produkt richtig gebildet wird. Der Ausdruck
s(t+ti) darf dann also nicht nur gegen s(i)
verzögert sein, sondern muß auch durch bekannte Schaltungen verformt werden.
Zur Erhöhung der Meßsicherheit und des Bedienungskomforts
hat es sich als zweckmäßig erwiesen, eine McUwcrtausgabc am erfindungsgemäßen Meßgerät
vorzusehen. Dabei kann der Meßwert verändert. z. IJ. linearisiert, logarithmicrt usw. werden, an einem
Instrument oder Oszillographenschirm abgelesen weiden, gezeichnet oder auch gedruckt werden. Neben
einer digitalen Ausgabe hat sich insbesondere die analoge Ausgabe als vorteilhaft erwiesen. Dazu wird ein
Schreibe!- angeschlossen, dessen Schreibstift in A-Riehlung
proportional zu ii bewegt wird und in y-RichUing
die unter Umständen weiter verarbeitete Meßgröße wiedergibt. Vorteilhaft ist es hierbei, die Messung
dreimal durchzuführen, wobei die ersten beiden Messungen Kalibriermessungen ohne angelegte l'riilspannung
sind.
Die Lrfindung sei an Hand der in den I" ig. 3 und 4 dargestellten Ausführungsbcispicie näher erläutert.
Das zu prüfende Kabel 1 läuft an seinem F.nde leer,
d. h.. es ist dort nicht mit dem Wellenwiderstand abgeschlossen. An seinem anderen linde ist eine
Spannungsquellc 2 vorgesehen, die die notwendige Prüfwcchsclspannung liefert. Mit 3 ist der Kopplungskondcnsator
für den Abgriff der ankommenden Meßimpulse bezeichnet, 4 ist ein Ankopplungsvierpol.
Die Kabelabüchirmung 5 sei an der Stelle 6 geerdet, zur
Bildung der Aulokorrelationsfunktion dient das Meßgerät 7, das an den Ankopplungsvicrpol 4 angeschaltet
ist.
Geht man davon aus, daß sich an der Stelle 8 in der Isolierung des Kabeis ein Hohlraum befindet, dann
treten in diesem Bereich bei angelegter Prüfwcchsclspannung Tcilcntladungcn auf, die Spannungsimpulse ;i
und b zur Folge haben, welche sich längs des Kabels ausbreiten. Während sich der Impuls a in Richtung auf
das Meßgerät fortpflanzt, wird der Impuls b in entgegengesetzter Richtung zunächst bis zum Kabelende
laufen und von dort nach entsprechender Reflexion ebenfalls /um Meßgerät zurückgeführt
werden. Diese Meßimpulse unterscheiden sich damit in ihrer Laufzeit vom Ort ihres Lntstehens bis zum
Meßgerät. Die Messung erfolgt nun zur Ausschaltung des vorhandenen Störpegels dadurch, daß die Autokorrelationsfunktion
(/ (ii) der Impulsfolge s(t\) gemessen
wird. Wenn I; gleich dem l.aufzcittinterschicd zwischen dem Impuls ;) und b gewählt wird, ergibt das
zeitliche Mittel des Produktes aus s (%)und s(t+ ii/'cine
maximale Grolle, die in jedem Fall aus dem vorhandenen Störpegel meßbar herausragt. Aus der bekannten
1 .aufzcitdiffcrcnz wird schließlich daraus zur Ortung der
Fehlerstelle die Fntfernung auf dem Kabel festgelegt, wo sich die Fehlerstelle befindet. Die angegebene
Schaltung ist nur ein Ausführungsbeispiel, es ist in Abweichung hiervon durchaus auch möglich, andere
übliche Schaltungen zur Messung von Tcilcntladungen zu verwenden.
In der F i g. 4 schließlich sind in einem Diagramm sehemalisch die oben bereits erwähnten drei Messungen
dargestellt, von denen die ersten beiden sogenannte Kalibriermcssungci! ohne angelegte Prüfspannung sind.
So werden bei der ersten Messung am linde des isolierten Leiters, das an das Meßgerät angeschlossen
ist. Ladungsimpulse bekannter (Jrolle eingespeist. Die
Autokorrelationsfunktion erreicht ihr Maximum für
2/.
_)-, Bei der zweiten Messung wird so vorgegangen, daß
Ladungsimpulse gleicher Größe am anderen linde des isolierten Leiters eingespeist werden, so daß die
Aulokorrelationsfunktion ihr Maximum erreicht für ii =0. Die dritte Messung beruht dann auf der Messung
in mit der Prüfspannung, wo die Autokorrclationsfunklion
maximal für
21/. λ)
wird. Durch die beiden obengenannten und in der l'igui
dargestellten Kalibriermessungen wird einmal clic Meßschaltung kalibriert und zum anderen die lintfcrnungsberechnung
des Fchlcrortcs ermöglicht, ohni in dall die Ausbrcitiingsgcschwindigkcit ν benötigt wird
Zwar läßt sich vans der ersten Kalibriermessung zu
ν = 2 Uu
■ΙΊ bestimmen, jedoch ist die Ablesung des Fchlcrortcs au:
der graphischen Dursteilung der Aulokorrelationsfunk
lion (/ (i\) für alle drei Messungen aus dem Diagramn
gemäß F" ig. 4 mit weniger Aufwand behaftet. Dii Linstcllung der Dämplungsglieder wird dadurch crinög
Vi licht, dall die an den beiden linden cingcspcislei
bekannten Impulse jeweils einen gleichen Aussehlaj ergeben müssen. Aus der dritten Messung ergibt sich dii
Intensität der Lntladung und die Lage der Fehlerstelle!'
Das als Diagramm dargestellte Mellergebnis kann al
■Γι Protokoll von Prüffeldmessungen dienen.
Claims (1)
1. Verfahren zur Messung der elektrischen Ladung von Teilentladungen und zur Ortung von Fehlerstellen
in der Isolierung von isolierten Leitern, wobei sich die Teilentladungen in Form von Strom- und
Spannungsimpulsen von den Fehlerstellen nach beiden Seiten des Leiters fortpflanzen, dadurch
gekennzeichnet, daß für das am Leiterende ankommende Signalgemisch s(t) aus den durch
Teilentladungen und Störungen verursachten Spannungs- und Stromimpulsen die sogenannten Autokorrelationsfunktion
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