DE2402123A1 - Schlosszylinder und elektrischer schalter - Google Patents
Schlosszylinder und elektrischer schalterInfo
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Description
PATENTANWÄLTE
Dr.-Ing. HANS RUSCHKB Dipl. - Ing. OUF RUSCHKE
Dipl.-lng. HANS E. RUSCHKE
- S 1523 - 1 BERLIN 33
"Schlage Lock Company, San Francisco, California, U.St.A.
Schloßzylinder und elektrischer Schalter
Die vorliegende Erfindung betrifft Schlösser und isnbesondere Schlösser, die
für das Schalten elektrischer Vorgänge eingerichtet sind.
In vielen Fällen ist es erwünscht, elektrische Vorgänge durch Schlüssel steuern
zu lassen. Aus dem Stand der Technik sind Schaltmechanismen bekannt, die
zu diesem Zweck mit einer Schlüsselsteuerung ausgerüstet sind. Die meisten
dieser Anordnungen weisen eine herkömmliche Schließmechanik, wie z.B. ein
Fallstift-Zylinderschloß auf, die mit einer Betätigungsmechanik - bspw.
einem Nocken, der externe Schalter betätigt - gekoppelt ist. Anordnungen
dieser Art sind in vielen Fällen ausreichend. Der Hauptzweck der vorliegenden
Erfindung ist es jedoch, derartige Anordnungen entscheidend zu verbessern.
Insbesondere sind nach vorliegender Erfindung ein Schließzylinder und ein
elektrischer Schalter vorgesehen, bei denen die angeschlossenen Schaltkreise innerhalb der Schließzylindermechanik selbst gesteuert werden. Dieser
Aufbau ergibt einen verhältnismäßig kompakten una einfachen schlüsselbetäcigten
Zylinder mit elektriscnem Schalter, wobei der Zylinderaufbau der Konstruktion
herkömmlicher Schließzylinder im wesentlichen entspricht und daher
nicht mehr Raum beansprucht als diese.
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• - 2 -
Die Vorteile und Merkmale der vorliegenden Erfindung werden nun unter Bezug
auf die beigefügten Zeichnungen im einzelnen beschrieben.
Figur 1 stellt schematisch einen Schließzylinder nach der vorliegenden
Erfindung zusammen mit den angeschlossenen Schaltkreisen dar;
Figur 2 ist ein Teil der Tabelle, die den Zusammenhang zwischen den den
- Schlüsseln zugeordneten"Schaltzuständen und der Steuerung der angeschlossenen
Schaltkreise zeigt;
Figur 3 ist ein senkrechter Achsialschnitt durch einen typischen Schließzylinder
nach der vorliegenden Erfindung, uobei Teile desselben
weggelassen sind, um das Format der Darstellung zu verringern;
Figur k ist eine aufgebrochene Darstellung, die in isometrischer ^
tion Teile eines Schlosses nach der vorliegenden Erfindung zeigt;
Figur 5 ist ein der Figur 1 angenähert entsprechendes Diagramm und zeigt
ein Schloß nach der vorliegenden Erfindung in einer anderen
Schaltanlage;
Figur 6 ist eine der Figur 1 vergleichbare Darstellung und zeigt eine ueitere
schaltanlage;
Figur 7 ist eine der Figur 1 vergleichbare Ansicht und zeigt eine weitere Abänderung der Gesamtanlage;
Figur B ist eine der Figur 1 vergleichbare Ansicht und zeigt eine andere
Schaltanordnung; und
Figur 9 ist eine der Figur 1 vergleichbare Ansicht und zeigt den Stromlaufplan
einer elektrischen'Schaltanordnung, die vom Schließzylinder nach der
vorliegenden Erfindung gesteuert uird.
In einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung liegt vorzugsweise.-
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vergl» Figuren 3 und it - eine Schließzylinderanordnung mit einem Behause
bzw. Körper 6 vor, dessen Gestalt im wesentlichen der herkömmlicher FaIl-.stiftzylindergehäuse
entspricht. Im vorliegenden Fall besteht das'Gehäuse
vorzugsweise aus einem elektrisch isolierenden Material iuie z.B. einem nichtleitenden
Kunststoff, nicht aber aus dem üblichen Metall. Das Gehäuse 6 hat
einen um eine Drehachse B im wesentlichen symmetrischen kreiszylindrischen Teil 7, von dem sich eine Rippe bzw. ein Flügel 9 wegerstreckt, der vorzugsweise
einteilig mit dem Körper 6 ausgebildet ist.
Der Körper ist mit einer Bohrung 11 versehen, die symmetrisch um die Achse B
liegt und einen kreiszylindrischen Zylinder 12 üblicher Gestalt aufnimmt,
der wie gewöhnlich aus Metall hergestellt ist. Der Zylinder 12 ist an einem
Ende mit einem Flansch 13, der sich an die Stirnfläche des Körpers 6 anlegen
soll, und am anderen Ende mit einem Gewinde 1^ versehen, auf das eine AbschluBkappe
16 aufgeschraubt werden "kann. Diese wird auf den Zylinder aufgeschraubt,
bis sie so am Körper 6 anliegt, daß der Zylinder eich zwar noch frei-drehen, aber nicht mehr achsial verschieben kann.
Der Zylinder 12 ist mit einem Schlüsselschlitz 1B versehen, der sich im ue- sentlichen
durch ihn hindurch erstreckt und vorzugsweise, wie üblich, eine
unregelmäßige Querschnittsgestalt aufweist. In den Zylinder sind bie zum
SchlüBselschlitz 18 hinunter mehrere untere Kammern 21, 22, 23, 2k und 25
Eingebracht; es kann hier jede beliebige Anzahl van Kammern vorgesehen werden. Die unteren Kammern sind im allgemeinen in einer einzigen achsialen Ebene
angeordnet, obgleich gie auch in verschiedenen Achsialebenen liegen können. Oede der unteren Kammern schneidet den Schlüsselschlitz 18 und verlauftdurch
die kreiszylindrische Außenfläche des Zylinders 12. In jeder bzw. in jeder van mehreren der unteren Kammern 21, 22, 23, 2k und 25 kann eine StiftsMule
angeordnet sein, die aus mehreren Stiften besteht. Jede Säule enthält einen unteren Stift 27, der am häufigsten aus Metall hergestellt iat. Obgleich die unteren Stifte verschieden lang ausgeführt sein können, sind sie
hier alle mit "27" bezeichnet. Die unteren Stifte 27 passen frei genug in die
Kammern, um störungsfrei bewegbar zu sein.
Entsprechend weist dar Körper 6 eine Anzahl oberar Stiftkiammern 28, 29, 3o,
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31 und 32 auf, die so eingeordnet sind, daß in einer bestimmten Drehstellunq
des Zylinders 12 im Körper G die verschiedenen oberen und unteren Kammern für die Stifte mit dem jeweiligen Gegenstück fluchten und Fortsetzungen derselben
bilden. In jeder der oberen Kammern ist, falls eruiünscht, einer einer
Anzahl von Stiften 3k der gleichen oder unterschiedlicher Länge anordnet,
die gewöhnlich aus Metall bestehen.
Die Stiftanordnung ist eine übliche, wobei die unteren Stifte 27 und die
oberen Stifte 3k in jeweils Teile von Säulen sind. üJenn die oberen und die
unteren Stifte in einer bestimmten Stellung des Zylinders im Körper unmittelbar aneinander anliegen und die Stiftlängen so gewählt sind, daß die aneinanderliegenden
Stirnflächen in jeder Säule mit den QEhflächen des Zylinders und des Körpers fluchten, läßt der Zylinder sich drehen. Ist dies nicht
der Fall, schneidet ein oder mehrere Stifte die Drehflächen und verhindert
eine Drehung des Zylinders. Die Drehflächen sind gekrümmt bzw. kreiszylindrisch,
während die aneinander anliegenden Flächen der Stifte oft flach
sind, aber aucht gefast, abgerundet oder spitz sein können. Die aneinanderliegenden
Flächen und die Drehflächen brauchen also nicht präzise zu fluchten, während mindestens die oberen Stifte sich geringfügig verschieben können,
um eine annehmbare Funktionsfähigkeit zu erreichen.
Insbesondere ist nach der vorliegenden Erfindung eine Anordnung vorgesehen,
gemäß der eine elektrisch isolierende Fläche bzw. ein solcher Körper am unteren
Ende mindestens eines der oberen Stifte anliegt. Dies läßt sich erreichen,
indem man den zugeordneten unteren Stift in der Säule aus Isoliermaterial
herstellt. Vorzugsweise sieht man in der Mehrzahl der Fälle in mindestens
einer Säule einen zwischen- bzw. Hauptstift 37 aus Isoliermaterial vor, der zwischen dem oberen Stift 3k und dem unteren Stift 27 so angeordnet
ist, daß es zwei Säulenstellungen gibt, in denen Koinzidenz mit den Drehflächen
vorliegt. Der untere Stift und der Hauptstift werden als "anliegende"
Stifte bezeichnet, denn der eine oder der andere kann am zugeordneten
Dberen Stift anliegen.
Die Stiftlängen werden so gewählt, daß, wenn ein passender Schlüssel 38
(entweder ein gewöhnlicher oder ein Hauptschlüssel) in den Schlüsselschlitz
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des Zylinders Eingeschoben isc, die verschiedenen unteren Stifte 27, Zwischen-
oder haupcstiftt; -j/ u;d oberen Stifte ik so lieyen, daß eines der
Paare aneinanderliegender Stirnflächen in jeder-Säule'im wesentlichen mit
den Drehflächen des Zylinders 12 und des Gehäuses θ fluchtet. Schlüssel
und Zylinder 12 lassen sich um die Achse 8 drehen, um eine mechanische Betätigung
in der herkömmlichen Weise zuzulassen. üJird ein nicht passender
Schlüssel in den Schlitz 18 eingeführt, sorgen die Schlüsselkerben dafür, daß mindestens einer der Stifte - bspui. 27, 3k, 37 - auf den Drehflächen des
Zylinders und des Gehäuses aufsitzt und ehe Drehung des Zylinders verhindert.
Insbesondere liegt gemäß der vorliegenden Erfindung einer oder liegen mehrere
der oberen Stifte 3k über die herkömmlichen Metallfeder 41, die die
Stifte zum Zylinder bzui. SchlüssElschlitz drückt, in Einem elektrischen
Stromkreis. Zu diesem Zweck liegt jedes Ende der Federn kl nicht nur am zugeordneten
oberen Stift 3k an, sondern auch an einer Gruppe von Metallscheiben 42, die jeweils in einem Ende der zugeordneten oberen Kammer - bspw.
28 - vorgesehen sind. Jede Scheibe ist mit einem bestimmten der Leiter k3
verbunden, die durch das Gehäuse 6 hindurch verlaufen. Jeder Leiter ist
üäer eine der Zuleitungen kk, k5, k&, kl und kB mit einer bestimmten Arbeitsvorrichtung verbunden - bspuj. einer zugeordneten Anzeigelampe k9. Die
Lampen k3 insgesamt sind mittels geeigneter Leitungen an den Punkten A, B,
C, D und E an einen gemeinsamen Leiter 51 angeschlossen, der seinerseits
zu einer Batterie 52 oder einer anderen geeigneten Quelle elektrischer Energie
führt.
Der Stromkreis wird geschlossen, indem man den anderen Anschluß der Batterie
52 mittels einer Zuleitung 53 an eine feststehende Bürste 5k anschließt.
Eine Anschlußfahne 56 an der Bürste nimmt die Zuleitung 53 auf,
während ein Ring 57 am metallischen Zylinder 12 und besonders am metallischen Endverschluß 16 anliegt. In sämtlichen möglichen Drehstellungen des
Zylinders im Gehäuse besteht daher ein guter elektrischer Hontakt zur Bürste.
Beim Betrieb der Uorrichtung mit oder ohne passendem Schlüssel und auch bei
an die Stromquelle 52 angeschlossenem Metallzylinder 12 liegt selbst dann
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kein geschlossener Stromkreis vor, wenn einer oder mehrere der oberen Stifte
34 über eine Arbeitsvorrichtung 49 an der Stromquelle 52 lieqt, da die
oberen Stifte 34 van Isoliermaterial umgeben sind und körperlich - teils
infolge der isolierenden anliegenden Stifte - nicht mit dem Zylinder 12 in
Berührunq stehen.
Wird ein passen'der Schlüssel in den Schlüsselschlitz eingeführt, liecen die
verschiedenen Stifte der Säulen so, daß ihre aneinander anlieoenden Flächen
mit den Drehflächen des Zylinders und des Gehäuses fluchten. Die njeren
Stifte treten nie in metallische Berührung mit dem Zylinder. Ein elektrischer
Kontakt liegt nicht vor. Jedoch erlaubt es der richtine Schlüssel, den Zylinder im Gehäuse zu drehen. Beginnt eine solche Drehung, tritt der
metallische- Zylinder in körperliche Berührung mit der anlieoenden Fläche
mindestens eines der oberen Stifte 34.
Dies ist alles, uias erforderlich ist, um einen Stromkreis bspw. durch eine
der Lampen 49 - je nachdem, welcher obere Stift am Stöpsel anliegt, - zu schließen. Die zugeordnete Lampe 49 leuchtet dann auf, zeigt an, daß der
Zylinder betätigt worden ist und daß weiterhin ein bestimmter Schlüssel nämlich der jenige, der den besonderen oberen Stift bewegt hat - zum Betätigen
des Schlosses verwendet worden ist. Wenn bspw. ein Hauptschlüssel
den Zwischenstift 37 in der gleichen Säule in die obere Kammer gehoben hat,
wird kein Stromkreis geschlossen, da der Zwischenstift, wenngleich er mit
dem Zylinder in Berührung steht, aus Isoliermaterial besteht. Für ein und
dieselbe Säule zeigt also ein bestimmter Schlüssel die Benutzung an, während
ein anderer Schlüssel - mit anderer Kerbung - dies nicht tut.
Liegt zusätzlich zu einer der Lampen 49 oder anstatt derselben eine andere
Arbeitsvorrichtung vor - bspw. ein Elektromotor oder ein elektrischer Türriegel - wird eine entsprechende gesteuerte Betätigung auf elektrischem Liege
bewirkt, und zwar ohhe externe Schalter, wobei die gesamte Kontaktmechanik
sich innerhalb einer im wesentlichen üblichen Schließeinheit befindet.
Es ist bspw. möglich, eine Anordnunn nach der Figur 3 vorzusehen, so daß
beide obere Stifte 34 am Metallzylinder 12 anliegen.
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In diEsem Fall läßt sich der Stromkreis umordnen und die Bürstenanordnung
5^ kann entfallen. Die entsprechenden zwei Leitungen - wie kk und 45 - lassen'
sich über eine Anzeigevorrichtung an die Stromquelle anschlisBEn.
Doppelkontakte vervollständigen den Stromkreis. UDrzugsweise wird man jedoch
eine Borstenanordnung vorsehen und jeden dEr Stifts einzeln anschlies-ξξπ,
da dann eine ganze Schlüsselgruppe, mit der das Schloß sich betätigEn
läßt, einen oder mehrere bestimmte der lEitsndEn odsr isaliErenden Stifte
so betätigen kann, daß diese am gedrehten Zylinder anliegen.
Mittels unterschiedlicher Anordnungen der isolierendenund der leitendEn
Stifte lassen sich vsrschiedene Ergebnisse Erreichen. Die TabellE der Finur
2 zeint die Möglichkeiten verschieden kombinierter Schlösser und verschieden
gekerbter.Schlüssel für den Fall von fünf verschiedenen Stiftsäulen,
die Einen Stromkreis jeweils1 schließen oder nicht schÜEßen, uiie
es durch die Binärzahlsn 1 und 0 ausgsdrückt ist. In diesem Fall lassen
sich 32 verschiEdEnE MöglichkEiten errsichEn, bei bspuj. SEchs Säulsn 6^
MönlichkEitEn.
Durch Bsobachtung der Lampen k9 ist as laicht möglich hsrauszufindEn, uieI-chsr
dsr 32 odsr Gh VErschiedEnEn Schlüssel das Schloß bstätigt hat, da
ein Schlüssel keine Lampe aufleuchten läßt.
Als Beispiel anderer Anwendungen läßt sich die Mechanik mit fünf Säulen
nach Figur 3 in eine elektrische Schaltungsanordnung nach Figur 5 aufnehmen.
Die Schaltungsanordnung enthält die berEits angegebenen Leitungen und diE
hErkömmliche Leistungsquelle, mit einer LDgikeinheit 51 bekannter Art,
die einen Impuls entweder auf einen Elektromagneten, der als BEispiel Einer ' ArbEitsEinfcei*richtung EireBolzenbEtätigungsEinrichtung 62 betätigt, odEr
auf eine Alarmvorrichtung 63 gibt. Der Impulslaufueg hängt davon ab, ob
der vEruendete Schlüssel als passend oder nicht passend kodiert uiurde.
D.h., daß ein passender Schlüssel eins Errsgung dsr Logikschaltung 61 bewirkt,
so daß der Impuls auf den Elektromagneten 62 geht und bspw. einen Türboizen zurückzieht, während ein nicht passendar Schlü'ssEl die .Lagikschaltung
61 derart erregt, daß oas entsprechende Signal auf die Alarmvorrichtung
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63 geht und dort visuell ader akustisch den V/ersuch anzeigt, das Schloß
unbefugt zu betätigen.
Auf vergleichbare Art und Weise arbeitet die Schaltung der Figur 6 auf
eine Logikeinheit 6k, die bewirkt, daß bspw. ein Elektromagnet 66 die
mechanische Verbindung 67 zwischen dem Schloß und einem Türbalzen 68 unterbricht,
mit dem der Schloßantrieb 67 verbunden ist. Im Betrieb dieser Einrichtuno betätigt ein passender Schlüssel den Balzen 68 mechanisch und
zieht ihn auf die übliche Weise zurück. Uird jedoch ein nicht passender
Schlüssel verwendet, bewirken die elektrischen Verbindungswege, daß die
Lagikeinheit 6k den Elektromagneten 66 erreot und so den mechanischen Antrieb
67 vom Bolzen 68 trennt, um eine Zurückziehung des Bolzens durch
einen nicht passenden Schlüssel zu verhindern.
Wie weiterhin in der Figur 7 gezeigt, ist die mechanische Verbindung 71
zwischen der Schlüsselmechanik und einem Türschloß 72 herkömmlich.
Die elektrische Schaltungsardnung wirkt jedoch auf eine Einrichtung 73,
die ihrerseits eine Vorrichtung Ik in der Art eines Aufzeichnungsgerätes
ader dergleichen in Gang setzt, die jedes Mal, wenn das Schloß durch einen Schlüssel betätigt wird, die Zeit und vorzugsweise auch eine Schlüsselkennugn
festhält.
In einer ähnlichen Anordnung nach Figur 8 bewirkt die Schaltungsanordnung,
ä in der der Schlüsselmechanismus angeordnet ist, daß eine Alarmeinrichtung
76, wenn das Schloß 77 unter irgendwelchen Umständen durch einen der Schlüssel der Gruppe, die Kontakte schließt, betätigt wird. Die Warnung
gibt dabei an, daß das Schloß 77 van einem unbefugten Schlüssel geöffnet ader gesperrt wurde.
Die Figur 9 zeigt ein komplizierteres System. In dieser Anordnung erstreckt
sich jeder der Zuleitungen 81, 82, 83, Bk und 85 vom Schloß zu einem bestimmten
einer Gruppe van Relais 87, 88, 89, 9a und 91 mit einer gemeinsamen Leitung 93, der zu einem Anschluß einer elektrischen Stromquelle Sk
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verläuft, während der andere Anschluß durch die Leitung 97 an die Bürste
54 angeschlossen ist. Bei einer Drehung des Schlüssels werden dabei bestimmte
der Relais erregt. -
Jedes Relais wirkt auf einen einer Gruppe van Umschaltkantakten 98, 99, 1o1,
1o2, 1o3 ein, die in Paaren· durch die Leiter 1o6 und 1o7 zusammengefaßt
sind, während ein Leiter 1o8 am Leiter 93 liegt. Wenn die einzelnen Relais
"erregt werden, legen die Umschaltkantakte 98, 99, 1o1, 1d2 und 1o3 aus der
gezeigten Lage in die Arbeitslage um.
Damit dieser Übergang dis gewünschte Wirkung hat, ist jeder Hantakt über
bspw. die Leitungen 111 und 112 an jeweils einen einer Gruppe gegenüberliegender
Umschaltern 113, 114, 115, 116 und 117 gelegt, die ebenfalls zu Paaren
verschaltet sind, indem die Schalter 114 und 115 durch den Leiter 118 und die Schalter 116 und 117 durch einen Leiter 119 verbunden sind. Der
Schalter 113 ist mittels der Leitung 121 über einen Elektromagneten 112,
der den Schließbalzen betätigt, an die Batterie 94 angeschlossen.
Bei dieser Anordnung kann der Benutzer einen oder mehrere der Schalter 113,
114, 115, 116 und 117 je nach dem Kode, den er wählt, in eine der beiden
Stellungen legen. Die einzelnen Relais 87, 88, 89, 9o und 91, wenn die erregt
werden und die Hontakte 98, 99, 1a1, 1o2 und 1o3 umlegen, bewirken dann entweder
ein Öffnen oder ein Schließen des Stromkreises.
Indem er eine der Leitungen 81, 82, 84, 83 und 85 wählt, bestimmt er einen
Schlüssel, der den Stromkreis durch den Elektromagneten 122 schließen und
damit das Schloß betätigen kann, Ein nicht passender Schlüssel bewirkt nur
einen offenen Stromkreis, und der Elektromagnet 122 kann nicht erregt werden.
Auf diese Weise kann der Eigentümer des Schlosses die fünfstellige Kadekombination
jederzeit sehr einfach van Hand ändern.
In allen Ausführungsfarmen der vorliegenden Erfindung ist es eine Eigenheit
des Fallstiftschlasses, daß der Stöpsel durch seine Drehung einen offenen
Stromkreis schließt.
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- 1D - .
Während es in der vorigen Beschreibung und den Zeichnungen das Gehäuse
ist, das aus Isolierstoff besteht, ist es ebenso möglich, den Stöpsel
aus Isoliermaterial und das Gehäuse aus leitendem Material herzustellen und dafür zu sorgen-, daß die unteren Stifte (bspu. 27) in einem isolierenden
Zylinder 12 in Berührung treten mit .einem leitenden Gehäuse. In beiden Fällen erhält man durch Aufnahme bestimmter Isolatoren bsau. isolierender
Stifte aus einem normalen Schloß eine Vorrichtung, mit tier sich
ein elektrischer Stromkreis auf geeignete Weise steuern läßt.
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Claims (1)
- Patentansprüche1. ) Schlüsselzylinder und elektrischer Schalter aus einem Ge-, einem oberen Stift in dem Gehäuse, einem Zylinder, der im Gehäuse drehbar ist, einem im Zylinder angeordneten unteren Stift, der mit dem oberen Stift ausrichtbar ist, einem in den Zylinder einführbaren Schlüssel, um die Stifte zu verschieben, so daß sie an den Drehflachen des Zylinders und des Zylinders anliegen, und um den Zylinder zu drehen, so daß die 9ifte sich miteinander ausrichten, einem elektrischen Stromkreis, sowie einer den oberen Stift und den Zylinder einschließenden Einrichtung, um den Stromkreis bei einer Drehung des Zylinders zu schließen und zu öffnen.2. Vorrichtung nach Anspruch 1, bei der das Zylindergehäuse aus elektrisch isolierendem Material besteht und eine symmetrisch zu einer Achse liegende Bohrung aufweist, der Zylinder aus elektrisch leitendem Material hergestellt und um die Achse drehbar in der Bohrung angeordnet ist, eine obere Stiftkammer im Gehäuse und eine untere Stiftkammer im Zylinder in einer Drehstellung des Zylinders im Gehäuse miteinander fluchtend, dEr obere Stift aus elektrisch leitendem Material besteht und in der oberen Stiftkammer angeordnet ist, und bei der eine Einrichtung in einer der Stiftkammern vorgesehen und in der einen Stellung wirksam ist, um den oberen Stift vom Zylinder zu trennen.3. Vorrichtung nach Anspruch 2, bei der die trennende Einrichtunq einen Stift aus elektrisch isolierendem Material aufweist.^- Vorrichtung nach Anspruch 3, bei der der untere Stift in der unteren Hammer anneordnet ist und der Stift aus elektrisch isolierendem Material ein Hauptstift ist, der sich zwischen dem unteren und dem oberen409848/0706Stift befindet.5. Vorrichtung nach Anspruch 2, 3 oder k, bei der der Stöpsel einen Schlüsselschlitz aufmeist, in den die untere atiftkammer übergeht und der einen Schlüssel aufnehmen kann, der in Eingriff mit dem unteren Stift tritt.6. Vorrichtung nach einem der vorgehenden Ansprüche, bei der die den elektrischen Stromkreis öffenende und schließende Einrichtung eine am Zylinder anliegende Bürste aufweist.7. Schlüsselzylinder und elektrischer Schalter aus einem zylindrischen Körper mit einer darin befindlichen und um eine Hauptachse symmetrischen Bohrung und einer oberen, zur Hauptachse rechtwinkligen Stiftkammer, einem in der Bohrung um die Hauptachse drehbaren Zylinder mit einem achsial verlaufenden Schlüsselschlitz sowie einer in den Schlüsselschlitz übergehenden unteren Stiftkammer, die in einer Drehstellung des Zylinders im Körper mit der oberen Stiftkammer fluchtet, einem in der oberen Stiftkammsr befindlichen oberen Stift, einem in der unteren Stiftkammer befindlichen unteren Stift, wobei von diesen Stiften mindestens einer aus elektrisch leitendem Material besteht und mindestens entweder der Körper oder der Zylinder aus elektrisch isolierendem Material besteht, und den elektrisch leitenden Stift enthält, wohingegen dann jeweils der Zylinder bzw. der Körper aus elektrisch leitendem Material besteht, einem zwischen dem oberen Stift und dem unteren Stift in der einen Drehstellung befindlichen elektrischen Isolator, einer Quelle elektrischer Energie, und einer Ein» richtung, die die Quelle mit dem Zylinder bzw. dem Körper und dem elektrisch leitenden Stift verbindet.409848/0706
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Also Published As
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