DE2401701A1 - Transistorleistungsschalter - Google Patents
TransistorleistungsschalterInfo
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Description
R. 19 10
24.11.1973 Fb/Hö
Anlage zur
Patent- und
Ge"b r auchsmus t e rhi 1 f s anme ldung
ROBERT BOSCH GMBH, Stuttgart'
Die Erfindung "betrifft einen zum Schalten einer Last dienenden
Transistorleistungsschalter mit einem Trei"bertransistor und einem Leistungstransistör.
Es ist "bereits ein Transistorleistungsschalter dieser Art bekannt,
"bei dem der Kollektor des Leistungstransistors an den Kollektor des Treibertransistors und die Basis des Leistungstransistors an den Emitter des Treibertransistors angeschlossen
ist. Diese als Darlingtonschaltung bekannte Schaltung wird häufig, beispielsweise in Spannungsreglern für Lichtmaschinen,
als Transistorleistungsschalter verwendet, um mit niedrigen Steuerströmen auszukommen. Die mit dieser Schaltung
erzielbare minimale Sättigungsspannung setzt sich zusammen aus der Basis-Emitter-Spannung des Leistungstransistors und
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- 2 - 1 9 f O
Robert Bosch GmbH R, Tb/Hö
Stuttgart
der Kollektor-Emitter-Spannung des Treibertransistors. Beide
Spannungen zusammen liegen in der Regel über 1 Volt, während mit einem Leistungstransistor allein noch Sättigungsspannungen
unter 0,5 Volt zu erzielen sind.
Der mit einer Darlingtonschaltung ausgestattete Transistorleistungsschalter
weist im eingeschalteten Zustand eine große Verlustleistung, im ausgeschalteten Zustand dagegen
die Verlustleistung Hull auf. Wird diese Darlingtonschaltung
nun mit unterschiedlichem Tastverhältnis betrieben, wobei unter Tastverhältnis das Verhältnis von Einschaltdauer zu
Periodendauer zu verstehen ist, wie zum Beispiel im Spannungsregler einer Lichtmaschine, so schwankt die mittlere
Verlustleistung zwischen einem Minimalwert in der Gegend von Null und dem bei Dauerstrich auftretenden Maximalwert, bei
dem als Beispiel genannten Spannungsregler etwa zwischen 0,6 und 6 Watt. Enthält die Schaltung, zu der'der Transistorleistungsschalter
gehört, temperaturabhängige Funktionen, so werden diese vom Tastverhältnis abhängig, es sei denn, daß
es gelingt, den Transistorleistungsschalter von der übrigen Schaltung thermisch zu entkoppeln. Die thermische Entkopplung
führt unter Umständen schon bei konventionellem Aufbau der Schaltungen mit diskreten Komponenten zu aufwendigen Konstruktionen,
ist bei hybrid integriertem Aufbau noch schwieriger und bei monolithischer Integration der Gesamtschaltung
nahezu unmöglich.
Diese Nachteile werden bei einem Transistorleistungsschalter der eingangs genannten Art vermieden, wenn gemäß der Erfindung
die im Transistorleistungsschalter umgesetzte Verlustleistung unter Berücksichtigung der üblichen Streuung der
Parameter der Bauelemente mindestens in einer nullten Näherung unabhängig vom Tastverhältnis ist.
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- 3 - . SSiO
Robert Bosch GmbH Ii. Fb/Hö
Stuttgart
Dabei ist es besonders zweckmäßig, den Kollektor des Treibertransistors
über einen ersten Widerstand mit dem einen Pol der Betriebsspannung und die Emitter der beiden Transistoren
gemeinsam mit dem anderen Pol der Betriebsspannung zu verbinden, die Basis des Leistungstransistors mit dem Kollektor
des Treibertransistors über einen zweiten Widerstand zu verbinden, die Summe der beiden Widerstände so zu wählen, daß
bei gesperrtem Treibertransistor der auf die Basis des Leistungstransistors fließende Strom diesen in allen vorkommenden Betriebszuständen im Bereich der Sättigung hält, den
ersten Widerstand so zu dimensionieren, daß bei eingeschaltetem Treibertransistor die Summe der in diesem Widerstand und
im Kollektor-Emitter-Kreis des Treibertransistors umgesetzten Verlustleistung gleich beziehungsweise ungefähr gleich ist
die Summe der Verlustleistungen, die bei gesperrtem Treibertransistor in den beiden Widerständen und im Leistungstransistor
auftritt.
Besteht die durch den Transistorleistungsschalter zu schaltende
Last aus einem ohmschen Widerstand, so wird durch diese Maßnahme erreicht, daß die in dem Transistorleistungsschalter
umgesetzte Verlustleistung völlig beziehungsweise unter Berücksichtigung der üblichen Streuung der Parameter
der Bauelemente nahezu völlig unabhängig vom Tastverhältnis wird. Besteht die durch den Transistorleistungsschalter zu
schaltende Last dagegen aus einer mittels einer Freilaufdiode geklammerten Induktivität, so läßt sich durch diese Maßnahme
nur erreichen, daß die in dem Transistorleistungsschalter umgesetzte Verlustleistung in einer nullten Näherung unabhängig
vom Tastverhältnis wird, da in diesem Falle die1 Amplitude
des getakteten Stroms vom Tastverhältnis abhängig ist. Aus dieser nullten Näherung läßt sich in Weiterbildung
der Erfindung eine erste Näherung dadurch erreichen, daß die in der Freilaufdiode umgesetzte Verlustleistung mit in
div/Energiebilanz einbezogen wird.
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\ δ J ο
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Stutt9art 2A01701
Enthält der Steuerkreis des Treibertransistors einen zum Treibertransistor
komplementären Transistor, so ist auch die im Steuerkreis des Treibertransistors umgesetzte Verlustleistung
mit in die Energiebilanz einzubeziehen derart, daß der Kollektorwiderstand
des Treibertransistors so dimensioniert wird, daß bei eingeschaltetem Treibertransistor die Summe der in diesem
Widerstand und im Kollektor-Emitter-Kreis des Treibertransistors umgesetzten Verlustleistung einschließlich der im Steuerkreis
des Treibertransistors umgesetzten Verlustleistung gleich beziehungsweise ungefähr gleich ist der Summe der Verlustleistungen,
die bei gesperrtem Treibertransistor in den beiden Widerständen und im Leistungstransistor auftritt.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung kann der Leistungstransistor
als Darlingtontransistor ausgebildet sein, was insbesondere in Schaltungen, die für hohe Betriebsspannungen ausgelegt
sind, von Vorteil ist.
Anhand der Zeichnung wird die Erfindung näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 den Schaltplan eines zum Schalten einer Last dienenden Transistorleistungsschalters gemäß der Erfindung;
Fig. 2 einen Schnitt durch eine monolithisch integrierte Struktur einer Schaltung nach Fig. 1 ;
Fig. 3 eine Draufsicht auf die Anordnung nach Fig. 2;
Fig. 4 die Schaltung eines Leistungstransistors in einer Multizellenanordnung;
Fig. 5 einen Schnitt durch eine monolithisch integrierte Struktur einer Schaltung nach Fig. 1, in der der zweite
Widerstand durch die Leitschichtdiffusion gebildet ist;
Fig. 6 eine Draufsicht auf die Anordnung nach Fig. 5; Fig. 7 einen Schnitt durch eine monolithisch integrierte
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Struktur einer Schaltung nach Fig. 1, in der der erste Widerstand durch die Leitschichtdiffusion und der zweite
Widerstand durch die Basisdiffusion gebildet ist;
Fig. 8 eine Draufsicht auf die Anordnung nach Fig. 7;
Fig. 9 eine Draufsicht auf eine monolithisch integrierte Struktur einer Schaltung nach Fig. 1, in der der Treibertransistor
senkrecht zu dem in einer Multizellenstruktur ausgeführten Leistungstransistor angeordnet
ist;
Fig. 10 einen Treibertransistor in einer Kettenschaltung aus zwei Transistoren;
Fig. 11 eine aus zwei Transistoren bestehende, gegenüber Fig. abgewandelte Kettenschaltung für einen Treibertransistor;
Fig. 12 einen auf einen header montierten chip, der einen Transistorleistungsschalter
gemäß der Erfindung enthält;
Fig. 13 die mechanische Ausführung eines Spannungsreglers für eine Lichtmaschine mit einem Transistorleistungsschalter
ohne integrierte Freilaufdiode als Anwendungsbeispiel;-
Fig. 14 ein gleichartiges Anwendungsbeispiel wie das der Fig. 13,
jedoch mit monolithisch integrierter Freilaufdiode;
Fig..15 die Struktur einer monolithisch integrierten Freilaufdiode.
Fig. 1 zeigt einen Transistorleistungsschalter zusammen mit der durch ihn zu schaltenden Last. Mit'1 ist der Treibertransistor,
mit 2 der Leistungstransistor bezeichnet. R.. ist der Kollektorwiderstand
des Treibertransistors 1 und Rp der Widerstand zwischen
dem Kollektor des Treibertransistors 1 und der Basis des Leistungstransistors 2. Mit R, L ist die durch den Transistor-
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Stuttgart 2401701
leistungsschalter zu schaltende Last bezeichnet, wobei R den Lastwiderstand und L, falls vorhanden, seine Induktivität bedeutet.
Ferner sind R. der Kollektorbahnwiderstand und u? das
innere Kollektar-Emitter-Potential des Leistungstransistors 2,
sowie D die Freilaufdiode mit ihrem inneren Potential Ug und
ihrem Bahnwiderstand R-,. Mit L·.. ist der Strom durch R.. und R~
bezeichnet, wenn der Treibertransistor 1 stromlos ist, mit I,2
der Strom durch R.., wenn der Treibertransistor 1 leitfähig ist;
ferner ist I-, der Kollektorstrom des Leistungstransistors 2 im
ständig eingeschalteten Fall und I3 der Strom durch die Freilaufdiode;
U. ist die Betriebsspannung.
Bei einer vorwiegend induktiven Last übernimmt die Freilaufdiode
D den Strom Ip, sobald der Leistungstransistor 2 ausgeschaltet
wird. Bezeichnet man mit m das Tastverhältnis, also das Verhältnis von Einschaltdauer zu Periodendauer, so ist
(1) I- = I_.m.
Mit Gleichung (1) ergeben sich aus Figur 1 die mittleren Verlustleistungen
für den Steuerkreis Ng, und für den Lastkreis
NL zu (2) bzw. (3): .
(2) N5^U1I12 - U1. (I12 - I11J-
(3) ÜL = (R4-R3).I^ m3 + T(U2-U3)
Besteht die Last im Kollektorkreis des Leistungstransistors 2 aus einem rein ohm'sehen Widerstand, so tritt an die Stelle der
Beziehung ΤΪ. von Gleichung (3) die in Gleichung (4) wiedergegebene
Beziehung N„:
(4) NR = (u2l2 + R4I2 2 ).m
Wird die Freilaufdiode nicht mit in die Betrachtung einbezogen, so ist in Gleichung (3) U3 und R3 = 0 zu setzen. Gleichung (3)
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geht damit über in Gleichung (3a)
(3a)
NL =
2 m3 +
Die Parameter sind nun so zu wählen, daß die Summe aus der im Steuerkreis umgesetzten und der im Lastkreis umgesetzten Verlustleistung
möglichst konstant bleibt. Es gilt somit die Beziehung (5) bzw. (5a):
(5)
(5a)
(5a)
N,
+ Ni
const.
= const.
Die inneren Potentiale u_, u-, des Leistungstransistors 2 bzw.
der Diode D können für diese Näherungsbetrachtung ohne weiteres als vom Strom Ip unabhängig betrachtet werden.
Der Erfolg einer Schaltungsanordnung gemäß der Erfindung im Vergleich
zu einer üblichen Darlington-Schaltung sei an einem Beispiel erläutert. Für das beschriebene Modell seien folgende Werte
angenommen:
U1 = 14 V I2 = 5 A ■ I11 = 0,2 A
U9 = 0,2 V
R4 = 70 mSl
| U3 | D1 | 8 | V | D2 | 8 V | D3 | 7 V | |
| Diode | R3 | 0, | 1 | 0, | 07 | ■ 0, | 07 | |
| Diode | 0, | 0, | 0, | |||||
Vergleiche Darlington:; u- = 1,2 V = const.
In der Regel wird es nicht sinnvoll sein, die mittlere Gesamtverlustleistung
N als Funktion des Tastverhältnisses m möglichst wenig um einen Mittelwert schwanken zu lassen, da für die
Temperaturschwankung die Differenz zwischen der maximal und der minimal auftretenden Verlustleistung maßgebend ist. Der Strom I,.-
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läßt sich deshalb leicht bestimmen aus den Gleichungen (2) und
(3), indem man N5^ für m = 0 gleichsetzt l\l, für m = 1. Die
Schwankung der Verlustleistung als Funktion des Tastverhältnisses ließe sich zwar minimieren durch geeignete Wahl der Diodenparameter, doch dürfte dieser Aufwand kaum gerechtfertigt sein. Um
die Abhängigkeit von den Diodenparametern aufzuzeigen, sind drei verschiedene Dioden D., D-, D„ angesetzt worden.
(3), indem man N5^ für m = 0 gleichsetzt l\l, für m = 1. Die
Schwankung der Verlustleistung als Funktion des Tastverhältnisses ließe sich zwar minimieren durch geeignete Wahl der Diodenparameter, doch dürfte dieser Aufwand kaum gerechtfertigt sein. Um
die Abhängigkeit von den Diodenparametern aufzuzeigen, sind drei verschiedene Dioden D., D-, D„ angesetzt worden.
Aus Gleichung (6)
(6) Nst (m = 0) = NL (m = 1)
ergibt sich für den Steuerstrom bei eingeschaltetem Treibertransistor
1 I,~ = 0,4 A.
In Tabelle 1 ist die mittlere Verlustleistung in Abhängigkeit vom Tastverhältnis m zusammengestellt für eine übliche Darlingtonschaltung
und vier Anordnungen gemäß der der Erfindung, und zwar einmal ohne Einbeziehung der Freilaufdiode D und zum anderen unter
Einbeziehung der Freilaufdiode mit verschiedenen Parametern.
| Xastverh. m Sch a It u nq^~~~~ —-~. |
0 | 0,2 | 0,4 | 0,6 | 0,8 | 1 |
| Darlington | 0 | 0,24 | 0,96 | 2,16 | 3,84 | 6 |
| Erfindg. ohne Diode |
5,6 | 5,1 | 4,75 | 4,7 | 4,9 | 5,55 |
| Erfindg. mit D1. | 5,6 | 5,8 | 6,0 | 6,0 | 5,9 | 5,55 |
| " mit D2 | 5,6 | 5,8 | 5,9 | 5,9 | 5,8 | 5,55 |
| " mit D3 | 5,6 | 5,7 | 5,8 | 5,8 | 5,7 | 5,55 |
Mittlere Verlustleistung in Watt in Abhängigkeit vom Tastverhältnis
m für eine Darlington-Schaltung und Schaltungen gemäß der Erfindung mit induktiver Last.
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k). ■'
Γο/Ηΰ
Für diese Anordnungen ist in Tabelle 2 die als Fehler wirksame, maximal auftretende Verlustleistungsdifferenz zusammengestellt.
Wie man sieht, geht die beim Darlington auftretende Schwankung von 6 W durch die Anwendung der Erfindung bereits ohne Einbeziehung
der Freilaufdiode auf 0,9 W, also auf 15/a zurück. Mit
Freilaufdiode beträgt die Schwankung der Verlustleistung sogar nur noch 0,25 W bis 0,45 W.
| Schaltunq | ohne | Diode | max.Fehler |
| Darlington | mit mit mit |
D1 D2 D3 |
6 W |
| Erfindg. | 0,9 W | ||
| Erfindg. I! U |
0,45 W 0,35 W 0,25 W |
Maximale Schwankung der mittleren Verlustleistung im Bereich des Tastv/erhältnisses zwischen m = ο und m = 1 für eine Darlington-Schaltung
und Schaltungen gemäß der Erfindung "bei induktiver Last.
Weisen die Parameter Fertigungsstreuungen auf, so wird der Fehler selbstverständlich größer. In Tabelle 3 ist dieser Fehler für
drei verschiedene Strompaarungen Ι., λ , L·^ wiedergegeben. Wie man
sieht, verdoppelt sich der Fehler, wenn die Widerstände bzw. die Ströme um - 15% schwanken. Der Vorteil gegenüber der Darlington-Schaltung
ist aber immer noch beachtlich.
| Ströme | ο, | 2 | A, | I | 1 | 2 - | o, | 4 | A | A | max. | ,35 | Fehler |
| 1H = | D, | 2 | A, | I | 1 | 2 = | o, | 35 | A | 0 | ,72 | W | |
| 1H = | D, | 1 | 5 , | I | 1 | 2 = | o, | 3 | 0 | ,72 | W | ||
| I11 = | 0 | W | |||||||||||
Max. auftretende Fehler bei Schwankungen der Ströme I-i*» I^
i 15%. bzw. entsprechender Schwankungen der Widerstände FL, FL·
um
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Werden diese Schaltungen in Dick- oder Dünnschichttechnik bzw. konventionell mit gedruckten Leiterplatten hergestellt, so können
die Parameter wenigstens teilweise ausgeglichen bzw. recht genau eingehalten werden. In diesen Fällen kann es angebracht
sein, auch noch die Verlustleistung des Ansteuerkreises für den Treibertransistor 1 mit zu betrachten. Dies dürfte dem Fachmann
nach dem hier Gesagten keine Schwierigkeiten bereiten.
In der Struktur nach den Fig. 2 und 3 ist links der Treibertransistor
1 und rechts der Leistungstransistor 2 angeordnet, wobei die Achsen der streifenförmigen Elektroden senkrecht zueinander
stehen, was bei einer Multizellenstruktur des Leistungstransistors
2 eine besonders günstige, platzsparende Anordnung ergibt. Es ist 90 das Substrat, 91 die darauf abgeschiedene epitaxiale
5chicht, 92 die Isolierungsdiffusion, 93 eine isolierende Deckschicht, 94 eine sogenannte Kollektoranschlußdiffusion,
die in diesem Beispiel eine niederohmige Verbindung herstellt zwischen der Leitschicht L1 und dem aus einem Metall, wie
etwa Aluminium, bestehenden Anschlußkontakt 96 des Kollektors des Treibertransistors 1; ferner ist 95 die Verbindungsleitung von
dem durch die Basisdiffusion gebildeten Widerstand R? zu der
Basis B2 des Leistungstransistors 2, 97 die Verbindungsleitung der Teilkollektoren C21, C22, C2n des Leistungstransistors 2 und
98, 99 die beiden Anschlußfenster des Widerstands R~ ♦
In der Multizellenstruktur nach Fig. 4 ist der Leistungstransistor
2 aufgespalten in die Teiltransistoren 21, 22, 23 ... 2n, ebenso der Widerstand R-, in 41, 42, 43 ... 4n, wobei jeder
Teilwiderstand den η-fachen Wert des Widerstandes R^ aufweist.
Bei einer Dimensionierung des Widerstandes R- gemäß der Erfindung
ist der Spannungsabfall in den Teilwiderständen so großr
daß die Stromverteilung auf die einzelnen Zellen stabil bleibt, sofern der Leistungstransistor 2 mit seinen Teiltransistoren
21, ...2n in dem Bereich der Emitterstramdichte betrieben wird,
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in welchem die Stromverstärkung mit zunehmendem Kollektorstrom abnimmt. Es sind deshalb keine Symmetrie- und Stabilisierungswiderstände in den einzelnen Zuleitungen zu den Emittern der
Teiltransistoren 21, 22 ... 2n erforderlich.
In den Figuren 5 und 6 ist der Widerstand R^ bzw. die Teilwiderstände
41 ... mittels der Leitschichtdiffusion hergestellt; 100 ist hier der mittels der Kollektoranschlußdiffusion
hergestellte Kontakt zwischen dem basisseitigen Ende des Widerstands R- und der Verbindungsleitung 95 zur Basis B2 des
Leistungstransistors 2* Die übrigen Bezeichnungen stimmen mit denen der Fig. 2 und 3 überein.
Um Fläche zu sparen, ist es besonders zweckmäßig, die Widerstände R.. und Rp in zwei Ebenen übereinander anzuordnen. Die
Figuren 7 und B zeigen eine Anordnung, in der der Widerstand durch die Leitschichtdiffusion und der Widerstand R2 durch d:
Basisdiffusion'gebildet ist.
Der Widerstand R.. weist die höchste Leistungsdichte auf. Um die
Kristallfläche besser zu nutzen, kann es deshalb zweckmäßig sein, auch diesen Widerstand in mindestens zwei Teilwiderstände
aufzuspalten, wobei diese Teilwiderstände 3 1, 3 2, 3 3,
bis 3m parallel und/oder in Reihe geschaltet sein können; auch kann es zweckmäßig sein, die Teilwiderstände aus unterschiedlichen
Diffusionszonen zu bilden.
Darüber hinaus ist die Multizellenstruktur des Leistungstransistors
2 angedeutet. Die Verbindung zwischen dem spannungsseitigen Ende des Widerstands R,. und der zur Betriebsspannung
führenden Leitung 102 wird durch das Element 101, das mittels
der Kollektoranschlußdiffusion erzeugt ist, hergestellt.
Bei Anordnungen für größere Ströme ist es vorteilhaft, wie in Fig. 9 spiegelbildlich zum Treibertransistor 1 eine zweite Multi-
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Zellengruppe des Leistungstransistors 2 anzuordnen.
Um den Leistungstransistor 2 auch bei höheren Kristalltemperaturen
sicher zu sperren, muß der Treibertransistor 1 eine hinreichend niedrige Sättigungsspannung haben. Diese Bedingung läßt
sich besonders einfach dadurch erreichen, daß der Treibertransistor 1 in Form einer Kettenschaltung ausgebildet wird. In dem
dazugehörigen Schaltbild nach Fig. 10 sind 11 und 12 die den Treibertransistor 1 bildenden Transistoren. Der Kollektorwiderstand
R1 des Treibertransistors 1 ist jetzt in zwei Teilwiderstände
aufgespalten, einen größeren Anteil 3a und einen niederohmigeren Anteil 3b. Die zwischen den Basen B11 und B12 und dem
Basisanschluß B1 liegenden Widerstände 61 und 62 dienen dazu, die beiden Basisströme ΙαΛΛ und In,-, sicher zu beherrschen.
till D 1 C
Eine weitere Möglichkeit für die Kettenschaltung des Treibertransistors
1 ist in Fig. 11 dargestellt. Dort sind die Transistoren 11 und 12 als Emitterfolger geschaltet, das heißt, der
Emitter E11 ist mit der Basis B12 verbunden. Der Widerstand 63
dient als Basis-Ableitwiderstand.
Der großflächige chip wird zweckmäßigerweise auf den header mit leitfähigem Klebstoff aufgeklebt. Dabei läßt sich gleich die Verbindung
zwischen dem header und den an Massepotential liegenden Teilen der gesamten integrierten Schaltung, wie etwa E1, E2 und
andere nicht dargestellte Elemente, herstellen. In Fig. 12 ist 80 der header, 82 der chip, 83 der Klebstoff und 84 die Metallisierung
der an Massepotential liegenden Teile.
Als Anwendungsbeispiel zeigt Fig. 13 den mechanischen Aufbau eines Spannungsreglers für eine Lichtmaschine. Der header 80
bildet gleich den Träger für die gesamte Konstruktion. Auf ihn ist mit leitfähigem Klebstoff 83 der Chip 82, der die Steuerschaltung
in Verbindung mit einem Transistorleistungsschalter
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5 O ΐ Cfe
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gemäß der Erfindung enthält, aufgeklebt; mit 74 sind die in den header BO vakuumdicht eingeschmolzenen Anschlüsse der integrierten
Schaltung bezeichnet, die über die Bonddrähte 75 mit den nicht bezeichneten Anschlußflecken des chips 82 verbunden
sind; 76 sind die beiden Bürsten, über die die Schleifringe des Ankers angeschlossen werden und die mittels des Bürstenhalters
77 gehalten werden; 71 sind Befestigungsnieten, 72 Isolierstücke und 73 eine Kontaktfeder für die Zuführung der Betriebsspannung.
Die elektrische Schaltung kann durch weitere elektrische Bauelemente ergänzt sein; so ist 50 eine Freilaufdiode
parallel zur Wicklung des Erregerfeldes und 51 ein Kondensator.
Figur 14 stellt dasselbe Anwendungsbeispiel dar. Hier ist jedoch die Freilaufdiode 50 monolithisch integriert und der Kondensator
51 mit im hermethisch dichten Gehäuse untergebracht. Der ganze Regler besitzt nur noch zwei isolierte Durchführungen
für die Anschlüsse der positiven Betriebsspannung und des Erregerfelds. Den Masseanschluß bildet wieder das Gehäuse.
Figur 15 zeigt die Struktur einer monolithisch integrierten Freilaufdiode. In das Substrat 105 ist die vergrabene Leitschicht
106 eindiffundiert und darüber die Epitaxie 107 abgeschieden
worden. Danach wurde die Isolierungsdiffusion 108 und
teilweise mit ihr zusammen eine tiefe Anschlußdiffusion 109 eingetrieben.
Die ebenfalls eindiffundierte Zone 110 bildet normalerweise
die Basis der Transistoren; hier ist sie die eine Elektrode der Freilaufdiode D. Die andere Elektrode wird durch die
epitaktische Schicht 107, die Leitschicht 106 und die Anschlußdiffusion
109 gebildet. Entscheidend für die Funktion ist, daß
die tiefe Anschlußdiffusion die Diode ringförmig umgibt und
sicher auf der vergrabenen Leitschicht 106 aufsitzt. Wird diese Diode nämlich in Durchlaßrichtung betrieben, so bildet die Elektrode
110 den Emitter, die andere Elektrode 106, 107 und 109 die
Basis und das Substrat 105 den Kollektor eines parasitären Tran-
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Stuttgart *y ι γ\λ τη ι
sistors. An diesem Transistor liegt die volle Betriebsspannung. Schon bei kleinen Kollektorströmen würde sich eine große Verlustleistung
ergeben. Es muß deshalb sicher vermieden werden, daß Minoritätsladungsträger aus der epitaktischen Schicht 106
in den durch das Substrat 105 gebildeten Kollektorraum gelangen. Dies wird durch die hochdotierte Anschlußdiffusion
erreicht, sofern diese, wie in der Zeichnung dargestellt, die andere Elektrode 110 ringförmig umgibt, da die Minoritätsladungsträger
in den hochdotierten Zonen 106, 108 rekombinieren.
Der hier mit npn-Transistoren ausgeführte Transistorleistungsschalter
läßt sich auch mit pnp-Transistoren ausführen. Bei monolithisch integrierter Bauweise sind die Strukturen komplementär;
Spannungen und Ströme haben die umgekehrte Polarität beziehungsweise Richtung.
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Claims (31)
1. Zum Schalten einer Last dienender Transistorleistungsschalter
mit einem Treibertransistor und einem Leistungstransistor, dadurch gekennzeichnet, daß die im Transistorleistungsschalter
umgesetzte Verlustleistung unter Berücksichtigung der üblichen Streuung der Parameter der
Bauelemente mindestens in einer nullten Näherung unabhängig vom Tastverhältnis ist.
,
2. Transistorleistungsschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Kollektor des Treibertransistors (1) über einen ersten Widerstand ■ (R,,) mit dem einen Pol
der Betriebsspannung und die Emitter der beiden Transistoren (1, 2) gemeinsam mit dem anderen Pol der Betriebsspannung
verbunden sind, daß die Basis des Leistungstransistors (2) mit dem Kollektor des Treibertransistors
(1) über einen zweiten Widerstand (R2) verbunden
ist, daß die Summe der beiden Widerstände (R., R~) so gewählt
ist, daß bei gesperrtem Treibertransistor (1) der auf die Basis des Leistungstransistors (2)fließende Strom
diesen in allen vorkommenden Betriebszuständen im Bereich der Sättigung hält, wobei der erste Widerstand (R,,) so
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dimensioniert ist, daß bei eingeschaltetem Treibertransistor (1) die Summe der in diesem Widerstand (E.) und
im Kollektor-Emitter-Kreis des Treibertransistors (1)
umgesetzten Verlustleistung gleich beziehungsweise ungefähr gleich ist der Summe der Verlustleistungen, die
bei gesperrtem Treibertransistor (1) in den beiden Widerständen (R,,, Ep) und im Leistungstransistor (2)
auftritt.
3. Transistorleistungsschalter nach Anspruch 2 zum Schalten
einer mittels einer Freilaufdiode geklammerten Induktivität, dadurch gekennzeichnet, daß die in der Freilaufdiode
(D) umgesetzte Verlustleistung mit in die Energiebilanz einbezogen ist.
4-, Transistorleistungsschalter nach Anspruch 2 oder 3, bei
dem der Steuerkreis (8) des Treibertransistors (1) einen zum Treibertransistor (1) komplementären Transistor enthält,
dadurch gekennzeichnet, daß die im Steuerkreis (8) des Treibertransistors (1) umgesetzte Verlustleistung
mit in die Energiebilanz einbezogen ist derart, daß der Kollektorwiderstand (E.) des Treibertransistors (1) so
dimensioniert ist, daß bei eingeschaltetem Treibertransistor (1) die Summe der in diesem Widerstand (E.) und im
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Kollektor-Emitter-Kreis des Treibertransistors (1) umgesetzten
Verlustleistung einschließlich der im Steuerkreis (8) des Treibertransistors (1) umgesetzten Verlustleistung
gleich beziehungsweise ungefähr gleich ist der Summe der
Verlustleistungen, die bei gesperrtem Treibertransistor
(1) in den beiden Widerständen (IL, Eo) und im Leistungstransistor (2) auftritt.
(1) in den beiden Widerständen (IL, Eo) und im Leistungstransistor (2) auftritt.
5· Transistorleistungsschalter nach einem der Ansprüche 1 bis
4-, dadurch gekennzeichnet, daß der Leistungstransistor (2) als Darlingtontransistor ausgebildet ist.
6. Transistorleistungsschalter nach Anspruch 3 in monolithisch
integrierter Bauform mit einer durch die Basis-Kollektor-Strecke eines Transistors gebildeten JFreilauf diode, dadurch
gekennzeichnet, daß Mittel vorgesehen sind, wie etwa eine tiefe Anschlußdiffusion an die vergrabene Leitschicht,
welche die Stromverstärkung des sich mit dem Substrat bildenden, parasitären Transistors hinreichend weit unter 1
absenken.
absenken.
7. Transistorleistungsschalter nach Anspruch 2 in monolithisch integrierter Bauförm, dadurch gekennzeichnet, daß der zwischen
dem Kollektor des Treibertransistors (1) und der Ba-
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sis des Leistungstransistors (2) liegende Widerstand
als Brücke vom Kollektor des Treibertransistors (1) zur Basis des Leistungstransistors (2) führt und daß die
Metallisierung des Kollektors beziehungsweise Emitters des Leistungstransistors (2) auf der isolierenden Deckschicht
über diesem Widerstand (Ro) angeordnet ist.
8. Transistorleistungsschalter nach mindestens einem der Ansprüche
1 bis 7 in monolithisch integrierter Bauform, dadurch gekennzeichnet, daß der Leistungstransistor (2)
aus einzelnen Zellen besteht.
9. Transistorleistungsschalter nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet,
daß der Basis jeder Zelle des Leistungstransistors (2) ein Teilwiderstand (41, 42, ... 4n) vorgeschaltet
ist, wobei sämtliche Teilwiderstände (4-1, 42, ... '4n) den von der Basis des Leistungstransistörs (2)
zum Kollektor des Treibertransistors (1) führenden Widerstand
(Rp) ergeben.
10. Transistorleistungsschalter in monolithisch integrierter Bauform nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 9»
dadurch gekennzeichnet, daß der von der Basis des Leistungstransisbors
(2) zum Kollektor des Treibertran-
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sistors (1) führende Widerstand (R2) beziehungsweise
seine Teilwiderstände (41, 42, ... 4n) durch die Basisdiffusion gebildet werden.
11. Transistorleistungsschalter in monolithisch integrierter Bauform nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 9>
dadurch gekennzeichnet, daß der von der Basis des Leistungstransistors (2) zum Kollektor des Treibertransistors (1)
führende Widerstand (Rp) beziehungsweise seine Teilwiderstände
(41, 42, ... 4n) durch die Leitschichtdiffusion gebildet werden.
12. Transistorleistungsschalter in monolithisch integrierter Bauform nach mindestens einem der. Ansprüche 1 bis 11, dadurch
gekennzeichnet, daß der von der Basis des Leistungstransistors (2) zum Kollektor des Treibertränsistors (1)
führende Widerstand (Rp) beziehungsweise alle seine Teilwiderstände
(41, 42, ...4n) in einer gesonderten Widerstandswanne untergebracht sind.
13. Transistorleistungsschalter in monolithisch integrierter
Bauform nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Kollektorwiderstand (R,,) des
Treibertransistors (1) und/oder der von der Basis des Leistungstransistors (2) zum Kollektor des Treibertran-
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sistors (i) führende Widerstand (Rp) beziehungsweise die
diesen Widerständen (R^, Rg) entsprechenden Teilwiderstände
(31, 32, ... 3m und/oder 41, 42, ... 4n) in einer
gerne ins aminen Wanne mit dem Treibertransistor (1) untergebracht
sind.
14. Transistorleistungsschalter in monolithisch integrierter Bauform nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch
geke71nzeich.net, daß der von der Basis des Leistungstransistors (2) zum Kollektor des Treibertransistors (1)
führende Widerstand (Ro) beziehungsweise seine Teilwiderstände
(41, 42, ... 4n) durch die Basisdiffusion gebildet sind, daß der Kollektorwiderstand (R,,) des Treibertransistors
(1) beziehungsweise seine Teilwiderstände (31, 32, ... 3m) durch die Leitschichtdiffusion gebildet sind
und daß diese beiden Widerstände (Rp, R,,) beziehungsweise
ihre Teilwiderstände in einer gemeinsamen Wanne ganz oder teilweise übereinander angeordnet sind.
15· Transistorleistungsschalter nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet,
daß das kollektorseitige Ende des Kollektorwiderstandes
(R,-) des Treibertransistors (1) beziehungsweise
bei unterteiltem Kollektorwiderstand (R,,) die kollektorseitigen Enden der Teilwiderstände (31, 32,
... 3m) mit der Leitschicht des Kollektors des Treibertransistofs
(1) direkt verbunden sind.
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16. Transistorleistungsschalter nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet,
daß die Isolierungsdiffusion, die zur Abgrenzung der Kollektorwanne des Treibertransistors (1)
gegen die Widerstandswanne, in welcher der Kollektorwiderstand (R1) des Treibertransistors (1) und der von
der Basis des Leistungstransistors (2) zum Kollektor des Treibertransistors (1) führende Widerstand (Rp) beziehungsweise
ihre Teilwiderstände (31, 32, ... 3m; 41, 42, ... 4n)
untergebracht sind, dient, an der Verbindungsstelle des kollektorseitigen Endes des Kollektorwiderstandes (R^)
des Treibertransistors (1) beziehungsweise an den Verbindungsstellen der kollektorseitigen Enden seiner Teilwiderstände
(31, 32, ... 3m) mit der Leitschicht des Kollektors
des Treibertransistors (1) unterbrochen ist.
17· Transistorleistungsschalter nach einem der vorhergehenden
Ansprüche in monolithisch integrierter Bauform, dadurch gekennzeichnet, daß die Achse des Treibertransistors (1),
die durch die parallele Anordnung der Emitter-Basis-Kollektor-Anschlußbahnen
gebildet wird, senkrecht zu der Achse des Leistungstransistors (2) steht und daß der KoI-lektorwiderstand
(R,i) des Treibertransistors (i) und/oder der von der Basis des Leistungstransistors (2) zum Kollektor
des Treibertransistors (1) führende Widerstand (R2)
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Robert Bosch GmbH R. ~ Fb/Hö
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beziehungsweise ihre Teilwiderstände (31, 32, ... 3m und/oder 41, 42, ... 4n) zwischen dem Treibertransistor
(1) und dem Leistungstransistor (2) angeordnet sind.
18. Transistorleistungsschalter nach Anspruch 17, dadurch
gekennzeichnet, daß die Zellen des Leistungstransistors
(2) in zwei Zellengruppen aufgeteilt sind, daß der Kollektorwiderstand
(R,,) des Treibertransistors (1) und/oder der von der Basis des Leistungstransistors (2) zum Kollektor
des Treibertransistors (i) führende Widerstand (Rp) beziehungsweise ihre Teilwiderstände (31, 32, ... 3m
und/oder 41, 42, ... 4n) in zwei Widerstandsgruppen aufgeteilt sind und daß die beiden Zellengruppen und die
beiden Widerstandsgruppen symmetrisch zur Mittelachse des Treibertransistors (1) angeordnet sind.
19· Transistorleistungsschalter nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
die Verbindungsleiterbahn der einzelnen Emitter des Leistungstransistors (2) beziehungsweise die Leiterbahnen
bei Zellengruppen entlang einer oder mehrerer Kristallkanten verlaufen.
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20. Transistorleistungsschalter nach mindestens einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Kristall mit elektrisch leitfähigem Klebstoff auf eine
elektrisch, leitfällige Unterlage geklebt ist, die auf
Emitterpotential liegt, und daß der elektrisch, leitfällige
Klebstoff den Kontakt zwischen der auf der Kante der Kristalloberflache verlaufenden Verbindungsleitung der
Emitter des Leistungstransistors (2) beziehungsweise den Verbindungsleitungen der Emitter und der elektrisch leitfähigen
Unterlage herstellt.
21. Transistorleistungsschalter nach Anspruch 20, gekennzeichnet durch eine Unterlage aus gut wärmeleitendem
Material wie beispielsweise den Metallen Silber, Kupfer, Aluminium, Stahl oder keramischen Massen wie Beryllium-Oxid,
Aluminium-Oxid oder anderen isolierenden Massen oder einem Verbund aus zwei oder mehreren der vorhergenannten
Werkstoffe.
22. Transistorleistungsschalter nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 21, dadurch gekennzeichnet, daß der
Treibertransistor (1) aus zwei Teiltransistoren (11, 12) besteht, deren Emitter direkt miteinander verbunden
sind, deren Basen entweder direkt oder über ihnen jeweils vorgeschaltete Teilwiderstände (61, 62) mitein-
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Robert Bosch GmbH R. i?b/Hö
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ander verbunden sind und deren Kollektoren über einen Widerstand (3b) miteinander verbunden sind' (Fig. 10).
23. Transistorleistungsschalter nach mindestens einem der Ansprüche
1 bis 21, dadurch gekennzeichnet, daß der Treibertransistor (1) aus zwei Teiltransistoren (11, 12) besteht,
deren Kollektoren über einen Widerstand (3b) miteinander verbunden sind und von denen der Emitter (E11)
des ersten Teiltransistors (11) mit der Basis (B12) des zweiten Teiltransistors (12) verbunden ist (Pig. 11).
24. Transistorleistungsschalter nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 23 5 dadurch gekennzeichnet, daß anstelle
der beschriebenen npn-Transitoren dazu komplementäre
pnp-Transistoren verwendet sind.
25. Transistorleistungsschalter nach mindestens einem der
vorhergehenden Ansprüche, dessen Leistungstransistor aus mehreren Zellen besteht, dadurch gekennzeichnet,
daß jede einzelne Zelle des Transistors mindestens bei ihrem maximalen Betriebsstrom· in einem Stromdichijbereich
betrieben wird, in dem die Stromverstärkung mit zunehmendem Kollektorstrom abnimmt.
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Eobert Bosch GmbH R. Fb/Hö
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26. Transistorleistungsschalter nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der
die größte Leistungsdichte aufweisende Kollektorwiderstand (2) des Treibertransistors (1) in mindestens zwei
parallel und/oder in Reihe geschaltete Teilwiderstände aufgespalten ist.
27· Transistorleistungsschalter nach Anspruch 26, gekennzeichnet
durch parallel und/oder in Reihe geschaltete Teilwiderstände, die aus unterschiedlichen Diffusionszon^en
gebildet werden.
28. Beliebige Schalöungsgruppe in Verbindung mit einem Transistorleistungsschalter
nach mindestens einem der vorhergenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
beliebige Schaltungsgruppe ganz beziehungsweise nahezu ganz in einem Teilstück des den Transistorleistungsschalter enthaltenden Kristalles untergebracht ist.
29. Beliebige Schaltungsgruppe nach Anspruch 28, dadurch gekennzeichnet,
daß die beliebige Schaltungsgruppe in einem Teilstück des gemeinsamen Kristalles untergebracht
ist, das sich an einem der freien Enden senkrecht zur Achse des Treibertransistors (1) und parallel
zur Achse der Zellen des Leistungstransistors (2) befindet.
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30. Trägerkörper für den Kristall eines Transistorleistungsschalters
nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 27 dadurch gekennzeichnet, daß der Trägerkörper für den
Kristall so ausgebildet ist, daß seine Oberfläche zur Wärmeabgabe an die Umgebung durch ein U-förmiges beziehungsweise
mit Rippen versehenes Profil vergrößert ist.
31. Trägerkörper nach Anspruch 30, dadurch gekennzeichnet, daß ein oder mehrere elektrische und/oder mechanische
Bauelemente mit auf dem Trägerkörper untergebracht sind.
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