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Lastkraftwagen mit ladepritsche und Aufbau Die Erfindung bezieht
sich auf einen Lastkraftwagen mit Ladepritsche und Aufbau, bestehend aus abklappbaren
niedrigen Seitenwänden und hohen Vorder- und Rückwanden, die wagenmittig längsweise
verbunden sind. lastkraftwagen mit derartigen Aufbauten werden bevorzugt in der
Getrankeindustrie verwendet, um Kasten mit Getränkeflaschen zu transportieren. Bei
abgeklappten Seitenwänden werden die Kästen mit leeren Getränkeflaschen, die vorzugsweise
auf Paletten gestapelt sind, abgeladen und andere Kästen mit vollen Getränkeflaschen,
die ebenfalls vorzugsweise auf Paletten gestapelt sind, aufgeladen. Der Aufbau ist
derart ausgebildet, daß jeweils im Abstand einer oder mehrerer Paletten
auf
der Ladepritsche ein Zwischenrahmen angeordnet ist, der aus seitlichen senkrechten
Streben besteht, die in Höhe der Oberkante der Vorder- und Rückwände durch einen
Querstab miteinander verbunden sind. Die längsweise Verbindung in Wagenmitte erfolgt
durch Längsträger, die im allgemeinen auch derart angeordnet sind, daß in seitlichem
Abstand voneinander beiderseits der Wagenmitte je ein Längsträger liegt. In Wagenmitte
kann ein längsweise verlauf endes Grennungsgitter in Form von längsweise angeordneten
übereinanderliegenden Brettern vorhanden sein, auch die Zwischenrahmen können ein
derartiges Trenngitter umschließen, Durch diese Trenngitter wird eine Verschiebung
der Flaschenkästen gegeneinander verhindert. Der gesamte Aufbau über der Ladepritsche
ist im allgemeinen von einer Plane überdeckt, die mindestens bis zur Oberkante der
hochgeklappten Seitenwände reicht.
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Zum Be- und Entladen sind nicht nur die niedrigen Seitenwände abzuklappen,
sondern es muß auch die Plane an den Seitenwäiiden nach oben geschlagen werden:
Das erfordert erheblichen Zeitaufwand, der an å jeder flitladestelle, also beispielsweise
an jedem Lokal, das mit Flaschen beliefert wird, zu wiederholen ist. Es wurde daher
schon vorgeschlagen, die Plane mit Stutzen zu versehen, so daß sie leichter und
einfacher hochgestellt werden kann, wenn entladen werden soll. Aber auch hierzu
sind noch besondere Arbeit und Zeitaufwand erforderlich.
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Hier setzt der Gedanke der Erfindung ein, nach der ein Iastkraftwagen
mit ladepritsche und i4ufbau, bestehend aus abklappbaren niedrigen Seitenwänden
und hohen Vorder- und ckwanden, die wagenmittig längsweise verbunden sind, dadurch
gekennzeichnet ist, daß obere Seitenwände fest verbunden mit einem daran anschließenden
Dachteil zusammen hochklappbar sind7 um eine Schwenkachse, die parallel zur Fahrzeuglängsachse
und im Xbstand davon nach außen liegt und eine Hebel- und Seilzugverbindung zwischen
den oberen hochklappbaren und den unteren abklappbaren Teilen diese beim Öffnen
und Schließen gegenläufig bewegt. Die hochklappbaren oberen Seitenwände können mit
einem daran anschließenden ebenfalls hochklappbaren Dachteil fest verbunden sein
und die Querträgerteile dieses Dachteils über einen Anlenkpunkt am Aufbau unterhalb
desselben mit einer Verlängerung versehen,an ihrem Endpunkt mittels eines Seilzuges
über einen oberhalb der niedrigen Seitenwände angeordneten Umlenkpunkt mit den Seitenwänden
zur gegenläufigen Klapfibewegung verbunden sein.
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An der oberen Seitenwand kann in einem Abstands der mindestens der
Tiefe des hochklappbaren Dachteils entspricht, ein Schubhebel angelenkt sein, dessen
anderes unteres Ende etwas innerhalb der senkrechten Ebene der Seitenbegrenzung
des -Aufbaues senkrecht verschieblich geführt und mit einem Seilzug verbunden ist,
der über eine Rolle oberhalb der Schiebeführung nach unten umgelenkt und etwa in
mittlerer Höhe der unteren Seitenwand befestigt ist.
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Der Vorteil der Erfindung besteht darin, daß durch die Getriebeverbindung
der ab- und hochklappbaren Teile der Seitenwandung und des Daches eine vollständige
Öffnung der gesamten Fahrzeugseite mit einem Handgriff bewirkt werden kann, es kann
dafür auch ein Kraftantrieb, beispielsweise in Form eines Zylinders, vorgesehen
werden, der mit Druckluft oder Hydraulikflüssigkeit betätigt wird, so daß das Öffnen
und Schließen ohne besondere Bemuhung erfolgen kann. Eine Kraftbetätigung ist jedoch
an sich nicht erforderlich, da durch die gegenläufige Getriebeverbindung der ab-
und hochklappbaren Teile eine Gewichtsentlastung dieser Teile erreicht wird, so
daß das Öffnen und Schließen keine Anstrengung erfordert. Der Öffnungs- und Schlitz
vorgang erfolgt außerdem sehr schnell. Darüber hinaus besteht nach der Erfindung
der Vorteil, daß bei geöffneten Seitenwänden die oberen Teile der Seitenwände im
Abstand oberhalb des Aufbaues liegen, so daß genügend Raum für das Einsetzen von
hochgestapelten Paletten mittels eines Gabelstaplers vorhanden ist. Darüber hinaus
bieten die in geöffnetem Zustand über die Seitenbegrenzung des Wagenaufbaues hinausreichenden
oberen Seitenwände einen Regenschutz beim Be- und Entladen. Die Ausbildung des Aufbaues
ist nicht darauf beschränkt, daß er mit einer Plane geschlossen ist, es können auch
Aufbauten nach der Erfindung hergestellt werden, die mit einer festen Beplankung
versehen sind oder sogar mit einer Isolierwandung.
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Die Erfindung wird nachstehend anhand eines Ausführungsbeispiels mit
Bezug auf die Zeichnungen näher erläutert. In den
Zeichnungen zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische schematische Anscht eines Teils des Wagenaufbaus, Fig.
2 Frontansicht eines Lastkraftwagens, Fig. 3 einen Schnitt durch die eine Seite
des Aufbaus in geschlossenem Zustand, Fig. 4 einen Schnitt entsprechend Fig. 3 in
halb geöffnetem Zustand, Fig. 5 einen Schnitt entsprechend Fig. 3 in volständig
geöffnetem Zustand, Siz. 6 einen Schnitt eines anderen Ausführungsbeispiels in geschlossenem
Zustand, Fiz. 7 einen Schnitt entsprechend Fig. 6 in halb geöffnetem Zustand, Big.
8 einen Schnitt entsprechend den Figuren 6 und 7 in vollständig geöffnetem Zustand,
Fiz. 9 einen Schnitt entsprechend Fig. 8 mit abgeklapptem Dachüberstand.
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Auf einer Ladepritsche 1 sind an der Vorder- und Hinterkante hohe
Wände 2 angeordnet. In der Fig. 1 ist lediglich eine Seite der Ladepritsche 1 perspektivisch
dargestellt mit nur einer der beiden Wände 2. Die Wände 2 bestehen im wesentlichen
aus einem Rahmen aus senkrechten Stützen 3 und Querträgern 4. Dazwischen ist eine
Platte angeordnet, es kann aber auch beispielsweise eine Plane dazwischen gespannt
sein.
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Zwischen Vorder- und Rückwänden 2 sind noch ein oder mehrere Rahmen
in gleichen Abständen angeordnet, die ebenfalls aus Stützen 3 und Querträgern 4
bestehen. Bei sehr kurzen Aufbau ten können derartige Zwischenrahmen wegfallen.
Vorder- und Rückwände 2 und die Zwischenrahmen sind mittels eines oder mehrerer
Längsträger 5 miteinander verbunden. Diese Längsträger 5 sind in der Wagenmitte
oder im Abstand davon beidseitig der Wagenmitte angeordnet.
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An beiden Seiten der Ladepritsche 1 sind niedrige Seitenwände 6 in
üblicher Weise an Scharnieren 7 befestigt und nach unten abklappbar. In hochgeklappter
Stellung sind diese niedrigen Seitenwände 6 in üblicher Weise mit einer hier nicht
dargestellten Verriegelung festgelegt.
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An den Vorder- und Rückwänden 2 sowie an den Zwischenrahmen sind Rahmenteile
angeordnet, die aus etwa im rechten Winkel zueinanderstehenden seitlichen Teilen
8 und Querträgerteilen 9 bestehen. Die seitlichen Teile 8 bilden zusammen mit der
darüber gedeckten Plane oder mit verbindenden Plattenteilen hochklappbare Seitenwände
und die Querträgerteile 9 bilden mit der darübergelegten Plane 11 oder entsprechenden
Plattenteilen hochklappbare Dachteile 12. Aus Fig. 1 ist erkennbar, daß diese hochklappbaren
Seitenwände 10 mit den hochklappbaren Dachteilen etwa rechtwinklig verbunden sind.
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Die senkrechten Teile 8 und Querträgerteile 9 sind zweckmäßig aus
U-Profilen oder aus Winkelprofilen gebildet, die sich über die senkrechten Stützen
3 und Querträger 4 der Vorder- und Rückwände sowie der Zwischenrahmen legen können.
Die Rahmenteile 8, 9 sind an den Querträg-ern 4 an einem Anlenkpunkt 13 mittels
eines Schwenkzapfens verbunden. Dieser Anlenkpunkt 13 liegt seitlich außerhalb der
längsweise angeordneten Längsträger 5, jedoch in erheblichem Abstand von der Außenkante
des Wagenaufbaus. Aus den Zeichnungen, insbesondere Fig. 1, ist zu erkennen, daß
aufgrund des vorbeschriebenen Aufbaus die oberen Seitenwände und äußeren Dachteile
nach oben zu schwenken sind, so daß sie im Abstand oberhalb der übrigen Aufbau teile
liegen. Dadurch ist es möglich, die Ladepritsche auch mit verhältnismäßig hochbestapelten
Paletten zu beladen, deren Stapel bis unter die Unterseite der Abdeckung des Aufbaus
reichen, denn es ist genügend Raum für die Hub- und Senkbewegungen des Gabelstaplers
mit der aufgeladenen Palette vorhandeln. Weiterhin bilden die in hochgeklapptem
Zustand die seitlichei Wagenbegrenzungen überragenden oberen Seitenwände einen Regen-
und Sonnenschutz für die Ladung und gegebenenfalls daran hantierende, neben der
Pritsche stehende Personen.
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In der Fig. 1 ist die besondere Ausbildung eines Rahmenteils lediglich
in Zusammenhang mit einem Zwischenrahmen dargestellt.
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Selbstverständlich kann diese besondere Ausbildung des Rahmenteils
ebenfalls an Vorder- und Rückwänden 2 Anwendung finden oder ausschließlich nur dort
verwendet sein. Danach
ist der Querträgerteil 9 über den Schwenkpunkt
13 hinaus verlängert,und zwar lediglich mit den beiden Schenkeln des U-Profils,
die Basis des Profils ist in diesem Bereich fortgelassen.
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Diese Verlängerung 14 des Querträgerteils 9 ist jenseits des Schwenkpunktes
13 mit einem Seilzug 15 verbunden, der über eine an der senkrechten Stütze 3 des
Zwischenrahmens angeordnete Umlenkrolle 16 nach unten geführt ist und an der unteren
Seitenwand befestigt ist. Die Anordnung ist derart getroffen, daß bei geschlossener
unterer Seitenwand 6 das Seil 15 zwischen den Anbringungspunkt an der Seitenwand
6 und der Verbindung mit der Verlängerung 14 des Querträgerteiles 9 gespannt ist.
Weiterhin ist der Befestigungspunkt 17 an der niedrigen Seitenwandung 6 derart ausgewählt,
daß in Verbindung mit der Lage der Umlenkrolle 16 und der Länge der Verlängerung
14 des Querträgerteiles 9 ein weitgehender Gewichtsausgleich der gegenläufig klappenden
Teile 6 einerseits und 10,12 andererseits erreicht wird. Es ist erkennbar, daß auf
diese Weise nach dem Entriegeln der unteren Seitenwände 6 das Herunterklappen dieser
Seitenwände erleichtert ist und gleichzeitig damit die oberen Teile der Seitenwände
10 und die äußeren Dachteile 12 hochklappen, ohne daß dazu besondere Handgriffe
erforderlich sind. Auch bei kraftbetätigter Abklappbewegung der Seitenwände, beispielsweise
mittels eines Hydraulikzylinders bewegen sich die oberen Teile der Seitenwände 10
und die Dachteile 12 selbsttätig mit durch die Verbindung über den Seilzug 15. Der
Seilzug 15 ist in dem dargestellten Ausführungsbeispiel nach Figur 1 unterhalb der
Umlenkrolle 16 durch einen Schlitz 18 in der senkrechten Stütze 3
geführt.
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Selbstverständlich kann eine derartige Verbindung mit einem Seilzug
15 an jedem der Rahmenteile 8,9,also an jeder Vorder- und Rückwand 2 und an jedem.
Zwischenrahmen angeordnet sein. Wenn die Rahmenteile 8,9 an Vorder- und Rückwänden
2 sowie an den Zwischenrahmen miteinander starr verbunden sind, beispielsweise durch
plattenförmige obere Seitenwände 10 und Dachteile 12 kann es ausreichen, wenn lediglich
an einer Stelle eine Verbindung mittels eines Seilzuges 15 vorhanden ist.
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In der Figur 2 ist ein Lastkraftwagen in der Frontansicht dargestellt,
bei dem auf der rechten Seite die Aufklappbewegung der miteinander durch den Seilzug
15 verbundenen Teile teilweise ausgeführt ist und auf der linken Seite die-Aufklappbewegung
vollendet ist. In Figur 3 ist ein teilweiser Schnitt durch den Aufbau dieses Lastwagens
dargestellt, mit den unteren Seitenwänden 6 und den Rahmenteilen, also den oberen
Seitenwänden 10 und den Dachteilen 12 in geschlossenem Zustand. In Figur 4 ist der
halbgeöffnete Zustand und in Figur 5 der vollständig geöffnete Zustand dargestellt.
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Nach einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung entsprechend
den Figuren 6 bis 9 ist in den Senkrechten eine Stütze oder Runge bildenden Rahmenteilen
3 eine- senkrecht verlaufende Führung 20 ausgebildet. Diese Rahmenteile können im
Querschnitt
ein U-Profil haben, dessen Öffnung in Längsrichtung
des Fahrzeuges nach innen weist. In dieser Führung 20 ist mit einer Rolle 21 oder
auch mit einem Gleitstein das untere Ende 22 eines Schubhebels 23 senkrecht geführt.
In senkrechter Stellung entsprechend der Schließstellung nach Figur 6 steht dieser
Schubhebel 23 etwa parallel zu der Führung 20 und ist mit seinen oberen Ende 24
an dem oberen seitlichen Teil 8 der Seitenwand bzw. des oberen abklappbaren Teiles
innen angelenkt. Die Entfernung des Anlenkpunktes 24 von der Oberkante des Seitenteils
8 entspricht mindestens der Tiefe des nuerträgerteils 9, also der Entfernung von
der Oberkante bzw. Außenkante des Querträgerteils 9 zu dessen Anlenkpunkt 13 in
der Dachebene.
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Das untere Ende 22 des Schubhebels 23 ist mit einem Seilzug 25 verbunden,
der nach oben führt. Dieser Seilzug 25 ist irgendwo oberhalb des oberen Endes 26
der Schiebeführung 20 um eine Umlenkrolle 27 geführt. Diese Umlenkrolle 27 liegt
mit ihrer Drehachse in Verlängerung der Führung 20, sie kann unmittelbar über dem
Ende 26 dieser Führung lieqen, sie kann auch unmittelbar unter dem Querträger 4
des Daches liegen.
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Von dieser Umlenkrolle 27 führt der Seilzug 25 nach unten und ist
etwa in der Mitte der unteren Seitenwand 6 an einem Anlenkpunkt 17 befestigt. Zwischen
diesem Anlenkpunkt 17 und dem Scharnier 7 der unteren Seitenwand 6 kann eine Spreizstütze
28 angeordnet sein, die den Seilzug 25 in abgeklapptem Zustand
der
unteren Seitenwand 6 (entsprechend Figur 9) im Abstand von der Seitenwand hält und
damit sicherstellt, daß der Seilzug in einem Winkel auf die Seitenwand wirkt, damit
der Totpunkt beim Anheben zum Hochkappen der Seitenwand überwunden wird.
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In der Figur 9 ist weiterhin dargestellt, daß der Seilzug von der
oberen Umlenkrolle 27 nicht unmittelbar zur unteren Seitenwand 6 geführt ist, sondern
das eine weitere Umlenkrolle 29 unterhalb der Umlenkrolle 27 angeordnet ist. Diese
Umlenkrolle 29 muß sich mindestens oberhalb der Oberkante der hochgeklappten unteren
Seitenwand 6 befinden. Durch die Führung des Seilzuges 25 über diese untere Umlenkrolle
29 wird der Angriffswinkel des Seilzuges an der unteren Seitenwand 6 in der ersten
Phase der Abklappbewegung vergrößert.
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Aus der Figur 9 ist weiterhin zu erkennen, daß derjenige Teil 30,der
den oberen-Anlenkpunkt des Schubhebels 23 nach außen überragt, nach unten abklappbar
ist, so daß er frei herunterhängt.
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Diese Anordnung kann dann erwünscht sein, wenn das Fahrzeug zum Be-
und Entladen nahe an einen Dachüberhang oder eine Wand eines Lagerschuppens heranzufahren
hat. Dieser nach unten abklappbare Teil 30 der oberen Seitenwandung kann mit einer
Arretierung versehen sein, so daß die Abklappbewegung gesperrt ist wenn das erwünscht
ist.
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Aus der Folge der Figuren 6 bis 8 ist zu erkennen, wie die zuvor
beschriebenen
Teile bei der Offnung- bzw. Schließbewegung zusammenwirken. In Figur 6 ist der geschlossene
Zustand dargestellt, in Figur 7 der halbgeöffnete Zustand und Figur 8 zeigt den
vollständig geöffneten Zustand, beim Schließen sind die Figuren in umgekehrter Reihenfolge
zu betrachten. Es ist zu erkennen, daß durch den Schubhebel 23 und den damit verbundenen
Seilzug 25 die nach oben schwenkenden Teile 8, 9 einerseits und die nach unten schwenkende
untere Seitenwand 6 andererseits derart miteinander verbunden sind, daß sie eine
gegenläufige Bewegung ausführen und dabei ist gleichzeitig eine Gewichtsentlastung
erreicht, so daß die Öffnungs- und Schließbewegung leicht und ohne Anstrengung bewerkstelligt
werden kann. Auch bei diesem Ausführungsbeispiel ist es möglich, eine Kraftbetätigung
vorzusehen. Zu diesem Zweck ist lediglich parallel zu der Führung 20 ein Hydraulikzylinder
anzuordnen, der mit seinem Kolben auf das untere Ende 22 des Schubhebels 23 wirkt
zur Öffnungs- und Schließbewegung.
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Aus der vorstehenden Beschreibung ist erkennbar, daß nach der Erfindung
mit sehr' einfachen Mitteln die Möglichkeit geschaffen ist, bei einem Lastkraftwagen
mit dem beschriebenen Aufbau die öffnung mit nur einem einzigen Handgriff, nämlich
dem Abklappen der unteren Seitenwände 6 zu bewerkstelligen, wobei der obere Teil
der Seitenwände und der Dachteile selbsttätig hochschwenkt.
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Dadurch ist nicht nur der Aufbau des Lastkraftwagens besser zugänglich,
und zwar insbesondere für Ladestapel,die auf Paletten
von Gabelstaplern
eingefahren oder ausgeräumt werden, sondern es entsteht zusätzlich noch eine Witterungsschutz
für Personen, die neben der Ladefläche stehen sowie die Ladung.