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DE2400242A1 - Lastkraftwagen mit ladepritsche und aufbau - Google Patents

Lastkraftwagen mit ladepritsche und aufbau

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DE2400242A1
DE2400242A1 DE2400242A DE2400242A DE2400242A1 DE 2400242 A1 DE2400242 A1 DE 2400242A1 DE 2400242 A DE2400242 A DE 2400242A DE 2400242 A DE2400242 A DE 2400242A DE 2400242 A1 DE2400242 A1 DE 2400242A1
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DE
Germany
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cable
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foldable
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Guenter Peters
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60JWINDOWS, WINDSCREENS, NON-FIXED ROOFS, DOORS, OR SIMILAR DEVICES FOR VEHICLES; REMOVABLE EXTERNAL PROTECTIVE COVERINGS SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLES
    • B60J5/00Doors
    • B60J5/04Doors arranged at the vehicle sides
    • B60J5/0497Doors arranged at the vehicle sides for load transporting vehicles or public transport, e.g. lorries, trucks, buses
    • B60J5/0498Doors arranged at the vehicle sides for load transporting vehicles or public transport, e.g. lorries, trucks, buses with rigid panels pivoting about a horizontal axis
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D33/00Superstructures for load-carrying vehicles
    • B62D33/08Superstructures for load-carrying vehicles comprising adjustable means

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Body Structure For Vehicles (AREA)
  • Loading Or Unloading Of Vehicles (AREA)

Description

  • Lastkraftwagen mit ladepritsche und Aufbau Die Erfindung bezieht sich auf einen Lastkraftwagen mit Ladepritsche und Aufbau, bestehend aus abklappbaren niedrigen Seitenwänden und hohen Vorder- und Rückwanden, die wagenmittig längsweise verbunden sind. lastkraftwagen mit derartigen Aufbauten werden bevorzugt in der Getrankeindustrie verwendet, um Kasten mit Getränkeflaschen zu transportieren. Bei abgeklappten Seitenwänden werden die Kästen mit leeren Getränkeflaschen, die vorzugsweise auf Paletten gestapelt sind, abgeladen und andere Kästen mit vollen Getränkeflaschen, die ebenfalls vorzugsweise auf Paletten gestapelt sind, aufgeladen. Der Aufbau ist derart ausgebildet, daß jeweils im Abstand einer oder mehrerer Paletten auf der Ladepritsche ein Zwischenrahmen angeordnet ist, der aus seitlichen senkrechten Streben besteht, die in Höhe der Oberkante der Vorder- und Rückwände durch einen Querstab miteinander verbunden sind. Die längsweise Verbindung in Wagenmitte erfolgt durch Längsträger, die im allgemeinen auch derart angeordnet sind, daß in seitlichem Abstand voneinander beiderseits der Wagenmitte je ein Längsträger liegt. In Wagenmitte kann ein längsweise verlauf endes Grennungsgitter in Form von längsweise angeordneten übereinanderliegenden Brettern vorhanden sein, auch die Zwischenrahmen können ein derartiges Trenngitter umschließen, Durch diese Trenngitter wird eine Verschiebung der Flaschenkästen gegeneinander verhindert. Der gesamte Aufbau über der Ladepritsche ist im allgemeinen von einer Plane überdeckt, die mindestens bis zur Oberkante der hochgeklappten Seitenwände reicht.
  • Zum Be- und Entladen sind nicht nur die niedrigen Seitenwände abzuklappen, sondern es muß auch die Plane an den Seitenwäiiden nach oben geschlagen werden: Das erfordert erheblichen Zeitaufwand, der an å jeder flitladestelle, also beispielsweise an jedem Lokal, das mit Flaschen beliefert wird, zu wiederholen ist. Es wurde daher schon vorgeschlagen, die Plane mit Stutzen zu versehen, so daß sie leichter und einfacher hochgestellt werden kann, wenn entladen werden soll. Aber auch hierzu sind noch besondere Arbeit und Zeitaufwand erforderlich.
  • Hier setzt der Gedanke der Erfindung ein, nach der ein Iastkraftwagen mit ladepritsche und i4ufbau, bestehend aus abklappbaren niedrigen Seitenwänden und hohen Vorder- und ckwanden, die wagenmittig längsweise verbunden sind, dadurch gekennzeichnet ist, daß obere Seitenwände fest verbunden mit einem daran anschließenden Dachteil zusammen hochklappbar sind7 um eine Schwenkachse, die parallel zur Fahrzeuglängsachse und im Xbstand davon nach außen liegt und eine Hebel- und Seilzugverbindung zwischen den oberen hochklappbaren und den unteren abklappbaren Teilen diese beim Öffnen und Schließen gegenläufig bewegt. Die hochklappbaren oberen Seitenwände können mit einem daran anschließenden ebenfalls hochklappbaren Dachteil fest verbunden sein und die Querträgerteile dieses Dachteils über einen Anlenkpunkt am Aufbau unterhalb desselben mit einer Verlängerung versehen,an ihrem Endpunkt mittels eines Seilzuges über einen oberhalb der niedrigen Seitenwände angeordneten Umlenkpunkt mit den Seitenwänden zur gegenläufigen Klapfibewegung verbunden sein.
  • An der oberen Seitenwand kann in einem Abstands der mindestens der Tiefe des hochklappbaren Dachteils entspricht, ein Schubhebel angelenkt sein, dessen anderes unteres Ende etwas innerhalb der senkrechten Ebene der Seitenbegrenzung des -Aufbaues senkrecht verschieblich geführt und mit einem Seilzug verbunden ist, der über eine Rolle oberhalb der Schiebeführung nach unten umgelenkt und etwa in mittlerer Höhe der unteren Seitenwand befestigt ist.
  • Der Vorteil der Erfindung besteht darin, daß durch die Getriebeverbindung der ab- und hochklappbaren Teile der Seitenwandung und des Daches eine vollständige Öffnung der gesamten Fahrzeugseite mit einem Handgriff bewirkt werden kann, es kann dafür auch ein Kraftantrieb, beispielsweise in Form eines Zylinders, vorgesehen werden, der mit Druckluft oder Hydraulikflüssigkeit betätigt wird, so daß das Öffnen und Schließen ohne besondere Bemuhung erfolgen kann. Eine Kraftbetätigung ist jedoch an sich nicht erforderlich, da durch die gegenläufige Getriebeverbindung der ab- und hochklappbaren Teile eine Gewichtsentlastung dieser Teile erreicht wird, so daß das Öffnen und Schließen keine Anstrengung erfordert. Der Öffnungs- und Schlitz vorgang erfolgt außerdem sehr schnell. Darüber hinaus besteht nach der Erfindung der Vorteil, daß bei geöffneten Seitenwänden die oberen Teile der Seitenwände im Abstand oberhalb des Aufbaues liegen, so daß genügend Raum für das Einsetzen von hochgestapelten Paletten mittels eines Gabelstaplers vorhanden ist. Darüber hinaus bieten die in geöffnetem Zustand über die Seitenbegrenzung des Wagenaufbaues hinausreichenden oberen Seitenwände einen Regenschutz beim Be- und Entladen. Die Ausbildung des Aufbaues ist nicht darauf beschränkt, daß er mit einer Plane geschlossen ist, es können auch Aufbauten nach der Erfindung hergestellt werden, die mit einer festen Beplankung versehen sind oder sogar mit einer Isolierwandung.
  • Die Erfindung wird nachstehend anhand eines Ausführungsbeispiels mit Bezug auf die Zeichnungen näher erläutert. In den Zeichnungen zeigen: Fig. 1 eine perspektivische schematische Anscht eines Teils des Wagenaufbaus, Fig. 2 Frontansicht eines Lastkraftwagens, Fig. 3 einen Schnitt durch die eine Seite des Aufbaus in geschlossenem Zustand, Fig. 4 einen Schnitt entsprechend Fig. 3 in halb geöffnetem Zustand, Fig. 5 einen Schnitt entsprechend Fig. 3 in volständig geöffnetem Zustand, Siz. 6 einen Schnitt eines anderen Ausführungsbeispiels in geschlossenem Zustand, Fiz. 7 einen Schnitt entsprechend Fig. 6 in halb geöffnetem Zustand, Big. 8 einen Schnitt entsprechend den Figuren 6 und 7 in vollständig geöffnetem Zustand, Fiz. 9 einen Schnitt entsprechend Fig. 8 mit abgeklapptem Dachüberstand.
  • Auf einer Ladepritsche 1 sind an der Vorder- und Hinterkante hohe Wände 2 angeordnet. In der Fig. 1 ist lediglich eine Seite der Ladepritsche 1 perspektivisch dargestellt mit nur einer der beiden Wände 2. Die Wände 2 bestehen im wesentlichen aus einem Rahmen aus senkrechten Stützen 3 und Querträgern 4. Dazwischen ist eine Platte angeordnet, es kann aber auch beispielsweise eine Plane dazwischen gespannt sein.
  • Zwischen Vorder- und Rückwänden 2 sind noch ein oder mehrere Rahmen in gleichen Abständen angeordnet, die ebenfalls aus Stützen 3 und Querträgern 4 bestehen. Bei sehr kurzen Aufbau ten können derartige Zwischenrahmen wegfallen. Vorder- und Rückwände 2 und die Zwischenrahmen sind mittels eines oder mehrerer Längsträger 5 miteinander verbunden. Diese Längsträger 5 sind in der Wagenmitte oder im Abstand davon beidseitig der Wagenmitte angeordnet.
  • An beiden Seiten der Ladepritsche 1 sind niedrige Seitenwände 6 in üblicher Weise an Scharnieren 7 befestigt und nach unten abklappbar. In hochgeklappter Stellung sind diese niedrigen Seitenwände 6 in üblicher Weise mit einer hier nicht dargestellten Verriegelung festgelegt.
  • An den Vorder- und Rückwänden 2 sowie an den Zwischenrahmen sind Rahmenteile angeordnet, die aus etwa im rechten Winkel zueinanderstehenden seitlichen Teilen 8 und Querträgerteilen 9 bestehen. Die seitlichen Teile 8 bilden zusammen mit der darüber gedeckten Plane oder mit verbindenden Plattenteilen hochklappbare Seitenwände und die Querträgerteile 9 bilden mit der darübergelegten Plane 11 oder entsprechenden Plattenteilen hochklappbare Dachteile 12. Aus Fig. 1 ist erkennbar, daß diese hochklappbaren Seitenwände 10 mit den hochklappbaren Dachteilen etwa rechtwinklig verbunden sind.
  • Die senkrechten Teile 8 und Querträgerteile 9 sind zweckmäßig aus U-Profilen oder aus Winkelprofilen gebildet, die sich über die senkrechten Stützen 3 und Querträger 4 der Vorder- und Rückwände sowie der Zwischenrahmen legen können. Die Rahmenteile 8, 9 sind an den Querträg-ern 4 an einem Anlenkpunkt 13 mittels eines Schwenkzapfens verbunden. Dieser Anlenkpunkt 13 liegt seitlich außerhalb der längsweise angeordneten Längsträger 5, jedoch in erheblichem Abstand von der Außenkante des Wagenaufbaus. Aus den Zeichnungen, insbesondere Fig. 1, ist zu erkennen, daß aufgrund des vorbeschriebenen Aufbaus die oberen Seitenwände und äußeren Dachteile nach oben zu schwenken sind, so daß sie im Abstand oberhalb der übrigen Aufbau teile liegen. Dadurch ist es möglich, die Ladepritsche auch mit verhältnismäßig hochbestapelten Paletten zu beladen, deren Stapel bis unter die Unterseite der Abdeckung des Aufbaus reichen, denn es ist genügend Raum für die Hub- und Senkbewegungen des Gabelstaplers mit der aufgeladenen Palette vorhandeln. Weiterhin bilden die in hochgeklapptem Zustand die seitlichei Wagenbegrenzungen überragenden oberen Seitenwände einen Regen- und Sonnenschutz für die Ladung und gegebenenfalls daran hantierende, neben der Pritsche stehende Personen.
  • In der Fig. 1 ist die besondere Ausbildung eines Rahmenteils lediglich in Zusammenhang mit einem Zwischenrahmen dargestellt.
  • Selbstverständlich kann diese besondere Ausbildung des Rahmenteils ebenfalls an Vorder- und Rückwänden 2 Anwendung finden oder ausschließlich nur dort verwendet sein. Danach ist der Querträgerteil 9 über den Schwenkpunkt 13 hinaus verlängert,und zwar lediglich mit den beiden Schenkeln des U-Profils, die Basis des Profils ist in diesem Bereich fortgelassen.
  • Diese Verlängerung 14 des Querträgerteils 9 ist jenseits des Schwenkpunktes 13 mit einem Seilzug 15 verbunden, der über eine an der senkrechten Stütze 3 des Zwischenrahmens angeordnete Umlenkrolle 16 nach unten geführt ist und an der unteren Seitenwand befestigt ist. Die Anordnung ist derart getroffen, daß bei geschlossener unterer Seitenwand 6 das Seil 15 zwischen den Anbringungspunkt an der Seitenwand 6 und der Verbindung mit der Verlängerung 14 des Querträgerteiles 9 gespannt ist. Weiterhin ist der Befestigungspunkt 17 an der niedrigen Seitenwandung 6 derart ausgewählt, daß in Verbindung mit der Lage der Umlenkrolle 16 und der Länge der Verlängerung 14 des Querträgerteiles 9 ein weitgehender Gewichtsausgleich der gegenläufig klappenden Teile 6 einerseits und 10,12 andererseits erreicht wird. Es ist erkennbar, daß auf diese Weise nach dem Entriegeln der unteren Seitenwände 6 das Herunterklappen dieser Seitenwände erleichtert ist und gleichzeitig damit die oberen Teile der Seitenwände 10 und die äußeren Dachteile 12 hochklappen, ohne daß dazu besondere Handgriffe erforderlich sind. Auch bei kraftbetätigter Abklappbewegung der Seitenwände, beispielsweise mittels eines Hydraulikzylinders bewegen sich die oberen Teile der Seitenwände 10 und die Dachteile 12 selbsttätig mit durch die Verbindung über den Seilzug 15. Der Seilzug 15 ist in dem dargestellten Ausführungsbeispiel nach Figur 1 unterhalb der Umlenkrolle 16 durch einen Schlitz 18 in der senkrechten Stütze 3 geführt.
  • Selbstverständlich kann eine derartige Verbindung mit einem Seilzug 15 an jedem der Rahmenteile 8,9,also an jeder Vorder- und Rückwand 2 und an jedem. Zwischenrahmen angeordnet sein. Wenn die Rahmenteile 8,9 an Vorder- und Rückwänden 2 sowie an den Zwischenrahmen miteinander starr verbunden sind, beispielsweise durch plattenförmige obere Seitenwände 10 und Dachteile 12 kann es ausreichen, wenn lediglich an einer Stelle eine Verbindung mittels eines Seilzuges 15 vorhanden ist.
  • In der Figur 2 ist ein Lastkraftwagen in der Frontansicht dargestellt, bei dem auf der rechten Seite die Aufklappbewegung der miteinander durch den Seilzug 15 verbundenen Teile teilweise ausgeführt ist und auf der linken Seite die-Aufklappbewegung vollendet ist. In Figur 3 ist ein teilweiser Schnitt durch den Aufbau dieses Lastwagens dargestellt, mit den unteren Seitenwänden 6 und den Rahmenteilen, also den oberen Seitenwänden 10 und den Dachteilen 12 in geschlossenem Zustand. In Figur 4 ist der halbgeöffnete Zustand und in Figur 5 der vollständig geöffnete Zustand dargestellt.
  • Nach einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung entsprechend den Figuren 6 bis 9 ist in den Senkrechten eine Stütze oder Runge bildenden Rahmenteilen 3 eine- senkrecht verlaufende Führung 20 ausgebildet. Diese Rahmenteile können im Querschnitt ein U-Profil haben, dessen Öffnung in Längsrichtung des Fahrzeuges nach innen weist. In dieser Führung 20 ist mit einer Rolle 21 oder auch mit einem Gleitstein das untere Ende 22 eines Schubhebels 23 senkrecht geführt. In senkrechter Stellung entsprechend der Schließstellung nach Figur 6 steht dieser Schubhebel 23 etwa parallel zu der Führung 20 und ist mit seinen oberen Ende 24 an dem oberen seitlichen Teil 8 der Seitenwand bzw. des oberen abklappbaren Teiles innen angelenkt. Die Entfernung des Anlenkpunktes 24 von der Oberkante des Seitenteils 8 entspricht mindestens der Tiefe des nuerträgerteils 9, also der Entfernung von der Oberkante bzw. Außenkante des Querträgerteils 9 zu dessen Anlenkpunkt 13 in der Dachebene.
  • Das untere Ende 22 des Schubhebels 23 ist mit einem Seilzug 25 verbunden, der nach oben führt. Dieser Seilzug 25 ist irgendwo oberhalb des oberen Endes 26 der Schiebeführung 20 um eine Umlenkrolle 27 geführt. Diese Umlenkrolle 27 liegt mit ihrer Drehachse in Verlängerung der Führung 20, sie kann unmittelbar über dem Ende 26 dieser Führung lieqen, sie kann auch unmittelbar unter dem Querträger 4 des Daches liegen.
  • Von dieser Umlenkrolle 27 führt der Seilzug 25 nach unten und ist etwa in der Mitte der unteren Seitenwand 6 an einem Anlenkpunkt 17 befestigt. Zwischen diesem Anlenkpunkt 17 und dem Scharnier 7 der unteren Seitenwand 6 kann eine Spreizstütze 28 angeordnet sein, die den Seilzug 25 in abgeklapptem Zustand der unteren Seitenwand 6 (entsprechend Figur 9) im Abstand von der Seitenwand hält und damit sicherstellt, daß der Seilzug in einem Winkel auf die Seitenwand wirkt, damit der Totpunkt beim Anheben zum Hochkappen der Seitenwand überwunden wird.
  • In der Figur 9 ist weiterhin dargestellt, daß der Seilzug von der oberen Umlenkrolle 27 nicht unmittelbar zur unteren Seitenwand 6 geführt ist, sondern das eine weitere Umlenkrolle 29 unterhalb der Umlenkrolle 27 angeordnet ist. Diese Umlenkrolle 29 muß sich mindestens oberhalb der Oberkante der hochgeklappten unteren Seitenwand 6 befinden. Durch die Führung des Seilzuges 25 über diese untere Umlenkrolle 29 wird der Angriffswinkel des Seilzuges an der unteren Seitenwand 6 in der ersten Phase der Abklappbewegung vergrößert.
  • Aus der Figur 9 ist weiterhin zu erkennen, daß derjenige Teil 30,der den oberen-Anlenkpunkt des Schubhebels 23 nach außen überragt, nach unten abklappbar ist, so daß er frei herunterhängt.
  • Diese Anordnung kann dann erwünscht sein, wenn das Fahrzeug zum Be- und Entladen nahe an einen Dachüberhang oder eine Wand eines Lagerschuppens heranzufahren hat. Dieser nach unten abklappbare Teil 30 der oberen Seitenwandung kann mit einer Arretierung versehen sein, so daß die Abklappbewegung gesperrt ist wenn das erwünscht ist.
  • Aus der Folge der Figuren 6 bis 8 ist zu erkennen, wie die zuvor beschriebenen Teile bei der Offnung- bzw. Schließbewegung zusammenwirken. In Figur 6 ist der geschlossene Zustand dargestellt, in Figur 7 der halbgeöffnete Zustand und Figur 8 zeigt den vollständig geöffneten Zustand, beim Schließen sind die Figuren in umgekehrter Reihenfolge zu betrachten. Es ist zu erkennen, daß durch den Schubhebel 23 und den damit verbundenen Seilzug 25 die nach oben schwenkenden Teile 8, 9 einerseits und die nach unten schwenkende untere Seitenwand 6 andererseits derart miteinander verbunden sind, daß sie eine gegenläufige Bewegung ausführen und dabei ist gleichzeitig eine Gewichtsentlastung erreicht, so daß die Öffnungs- und Schließbewegung leicht und ohne Anstrengung bewerkstelligt werden kann. Auch bei diesem Ausführungsbeispiel ist es möglich, eine Kraftbetätigung vorzusehen. Zu diesem Zweck ist lediglich parallel zu der Führung 20 ein Hydraulikzylinder anzuordnen, der mit seinem Kolben auf das untere Ende 22 des Schubhebels 23 wirkt zur Öffnungs- und Schließbewegung.
  • Aus der vorstehenden Beschreibung ist erkennbar, daß nach der Erfindung mit sehr' einfachen Mitteln die Möglichkeit geschaffen ist, bei einem Lastkraftwagen mit dem beschriebenen Aufbau die öffnung mit nur einem einzigen Handgriff, nämlich dem Abklappen der unteren Seitenwände 6 zu bewerkstelligen, wobei der obere Teil der Seitenwände und der Dachteile selbsttätig hochschwenkt.
  • Dadurch ist nicht nur der Aufbau des Lastkraftwagens besser zugänglich, und zwar insbesondere für Ladestapel,die auf Paletten von Gabelstaplern eingefahren oder ausgeräumt werden, sondern es entsteht zusätzlich noch eine Witterungsschutz für Personen, die neben der Ladefläche stehen sowie die Ladung.

Claims (17)

  1. Patentansprüche
    1 Lastkraftwagen mit Ladepritsche und Aufbau, bestehend aus abklappbaren niedrigen Seitenwänden und hohen Vorder- und Rückwänden, die wagenmittig längsweise verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß obere Seitenwände (8) fest verbunden mit einem daran anschließenden Dachteil (9) -zusammen hochklappbar sind um eine Schwenkachse (13), die parallel zur Fahrzeuglängsachse und im Abstand davon nach außen liegt und eine Hebel- und Seilzugverbindung zwischen den oberen hochklappbaren und den unteren abklappbaren Teilen,die diese beim öffnen und Schließen gegenläufig bewegt.
  2. 2.) Lastkraftwagen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß hochklappbare obere Seitenwände (10) mit einem daran anschließenden ebenfalls hochklappbaren Dachteil (12) fest verbunden sind und die Querträgerteile (9) dieses Dachteils über einen Anlenkpunkt (13) am Aufbau unterhalb desselben mit einer Verlängerung (14) versehen sind, an ihrem Endpunkt mittels eines Seilzuges (15) über einen oberhalb der niedrigen Seitenwände (6) angeordneten Umlenkpunkt (16) mit den Seitenwänden (6) zur gegenläufigen Klappbewegung verbunden sind.
  3. 3.) Lastkraftwagen nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die hochklappbaren oberen Seitenwände (10) mit den fest verbundenen Dachteilen (12) auf Trägern (8,9) angeordnet sind, die einen etwa gleichschenkligen rechten Winkel zueinander bilden.
  4. 4.) Lastkraftwagen nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Träger (8,9) als U-Profil ausgebildet sind, die die Träger des Rahmenaufbaus (3,4) übergreifen und jenseits des Anlenkpunktes (13) beschlitzt sind.
  5. 5.) Lastkraftwagen nach Anspruch 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Umlenkpunkt als Schnurführungsrolle (16) ausgebildet ist, die innerhalb des senkrechten Trägers (3) des Rahmenaufbaus gelagert ist.
  6. 6.) Lastkraftwagen nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der senkrechte Träger (3) des Rahmenaufbaues von der Umlenkrolle (16) abwärts zum Durchlaß des.Seilzuges (15) mit einem Schlitz (18) versehen ist.
  7. 7.) Lastkraftwagen nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge der den Anlenkpunkt (13) überragenden Verlängerung (14) des Querträgerteils (9) des hochklappbaren Rahmenteils (8,9) und der Befestigungspunkt des Seilzuges (15) an der abklappbaren Seitenwand (6) derart aufeinander abgestimmt sind, daß die gegenläufig klappenden Teile bezüglich ihres Gewichts bei der Klappbewegung zumindest annähernd ausgeglichen sind.
  8. 8.) Lastkraftwagen nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein Seilzug (15) an Vorder- und Rückwand (2) des Aufbaues angeordnet ist.
  9. 9.) Lastkraftwagen nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein Seilzug (15) an einem zwischen Vorder- und Rückwand angeordnetem Aufbaurahmen (3,4) angeordnet ist.
  10. 10.) Lastkraftwagen nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Seilzug (15) vorzugsweise die Umlenkrolle (16) mit einer Betätigung der Verrieqelung für die abklappbaren niedrigen Seitenwände (6) versehen sind.
  11. 11.) Lastkraftwagen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die nach unten abklappbare Seitenwand (6) von einem Druckluftzylinder betätigt ist, der über ein Entriegelungsventil für die Seitenwand mit Druckluft versorgt ist.
  12. 12.) Lastkraftwagen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an der oberen Seitenwand (8,12) in einem Abstand,der mindestens der Tiefe des hochklappbaren Dachteiles (9,12) entspricht, ein Schubhebel (23) angelenkt ist, dessen anderes unteres Ende (22) etwas innerhalb der senkrechten Ebene der Seitenbegrenzung des Aufbaues senkrecht verschieblich geführt und mit einem Seilzug (25) verbunden ist, der über eine Rolle (27) oberhalb der Schiebeführung (20) nach unten umgelenkt und etwa in mittlerer Höhe der unteren Seitenwand~(6) befestigt ist.
  13. 13.) Lastkraftwagen nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Seilzug (25) über eine weitere Umlenkrolle (29) geführt ist, die in der Höhe zwischen der oberen Umlenkrolle (27) und der Oberkante der hochstehenden unteren Seitenwand (6) angeordnet ist.
  14. 14.) Lastkraftwagen nach' Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Teil (30) der oberen Seitenklappe (8',12) der den Anlenkpunkt (24) des Schubhebels (23) überragt nach unten abklappbar ist.
  15. 15.) Lastkraftwagen nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Schiebeführung (20) für die Schubhebel' (23) in dem U-förmigen Querschnitt einer Stütze oder Runge (3) -des- Aufbaus angeordnet ist.
  16. 16.) Lastkraftwagen nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß parallel zur Schiebeführung (20) ein Druckmittelzylinder angeordnet ist, dessen Kolben mit dem unteren Ende (22) des Schubhebels (23) verbunden ist.
  17. 17.) Lastkraftwagen nach Anspruch 2 oder 12, dadurch gekennzeichnet, daß an der unteren Klappe (6) eine Spretzstütze (28) für den Seilzug zwischen dem Anlenkpunkt (17) des Seilzuges und dem Scharnier (7) der Seitenwand (6) angeordnet ist.
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