DE2400021A1 - Mikrowellenherd mit wellentyperreger und abstimmvorrichtung - Google Patents
Mikrowellenherd mit wellentyperreger und abstimmvorrichtungInfo
- Publication number
- DE2400021A1 DE2400021A1 DE2400021A DE2400021A DE2400021A1 DE 2400021 A1 DE2400021 A1 DE 2400021A1 DE 2400021 A DE2400021 A DE 2400021A DE 2400021 A DE2400021 A DE 2400021A DE 2400021 A1 DE2400021 A1 DE 2400021A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- predetermined
- leg
- frequency
- axis
- tuning
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Pending
Links
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H05—ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- H05B—ELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
- H05B6/00—Heating by electric, magnetic or electromagnetic fields
- H05B6/64—Heating using microwaves
- H05B6/72—Radiators or antennas
- H05B6/725—Rotatable antennas
-
- H—ELECTRICITY
- H05—ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- H05B—ELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
- H05B6/00—Heating by electric, magnetic or electromagnetic fields
- H05B6/64—Heating using microwaves
- H05B6/647—Aspects related to microwave heating combined with other heating techniques
- H05B6/6482—Aspects related to microwave heating combined with other heating techniques combined with radiant heating, e.g. infrared heating
-
- H—ELECTRICITY
- H05—ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- H05B—ELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
- H05B6/00—Heating by electric, magnetic or electromagnetic fields
- H05B6/64—Heating using microwaves
- H05B6/70—Feed lines
- H05B6/705—Feed lines using microwave tuning
-
- H—ELECTRICITY
- H05—ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- H05B—ELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
- H05B6/00—Heating by electric, magnetic or electromagnetic fields
- H05B6/64—Heating using microwaves
- H05B6/72—Radiators or antennas
-
- Y—GENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
- Y02—TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
- Y02B—CLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES RELATED TO BUILDINGS, e.g. HOUSING, HOUSE APPLIANCES OR RELATED END-USER APPLICATIONS
- Y02B40/00—Technologies aiming at improving the efficiency of home appliances, e.g. induction cooking or efficient technologies for refrigerators, freezers or dish washers
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- Electromagnetism (AREA)
- Constitution Of High-Frequency Heating (AREA)
Description
Dr. Horst Schüler
Patentanwalt
6 Frankfurt/Main 1
Niddastr» 52
Niddastr» 52
2. Januar 1974 Vo/Cs
2F82-9D-RG-1O847
GENERAL ELECTRIC COMPANY
1 River Road
Scheriectady, N.Y., U.S.A.
Scheriectady, N.Y., U.S.A.
Mikrowellenherd mit Wellentyperreger und
Abstimmvorrichtung
Die vorliegende Erfindung ist eine Verbesserung der deutschen Patentanmeldung
P (Anmelderin Genera] Etetric Company,
US-SeriPl-No. 317 206. Anmelderzeichen 2583-9D-RG-10U4) mit der
Bezeichnung "Mikrowellenherd mit Wellentyperreger". Die vorliegende
Erfindung betrifft insbesondere eine Vorrichtung zur Erzielung einer im wesentlichen gleichförmigen, seitlich gemittelten Feldverteilung
in dem Herdrsum eines Mikrowellenherdes, um eine gleichförmige Erhitzung des in dem Herd angeordneten Materials
zu erleichtern.
Ss ist eine allgemeine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen
elektronischen bzw. Mikrowellenherd zu schaffen, der bei einer
409827/0846
vorbestimmten ultrahohen Frequenz arbeitet und primäre und sekundäre
elektromagnetische Feldtypen aufweist, die in dem Herdraum
erregt werden, wobei die sekundären Feldtvpen höhere Frequenzen als die vorbestimmte Frequenz aufweisen, und Abstimmittel vorgesehen
sind zum Koppeln des sekundären Wellentyps und zur Absenkung dessen Frequenz in- Richtung auf die vorbestimmte Frequenz,
um dadurch den Betrieb des Mikrowellenherdes bei leichten, flachen
Lasten bzw. Beschickungen zu verbessern.
Gemäß der vorliegenden Erfindung wird eine elektronische Heizeinrichtung
geschaffen, die eine Umhüllung, die zwei gegenüberliegende parallele Wände aufweist und einen Heizraum zur Aufnahme eines
zu erhitzenden Körpers bildet, eine Antenne, die neben der einen der gegenüberliegenden Wände angeordnet ist und entlang einer
Achse in den Herdraum hineinragt, die im wesentlichen senkrecht zu der einen Wand verläuft, wobei die Antenne mit einer zugehörigen
Quelle elektromagnetischer Energie einer vorbestimmten ultrahohen Frequenz koppelbar ist zum Übertragen der Energie in den
Herdraum, um darin einen vorbestimmten primären elektromagnetischen Feldtyp zu erregen, einen geerdeten leitenden Teil, der in
dem Herraum neben der anderen der sich gegenüberliegenden Wände angeordnet ist. Antriebsmittel, die mit dem leitenden Teil gekoppelt
sind, um eine Rotation dieses Teiles um die Achse der Antenne herbeizuführen, damit in dem Herdraum ein vorbestimmter
sekundärer Wellentyp erregt wird, der zu dem primären Wellentyp komplementär ist und eine zweite vorbestimmte ultrahohe Frequenz
aufweist, und Abstimmittel umfaßt, die in dem Herdraum angebracht sind, um den sekundären elektromagnetischen Feldtyp zu
koppeln und dessen Frequenz in Richtung auf die erste vorbestimmte Frequenz zu verändern, ohne daß die Kopplung des primären
elektromagnetischen Feldtyps wesentlich beeinflußt wird. Dadurch wird in dem Herdraum eine Feldverteilung hervorgerufen, die für
eine verbesserte Erhitzung des zugehörigen Körpers sorgt.
409827/0846
Gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung -weist der
leitende Teil eine geerdete leitfähige Welle auf, die in den Herdraum hineinragt·, wobei ihre Längsachse im wesentlichen parallel
zu der Feldkomponente des primären Wellentyps angeordnet ist, und ferner umfaßt er einen im allgemeinen L-förmigen Leiterteil,
der mit der Welle verbunden ist und zwei miteinander verbundene Schenkelteile aufweist, die in dem Herdraum in einer
Ebene im wesentlichen senkrecht zur Achse der Welle angeordnet
sind, und zwei Abstimmglieder, die in dem Herdraum neben dem
vorbestimmten Pfad angebracht und symmetrisch zur Achse davon angeordnet sind. .
Die Erfindung wird nun mit weiteren Merkmalen und Vorteilen anhand
der folgenden Beschreibung und der Zeichnung verschiedener
Ausführungsbexspiele näher erläutert.
Figur 1 ist eine teilweise im Schnitt dargestellte Seitenansicht
eines Mikrowellenherdes mit einer erfindungsgemäßen
aufgebauten elektronischen Heizeinrichtung.
Figur 2 ist eine vergrößerte Teilansicht von unten auf die Grilleinheit und einen Wellentyperreger und Abstimmteilen
nach einem Schnitt entlang der Linie 2-2 in Figur 1.
Figur 3 ist eine Vorderteilansicht des Herdraümes und zeigt
die Anordnung des Wellentvperregers und der erfindungsgemäßen Abstimmglieder.
Figur 4 ist eine ähnliche Ansicht wie Figur 2 und zeigt ein
alternatives Ausführungsbeispiel eines Wellentyprührers .
Figur 5 ist eine schematische Draufsicht auf den Herdraum und
zeigt den Bereich des starken resultierenden elektri-
409827/0846
sehen Feldes der Wellentypen TE und TE , wenn
sich der Wellentyperreger in der dargestellten Position
befindet.
Figur 6 ist eine ähnliche Ansicht wie Figur 5 von unten und
zeigt den Bereich des starken resultierenden elektrischen
Feldes, wenn sich der Wellentvperreger in der in
Figur 5 dargestellten Position befindet.
Figur 5 dargestellten Position befindet.
In den Figuren 1 und 2 ist ein Elektroherd dargestellt, der insgesamt
mit der Bezugszahl FO versehen ist. Der genaue Aufbau des
Elektroherdes PO ist in der deutschen Patentanmeldung
P 23 25 506.3 beschrieben. Demzufolge wird an dieser Stelle der
Aufbau des Herdes 50 nur soweit beschrieben, wie es für ein Verständnis der vorliegenden Erfindung erforderlich ist.
P 23 25 506.3 beschrieben. Demzufolge wird an dieser Stelle der
Aufbau des Herdes 50 nur soweit beschrieben, wie es für ein Verständnis der vorliegenden Erfindung erforderlich ist.
Der Herd 50 besitzt eine im allgemeinen kastenartige Form und
weist eine Oberwand 51, eine Bodenwand 52, eine senkrechte Rückwand 53, eine Frontwand 55 und zwei sich gegenüberstehende aufrechte Seitenwände 54 auf. Auf der Deckwand Fl des Herdes 50
sind zahlreiche übliche Widerstandsheizeinheiten angebracht, die zusammen mit der anderen Heizeinrichtung des Herdes 50 durch
Steuerungen gesteuert werden, die von einer Steuerpaneele 56
getragen werden, die ihrerseits an der Deckwand 51 an deren Rückseite befestigt ist. Die Frontwand 55 weist eine relativ große
weist eine Oberwand 51, eine Bodenwand 52, eine senkrechte Rückwand 53, eine Frontwand 55 und zwei sich gegenüberstehende aufrechte Seitenwände 54 auf. Auf der Deckwand Fl des Herdes 50
sind zahlreiche übliche Widerstandsheizeinheiten angebracht, die zusammen mit der anderen Heizeinrichtung des Herdes 50 durch
Steuerungen gesteuert werden, die von einer Steuerpaneele 56
getragen werden, die ihrerseits an der Deckwand 51 an deren Rückseite befestigt ist. Die Frontwand 55 weist eine relativ große
rechtwinklige obere Öffnung 5R und eine relativ kleine rechtwinklig
lige Offnungi^auf, um für einen Zugang zum Innenraum des Herdes zu sorgen. Mit der Frontwand 55 sind zwei Winkelbe.festigungsflansche 63 verbunden, die von den oberen und unteren Rändern
der Öffnung 59. nach innen ragen und mit ähnlichen, nicht gezeigten Flanschen an den Seiten der Öffnung 58 zusammenarbeiten, um einen Türgang zu umgrenzen.
lige Offnungi^auf, um für einen Zugang zum Innenraum des Herdes zu sorgen. Mit der Frontwand 55 sind zwei Winkelbe.festigungsflansche 63 verbunden, die von den oberen und unteren Rändern
der Öffnung 59. nach innen ragen und mit ähnlichen, nicht gezeigten Flanschen an den Seiten der Öffnung 58 zusammenarbeiten, um einen Türgang zu umgrenzen.
A09S27/G846
Eine Tür 60 ist an der Frontwand 55 angebracht, um zwischen einer
nicht gezeigten offenen Stellung, die für einen Zugang zum Innenraum des Herdes 50 sorgt, und einer geschlossenen Stellung
hin- und herbewegt zu werden, die in Figur 1 dargestellt ist, damit die Öffnung 58 verschlossen ist. In ätvnl icher Weise ist eine
Tür 62 auf der Frontwand 55 neben der Öffnung 59 angebracht, um zwischen einer nicht gezeigten offenen Stellung, die für einen
Zugang zum Innenraum des Herdes 50 sorgt, und einer geschlossenen Stellung hin- und herbewegt zu werden, die in Figur 1 dargestellt
ist, damit die Öffnung 59 verschlossen werden kann. Mit dem oberen BefestigungsfIpnsch 63 ist eine rechtwinklige
Trennwand 65 verbunden und führt von dem Befestigungsflansch 63
im wesentlichen senkrecht zur Frontwand 55 nach hinten, um den
Innenrnum des Herdes 50 in eine obere Gerätekammer 66 und eine
untere offene Kammer 67 zu unterteilen. In der oberen Gerätekammer
66 ist auf der Trennwand 65 ein Verriegelungsmechanismus 68
angebracht, um die Fronttür 60 in ihrer geschlossenen Stellung zu verriegeln.
In der unteren Herdkammer 67 ist ein kurzes Stück unterhalb der Trennwand 65 eine im allgemeinenkastenähnliche metallische Herdurahüllung
angebracht, die insgesamt mit der Bezugszahl 70 versehen ist. Dieser Herdmantel hat im wesentlichen die Form eines
rechtwinkligen Parallelpipedons und weist eine Oberwand 71, eine Bodenwand 72, eine aufrechte Rückwand 73 und zwei gegenüberliegende,
senkrechte Seitenwände 74 auf, wobei das Vorderende des Herdmantels 70 offen ist und mit einer Öffnung 58 der Frontwand
55 des Herdes 50 in Verbindung steht. Die Deck- und Bodenwände 71 und 72 und die Seitenwände 74 des Mantels 70 sind an
ihren Vorderrändern mit den Befestigungsflanschen 63 und 64 verbunden,
um den Ofenmantel 70 in der Kammer 67 zu haltern und anzuordnen.
409327/0846
Vorzugsweise sind die Seitenwände 74 des Ofenmantels 70 auf ihren Innenflächen mit nicht gezeigten Befestigungsmitteln versehen,
um ein Gestell 75 zu tragen, das zahlreiche seitlich beabstandete parallele Stäbe 77 aufweist, die zu der Seitenwand
parallel verlaufen und an ihren Vorder- und Hinterenden durch Endstäbe 78 miteinander verbunden sind, die im wesentlichen parallel
zur Rückwand 73 (s. Figuren 3 und 4) angeordnet sind. Innerhalb des Ofenmantels 70 ist dicht neben der Oberwand 71 und im
wesentlichen parallel dazu eine Grilleinheit 79 angeordnet, die durch Befestigungsklemmen 71a an der Deckwand 7t befestigt ist.
Die Grilleinheit 79 ist vorzugsweise ein Widerstands-Heizelement,
das in der in Figur 2 dargestellten Schlangenkonfiguration angeordnet
ist.
Die Bodenwand 72 des Ilerdmrntels 70 ist in einem vorbestimmten
Abstand über der Bodenwand 52 des Herdes 50 angeordnet und arbeitet mit dieser zusammen, um dazwischen eine untere Gerätekammer
zu bilden, zu der ein Zugang durch die Vorderöffnung 59 gebildet
wird. In der unteren Gerätekammer 88 ist ?uf der Bodenwand 52
eine Trageeinrichtung 81 pngebracht, auf der ein Magnetron 80 zur Erzeugung elektromagnetischer Energie einer vorbestimmten
ultrahohen Frequenz montiert ist, die vorzugsweise 915 MHz beträgt.
Das Magnetron 80 wird von einer Leistungseinheit 82 gespeist, die ebenfalls auf der Trageeinrichtung 8t montiert ist.
Das Magnetron 80 und die Versorgungseinheit 82 können einen bekannten Aufbau besitzen.
In der unteren Gerätekammer 88 ist ferner ein Gebläse 83 angebracht,
um einen Kühlluftstrom über das Magnetron 80 und die
Energieversorgung 82 zu leiten, damit diese in bekannter Weise
gekühlt werden. Mit den Hochfrequenz-Ausgangsklemmen des Magnetrons 80 ist ein Wellen- bzw. Hohlleiter 84 gekoppelt, dessen
oberes Ende in einer komplementären Öffnung aufgenommen ist, die in der Mitte der Bodenwand 72 der Herdumhüllung 70 angeordnet
409 8 27/0846
und mit einer Antenne gekoppelt ist. die insgesamt mit der Bezugszphi
P 5 versehen ist. Diese Antenne strahlt Mikrowellenenergie in den durch die Umhüllung 70 und die geschlossene Fronttüre
60 gebildeten Rpum ab. Die Antenne RP weist vorzugsweise einen
zylinderförmigen Met?!!ständer 86 auf, der vertikal nach
oben in den Herdraum und im wesentlichen senkrecht zur Bodenwand
72 verläuft und an seinem oberen Ende koaxial mit einem kreisförmigen, leicht konkaven,- scheibenähnlichen kapazitiven
Teil 87 verbunden ist. Vorzugsweise besitzt der Ständer 86 eine elektrische Länge von etwa 1/8 der Wellenlänge 7γ der Mikrowellenenergie,
die durch das Magnetron 80 erzeugt wird. Die elektrische Gesamtlänge der Antenne RF beträgt etwa A^ /4.
In der oberen Gerätekammer 66 ist ein elektrischer Antriebsmotor 90 montiert, der eine geerdete leitende Ausgangswelle 95
aufweist, die vertikal nach unten durch eine komplementäre Öffnung
hindurchführt, die in der Mitte der Oberwand der Herdumhüllung 70 angeordnet ist. Die Ausgangswelle 95 ist vorzugsweise
im wesentlichen koaxial mit dem Ständer 86 der Antenne 85 angeordnet
und ragt ein vorbestimmtes Stück in den Herdraum hinein. Vorzugsweise hat die Welle 9^ eine elektrische Länge von etwa
λ. /R.
Mit der Welle Π5 ist an ihrem unteren Ende ein WeI 1 entArpenrührer
oder -erreger gemäß einem von verschiedenen Ausführungsbeispielen verbunden. Vorzugsweise ist der Wellentvperreger jedoch
ein L- oder ein W-förmiger Teil, der allgemein durch die Bezugszahlen 100 und 110 bezeichnet ist, wobei der L-förmige Erreger
in den Figuren 1 und 2 und der W-förmiger Erreger 110 in Figur
dargestellt ist.
Der Wellentyperreger 100 ist vorzugsweise einstückig aus einem einzigen Stück leitfähigen Materials ausgebildet, wie beispielsweise
Metall. Der Wellentyperreger 100 weist einen relativ langen
8 2 7/0846
Schenkel 10t und einen relativ kurzen Schenkel 105 auf. Der Schenkel 105 ist im wesentlichen senkrecht zum Schenkel 101 angeordnet.
Vorzufrsv/eise ist der Wellentvpen- bzw. Moduserreger
rus einem relativ dünnen flachen Metrl!stück ausgebildet, das
eine ausreichende Breite und Dicke besitzt, um für eine entsprechende
mechanische Festigkeit und geeignete Stromführungskapazität
zu sorgen. Die Breite sollte ,jedoch vorzugsweise kleiner ρIs oder gleich /\. /8 sein. In dem bevorzugten Ausführungsbeispiel
ist der Moduserreger 100 in einer Ebene angeordnet, die parallel zur Oberwand 71 der Herdummantelung 70 verläuft, und er
ist sn dem freien Ende des Schenkels 101 mit dem unteren Ende
der Welle 95 verbunden, um mit dieser durch den Antriebsmotor gedreht zu werden. Der Schenkel 101 hat vorzugsweise eine elektrische
Länge von 3 /V /8... während der kurze Schenkel 105 vorgänge
zugsweise eine elektrischelfvon /\ /4 besitzt, so daß die elektrische
Gesamtlänge der Wände 95 und des Moduserregers 1OO etwa gleich 3 Λ./4 ist.
Die Länge, Breite und Höhe des Heizraumes, der durch die Ilerdummantelung
70 umschlossen wird, sind alle vorzugsweise größer als 7\.. Somit sind im Betrieb die Abmessungen des Heizraumes und
die Abmessungen der Antenne 75 so, daß bei einer Abstrahlung von
Mikrowellenenergie durch die Antenne 75 in den Herdraum dieser
als ein Hohlraumresonator wirkt und in diesem der Wellentyp TE1 _
(II-Tvp") bei einer Frequenz von etwa 920 MIIz gebildet wird, dessen
Feldkomponente in der Mitte des Heizraumes ein Maximum und
an seinen Vorder- und Ilinterenden ein Minimum besitzt, wobei die Richtung des Feldes 110 im wesentlichen parallel zur Achse der
geerdeten YIeIle 95 verläuft, wie es in der eingangs genannten
deutschen Patentanmeldung P näher erläutert ist.
Wenn der Moduserreger 100 durch das elektrische Feld 110 gedreht wird, wird der Moduserreger 100 selbst durch das elektrische
Feld 110 erregt und erregt seinerseits sekundäre Wellentypen in
0 9 6 ? 7 / 0 8 4 6
dem Ileizrsum. ffenn,- gennuer gesagt, der kurze Schenkel 10? des
Moduserregers 100 in zur Rückwand 7? ppm Helen Stellungen ?ngeordnet
ist, erregt er in dem Heizraum des Herdes den Wellentvp
TE1 o o bei etwa 030 - 0?F MIIz, wobei die Feldkomponente ein
Maximum neben den vorderen und hinteren Enden des Herdraumes und
ein Minimum in der Mitte desselben hat. Wenn in ähnlicher Weise der lange Schenkel 101. des Moduserregers 100 in zur Rückwand 73
im wesentlichen parallelen Stellungen pngeordnet ist, erregt
er in dem Hohlraum den Wellentvp TE bei etwa 960 MHz, dessen
elektrische Feldkomponente ein Maximum in der Mitte des Kerdraumes und ein Minimum neben den vorderen und hinteren.Enden
des Ilerdrnumes aufweist.
Sowohl der sekundäre Wellentyp TE als auch der sekundäre
L , Δ , Δ
Wellentyp TE sind komplementär zum primären Wellentyp TE
Δ , Δ , L 11 · ■ .
(jeweils II-Typen) und arbeiten mit diesem zusammen, um den
Verlauf des elektrischen Feldes in dem Heizraum auszugleichen. Insbesondere wird deutlich, daß, wenn die sekundären Wellentypen
TE und TE0 1 periodisch erregt werden durch Drehung
L , Δ , Δ Δ , Δ , χ
des Moduserregers 100 im Heizraum, sich die elektrischen Felder der verschiedenen Wellentvpe'n algebraisch addieren, so daß die
resultierende , über der Zeit gemittelte Verteilung des elektrischen Feldes im Herdraum ausgeglichen ist, wodurch eine gleichmäßigere
Erhitzung des in dem Herdraum zum Kochen angeordneten
Nahrungsmittels erleichtert wird.
Es wird deutlich, daß bei einer Rotation des langen Schenkels
des Moduserregers t00 die Phasenorientierung des dadurch erregten Wellentvps TE in bezug auf den primären Wellentyp TE _
automatisch kontinuierlich verändert wird, um für einen optimalen
Ausgleich des dabei entstehenden Feldverlaufes zu sorgen.
Jedoch hält der Wellentvp TE , der durch den kurzen Sehenkel
105 erregt wird, die gleiche Ph?senorientierung in bezug auf
den primären Wellentyp TE _ Λ aufrecht, wenn der Moduserreger
gedreht wird. Somit besteht eine Verzerrung des resultierenden
409827/08/4
Feldes der Wellentvpen TE und TE Um diese Verzerrung
im resultierenden Feld der über! ? pert en Vie] lentvpen TE ^ .. und
TE1 o zu eliminieren, muß eine periodische Phasenumkehr der
Y.'ellentvpenorientierung des elektrischen Feldes des V'ellentyps
TE in bezug auf d?s elektrische Feld des Tvps TE herbeigeführt werden.
Der Modus- bzw. WeI 1 ent-^perreger 11.0 führt diese Phasenumkehr
herbei. Der Moduserreger 1.10 ist im allgemeinen W-förmig und uafpßt
zwei identisch aufgebaute L-förmige Abschnitte, die jeweils
im wesentlichen identisch mit dem Moduserreger 100 sind. Genauer
gesagt, weist der Moduserreger 110 einen ersten lpngen Schenkelteil 111. auf, der E>n seinem einen Ende mit einem ersten kurzen
Schenkel teil 115 einstückig ausgebildet ist, der im wesentlichen senkrecht dazu verläuft. Mit dem ersten Schenkelteil 111 ist an
dessen anderem Ende das eine Ende eines zweiten langen Schenkelteiles 112 verbunden, das im wesentlichen senkrecht von dem ersten
Schenkelteil 111 ausgeht und in einer entgegengesetzten Richtung zum kurzen Schenkelteil 115 verläuft. Mit dem zweiten
langen Schenkelteil 112 ist an dessen anderem Ende ein zweites kurzes Schenkelteil 116 einstückig ausgebildet und verläuft von
diesem im wesentlichen senkrecht in einer Richtung, die zur Richtung des ersten langen Schenkelteiles 111 entgegengesetzt ist.
Vorzugsweise sind die Schenkel teile 111, 112, 115 und 116 des .
Moduserregers 110 alle in einer gemeinsamen Ebene angeordnet, die zur Oberwand 71 der Heriumhül1ung 70 im wesentlichen parallel
verläuft. Der Moduserreger 110 ist an einem Punkt 117 an der Verbindungsstelle
der langen Schenkel teile 111 und 112 mit dem unteren Ende der Welle 95 verbunden, um mit dieser durch den Motor
90 gedreht zu werden.
Im Betrieb arbeitet der Moduserreger 110 in der gleichen Weise wie zv/ei L-fftrmige Moduserreger 100. Genauer gesagt, erregen die
kurzen Schenke] teile 115 und 11.6 den sekundären Wellentyp ΤΕχ 2
409827/0846
-44. -
wenn sie im wesentlichen parallel zu den Vorder- und Rückwänden
des Ilerdraumes angeordnet sind, während der sekundäre Modus bzw.
Typ TE erregt wird, wenn die langen Schenkel teile Itt und "
2 , Z, 1
112 parallel zu den Vorder- und Rückwänden angeordnet sind. Die Wechselwirkung zwischen diesen zwei Typen bewirkt eine periodische
Phasenumkehr der Orientierung des Typs TE^ 2 2 in bezu£ *>uf
den Typ TE 1 , wodurch die diagonale Verzerrung des Feldes
ausgeglichen wird, wie es in der eingangs genannten deutschen Patentanmeldung P vorgeschlagen ist.
Es wurde nun gefunden, da ^, wenn der Mikrowellenherd für leichte
flache Lasten bzw. Beschickungen arbeitet, der Betrieb verbessert werden kann; wenn die Frequenz des elektrischen Feldes
des sekundären Wellentvps. insbesondere des Wellentvps TE_ _ - ,
näher bei der Frequenz des primären Wellentvps liegt. Um nun diese Annäherung der Differenz zwischen den Frequenzen der
primären und sekundären Wellentvpen des elektrischen Feldes
herbeizuführen, sind gemäß der vorliegenden Erfindung zwei einstellbare
Sonden bzw. Abstimmköpfe vorgesehen, die einen im wesentlichen identischen Aufbau besitzen und ,jeweils mit der Bezugszahl
120 versehen sind. Jeder dieser Abstimmköpfe ist vorzugsweise einstückig aus Metall hergestellt und umfaßt einen
flachen, im allgemeinen rechtwinkligen Hauptkörper 121, an dem
an seinem einen Ende einstückig ein im wesentlichen senkrecht dazu verlaufender aufrechter Flansch 122 ausgebildet ist. An
dem aufrechten Flansch 122 ist an dessen oberem Ende ein kurzer rechtwinkliger Befestigungsflansch 123 einstückig ausgebildet
und verläuft im wesentlichen senkrecht dazu von der Richtung des Ilauptkörpers 120 weg."
Bei Benutzung ist der Befestigungsflansch 123 flach gegen die
Oberwand 7t der Herdumhül "I ung 7O gesetzt und daran durch Schrauben
oder Bolzen oder andere geeignete Befestigungsmittel angebracht.
In dieser Konfiguration ist der Hauptkörper 121 in einer'
409 8 2 7/0846
Ebene im wesentlichen parallel zu der überwand 71 angeordnet,und
zwar in einem Abstand unter dieser, der gleich der Länge des aufrechten
Flansches 122 ist, wie es um besten pus Figur 3 ersichtlich
ist.
Vorzugsweise sind die Abstimmköpfe 120 auf entsprechende Weise
auf entgegengesetzten Seiten der WeIJe 95 angeordnet und die Hauptkörper 121 der Abstimmköpfe 120 verlaufen nach innen aufeinander
zu, wobei ihre Längsachsen in einer gemeinsamen vertikalen Ebene angeordnet sind, die durch die Längsachse der Welle 95 und
oberhalb der Rotationsebene des Moduserregers 100 verläuft. Vorzugsweise sind die Abstimmköpfe 120 im gleichen Abstand von der
Welle 95 angeordnet, der etwa gleich der Länge des langen Schenkels 101 des Modus- bzw. WeIlentvperregers 100 ist.
Die Länge und Lage der Abstimmkftpfe 120 sind derart gewählt, daß
die Abstimmkftpfe 120 die Abstimmung des primären Wellentyps
TE bei 920 MIIz um nicht mehr als einige MHz beeinflussen,
während gleichzeitig der Wellentvp TE_ o n bei 960 MIIz gekoppelt
und seine Frequenz in das 890-940 MHz-Band abgesenkt wird, wodurch der Betrieb des Mikrowellenherdes bei leichten und flachen
Lasten verbessert wird. Bei einer konstruktiven Ausführung des Mikrowellenherdes hatte die Ofenumhüllung 70 eine Höhe von etwa
40 cm (16 Zoll), eine Breite von etwa 58 cm (23 Zoll) und eine Tiefe von vorne nach hinten von etwa 43,R cm (17,25 Zoll), wobei
jeder der Abstimmköpfe 120 eine effektive elektrische Länge von etwa A/4 aufwies und im Abstand von etwa 10 bis 12,5 cm (4 bis
5 Zoll) von der Welle 95 angeordnet war. Die Abstimmköpfe 120 waren einzeln eingestellt, um den Wellentyp TE zwischen 890
und 940 MHz abzustimmen.
Wenn der lange Schenkel 101 des Wellentvperregers 100 in die Nähe
von einem der Abstimmköpfe 120 kommt, wie es in Figur 5 dargestellt ist, verstimmt er diesen Kopf bzw. Sensor, wodurch ein
Ungleichgewicht im Svstem bewirkt wird, das dazu führt, da Q, der
andere Abstimmkopf 120 einen größeren Anteil des Wellentyps
TE0 koppelt als normal erweise durch den langen Schenkel 101
δ , δ , x.
des Wellentyperregers 100 gekoppelt werden würde. Wenn dies auftritt,
kommt der resultierende elektrische Feldverlauf im Herd,
der eine Zusammensetzung der Wellentvpen TE und TE 1
1 , ο , ι. Δ , Δ , I
ist, ins Ungleichgewicht, wobei die Bereiche eines starken
resultierenden Feldes an dem oberen rechten Abschnitt und dem unteren linken Abschnitt der Herdumhüllung 70 angeordnet werden,
wie es in den Figuren 5 und 6 gezeigt ist. Wenn sich der Wellentyperreger 100 dem anderen Abstimmkopf 120 nähert, tritt ein
entgegengesetztes" Ungleichgewicht im resultierenden elektrischen
Feldverlauf auf. Es wird deutlich, daß, wenn die Abstimmköpfe 120 richtig angeordnet sind, sich das Ungleichgewicht in
dem resultierenden elektrischen Feld von einer Seite zur anderen
in der Herdumhüllung 70 bewegt, wenn sich der Wellentyperreger
1.00 dreht, wodurch eine resultierende Erregung des WeI-lentvps TE hervorgerufen wird.
Selbstverständlich tritt eine ähnliche Erscheinung auf, wenn der W-förmige Wellentyperreger 110 anstelle des Wellentyperregers
100 verwendet wird. Wenn sich die langen Schenkel 111 und 112 des Wellentyperregers 110 dem einen der Abstimmköpfe 120
nähern, verstimmen sie diesen Kopf bzw. Sensor, und es wird "deutlich,
daß bei dem W-förmigen WeIlentvperreger 110 jeder der
Stimmköpfe 120 v/ährend jeder Umdrehung des Wellentyperregers
zweimal verstimmt wird. Jedoch verschiebt sich das resultierende Ungleichgewicht in dem elektrischen Feldverlauf in dem Herdraum
abwechselnd von einer Seite zur anderen, wenn sich der Wellentyperreger 110 dreht, in der gleichen Weise, wie es vorstehend
in bezug auf den WeIlentvperreger 100 beschrieben wurde,
so daß eine resultierende Erregung des Wellentyps TE
δ , δ , i~
hervorgerufen wird.
409827/0846
Aus der vorstehenden Beschreibung wird ersichtlich, daß eine neuartige
Anordnung einer elektronischen Heizeinrichtung geschaffen worden ist, die eine im wesentlichen gleichförmige zeitlich gemittelte
elektromagnetische Feldverteilung in dem Herdraum liefert,
während gleichzeitig die Differenz zwischen den Frequenzen der primären und sekundären Wellentypen des elektrischen Feldes
auf ein Minimum herabgesetzt ist, so d?ß eine gleichförmige Erhitzung
der Körper in dem Herdrnum erleichtert und die Funktion
des Mikrowellenherdes bei leichten, flachen Lasten bzw. Beschikkungen
verbessert ist.
Insbesondere wird ein Wellentvperreger angegeben, der in dem
elektrischen Feld des primären Wellentyps gedreht wird, um elektrische Felder sekundärer WeIlentvpen bei Frequenzen oberhalb der
Frequenz des primären Wellentvps zu erregen. Neuartige Abstimmglieder sind in dem Herdraum angeordnet und so bemessen, daß sie
wenigstens einen der sekundären WeIlentvpen koppeln und dessen
Frequenz in Richtung auf die Frequenz des primären Wellentvps
senken.
Weiterhin wird eine elektronische Heizeinrichtung der oben beschriebenen
Art angegeben, bei der die Abstimmvorrichtung ein Paar Abstimmglieder umfaßt, die symmetrisch zum-Wellentvperreger
angeordnet sind, um so jedes Ungleichgewicht des resultierenden
elektrischen Feldes in dem Herdraum auszugleichen, das durch Wechselwirkung zwischen den Abstimmitteln und dem Wellentvperreger
erzeugt wird, wodurch eine Absenkung der Frequenz des sekundären Wellentvps bewirkt wird, während die resultierende Erregung davon
nicht beeinflußt wird.
Claims (1)
- - AST -A η s ρ r ίί c heMikrowellen-Heizeinrichtung mit einer Umhüllung, die zwei gegenüberliegende Wände aufweist und einen Heizraum zur Aufnahme eines zu erhitzenden Körpers bildet, mit einer Antenne, die neben der einen der gegenüberliegenden Wände angeordnet ist und auf einer Achse im wesentlichen senkrecht zu der einen Wand in den Herdraum hineinrpgt, wobei die Antenne mit einer zugehörigen Quelle elektromagnetischer Energie einer vorbestimmten ultrahohen Frequenz koppelbar ist zum Übertragen der Energie in den Herdrsum, so daß darin ein vorbestimmter primärer Wellentvp eines elektromagnetischen Feldes erregbar ist. mit einem geerdeten Leiterteil, das in dem Ilerdraum neben der anderen der sich gegenüberliegenden Wände ■ angeordnet ist, und mit einer Antriebsvorrichtung, die mit dem Leiterteil zur Herbeiführung einer Rotation um die Achse der Antenne verbunden ist zur Erregung eines vorbestimmten sekundären Wellentyps in dem Hohlraum, der zu dem primären Wellentyp komplementär ist und eine zweite vorbestimmte ultrahohe Frequenz aufweist, dadurch gekennzeichnet , daß in dem Herdraum Abstimmittel (120) zum Koppeln des sekundären Wellentvps des elektromagnetischen Feldes und zum Verändern dessen Frequenz in Richtung auf die erste vorbestimmte Frequenz angebracht sind, ohne daß die Kopplung des primären Wellentvps wesentlich beeinflußt ist, derart, daß in dem Herdraum eine im wesentlichen gleichförmige, über der Zeit gemittelte Feldverteilung erzielbar ist. '.■,.-■2. MikroveHen-IIeinzeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet . d?ß die zweite vorbestimmte Frequenz höher ist als die erste vorbestimmte Frequenz und die Abstimmittel (120) die Frequenz des sekundären Wellen-0 9 ■: ? η / C S 4 6- 4.6 -typs in einen Bereich absenken, der unter der zweiten vorbestimmten Frequenz liegt und die erste vorbestimmte· Frequenz einschließt.Mikrowel 1 en-Heiz.einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß die erste vorbestimmte ultrahohe Frequenz etwa 915 MIIz und die zweite vorbestimmte Ul tr?hohe Frequenz etwa 960 MHz betragen und die Abstimmittel (1.20) die Frequenz des sekundären Wellentvps puf einen Frequenzbereich zwischen 800 und 940 MIIz absenken.Mikrovenen-IIeizeinrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet , dpQ, dps Leiterteil (tOO) im allgemeinen L-förmig ist und zwei miteinander verbundene Schenke]teile (101, 105) aufweist, die in dem Herdrpum in einer Ebene im wesentlichen senkrecht zur Achse der Viel Ie (95) angeordnet sind, die mit dem Leiterteil an dem freien Ende von einem der Schenkelteile verbunden ist für eine Rotation derselben auf einem vorbestimmten Pfad um die Achse der Welle, und zwei Abstimmglieder (120) vorgesehen sind, die in dem Herdraum neben dem vorbestimmten Pfad angebracht und symmetrisch zur Achse der Welle (95) angeordnet sind.Mikrowe] 1 en-IIeizeinrichtung nach Anspruch 4. dadurch gekennzeichnet , öpR das Leiterteil bei seiner Rotation periodisch zwei vorbestimmte sekundäre Wellentvpen erregt, die zu dem primären komplementär sind, wobei der eine der sekundären Wellentvpen eine zweite vorbestimmte ultrahohe Frequenz und der andere sekundäre Wellentvp eine Frequenz aufweist, die zwischen den ersten und zweiten vorbestimmten Frequenzen liegt.' Π ;· A 66. Mikrowellen-IIeizeinrichtung n^ch. Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die erste vorbestimmte ultrshohe Frequenz etwa 915 MIIz und die zweite vorbestimmte ultrahohe Frequenz etwa 060 MHz beträgt.Jaikrowellen-Heizeinrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet . daß ,jedes der Abstiiutngl ieder (X2O) eine effektive elektrische Länge aufweist, die etva gleich einem Viertel der Wellenlänge der elektromagnetischen Energie ist; die von der Quelle in den Herdraum geleitet ist.8. Mikrowellen-IIeizeinrichtung nach Anspruch 4. dadurch gekennzeichnet . daß jedes der Abstimmglieder (120) im allgemeinen L-förmig ist und einen ersten Schenkel, der im wesentlichen senkrecht zur Welle angeordnet ist, und einen zweiten Schenkel aufweist, der mit dem ersten Schenkel einstückig susgebildet und im wesentlichen senkrecht dazu angeordnet ist, wobei die Abstimmglieder auf entsprechende Weise auf gegenüberliegenden Seiten der Welle und im gleichen Abstand dazu angeordnet sind.9. Mikrowellen-IIeizeinrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet , daßdie Längsachsen der ersten Schenkel im wesentlichen auf einer Linie liegen.10. Mikrowellen-Heizeinrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Leiterteil im allgemeinen L-förmig ist und ein Paar miteinander ver-4 0 9 8 2 7 / 0 8 4 6bundener 'Schenkelteil e aufweist, die in einer gemeinsamen Ebene im wesentlichen senkrecht zur Achse der WeI 1 e angeordnet sind, und die Abstimmglieder jeweils im allgemeinen L-förmig sind und einen ersten Schenkel, der im wesentlichen senkrecht zur Achse der Welle angeordnet ist und einen zweiten Schenkel aufweist, der einstückig mit dem ersten Schenkel ausgebildet und im wesentlichen senkrecht dazu angeordnet ist, wobei der erste Schenkel jedes Abstimmgliedes oberhalb der Ebene des Leiterteiles liegt und die Längsachsen im wesentlichen auf einer Linie mit dem Leiterteil liegen.11. Mikrowellen-Heizeinrichtung nach Anspruch 4. dadurch gekennzeichnet . daß das Leiterteil im allgemeinen W-förmig und symmetrisch zur Achse der Welle angeordnet ist, jedes der Abstimmglieder im allgemeinen L-förmig ist und einen ersten Schenkel. der im wesentlichen senkrecht zur Achse der We!Ie angeordnet ist, und einen zweiten Schenkel aufweist, der einstückig mit dem ersten Schenkel ausgebildet und im wesentlichen senkrecht dazu angeordnet ist, wobei die ersten Schenkel der Abstimmglieder oberhalb der Ebene des Leiterteiles angeordnet sind und ihre Längsachsen mit dem Leiterteil im wesentlichen auf einer Linie liegen.k o s 3:: n' Q:; k 6Lee rs e i t e
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US00320140A US3823295A (en) | 1973-01-02 | 1973-01-02 | Electronic oven with mode exciter and tuning probes |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2400021A1 true DE2400021A1 (de) | 1974-07-04 |
Family
ID=23245050
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2400021A Pending DE2400021A1 (de) | 1973-01-02 | 1974-01-02 | Mikrowellenherd mit wellentyperreger und abstimmvorrichtung |
Country Status (5)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US3823295A (de) |
| JP (1) | JPS5041145A (de) |
| CA (1) | CA978262A (de) |
| DE (1) | DE2400021A1 (de) |
| FR (1) | FR2212735B1 (de) |
Families Citing this family (14)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4028519A (en) * | 1976-02-26 | 1977-06-07 | Roper Corporation | Modular power supply and waveguide construction for microwave oven |
| US4028521A (en) * | 1976-02-26 | 1977-06-07 | Roper Corporation | Antenna construction for microwave oven |
| CA1109526A (en) * | 1977-10-14 | 1981-09-22 | Junzo Tanaka | Microwave oven having l-shaped antenna |
| CA1114453A (en) * | 1977-11-25 | 1981-12-15 | Bernard J. Weiss | Combination microwave and resistively heated oven |
| JPS55146895A (en) * | 1979-05-04 | 1980-11-15 | Matsushita Electric Industrial Co Ltd | Heating cooking oven |
| US4316069A (en) * | 1979-12-03 | 1982-02-16 | General Electric Company | Microwave oven excitation system |
| US4458126A (en) * | 1982-03-30 | 1984-07-03 | General Electric Company | Microwave oven with dual feed excitation system |
| US6886408B2 (en) * | 2001-01-31 | 2005-05-03 | Cem Corporation | Pressure measurement in microwave-assisted chemical synthesis |
| US6607920B2 (en) | 2001-01-31 | 2003-08-19 | Cem Corporation | Attenuator system for microwave-assisted chemical synthesis |
| US6753517B2 (en) | 2001-01-31 | 2004-06-22 | Cem Corporation | Microwave-assisted chemical synthesis instrument with fixed tuning |
| DE50209941D1 (de) * | 2001-10-25 | 2007-05-24 | Bsh Bosch Siemens Hausgeraete | Beleuchtungseinrichtung für backöfen |
| US7144739B2 (en) * | 2002-11-26 | 2006-12-05 | Cem Corporation | Pressure measurement and relief for microwave-assisted chemical reactions |
| CN106465490B (zh) * | 2014-07-10 | 2019-11-01 | 松下知识产权经营株式会社 | 微波加热装置 |
| DE102017219286A1 (de) | 2017-10-26 | 2019-05-02 | BSH Hausgeräte GmbH | Speisenbehandlungsgerät |
Family Cites Families (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| JPS4837532B1 (de) * | 1969-12-01 | 1973-11-12 |
-
1973
- 1973-01-02 US US00320140A patent/US3823295A/en not_active Expired - Lifetime
- 1973-12-27 CA CA188,977A patent/CA978262A/en not_active Expired
- 1973-12-27 JP JP49004617A patent/JPS5041145A/ja active Pending
-
1974
- 1974-01-02 FR FR7400089A patent/FR2212735B1/fr not_active Expired
- 1974-01-02 DE DE2400021A patent/DE2400021A1/de active Pending
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| JPS5041145A (de) | 1975-04-15 |
| US3823295A (en) | 1974-07-09 |
| FR2212735B1 (de) | 1977-08-19 |
| FR2212735A1 (de) | 1974-07-26 |
| CA978262A (en) | 1975-11-18 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE69106825T2 (de) | Mikrowellenofen, eine Methode zur Anregung einer Ofenkavität, und eine Wellenleiteranordnung zur Ausführung der Methode. | |
| DE2622173C3 (de) | Vorrichtung zum Erhitzen eines in eine Heizkammer eingebrachten Gegenstandes | |
| DE2650681C3 (de) | Mikrowellenofen | |
| DE2400021A1 (de) | Mikrowellenherd mit wellentyperreger und abstimmvorrichtung | |
| DE2258695A1 (de) | Dichtungseinrichtung fuer elektromagnetische hochfrequenzenergie | |
| DE69703801T2 (de) | Elektrischer kochherd | |
| DE2504860B2 (de) | Mikrowellen-Heizvorrichtung | |
| DE2757710C2 (de) | Einrichtung zur Mikrowellenerhitzung von Substanzen | |
| DE3347709A1 (de) | Mikrowellen-phasenschiebervorrichtung | |
| DE69609671T2 (de) | Rechteckiger Mikrowellenapplikator | |
| DE1615509A1 (de) | Mikrowellenheizeinrichtung | |
| DE1540993C3 (de) | Hochfrequenzofen zur Hochfrequenzerhitzung mittels Ultrahochfrequenzschwingungen | |
| DE68913331T2 (de) | Magnetron. | |
| DE1615375A1 (de) | Mikrowellenofen | |
| DE3312503C2 (de) | Mikrowellen-Erwärmungsgerät | |
| DE2459351C3 (de) | Mikrowellenherd | |
| DE3338261C2 (de) | Schlitzantenne mit metallisierter dielektrischer Platte | |
| DE2167217C3 (de) | Bimodaler Hohlraumresonator | |
| DE2417577C2 (de) | Hochfrequenz-Erhitzungsvorrichtung zur Erhitzung eines dielektrischen Materials von langgestreckter Form und geringen Querschnitts | |
| DE3331432C2 (de) | ||
| DE2424778A1 (de) | Wellenleiterfilter, insbesondere fuer mikrowellengeraete | |
| DE3038138C2 (de) | ||
| EP0277342B1 (de) | Verfahren u. Vorrichtung zur Vergleichmässigung der Erwärmung von Speisen in einem mit Mikrowellenenergie beheizten Gargerät | |
| DE3313593C2 (de) | ||
| DE69405390T2 (de) | Mikrowellenherd |