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DE24851C - Neuerung an hydraulischen Aufzügen - Google Patents

Neuerung an hydraulischen Aufzügen

Info

Publication number
DE24851C
DE24851C DENDAT24851D DE24851DA DE24851C DE 24851 C DE24851 C DE 24851C DE NDAT24851 D DENDAT24851 D DE NDAT24851D DE 24851D A DE24851D A DE 24851DA DE 24851 C DE24851 C DE 24851C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cylinders
piston
connection
stamp
arrangement
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT24851D
Other languages
English (en)
Original Assignee
Berlin - Anhaltische Maschinenbau - Aktien-Gesellschaft in Berlin, Moabit
Publication of DE24851C publication Critical patent/DE24851C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66BELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
    • B66B9/00Kinds or types of lifts in, or associated with, buildings or other structures
    • B66B9/04Kinds or types of lifts in, or associated with, buildings or other structures actuated pneumatically or hydraulically

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Reciprocating Pumps (AREA)

Description

PATENTAMT
KLASSE 3B: Hebezeuge.
in BERLIN-MOABIT.
Bei hydraulischen Aufzügen mit directem Stempel werden, um das Eigengewicht des Kolbens und des Fahrkorbes auszugleichen, sogenannte Ausgleicher angewendet. In Fig. 1 ist α der Tauchkolben (Stempel) des Aufzuges, b der Fahrkorb. Der Kolben α bewegt sich in einem Cylinder c, gegen welchen er bei d mit einer Stopfbüchse abgedichtet ist. Der Ausgleicher besteht aus einem oberen Cylinder e und einem unteren Cylinder f. In diesen bewegen sich die Tauchkolben g und h, welche durch ein Querstück fest mit einander verbunden sind. Der Kolben g ist gegen den Cylinder e mittelst der Stopfbüchse i, der Kolben h gegen den Cylinder / mittelst der Stopfbüchse k abgedichtet. Die Cylinder c und / sind mittelst des Rohres / verbunden. Geht der Kolben α nieder, so drängt er das Wasser aus dem Cylinder c nach dem Cylinder f und hebt dadurch den Kolben g h, so dafs dieser in seiner höchsten Stellung steht, wenn der Kolben α seine tiefste Stellung einnimmt. Umgekehrt nimmt der Kolben g h seine tiefste Stellung ein, Fig. 3, wenn der Kolben a am höchsen steht. Zwischen den Cylindern / und c strömt immer dasselbe Wasser. Der Kolben g h ist so schwer, dafs er die todte Last des Fahrkorbes b und Kolbens α ausgleicht. In den Cylinder e wird durch den Rohrstutzen m Druckwasser eingeleitet, welches die zu hebende Nutzlast zu fördern im Stande ist. Dieses Druckwasser frierst nach jedesmaligem Hub ab und wird beim nächsten Hub erneuert. Die verschiedenen Stellungen sind aus Fig. 1, 2 und 3 ersichtlich.
Bei unveränderlichem Druck des in den Cylinder e gelangenden Druckwassers mufs in der Stellung Fig. 1 ein Ueberschufs an Kraft gegen die Stellung Fig. 3 vorhanden sein, da in "der Stellung Fig. 1 der Kolben α auf seine ganze Höhe in den Cylinder c eintaucht, in der Stellung Fig. 3 dagegen den Cylinder nahezu verlassen hat, und zwar entspricht die Differenz dem Gewicht der verdrängten Wassersäule. Es wird also der Fahrstuhl am Anfang sich wesentlich rascher bewegen als in der Endstellung. Zur Vermeidung dieses Uebelstandes ist folgende Ausgleichvorrichtung angebracht.
Durch das Querstück 0, welches die beiden Kolben g und h fest verbindet, werden die beiden Kolben p und ρλ bewegt, welche die Cylinder η und nx in Schwingung versetzen. Diese Cylinder drehen sich um zwei Achsen an dem Gestell, welches die Cylinder« und/verbindet, und sind, durch kleine Röhren q qu Fig. 2, mit dem Cylinder / verbunden.
In der Stellung Fig. 1, wo Ueberschufs an Kraft vorhanden ist, tritt beim Niedergehen des Tauchkolbens g h Wasser aus dem Cylinder / unter die Kolben Pp1. Es .hat demnach der Kolben g h beim Niedergehen den Druck auf die Kolben//! zu■ überwinden, während in der mittleren Stellung Fig. 2 die Kolben Pp1 nicht wirken.
In der Endstellung Fig. 3 wirkt das aus dem Cylinder / austretende Wasser von oben
auf die Kolben / und P1 , so dafs der Querschnitt dieser beiden Kolben mit nutzbar gemacht wird. Durch richtige Wahl der Mafse ist man demnach im Stande, bei unveränderlichem Wasserdruck im Zulaufrohr m gleiche Geschwindigkeit des Kolbens α in allen Stellungen zu erreichen und aufserdem den halben Auftrieb nutzbar zu machen.
Als eine weitere wesentliche Neuerung ist ferner folgende Einrichtung hervorzuheben: Der Tauchkolben g kann der Wasserersparnifs halber auch in mehrere Theile zerlegt werden, Fig. 4. Bei geringer Nutzlast läfst man das Wasser nur in den mittleren Cylinder ί2 eintreten und läfst die Kolben^ undgz leer mitlaufen; bei gröfserer Nutzlast läfst man das Wasser auf sämmtliche Kolben gx g^ und gz wirken.
Um die Vertheilung des Wassers entsprechend zu bewirken, ist die Doppel-Kolbensteuerung mit zwei Verbindungsstutzen r und ^1 versehen, von welchen der Stutzen 1\ mit den äufseren Cylindern ey und ez, der Stutzen r mit dem Cylinder e2 in Verbindung stehen.
Die Steuerung selbst ist die bekannte Doppel-Kolbensteuerung mit zwei Kolben s S1. Der Eintritt des Wassers erfolgt durch das Rohr t, Fig. 10. Ein- und Ausgang nach den Cylindern C1 e.2 es erfolgt durch die vorerwähnten Stutzen r r1, der Abflufs des verbrauchten AVassers erfolgt durch das Rohr u. Die Fig. 5 bis 10 geben die verschiedenen Stellungen an. In Verbindung mit der Steuerung steht ein Lufthahn v, welcher beim Leergang der Kolben ^1 und g3 die Luft aus den Cylindern et und e3 aufnimmt, desgleichen die Luft in diese einläfst.
Noch bleibt eine weitere Construction zu erwähnen, wonach das Gewicht von Fahrkorb und Tauchkolben α durch Anbringen eines Schwimmers unter dem Kolben a in fester Verbindung mit diesem ausgeglichen wird.

Claims (6)

Patent-Ansprüche:
1. Bei hydraulischen Hebevorrichtungen mit directem Stempel die Ausgleichung des Gewichtes von Stempel und Korb durch Anbringen eines Schwimmers in der Verlängerung des Stempels oder in irgend einer anderen Verbindung mit dem Stempel.
2. An Ausgleich ern bei hydraulischen Hebevorrichtungen die Anordnung von schwingenden Cylindern, deren Schwingung durch die Bewegung des Kolbens im Ausgleicher bewirkt wird, zum Zweck des Ausgleiches des Auftriebes am Aufzugsstempel.
3. Die Anordnung dieser schwingenden Cylinder η W1 in Verbindung mit den Kolben ppi, den Rohren q qy und des Querstückes 0, wie gezeichnet und beschrieben.
4. Die Theilung des oberen Cylinders e in drei oder mehrere Cylinder zum Zweck der Regulirung des Wasserverbrauches nach der zu hebenden Last.
5. Die Anordnung von zwei Stutzen r und rlt sowie des Lufthahnes ν an der Steuerung und die Verbindung dieser Anordnung mit den Cylindern ey e2 und ez in der Weise, dafs je nach dem Stande der Steuerung entweder der mittlere Cylinder <?2 oder alle drei Cylinder mit Wasser gefüllt werden können.
6. Die Verbindung eines Lufthahnes oder Luftventils mit der Steuerung, zum Zweck, die Kolben gy und ^3 leer oder unter Wasserdruck arbeiten lassen zu können, während gleichzeitig der Kolben g2 unter Wasserdruck arbeitet.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT24851D Neuerung an hydraulischen Aufzügen Active DE24851C (de)

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