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DE2461971C3 - Vorrichtung zum Herstellen von Königssteinen - Google Patents

Vorrichtung zum Herstellen von Königssteinen

Info

Publication number
DE2461971C3
DE2461971C3 DE19742461971 DE2461971A DE2461971C3 DE 2461971 C3 DE2461971 C3 DE 2461971C3 DE 19742461971 DE19742461971 DE 19742461971 DE 2461971 A DE2461971 A DE 2461971A DE 2461971 C3 DE2461971 C3 DE 2461971C3
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
guides
hollow
mold
matrices
area
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19742461971
Other languages
English (en)
Other versions
DE2461971B2 (de
DE2461971A1 (de
Inventor
Rainer 5461 Dattenberg Kirschbaum
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Vodafone GmbH
Original Assignee
Mannesmann AG
Filing date
Publication date
Application filed by Mannesmann AG filed Critical Mannesmann AG
Priority to DE19742461971 priority Critical patent/DE2461971C3/de
Publication of DE2461971A1 publication Critical patent/DE2461971A1/de
Publication of DE2461971B2 publication Critical patent/DE2461971B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2461971C3 publication Critical patent/DE2461971C3/de
Expired legal-status Critical Current

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Description

η ua jeuw Scheibe damit ausgerüstet weiden muß. Zwischen den beiden Ringscheiben as Sehen beträchtliche Reibungswiderstände. Da die Mtnehmerzapfen durch die Schlitze der Kurvenführung «n ungeschützt hindurchragen und mit Splinten befestigt sind, besteht die Gefahr von Verletzungen der Arb S Außerdem ist eine automatische Steinferti-
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Herstellen von König.'ssteinen aus feuerfestem keramischem Werkstoff mit einer den vorgezogenen, plastisch verformbaren Massebatzen aufnehmenden Form, in der mehrere zum Ausstechen der Gießkanäle dienende Hohldorne und diese konzentrisch umgebende Matrizen zum Anformen von Nuten oder Federn an den Stirnseiten der Gießkanäle angeordnet sind, wobei die Hohldorne und die Matrizen axial verschiebbar ausgebildet sind.
Bekanntlich dienen die Königssteine zum Verteilen der Schmelze beim steigenden Gießen von Stahl- oder Metallblöcken. Dabei wird das flüssige Metall zunächst aus der Gießpfanne in die zentrale Eingußöffnung des Königssteines geleitet, von wo aus es durch mehrere Kanäle, z. B. vier oder sechs, in das sich hieran anschließende Kanalnetz einer Gespannplatte und dann ^e^Äet&mitderErfindung Sie hat sich zur Aufgabe gestellt, eine Vorrichtung zu schaffen, die wesentlich einfacher in ihrer Konstruktion ist und nut geringeren Kräften zu betreiben ,st und bei
CielÖSt Wira uic nuigauv uu~~ ,
für die Hohldorne und die Führungen für die Matrizen paarweise auf der Fläche einer die Form konzentrisch umgebenden, drehbar gelagerten Ringscheibe angeord-
net sind, wobei für das nacheinander erfolgende Verschieben der Mitnehmer die Führungen für die Hohldorne einen Bereich mit ansteigendem Radius entsprechend ihrem Hub und einen anschließenden Bereich mit konstantem Radius aufweisen, während die
6S Führungen für die Matrizen zunächst einen Bereich mit konstantem Radius und einen Bereich mit ansteigendem Radius aufweisen und wobei die Bereiche der Führung der Hohldorne mit ansteigendem Radius und die der
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Matrizen mit konstantem Radius einem Teilsektor entsprechen und die anderen Bereiche einem weiteren Teilsektor.
Durch die Anordnung von nunmehr nur einer Ringscheibe, welche die neuartig ausgebildeten Kurven- S führungen enthält, sind für ihre Drehbewegungen wesentlich geringere Antriebskräfte erforderlich. Um die Unfallgefahr auszuschalten, ist mit dem weiteren Merkmal der Erfindung vorgesehen, daß die Führungen als Laufkränze an der Unterseite der Ringscheibe angeordnet sind und Anschläge für die Mitnehmerzapfen aufweisen. Dadurch hat die Ringscheibe an ihrer Oberfläche keine vorstehenden Teile mehr.
Für eine weitere zweckmäßige Ausbildung der Erfindung wird fernerhin vorgeschlagen, daß die Mitnehmerzapfen Wälzlager aufweisen, und daß die Ringscheibe mit Zylinderrollen in einem Lagerring der Form gelagert ist.
Für das Drehen der Vorrichtung sieht die Erfindung vor, daß die Ringscheibe an ihrem äußeren Umfang einen zum Antrieb dienenden Zahnkranz aufweist.
In der Zeichnung ist ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Vorrichtung dargestellt, und zwar zeigt
A b b. 1 eine Aufsicht auf die Form und einen Teil der Ringscheibe und
Abb. 2 einen Längsschnitt durch die Anordnung eines Hohldornes und einer Federmatrize.
Die den vorgezogenen Massebatzen aufnehmende Form 1 weist vier durch die Formwandung hindurchgeführte Hohldorne 2 auf, mit denen die Gießkanäle des Königssteines ausgestochen werden. Mit 3 ist der zentrale Einguß des Königssteines bezeichnet, der mit einem nicht dargestellten, senkrecht auf die Form einwirkenden Stempel erzeugt wird. Die Hohldorne 2 sind von den Matrizen 4 konzentrisch umgeben, die zum Anformen einer Feder an der Stirnfläche jedes Gießkanals dienen. An den Enden der Hohldorne und der Federmatrizen sind außerhalb des Bereiches der Form 1 je ein Mitnehmerzapfen 5 bzw. 6 fest angeordnet. Die Zapfen weisen die Wälzlager 7 auf.
Konzentrisch zu der Form 1 ist die Ringscheibe 8 drehbar gelagert angeordnet An ihrer Unterseite befinden sich acht Führungskränze 9,10, welche jeweils paarweise den Hohldornen bzw. Federmatrizen zugeordnet sind. In die äußeren Führungskränze 9 greifen die Mitnehmerzapfen 5 der Hohldorne 2 ein, während die Mitnehmerzapfen 6 der Federmatrizen 4 in den inneren Führungskränzen tO liegen. Die Mitnehmerzapfen sind außerdem in den unterhalb der Ringscheibe ortsfest angebrachten Schlitzen 11 geführt, welche radial in Richtung auf die Form 1 verlaufen. Die Führungskränze 9 für die Hohldorne 2 weisen einen längeren Bereich 12 mit ansteigendem Radius rl und einen anschließenden kürzeren Bereich 13 mit konstantem Radius r2 auf, während die Führungskränze 10 einen längeren Bereich 14 mit konstantem Radius r3 und einen anschließenden kürzeren Bereich 15 mit ansteigendem Radius A4 besitzen. Die Länge der Bereiche 12 und 15 mit den ansteigenden Radien entsprechen den von den Hohldornen bzw. den Federmatrizen für das Ausstechen der Gießkanäle bzw. für das Anformen der Federn auszuführenden Hubwegen. Da der Hub für die Hohldorne größer ist als derjenige der Federmatrizen, ist der Bereich 12 der Führungskränze länger als der Bereich 15. An ihren Enden weisen die Führungskränze 9 die Anschläge 16, 16' und die Führungskränze 10 die Anschläge 17,17' als Begrenzungen für die Mitnehmerzapfen auf. Für die drehbare Lagerung der Ringscheibe 8 ist an ihrem inneren Umfang ein Kranz von Zylinderrollen 18 vorgesehen. Mit 19 ist der ortsfeste Lagerring bezeichnet. Für den Antrieb der Ringscheibe 8 dient der Zahnkranzsektor 20 am äußeren Scheibenumfang, in welchen ein nicht dargestelltes Ritzel eines periodisch wirkenden Antriebsmittels eingreift
Für das Ausstechen der Gießkanäle des Königssteines und für das Anformen der Federn an ihren Enden wird die Ringscheibe 8 durch das Antriebsmittel in Richtung des Pfeiles A gedreht Dabei werden zunächst die Mitnehmerzapfen 6 der Federmatrizen 4 mit den Bereichen 15 der Führungskränze 10 in den Schlitzen 11 radial in die Form 1 bewegt, während die Mitnehmerzapfen 5 der Hohldorne 2 wegen des konstanten Radius r2 im Bereich 13 der Führungskränze 9 unbeeinflußt bleiben. Nach erfolgtem Anformen der Federn gelangen die Zapfen 5 und 6 durch die Drehbewegung der Ringscheibe in die Führungskränzebereiche 12 bzw. 14, wodurch wegen des ansteigenden Radius rl des Bereiches 12 die Zapfen 5 radial nach innen bewegt und damit die Hohldorne 2 in die Form und in den Batzen gedrückt werden. Währenddessen führen die Federmatrizen 4 keine Bewegungen wegen der konstanten Radien r3 der Bereiche 14 aus. Die Drehbewegung der Ringscheibe wird durch das Anstoßen der Anschläge 16 und 17 an die Mitnehmerzapfen beendet. Die A b b. 1 veranschaulicht diese Endstellung.
Nach dem Ausstechen der Gießkanäle dreht der Antrieb die Ringscheibe in Richtung des Pfeiles B. Dadurch schieben die Führungskränze die Mitnehmerzapfen in umgekehrter Richtung, wodurch zunächst die Hohldorne 2 und dann die Federmatrizen 4 radial nach außen bewegt werden, entsprechend dem Kurvenverlauf der Führungskränze.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zum Herstellen von Königssteinem aus feuerfestem keramischem Werkstoff mit einer den vorgezogenen Batzen aufnehmenden Form, in der mehrere zum Ausstechen der Gießkanäle dienende Hohldorne angeordnet sind, welche von j« einer zum Anformen von Nuten oder Federn an den Stirnseiten der Gießkanäle dienenden Matrize konzentrisch umgeben sind, wobei für das axiale Verschieben der Hohldorne und der Matrizen diese mit einem als Mitnehmer ausgebildeten Zapfen od. dgl. in je eine außerhalb der Form angeordnete kurvenförmige Führung eingreifen, deren Länge jeweils der Verschiebelänge jedes Hohldornes und jeder Matrize gleich groß ist und die von einem Antriebsmittel konzentrisch zu der Form entsprechend der Verschiebewege vor- und zurückbewegt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungen (9) für die Hohldorne (2) und die Führungen (10) für die Matrizen (4) paarweise auf der Fläche einer die Form (1) konzentrisch umgebenden, drehbar gelagerten Ringscheibe (8) angeordnet sind, wobei für das nacheinander erfolgende Verschieben der Mitnehmer die Führungen (9) einen Bereich (12) mit ansteigendem Radius (rl) entsprechend dem Hub der Hohldorne (2) und einen anschließenden Bereich (13) mit konstantem Radius (r2) aufweisen, während die Führungen (10) zunächst einen Bereich (14) mit konstantem Radius (r 3) und einen Bereich (15) mit ansteigendem Radius (r4) entsprechend dem Hub der Matrizen (4) aufweisen und wobei die Bereiche (12, 14) dem Teilsektor (y) und die Bereiche (13, 15) dem Teilsektor fxj entsprechen.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungen als Laufkränze (9,10) an der Unterseite der Ringscheibe (8) angeordnet sind und Anschläge (16, 16', 17, 17') für die Mitnehmerzapfen (5,6) aufweisen.
3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Mitnehmerzapfen (5,6) Wälzlager (7) aufweisen.
4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Ringscheibe (8) mit Zylinderrollen (18) in einem Lagerring (19) der Form gelagert ist.
nHt der die Gießkanäle durch axial Äen^nd?e den Massebatzen enthaltende Form
chu£ Sohldorne ausgestochen werden. Zum versclüebbare Hohiao «^^ ^^ .n ^
Anf° SendAusgebildeten Stirnseiten der Kanalsteine entsprechend ausgeo dienen Ma
der Gespannpjatte e ng ^ umgeben und
dLe fJifs axial verschiebbar ausgebildet sind. Für das tbenAhen weisen die Hohldorne und die Matrizen an S EndenM nehmerzapfen auf, die außerhalb der ,hren, bnaen f . Führungen eingreifen. Diese
Form »" J"™™0^* Länge jeweils der Verschiebe-Kurvenfuhrungen derenj£"8 ^^ und Matrize
,5 läng«, d.h- £ΐ^.;ι η ;ι οη einem Antriebsmittel konzenentTre 7u deform vo° und zurückbewegt. Sie wirken näcCh Art ener Kulissensteuerung. Für jeden Hohldorn mriedi Matrize ist eine Kurvenführung vorgese-Sid zwar stad letztere als Schlitze ausgebildet, die . und zwar sma ^gebenden Ringscheiben an-
" t von deTen die äußere Scheibe die Kurvenfnr Se Bewegung der Hohldome und die innere |k h dieienSen fSi die Matrizen enthalten. Die drehtr gllage fen Scheiben werden entweder manuell m?t eis eines Kniehebelsystems, oder auch durch einen «t «-hen oder hydraulischen Antrieb vor- und Sbewegt Ä der Vorwärtsbewegung werden die Homdorie und die Matrizen in die Form hine.ngescho- m ^n und bei der Rückwärtsbewegung aus dieser ben und bei aer zunächst die innere
herausgezogen Dab« w
DE19742461971 1974-12-30 Vorrichtung zum Herstellen von Königssteinen Expired DE2461971C3 (de)

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Publication Number Publication Date
DE2461971A1 DE2461971A1 (de) 1976-07-01
DE2461971B2 DE2461971B2 (de) 1976-12-23
DE2461971C3 true DE2461971C3 (de) 1977-08-04

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