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DE2461968A1 - Vorrichtung zum zuechten von einkristallen schwerschmelzbarer oxyde - Google Patents

Vorrichtung zum zuechten von einkristallen schwerschmelzbarer oxyde

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Publication number
DE2461968A1
DE2461968A1 DE19742461968 DE2461968A DE2461968A1 DE 2461968 A1 DE2461968 A1 DE 2461968A1 DE 19742461968 DE19742461968 DE 19742461968 DE 2461968 A DE2461968 A DE 2461968A DE 2461968 A1 DE2461968 A1 DE 2461968A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
boat
shaped
melt
radiator
rod
Prior art date
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Granted
Application number
DE19742461968
Other languages
English (en)
Other versions
DE2461968B2 (de
DE2461968C3 (de
Inventor
Chatschik Saakowits Bagdasarow
Nikolaj Pawlowitsch Ilin
Jurij Alexandrowitsc Starostin
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
INST KRISTALLOGRAFII AKADEMII
SP K BUERO RENTGENOWSKOWO I KR
Original Assignee
INST KRISTALLOGRAFII AKADEMII
SP K BUERO RENTGENOWSKOWO I KR
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Filing date
Publication date
Application filed by INST KRISTALLOGRAFII AKADEMII, SP K BUERO RENTGENOWSKOWO I KR filed Critical INST KRISTALLOGRAFII AKADEMII
Priority to DE2461968A priority Critical patent/DE2461968C3/de
Publication of DE2461968A1 publication Critical patent/DE2461968A1/de
Publication of DE2461968B2 publication Critical patent/DE2461968B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2461968C3 publication Critical patent/DE2461968C3/de
Expired legal-status Critical Current

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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C30CRYSTAL GROWTH
    • C30BSINGLE-CRYSTAL GROWTH; UNIDIRECTIONAL SOLIDIFICATION OF EUTECTIC MATERIAL OR UNIDIRECTIONAL DEMIXING OF EUTECTOID MATERIAL; REFINING BY ZONE-MELTING OF MATERIAL; PRODUCTION OF A HOMOGENEOUS POLYCRYSTALLINE MATERIAL WITH DEFINED STRUCTURE; SINGLE CRYSTALS OR HOMOGENEOUS POLYCRYSTALLINE MATERIAL WITH DEFINED STRUCTURE; AFTER-TREATMENT OF SINGLE CRYSTALS OR A HOMOGENEOUS POLYCRYSTALLINE MATERIAL WITH DEFINED STRUCTURE; APPARATUS THEREFOR
    • C30B13/00Single-crystal growth by zone-melting; Refining by zone-melting
    • C30B13/28Controlling or regulating
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C30CRYSTAL GROWTH
    • C30BSINGLE-CRYSTAL GROWTH; UNIDIRECTIONAL SOLIDIFICATION OF EUTECTIC MATERIAL OR UNIDIRECTIONAL DEMIXING OF EUTECTOID MATERIAL; REFINING BY ZONE-MELTING OF MATERIAL; PRODUCTION OF A HOMOGENEOUS POLYCRYSTALLINE MATERIAL WITH DEFINED STRUCTURE; SINGLE CRYSTALS OR HOMOGENEOUS POLYCRYSTALLINE MATERIAL WITH DEFINED STRUCTURE; AFTER-TREATMENT OF SINGLE CRYSTALS OR A HOMOGENEOUS POLYCRYSTALLINE MATERIAL WITH DEFINED STRUCTURE; APPARATUS THEREFOR
    • C30B13/00Single-crystal growth by zone-melting; Refining by zone-melting
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C30CRYSTAL GROWTH
    • C30BSINGLE-CRYSTAL GROWTH; UNIDIRECTIONAL SOLIDIFICATION OF EUTECTIC MATERIAL OR UNIDIRECTIONAL DEMIXING OF EUTECTOID MATERIAL; REFINING BY ZONE-MELTING OF MATERIAL; PRODUCTION OF A HOMOGENEOUS POLYCRYSTALLINE MATERIAL WITH DEFINED STRUCTURE; SINGLE CRYSTALS OR HOMOGENEOUS POLYCRYSTALLINE MATERIAL WITH DEFINED STRUCTURE; AFTER-TREATMENT OF SINGLE CRYSTALS OR A HOMOGENEOUS POLYCRYSTALLINE MATERIAL WITH DEFINED STRUCTURE; APPARATUS THEREFOR
    • C30B29/00Single crystals or homogeneous polycrystalline material with defined structure characterised by the material or by their shape
    • C30B29/60Single crystals or homogeneous polycrystalline material with defined structure characterised by the material or by their shape characterised by shape

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Crystallography & Structural Chemistry (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Crystals, And After-Treatments Of Crystals (AREA)

Description

  • VORRICHTUNG ZUM ZÜCHTEN VON EINKRISTALLEN SCHWERSCHMELZBARER OXYDE Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf das Gebiet der Kristallographie und dient hauptsächlich zum Züchten von monokristallinen Plättchen schwerschmelzbarer Oxyde in Metallschiffchen nach dem gerichteten Kristallisationsverfahren.
  • Es sind Vorrichtungen zum Züchten von schwerschmelzbaren Einkristallen aus einer Schmelze in Schiffchen bekannt, wobei die Vorrichtungen in Form von waagerechten Anlagen ausgeführt sind, die eine Kristallisationskammer enthalten, innerhalb der sich ein Heizgerät mit einem Schirmsystem und außerhalb der sich zwei mit der Kammer verbundene Zellen befinden, die längs einer Achse auf den gegenüberliegenden Kammerseiten so aufgestellt sind, daß eine der Zollen von der Kammer getrennt und mit Hilfe eines drehbaren Schlittens geschwenkt werden kann. Außerdem enthalten die Vorrichtugen ein Werk zum Verschieben des Schiffchens, Evakuierungs-Druckerzeugungs- und Wasserkühlungssystem sowie Netzanschluß- und Temperaturregelgerät. Beispielsweise ist eine derartige Vorrichtung in der SU-PS Nr. 276921 beschrieben.
  • Es ist ein Nachteil derartiger bekannter Vorrichtungen, daß keine Kristallplättchen mit größeren als üblich erreichbaren Abmessungen gezüchtet werden können. Solche Plättchen sind aber in einer ganzen Reihe von Industriezweigen erforderlich. Außerdem entspricht die Qualität der Kristalle nicht immer den an sie gestallten technischen Anforderungen.
  • Daher ist es das Ziel der vorliegenden Erfindung, die erwähnten Nachteile der bekannten Vorrichtungen zum Züchten von Einkristallen zu beseitigen.
  • Der vorliegenden Erfindung wurde die Aufgabe zugrunde gelegt, eine solche Vorrichtung zum Züchten von Einkristallplättchen schwerschmelzbarer Oxyde auf dem Wege ihrer Kristallisation In Metallschiffchen zu schaffen, die eine vorvollkommnete Baugruppe besäße, welche Dauer und Charakter des Erhitzens der zu kristallisierenden Schmelze während des Kristallisationsprozesses bestimmte.
  • Zur Lösung der erwähnten Aufgabe wird gemäß der vorliegenden Erfindung die Vorrichtung zum Züchten von Einkristallen schwerschmelzbarer Oxyde in einem Metallschiffchen in Form von Plättchen durch Kristallisation der Schmelze, welches eine Kristallisationskammer, einen im Hohlraum dieser Kammer angeordneten stabförmigen Widerstandsheizkörper, der mit Stromzuführungen verbunden und in Form von Windungen ausgeführt ist, welche das Schiffchen umfassen und in Ebenen liegen, die senkrecht zur Sdhiffchenachse stehen, und einen Antrieb zum linearen Verschieben des Schiffchens mit der Schmelze durch den erwähnten Heizkörper, der von einem mehrschichtigen System aus blattförmigen Schirmen umgeben ist, enthält, dadurch gekennzeichnet, daß außer den erwähnten blattförmigen Schlrmen eine innenseitige Schicht aus Schirmen vorgesehen ist, welche aus aneinander in Längsrichtung anliegenden, schwerschmelzenden Metallstaben ausgeührt ist, die sich in der Heizkörperzone befinden und in Form eines Korridors verlängert sind, welcher eine Glühlammer im Austrittsabschnitt des Schiffchens aus dem stabförmigen Heizkörper bildet, dessen Enden in den erwähnten Stromzuführungen durch mechanische Klemmen befestigt sind, während die Windungen so angeordnet sind, daß im Schiffchenhohlraum der untere und der obere Teil der Windungen eine gleich.
  • mäßige Erhitzung erlauben.
  • Eine derartige technische Vervollkommung ermöglicht es, eine gleichmäßige Erhitzung der im Schiffchen befindlichen Schmelze zu gewährleisten und beim Herausgühren des Schiffchens aus dem Heizkörper das Glühen während des Kristallwachstums durchzuführen.
  • Gemäß einer weiteren Variante der vorliegenden Erfindung wird die Vorrichtung zum Züchten von Einkristallen dadurch gekennzeichnet, daß der stabformige Widerstandsheizkörper um die Zone, in der slch das Schiffchen mit der Schmelze befindet, im Form von unvollständigen Windungsabschnitten so gewickelt ist, daß sich im Unterteil, welcher auf die Schmelze über den Schiffchenwerkstoff einwirkt, eine größere Anzahl stabförmiger Abschnitte als im Oberteil, welcher direkt auf die Schmelze einwirkt, befindet.
  • Die erwähnte technische Lösung ist eine der optimalsten Varianten zum Aufwickeln der Abschnitte des Widerstandsheizkörpers um die gleiche Wärmeeinwirkung von oben und von unten her auf die im Schiffchen befindluche Schmelze zu gewahrleisten.
  • Genaa noch einer Variante der vorliegenden Erfindung wird die Vorrichtung zum Züchten von Einkristallen dadurch gekennzeichnet, daß zum mechanischen Festklemmen der Enden des stabförmigen Heizkörpers jede Stromzuführung in Form von zwei parallelen Plättchen ausgeführt wird, die eine gemeinsame Öffnung zum Einsetzen der Heizkörperenden haben und relativ zueinander auseinanderrückbar sind, um die Heizkörperenden in diesen Öffnungen festzuklemmen, wobei die erwähnten Plättchen ein Mittel zum Festhalten der Plättchen in der auseinandergerückten Stellung besitzen.
  • Diese Ausführungsform der Erfindung gewährleistet eine zuverlässige Stromzuleitung zu den Enden des stabförmigen Widerstandsheizkörpers, verhindert das Bilden von elektrischen Funken und das Abreißen des Kontakts sowie ermöglicht es, leicht und schnell den satbförmigen Heizkörper zu montieren und zu demontieren.
  • Gemäß der folgenden Ausführungsvariante der vorliegenden Erfindung wird die Vorrichtung dadurch gekennzeichnet, daß auf den Schienen an zwei Stellen längs ihrer Länge auf verschiedenen Seiten der gemeinsamen Durchgangsöffnung, in welcher der stabförmige Heizkörper eingeklemmt wird, Exzenterstifte (Fixierungsstifte) eingesetzt sind0 Diese technische Lösung ist eine Vervollkommung der früher erwähnten Lösung und begüngstigt das Festhalten der Stromzuführungen in der vorgegebenen Stellung.
  • Gemäß noch einer Variante der Erfindung wird die Vorrichtung zum Züchten von Einkristallen dadurch gekennzeichnet, daß die Stäbe des innenseitigen Schirms, durch welche die Glühkammer gebildet wird, parallel zur Schiffchenachse liegen.
  • Diese Ausführungsvariante der Glühkammer ist am effektivsten und in konstruktiver Hinscht am einfachsten bei der vorliegenden Ausführung des Wärmeschirmsystems.
  • Schließlich wird die Vorrichtung gemäß noch einer Variante dadurch gekennzeichnet, daß die Stäbe des innenseitigen Schirms aus Wolfram bestehen und esne Dicke besitzen, welche größer als die Dicke der blattförmigen Schirme ist, und dicht an die Stäbe angepaßt sind, welche die Heizkammer abschirmen, um die Wärmeeinwirkung auf die Schmelze, welche aus der Kristallisationskammer entfernt wird, beizubehalten.
  • Die erwähnte technische Lösung ermöglicht es, die vom Heizkörper in den Wolframstäben des innenseitigen Schirms erzeugte Wärme zurückzuhalten und während des Kristallwachstums mit Hilfe dieser Wärme das Glühen durchzuführen.
  • Nachstehend wird die vorliegende Erfindung anhand eines Ausführungsbeispiels in der Beschreibung und anhand der dieser beigelegten erläuternden Zeichnungen erläutert; es zeigt Fig. 1 in prinzipieller Darstellung die gemäß der vorliegenden Erfindung ausgeführte Vorrichtung zum Züchten von Einkristallen, Fig. 2 die erfindungsgemäße Baugruppe zum Befestigen der Heizkörperenden in der Stromzuführungsvorrichtung und Fig. 3 einen Schnitt nach Linie III-III der Fig, 2, durch diese Baugruppe.
  • Fig. 1 zeigt die Gesamtansicht der erfindungsgemäßen Vorrtchtung. Sie besteht aus einer Kristallisationskammer 1, einer Ausgangszelle 2, einer Aufnahmezelle 3, einem Heizkörper 4, einem System aus Schirmen, welche aus äußeren Schirmen 5 und innenliegen den Schirmen 6 bestehen, durch welche eine Heizkammer 7 und eine Glühkammer 8 gebildet werden, deren Innenwände mit Stäben 9 ausgelegt sind, ferner aus einem Schiffchen 10, einem Werk 11 zum Verschieben des Schiffchen, einem drehbaren Schlitten 12 und einer Auspumpvorrichtung 13.
  • Beim Besichtigen und Ausbessern der Schirme wird die Kristallisationskammer 1 mit der Ausgangszelle 2 mit Hilfe eines Hubwerks 14 gehoben sowie in der waagerechten Ebene in der einen oder anderen Richtung gedreht.
  • den Fig. 2 zeigt die Befestigung der Enden des Heizkörpers 4 an ungekühlten Stromzuführungen 15. Die Verspannungskraft wird durch Drehen der Exzenterstifte 16 erzeugt, wonach die Stromzuführungen an Schienen 17 mittels Schrauben 18 befestigt werden.
  • Dle Vorrichtung arbeitet folgendermaßen. Das Schiffchen 10 mit dem zu kristallisierenden Stoff wird in die Ausgangszelle 2 mit Hilfe des Handantriebswerks 11 zum Verschieben des Schiffchen gesetzt. Es werden das Auspump-- und Kühlsystem sowie danach die Speisung für Heizkörper und Temperaturregeler eingeschaltet.
  • Retm Erreichen der vorgegebenen Betriebsdaten wird das Werk zum Verschieben des Schiffchen 10 eingeschaltet, welches mit bestimmter Geschwindigkeit durch die Kristallisationskammer 1 in die Aufnahmezelle 3 verschoben wird. Nach dem Abkühlen wird die Abdichtung des Systems beseitigt, die Aufnahmezelle 3 von der Kristallisationskammer 1 getrennt, geschwenkt und dann aus ihr das Schiffchen mit dem gezüchteten Kristall herausgenommen.
  • Es ist zu beachten, daß die Glühkammer 8 im vorliegenden Fall aus auf ihrer ganzen Länge aneinander anliegenden, parallelen Stäben der erwähnten innenseitigen schirme 6 besteht0 Diese Stäbe sind aus schwerschmelzbarem Workstoff, vorzugsweise Wolfram, gefertigt, wobei die eigentliche Glühkammer 8 durch korridorartig verlängerte Abschnitte der innenliegenden Schirme 6 gebildet wird. Die Wolframstäbe in der Zone der Glühkammer 8 haben eine größere Dicke als die äußeren blattartigen Schirme 5, dußerdem sind diese Stäbe dicht an den Stäben angepaßt, welche zur Wärmeabschirmung der Heizkammer dienen. Dies alles ermöglicht eine Speicherung von Wärme, welche durch den Heizkörper im Raum der innenliegenden Schirme 5 bei der Kristallisation ausgeschieden wird, damit danach beim austreten des Schiffchens aus der Heizkammer dieso angesammelte Wärme eine längere Zeit auf das gezüchtete Kristall einwirkt und es während des Wachstumsprozesses glüht. Die Stäbe der Glühkammer 8 liegen parallel zur Schiffchenachse und zur Verrückungsrichtung des Schiffchen beim Austritt aus der Heizkammer.
  • Erfindungsgemäß sind die Windungen des stabförmigen Heizkörpers 4 um die Zono, in der sich das Schiffchen 10 mie der Schmelze befindet, in Form von unvollständigen Windungsabschnitten gebogen, die in ungleicher Anzahl über und unter dem Schiffchen 10 angeordnet sind. Unter dem Schiffchen befindet sich eine größere Zahl von stabförmigen Abschnitten des Heizkörpers 4 als über dem Schiffchen, wobei die Anzahl dieser Abschnitte so gewählt wird, daß alarme mit gleicher Intensität von oben und unten her auf die Schmelze einwirkt. Von oben her wirkt der Heizkörper auf die Schmelze direkt, aber von unten her passiert die Warme des Heizkörpers 4 den Schiffchenwerkstoff und den Werkstoff der tragenden (aus der Zeichnung nicht ersichtlichen) Unterlage, auf welcher das Schiffchen 10 liegt.
  • iEs ist verständlich, da3 die Schmelze nicht nur durch ein Gerät mit unterschiedlicher Zahl de Heizwindungen über und unter dem Schiffchen gleichartig und gleichmäßig erwärmt werden kann, sondern daß zu diesem Zweck auch die Abschnitte des stabförmigen Heizkörpers mit verschiedener Dicke hergestellt, die Windungen unterschiedlich angeordnet oder andere Mittel verwendet werden können.
  • Der stabförmige Heizkörper 4 wird zweckmäßigerweise aus einzelnen schwerschmelzenden Stäben geschweißt, was am technologicgerechtesten ist und ermöglicht es, Heizkörper mit einer beliebig komplizierten Gestallt herzustellen. Dies wiederum ermöglicht, nicht nur eine unterschiedliche Anzahl von Heizkörperabschnitten über und unter den Schiffchen zu erhalten, sondern auch die gegenseitige Einwirkung der in den Nachbarwindungen des Heizkörpers fließenden Ströme derartig zu berücksichtigen, daß durch die Wechelwirkung der Ströme die Heizkörperkonstruktion während des Betriebs nicht verformt wird. Dies kann beispielsweise dadurch berücksichtigt werden, daß die Heizkörperwindungen in versetzter Ordnung in deren Querschnitt angeordnet und entsprechende Abstände zwischen den Windungen gewählt werden, wobei der Strom in ihnen in derselben oder in entgegensetzter Richtung fließen kann.
  • Wie bereits erwähnt worden ist, werden die Enden des stabförmigen Heizkörpers 4 an den Stromzuführungen durch mechanische Klemmen befestigt Dies ist erforderlich, damit ein Wackelkontakt und die Geführ elektrischer Strahlung vermieden sowie das Wechseln und Ausbessern des Heizkörpers in der Vorrichtung erleichtert werden.
  • Die Stromzuführungen haben zwei parallele (scherenartig) auseinanderrückbare stromführende Plättchen 15, welche an der Schiene 17 angeschlossen sind. In den Plättchen 15 befinden sich zusammenlegbare Öffnungen, in welche bei ihrem Zusammenfallen die Enden des stabförmigen Heizkörpers 4 eingesetzt werden. Beim Auseinanderrücken der Plättchen 15 relativ zueinander und berm Festhalten die durch Exzenterstifte (Fixierungsstifte) 16 werden die Enden des Heizkörpers 4 in den Öffnungen der Plättchen 15 zuverlässig festgeklemmt.
  • Obwohl die Vorrichtung zum Züchten von Einkristallen in der vorliegenden Beschreibung anhand von einer der möglichen Ausführungsbeispiele derselben betrachtet worden ist, ist es jedem Fachmann klar, daß das Wesen der Erfindung darin besteht, daß ein gebührendes Glühen des zu züchtenden Einkristalls direkt während des Wachstumprozesses und ein einreihiges Erwärmen über dem ganzen Schmelzoquerschnitt gewährleistet werden, wie dies oben dargelegt worden ist.

Claims (6)

PATENTANSPRÜCHE
1. Vorrichtung zum Züchten von Einkristallen schwerschmelzbar er Oxydo in Form von Plättchen durch Kristallisation der Schmelze in einem Metallschiffchen, welches eine Kristallisationskammer, einen im Hohlraum dieser Kammer angeordneten stabförmigen Widerstandsheizkörper, der mit Stromzuführungen verbunden und in Form von Windungen ausgeführt ist, welche das Schiffchen umfassen und in Ebenen liegen, die senkrecht zur Schiffchenachse verlaufen, und einen Antrieb zum linearen Verschieben des Schiffchens mit der Schmelze durch den erwähnten Heizkörper, der von einem mehrschichtigen System aus blattartigen Schirmen umgeben ist, enthält, d a d u r c h g e k c n n z c 1 c h n e t , daß außer den erwähnten blattförmigen Schirmen eine innenseitige Schicht aus Schirmen vorgesehen iSt welche aus aneinander in Längsrichtung anliegenden Stäben (9) aus einem schwerschmelzenden Metall ausgeführt ist, die slch in der Zone des Heizkörpers (4) befinden und in Form eines Korriders werlängert sind, welcher eine Glühkammer (8) im Austrittsabschnitt des Schiffchens (10) aus dem stabförmigen Heizkörper bildet, dessen Enden in den erwähnten Stromzuführungen (15) durch mechanische Klammen befestigt sind, während die Windungen so angeordnet sind, daß im Hohlraum des Schiffchens (10) der untere und der obere Teil der Windungen gleichmäßige Erhitzung erzeugen.
2. Vorrichtung zum Züchten von Einkristallen nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k c n n z e 1 c h n e t , daß der stabförmige Widerstandsheizkörper (4) um die Zone, in der sich das Schiffchen (10) mit der Schmelze befindet, in Form von unvollständigen Windungsabschnitten so gewickelt ist, daß sich im Unterteil, welcher auf die Schmelze über den Werkstoff des Schiffchens (10) einwirkt, eine größere Anzahl stabförmiger Abschnitte als im Oberteil, welcher direkt aue die Schmelze einwirkt, befindet.
3. Vorrichtung zum Züchten von Einkristallen nach Anspruch 1 und 2, d a d u r c h g e k e n n z e 1 c h n e t , daß zum mechanischen Festklemmen der Enden des stabförmigen Heizkörpers (4) jede Stromzuführung (15) in Form von zwei parallelen Plättchen ausgeführt wird, die eine gemeinsame Öffnung zum Einsetzen der Enden des Heizkörpers (4) haben und relativ zueinander auseinanderrückbar sind, um die Ende des Heizkörpers (4) in diesen Öffnungen festzuklemmen, wobei die erwähnten Plättchen (15) ein Mittel zum Festhalten der Plättchen in der auseinandergerückten Stellung besitzen.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, d a d u r c h g e » k e n n z e 1 c h n c t , daß auf den Schienen (17) an zwei Stellen längs ihrer Länge auf verschiedenen Seiten der gemeinsamen Durchgangsöffnung, in welcher der stabförmige Heizkörper (4) eingeklemmt wird, Exzenterstifte (Fixierungsstifte) (16) eingesetzt sind.
5. Vorrichtung zum Züchten von Einkristallen nach einem beliebigen der Ansprüche 1 bis 4, d a d u r c h g e k e n n -z e 1 c h n e t ,daß die Stäbe (9) des innenseitigen Schirms, durch welche die Gluhkammer (8) gebildet wird, parallel zur Achse des Schiffchens (10) liegen.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, d a d u r c h , e -k e n n z e 1 c h n e t ,daß die Stäbe (9) des innenseitigen Schirms aus Wolfram bestchon und eine Dicke besitzen, welche größer als die Dicke der blattförmigen Schirme ist, und dicht an die Stäbe (9) angepaßt sind, welche die Heizkammer (4) abschirmen, um die Warmeeinwirkung auf die Schmelze, welche aus der Kristallisationskammer (1) entfernt wird, beizubehalten.
DE2461968A 1974-12-31 1974-12-31 Vorrichtung zum Züchten von Einkristallen schwerschmelzbarer Oxide Expired DE2461968C3 (de)

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