[go: up one dir, main page]

DE2461878A1 - Einrichtung zur messung der schwingungsamplitude rotierender maschinenteile - Google Patents

Einrichtung zur messung der schwingungsamplitude rotierender maschinenteile

Info

Publication number
DE2461878A1
DE2461878A1 DE19742461878 DE2461878A DE2461878A1 DE 2461878 A1 DE2461878 A1 DE 2461878A1 DE 19742461878 DE19742461878 DE 19742461878 DE 2461878 A DE2461878 A DE 2461878A DE 2461878 A1 DE2461878 A1 DE 2461878A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pulse
output
pulses
rotating
encoder
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19742461878
Other languages
English (en)
Other versions
DE2461878B2 (de
DE2461878C3 (de
Inventor
Boris Nikolajewitsch Slotin
Walentin Wjatschesla Timofejew
Sergej Wladimirowi Tschernenko
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
TSNI I PK KOTLOTURBINNY I IM I
Original Assignee
TSNI I PK KOTLOTURBINNY I IM I
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by TSNI I PK KOTLOTURBINNY I IM I filed Critical TSNI I PK KOTLOTURBINNY I IM I
Priority to DE19742461878 priority Critical patent/DE2461878C3/de
Publication of DE2461878A1 publication Critical patent/DE2461878A1/de
Publication of DE2461878B2 publication Critical patent/DE2461878B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2461878C3 publication Critical patent/DE2461878C3/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01HMEASUREMENT OF MECHANICAL VIBRATIONS OR ULTRASONIC, SONIC OR INFRASONIC WAVES
    • G01H1/00Measuring characteristics of vibrations in solids by using direct conduction to the detector
    • G01H1/003Measuring characteristics of vibrations in solids by using direct conduction to the detector of rotating machines
    • G01H1/006Measuring characteristics of vibrations in solids by using direct conduction to the detector of rotating machines of the rotor of turbo machines

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Measurement Of Mechanical Vibrations Or Ultrasonic Waves (AREA)

Description

  • EINRICHTUNG ZUR MESSUNG Da SCHWINGUNGSAMPLITUDE ROTIERENDER NASCHINENTELLE Die Erfindung bezieht sich auf die Meß- und Untersuchungstecbn.k von Schwingungen und betrifft insbesondere eine Einrichtung zur Messung der Schwingungsamplituden rotierender b'laschinenleile.
  • Bekannt sind sowohl tensometrische als auch kontaktlose Einrichtungen zur Messung der Schwingungsamplituden rotierender Maschinenteile.
  • Doch sind die tensometrischen Einrichtungen zur Messung der Schwingungsamplituden rotierender Maschinenteile mit wesentlichen Mängeln behaftet, welche mit der Notwendigkeit verbunden sind, entsprechende Geber direkt auf den rotierenden Maschinenteilen anzuordnen und die erhaltene Information von diesen Gebern unmittelbar während der Drehung zu entnehmen, Die geringe Lebensdauer dieser Geber und deren komplizierter Ersatz, ihre hohen Anschaffungskosten sowie die Unmöglichkeit einer gleichzeitigen Kontrolle der rotierenden Teile bieten keine Mo'glichkeit einer breiten Verwendung derartiger Einrichtungen.
  • Eine bekannte kontaktlose Einrichtung zur Messung der Schwingungsamplitude rotierender Mascheinenteile weist die genannten Mängel nicht auf.
  • Bei dieser bekannten Einrichtung zur Messung der Schwingungsamplitude rotierender Maschinenteile ist auf dem Maschinenstator gegenüber einer Marke auf der Maschinenwelle ein erster Impulsgeber angeordnet, der auf diese Naschinenwellenmarke reagiert.
  • Der Ausgang des Impulsgebers ist über eine Reihenschaltung aus einem ersten Impulsformer, der die Ausgangssignalc des Gebers in Impulse vorgegebener Form umwandelt, und einem Horizontalablenhmngsblock mit den Horizontalablenkplatten einer Elektronenstrahlröhre elektrisch verbunden; gegenüber den Wellenmarken, die sich in der gleichen Ebene mit den Rotationsorganen befinden, falls diese nicht schwingen, und deren Anzahl der Zahl der Rotationsorgane entspricht, ist ein zweiter Impulsgeber angeordnet, der auf diese Marken reagiert und dessen Ausgang über eine Reihenschaltung aus einem zweiten Impulsforer zur Formung der Ausgangssignale des Gebers in Impulse vorgegebener Enorm, einem Verzögerungsglied zur Verzögerung der Impulse vom Ausgang des Impulsformers und einem Vertikalablenkblock mit den Vertikal ablenkplatten der Elektronenstrahlröhre elektrisch verbunden; gegenüber den Rotationsteilen ist ein dritter Impulsgeber angeordnet, der auf die Rotationsteile reagiert, und dessen Ausgang über einen dritten Impulsformer zur Formung der Impulse des Gebers in Impulse vorgegebener Form mit dem Modulator der Elektronenstrahlröhre elektrisch verbunden, auf deren Schirm ein Raster gebildet ist, der aus vertikalen Zeilen besteht, deren Zahl gleich der Zahl der zu messeslden Rotationsteile ist, und auf jeder Zeile einen hellen Punkt erzeugt, der durch den Durchgangsmoment des entsprechenden Rotationsteils am dritten Impulsgeber bestimmt wird und der sich beim Schwingen in eine Linie verwandelt, deren Länge der Schwingungsamplitude des entsprechenden Rotationsteils proportional ist.
  • Ein Hauptmangel dieser bekannten Meßeinrichtung besteht darin, daß sie keine Möglichkeit bietet, die Schwingungsamplitude der Rotationsorgane bei einer Geschwindigkeitsänderung der Hellen drehung zu messen, da die Arbeitsweise des Verzögerungsglieds zur Verzögerung der Impulse vom Ausgang des Impulsformers und der Vertikal- und Horizontalablenkblöcke von der Drehgeschwindigkeit der Welle unabhängig ist. Sogar bei geringen Abweichungen dieser Geschwindigkeit wird ein bedeutender Fehler hervorgerufen, der die Meßgenauigkeit wesentlich beeinträchtigt. Bei Geschwindigkeitsabweichungen, die im Betrieb tatsächlich vorkommen, wird dieser Fehler so groß, daß die genannten Messungen überhaupt nicht durchführbar sind.
  • Als weiterer Mangel dieser bekannten Einrichtung ist die Schwierigkeit ihrer Bedienung im Betrieb zu betrachten.
  • Zweck der Erfindung ist die Behebung der genannten Mängel.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Einrichtung zum Messen der Schwingungsamplitude rotierender Maschinenteile zu schaffen, in der die Schaltung der einzelnen Blöcke die Möglichkeit bietet, die Schwingung von Maschinenteilen zu messen, die mit veränderlicher Geschwindigkeit rotieren.
  • Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß die Einrichtung zur Messung der Schwingungsamplitude rotierender Maschinenteile mit einem auf dem Maschinenstator gegenüber einer Marke auf der Maschinenwelle angeordneten ersten Impulsgeber, der auf die Maschinenwellenmarke reagiert und dessen Ausgang über eine Reihenschaltung aus einem ersten Impulsformer zur Formung der Impulse des Gebers in Impulse vorgegebener Form und einem Horizontalablenkblock mit den Horizontalablenkplatten einer Elektronenstrahlröhre elektrisch verbunden ist, mit einem gegenüber Wellenmarken, die sich in der gleichen Ebene mit den Rotationsteilen befinden, wenn diese nicht schwingen, und deren Anzahl der Zahl der Rotationsteile entspricht, angeordneten zweiten Impulsgeber, der auf diese Marken reagiert, und dessen Ausgang über eine Reihenschaltung aus einem zweiten Impulsformer zur Formung der Impulse des Gebers in Impulse der vorgegebenen Form, einem Verzögerungsglied zur Verzögerung der Impulse vom Ausgang des Impulsformers und einem Vertikalablenkblock mit den Vertikalablenkplatten der Elektronenstrahlröhre elektrisch verbunden ist, und mit einem gegenüber den Rotationsteilen angeordneten dritten Impulsgeber, der auf die Rotationsteile reagiert, und dessen Ausgang über einen dritten Impulsformer zur Formung der Impulse des Gebers in Impulse der vorgegebenen Form mit dem Modulator einer Elektronenstrahlröhre elektrisch verbunden ist, auf deren Schirm ein Raster gebildet ist, welcher aus vertikalen Zeilen besteht, deren Zahl gleich der Zahl der zu messenden Rotationsorgane ist, und der auf jeder Zeile einen hellen Punkt erzeugt, der durch den Durchgangsmoment des entsprechenden Rotationsorgans am dritten Impulsgeber bestimmt wird, und der sich bei einer Schwingung in eine Linie verwandelt, deren Länge der Schwingungsamplitude des entsprechenden Rotationsorgans proportional ist, erfindungsgemäß einen Umformer zur Umformung der Impulsfrequenz in ein ihr proporitonales Signal enthält, dessen Eingang mit dem Ausgang eines der Impulsformer zur Formung der Impulse des Gebers in Impulse der vorgegebenen Form verbunden ist, wobei das Verzögerungsglied zur Verzögerung der Impulse vom Ausgang des Impulsformers, der Horizontalablenkblock und der Vertikalablenkblock als Sägezahnsignalgeneratoren mit steuerbarer Anstieggeschwindigkeit des Sägezahnsignals ausgeführt sind, die die Anstieggeschwindigkeiten des Sägezahnsignals steuernde Eingänge aufweisen, die mit dem Ausgang des Umformers zur Umformung der Impulsfrequenz in ein ihr proportionales Signal verbunden sind.
  • Ein Vorteil der erfindungsgemäßen Einrichtung ist, daß die Schwingungsamplituden bei Geschwindigkeitsänderungen der Wellendrehrmg gemessen werden kann. Die Einrichtung hat weiter ein geringes Gewicht, kleine Abmessungen und ist im Betrieb leicht zu bedienen.
  • Anhand des in der Zeichnung dargestellten Ausfuhrungsbeispie Is wird die Erfindung näher erläutert. Es zeigen: Fig. 1 das Blockschaltbild einer Einrichtung zur Messung der Schwingungsamplitude rotierender Maschinenteile mit der Maschinenwelle; Fig. 2 das Prinzipschaltbild des Umformers zur Umformung der Impulsfrequenz in ein ihr proportionales Signal; Fig. 3 das Prinzipschaltbild des Säge zahns ignalgenerators mit steuerbarer Anstieggeschwindigkeit des Sägezahnsignals; und Fig. 4a, b Zeitdiagramme des Ausgangssignals des Sägezahnsignalgenerators mit steuerbarer Anstieggescllwindigkeit des Sägezahnsignals bei der Arbeit a) im Verzögerungsglied; b) in den Horizontal- und Vertikalablenkblöcken.
  • Die Meßeinrichtung sei am Beispiel der SchauSel schwingungen einer Turbine betrachtet. Die Turbine 1 (Fig. 1) enthält einen Stator 2, der über Lager 3 mit einer Welle 4 verbunden ist. Auf der Welle 4 sind schwingende Schaufeln 5~angeordnet, die die rotierenden Teile der Turbine 1 darstellen. Auf der Welle 4 sind bezüglich den schwingenden Schaufeln 5 unbewegliche Marken 6 sowie eine Marke 7 aufgetragen. Gegenüber der Marke 7 der Welle 4 ist auf dem Stator 2 ein Impulsgeber 8 angeordnet, welcher auf die Marke 7 der Welle 4 der Turbine 1 reagiert und als Wicklung (nicht dargestellt) mit einem Kern ausgeführt ist. Gegenüber den Marken 6, deren Zahl der Zahl der Schaufeln 5 entspricht, ist auf dem Stator 2 ein Impulsgeber 9 angeordnet, der auf die bezüglich der Schwingung der Rotationsteile unbeweglichen Marken 6 reagiert und ähnlich dem Geber 8 ausgeführt ist. Ein auf die Rotationsteile reagierender Geber 10 ist gleich allen oben erwähnten Gebern ausgeführt und auf dem Stator 2 gegenüber den Schaufeln 5 der Turbine 1 angeordnet. Der Ausgang des Gebers 8 ist mit dem Eingang eines bekannten Impulsformers 11 verbunden, der die Ausgangssignale des Gebers 8 in Impulse vorgegebener Form formt. Der Ausgang des Impulsformers 11 ist an den Bingang des Umformers 12 angeschlossen, der die Impulsfrequenz in ein ihr proportionales Signal umformt, und an den Eingang eines Horizontalablenkblocks 13. Der Ausgang des Gebers 9 ist mit dem Eingang eines Impulsformers 14 verbunden, der die Ausgangssignale des Gebers 9 in Impulse einer vorgegebenen Form umwandelt.
  • Der Ausgang des Impulsformers 14 ist an den Eingang eines Verzögerungsglieds 15 angeschlossen, das die Impulse vom Ausgang des Impulsformers 14 verzögert. Der Ausgang des Verzögerungsglieds 15 ist an den Eingang eines Vertikalablenkblocks 16 angeschlossen. Der Ausgang des Gebers 10 ist an den Eingang eines Impulsformers 17 angeschlossen, der die Ausgangssignale des Gebers 10 in Impulse einer vorgegebenen Form umwandelt. Der Impulse former 17 ist über einen bekannten Umformer 18, der die Impulse der vorgegebenen Form in kurze Signale umwandelt, mit dem Modulator M einer Elektronenstrahlröhre 19 verbunden. Der Ausgang des Umformers 12 ist über eine Schiene 20 an die Steuereingänge der Blöcke 13, 15 und 16 angeschlossen, während die Ausgänge der Blöcke 13 und 16 an die horizontale bzw. vertikalen Ablenkplatten A und B der Elektronenstrahlröhre 19 angeschlossen sind. Der Eingang des Umformers 12 kann sowohl mit dem Ausgang des Impulsformers 14 als auch mit dem Ausgang des Impulsformers 17 verbunden werden. Der Speiseblock 21 ist mit den Impulsformern 11, 14 und 17, mit den Blöcken 13, 15 und 16 und den Umformern 12, 18 sowie mit der Elektronenstrahlröhre 19 verbunden.
  • Der Impulsfrequenzumformer 12 (Fig. 2) ist nach der bekannten Schaltung eines Univibrators ausgeführt, der Transistoren 22, 23, Widerstände 24, 25, 26 sowie einen Kondensator 27 enthält und durch eine Diode 28 mit einem Integrationsglied verbunden, das aus einem Ladekondensator 29 und einem Widerstand 30 besteht.
  • Der Horizontalablenkblock 13, das Verzögerungsglied 15 sowie der Vertikalablenkblock 16 sind nach der bekannten Schaltung eines Sägezahnsignalgenerators mit steuerbarer Anstieggeschwindigkeit des Sägezahnsignals (Fig. 3> ausgeführt.
  • Dieser Generator besteht aus einem Stromgenerator mit Transistoren 31, 32 und einem Widerstand 33 sowie aus einem Kondensator 34 mit einem Transistor 35, der im Schalt- oder Schlüsselbetrieb arbeitet. Mit der Basis des Transistors 32 ist eine Schiene 36 verbunden, die an positivem Potential liegt; mit der Basis des Transistors 35 ist eine Schiene 37 verbunden, während an den Emitter des Transistors 35 eine Schiene 38 angeschlossen ist.
  • Außerdem ist am Ausgang des Blocks 15 ein doppeltes Differenzierglied angeordnet (nicht dargestellt).
  • Fig. 4 zeigt die Zeitdiagramme des Ausgangssignals (der Spannung) dieses Sägezahnsignalgenerators mit steuerbarer Anstieggeschwindigkeit des Sägezahnsignals für den Betrieb: a) im Verzögerungsglied 15 b) im Horizontalablenkblock 13 und im Vertikalablenkblock 16.
  • In diesen Diagrammen ist auf der Abszisse die Zeit (t) und auf der Ordinate die Spannung (V) angegeben.
  • Die Einrichtung zur Messung der Schwingungsamplitude rotierender Maschinenteile arbeitet folgendermaßen: Bei der Drehung der Welle 4 (Fig. 1) der Turbine 1 erzeugt der Geber 8 im Durchgangsmoment der Marke 7 an diesem Geber einen elektrischen Impuls, der an den Eingang des Impulsformers 11 gelangt. Der dort gebildete Einheitsimpuls gelangt an den Eingang des Horizontalablenkblocks 13, von dessen Ausgang ein Sägezahnsignal an die horizontalen Ablenkplatten A der Elektronenstrahlröhre 19 geführt wird, wobei dieses Signal die horizontale Zeile am Leuchtschirm der Elektronenstrahlröhre 19 bestimmt.
  • Während einer vollen Umdrehung der Welle 4 kommen sämtliche Marj n (, am Geber 9 vorbei, der auf jede Marke 6 mit einem elektrischen Impuls reagiert. Diese Impulse gelangen über den Impulsforme:r 14 an den Eingang des Verzögerungsglieds 15, von dessen Ausgang die verzögerten Impulse an den Eingang des Vertikalablenkb}ocks 16 geführt werden. Vom Ausgang des Blocks 16 werden die S;ezahnimpulse, welche jeder Marke 6 entsprechen, an die Vertikalablenkplatten B der Elektronenstrahlröhre 19 geführt, wobei jedes Sägezahnsignal eine vertikale Zeile bildet. Auf diese Weise entsteht auf dem Leuchtschirm der Elektronenstrahlröhre 19 ein Ituster, der aus senkrechten Zeilen besteht, deren Zahl der Zahl der Marken 6 und damit der Zahl der Turbinenschaufeln 5 entsTricht.
  • Irn Durchgangsmoment der schwingenden Schaufeln 5 am Geber 10 erzeugt dieser Impulse, die über den Impulsformer 17 und den Impulsumformer 18 an den Modulator M der Elektronenstrahlröhre 19 geführt werden. Auf dem Schirm der Elektronenstrahlröhre 19 erscheinen dabei leuchtende Punkte, deren Zahl gleich der Zahl der Schaufeln 5 ist. Durch entsprechende l.ahl der Verzögerung des Verzögerungsglieds 15 werden diese Leuchtpunkte auf die entsprechenden vertikalen Zeilen gebracht. Bei fehlender Schwingung erscheinen diese Punkte an den gleichen Stellen der entsprechenden Zeilen nach jeder Umdrehung der Welle 4, da die Arbeitsweise der Vertikal- und Horizontalablenkung von den Durchgangsmomenten der Marken 7 und 6 bestimmt werden. Sobald eine Schwingung der Schaufeln 5 entsteht, erscheinen die Leuchtpunkte nach jeder Umdrehung der Welle 4 an verschiedenen Stellen der entsprechenden Zeile, wodurch leuchtende Linien entstehen, deren Länge der Schwingungsamplitude der entsprechenden Schaufel 5 proportional ist.
  • Bei Änderung der Drehzahl der Welle 4 ändert sich auch die Frequenz der Impulse, die an den Eingang des Impulsumformers 12 gelangen. Dabei werden vom Kollektor des Transistors 23 (Fig. 2) die nach der Dauer und Amplitude genormten Impulse über die Diode 28 dem Eingang des Integrationsglieds zugeführt, wodurch auf der Schiene 20 eine Spannung entsteht, die der Impulsfrequenz, d.h. also auch der Drehzahl der Welle 4 (Fig. 1) proportional ist.
  • Mit einer Änderung dieser Spannung, welche durch die Schiene 20 (Fig. 3) zur Basis des Transistors 31 der Blöcke 13, 15 und 16 gelangt, wird auch der Ladestrom des Kondensators 34 proportional geändert, was durch eine tiefe Rückkopplung des Stromgenerators mit den Transistoren 31 und 32 dank stufenartiger Einschaltung der letzteren und der Einführung des Widerstandes 33 in den Emitterkreis des Transistors 31 gewährleistet wird.
  • Auf diese Weise wird der Ladestrom des Kondensators 34 und folglich auch die Anderungsgeschwindigkeit seiner Spannung der Drehzahl der Welle 4 (Fig. 1) proportional.
  • Dabei gelangen über die Schiene 37 dauernd Impulse zur Basis des Transistors 35, die den Marken 6 und 7 entsprechen. Sobald diese Impulse ankommen, öffnet der Transistor 35 und entlädt den Kondensator 34, wodurch auf der Schiene 38 ein Sägezahnsignal entsteht.
  • Gelangt der Impuls zur Basis des Transistors 35 (Fig. 3) bevor sich die Potentiale des Kollektors und der Basis des Transistors 32 ausgleichen, so wird die Dauer des Sägezahnsignals auf der Schiene 38 durch die Periode der ankommenden Signale (Fig. 4b) bestimmt.
  • Falls der Impuls nach dem Potentialausgleich des Kollektors und der Basis des Transistors 32 zur Basis des Transistors 35 (Fig.3) gelangt, wird die Dauer des Sägezahnsignals durch die Ladegeschwindigkeit des Kondensators 34 und den Wert des positiven Potentials auf der Schiene 36 des Transistors 32 (Fig. 4a) bestimmt. Die Betriebszustände des Horizontalablenkblocks 13 sind dadurch gekennzeichnet, daß an seinem Ausgang (auf der Schiene 38) Signale entstehen, wie sie auf Fig. 4 dargestellt sind. Hier ist die Amplitude des Sägezahnsignals direkt proportional der Geschwindigkeit der Spannungsänderung am Kondensator 34 (Fig. 3) und der Periode der ankommenden Impulse. Wie bereits erwahnt wurde, ist die Geschwindigkeit der Spannungsänderung dieser Periode umgekehrt proportional. Infolgedessen hängt die Amplitude des Sägezahnsignals nicht von einer Drehzahländerung der Welle 4 (Fig. 1) pro Zeiteinheit ab, wobei die Weite der Horizontalablenkung unverändert bleibt.
  • Die Betriebszustände des Verzögerungsglieds 15 sind dadurch gekennzeichnet, daß an seinem Ausgang (auf der Schiene 38, Fig. 3) Signale entstehen, wie sie in Fig. 4a dargestellt sind. Hierbei ist die Dauer des Sägezahnsignals umgekehrt proportional zur Steuerspannung auf der Schiene 20 (Fig. 1) und folglich auch zur Drehzahl der Welle 4, während die Verzögerungsdauer gleich der Dauer des Sägezahnsignals ist. Die verzögerten Impulse gelangen vom Ausgang des Verzögerungsglieds 15 an den Eingang des Vertikalablenkblocks 16, welcher analog dem oben beschriebenen Horizontalablenkblock 13 funktioniert und welcher die Unabhängigkeit der Amplitude des Sägezahnsignals von einer Drehzahländerung der Welle 4 pro Zeiteinheit und demnach auch die Stabilität der Vertikalablenkung gewährleistet.
  • Auf diese Weise wird auf dem Schirm der Elektronenstrahlröhre ein stabiles Bild aufrechterhalten, das dank der Synchronisierung der Ablenkungen. mit der Drehzahländerung der Welle 4 die Möglichkeit bietet, das jeweilige Itß der Schwingung richtig und fehlerlos zu beurteilen.
  • Die erfindungsgemäße Einrichtung zur Messung der Schwingungsamplitude rotierender Maschinenteile kann immer dort verwendet werden, wo die Schwingung unabhängig von der Drehzahländerung der Welle bestimmt werden soll, besonders in Turbinen, Kompressoren bei der Messung der Schwingungsamplitude der Schaufeln derselben.
  • Neben den geringen Abmessungen, dem relativ kleinen Gewicht und der leichten Bedienung bietet die erfindungsgemäße Einrichtung die Möglichkeit, die Schwingungsamplitude unmittelbar am Leuchtschirm einer Elektronenstrahlröhre, der in Änderungseinheiten der Amplitude eingeteilt ist, zu messen, sowie diese Amplituden mit Hilfe einer üblichen Photokamera zu fixieren.

Claims (1)

  1. Patentanspruch
    Einrichtung zur Messung der Schwingungsamplitude rotierender Maschinenteile, mit einem auf dem Maschinenstator gegenüber einer Marke auf der Maschinenwelle angeordneten ersten Impulsgeber, der auf diese Maschinenwellenmarke reagiert, und dessen Ausgang über eine Reihenschaltung aus einem ersten Impulsformer zur Formung der Impulse des Gebers in Impulse einer vorgegebenen Form und einem Horizontalablenkblock mit den Horizontalablenkplatten einer Elektronenstrahlröhre elektrisch verbunden ist, mit einem gegenüber Wellenmarken, die sich in der gleichen Ebene mit den Rotationsteilen befinden, falls diese nicht schwingen, und deren Anzahl der Zahl der Rotationsorgane entspricht, angeordneten zweiten Impulsgeber, der auf diese Marken reagiert, und dessen Ausgang über eine Reihenschaltung aus einem zweiten Impulsformer zur Formung der Impulse des Gebers in Impulse der vorgegebenen Form, einem Verzögerungsglied zur Verzögerung der Impulse vom Ausgang des Impulsformers und einem Vertikalablenkblock mit den Vertikalablenkplatten der Elektronenstrahlröhre elektrisch verbunden ist, und mit einem gegenüber den Rotationsteilen angeordneten dritten Impulsgeber, der auf die Rotationsteile reagiert, und dessen Ausgang über einen dritten Impulsformer zur Formung der Impulse des Gebers in Impulse der vorgegebenen Form mit dem Modulator der Elektronenstrahlröhre elektrisch verbunden ist, auf deren Schirm ein Raster gebildet ist, welcher aus vertikalen Zeilen besteht, deren Zahl gleich der Zahl der Rotationsteile ist, und auf jeder Zeile einen hellen Punkt erzeugt, der durch den Durchgangsmoment des entsprechenden Rotationsorgans am dritten Impulsgeber bestimmt wird, und der sich beim Schwingen in eine Linie verwandelt, deren Länge der Schwingung amplitude des entsprechenden Rotationsteils proportional ist, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß die Einrichtung einen Umformer (12) zur Umformung der Impulsfrequenz in ein ihr proportionales Signal enthält, dessen Eingang mit dem Ausgang eines der Impulsformer (11, 14, 17) zur Formung der Impulse des Gebers in Impulse der vorgegebenen Form verbunden ist, während das Verzögerungsglied (15), der Horizontalablenkblock (13) und der Vertikalablenkblock (16) als Generatoren eines Sägezahnsignals mit steuerbarer Anstieggeschwindigkeit des Sägezahnsignals ausgeführt sind, die die Anstieggeschwindigkeit des Sägezahnsignals steuernde eingänge aU£weisen, die mit dem Ausgang des Umformers (12) verbunden sind.
DE19742461878 1974-12-30 1974-12-30 Einrichtung zur Messung der Schwingungsamplitude rotierender Maschinenteile Expired DE2461878C3 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19742461878 DE2461878C3 (de) 1974-12-30 1974-12-30 Einrichtung zur Messung der Schwingungsamplitude rotierender Maschinenteile

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19742461878 DE2461878C3 (de) 1974-12-30 1974-12-30 Einrichtung zur Messung der Schwingungsamplitude rotierender Maschinenteile

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2461878A1 true DE2461878A1 (de) 1976-07-08
DE2461878B2 DE2461878B2 (de) 1978-05-18
DE2461878C3 DE2461878C3 (de) 1979-01-18

Family

ID=5934776

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19742461878 Expired DE2461878C3 (de) 1974-12-30 1974-12-30 Einrichtung zur Messung der Schwingungsamplitude rotierender Maschinenteile

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE2461878C3 (de)

Families Citing this family (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
RU2177145C1 (ru) * 2000-03-29 2001-12-20 Самарский государственный аэрокосмический университет им. С.П. Королева Сигнализатор предаварийных деформаций лопаток турбомашин

Also Published As

Publication number Publication date
DE2461878B2 (de) 1978-05-18
DE2461878C3 (de) 1979-01-18

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2644886C2 (de)
DE2642397C3 (de) Analog-Frequenzwandler
DE1264606B (de) Anordnung zur UEbertragung einer von einem auf der Hochspannungsseite fliessenden Strom gebildeten Messgroesse von der Hochspannungs-auf die Niederspannungsseite
DE1303612B (de)
DE2937838C2 (de) Verfahren und Anordnung zur Regelung von Drehzahl und Phasenlage bei Synchronmotoren
DE3337041C1 (de) Schaltungsvorrichtung zur Logarithmierung und Digitalisierung analoger Signale
DE2511260C3 (de) Schaltungsanordnung in einer Strickmaschine
DE2219548C3 (de) Verfahren zum Synchronisieren der Frequenz eines mechanischen Resonators und Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens
DE2461878A1 (de) Einrichtung zur messung der schwingungsamplitude rotierender maschinenteile
DE2106136B2 (de) Vorrichtung zur Messung von Verschiebungen zwischen zwei Körpern
CH626719A5 (de)
DE3215074C2 (de)
DE2220838A1 (de) Frequenzabhaengiger mehrphasiger Impulsgenerator
DE2457611B2 (de) Multiplex-Übertragungssystem
DE3412235A1 (de) Schaltungsanordnung zur drehzahlregelung eines elektronisch kommutierten motors
DE2736418B1 (de) Anordnung zur Ermittlung der Drehzahl,des Drehwinkels und der Drehrichtung von Maschinenwellen
DE2231216B2 (de) Digital-Analog-Umsetzer
DE1473448C (de) Vorrichtung zur Messung der Unwucht eines Drehkörpers
DE1283364B (de) Anordnung zur UEbertragung einer aus einem auf der Hochspannungsseite fliessenden Strom abgeleiteten Spannung von der Hochspannungs- auf die Niederspannungsseite
DE957825C (de) Verfahren zur Erhöhung der Empfindlichkeit von Echolotgeraten
DE1081044B (de) Schaltungsanordnung zur Messung der Bezugverzerrung von Fernschreibzeichen durch Messen der Laenge der einzelnen Telegrafierschritte
DE2361903C3 (de) Verfahren und Schaltungsanordnung zur relativen Verdrehung zweier rotierender Trommeln von Reproduktionsgeräten
DE1513445B2 (de)
DE1960532A1 (de) Deltamodulationssystem
DE1948410C (de) Verfahren und Anordnung zur Synchronisierung eines Motors zum Filmtransport in einem Fernsehbildabtastgerat

Legal Events

Date Code Title Description
C3 Grant after two publication steps (3rd publication)
8328 Change in the person/name/address of the agent

Free format text: VON FUENER, A., DIPL.-CHEM. DR.RER.NAT. EBBINGHAUS, D., DIPL.-ING., PAT.-ANW., 8000 MUENCHEN

8339 Ceased/non-payment of the annual fee