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DE2460869A1 - Saemaschine - Google Patents

Saemaschine

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Publication number
DE2460869A1
DE2460869A1 DE19742460869 DE2460869A DE2460869A1 DE 2460869 A1 DE2460869 A1 DE 2460869A1 DE 19742460869 DE19742460869 DE 19742460869 DE 2460869 A DE2460869 A DE 2460869A DE 2460869 A1 DE2460869 A1 DE 2460869A1
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DE
Germany
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outlet openings
seed drill
shaft
drill according
receptacle
Prior art date
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Application number
DE19742460869
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English (en)
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DE2460869B2 (de
DE2460869C3 (de
Inventor
Bernd Dipl Ing Gattermann
Franz Dr Ing Grosse-Scharmann
Bernard Steenken
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Amazonen Werke H Dreyer SE and Co KG
Original Assignee
Amazonen Werke H Dreyer SE and Co KG
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Publication date
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Priority to DE2507025A priority patent/DE2507025C3/de
Priority to GB46990/75A priority patent/GB1503026A/en
Priority to BE162206A priority patent/BE835978A/xx
Priority to CA240,700A priority patent/CA1018012A/en
Priority to SE7513484A priority patent/SE429184B/xx
Priority to AU87138/75A priority patent/AU501743B2/en
Priority to NLAANVRAGE7514649,A priority patent/NL171318C/xx
Priority to DK576175A priority patent/DK576175A/da
Priority to AT962675A priority patent/AT340188B/de
Priority to IT30524/75A priority patent/IT1051424B/it
Priority to ZA00757866A priority patent/ZA757866B/xx
Priority to US05/643,049 priority patent/US4037759A/en
Priority to FR7539269A priority patent/FR2294621A1/fr
Publication of DE2460869A1 publication Critical patent/DE2460869A1/de
Publication of DE2460869B2 publication Critical patent/DE2460869B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2460869C3 publication Critical patent/DE2460869C3/de
Expired legal-status Critical Current

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01CPLANTING; SOWING; FERTILISING
    • A01C15/00Fertiliser distributors
    • A01C15/005Undercarriages, tanks, hoppers, stirrers specially adapted for seeders or fertiliser distributors
    • A01C15/006Hoppers
    • A01C15/007Hoppers with agitators in the hopper
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01CPLANTING; SOWING; FERTILISING
    • A01C1/00Apparatus, or methods of use thereof, for testing or treating seed, roots, or the like, prior to sowing or planting
    • A01C1/06Coating or dressing seed
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01CPLANTING; SOWING; FERTILISING
    • A01C7/00Sowing
    • A01C7/08Broadcast seeders; Seeders depositing seeds in rows
    • A01C7/12Seeders with feeding wheels
    • A01C7/123Housings for feed rollers or wheels
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01CPLANTING; SOWING; FERTILISING
    • A01C7/00Sowing
    • A01C7/08Broadcast seeders; Seeders depositing seeds in rows
    • A01C7/12Seeders with feeding wheels
    • A01C7/127Cell rollers, wheels, discs or belts

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Sowing (AREA)
  • Nozzles (AREA)

Description

H.Dreyer
^507 Hasbergen-Gaste
Postfach 109
Sämaschine
Die Erfindung betrifft eine Sämaschine die einen antreibbaren Sämechanismus sowie einen mit Auslaßöffnungen ausgestatteten Vorratsbehälter aufweist, in dem oberhalb der Auslaßöffnungen ein antreibbarer Rührmechanismus angeordnet ist.
Bei derartigen Sämaschinen hat man seit längerer Zeit als nachteilig empfunden, daß das vor der Aussaat erforderliche Beizen oder Pudern des Saatgutes gegen Schädlinge aller Art in einem besonderen und zeitraubenden Arbeitsgang erfolgen muß. Nach der DT-OS 2 O36 76O ist nun eine Sämaschine der vorstehend beschriebenen Bauart bekannt, bei welcher man diesen Übelstand dadurch zu beheben versucht, daß man im Vorratsbehälter der Maschine oberhalb des Rührmechanismus eine mit langen abstehenden Ansätzen ausgestattete und während des Betriebes angetriebene Mischeinrichtung angeordnet hat. Diese Anordnung hat jedoch den Nachteil, daß bei der ersteriv. Füllung des Vorratsbehälters nach wie vor bereits vorab gebeiztes oder gepudertes Saatgut eingefüllt werden muß, da die Mischeinrichtung nicht bis in den unteren Bereich des Vorratsbehälters wirksam ist. Beim Nachfüllen muß ferner jeweils auf eine verhältnismäßig dünne Schicht von Saatgut das Beizmittel in der
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jeweils erforderlichen Menge gestreut und gleichmäßig verteilt werden, damit die Mischvorrichtung beide Güter erfassen und durchmischen kann. Dieses erforderliche Verfahren verzögert jedoch den Nachfüllvorgang erheblich. Schließlich ist es nachteilig, daß während des Einsatzes der Maschine darauf geachtet werden muß, daß der Saatgutspiegel im Vorratsbehälter nicht unter die Mischeinrichtung absinkt. Damit ergeben sich wesentlich häufigere Nachfüllpausen, als wenn der Vorratsbehälter jeweils zumindest annähernd entleert werden kann.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, unter Vermeidung der vorstehend beschriebenen Nachteile ein gleichmäßiges Beizen bzw. Pudern des im Vorratsbehälter der Sämaschine jeweils befindlichen Saatgutes während des Einsatzes der Maschine zu erreichen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß oberhalb des Rührmechanismus ein Beizmittelstreuer anzuordnen ist, der einen mit zumindest einer Auslauföffnung ausgestatteten und nur für die Beiz- bzw. Pudermittel vorgesehenen Aufnahmebehälter sowie im Betrieb relativ zu diesem Aufnahmebehälter bewegbare Ausbringelemente enthält.
Infolge dieser Maßnahmen ist es möglich, vor der ersten Befüllung des Vorratsbehälters der Maschine mit Saatgut und unabhängig hiervon in den Bexzmxttelstreuer die Beiz- bzw. Pudermittel einzufüllen. Es erfolgt also weder bei den Beiz- bzw. Pudermitteln noch beim Saatgut eine Verzögerung des Einfüllvorganges. Da ferner die Beiz- bzw. Pudermittel bereits im Stand der Maschine in geringen Mengen aus dem Bexzmxttelstreuer austreten, erfolgt beim Einfüllen
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des Saatgutes dessen ausreichende Beizung bzw. Puderung im unteren Behälterbereich. Nach dem Anfahren der Maschine wird das jeweils in den unteren Bereich des Vorratsbehältexs nachrieselnde Saatgut mit dem aus dem Beizmittelstreuer herausgeförderten Mittel bestreut und durch Einwirkung des Rührmechanismus gründlich durchmischt» Damit ist nicht nur eine einwandfreie Beizung bzw. Puderung gewährleistet, sondern es wird auch jeder zusätzliche Aufenthalt für das Nachfüllen von Saatgut vermieden. Da außerdem das Beiz- bzw. Pudermittel nur in äußerst geringen Mengen dem Saatgut beigegeben zu werden braucht, genügt in den meisten Fallen eine einmalige Befüllung des Beizmittelstreuers für die Bearbeitung einer größeren Feldfläche.
Weiterhin sieht die Erfindung vor, daß sich der Beizmittelstreuer zumindest annähernd über den gesamten Bereich der Auslaßöffnungen des Vorratsbehälters der Maschine erstreckt. Hierdurch ist eine noch häufigere Berührung der Beiz- bzw. Pudermittel mit dem Saatgut möglich, so daß eine noch größere Sicherheit für die den gesetzlichen Bestimmungen entsprechende genaue Beizung bzw. Puderung gegeben ist.
Entsprechend der Erfindung soll ferner der Beizmittelstreuer starr, jedoch lösbar im Vorratsbehälter der Maschine angeordnet sein. Diese Maßnahme ermöglicht eine einfache Art der Anordnung des Beizmittelstreuers an der Sämaschine sowie eine Austauschbarkeit der Beizmittelstreuer für Sämaschinen unterschiedlicher Bauart. Sind hierbei die Ausbringelemente des Beizmittelstreuers antreibbar, wobei dessen Antriebselemente mit dem Antrieb des Sämechanismus der Maschine kuppelbar sind, so besteht ein bestimmtes festes An-
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ORiGiNAL INSPECTED
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triebsverhältnis zwischen dem Sämechanismus und den Ausbringelementen des Beizmittelstreuers. Hierdurch erübrigt sich jede besondere Einstellung des Beizmittelstreuers, da bei großen Aussaatmengen im gleichen Verhältnis eine entsprechend große Menge der Beiz- bzw. Pudermittel aus dem Beizmittelstreuer dem Saatgut zugeführt wird.
Ferner ist erfindungsgemäß vorgesehen, daß die Ausbringelemente des Beizmittelstreuers innerhalb dessen Aufnahmebehälters angeordnet sind und aus einer Welle und daran befestigten Platten aus elastischem Material bestehen, daß der Aufnahmebehälter in seinem unteren, die Auslauföffnungen enthaltenden Bereich einen runden Querschnitt aufweist und daß der Abstand der Auslauföffnungen von der Welle geringer als die die Welle nach außen überragende Länge der Platten ist. Diese Maßnahmen ermöglichen auch in Sonderfällen, beispielsweise bei hoher Luftfeuchtigkeit, ein einwandfreies Ausbringen der Beiz- oder Pudermittel aus dem Beizmittelstreuer, da die Platten die Mittel durch die Auslauföffnungen gleichsam hindurchdrücken. Außerdem schnappen die Platten nach dem Passieren des runden Bodenbereiches des Aufnahmebehälters nach oben, so daß die Mittel innerhalb dieses Behälters eine zusätzliche Bewegung erfahren und in lockerem Zustand gehalten werden.
Sind hierbei in Drehrichtung der Ausbringelemente gesehen hinter den Platten elastische Borsten an der Welle angeordnet, deren Länge zumindest dem Abstand der Auslauföffnungen von der Welle entspricht, so wird die vorstehend beschriebene Wirkung noch verstärkt. Gleichzeitig werden die AuslaufÖffnungen stets freigehalten, d.h. es wird ein Anbacken der Mittel an den Rändern
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dieser Öffnungen verhindert. Ein gleiches Freihalten der Auslauföffnungen ergibt sich dadurch, daß die Windstärke des Aufnahmebehälters im Bereich der AuslaufÖffnungen und zu den Auslauföffnungen hin von außen nach innen abnimmt. Ebenfalls tragen die Maßnahmen, gemäß denen die Platten in Einzellappen aufgeteilt sind, wobei die sich über die AuslaufÖffnungen erstreckenden Einzellappen in Richtung auf die Welle Schlitze aufweisen, zu dieser Wirkung bei. Auch dadurch, daß die AuslaufÖffnungen eine längliche Form in Längsrichtung der Welle aufweisen, wird ein einwandfreies Ausbringen der Mittel aus dem Beizmittelstreuer erzielt, wobei von Anfang an eine breitere Abgabe des Beiz- bzw. Pudermittels an das Saatgut erfolgt.
In einer besonderen Ausführung sieht die Erfindung vor, daß die AuslaufÖffnungen durch Sbhlitze zwischen einem Wandteil und dem durchgekröpften anderen Wandteil des Aufnahmebehälters gebildet werden. Bei dieser Ausführung wird in vorteilhafter Weise die Druckwirkung der Lappen bzw. Borsten auf die Beiz- bzw. Pudermittel im Bereich der AuslaufÖffnungen verstärkt.
In einer anderen Ausführung der Erfindung sind die Ausbringelemente des Beizmittelstreuers innerhalb dessen Aufnahmebehälters vorgesehen und bestehen aus einer Welle sowie daran oberhalb der Auslauf öffnungen, angeordneten Stegeuinit Abstreifern, wobei der Aufnahmebehälter in seinem unteren, die AuslaufÖffnungen enthaltenden Bereich einen runden Querschnitt aufweist,und die Abstreifer sich schräg zur Längsachse der Welle über die AuslaufÖffnungen erstrecken. Auch diese Maßnahmen ermöglichen ein einwandfreies Ausbringen der Beiz- bzw. Pudermittel aus dem Aufnahmebehälter.
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Eine Lösung der gestellten Aufgabe wird auch dadurch erzielt, daß der Aufnahmebehälter des Bexzmxttelstreuers mit mehreren über seinen Umfang verteilten Auslauföffnungen ausgestattet ist und drehbar angetrieben wird, während die in ihm befindlichen Ausbringelemente relativ zur Sämaschine starr angeordnet sind.
Bei einer weiteren Ausführung der Maschine ist vorgesehen, daß der Aufnahmebehälter des Bexzmxttelstreuers mehrere über seinen Umfang verteile Auslauföffnungen aufweist sowie drehbar angetrieben wird, und daß als Ausbringelemente im Aufnahmebehälter eine große Anzahl von kleinen und festen Körpern vorgesehen sind, deren Durchmesser größer als die Weite der Auslaßöffnungen ist. Diese Ausführung ermöglicht eine besonders einfache und robuste Bauart des Beizmittelstreuers. Hierbei dienen die lose eingelegten Körper für eine sichere Ausbringung und Lockerhaltung der Beiz- bzw. Pudermittel.
Sind hierbei die Auslauföffnungen in Längsrichtung des Aufnahmebehälters versetzt zueinander angeordnet, wird gleich beim Austritt der Beiz- bzw. Pudermittel aus dem Aufnahmebehälter eine gleichmäßige Ausbreitung dieser Mittel im Saatgut über die gesamte Breite bzw. Länge des Vorratsbehälters der Maschine erreicht.
Die Erfindung sieht außerdem vor, daß der Rührmechanismus in be kannter Weise eine mit Rührfingern ausgestattete Rührwelle aufweist, wobei die Rührfinger aus elastischem Material bestehen. Infolge dieser Maßnahmen werden eine häufige intensive Berührung der Beiz bzw. Pudermittel mit den einzelnen Körnern des Saatgutes und damit eine optimale Beizung bzw. Puderung des Saatgutes erreicht. Sind
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die Rührfinger erfindungsgemäß langer als der Abstand der Rührwelle zu der vorderen und der hinteren Längswand des Vorratsbehälters, so ergibt sich der zusätzliche Vorteil, daß bis zum Schluß einer Behälterfüllung das Saatgut gleichmäßig in der gewünschten und eingestellten Menge aus dem Vorratsbehälter der Drillmaschine strömt und nur ganz geringe Saatgutreste im Behälter verbleiben.
Die Erfindung wird ±m folgenden anhand der in den beigefügten Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiele näher erläutert. Es zeigen
Fig. 1 den oberen Teil einer erfindungsgemäßen Sämaschine im Längsschnitt,
Fig. 2 den oberen Teil der gleichen Maschine im Querschnitt,
Fig. 3 eine andere Ausführung des Beizmittelstreuers der gleichen Maschine im vergrößerten Maßstab und im Längsschnitt,
Fig. h. den Beizmittelstreuer nach Fig. 3 im Querschnitt,
Fig. 5 eine andere Ausführung des Beizmittelstreuers im Querschnitt,
Fig. 6 eine weitere Ausführung des Beizmittelstreuers im Querschnitt,
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Fig. 7 eine Ausführung des Beizmittelstreuers mit drehbarem Aufnahmebehälter im Querschnitt und
Fig. 8 eine andere Ausführung des Beizmittelstreuers mit drehbarem Aufnahmebehälter ebenfalls im Querschnitt.
Die Sämaschine einer allgemein bekannten Bauart, die wegen der Übersichtlichkeit der Zeichnung nicht in ihrer Gesamtheit dargestellt ist, weist einen Vorratsbehälter 1 auf. Im unteren Bereich dieses Behälters sind mit Hilfe der Schieber 2 in verschiedenen Größen einstellbare sowie verschließbare Auslaßöffnungen 3 angeordnet. Auf der Außenseite des Vorratsbehälters 1 sind vor den Auslaßöffnungen 3 die Sägehäuse k befestigt, in denen der Sämechanismus in Form der Nockensäräder 5 angeordnet ist. Ferner befinden sich in den Sägehäusen k unterhalb der Säräder 5 die schwenkbar und in verschiedenen Stellungen arretierbar angeordneten Bodenklappen 6.
Innerhalb des Vorratsbehälters 1 und oberhalb der Auslaßöffnungen 3 befindet sich der Rührmechanismus 7, der aus der Rührwelle 8 und den daran befestigten elastischen Rührfingern 9 besteht, wobei die Rührwelle 8 drehbar in den Seitenwänden 10 des Vorratsbehälters 1 gelagert ist. Angetrieben werden die Säräder 5 sowie der Rührmechanismus 7 über das Regelgetriebe 11 von den nicht dargestellten Laufrädern der Sämaschine.
Oberhalb des Rührmechanismus 7 ist der Beizmittelstreuer 12 angeordnet, der mit Hilfe von Schrauben 13 lösbar an den Seitenwänden 10 des Vorratsbehälters 1 der Sämaschine befestigt ist. Dieser
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Beizmittel streuer 12 besteht aus dem Aufnahmebehält«3 '-·-, ner in seinem unteren Bereich mit den Auslauföffnungen 15 versehen ist, und den Ausbringelementen l6, deren Welle 17 in den Seitenwänden l3 des Aufnahmebehälters l4 drehbar gelagert ist. Hierbei ist für den in Richtung des Pfeiles 19 erfolgenden Antrieb der Aufnahmeelemente l6 das als Antriebselement auf der Welle 17 vorgesehene Kettenrad 20 über die Kette 21 und das Kettenrad 22 mit dem Antrieb des Sämechanismus, d.h. der Nockensäräder 5 gekuppelt. Im übrigen weisen die Ausbringelemente l6 zwei einander gegenüberliegend auf der Welle 17 befestigte Platten 23 aus elastischem Material auf.
besitzt der untere Bereich des Aufnahmebehälters l4 einen runden Querschnitt, wobei der Abstand 24 der Welle 17 von den Auslauföffnungen 15 geringer als die die Welle 17 nach außen überragende Länge 25 der Platten 23 ist. Außerdem sind in Drehrichtung 19 der Rührelemente l6 gesehen hinter den Platten 23 die elastischen Borsten 26 an der Welle 17 befestigt.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach den Fig. 3 und 4 sind die Platten 23 · der Ausbringelemente l6' außerhalb der Befestigungsstege 27 in die Einzellappen 28, 29 aufgeteilt. Hierbei befinden sich in den über den Auslauföffnungen 30 angeordneten Einzellappen 29 zur Erhöhung der Abstreif- und Lockerungswirkung die Schlitze 31. Die AuslaufÖffnungen 30 wiederum weisen in Richtung der Welle 17 eine längliche Form auf. In Drehrichtung 19 der Ausbringelernente l6' gesehen befinden sich hinter den Einzellappen 29 wiederum die Borsten 26· Außerdem nimmt die Wandstärke des Aufnahmebehälters im Bereich der Aus3aiföffnungen 30 ab.
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Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 5 bestehen die Ausbringelemente 32 des Beizmittelstreuers 12' aus der Welle 17, an der oberhalb der Auslauföffnungen 30 die Stege 33 angeschweißt sind, die an ihren äußeren Enden die Abstreifer 34 aufweisen. Diese Abstreifer erstrecken sich in nicht dargestellter Weise schräg zur Längsachse der Welle 17 über die Auslauföffnungen hinweg.
Der in Fig. 6 dargestellte Beizmittelstreuer 35 weist einen Aufnahmebehälter 36 auf, bei dem die Auslauföffnungen 37 durch die Schlitze 38 gebildet werden· Diese Schlitze 38 sind dadurch entstanden, daß bei der Herstellung des Aufnahmebehälters 36 in dessen Längsrichtung das vordere Wandteil 39 gegenüber dem hinteren Wandteil 40 an einigen Stellen durchgekröpft wurde· Die Ausbringelemente 16' dieses Beizmittelstreuers 35 bestehen wie bei dem Ausführungsbeispiel nach den Fig. 3 und 4 im wesentlichen aus der Welle 17 und den Einzellappen 28,29.
Bei dem Beizmittelstreuer 41 nach der Fig. 7 wird im Gegensatz zu den vorstehend beschriebenen Streuern der Aufnahmebehälter in Drehrichtung 19 angetrieben, während die Ausbringelemente 43, die aus der Welle 17 und den langen Gummilappen 44 bestehen, relativ zur Sämaschine eine starre Stellung einnehmen. Entsprechend dieser Anordnung weist der Aufnahmebehälter 42 dieses Beizmittelstreuers 4l einen kreisförmigen Querschnitt auf· In der Wandung 45 dieses Aufnahmebehälters 42 sind entlang dem Umfang und in Längsrichtung die runden Auslauföffnungen 46 angeordnet, welche in Längsrichtung des Behälters 42 eine versetzte Lage zueinander besitzen.
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Der Bexzmxttelstreuer 47 nach Fig. 8 ist mit dem gleichen Aufnahmebehälter 42 wie der Bexzmxttelstreuer 41 ausgestattet. Der Unterschied zwischen diesen beiden Streuern besteht im wesentlichen darin, daß sich anstelle der Ausbringelemente 43 innerhalb des Aufnahmebehälters 42 die kleinen kugelförmigen Körper 48 befinden. Diese Körper 48 werden bei der Rotation des Aufnahmebehälters 42 in Richtung des Pfeiles 19 von der Behälterwandung 45 mitgenommen, wobei sie in Richtung der Pfeile 49150 zurückrollen und für die Lockerhaltung und gleichmäßige Ausbringung der Mittel sorgen.
Wie schließlich aus Fig. 1 deutlich hervorgeht, sind die Rührfinger 9 des Rührmechanismus 7 langer als der Abstand 51 der Rührwelle 8 zur vorderen Längswand 52 bzw. zur hinteren Längswand 53 des Vorratsbehälters 1.
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Claims (1)

  1. - 12 -
    Amazonen—Werke
    H.Dreyer
    4507 Hast) erg en-Gas te
    Postfach 109
    Patentansprüche
    Sämaschine, die einen antreibbaren Sämechanismus sowie einen mit Auslaßöffnungen ausgestatteten Vorratsbehälter aufweist, in dem oberhalb der Auslaßöffnungen ein antreibbarer Rührmechanismus angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß oberhalb des Rührmechanismus (7) ein Beizmittelstreuer (l2,12j,35i 4l,47) anzuordnen ist, der einen mit zumindest einer Auslauföffnung (15»30»38,46) ausgestatteten und nur für die Beiz- bzw· Pudermittel vorgesehenen Aufnahmebehälter (14,14',36,42) sowie im Betrieb relativ zu diesem Aufnahmebehälter bewegbare Ausbringelemente (16,16',32,43,48) enthält.
    Sämaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sich der Beizmittelstreuer (12,12',35|4l,47) zumindest annähernd über den gesamten Bereich der Auslaßöffnungen (3) des Vorratsbehälters
    (l) der Maschine erstreckt.
    Sämaschine nach Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Beizmittelstreuer (12,12',35) starr4 jedoch lösbar
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    im Vorratsbehälter (l) der Maschine angeordnet ist.
    Sämaschine nach Ansprüchen 1 bis 3j dadurch gekennzeichnet, daß die Ausbringelemente (l6,l6',32) des Beizmittelstreuers (12,12*,35) antreibbar sind, wobei dessen Antriebselemente (2l) mit dem Antrieb des Sämechanismus (5) der Maschine kuppelbar sind.
    Sämaschine nach Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausbringelemente (l6,l6',32,) des Beizmittelstreuers (12,12',35) innerhalb dessen Aufnahmebehälters (l4,l4',36) angeordnet sind und aus einer Welle (l?) und daran befestigten Platten (23,23') aus elastischem Material bestehen, daß der Aufnahmebehälter (l4,l4',36) in seinem unteren, die Auslauföffnungen (15t30) enthaltenden Bereich einen runden Querschnitt aufweist,und daß der Abstand (24) der Aufnahmeöffnungen (l5»3O) von der Welle (17) geringer als die die Welle (17) nach außen überragende Länge (25) der Platten (23,23') ist.
    Sämaschine nach Anspruch 5» dadurch gekennzeichnet, daß in Drehrichtung (19) der Ausbringelemente (l6,l6') gesehen hinter den Platten (23,23') elastische Borsten (26) an der Welle (17) angeordnet sind, deren Länge zumindest dem Abstand (24) der Auslauföffnungen (l5i3O) von der Welle (17) entspricht.
    Sämaschine nach Anspruch 4 oder 5« dadurch gekennzeichnet, daß
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    - Ik -
    die Wandstärke des Aufnahmebehälters (ΐ4·) im Bereich der AuslaufÖffnungen (30) und zu den Auslauföffnungen (30) hin von außen nach innen abnimmt.
    Sämaschine nach einem der Ansprüche 5 bis 7 t dadurch gekennzeichnet, daß die Platten (23·) in Einzellappen (28,29) aufgeteilt sind, wobei die sich über die Auslauföffnungen (30) erstreckenden Einzellappen (29) in Richtung auf die Welle (17) Schlitze (31) aufweisen.
    Sämaschine nach einem der Ansprüche 5 hxs 8, dadurch gekennzeichnet, daß die AuslaufÖffnungen (30) eine längliche Form in Längsrichtung der Welle (17) aufweisen.
    Sämaschine nach einem der Ansprüche 5 bis 9t dadurch gekennzeichnet, daß die AuslaufÖffnungen durch Schlitze (38) zwischen einem Wandteil (4θ) und dem durchgekröpften anderen Wandteil (39) des Aufnahmebehälters (36) gebildet werden.
    Sämaschine nach Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausbringelemente (32) des Beizmittelstreuers ( 12.V) innerhalb dessen Aufnahmebehälters (l4·) vorgesehen sind und aus einer Welle (17) sowie daran oberhalb der AuslaufÖffnungen (30) angeordneten Stegen (33) mit Abstreifern (3*0 bestehen, daß der Aufnahmebehälter (1V) in seinem unteren, die AuslaufÖffnungen (30) enthaltenden Bereich einen runden Querschnitt aufweist ,und daß die Abstreifer (3^) sich schräg zur Längsachse
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    , 2460889
    der Welle (l7) über die Auslauf öffnungen <(3O} erstrecken.
    12. -
    Sämaschine nach Ansprüchen 1 -und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Aufnahmebehälter (42) des Beizmittelstreuers {41} mit mehreren über seinen Umfang verteilten Äuslauföffnungen (46) ausgestattet ist und drehbar angetrieben wird, während die in ihm befindlichen Ausbringelemente (43) relativ zur Sämaschine starr angeordnet sind·
    Sämaschine nach Ansprüchen 1 and 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Aufnahmebehälter (42) des BeizmittelStreuers mehrere über seinen Umfang verteilte Au si auf öffnungen (46) aufweist sowie drehbar angetrieben wird, und daß als Ausbringelemente im Aufnahmebehälter (42) eine große Anzahl von kleinen und festen Körpern (48) vorgesehen sind, deren Durchmesser größer als die Weite der Auslaßöffnungen (46) ist.
    Sämaschine nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Auslauf öffnungen (46) in Längsrichtung des Aufnahmebehälters (42) versetzt zueinander angeordnet sind,
    Sämaschine nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Rührmechanismus (7) in bekannter Weise eine mit Rührfingern (9) ausgestattete Rührwelle (8) aufweist, wobei die Rührfinger (9) aus elastischem Material bestehen.
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    - Ib -
    Sämaschine nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Rührfinger (9) länger als der Abstand (5l) der Rührwelle (7) zu der vorderen und der hinteren Längswand (52,53) des Vorratsbehälters ( l) sind.
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DE2460869A 1974-12-21 1974-12-21 Sämaschine Expired DE2460869C3 (de)

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