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DE2460588A1 - Antriebs- und lenkvorrichtung fuer eine ladeplattform - Google Patents

Antriebs- und lenkvorrichtung fuer eine ladeplattform

Info

Publication number
DE2460588A1
DE2460588A1 DE19742460588 DE2460588A DE2460588A1 DE 2460588 A1 DE2460588 A1 DE 2460588A1 DE 19742460588 DE19742460588 DE 19742460588 DE 2460588 A DE2460588 A DE 2460588A DE 2460588 A1 DE2460588 A1 DE 2460588A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
steering
loading platform
drive
wheels
platform
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19742460588
Other languages
English (en)
Inventor
Ernst Bertil Oler
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Saab Bofors AB
Original Assignee
Bofors AB
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Bofors AB filed Critical Bofors AB
Publication of DE2460588A1 publication Critical patent/DE2460588A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G7/00Devices for assisting manual moving or tilting heavy loads
    • B65G7/02Devices adapted to be interposed between loads and the ground or floor, e.g. crowbars with means for assisting conveyance of loads
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D7/00Steering linkage; Stub axles or their mountings
    • B62D7/06Steering linkage; Stub axles or their mountings for individually-pivoted wheels, e.g. on king-pins
    • B62D7/14Steering linkage; Stub axles or their mountings for individually-pivoted wheels, e.g. on king-pins the pivotal axes being situated in more than one plane transverse to the longitudinal centre line of the vehicle, e.g. all-wheel steering
    • B62D7/142Steering linkage; Stub axles or their mountings for individually-pivoted wheels, e.g. on king-pins the pivotal axes being situated in more than one plane transverse to the longitudinal centre line of the vehicle, e.g. all-wheel steering specially adapted for particular vehicles, e.g. tractors, carts, earth-moving vehicles, trucks
    • B62D7/144Steering linkage; Stub axles or their mountings for individually-pivoted wheels, e.g. on king-pins the pivotal axes being situated in more than one plane transverse to the longitudinal centre line of the vehicle, e.g. all-wheel steering specially adapted for particular vehicles, e.g. tractors, carts, earth-moving vehicles, trucks for vehicles with more than two axles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Handcart (AREA)

Description

AB BOFOES
BOFORS/Schweden
Antriebs- und Lenkvorrichtung für eine Ladeplattform
Die Erfindung betrifft eine Antriebs- und Lenkvorrichtung für eine ladeplattform, insbesondere für eine Tiefladeplattform. Derartige Ladeplattformen eignen sich vor allem zum Handhaben und Umschlagen von Containern.
Beim Containerverkehr ist es von großer Bedeutung, daß das Verladen, der Container schnell vor sich geht. Insbesondere beim Transport von Containern mit Schiffen ist es wichtig, daß die Wartezeiten der Schiffe in den Häfen so kurz wie möglich wird. Das einzelne Ein- und Ausladen jedes Containers mit einem Lastwagen oder einem trän hat sich insgesamt als zu zeitaufwendig erwiesen. Man verwendet daher spezielle Ladeplattformen,
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mit denen mehrere Container glei ohT-eitif? gehandhabt werden können. Diese Ladeplattformen besitzen eine solche Größe, daß mehrere Container reihenartig nebeneinander oder aber auch ,^estanplt iibereinander aufgesetzt werden können. Man will auf diese Weise erreichen, daß man die Container an einem Umschlagplatz bis zur Höhe des entsprach end €>ri Schxffsladeraumes auf die Ladeplattformen stapeln und anschließend mehrere Container gleichzei ti ■«· in den Schiffsladeraum verbringen kann, ohne daß .irgendwelche zusätzlichen Arbeitsvorgänge zum Stauen der Ladung erforderlich wären. Um die Hohe des Schiffsladeraumes voll ausnutzen zu können, muß die Ladepjattforra sehr niedrig gebaut sein.
Man kann Luftkissen verwenden, um Plattformen der obenbeschriebenen Art vom Boden abzuheben. Der Vorteil derartiger Luftkissen-Plattformen liegt dar.iu, daß man sie sehr niedrig ausbilden kann und dennoch in der Lage ist, sehr schwere Lasten anzuheben. Ein wesentlicher Nachteil liegt jedoch in der schlechten Manövrierbarkext. Dieser Nachteil fällt insbesondere dann auf, wenn Schiffe be- und entladen werden. Dabei treten nämlich häufig starke Niveau-Unterschiede und stark geneigte Flächen auf, und die Luftkissen-Plattformen neigen dabei dazu, in der falschen Richtung abzugleiten.
Der Erfindung liegt dementsprechend die Aufgabe zugrunde, eine Antriebs- und Lenkvorrichtung für eine
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Tiefladeplattform dei* eingangs genannten Art zu schaffen, die die Möglichkeit bietet, die Ladeplattform auf unebenem .Grund und an Übergangsstellen von Schiffsrampen u. dgl. manövrieren zu können.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird vorgeschlagen, mindestens ein sogenanntes Lenkgehäuse mit Rädern oder Führungsbahnen derart unterhalb der Ladeplattform anzuordnen, daß die Räder oder Führungsbahnen eine Drehbewegung für den Antrieb und eine Schwenkbewegung für das Lenken durchführen können. Das Lenken der Lenkgehäuse und einer möglicherweise für die maschinelle Ausrüstung und den Fahrer vorgesehenen Einheit wird koordiniert, und zwar vorzugsweise über ein elektrohydraulisch es Lenk S3rs tem.
Weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung bevorzugter Ausführungsbeispiele im Zusammenhang mit der beiliegenden Zeichnung. Die Zeichnung zeigt in:
Figur 1 eine Ladeplattform in abgesenkter Stellung; Figur 2 die Ladeplattform in angehobener Stellung;
Figur 3 bis 6 Beispiele für verschiedene Lenkgeometrien der Plattform;
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Figur 7 einen Grundriß eines Lenkgehäuses 5 Figur 8 eine Seitenansicht des Lenkgehäuses.
Figur 1 zeigt schematisch eine Last 1, die auf einen Tragrahmen 2 aufgesetzt ist. Die Last kann aus mehreren Einheiten, beispielsweise mehreren Containern bestehen, welche in einer Reihe angeordnet oder übereinandergestapelt sind. Wenn diese Container bewegt werden sollen, beispielsweise um sie an Bord eines Schiffes zu bringen, wird eine Luftkissen-Tiefladeplattform 3 in den Raum zwischen dem Boden und der Last geschoben. Die Luftkissen-Ladeplattform kann entweder an einen Zugwagen gekoppelt werden oder sich aus eigener Kraft vorwärtsbewegen. An der Unterseite der Plattform befindet sich mindestens ein Lenkgehäuse 6 mit Rädern 5, die zum Antreiben und Lenken der Ladeplattform dienen. In Figur 1, die die Ladeplattform in abgesenkter Stellung zeigt, sind die Räder 4 zum Teil zu erkennen . Es wird davon ausgegangen, daß jedes Lenkgehäuee 4 Räder aufweist.
Figur 2 zeigt die Ladeplattform in angehobener Stellung. Dabei ist die Last zusammen mit dem Tragrahmen vom Boden abgehoben worden. In dieser Lage wird die Last im wesentlichen von dem Luftkissen getragen, welches von der Ladeplattform erzeugt wird. Grundsätzlich sollte es möglich sein, ohne die Lenkgehäuse
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auszukoinmen und die Plattform mittels eines Zugwagens anzutreiben. Wie erwähnt-, ergibt sich jedoch eine insgesamt unbefriedigende Manövrierbarkeit bei der Verwendung einer solchen Luftkissen-Plattform. Es besteht die Gefahr, daß die Plattform auf geneigtem Boden abrutscht. Dementsprechend wird die Luftkiss.en-Ladeplattform mit den Lenkgehäusen versehen, die eine Ausrüstung 5 besitzen, welche die Räder k gegen den Boden drücken und auf diese Weise die Unebenheiten des Bodens und die Übergangsstellen von Schiffsrampen o. dgl. ausgleichen. Die Ausrüstung 5 kann aus hydraulischen Kolben gemäß Figur 2 bestehen. Es kommen jedoch auch andere mechanische Federvorrichtungen in Frage.
Gemäß Figur 2 ist der Tragrahmen 2 derart ausgebildet, daß er gemeinsam mit der Last angehoben wird. Hierin liegt ein Vorteil, da die Last beim Entladen automatisch auf dem Tragrahmen zu liegen kommt, wenn sie abgesenkt wird.
Um die Vorrichtung lenkbar zu machen, ist eine Lenkvorrichtung vorgesehen, die von einem Lenkrad o. dgl. betätigt wird. Dabei drehen sich die Lenkgehäuse um ihre vertikalen Achsen. Die Lenkvorgänge werden vorzugsweise über ein elektrohydraulisches Lenksystem koordiniert, wie es in der schwedischen Patentschrift 320 59O beschrieben ist. Mit einem derartigen Lenksystem wird die Ladeplattform leicht betätigbar, und zwar sogar innerhalb der äußerst begrenzten Flächen,
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auf denen sie manövriert werden muß. Aus Figur 3 ergibt sich, daß die Lenkgehäuse beim Verschwenken der Ladeplattform derart eingestellt werden, daß sie Kreisbögen mit einem gemeinsamen Krümraungsmittelpunkt M beschreiben. Auch.die Räder 7 einer gegebenenfalls gesondert angeordneten Zugeinheit 8 für die maschinelle Ausrüstung und den Fahrer werden über das Lenksystem koordiniert und beschreiben Kreisbögen mit dem gleichen Krümmungsmittelpunkt. Figur h zeigt eine abgewandelte Ausführungsform mit einer gesonderten Zugeinheit. Wenn die ladeplattform verschwenkt werden soll, so verschwenkt sich in diesem Falle die gesamte, gesonderte Zugeinheit rund um die vertikale Achse, die in Figur k mit dem Punkt O angedeutet ist. Die Lenkgehäuse und die gesamte Zugeinheit werden so eingestellt, daß sie Kreisbögen mit einem gemeinsamen Krümmungsmittelpunkt beschreiben.
Figur 5 zeigt'eine ähnliche Ausführungsform, bei der jedoch die Ladeplattform eine Vielzahl von Lenkgehäusen besitzt. Beim Verschwenken der Ladeplattform werden, ebenso wie bei den vorstehend beschriebenen Ausführungsformen, sämtliche Lenkgehäuse so ausgerichtet, daß sie Kreisbögen mit einem gemeinsamen Krtimmungsmittelpunkt beschreiben.
Figur 6 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel für die Koordination des Lenksystems mit den Lenkgehäusen und den Rädern der Zugeinheit. In diesem Falle sind
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sämtliche Räder parallel ausgerichtet. Dabei bewegt sich dann die Ladeplattform entlang einer geneigten, geraden Linie, ohne daß sich die Ausrichtung der Plattform verändert.
Die Figuren 7 und 8 zeigen die Konstruktion des Lenkgehäuses. Das Lenkgehäuse besteht aus einem stationären -Teil 9 und einem Drehteil 10, wobei letzteres auf seinem Außenumfang einen Zahnkranz trägt. Der Drehteil"10 kann sich um die Mittelachse des Lenkgehäuses drehen, und zwar unter der Wirkung eines Ritzels 12. Die vier Räder h des Lenkgehäuses sind innerhalb des mit dem Zahnkranz versehenen Drehteils oder Drehrings angeordnet. Jedes Paar von Rädern wird über einen Motor 13 angetrieben,-und zwar unter Zwischenschaltung eines Getrxebegehauses 14· "Weiterhin ist jedes Radpaar an ein Schwenkgelenk angeschlossen. Die Radachsen sind vorzugsweise so ausgebildet, daß sie die Last ausbalancieren, wenn der Boden uneben ist.
Es sei noch darauf hingewiesen, daß die Erfindung nicht auf die beschriebenen Ausführungsbeispiele eingeschränkt sein soll, sondern daß vielmehr,Abwandlungen möglich sind.
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Claims (3)

AB BOFORS BOFORS/Schweden PATENTANSPRÜCHE
1./ Antriebs- und Lenkvorrichtung für eine Ladeplattform mit mindestens einem Lenkgehäuse unterhalb der Ladeplattform,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Lenkgehäuse (6) Räder (4) oder Führungsbahnen aufweist, die innerhalb eines mit Getriebezahnen versehenen Drehteils (1O) derart angeordnet sind, daß sie eine Drehbewegung für den Antrieb und eine Schwenkbewegung für das Lenken durchführen können, wobei das Lenken der Lenkgehäuse und einer möglicherweise für die maschinelle Ausrüstung und den Fahrer vorgesehenen Einheit (8) vorzugsweise über ein elektrohydraulisch.es Lenksystem koordiniert ist.
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2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Lenkgehäuse (6) beim Schwenken derart angeordnet sind, daß sie Kreisbögen mit einem gemeinsamen Krümmungsmittelpunkt (m) beschreiben.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Ladeplattform als Luftkissen-Ladeplattform (3) ausgebildet ist und eine Ausrüstung (5) trägt, die die Räder_(4) gegen den Boden drückt.
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DE19742460588 1973-12-21 1974-12-20 Antriebs- und lenkvorrichtung fuer eine ladeplattform Pending DE2460588A1 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
SE7317343A SE378803B (de) 1973-12-21 1973-12-21

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE2460588A1 true DE2460588A1 (de) 1975-07-03

Family

ID=20319477

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19742460588 Pending DE2460588A1 (de) 1973-12-21 1974-12-20 Antriebs- und lenkvorrichtung fuer eine ladeplattform

Country Status (4)

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US (1) US3946823A (de)
DE (1) DE2460588A1 (de)
GB (1) GB1493268A (de)
SE (1) SE378803B (de)

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Also Published As

Publication number Publication date
GB1493268A (en) 1977-11-30
SE378803B (de) 1975-09-15
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