DE2460411B2 - Filterplatte - Google Patents
FilterplatteInfo
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Description
rahmen anliegen, wird auch eine wesentlich bessere Abdichtung erreicht. Durch die Befestigung des Filtermaterials
am elastischen Deckrahmen wird das schädliche starke Zusammenpressen der Randbereiche
zwischen unnachgiebigen Rahmenflächen ver- > mieden und im Falle der Verwendung eines aufNähbaren
Plattenteils eine bessere Verteilung der im Filtermateri?l auftretenden Zugspannung erreicht. Da
die Einlaßnuten in den vom Tragrahmen abgewandten Stirnflächen der Deckrahmen angeordnet sind und "i
weder das Filtermaterial noch Einsatzstücke aufnehmen müssen, wird die Gefahr des Absetzens von Feststoffen
in den Einlaßkanälen vermindert und deren Reinigung nach dem Öffnen der Filterpresse erleich-
Nach einer bevorzugten Ausführungsform können in die elastischen Deckrahmen jeweils Vertärkungen
eingebettet sein.
In weiterer Ausbildung der Erfindung kann das Plattenteil als durch ein Druckmedium zur Kompres- -11
sion des Filtrierraumes aufblähbares Hohlkissen aus elastisch verformbarem Material ausgebildet sein. Die
Plattenflächen des Plattenteils können mit einer Vielzahl von kleinen, stumpfen Vorsprüngen versehen
sein, die vorteilhaft eine pyramidenähnliche Form be- :"> sitzen können.
Die elastischen Deckrahmen können jeweils ein die Wandung der Einlaßnut bildendes Abdeckelement
aus einem gegen den Druck und die Einwirkung des Filtriergutes beständigen Material mit einer im we- «>
seitlichen U-förmigen Seitenwand, einer den Boden der Einlaßnut bildenden Bodenwand und einer in dieser
angeordneten Durchlaßöffnung aufweisen.
Der Zuführkanal ist im Rahmen der Filterplatte so angeordnet, daß beim Zusammenfügen der Filterplat- π
leneine koaxial durchgehende Zuführleitung gebildet
wird. Das gleiche gilt für die im Rahmen der Filternlatten angeordneten Abführkanäle.
Beim Zusammenfügen mehrerer Filterplatten wird jeweils zwischen diesen ein Filtrierraum gebildet, der »>
mit dem Zuführkanal durch den aus den offenen Einlaßnuten der benachbarten· Filterplatten gebildeten
Einlaßkanal mit dem Zuführkanal in Verbindung steht. Beim Betrieb einer mit den erfindungsgemäßen
Filterplatten ausgestatteten Filterpresse strömt das zu i ">
filtrierende Gut über den Zuführkanal und die jeweils aus zwei in ausgerichteter Stellung zusammengefügten
Einlaßnuten bestehenden Einlaßkanäle in die zwischen den Filterplatten liegenden Filtrier.äume, aus
denen die Flüssigkeit unter Zurücklassung der Fest- >i
stoffe durch das Filtermaterial hindurch über die Auslaßkanäle und den Abführkanal abströmt. Nach Beendigung
des Filtriervorganges werden nach Unterbrechung der Zuführung des Filtriergutes die
Filterplatten voneinander getrennt und die Filterku- ν chen aus den zwischen den Filterplatten liegenden Filtrierräumen
entfernt.
Beider bevorzugten Ausführungsform, bei welcher
die Filterplatten als aufblähbare Hohlkissen ausgebildet sind, wird durch Einführen von Preßluft oder eines m
sonstigen Druckmediums in die Filterplatte diese unter Kompression des im Filtrierraum vorhandenen
Filtriereutes, insbesondere eines Filterkuchens aufgebläht, um das Austreten weiteren Filtrats durch das
Filtermaterial zu bewirken. Beim Entfernen des FiI- h terkuchens aus den voneinander getrennten Filterplatten werden gleichzeitig die den Einlaßkanal bildenden
Einlaßnuten getrennt freigelegt, wodurch die etwa in diesen abgesetzten Feststoffe leicht und vollständig
entfernt werden können. Hierdurch wird jede durch Verstopfungen oder Kuchenbildung verursachte
Beeinträchtigung des Wirkungsgrades der nachfolgenden Filtration ausgeschaltet. Da die offenen
Einlaßnuten jeweils an der freiliegenden Stirnflä ehe des elastischen Rahmenteils angeordnet sind, ist
es ohne die bisherigen Schwierigkeiten leicht möglich, diese bei der Fertigung genau zu dimensionieren.
Wenn die Einlaßnuten der elastischen Deckrahmen mit einem deren Wandung bildenden Abdeckelement
aus einem geeigneten Metall oder sonstigen chemisch resistenten Material versehen sind, wird die Gefahr
einer Beschädigung oder eines Versagens infolge des Druckes des Filtriergutes und jede störende Beeinträchtigung
durch eine von den chemischen Stoffen des Filtriergutes verursachte QueDung, Korrosion
oder dergleichen ausgeschaltet. Das Abdeckelement kann bei geeigneter Form und Dicke gleichzeitig zur
Befestigung des Filtermaterials an der Filterplatte dienen.
Im folgenden werden bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung unter Bezugnahme auf die Zeichnungen
weiter erläutert. Es zeigt
Fig. 1 eine Ansicht einer Filterpresse, Fig. 2 einen senkrechten Längsschnitt durch mehrere
zusammengefügte Filterplatten,
Fig. 3 eine Vorderansicht einer mit dem Filtermaterial belegten Filterplatte.
Fig. 4 eine teilweise geschnittene Vorderansicht einer Filterplatte,
Fig. 5 eine Seitenansicht der Filterplatte gemäß Fig. 4,
Fig. 6 eine perspektivische Ansicht der Einlaßnut. Fig. 7 einen teilweisen Längsschnitt durch eine andere
Ausführungsform der Filterplatte,
Fig. 8 einen teilweisen Längsschnitt durch eine weitere Ausführungsform der Filterplatte,
Fig. 9 einen teilweisen Längsschnitt durch eine vierte Ausführungsform der Filterplatte,
Fig. 10 eine Vorderansicht eines Abdeckelementes,
Fig. 11 eine Seitenansicht des Abdeckelementes gemäß Fig. 10.
■ Fig. 12 einen teilweisen Längsschnitt durch eine mit einem Abdeckelement versehene Filterplatte,
Fig. 13 eine Vorderansicht eines abgewandelten Abdeckelementes,
Fig. 14 eine Vorderansicht eines weiteren abgei
wandelten Abdeckelementes und
Fig. 15 ein Schnittbild längs der Linie XV-XV der Fig. 14.
Die in Fig. 1 dargestellte Filterpresse besitzt an ihren Enden stationär angeordnete Rahmenteile A und
"i D sowie ein zwischen diesen angeordnetes Paket aus einer Vielzahl von gegeneinander anliegenden Filterplatten 1. Das Filterplattenpaket ist zwischen dem
Rahmenteil A und einem beweglichen Endstück B angeordnet, das mittels einer am Rahmenteil D angeordneten
hydraulischen Preßvorrichtung das Filterplattenpaket gegen das Rahmenteil A andrücken
kann. Zwischen den Rahmenteilen A und D sind horizontale Führungsschienen 23 zur Abstützung der
beweglichen Filterplatten 1 vorgesehen. Das RaIimenteil
A weist ferner einen Flanschanschluß α für
nicht dargestellte Vorrichtungen zur Zuführung des Filtriergutes und einen Flansch />
für nicht dargestellte Vorrichtungen zur Abführung des Filtrats auf. Zwi-
sehenden Rahmenteilen A und D sind in herkömmlicher
Weise Antriebsvorrichtungen Ii zum Schütteln der Filterplatten 1 beim Entfernen des Filterkuchens,
eine Zuführvorrichtung F für Waschflüssigkeit und eine Zuführvorrichtung G zur Zuführung eines
Druckmediums in den Innenraum der als Hohlkisscn ausgebildeten Plattenteile der Filterplattcn 1 angebracht.
Die in den Fig. 2 bis 5 dargestellte, bevorzugte Ausfiihrungsform der erfindungsgcmiißcn Filterplatte '·
ist zur Verwendung in einer Filterpresse des »Ausprel.'ityps«
geeignet, in welcher zunächst durch übliches Filterpressen eine erste Filtrationsstufe durchgeluhrt
wird und nachfolgend das in den Filterräumen \ erblichene, relativ feststoff reiche, konzentrierte FiI- '
triergut in einer zweiten Filtrierstufe unter Verwendung eines Druckmediums, beispielsweise Preßluft
weiter ausgepreßt wird, worauf die zurückbleibenden Feststoffe als Filterkuchen aus den Filtrierräumen
entfernt werden. i
Die Filterplatte 1 besitzt einen Plattenteil 5 und einen dessen Außenrand nach Art eines Bilderrahmens
abstützend umschließenden, starren Tragrahmen 2 sowie gegen dessen voneinander abgewandte Stirnflächen
anliegende Deckrahmen 3 aus Gummi, synthetischem Kunststoff oder einem ähnlichen elastischen
Material. Beide Plattenflächen des Plattenteils 5 sind durch ein Filtermaterial 6 überdeckt, das an den elastischen
Deckrahmen 3 befestigt ist. Das Plattenteil 5 besteht aus Gummi oder einem ähnlichen elastischen
Material und trägt auf seinen voneinander abgewandlen Plattcnflächen eine Vielzahl von pyramidalen
\Ursprüngen 5«. Das Plattcnteil 5 ist als Hohlkissen mit einem Innenraum 4 ausgebildet, in den ein
Druckmedium, beispielsweise Preßluft eingeführt werden kann. Der starre Tragrahmen 2 besteht aus
Gußeisen oder einem anderen geeigneten harten Material.
Wenn die Filterplatte 1 zur Verwendung in einer normalen Filterpresse mit lediglich primärer Filtration
bestimmt ist, kann das Plaltenteil 5 auch als einfache Platte ohne Innenraum ausgestaltet sein. Die erfindungsgemäße
Filterplatte ist somit fur beide Arten N'on Filterpressen gleichermaßen geeignet.
Wenn die Filterplatten linder in Fig. 2 dargestellten
Weise unter Bildungeines Paketes dicht gegeneinander angelegt sind, wird jeweils zwischen den die einander
zugewandten Plattenflächen benachbarter Filterplatten 1 abdeckenden Filtermaterialien 6 ein
Filtrierraum 7 gebildet. Zwischen der Oberfläche des Pkittenteiles 5 und der dieser zugeNvandten Seite des
Filtermaterial (> liegt jeNveils ein Filiratraum 8. der
mindestens den zwischen den pyramidalen Vorsprüngen Sa verbleibenden Raum umfaßt.
Der aus dem starren Tragrahmen 2 und den elastischen Deckrahmen 3 bestehende äußere Rahmen In
der Filterplatte 1 enthält einen Zufiihrkanal 9 und einen
Abfuhrkanal 10. deren jeder sieh jeweils in Querrichtung durch den äußeren Rahmen Iw erstreckt.
Heim Zusammenfugen der Filterplatten bilden die koaxial ausgerichteten Zufuhrkanaie 9 eine Zuführleitung,
die mit einer nicht dargestellten Bohrung des am Rahmenteil .1 angeordneten, mit den Filtriergut-/.ufuhrvorrichtungen
verbundenen Flansches u kommuniziert. In cnlsptecheiHk'i Weise ist die aus den
kiia\iale!i Ahtuhrkanaleu 10 gebildete Abfuhrleitung
mit einer nicht >lai izcsicllten Bohrung im Flansch />
.■in Abfuhr unn de-· 1 illr.iN \eibunden.
Die jeweils vom Tragrahmen 2 abgewandten Stirnflächen der elastischen Deckrahmen 3 sind jeNveils mit
einer offen eingetieften Einlaßnut 11« der in den Fig. 2 und 3 dargestellten Art versehen. Die offenen
Einlnaßnuten Ho bilden beim ausgerichteten Zusammenfügen mehrerer Filterplatten 1 mit der Einlaßnut
der jeweils benachbarten Filterplatte zusammen einen Einlaßkanal 11, welcher die Zuführkanäle
9 mit den zwischen den benachbarten Filterplattcn 1 liegenden Filtrierräumen 7 verbindet.
Der Rahmen la enthält ferner einen Auslaßkanal 12, welcher die Filtraträume 8 mit der Abführleitung
10 verbindet.
Wie die Fig. 3 und 4 zeigen, ist das Plattenteil 5 am starren Tragrahmen 2 durch ein Halterungselement
14 befestigt. Der Tragrahmen 2 besitzt ferner eine Zuführleitung 15 und eine Abführleitung 16 für
ein Druckmedium, deren Enden 15« bzw. 16« im Innenraum 4 des Plattenteils 5 angeordnet sind. Die
Zuführleitung 15 ist mit der in Fig. 1 dargestellten Zuführvorrichtung G für ein Druckmittel und die
Abführleitung 16 mit nicht dargestellten Abführvorrichtungen verbunden.
An den Schultcrbereichen des Tragrahmens 2 sind Tragarme 17 befestigt, durch deren entfernte Enden
sich jeweils eine Führungsstange 18 für die Aufwärts- und Abwärtsbewegungen der Filterplatte 1 erstreckt.
Die Führungsstange 18 trägt an ihrem oberen Ende einen Anschlag 19 zur Begrenzung der Aufwärtsbewegung
der Filterplatte 1 und an ihrem unteren Ende einen Bügel 21 und eine in diesem angeordnete Rolle
20. Eine zwischen dem Bügel 21 und dem Tragarm 17 angeordnete Feder 22 drängt die Filterplatte 1 jeweils
aufwärts. Die Rollen 20 an den gegenüberliegenden Seiten der Filterplatte 1 laufen auf den Seitenschienen
23, um die Filterplatte 1 auf dieser beweglich abzustützen.
Wie die Fig. 1,4 und 5 zeigen, ist jeweils eine Anzahl
der sich auf den Seitenschienen 23 abstützender Filterplatten 1 durch Stellglieder 24 verbunden. Wem
die in Fig. 1 am rechten Ende des Paketes dargestellte Filterplatte 1 zur Trennung der Filterplatten vonein
ander nach rechts bewegt wird, werden alle Filterpiat ten um eine durch die Stellglieder 24 bestimmh
Strecke auseinanderbewegt.
Das Filtriergut wird gemäß Fig. 2 in die Filter räume 7 zwischen den Filterplatten 1 eingeführt, du
durch die in Fig. 1 dargestellte hydraulische Preßvor richtung C oder entsprechende Preßvorrichtung^
1 gegen das Rahmenteil A angedrückt werden. Das an
fallende Filtrat fließt durch das Filtermaterial 6 in di Filtraträume 8 und aus diesen über die Auslaßkanäl
12 und die koaxial ausgerichteten Abführkanäle V aus der Filterpresse ab, wobei der relative Feststoffge
> halt des im Filtrierraum 7 verbleibenden Filtriergute ansteigt.
Nachfolgend wird in die leeren Innenräume 4 de elastischen Plattenteilc 5 Preßluft oder ein andere
Druckmedium eingedrückt, wodurch die Plattcnfh ' chcn der Plattenteile 5 in der im linken Teil der Fig.
dargestellten Weise aufgebläht werden und ein Kompression der Filtrierräume 7 erzeugen, wobei d;
Filtermaterial 6 jeweils auf den Enden der Vot sprunge 5« der Plattenflächen aufliegt. Dadurch wir
• das mit Feststoff angereicherte Filtriergut im Filiriei
raum 7 unter Abtrennung weiteren Filtrats zusan mengepreßt und ausgequetscht. Das so abgetrenni
Filtrat fließt durch die Zwischenräume zwischen di.
Vorsprüngen 5«, die Auslaükanülc 12 und die ausgeriehteten
Abführkanäle 10 aus der Filterpresse ab. Während die Feststoffe in Form eines Filterkuehens
in den Filtrierräumen 7 zurückbleiben.
Wenn in dieser Weise die primäre und die sekundäre Filtration beendet sind, wird die Preßluft aus dem
Innenraum 4 des Plattenteils Sabgelassen und die Filterplatten 1 unter Aufhebung des Preßdruckes bei der
in Fig. 1 dargestellten Anordnung nach rechts bewegt und dadurch voneinander getrennt. Dabei werden die
Filtrierräumc 7 geöffnet, so daß die darin enthaltenen Filterkuchen herausfallen können. Gleichzeitig werden
die Filterplatten 1 durch die Schüttelvorrichtung G aufwärts und abwärts bewegt, um ein vollständiges
Abfallen des Filterkuehens zu bewirken.
Wenn der Filterkuchen beispielsweise wegen seiner hohen Viskosität nicht bereits unter Schwerkraftwirkung
abfällt, kann die an der Oberfläche des Filtermaterials haftende Kuchenschicht durch intermittierendes
Einpressen eines Druckmediums in die leeren Innenräume 4 der Plattenteile S und dadurch bewirktes,
wiederholtes Ausdehnen und Zusammenzielu η der Plattenteile herbeigeführt werden. Während dieser
Arbeitsgänge sind die im Betrieb unter Bildung der Einlaßkanäle Ϊ1 eng gegeneinander anliegenden
Einlaßnuten 11 «durch die Auseinanderbewegung der Filt^rplatten 1 voneinander getrennt und völlig freigelegt,
so daß sich alle etwa darin abgesetzten Feststoffe oder Kuchen leicht entfernen lassen.
Wenn die Plattenteile 5 der Filterplatten 1 jeweils gleichzeitig expandiert und kontrahiert werden, wird
der Filterkuchen im Filtrierraum 7 jeweils auf seinen gegenüberliegenden Seiten komprimiert und dadurch
möglicherweise am Abfallen gehindert. Es wird daher bevorzugt, die Expansion und Kontraktion benachbarter
Filterplatten 1 jeweils alternierend durchzuführen.
Bei der in Fig. 6 dargestellten Ausführungsform ist die zur Bildung des Einlaßkanals 11 dienende, offene
Einlaßnut 11a zum Schutz ihrer Wandungen mit einem Abdeckelement 13 aus einem geeigneten Metall
oder sonstigem korrosionsfesten Material versehen. Das Abdeckelement 13 verhindert Verformungen
und Beschädigungen der Einlaßnut 11« durch den auf das Filtriergut ausgeübten Preßdruck oder durch im
Filtriergut enthaltene chemische Stoffe verursachte Korrosionen.
Die in Fig. 7 dargestellte Ausfuhrungsform der Filterplatte
1 weist in den elastischen Deckrahmen 3 eingebettete Verstärkungselemente 25«, 25 b und 25 c
aus grob bearbeitetem rostfreiem Stahl oder dergleichen auf. Die Verstärkungselemente verstärken die
aus Hartgummi oder dergleichen bestehenden elastischen Deckrahmen 3 und verhüten deren Deformation.
Die elastischen Deckrahmen 3 können mit einem starren Tragrahmen 2 aus Gußeisen kombiniert werden.
Bei der in Fig. S dargestellten Filterplatte besitzen
die den starren Tragrahmen 2 zwischen sich einschließenden
elastischen Deckrahmen 3 jeweils an ihrem äußeren Umfangsrand auswärts vorstehende Vorsprunge
26. die durch Gewindebolzen 27 und Muttern miteinander fest verbunden sind. Hierdurch wird eine
wirksamere Verbindung des Tragrahmens 2 mit den Deckrahmen 3 erzielt und das Austreten von Flüssigkeit
zwischen deren aneinandergrcnzenden Flächen verhindert.
Bei der in Fig. 9 dargestellten Filterplatte ist der starre Tragrahmen 2 auch an seinem äußeren Umfangsrand
von einem durchgehenden elastischen Deckrahmen 3/1 umschlossen, wodurch eine besonders
wirksame und dichte Verbindung erreicht wird.
Bei der erfindungsgemäßen Filterplatte, bei welcher der Einlaßkanal 11 jeweils aus zwei beim Auseinanderbewegen
der benachbarten Filterplatten getrennten, offenen Einlaßnuten 11« besteht, können
die in diesen etwa abgesetzten Feststoffe oder Kuchen sehr leicht entfernt werden. Hierzu können die Einlaßnuten
11« während des Waschens mit einer aus der Zuführvorrichtung F ausgespritzten Reinigungsflüssigkeit
gespült werden, wodurch alle etwaigen Ablagerungen oder Kuchen rasch und leicht entfernt
werden.
Das zum Schutz der Einlaßnut 11« dienende Abdeckelement kann je nach den Anforderungen in verschiedener
Weise ausgebildet werden. Das in den Fig. 10 und 11 dargestellte Abdeckelement 30 besitzt
eine im wesentlichen U-förmige Seitenwand 30a und eine Bodenplatte 30b mit einer darin angeordneten
Durchlaßöffnung 30c, die nach Form und Größe dem Querschnitt des Zuführkanals 9 entspricht. In der Seitenwand
30a sind in geeigneten Abständen Bolzcnöffnungen 3Od angebracht, so daß das Abdeckelement
30 mittels jeweils durch die Bolzenöffnungen 3Od hindurchgeführter Bolzen 40 am Tragrahmen 2
befestigt werden kann, um die jeweils die Hälfte des Einlaßkanals 11 bildende Einlaßnut 11« zu schützen.
Bei der in Fig. 12 dargestellten Ausführungsform dient das Abdeckelement 30 gleichzeitig zur Befestigung
des Filtermaterials (>.
Die in Fig. 13 dargestellte Ausführungsform des
Abdeckelementes 30' entspricht derjenigen gemäß Fig. 10. wobei jedoch die Seitenwände 30a schräg
auseinanderlaufen. Diese Ausführungsform führt zu einer weiteren Erleichterung etwa abgesetzter Feststoffe.
Die in den Fig. 14 und 15 dargestellte Ausführungsform eines Abdeckelementes 31 dient zur Abdeckung
der Einlaßnut bei an einer Ecke der Filterplatte angeordnetem Zuführkanal. Das Abdeckclement
31 besitzt eine im wesentlichen rechtwinklig verlaufende Seitenwand 31« und eine Bodenplatte
31 b mit einer darin angeordneten Durchgangsöffnung 31c, die nach Form und Größe dem Querschnitt des
Zuführkanals 9 entspricht. In der Seitenwand 31a
sind wiederum Bolzenöfl'nungen 316 vorgesehen.
Die vorstehend an Hand bevorzugter Ausführungsformen erläuterte Filterplatte kann vom Fachmann
je nach den Anforderungen des Einzelfalles in verschiedener Weise zweckentsprechend abgewandelt
werden, sofern dabei die Ausbildung des Einführkanals aus zwei jeweils in den Stirnflächen der Rahmer
angeordneten Einlaßnuten, die jeweils zusammen mi
der Einlaßnut der benachbarten Filterplatte einei Einfuhrkanai bilden, beibehalten wird. Bei Rahmen
filterpressen kann eine der Einlaßnuten entsprecheni
im Zwisehenrahmen angeordnet sein.
Claims (5)
1. Filterplatte für eine Filterpresse .; einem
Plattenteil, einem dessen Außenranii abstützend
umschließenden Rahmen, einem die mit zusammenhängenden Vertiefungen versehenen Plattenflächen
des Plattenteils überdeckenden Filtermaterial, mindestens einem den Rahmen durchsetzenden
Zuführkanal für das zu filtrierende Gut, mindestens einem den Rahmen durchsetzenden,
durch einen Auslaßkanal mit dem Filtratraum zwischen der Plattenfläche und dem Filtermaterial
verbundenen Abführkanai für das -Filtrat sowie mindestens einer den Zuführkanal mit dem Filtrierraum
zwischen den Filtermaterialien benachbarter FilterpJatten verbindenden Einlaßnut, die
nach dem Zusammenfügen der Filterplatten mit einer gegenüberliegenden Einlaßnut einen Einlaßkanal
bildet, dadurch gekennzeichnet, daß:
a) der Rahmen (la) aus einem starren Tragrahmen (2) und zwei daran befestigten, diesen
sandwichartig einschließenden Deckrahmen (3) aus elastischem Material besteht,
b) das Filtermaterial (6) jeweils am zugehörigen Deckrahmen (3) befestigt ist und
c) die Einlaßnuten (11«) in die vom Tragrahmen (2) abgewandte Stirnfläche der Deckrahmen
(3) eingetieft sind.
2. Filterplatte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in die aus Gummi oder elastomerem
Kunststoff bestehenden, elastischen Deckrahmen (3) Verstärkungselemente (25«,
25 b, 25 c) eingebettet sind.
3. Filterplatte nach Anspruch I oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Plattenteil (5) als durch
ein Druckmedium zur Kompression des Filtrierraumes (7) aufblähbares Hohlkissen aus elastisch
verformbarem Material ausgebildet ist.
4. Filterplatte nach einem der Ansprüche I bis
3. dadurch gekennzeichnet, daß das Plattenteil (5) auf seinen Plattenflächen mit einer Vielzahl von
kleinen, stumpfen, vorzugsweise pyramidenähnlichen Vorsprungen (5a) versehen ist.
5. Filterplatte nach einem der Ansprüche 1 bis
4, dadurch gekennzeichnet, daß die elastischen Deckrahmen (3) jeweils ein die Wandung der Einlaßnut
(11 a) bildendes Abdeckelement (30) aus einem gegen das zu filtrierende Gut beständigen
Material mit einer im wesentlichen U-förmigen Seitenwand (30a) einer den Boden der Einlaßnut
(Ha) bildenden Bodenwand (30b) und einer in dieser angeordneten Durchlaßöffnung (30c) zum
Zuführkanal (9) aufweisen.
411
Die Erfindung betrifft eine Filterplatte fur eine Filterpresse,
mit einem Plattenteil, einem dessen Außenrantl
abstützend umschließenden Rahmen, einem die mit zusammenhängenden Vertiefungen versehenen
Plattenflächen des Plattenteils überdeckenden Filtermaterial, mindestens einem den Rahmen durchsetzenden
Zuführkanal für das zu filtrierende Gut, mindestens einem den Rühmen durchsetzenden, durch
einen Auslaßkanal mit dem Fiitratraum zwischen der Plattenfläche und dem Filtermaterial verbundenen
Abführkanal für das Filtrat sowie mindestens einer den Zuführkanal mit dem Filtrierraum zwischen den
Filtermaterialien benachbarter Filterplatte!! verbindenden Einlaßnut, die nach dem Zusammenfügen der
Filterplatten mit einer gegenüberliegenden Einlaßnut einen Einlaßkanal bildet.
Bei der aus der DT-OS 1 786 022 bekannten Filterplatte
dieser Art muß das mit Kreuzschlitzen oder Öffnungen versehene Filtermaterial zwischen den
Stirnflächen der starren Tragrahmen so eingespannt werden, daß es durch die in Hohlkehlen des Tragrahmens
eingedrückten Einsatzstücke in einer mit den Öffnungen auf üie Zulaufbohrungen ausgerichteten
Stellung festgelegt ist. Dies erschwert jedoch den Einbau und führt zudem wegen der unvermeidlichen Abknickungen
und Faltenbildung im Filtermaterial zu einer verringerten Lebensdauer desselben.
Die aus dem DT-GM 6920671 bekannte, einstükkig durchgehende Filterplatte weist in ihren Randbereichen
gesonderte Stege mit im Vergleich zur Filterplatte geringer Härte auf, wobei das Filtertuch jeweils
zwischen der Filterplatte und den Stegen eingespannt
Auch bei dieser Konstruktion müssen die Zuführ- und Abführkanäle jedoch die Randbereiche der Filterplatten,
die Stege und die dazwischen eingespannten Filtertücher durchsetzen, so daß ebenfalls die vorstehend
beschriebenen Einbauschwicrigkeitcn und
Einspannbeanspruchungen auftreten.
Aufgabe dei Erfindung war es nun, eine Filterplatte
der im Oberbegriff des neuen Patentanspruches 1 definierten Art zu schaffen, die eine schonendere Anordnung
des Filtermaterials und eine verbesserte Abdichtung ergibt und den Einbau und Austausch des
Filtermaterials und des Plattenteils erleichtert.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist die Filterplatte der im Oberbegriff des neuen Patentanspruches 1 definierten
Art erfindungsgemäß dadurch gekennzeichnet, daß:
a) der Rahmen aus einem starren Tragrahmen und zwei daran befestigten, diesen sandwichartig einschließenden
Deckrahmen aus elastischem Material besteht,
b) das Filtermaterial jeweils am zugehörigen Deckrahmen befestigt ist und
c) die Einlaßnuten in die vom Tragrahmen abgewandte Stirnfläche der Deckrahmen eingetiefi
sind.
Da das Filtermaterial ohne die bisher erforderlichen Kreuzschlitze oder Öffnungen und ohne die üblichen
Halterungsringe oder Einsatzstücke an den einer starren Tragrahmen aus Metall sandwichartig ein
schließenden, elastischen Deckrahmen plan ausge streckt befestigt ist, und somit das schwierige Ausrich
ten der bisher im Filtermaterial vorgesehene! Öffnungen oder Kreuzschlitze auf die Zuführ- line
Abführkanäle und die beim Einpressen von Halte ι rungsringen und Einsatzstücken der in der Entgegen
haltung beschriebenen Art entstehenden Abknickun gen, Faltenbildungen und ungleichmäßigen Zugspan
nungen vermieden werden, ergibt sich ein vereinfach
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nung des Filtermaterials und damit eine erhöht
Lebensdauer desselben. Da die elastischen Deckrah men ohne zwischengelegtes Filtermaterial unmittelba
gegeneinander und gegen die Stirnflächen der Trag
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