DE246039C - - Google Patents
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F04—POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
- F04B—POSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
- F04B39/00—Component parts, details, or accessories, of pumps or pumping systems specially adapted for elastic fluids, not otherwise provided for in, or of interest apart from, groups F04B25/00 - F04B37/00
- F04B39/12—Casings; Cylinders; Cylinder heads; Fluid connections
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F04—POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
- F04B—POSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
- F04B39/00—Component parts, details, or accessories, of pumps or pumping systems specially adapted for elastic fluids, not otherwise provided for in, or of interest apart from, groups F04B25/00 - F04B37/00
- F04B39/08—Actuation of distribution members
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F04—POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
- F04B—POSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
- F04B5/00—Machines or pumps with differential-surface pistons
- F04B5/02—Machines or pumps with differential-surface pistons with double-acting pistons
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Compressors, Vaccum Pumps And Other Relevant Systems (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 246039 KLASSE 27b. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 3. Juni 1911 ab.
Längste Dauer: 15. Mai 1926.
Das Hauptpatent 244706 stellt eine Einrichtung für Druckausgleich unter Schutz, bei
welcher die Übergangsräume vom Zylinder zu den Steuerorganen gegen die Totlage hin vom
Kolben überlaufen werden, so daß sich dieselben nach der anderen Zylinderseite entleeren,
wodurch der verlustbringende Einfluß der schädlichen Räume auf die Volumleistung der
Pumpe ausgeschaltet wird.
Die zusätzliche Erfindung betrifft die Verbesserung dieses Druckausgleiches an Kompressoren,
Gebläsemaschinen und Vakuumpumpen mit Kolbenschiebern (welche natürlich auch durch Flachschieber ersetzt werden könnten),
und zwar dadurch, daß der Druckausgleich auch auf den Übergangsraum vom Kolbenschieber
zu den dahinter angeordneten Druckventilen ausgedehnt, was dadurch erreicht wird, daß der Schieber eine muschelförmige
Aushöhlung erhält, welche das Ausschieben des verdichteten Druckmittels vom Übergangskanal zwischen Zylinder und Schieber
zu den außerhalb (am äußeren Umfange) der Schieber angeordneten Druckventilen vermittelt,
selbst jedoch gegen Hubende vom Zylinder abgetrennt wird, so daß ihr Inhalt
erst beim nächsten Druckhube wieder mit dem Zylinder in Verbindung kommt und dann mit
ausgeschoben wird. Dadurch vermeidet man zugleich den bei bekannten Kolbenschieberkompressoren
so lästigen wechselnden einseitigen Druck auf den Schieber und erzielt eine
wesentlich bessere Zugänglichkeit der Schieber sowohl als auch der dahinter angeordneten
Druckventile, welche unabhängig voneinander mit wenigen Handgriffen herausgenommen werden
können.
Es sind auch Kolbenschieberkompressoren bekannt, bei welchen der einseitige wechselnde
Druck auf den Schieber vermieden ist; doch sind die Ventile konzentrisch mit dem Schieber
in dasselbe Gehäuse eingebaut, so daß stets das Schiebergehäuse geöffnet und Schieber und Ventile herausgenommen werden
müssen, wenn eines davon nachgesehen werden soll, was sehr zeitraubend ist. Auch sind
Kolbenschieberkompressoren bekannt, bei welchen der einseitige Druck nur zum Teil vermieden ist, und solche, bei welchen die Ventile
in den Schieber eingebaut sind, wobei die Sitze wegen ungleicher Wärmeausdehnung der
Schieber undicht werden können.
Ein Ausführungsbeispiel der neuen Konstruktion ist in Fig. 1 im Längsschnitt und in
Fig. 2 in einem Querschnitt durch den Zylinder nebst dem Schieber und dem Druckventil dargestellt.
Der Kolben δ hat eben bei seinem Linksgange das verdichtete Druckmittel durch den
Kanal e ausgestoßen, während hinter dem Kolben vom Saugraume s her durch e angesaugt
wurde und deckt mit der Kolbenringkante m den Kanal e ab, wobei gleichzeitig auch die
Schieberkante η den Kanal e abdeckt, so daß
die Verbindung der rnuschelförmigen Aushöhlung k des Schiebers mit dem Zylinder unterbrochen
ist.
Der Kolben geht noch etwas weiter nach links. Sobald die Kolbenringkante ο den Kanal
e freigibt, entleert sich dieser in der bekannten Weise nach der rechten Zylinderseite,
und gleichzeitig wird das noch zwischen Kolben und Zylinderdeckel links befindliche verdichtete
Druckmittel durch den Umgangskanal i' auf die rechte Zylinderseite übergeschoben,
wodurch die durch das Hauptpatent bekannte Gestängeentlastung erzielt wird, welche dort durch das Schaubild (Fig. 9) dargestellt
wurde.
Das Druckventil d der linken Seite ist in der Offenstellung gezeichnet und hat während
des ganzen Kolbenrückganges Zeit, sich zu schließen, da das Steuerungsexzenter um 900
gegen den Kolben vorgekeilt' ist und der Schieber noch weiter nach links geht, um den
Kanal e während der Saugperiode (bis kurz vor der anderen Totlage) offen zu halten.
Das nach Schluß des Druckventils d in der Muschel k und dem Übergangsraum e' zwischen
Schieber c und Ventil d verbleibende Druckmittel tritt in den Zylinder zurück, wenn der
Kolben b wieder von rechts nach links geht, also während der nächsten Druckperiode der
linken Zylinderseite) und wird in den Druckraum ausgeschoben, geht demnach für die
Volumleistung der Pumpe nicht verloren.
Durch die punktiert gezeichnete Bohrung (bzw. Rohrleitung) p, q, r, welche das Schiebergehäuse
mit der Zylindermitte verbindet, kann ein noch verbesserter Druckausgleich erzielt
werden. Die äußeren Lappen des Schiebers c werden in diesem Falle etwas länger ausgeführt,
als gezeichnet, weil die Bohrungen p und q vom Schieber stets überdeckt bleiben
müssen. Wenn der Schieber am weitesten links steht, so wird die Höhlung k durch die
Leitung p, r (kurz vor Kolbenmittelstellung) mit dem Zylinder verbunden, so daß Druck ausgleich
von e' und k nach der rechten'Zylinderseite
erfolgt, wo eben Druckhub herrscht. Der Druck ist hier schon weiter angestiegen,
als beim Ausgleich nach der linken Kolbenseite, so daß an Kraft und Erwärmung des
Druckmittels gespart wird. Beim nächsten Linksgange des Kolbens, wenn die Schieberkante
η die Höhlung k mit der linken Zylinderseite verbindet, hat das von k nach α strömende
Druckmittel schon geringere Spannung und entsprechenden Wärmegrad. Dieser in zwei Stufen geteilte Druckausgleich empfiehlt
sich für einstufige Luftpumpen mit hohem Verdichtungsverhältnisse, während bei Gebläsen
und Verbundkompressoren der erst beschriebene Druckausgleich als der einfachere
genügt.
Statt eines Druckventils d können auch deren mehrere strahlenförmig angeordnet sein,
deren jedes für sich zugänglich ist, ohne den Schieber herausnehmen zu müssen, während
der Schieber unabhängig von den Druckventilen nachgesehen werden kann.
Die ringförmige Gestalt des Schiebers schließt jede Druckbelastung aus. Da der Schieber an
der Innenseite stets gleichmäßig von dem angesaugten kühlen Druckmittel umgeben ist, so
ist ein Verziehen wegen ungleicher Erwärmung nicht zu befürchten, welches bei manchen bekannten
Kolbenschieberkompressoren sehr störend ist.
Statt der Ventile d können auch Klappen verwendet werden.
Claims (2)
1. Kolbenluftpumpe bzw. Gasverdichter oder Gebläse mit Druckausgleich, bei welcher
der Schieber (c) den Beginn und Schluß der Saugperiode, sowie den Schluß der Druckperiode bestimmt, während dahinter
angeordnete selbsttätige Druckorgane (d) sich während des Kolbenrückganges
schließen, mit Druckausgleich nach Patent 244706, dadurch gekennzeichnet, daß der
Schieber (c) eine Aushöhlung (k) erhält, welche den Übergangskanal (e) zwischen
Zylinder und Schieber mit dem Übergangsraum (e') zwischen Schieber und Druckorganen
(d) mit dem Zylinder (a) so verbindet, daß die Schieberhöhlung (k) bei
Schluß der Druckperiode vom Zylinder abgetrennt wird und erst bei der nächsten
Druckperiode wieder in Verbindung kommt, wobei einseitige Schieberbelastung vermieden
ist und Schieber und Druckorgane unabhängig voneinander zugänglich sind.
2. Eine Ausführungsform, nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß eine
besondere Verbindungsleitung (p, q, r) zwischen Schieberkasten und Zylinder einen
teilweisen Druckausgleich der Übergangsräume (k und e'J nach der Zylindergegenseite
vermittelt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE246039C true DE246039C (de) |
Family
ID=504952
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT246039D Active DE246039C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE246039C (de) |
-
0
- DE DENDAT246039D patent/DE246039C/de active Active
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