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DE2460227A1 - Empfangsanlage in der naehe einer stoerquelle - Google Patents

Empfangsanlage in der naehe einer stoerquelle

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Publication number
DE2460227A1
DE2460227A1 DE19742460227 DE2460227A DE2460227A1 DE 2460227 A1 DE2460227 A1 DE 2460227A1 DE 19742460227 DE19742460227 DE 19742460227 DE 2460227 A DE2460227 A DE 2460227A DE 2460227 A1 DE2460227 A1 DE 2460227A1
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DE
Germany
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receiving system
transmission path
additional transmission
interference
output
Prior art date
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Granted
Application number
DE19742460227
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English (en)
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DE2460227B2 (de
DE2460227C3 (de
Inventor
Hans Heinrich Prof Dr Meinke
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
LINDENMEIER, HEINZ, PROF. DR.-ING., 8033 PLANEGG,
Original Assignee
Meinke hans Heinrich profdr
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Meinke hans Heinrich profdr filed Critical Meinke hans Heinrich profdr
Priority to DE19742460227 priority Critical patent/DE2460227C3/de
Publication of DE2460227A1 publication Critical patent/DE2460227A1/de
Publication of DE2460227B2 publication Critical patent/DE2460227B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2460227C3 publication Critical patent/DE2460227C3/de
Expired legal-status Critical Current

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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04BTRANSMISSION
    • H04B1/00Details of transmission systems, not covered by a single one of groups H04B3/00 - H04B13/00; Details of transmission systems not characterised by the medium used for transmission
    • H04B1/06Receivers
    • H04B1/10Means associated with receiver for limiting or suppressing noise or interference
    • H04B1/12Neutralising, balancing, or compensation arrangements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Noise Elimination (AREA)
  • Transceivers (AREA)

Description

  • Empfangs anlage in der Nähe einer Störquelle Die Erfindung bezieht sich auf eine Empfangsanlage, die mit Hilfe einer Empfangsantenne ein Nutzsignal in Form elektromagnetischer Wellen empfängt und deren Empfangsantenne sich in der Nähe einer oder mehrerer, Störsignale aussendender Störquellen, z.B. Sendeantennen befindet. Das von der Empfangsantenne aufgenommene Summensignal besteht dann aus dem Nutzsignal und den Störsignalen. Derartige Empfangsanlagen für den Nachrichtenempfang oder für die Funknavigation findet man beispielsweise auf Schiffen. Sie sollen auch dann empfangen, wenn der leistungsstarke Sender des Schiffes sendet. Ein anderes Beispiel ist der Gegensprechverkehr einer größeren Nachrichtenzentrale mit mehreren, gleichzeitig auf verschiedenen Frequenzen arbeitenden Sprechverbindungen, bei denen gleichzeitig gesendet und empfangen werden muß.
  • Ein drittes Beispiel einer Störquelle sind die Zündfunken eines Eraftfahrzeugmotors, die hochfrequente Störfelder erzeugen und in die Empfangsantenne einstrahlen.
  • Störsignale vermischen sich mit den Nutzsignalen und erscheinen am Ausgang der Empfangs anlage neben den Nutzsignalen additiv. Sie können aber bei hinreichender Stärke in den nichtlinearen Bestandteilen der Empfangsanlage auch nichtlineare Effekte erzeugen, beispielsweise Summenfrequenzen, Differenzfrequenzen und Kreuzmodulation, oder den Empfang durch Übersteuerung nichtlinearer ßauteile des Empfängers vollständig blockieren.
  • Die im Gegensprechverkehr übliche Methode, abwechselnd zu senden oder zu empfangen, also den Sender während des Empfangens abzuschalten, ist dann nicht anwendbar, wenn gleichzeitig verschiedene Funkdienste unabhängig voneinander in einer Zentrale arbeiten. Es ist dann oft üblich, die Sendeantennen in eine größere Entfernung von den Empfangsantennen zu legen. Dies bedeutet zusätzlichen Aufwand in Form längerer Verbindungsleitungen zur Sprechzentrale und ist in vielen Fällen aus räumlichen Gegebenheiten nicht möglich, z.B. auf Schiffen. Störsignale der Zündfunken im Kraftfahrzeug sind bei laufendem Motor überhaupt unvermeidbar.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, eine Empfangsanlage zu schaffen, die auch bei geringeren Abständen zwischen der Empfangsantenne und den die Störsignale aussendenden Störquellen die unerwünschten Wirkungen der Störsignale weitgehend beseitigt.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Empfangsanlage über einen oder mehrere, zusätzliche Übertragungswege die von der oder den Störquellen gesendeten Störsignale nochmals zugeführt werden. Hierbei ist der oder die zusätzlichen Übertragungswege so gestaltet und so an die Empfangsanlage angeschlossen, daß diejenigen Störsignale, die von der Empfangs anlage auf dem direkten Übertragungsweg uber die Empfangsantenne aufgenommen.werden' am Ausgang der Empfang anlage weitgehend durch die Wirkung des oder der betreffenden, zusätzlichen Übertragungswege unterdrückt sind.
  • Fig.l zeigt das Schema der Anordnung nach der Erfindung mit einer Störquelle und einem zusätzlichen Übertragungsweg. Eine das Nutzsignal in Wellenform aussendende Sendeantenne 1 sendet diese Wellen auf dem Wege 2 zur Empfangsantenne 3 der Empfangsanlage E. Die Sendeantenne 1 des Nutzsignals wird im Folgenden als Nutzquelle bezeichnet. Die Empfangsantenne schickt ihr Ausgangssignal in den nachfolgenden Teil 6 der Empfangsanlage. Der Ubertragungsweg des Signals über den Weg 2 und die Antenne 3 und die Schaltung 6 wird im Folgenden als der direkte übertragungsweg bezeichnet. Die Störquelle 4 sendet ein Störsignal in Form von -elektrischen und / oder magnetischen Feldern, beispielsweise als Welle, auf dem Weg 5 zur Empfangsantenne 3. Der zusätzliche Übertragungsweg besteht aus einer Sonde 7, die das Störsignal auf dem Wege 8 aufnimmt und einem Übertragungsvierpol 9 und einer Ankopplungsvorrichtung 13, die zum Anschlußpunkt 11 der Empfangsanlage führt. 6a ist ein weiterer Teil der Empfan'.gsanlage1 in dem die Storsignale des direkten Ubertragungsweges und des zusätzlichen übertragungsweges gemeinsam enthalten sind 12 ist der Ausgang der Empfangsanlage.
  • Oft empfängt die sonde 7 auf dem Wege 10 auch noch das Sutzsignal, so daß das Nutzsignal auch über den zusätzlichen Übertragungsweg der Empfangsanlage zugeführt wird. Wenn die Empfangsanlage so gestaltet ist, daß am Anschlußpunkt 11 das Störsignal durch Differenzbildung kompensiert wird, ist es möglich, daß hierbei auch das Nutzsignal im Teil 6a erheblich kleiner wird3 wenn im zusätzlichen übertragungsweg das Verhältnis von Nutzsignal etwa ebenso groß ist wie im direkten übertragungsweg. Daher ist in einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung der oder die zusätzlichen über tragungswege so gestaltet, daß an ihrem Ausgang das Verhält'-nis von Störsignal zu Nutzsignal anders vorzugsweise mindestens fünfmal größer ist als in dem Summensignal1 das die Empfangsantenne direkt auf den Wegen 2 und 5 empfängt Sobald das Verhältnis von Störsignal zu Nutzsignal im zusätzlichen übertragungsweg merklich anders ist als im direkten Ubertr-agungsweg, ist die Möglichkeit einer weitgehend gleichzeitigen Kompensation von Störsignal und Nutzsignal ausgeschlossen. Hierbei ist es für praktische Anwendungen vorteilhaft1 wenn im zusätzlichen übertragungsweg das Verhältnis von Störsignal zu Nutzsignal merklich größer ist als im direkten übertragungsweg.
  • Die weitere Ausgestaltung der Erfindung bezieht sich auf Störsignale, die eine Summe sinusförmiger Störschwingungen verschiedener Frequenzen sind, wobei jede Störschwingung durch Amplitude und ihren Phasenwinkel beschrieben werden kann. In diesem Fall erreicht man die erstrebte Kompensation des Störsignals in der Empfangs anlage dadurch, daß die Ansfchlu!ßstelle jedes zusätzlichen übertragungsweges an die Empf;angsanlage so gewählt ist und die Ankopplung jedes zusätzlichen übertragungsweges an die Empfangsanlage so gestaltet ist, daß alle Störschwingungen für jede Frequenz sowohl auf dem direkten Ubertragungsweg wie auf dem zusätzlichen Ubertragungsweg an der gemeinsamen Anschlußstelle 11 beider Wege mit annähernd gleicher Amplitude erscheinen.
  • Diese Amplitudengleichheit ist die erste Voraussetzung für die Kompensation der Störschwingungen, die dann mit an sich bekannten Methoden erfqlgen kann. Zur Kompensation am Ort 11 ist ferner erforderlich, daß jede Störschwingung einen bestimmten, von der Kompensationsmethode abhängigen Phasenwinkel hat. Beispielsweise erfolgt die Kompensation zweier Schwingungen gleicher Amplitude durch Differenzbildung bei gleichphasigen Schwingungen oder durch Addition bei Schwingungen, deren Phasenwinkel um 7p verschieden sind.
  • Wenn das Störsignal sehr stark ist, erscheint es ohne Anwendung der Kompensation nach der Erfindung am Ausgang der Empfangsanlage nicht nur additiv'neben dem Nutzsignal, sondern wegen der Nichtlinearität einiger Bestandteile der Empfangs anlage verursacht das Störsignal auch nichtlineare Kombinationgsfrequenzen Kreuzmodulation und Übersteuerung.
  • In einer vorteilhaften Ausbildung der Erfindung wird daher jeder zusätzliche Übertragungsweg an einer solchen Stelle an die Empfangsanlage angeschlossen, daß allendsnjenigen Bestandteilen der Empfangsanlage, die ohne Kompensation der Störsignale nach der Erfindung nichtlineare Wirkungen in unzulässigem Ausmaß zeigen würden, nur die durch die Kompensation verminderten Störsignale zugeführt sind.
  • In einer Empfangsanlage sind verstärkende, dreipolige Elemente, z.B. Transistoren enthalten. Durch diese Verstärkung wächst die Signalstärke innerhalb der Empfangs anlage in Richtung von der Antenne 3 zum Ausgang 12 hin an. Mit wachsender Stärke der Störsignale wachsen die nichtlinearen Wirkungen aller Signale in den Transistoren und Dioden der Schaltungen.
  • Je nach Stärke der Störsignale muß also in einer vorteilhaften Ausbildung der Erfindung die Lage des Anschlusses 11 so gewählt werden, daß zwischen der Stelle, an der das Störsignal über den Weg 5 in die Empfangsanlage eintritt, und dem Anschluß 11 die Amplitude des Störsignals so klein bleibt, daß die in diesem Bereich der Emp£angsaniage befindlichen Transistoren und Dioden keine unzulässigen nichtlinearen Wirkungen zeigen.
  • Bei starken Störsignalen, die bei den bereits beschriebenen Anwendungsbeispielen häufig auftreten/ist in einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung in den Teilen 3 und 6 der Empfangsanlage kein Bestandteil zugelassen, der nichtlineare Wirkungen zeigen könnte. In der Empfangs anlage werden daher in diesem Fall zwischen der Stelle, an der das Störsignal über den Weg 5 in die Empfangsanlage eintritt, und dem Anschluß 11 nur passive, lineare Bestandteile verwendet.
  • Die folgenden Ausführungen betreffen die Ausgestaltung der zusätzlichen übertragungswege. Die Sonde 7 empfängt auf den Wegen 8 und 10 das Störsignal und das Nutzsignal, die beide von ihren zugehörigen Quellen als elektrische und / oder magnetische Felder gesendet werden. Die Sonde 7 kann daher auch alle bekannten Formen einer Fernfeld- oder Nachfeldantenne besitzen. Bei der Gestaltung und Anordnung der Sonde ist es ein bereits erwähntes Erfordernis, daß im zusätzlichen übertragungsweg vorzugsweise ein Summensignal entsteht, in dem das Verhältnis des Störsignals zum Nutzsignal merklich größer ist als- in dem direkten Ubertragungsweg. Es werden 3 Beispiele einer Gestaltung und / oder Anordnung der Sonde für verschiedene Anwendungen genannt,mit deren Hilfe man dies erreichen kann.
  • Im ersten Beispiel wählt man den Abstand zwischen der Sonde 7 und der Störquelle 4 merklich kleiner als den Abstand zwischen der Sonde 7 und der Quelle 1 des Nutzsignals. Die Stärke eines Signals wächst mit abnehmendem Abstand von der Quelle. In der Anordnung nach der Erfindung ist der Abstand zwischen der Quelle des Nutzsignals und der Empfangsanlage groß, während der Abstand von der Störquelle vergleichsweise klein ist. Gleiches gilt für die entsprechenden Abstände der Sonde 7. Nähert man die Sonde der Störquelle, so wird das Störsignal schnell größer, während sich der Abstand von der Nutzquelle relativ wenig verändert und das Nutzsignal etwa konstant bleibt. Durch geeigneten Abstand zwischen Sonde und Störquelle kann man daher das gewünschte Verhältnis von Störsignal zu Nutzsignal einstellen.
  • Ein zweites Beispiel ist die Verwendung einer Sonde mit Richtwirkung. Man richtet die Sonde so aus, daß sie die Störquelle 4 besser empfängt als die Nutzquelle 1.
  • Ein drittes Beispiel ist die Verwendung einer frequenzselektiven Antenne derart, daß die Sonde das Störsignal besser empfängt als das Nutzsignal. Dieser Fall ist nur anwendbar, wenn die Betriebsfrequenzen des Nutzsignals nennenswert verschieden von den Frequenzen des Störsignals sind.
  • Die drei genannten «maßnahmen können natürlich auch gleichzeitig verwendet sein.
  • Wenn das Störsignal Störschwingungen aus einem größeren Frequenzbereich enthält, müssen die für die Kompensation erforderlichen Amplituden- und Phasenbedingungen im ganzen Frequenzbereich hinreichend genau erfüllt sein. Da Übertragungswege im allgemeinen ein frequenzabhängiges Amplituden- und Phasenverhalten zeigen, ist die Kompensation in größeren Frequenzbereichen nur möglich, wenn der direkte Übertragungsweg und der zusätzliche übertragungsweg annähernd gleiches Frequenzverhalten zeigen. Um dies zu erreichen, ist es vorteilhaft, Sonden 7 zu verwenden, die etwa das gleiche Frequenzverhalten zeigen wie die Empfangsantenne. Beispielsweise ist bei Verwendung einer Empfangsantenne mit dem Charakter eines kurzen Dipols die Sonde mit dem gleichen Charakter gestaltet, d.h. sie koppelt sich kapazitiv an das Feld der Störquelle an. Wenn die Empfangsantenne den Charakter einer Leiterschleife hat, ist die Sonde so gestaltet, daß sie induktiv an das Feld der Störquelle angekoppelt ist.
  • Die nachfolgende Beschreibung betrifft die vorteilhafte Gestaltung der Ankopplung des zusätzlichen Übertragungsweges an die Empfangsanlage an der Stelle 11.. Es ist vorteilhaft, das Zusammenschalten der beiden Übertragungswege rückwirkungsfrei zu machen. Dies bedeutet einerseits, daß die Impedanz und das Rauschen des zusätz'ichen Ublttagungsweges, der im Punkt 11 zur Schaltung der Empfangsanlage zugeschaltet ist, das Verhalten der Empfangs anlage nicht merklich beeinflussen. Ebenso sollen die Signale des direkten Übertragungsweges an der Stelle 11 nicht in'merklichem Umfang in den zusätzlichen Übertragungsweg übertreten, damit das Verhalten des zusätzlichen Übertragungsweges unabhängig wird von den Vorgängen in der Empfangsanlage E. Erfindungsgemäß wird daher der zustäzliche übertragungsweg an seinem Ausgang lose an die Empfangs anlage angekoppelt. Diese lose Ankopplung kann in an sich bekannter Weise in Parallelschaltung derart erfolgen, daß die Impedanz des zusätzlichen Übertragungsweges an der Anschlußstelle 11 parallel zu der dort vorhandenen Impedanz der Empfangs anlage liegt. Die bevorzugte technische Ausführungsform ist eine Ankopplung über eine Serienkapazität. 13 in Fig.l. Die Ankopplung des zusätzlichen Übertragungsweges kann wie beispielsweise in Fig.2 transformatorisch derart erfolgen, daß der Ausgang des zusätzlichen Übertragungsweges eine Spule 14 besitzt, die als Primärspule eines Transformators an eine in der Empfangs anlage vorhandene Spule 15 gekoppelt ist.
  • Eine weitere vorteilhafte Form der rückwirkungsfreien Ankopplung des zusätzlichen Uhertragungsweges an den Empfänger ist durch einen Transistor gegeben, dessen Steueranschluß vom zusätzlichen Übertragungsweg gespeist ist und dessen Ausgang an den Punkt 11 angeschlossen ist. Ein solcher Transistor, vorzugsweise ein Feldeffekttransistor, entkoppelt den Empfänger vom zusätzlichen Übertragungsweg durch sein nichtreziprokes Verhalten bei gleichzeitiger Verstärkung des kompensierenden Störsignals. Er liefert ferner weitgehend frequenzunabhängig eine Phasendrehung JCA die bei vielen Kompensationsvorgängen vorteilhaft verwendet werden kann.
  • Die Empfangsanlage E der Fig.l kann aus einer passiven Antenne 3 und einem Kabel 6 bestehen, das zu einem Empfänger 6a führt, und erfüllt dann die Bedingung, daß auf dem direkten übertragungsweg nur passive Bestandteile vorhanden sind.Wenn die Frequenz des Nutzsignals und die Frequenz des Störsignals verschieden sind und der Empfänger einenselektiven Eingangskreis besitzt, kann die Eingangsselektion des Empfängerßs ausreichen, um das Störsignal vom Eingangstransistor des Empfängers fernzuhalten. Die Erfindung hat daher besondere Bedeutung in denjenigen Fällen, in denen der Eingangstransistor des Empfängers nicht durch selektive, abstimmbare Vorkreise gegen das Störsignal geschützt werden kann.
  • Ein Beispiel hierfür sind die breitbandigen, aktiven Antennen allgemeinster ARt, wie sie in dem Aufsatz von H.Meinke, Zur Definition einer aktiven Antenne, Nachrichtentechnische Zeitschrift, Band 23 (1970), S.18o-181 definiert sind. Da Antennen durchweg in einigem Abstand vom Empfänger aufgestellt und schwer zugänglich sind, ist es im allgemeinen zu aufwendig, abstimmbare Schaltungen einzubauen. Falls dann die Störsignale so stark sind, daß der Eingangstransistor der aktiven Antenne nichtlineare Wirkungen in unzulässigem Ausmaß zeigt und daher auf dem direkten übertragungsweg bis zur Anschlußstelle 11 nur passive, lineare Bestandteile zugelassen sind, ist dann in Fig.l die Antenne 3 nur der passive, die Strahlung aufnehmende Teil der aktiven Antenne.
  • Der Teil 6 der Empfangsanlage existiert dann nicht und die verstärkende Schaltung der aktiven Antenne ist Bestandteil des Teils 6a der Empfangs anlage. Der zusätzliche Übertragungsweg ist dann an den passiven Teil der aktiven Antenne angekoppelt.
  • Die folgenden Teile der Beschreibung beziehen sich auf die vorteilhafte Gestaltung des Teiles 9 des zusätzlichen über tragungsweges, und zwar zunächst auf den Anwendungsfall, daß nur eine einfrequente Störquelle vorhanden ist und die Frequenz dieser Störquelle wechselt. Ferner wird vorausgesetzt, daß der zusätzliche übertragungsweg ein frequenzabhängiges Verhalten zeigt. Die Kompensation des Störsignals gelingt aber nur dann, wenn am Ausgang des zusätzlichen über tragungsweges bestimmte Amplituden- und Phasenbedingungen vorhanden sind. d.h. das komplexe Übertragungsmaß des zusätzlichen übertragungsweges einen vorgeschriebenen Realteil und einen vorgeschriebenen Imaginärteil besitzt. Da Übertragungswege im allgemeinen frequenzabhängiges Verhalten zeigen, muß bei Wechsel der Frequenz der Störquelle auch das Ubertragungsmaß des zusätzlichen Übertragungsweges geändert werden, im allgemeinen im Realteil und im Imaginärteil. In einem solchen Anwendungsfall enthält daher der zusätzliche Übertragungsweg eine einstellbare Anordnung zur Änderung der Amplitude und eine einstellbare Anordnung zur Änderung der Phase des Störsignals. In Fig.2 enthält der Übertragungsvierpol 9 eine Einrichtung 9a zur Beeinflussung der Amplitude, im Folgenden Amplitudenstellglied genannt, und eine Einrichtung 9b zur Beeinflussung dem Folgenden Phasenstellglied genannt. Beide Stellglieder werden nach jedem Frequenzwechsel so eingestellt, daß das Störsignal im Teil 6a der Empfangs anlage einen kleinstmöglichen Wert hat. Diese Einstellung kann in vorteilhafter Weise dadurch erfolgen, daß der Teil 6a ein Anzeigeorgan enthält, das die Stärke des im Teil 6a vorhandenen Störsignals anzeigt. Diese Anzeige kann beispielsweise dazu dienen, die Einstellung des Amplitudenstellgliedes 9a und des Phasenstellgliedes 9b durch das Bedienungspersonal vornehmen zu lassen. Diese Einstellung kann aber auch durch eine automatische Regelung erfolgen.
  • Dieses Anzeigeorgan hat eine vorteilhafte Form und ermöglicht eine besonders einfache Anzeige, wenn sie durch Erzeugung eines Gleichstroms die Stärke des Störsignals nach der Kompensation im Teil 6a angibt. Ein solcher Gleichstrom ist auch geeignet, eine automatische Regelung der Anordnungen 9a und 9b bei Frequenzwechsel des Störsignals durchzuführen.
  • Man verwendet als Anzeigeorgan vorteilhaft einen Mischer 16, der in Fig.2 schematisch gezeichnet ist. Diesem Mischer führt man das Störsignal einmal aus dem Teil 6a der Empfangsanlage zu und ebenfalls aus dem zusätzlichen Übertragungsweg. Da die Störfrequenz in diesen beiden Zuleitungen zum Mischer gleich ist, entsteht durch das Störsignal im Mischer in bekannter Weise ein Gleichstrom, der die Amplitude der Störfrequenz im Teil 6a anzeigt. Mit Hilfe dieses Gleichstroms kann beispielsweise das Bedienungspersonal durch Verändern der beiden Stellglieder eine möglichst kleine Amplitude des Störsignals im Teil 6a des Empfängers einstellen. Der Gleichstrom kann aber auch in an sich bekannter Weise Stellmotoren antreiben, die die Anordnungen 9a und 9b einstellen.
  • Es ist bekannt, daß man mit einem einzigen Gleichstrom zwei Stellglieder automatisch auf ein Anzeigeminimum einstellen kann, wenn die Zeitkonstanten der beiden Einstellvorgänge wesentlich verschieden sind. Vgl. beispielsweise die Offenlegungsschrift 1766 720, Az.: P 1766 720.8-35, in der auf Seite 8 der Beschreibung die Regelung zweier Varaktordioden mit nur einem Meßorgan mit Hilfe eines langsamen und eines schnellen Regelvorgangs beschrieben ist.
  • Da die Sonde 7 in vielen Fällen einen gewissen Abstand vom Empfänger hat, enthält der zusätzliche Übertragungsweg oftmals Leitungen, um diesen Abstand zu überbrücken. Um die Änderungen der Amplitude und der Phase, die durch diese Leitung entsteht, in besonders einfache Form zu bringen, ist diese Leitung mit ihrem Wellenwiderstand abgeschlossen. Da wegen der losen Ankopplung des zusätzlichen übertragungsweges an die Empfangs anlage durch diese Ankopplung keine den zusätzlichen Übertragungsweg belastenden Wirkkomponenten entstehen, muß am Ausgang der Leitung des zusätzlichen Übertragungsweges die Wellenwiderstandsanpassung durch einen oder mehrere zusätzlich angeschaltete Wirkwiderstände hergestellt sein.
  • Wegen der losen Ankopplung muß der zusätzliche Ubertragungsweg der Ankoppelvorrichtung entweder relativ große Spannungen oder relativ große Ströme, jedoch nur relativ kleine Leistungen zuführen. Relativ große Spannungen benötigt man im Fall der kapazitiven Ankopplung (13) in Fig.l und relativ große Ströme bei transformatorischer Ankopplung (14) in Fig.2.
  • Es ist daher vorteilhaft, die von der Leitung des zusätzlichen Übertragungsweges bei Wellenwiderstandsanpassung abgegebene Ausgangsspannung am Leitungsende mit Hilfe eines Ubertragers zu transformieren, daß je nach Kopplungsart größere Spannungen oder größere Ströme entstehen. In einer vorteilhaften Ausbildung der Erfindung liegt daher am Ausgang der Leitung ein Ubertrager und am Ausgang des Ubertragers ein Wirkwiderstand, der je nach Kopplungsart größer bzw. kleiner als der Wellenwiderstand der Leitung ist, so daß bei der Transformation im übertrager die Spannung größer bzw. kleiner wird. In Fig.3 ist 11 der Anschlußpunkt des Empfängers und 13 die Koppelkapazität wie in Fig.l, 17 der zusätzliche Wirkwiderstand, der in diesem Beispiel größer als der Wellenwiderstand der Leitung 18 ist. Der Übertrager 19 transformiert daher in diesem Beispiel die Spannung des Leitungsausganas zu höheren Werten hin. Der Wirkwiderstand 17 und der Übertrager 19 sind so gestaltet, daß am Ausgang der Leitung 18 Wellenwiderstandsanpassung besteht.
  • Eine weitere Ausgestaltung der Erfindung betrifft die vorteilhafte Ausgestaltung des Phasenstellgliedes. Das Phasenstellglied soll einen großen Variationsbereich der Phase besitzen und den geforderten Frequenzbereich überdecken. Bei Vorhandensein längerer Leitungen 18 im zusätzlichen Übertragungsweg muß man eine Phasenvariation von 360° fordern, um alle Anwendungsfälle überdecken zu können. Es sind im Prinzip hierfür Schaltungen mit einstellbaren Blindwiderständen bekannt, jedoch ist der Aufwand groß und die Einstellung schwierig, weil für größere Phasenvariation mehrere Blindwiderstände gleichzeitig verändert werden müssen, andererseits Einknopfbedienung zu fordern ist.
  • In einer vorteilhaften Ausbildung der Erfindung wird daher als Phasenstellglied ein Goniometer verwendet. Das Goniometer besteht aus zwei nicht veränderbaren Spulen 25 und 26, die senkrecht zueinander stehen und so ausgebildet sind, daß sich ihre magnetischen Felder überkreuzen. Das Störsignal erzeugt im Überkreuzungsbereich der Felder in an sich bekannter Weise ein Drehfeld dadurch, daß den beiden Spulen das Störsignal in gleicher Amplitude und mit einer Phasendifferenz n etc/2 zugeführt wird. Im Drehfeld befindet sich eine dritte Spule 27, die mechanisch drehbar gegenüber den beiden erstgenannten Spulen angeordnet ist. Durch Drehen der dritten Spule ändert sich in an sich bekannter Weise die Ausgangs spannung dieser Spule in ihrer Phase etwa wie der mechanische Drehwinkel. Dieser Vorgang ist weitgehend unabhängig von der Frequenz.
  • Zur Speisung des Goniometers benötigt man im zusätzlichen Übertragungsweg eine Schaltung, die die beiden amplitudengleichen und in der Phase umTt/2 verschiedenen Spulenströme herstellt. Da die Kompensation nach der Erfindung auch ein Amplitudenstellglied benötigt, wird in einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung die genannte Schaltung so gestaltet, daß sie gleichzeitig das Amplitudenstellglied in solcher Form enthält, daß am Ausgang der dritten Spule die durch das Amplitudenstellglied in der Amplitude eingestellte Spannung erscheint.
  • Fig.4 zeigt ein Beispiel einer hierfür geeigneten Schaltung.
  • Direkt oder über eine Zuleitung ist die Sonde 7 an eine Schaltung angeschlossen, die aus der Parallelschaltung zweier Impedanzen besteht. Die erste Impedanz ist die Serienschaltung eines einstellbaren Kondensators 20 und eines Widerstandes 22, dessen Widerstandswert klein gegenüber dem Blindwiderstand des Kondensators 20 bei der Störfrequenz ist. Die zweite Impedanz ist die Serienschaltung eines einstellbaren Widerstandes 21 und eines Widerstandes 23, dessen Widerstandswert klein gegenüber dem Widerstand 21 ist und dessen Widerstandswert vorzugsweise gleich dem des Widerstandes 22 ist.
  • Die an den Widerständen 22 und 23 bestehenden Spannungen U1 und U2 besitzen eine Phasendifferenz T/2 , wenn diese Widerstände hinreichend klein sind. Die Endpunkte der beiden Widerstände sind an die jeweils zugehörige Spule (25 oder 26) des Goniometers angeschlossen. Mit Hilfe eines Anzeigeorgans 24, das die Spannungen U1 und U2 hinsichtlich ihrer Amplitude vergleicht, beispielsweise ihre Differenz mißt, wird zunächst der Wert der Kapazität 20 so eingestellt, daß die Amplituden U1 und U2 hinreichend genau gleich sind. Diese Einstellung kann automatisch erfolgen. Dann ist der einstellbare Widerstand 21 das Amplitudenstellglied, das die Amplituden U1 = U2 auf den für die Kompensation erforderlichen Wert einstellt, wobei bei jeder Einstellung dieses Widerstandes 21 und bei Frequenzwechsel durch Variation des Kondensators stets die Gleichheit U1 = U2 der Amplituden hergestellt ist.
  • Eine Einstellung der Kompensation nach der vorher beschriebenen Methode ist nicht möglich, wenn das Störsignal ein breites Frequenzspektrum besitzt und eine Frequenzselektion auf dem direkten Ubertragungsweg nicht vorhanden ist. Dann muß der zusätzliche Übertragungsweg gleichzeitig das gesamte Spektrum des Störsignals übertragen und der Empfangs anlage an der Anschlußstelle 11 jede auftretende Störfrequenz mit einer für die Kompensation geeigneten Amplitude und Phase zuführen. Dies bedeutet, daß der zusätzliche Übertragungsweg im gesamten Bereich der Störfrequenzen ein durch die Empfangs anlage vorgeschriebenes, frequenz abhängiges über tragungsmaß besitzen muß. Einen hierfür geeigneten Vierpol 9 zu entwerfen, ist eine Aufgabe der Theorie linearer Netzwerke und beinhaltet einen mit wachsender Bandbreite schnell wachsenden Schaltungsaufwand.
  • Es gibt jedoch einfache Fälle mit geringem Aufwand, wenn nämlich die empfangenen Nutzfrequenzen und Störfrequenzen relativ niedrig sind. Die Phasenlaufzeit von der Störquelle 4 über den direkten Übertragungsweg 5, 3, 6 zum Punkt 11 und die Phasenlaufzeit über den zusätzlichen bertragungsweg 8, 7, 9 zum Punkt 11 sind im allgemeinen verschieden. Die Phasenlaufzeiten setzen sich in einem Betriebsfrequenzbereich jeweils zusammen aus einer mittleren Phasenlaufzeit und einem frequenzabhängigen Bestandteil. Eine Differenz der mittleren Phasen-laufzeiten beider Wege ist mit bekannten Mitteln auszugleichen, z.B. durch angepaßte Leitungen bestimmter Länge und / oder die Phasendrehung Xh im Transistoren.
  • Daher sind nur die frequenzabhängigen Komponenten der Phasenlaufzeiten ein Problem für die Durchführung der Kompensation. Ein durch Phasenlaufzeit entstehnder Phasenwinkel ist umgekehrt proportional zur Frequenz, also umso kleiner, je niedriger die Frequenz ist. Bei hinreichend niedriger Frequenz sind daher die frequenzabhängigen Komponenten der Phasenwinkel beider Wege praktisch unwirksam, so daß auch bei einem breiten Spektrum der Störfrequenzen nur die Unterschiede der mittleren Phasenlaufzeiten auszugleichen sind, um eine weitgehend frequenzunabhängige Kompensation zu erreichen.
  • Da auch die Ankoppelvorrichtung des zusätzlichen übertragungsweges an die Empfanrrsanlage eine Phasendrehung hervorruft, kann man durch geeignete Ausaestaltung dieser Ankoppelvorrichtung die frequenz abhängigen Unterschiede der beiden Übertragungswege vermindern und so die Kompensation in großen Frequenzbereichen verbessern.
  • Eine besonders erfolgreiche Kompensation in großen Frequenzbereichen ist bei niedrigeren Frequenzen dadurch zu erreichen, daß man einen kurzen Dipol oder Monopol als Antenne verwendet. In Fig.5 wirkt diese Antenne als eine Spannungsquelle 29, deren Innenwiderstand eine Kapazität 30 ist. Diese Quelle ist durch eine Impedanz 31 belastet, die den Eingang des Empfängers darstellt. Schließt man den zusätzlichen über tragungsweg direkt an den Fußpunkt der Antenne an und koppelt über eine Serienkapazität 13 wie in Fig.l, so kompensiert man mit Hilfe einer Spannungsquelle 32, die durch den zusätzlichen Übertragungsweg erzeugt ist. Wenn die Quelle 32 das gleiche frequenzabhängige Verhalten hinsichtlich Amplitude und Phase hat wie die Quelle 29 und zwischen beiden Quellen bei allen Frequenzen eine Phasendifferenz 75 besteht, so kann unter den schon früher genannten Amplitudenbedingungenan der Lastimpedanz 31 frequenzunabhängig die Kompensation eintreten also keine merkliche Spannung des Störsignals bei allen Störfrequenzen. In Fig.6 ist gezeigt, wie ein Feldeffekttransistor 32 die für die Kompensation erforderliche Vorzeichenumkehr hervorruit. Die Sonde 7 ist in diesem Fall eine Kapazität die an die Störquelle 4 angekoppelt ist. Da die Störsignale der Quelle 29 ebenfalls aus der Störquelle 4 stammen, zeigt die Schaltung der Fig.6 die Möglichkeit einer weitgehend frequenzunabhängigen Kompensation, wenn der Eingang und der Ausgang des Transistors 32 im Betriebsfrequenzberech nahezu wie reine Kapazitätem wirken. Berücksichtigt man, daß reale Schaltungen solcher Art im allgemeinen auch Zuleitungsinduktivitäten und Leitungsstücke enthalten, so ist das Verhalten der realen Schaltung nicht völlig frequenzunabhängig, aber bei hinreichend niedrigen Frequenzen mit großer Bandbreite herstellbar.
  • Fig.7 zeigt ein weiteres, weitgehend frequenzunabhängiges Kompensationsprinzip für niedrigere Frequenzen mit den gleichen Elementen wie in Fig.6. Hierbei ist der Feldeffekttransistor 32 der an die Antenne angeschlossene Eingangstransistor einer aktiven Antenne oder eines Antennenverstärkers, der gleichzeitig zur Erzeugung der Vorzeichenumkehr dient. An den Ausgang des Transistors ist über den Koppelkondensator 13 die Sonde 7 mit der Störquelle 4 angeschlossen. Die Frequenzunabhängigkeit der Kompensation in den Schaltungen der Fig.6 und 7 tritt dann ein, wenn der Eingang und der Ausgang des Transistors 32 im Betriebsfrequenzbereich nahezu wie reine Kapazitäten wirken, also vorzugsweise bei Verwendung eines Feldeffekttransistors.
  • Im Folgenden werden vorteilhafte Ankopplungen beschrieben, die den zusätzlichen Ubertragungsweg an die Empfangs anlage ankoppeln und einen gegengekoppelten Transistor enthalten. Da die Ankopplung des zusätzlichen übertragungsweges lose erfolgen soll, benötigt man hierzu hohe Spannungen oder hohe Ströme am Ausgang des zusätzlichen Übertragungsweges. Es ist vorteilhaft, diese Spannungen oder Ströme am Ausgang des Übertragungsweges mit Hilfe eines verstärkenden Transistors herzustellen, weil dann der zusätzliche Übertragungsweg und seine Sonde im Bereich vor dem Transistor mit kleineren Spannungen oder Strömen arbeiten kann. Dieser Transistor benötigt eine Gegenkopplung, um seine nichtlinearenWirkungen klein zu halten. Die folgenden-Beispiele betreffen den Fall der Ankopplung mit Hilfe eines Kondensators 13 wie in Fig.1.
  • Im Beispiel der Fig.8 ist der Transistor 33 in Basisschaltung geschaltet. Die Leitung 18 ist mit der Serienschaltung eines Widerstandes 34 und der Basis-Emitterstrecke des Transistors 33 abgeschlossen. Der Widerstand 34 ist annähernd gleich dem Wellenwiderstand der Leitung 18, und die Leitung daher annähernd mit ihrem Wellenwiderstand abgeschlossen.
  • Die Eingangsimpedanz der Basis-Emitterstrecke ist relativ klein im Vergleich zum Wellenwiderstand der Leitung und daher wird die Abschlußimpedanz der Leitung im wesentlichen durch den Widerstand 34 gebildet. Der Gegcnkopplungswiderstand des Transistors 33 ist die Serienschaltung des Widerstandes 34 und der Impedanz, die am Ausgang der Leitung 18 erscheint. Der Widerstand 34 hat also in diesem Beispiel zwei verschiedene Funktionen. Am Kollektor des Transistors 33 liegt die Koppelkapazität 13 und eine Impedanz Z, über die der Kollektorsleichstrom dem Transistor zugeführt ist.
  • Eine wegen ihrer Einfachheit bevorzugte Form der Schaltung der Fig.8 oder 9 liegt dann vor, wenn die Impedanz Z wesentlich größer ist als der Blindwiderstand der Koppelkapazität 13. Dann ist der Wechelstrom durch Z so klein, daß der Kollektorwechselstrom des Transistors 33 fast ganz durch die Koppelkapazität 43 fließt und dieser kompensierende Ausgangsstrom des zusätzlichen übertragungsweges nahezu gleich dem von der Leitung 18 gelieferten Strom durch den Widerstand 34 bzw. 35 ist. Die Frequenzabhängigkeit des Stromes durch die Koppelkapazität 13 ist dann gleich der Frequenzabhängigkeit des Ausgangsstroms der Leitung 18.
  • Man kann mit Hilfe der Impedanz Z auch andere Frequenzabhängigkeiten erzeugen, wenn Z kleinere Werte besitzt. Der Kollektorwechselstrom des Transistors 33 teilt sich dadurch in zwei Teile. Der eine Teil wird über die Kapazität i3 zur Empfangsanlage geführt und erzeugt die Kompensation; der zweite Teil fließt über Z und kann daher durch Wahl des Z in seiner Größe und seiner Frequenzabhängigkeit eingestellt werden. Beispielsweise läßt sich durch Wahl des Z erreichen, daß bei einer Kompensation von Frequenzbändern in frequenz-abhängigen Empfangsanlagen und frequenzabhängigen, zusätzlichen über tragungswegen die Kompensation für zwei oder mehrere Einzelfrequenzen erfolgt, während meistens die Kompensation nur für eine einzige Frequenz erfolgt. Die Frequenzen, bei denen die Kompensation erfolgt, werden als Kompensationsfrequenzen bezeichnet. Erfahrungsgemäß kann bei geeigneter Wahl der Kompensationsfrequenzen erreicht werden, daß auch die Frequenzbereiche zwischen den Kompensationsfrequenzen eine ausreichend gute Kompensation ergeben.
  • Wenn beispielsweise die Impedanz Z ein frequenzunabhängiger Wirkwiderstand ist, ergibt dies einen kompensierenden Strom durch die Kapazität 13, der mit wachsender Frequenz wegen des abnehmenden Blindwiderstandes der Koppelkapazität 13 zunimmt.
  • Die Schaltung der Fig.8 kann ergänzt werden durch einen Transformator 19 wie in Fig.3, der mit einem Widerstand 35 belastet ist, der größer als der Wellenwiderstand der Leitung 18 ist.
  • Dies ist in Fig.9 gezeichnet. Unter der Voraussetzung, daß der Basis-Emitterwiderstand des Transistors 33 klein ist, wird der Widerstand 35 durch den Transformator 19 so transformiert, daß die Leitung 18 mit ihrem Wellenwiderstand abgeschlossen ist. Im Vergleich zur Schaltung der Fig.8 ergibt der größere Widerstand 35 eine größere Gegenkopplung des Transistors 33.
  • Nicht für jede qeforderte Frequenzabhängigkeit des kompensierenden Stromes, die mit Hilfe eines Transistors 33 und einer Impedanz Z herbeigeführt wird, ist die Schaltung der Fig,8 die optimale Lösung. Gewisse Frequenzabhängigkeiten lassen sich vorteilhaft mit Hilfe der Schaltung der Fig.lo erzielen, bei der der Transistor 33 in Emitterschaltung verwendet wird. 38 ist ein Wirkwiderstand, der direkt oder über einen übertrager 19 den Abschlußwiderstand der Leitung 18 darstellt. Die am Widerstand 38 entstehende Spannung wird cter Basis-Emitterstrecke des Transistors 33 als Steuerspannung zugeführt. Falls erforderlich, liegt in der Emitterzuleitung ein Gegenkopnlungswiderstand 37 zum Zwecke der Linearisierung des Transistors 33. Wählt man Z in geeigneter Weise, so kann man eine bestimmte Frequenzabhängigkeit des kompensierenden Stromes durch den Koppelkondensator 13 erzielen.
  • Ein bevorzugter Anwendungsfall der Schaltung der Fig.10 besteht darin, daß die Impedanz Z wesentlich kleiner gewählt ist als der Blindwiderstand der Koppelkapazität 13. Dann entsteht an Z eine Spannung, die der am Widerstand 36 bestehenden Spannung proportional ist. Demzufolge ist die Frequenzabhängigkeit des durch die Koppelkapazität 13 fließenden Stromes gegeben durch das Produkt der- Frequenzabhängigkeit der am Widerstand 38 bestehenden Spannung und des Blindwiderstandes der Noppelkapazitat 13.
  • Alles was im Vorhergehenden für das Beispiel der Noppelkapazität 13 beschrieben ist, kann bei entsprechend geänderter Frequenzabhängigkeit auch in Kombination mit der Koppelspule 14 des zusätzlichen Ubertragunasstzeaes betrieben werden.

Claims (39)

  1. Empfangs anlage in der Nähe einer Störquelle
    Patentansprüche 0 Empfangsanlage (E), die mit Hilfe einer Empfangsantenne (3) ein Nutzsignal in Form elektromagnetischer Wellen empfängt und deren Empfangsantenne sich in der Nähe einer oder mehrerer Störsignale aussendender Störquellen (4) , z.B. Sendeantennen, befindet, dadurch gekennzeichnet, daß der Empfangsanlage über einen oder mehrere, zusätzliche Ubertragungswege (7, 9) die von der oder den Störquellen gesendeten Störsignale nochmals zugeführt werden (11), wobei der oder die zusätzlichen Ubertragungswege so gestaltet und so an die Empfangsanlage angeschlossen sind, daß diejenigen Störsignale, die von der Empfangsanlage (E) über die Empfangsantenne auf dem direkten über tragungsweg (5, 3, 6) aufgenommen werden, am Ausgang (12) der Empfangs anlage weitgehend durch die Wirkung des oder der zusätzlichen Übertragungswege unterdrückt sind.
  2. 2. Empfangsanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jeder zusätzliche Übertragungsweg so gestaltet ist, daß an seinem Ausgang das Verhältnis von Störsignal zu Nutzsignal merklich anders, vorzugsweise mindestens fünfmal größer ist als in dem Summensignal, das die Empfangsantenne direkt (2,5) empfängt.
  3. 3. Empfangsanlage nach Anspruch 2, bei der die Störsignale aus einer Summe von Störschwingungen bestimmter Frequenz bestehen, mit nur einem zusätzlichen Übertragungsweg, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlußstelle (11) des zusätzlichen übertragungsweges an die Empfangs anlage so gewählt und die Ankopplung des zusätzlichen Ubertragungsweges an die Empfangs anlage so gestaltet ist, daß alle Störschwingen sowohl über den direkten Weg von der Empfangsanten ne (3) her wie über den zusätzlichen Übertragungsweg an 7 der Anschlußstelle mit annähernd gleicher Amplitude erscheinen.
  4. 4. Empfangsanlage nach Anspruch 3 dadurch gekennzeichnet, daß der zusätzliche Ubertragungsweg und die Anschlußstelle so gestaltet ist, daß jede über den direkten Ubertragungsweg an die Anschlußstelle (ll) geführte Störschwingung dort den gleichen Phasenwinkel besitzt wie die über den zusätzlichen Ubertragungsweg an diese Anschlußstelle geführten Störschwingung gleicher Frequenz und zum Zwecke der Kompensation des Störsignals an der Anschlußstelle die Differenz der Störschwingungen beider Wege gebildet ist.
  5. 5 Empfangs anlage nach Anspruch 3 I dadurch gekennzeichnet, daß der zusätzliche Ubertragungsweg und die Anschlußstelle so gestaltet ist, daß jede über den direkten Übertragungsweg an die Anschlußstelle (11) geführte Störschwingung dort einen um 5 verschiedenen Phasenwinkel besitzt gegenüber den zur über den zusätzlichen übertragungsweg an diese Anschlußstelle geführten Störschwingungen gleicher Frequenz und zum Zwecke der Kompensation des Störsignals an der Anschlußstelle die Summe der Störschwingungen beider Wege gebildet ist.
  6. 6. Empfangsanlage nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß der zusätzliche Übertragungsweg an einer solchen Stelle (11) an die Empfangs anlage angeschlossen ist, daß allen denjenigen Bestandteilen ir Empfangsanlage, die ohne Kompensation des Störsignals nichtlineare Wirkungen in unzulässigem Ausmaß ergeben würden, nur die durch die Kompensation verminderten Störsignale zugeführt sind.
  7. 7, Empfangs anlage nach Anspruch 6 tdadurch gekennzeichnet, daß in der Empfangsanlage zwischen der Stelle, an der das Störsignal über der Empfangsanlage zwischen der Stelle, an der das Störsignal über die Empfangsantenne in die Empfangs anlage eintritt, und der Stelle (11), an der der zusätzliche übertragungsweg an die Empfangsanlage angeschlossen ist, nur passive1 lineare Bestandteile enthalten sind.
  8. 8. Empfangsanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Eingang jedes zustäzlichen übertragungsweges aus einer das Feld der Störquelle aufnehmenden Sonde (7), vorzugsweise einer Antenne, besteht und aus einem Ubertragungsvierpol, der die Amplitude und Phase der vom zusätzlichen Übertragungsweg übertragenen Störschwingungen festlegt, und einer Koppelvorrichtung (13), mit deren Hilfe der Ausgang des zusätzlichen Übertragungsweges an die Anschlußstelle (11) der Empfangs anlage herangeführt ist.
  9. 9.. Empfangsanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,daß die Sonde (7) am Eingang des zusätzlichen Übertragungsweges so gestaltet ist, daß sie annähernd das gleiche Frequenzverhalten besitzt wie die Empfangsantenne, beispielsweise die Sonde kapazitiv an die Störquelle angekoppelt ist, wenn die Empfangsantenne den Charakter eines kurzen Dipols hat, oder die Sonde induktiv an die Störquelle angekoppelt ist, wenn die Empfangsantenne den Charakter einer Leiterschleife hat.
  10. 10. Empfangsanlage nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand der Sonde (7) von der Störquelle (4) kleiner als der Abstand der Empfangsantenne (3) der Empfangs anlage von der Störquelle ist.
  11. 11. Empfangsanlage nach Anspruch 8 dadurch gekennzeichnet, daß die Sonde den Charakter einer Richtantenne besitzt und die Sonde so ausgerichtet ist, daß sie den Empfang des Signals der Störquelle relativ zum Empfang des Nutzsignals bevorzugt.
  12. 12 . Empfangsanlage nach Anspruch 8 mit einer Störqueile, g deren Frequenzen von den Frequenzen des Nutzsignals verschieden sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Sonde frequenzselektive Eigenschaften hat derart, daß der Empfang des Störsignals relativ zum Empfang des Nutzsignals bevorzugt ist.
  13. 13 . Empfangsanlage nach Anspruch8 1dadurch gekennzeichnet, daß der zustäzliche Übertragungsweg nahezu rückwirkungsfrei, beispielsweise mit loser Kopplung1 an die Empfangsanlage angeschlossen ist.
  14. 148 Empfangsanlage nach Anspruch 13 dadurch gekennzeichnet, daß der Ausgang des zusätzlichen Übertragungsweges über eine Serienkapazität (13) an die Anschlußstelle der Empfangsanlage in Parallelscb:>'tung angeschlossen ist.
  15. 15. Empfangsanlage nach Anspruch 13 dadurch gekennzeichnet, daß der Ausgang des zusätzlichen Ubertragungsweges transformatorisch an die Empfangs anlage angekoppelt ist, d.h. der Ausgang des zusätzlichen Ubertragungsweges eine Spule tesitzt, die als Primärspule eines Transformators an eine in der Empfangsanlage vorhandene Spule angekoppelt ist.
  16. 16. Empfangs anlage nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Ankopplung des zusätzlichen Übertragungsweges mit Hilfe eines Transistors erfolgt, wobei der zusätzliche Übertragungsweg die Steueranschlüsse des Transistors speist und der Ausgang des Transistors an die Anschlußstelle (11) der Empfangsanlage angeschlossen ist.
  17. 17. Empfangsanlage nach Anspruch 7 mit einer breitbandigen, aktiven Empfangsantenne, dadurch gekennzeichnet, daß der zusätzliche übertragungsweg an den passiven, die Strahlung aufnehmenden Teil der aktiven Antenne angekoppelt ist.
  18. 18. Empfangsanlage nach Anspruch 8 mit einer einzelnen Störfrequenz, dadurch gekennzeichnet, daß der zusätzliche Übertragungsweg eine Einrichtung (9a) zur Beeinflussung der Amplitude , Amplitudenstellglied genannt, und eine Einrichtung (9b) zur Beeinflussung der Störschwingung enthält und beide Einrichtungen so eingestellt sind, daß das Störsignal den kleinstmöglichen Wert hat in demjenigen Teil (6a) der Empfangslage, der zwischen dem Anschluß (11) des zusätzlichen Übertragungsweges und dem Ausgang (12) der Empfangsanlage liegt.
  19. 19. Empfangsanlage nach Anspruch 8 , dadurch gekennzeichnet, daß der Teil (6a) der Empfangs anlage zwischen dem Anschluß (11) des zusätzlichen Übertragungsweges und dem Ausgang (12) der Empfangsanlage ein Anzeigeorgan ent--hält, das die Stärke des dort vorhandenen Störsignals anzeigt.
  20. 20. Empfangsanlage nach den Ansprüchen 18 und 19, dadurch gekennzeichnet, daß das Anzeigeorgan ein Mischer (16) ist, der das Ausgangssignal des Empfängers und das Ausgangssignal des zusätzlichen Übertragungsweges mischt und durch einen Gleichstrom (17) die Starke des Störsignals am Empfängerausgang anzeigt.
  21. 21, Empfangsanlage nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, daß der Gleichstrom des Anzeigeorgans mit Hilfe an sich bekannter Regelvorgänge das im zusätzlichen Übertragungsweg vorhandene Amplitudenstellglied (9a) und das Phasenstellglied (9b) so eingestellt hat, daß die Amplitude des Störsignals am Empfängerausgang ein Minimum hat.
  22. 22. Empfangsanlage nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der zusätzliche übertragungsweg eine Leitung enthält, deren Ausgang mit Hilfe zusätzlich angeschalteter Wirkwiderstände Wellenwiderstandsanpassung besitzt.
  23. 23. Empfangsanlage nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, daß am Ausgang der Leitung (18) des zusätzlichen übertragungsweges ein Ubertrager (19) liegt und am Ausgang des Ubertragers ein Wirkwiderstand (17) vorhanden ist derart, daß durch diesen Wirkwiderstand die Wellenwiderstandsanpassung erzeugt ist und die an diesem Wirkwiderstand bestehende Spannung über die Ankopplungsvorrichtung (13) an den Anschlußpunkt (11) des zusätzlichen Übertragungsweges geführt ist.
  24. 24. Empfangsanlage nach den Ansprüchen 14 und 23, dadurch gekennzeichnet, daß der Wirkwiderstand am Ausgang des übertragers(19) größer als der Wellenwiderstand der Leitung (18) ist.
  25. 25. Empfangsanlage nach den Ansprüchen 15 und 23 1 dadu£-kennzeichnet, daß der Wirkwiderstand am Ausgang des über tragers (19) kleiner als der Wellenwiderstand der Leitung ist.
  26. 26. Empfangsanlage nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß im zusätzlichen Ubertragungsweg aus dem Störsignal durch eine an sich bekannte Schaltung zwei Spannungen gewonnen sind, die gleiche Amplitude besitzen und deren Phasenwinkel sich um wZ/2 unterscheiden, und die beiden Spannungen zwei Spulen zugeführt sind und die Spulen senkrecht zueinander so angeordnet sind, daß ihre magnetischen Felder sich überkreuzen, und eine dritte Spule im Überkreuzungsbereich der Felder in Form eines Goniometers drehbar so angeordnet ist, daß sich beim Drehen der dritten Spule der Phasenwinkel der Ausgaigsspannung dieser Spule etwa proportional zum mechanischen Drehwinkel ändert und die Amplitude der Ausgangsspannung dabei etwa gleich bleibt und diese Ausgangs spannung der Koppelvorrichtung des zusätzlichen Übertragungsweges zugeführt wird.
  27. 27 . Empfangs anlage nach Anspruch 26, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltung, die die beiden amplitudengleichen und in der Phase um #/2 verschiedenen und zur Speisung des Goniometers dienenden Spulenströme erzeugt, gleichzeitig das Amplitudenstellgled in solcher Form enthält, daß am Ausgang der dritten Spule die durch das Amplitudenstellglied eingestellte Spannung erscheint.
  28. 28. Empfangsanlage nach Anspruch 27 dadurch gekennzeichnet, daß die das Goniometer speisende Schaltung aus der Parallelschaltung zweier Impedanzen besteht und die eine Impedanz aus der Serienschaltung einer Kapazität (20) und eines Wirkwiderstandes (22) besteht, wobei dieser Wirkwi-derstand wesentlich kleiner ist als der Blindwiderstand der Kapazität, und die zweite Impedanz aus -der Serienschaltung eines Wirkwiderstandes .(21) und eines wesentlich kleineren Wirkwiderstandes (23) besteht und jeder der beiden wesentlich kleineren Wirkwiderstände (22, 23) -an je eine der beiden ersten Spulen -(25, 26) des Goniometers angeschlossen sind.
  29. 29. Empfangsanlage nach Anspruch 28, dadurch gekennzeichnet, daß ein Anzeigeorgan (2) vorhanden ist, das die Amplituden der beiden Eingangs-spannungen {-ü1, U2) des Goniometers verglei-cht.> beispielsweise ihre Differenz bildet, und die Serienkapazität (20) der das Goniometer speisenden Schaltung mit hilfe des Anzeigeorgans so eingestellt ist, -daß die Amplituden der beiden Eingangsspannungen glei-ch gròß sind.
  30. 30. Empfångsanlag.e-nach Anspruch 29, dadurch gekennzeichnet, daß der größere Serienwiderstand (21.) der zweiten Impedanz das Amplitudensteilgli-ed ist..
  31. 31. Empfangsanlage nach Anspruch 5 dadurch gekennzeichnet, daß die Empfangsantenne ein kurzer Dipol oder Monopol ist und die kompensierende Spannung des zusätzlichen übertragungsweges an den Anschlüssen der Antenne über eine Serienkapazität (13) nach Anspruch 13 zugeführt ist.
  32. 32 . Empfangs anlage nach Anspruch 34, dadurch gekennzeichnet, daß eine Sonde (7) verwendet wird, deren Innenwiderstand eine nahezu frequenzunabhängige Kapazität ist (Fig.6) und diese Sonde die Steueranschlüsse eines Feleffekttransistors (32) speist und der Ausgang des Feldeffekttransistors über eine Kapazität (13) an die Anschlüsse der Antenne angekoppelt ist.
  33. 33. Empfangsanlage nach Anspruch 8 dadurch gekennzeichnet, daß die Empfangsantenne ein kurzer Dipol oder Monopol ist und an die Antennenanschlüsse die Steueranschlüsse eines Feldeffekttransistors angeschlossen sind und am Ausgang des Feldeffekttransistors die von der Sonde (7) empfangene Störspannung über eine Kapazität (13) nach Anspruch 14 zugeführt ist.
  34. 34. Empfangsanlage nach Anspruch 22.dadurch gekennzeichnet, daß der Abschlußwiderstand der Leitung die Serienschaltung eines nahezu frequenzunabhängigen Wirkwiderstandes (34) und der Basis-Emitterstrecke eines Transistors ist, wobei die Basis des Transistors mit dein Außenleiter der Leitung verbunden ist und der Kollektor des Transistors mit der Koppelkapazität .(13) des zusätzlichen übertragungsweges. oder mit der Koppelspule :(14) des zusätzlichen Ubertragungsweges verbunden ist.
  35. 35. Empfangsanlage nach Anbruch 24 dadurch gekennzeichnet, daß der Wirkwiderstand am Ausgang des Übertragers aus der Serienschaltung eines nahezu frequenz unabhängigen Widerstandes (35) und der Basis-Emitterstrecke eines Transistors besteht, wobei der Transistor in Basisschaltung betrieben ist und der Kollektor des Transistors mit der Koppelkapazität (13) oder der Koppelspule (14) des zusätzlichen übertragungsweges verbunden ist.
  36. 36. Empfangsanlage nach Anspruch 22 1dadurch gekennzeichnet, daß der Abschlußwiderstand der Leitung die Parallelschaltung eines nahezu frequenz unabhängigen Wirkwiderstandes (38) und der Basis-Emitterstrecke eines Transistors (33) ist, wobei der Emitter des Transistors mit dem Außenleiter der Leitung 18 direkt oder über einen Gegenkopplungswiderstand verbunden ist und der Kollektor des Transistors mit der Koppelkapazitat (13) des zusätzlichen übertragungsweges.
  37. 37+ Empfangsanlage nach Anspruch 24dadurch gekennzeichnet, daß der Wirkwiderstand am Ausgang des übertragers aus der Parallelschaltung eines nahezu frequenzabhängigen wirkwiderstandes (38) und der Basis-Emitterstrecke eines Transistors besteht und der Transistor in Emitterschaltung betrieben wird und der Kollektor des Transistors mit der Koppelkapazität (13) oder der Koppelspule (14) des zusätzlichen Übertragungsweges verbunden ist.
  38. 38. Empfangs anlage nach Anspruch 34 oder 35 oder 36 oder 37 dadurch gekennzeichnet, daß an den Kollektor des Transistors eine Impedanz (Z) angeschlossen ist, der an ihrem anderen Ende der Koliektorgleichstrom und ein dem Kollektor zugeführter Wechselstrom auf getrennten Wegen zugeführt ist.
  39. 39. Empfangsanlage nach Anspruch 38 dadurch gekennzeichnet, daß die an den Kollektor angeschlossene Impedanz (Z) ein nahezu frequenzunabhängiger Wirkwiderstand ist und diesem an seinem dem Transistor abgewandten Ende der Wechselstrom über eine große Kapazität (36) zugeführt ist.
    40* Empfangs anlage nach Anspruch 38 dadurch gekennzeichnet, daß die an den Kollektor angeschlossene Impedanz (Z) so gestaltet ist, daß die Kompensation des Störsignals für mindestens zwei Frequenzen des Frequenzbereichs des' Störsignals eintritt.
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