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DE2460118C2 - Stauflügelfahrzeug - Google Patents

Stauflügelfahrzeug

Info

Publication number
DE2460118C2
DE2460118C2 DE19742460118 DE2460118A DE2460118C2 DE 2460118 C2 DE2460118 C2 DE 2460118C2 DE 19742460118 DE19742460118 DE 19742460118 DE 2460118 A DE2460118 A DE 2460118A DE 2460118 C2 DE2460118 C2 DE 2460118C2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
wing
vehicle
profile
front wing
distance
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19742460118
Other languages
English (en)
Other versions
DE2460118A1 (de
Inventor
Günther 6101 Groß-Bieberau Jörg
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Airbus Defence and Space GmbH
Original Assignee
Vereinigte Flugtechnische Werke 2800 Bremen De GmbH
Vereinigte Flugtechnische Werke 2800 Bremen GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Vereinigte Flugtechnische Werke 2800 Bremen De GmbH, Vereinigte Flugtechnische Werke 2800 Bremen GmbH filed Critical Vereinigte Flugtechnische Werke 2800 Bremen De GmbH
Priority to DE19742460118 priority Critical patent/DE2460118C2/de
Priority to FR7528978A priority patent/FR2294894A2/fr
Priority to GB4987975A priority patent/GB1490935A/en
Priority to IT3030975A priority patent/IT1050787B/it
Priority to NL7514757A priority patent/NL7514757A/xx
Publication of DE2460118A1 publication Critical patent/DE2460118A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2460118C2 publication Critical patent/DE2460118C2/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60VAIR-CUSHION VEHICLES
    • B60V3/00Land vehicles, waterborne vessels, or aircraft, adapted or modified to travel on air cushions
    • B60V3/02Land vehicles, e.g. road vehicles
    • B60V3/025Land vehicles, e.g. road vehicles co-operating with a flat surface, e.g. transporting loads on platforms

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Soil Working Implements (AREA)
  • Platform Screen Doors And Railroad Systems (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf ein Stauflügelfahrzeug mit zwei im Abstand voneinander und hintereinander in etwa gleicher Höhe angeordneten Tragflächen, wobei die in Fahrtrichtung vordere Tragfläche ein bodenabhängiges Profil aufweist, dessen größerer Auftriebsanteil durch die Druckseite erreicht wird, und die hintere Tragfläche ein bodenunbhängiges Profil aufweist, dessen größerer Auftriebsanteil durch die Sogseite erzielt wird, nach Patent 23 03 972.
Im Gegensatz zu dem aus der US-PS 36 61 111 bekannten Stauflügelfahrzeug mit nur einem Tragflügel, bei dem eine zusätzliche heckseitig angeordnete, querliegende Leitwerksfläche lediglich als Stabilisierungsfläche dient, wird bei dem Stauflügelfahrzeug gemäß dem Hauptpatent Nr. 23 03 972 eine selbsttätige Regulierung der Schwebehöhe im Bodeneffektbtreich erzielt Zu einer derartigen selbsttätigen Regelung gehört es auch, daß ein selbsttätiger Start- und Landevorgang ohne individuelle Steuerung, d. h., ohne eine Verstellung von Klappen oder dergleichen erfolgt Dabei ergibt sich insbesondere für den Startvorgang das Problem, möglichst schnell in den wirkungsgradgünstigen Bodeneffektbetrieb, d. h. in den Schwebeflug, überzugehen und sich von dem Spiegelelement zu lösen. Insbesondere bei Fahrzeugen für den Wasserbetrieb ist ein solches schnelles Abwassern besonders wichtig.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, ein Stauflügelfahrzeug der eingangs genannten Art so zu verbessern, daß insbesondere beim Wasserbetrieb seine Start- und Landeeigenschaften deutlich verbessert werden, ohne daß hierzu zusätzliche verstellbare Hilfsmittel erforderlich wären.
Die Erfindung löst diese Aufgabe, indem sie bei einem Stauflügelfahrzeug der eingangs genannten Art vorsieht, daß die hintere Tragfläche gegenüber der vorderen Tragfläche in Richtung der Fahrzeughochachse im Abstand nach oben versetzt angeordnet ist.
Durch diese Parallelversetzung der hinteren Tragfläche wird der Vorteil erzielt, daß sich bei der Schwimmlage des Stauflügelfahrzeugs automatisch ein größerer Anstellwinkel ergibt als bei Stauflügelfahrzeugen mit in einer Ebene angeordneten Tragflächen. Hierdurch wird bei geringen Geschwindigkeiten ein größerer Einlaufquerschnitt für den Stauraum gebildet, und es wird der Stauraum nicht durch auftretende Wellen verschlossea Es stehen somit auch größere Antriebskräfte zur Verfügung, die das Abwassern erleichtern. Für den eigentlichen Stauluft-Bodeneffektflug ändern sich dagegen die ursprünglichen Verhältnisse nicht, da die hintere Tragfläche aus einem bodenunabhängigen Profil gebildet ist, deren größerer Auftriebsanteil durch die Sogseite erzielt wird. Weiterhin bleibt für
ίο den Bodeneffektflug der günstige flache Anstellwinkel der Tragflächen erhalten, um eine große Reisegeschwindigkeit zuzulassen. Bei der Abwasserung aus dem Bodeneffektflug werden ebenfalls Vorteile erzielt, da die auftretenden hydrostatischen Kräfte sofort wieder eine Anstellwinkeländerung hervorrufen und Unterschneidungen der Tragflächen verhindert werden. Hierdurch wird das Stauflügelfahrzeug entschieden geringeren Belastungen ausgesetzt
Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung besteht darin, daß der Abstand zwischen der vorderen Tragfläche und der hinteren Tragfläche etwa der Profildicke der vorderen Tragfläche entspricht
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung schematisch dargestellt Es zeigen
F i g. 1 eine perspektivische Darstellung eines Stauflügelfahrzeugs,
F i g. 2 eine Schnittdarstellung des Stauflügelfahrzeugs beim Bodeneffektflug und
F i g. 3 eine Schnittdarstellung des Stauflügelfahrzeugs während der Schwimmfahrt
Das dargestellte Stauflügelfahrzeug für den Wasserbetrieb besteht aus einer vorderen Tragfläche 1 und einer hinteren Tragfläche 2, die im Abstand voneinander angeordnet sind und durch Endscheiben 3 miteinander verbunden sind. Die Tragflächen 1 und 2 sind dabei als Parallelflächen ausgeführt Es sind die Tragflächen 1 und 2 bzw. die jeweils überspannten Bezugsflächen 15 bzw. 16 in unterschiedlichen Ebenen angeordnet Hierbei ist die hintere Tragfläche 2 in der Fahrzeughochachse nach oben verschoben und hat zu der vorderen Tragfläche 1 einen Abstand, der durch den Pfeil 17 gekennzeichnet ist
Die vordere Tragfläche 1 ist als relativ dünnes Profil 4 ausgebildet und weist einen in Fahrtrichtung offenen Stauraum 5 auf, der dadurch entsteht, daß die Profilunterseite 6 zur Profilhinterkante 7 stark abgesenkt ist und dadurch ein bodenabhängiges Profil bildet. In diesem Ausführungsbeispiel ist auf der vorderen Tragfläche 1 ein kabinenartig gestaltetes Führerhaus 8 mit dem Antriebsaggregat 9 angeordnet.
Die hintere Tragfläche 2 ist dagegen als relativ dickes Profil 10 ausgebildet und bildet einen Stauraum 11. Die Profilunterseite 12 entspricht dabei einer Geraden. Das Profil 10 ist durch diese Ausbildung ein bodenunabhängiges Profil, dessen größerer Auftriebsanteil durch die Profiloberseite 13 als Sogseite gebildet wird. Auf der hinteren Tragfläche ist außerdem ein Seitenruder 14 angeordnet.
In der Schwimmfahrt ergibt sich durch den hydrostatischen Auftrieb der als Schwimmkörper ausgebildeten Tragflächen 1 und 2 ein größerer Anstellwinkel gegenüber der Wasserspiegelfläche 18 als bei der normalen Betriebslage im Bodeneffektflug. Durch diese Anstellwinkelvergrößerung wird der Einlaufquerschnitt der durch die Tragflächen 1 und 2 gebildeten Stauräume 5 und 11 vergrößert.
Bei einer Vorwärtsgeschwindigkeit des Stauflügelfahrzeugs stellt sich sehr bald unter bzw. über den Trag-
flächen ein ausreichender Staudruck und/oder Sog ein, der das Stauflügelfahrzeug von der Wasserspiegelfläche löst und in den Bodeneffektflug überführt Hierbei verringert sich dann gleichzeitig der Anstellwinkel, so daß sich das Stauflügelfahrzeug gemäß Fig.2 etwa parallel zur Wasserspiegelfläche bewegt
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Stauflügelfahrzeug mit zwei im Abstand voneinander und hintereinander in etwa gleicher Höhe angeordneten Tragflächen, wobei die in Fahrtrichtung vordere Tragfläche ein bodenabhängiges Profil aufweist, dessen größerer Ajftriebsanteil durch die Druckseite erreicht wird, und die hintere Tragfläche ein bodenunabhängiges Profil aufweist, dessen größerer Antriebsanteil durch die Sogseite erzielt wird, nach Patent 23 03 972, dadurch gekennzeichnet, daß die hintere Tragfläche (2) gegenüber der vorderen Tragfläche (1) in Richtung der Fahrzeughochachse im Abstand (17) nach oben versetzt angeordnet ist
2. Stauflügelfahrzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand (17) zwischen der vorderen Tragfläche (1) und der hinteren Tragfläche (2) etwa der Profildicke der vorderen Tragfläche (1) entspricht.
DE19742460118 1974-12-19 1974-12-19 Stauflügelfahrzeug Expired DE2460118C2 (de)

Priority Applications (5)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19742460118 DE2460118C2 (de) 1974-12-19 1974-12-19 Stauflügelfahrzeug
FR7528978A FR2294894A2 (fr) 1974-12-19 1975-09-22 Vehicule a effet de sol
GB4987975A GB1490935A (en) 1974-12-19 1975-12-04 Aero-dynamic air-cushion vehicle
IT3030975A IT1050787B (it) 1974-12-19 1975-12-16 Veicolo o natante per marcia a cuscino d aria
NL7514757A NL7514757A (nl) 1974-12-19 1975-12-18 Hefvleugelvoertuig.

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19742460118 DE2460118C2 (de) 1974-12-19 1974-12-19 Stauflügelfahrzeug

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE2460118A1 DE2460118A1 (de) 1976-06-24
DE2460118C2 true DE2460118C2 (de) 1982-10-28

Family

ID=5933850

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19742460118 Expired DE2460118C2 (de) 1974-12-19 1974-12-19 Stauflügelfahrzeug

Country Status (5)

Country Link
DE (1) DE2460118C2 (de)
FR (1) FR2294894A2 (de)
GB (1) GB1490935A (de)
IT (1) IT1050787B (de)
NL (1) NL7514757A (de)

Families Citing this family (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3937240A1 (de) * 1989-11-09 1991-05-16 Albert Blum Bodeneffekt-fahrzeug
RU2260530C1 (ru) * 2004-06-02 2005-09-20 Нагапетян Рубен Арменакович Транспортное средство на динамической воздушной подушке
RU2258620C1 (ru) * 2004-06-22 2005-08-20 Нагапетян Рубен Арменакович Амфибийное транспортное средство на динамической воздушной подушке

Family Cites Families (1)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1805171C3 (de) * 1968-10-25 1974-05-22 Alexander M. Dr. 7993 Kressbronn Lippisch Flugflächenboot

Also Published As

Publication number Publication date
DE2460118A1 (de) 1976-06-24
NL7514757A (nl) 1976-06-22
FR2294894A2 (fr) 1976-07-16
GB1490935A (en) 1977-11-02
IT1050787B (it) 1981-03-20
FR2294894B2 (de) 1979-06-22

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8127 New person/name/address of the applicant

Owner name: VEREINIGTE FLUGTECHNISCHE WERKE GMBH, 2800 BREMEN,

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8327 Change in the person/name/address of the patent owner

Owner name: MESSERSCHMITT-BOELKOW-BLOHM GMBH, 8012 OTTOBRUNN,

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