DE2459348A1 - Verfahren zur katalytischen umwandlung von kohlenwasserstoffen - Google Patents
Verfahren zur katalytischen umwandlung von kohlenwasserstoffenInfo
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Description
SHELL INTERNATIONALE RESEARCH MAATSCHAPPIJ B.V.
Den Haag, Niederlande
n Verfahren zur katalytischen Umwandlung von Kohlenwasserstoffen"
Priorität: 17. Dezember 1973, Niederlande, Nr. 7 317 235
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur katalytischen Umwandlung
von Kohlenwasserstoffen*
Die Erfindung betrifft insbesondere die katalytische Umwandlung von Kohlenwasserstoffen zu Schmierölen mit hohem Viskositätsindex durch hydrierendes Spalten eines Gemisches aus schweren Kohlenwasserstoffen.
Die Erfindung betrifft insbesondere die katalytische Umwandlung von Kohlenwasserstoffen zu Schmierölen mit hohem Viskositätsindex durch hydrierendes Spalten eines Gemisches aus schweren Kohlenwasserstoffen.
Bei der Herstellung von Schmierölen mit hohem Viskositätsindex
durch hydrierendes Spalten eines Gemisches aus schweren Kohlenwasserstoffen werden die in der Zuspeisung enthaltenen Verbindungen mit niedrigem Viskositätsindex in Verbindungen mit hohem
Viskositätsindex umgewandelt. Gleichzeitig werden die Gehalte an Stickstoff, Schwefel und Sauerstoff im öl erheblich herabgesetzt.
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Die Eignung von Katalysatoren zur Anwendung bei der Herstellung von Schmierölen mit hohem Viskositätsindex mittels Hydrospalten
eines Gemisches aus schweren Kohlenwasserstoffen hängt von ihrer Temperaturanforderung, ihrem Aromatenrückhaltevermögen
und ihrer Selektivität ab, die, wie folgt, definiert werden. Unter gegebenen Arbeitsbedingungen und wenn man bei der Herstellung
eines Schmieröls mit einem vorbestimmten Viskositätsindex nach Entparaffinieren von einer gegebenen Zuspeisung ausgeht,
wird unter "Temperatiiranforderung" die Temperatur verstanden,
die zur Herstellung eines solchen Schmieröls angewendet werden muss. Unter "Aromatenrüc k haltevermögen" wird der Prozentsatz
an in diesem Schmieröl enthaltenen Aromaten, bezogen auf den Aromatengehalt der Zuspeisung, verstanden; unter"Selektivität"
wird die Ausbeute an dem erwünschten Schmieröl verstanden.
Je niedriger die Temperaturanforderung und das Aromatenrückhal-
sind
tevermögen der Katalysatoren/und je höher deren Selektivität ist, desto besser sind die Katalysatoren zur Herstellung von Schmierölen mit hohem Viskositätsindex durch hydrierendes Spalten eines Gemisches aus schweren Kohlenwasserstoffen geeignet.
tevermögen der Katalysatoren/und je höher deren Selektivität ist, desto besser sind die Katalysatoren zur Herstellung von Schmierölen mit hohem Viskositätsindex durch hydrierendes Spalten eines Gemisches aus schweren Kohlenwasserstoffen geeignet.
Bisher wurden zur Herstellung von Schmierölen mit hohem Viskositätsindex
durch hydrierendes Spalten eines Gemisches γοη schweren Kohlenwasserstoffen eine Vielzahl von Katalysatoren
-vorgeschlagen. Diese Katalysatoren enthalten im allgemeinen ein oder mehrere Metalle der Gruppen VIB, VIIB und/oder VIII
oder Sulfide oder Oxide dieser Metalle auf einem Trägermaterial
aus einem oder mehreren Oxyden von Elementen der Gruppen II,
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III oder IV des Periodensystems der Elemente. Diese Katalysatoren können ausserdem Promotoren, wie Phosphor oder Bor und
ein' Halogen, wie Chlor oder Fluor, enthalten.
Eine eingehende Untersuchung der Eignung von Katalysatoren des vorbeschriebenen Typs zur Herstellung von Schmierölen mit hohem
Viskositätsindex durch Hydrospalten eines Gemisches von schweren Kohlenwasserstoffen hat gezeigt, dass deren Eignung für
diesen Zweck in ausserordentlich hohem Masse von Art und Menge der dem Trägermaterial einverleibten Metalle und des
Halogens und von der Art des. Trägermaterials und seinen Eigenschaften abhängt.
Eine Anzahl von untersuchten Katalysatoren des vorbeschriebenen Typs hat sich als vollständig ungeeignet für den vorgenannten
Anwendungszweck erwiesen, da ihre Temperaturanforderung und ihr
weitaus
Aromatenrückhaltevermögen/zu hoch sind, während ihre Selektivität
bei weitem zu gering ist. Die meisten der untersuchten Katalysatoren erwiesen sich als massig für <f.en vorgenannten
Anwendungszweck geeignet. Entweder die Temperaturanforderung
oder das Aromatenrückhaltevermögen oder die Selektivität dieser Katalysatoren reicht jedoch nicht für ein bestmögliches
Katalysatorverhalten aus. Eine kleine Gruppe von Katalysatoren des vorbeschriebenen Typs zeigt jedoch ein ausgezeichnetes Verhalten
bei der Herstellung von Schmierölen mit hohem Viskositätsindex durch hydrierendes Spalten eines Gemisches von schweren
Kohlenwasserstoffen. Die Temperaturanforderung und das Aromatenrückhaltevermögen
dieser Katalysatoren sind sehr niedrig, während ihre Selektivität sehr hoch ist. Weitere Untersuchungen
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der Katalysatoren des vorbeschriebenen Typs zur Herstellung von Schmierölen mit hohem Viskositätsindex durch hydrierendes Spalten
eines Gemisches aus schweren Kohlenwasserstoffen ergaben, dass Katalysatoren, die für den erfindungsgemässen Anwendungszweck ein bestmögliches Verhalten zeigen, die nachstehend beschriebenen
Bedingungen erfüllen müssen :
Der fertige Katalysator muss eine Schüttdichte nach Verdichtung von mindestens 0,8 g/ml aufweisen und neben Fluor mindestens
3 Gewichtsteile Nickel und mindestens 20 Gewichtsteile Wolfram
■je 100 Gewichtsteile Aluminiumoxyd-Trägermaterial enthalten.
Unter Schüttdichte nach Verdichtung des Materials wird in der
einer vorliegenden Beschreibung der Quotient aus/ gegebenen Menge des
Materials und dessen-Volumen nach weitgehender Verdichtung, die
besonders
/ geeigneterweise mittels eines elektrischen Vibrators bewirkt wird, verstanden.
Der Katalysator wird aus einem Aluminiumoxyd-Hydrogel hergestellt.
Dabei muss ein Aluminiumoxyd-Hydrogel verwendet werden, das sich durch Trocknen und Kalzinieren in ein Xerogel überführen
lässt, das eine Schüttdichte nach Verdichtung von weniger als 0,8 g/ml aufweist. Der Weg, über den der Katalysator
im Einzelfall aus diesem Hydrogel hergestellt wird, hängt vom Porenvolumenquotienten des vorbeschriebenen Xerogels ab.
Unter "Porenvolumenquotient" einer Substanz wird in der vorliegenden
Patentbeschreibung der Quotient aus dem mit Quecksilber gemessenen Porenvolumen und dem Gesamtporenvolumen der
Substanz verstanden, wobei das mit Quecksilber gemessene Poren-
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volumen als das in Poren mit einem Durchmesser oberhalb 7,5 nm
vorliegende mit Quecksilber bestimmte Porenvolumen und das Gesamtporenvolumen als die Summe des in Poren mit einem Durchmesser
unterhalb 60 nm vorliegenden, mit Stickstoff bestimmten Porenvolumens und des in Poren mit einem Durchmesser von mindestens
60 nm vorliegenden, mit Quecksilber bestimmten Porenvolumeris definiert sind. Sofern der Porenvolumenquotient des vorbeschriebenen
Xerogels mindestens 0,5 beträgt, kann die Herstellung des Katalysators grundsätzlich auf zwei Arten durchgeführt
werden, die als "Hydrogelweg". und "Xerogelweg11 bezeichnet werden. Sofern der Porenvolumenquotient des vorbeschriebenen
Xerogels weniger als 0,5 beträgt, ist die Herstellung des Katalysators
geeigneterweise nur auf eine der zwei vorbeschriebenen Arten, nämlich über den "Hydrogelweg",, möglich.
Die Herstellung der Katalysatoren über den Xerogelweg aus
einem Aluminiumoxyd-Hydrogel, aus dem ein Xerogel durch Trocknen und Kalzinieren hergestellt werden kann, das eine Schüttdichte
nach Verdichtung von weniger als 0,8 g/mlund einen
Porenvolumenquotienten von mindestens 0,5 aufweist, wird mittels Trocknen und Kalzinieren des Aluminiumoxyd-Hydrogels,
Einarbeiten der Metalle und gegebenenfalls des Fluors in das Xerogel und Trocknen und Kalzinieren des Gemisches durchgeführt.
Die Herstellung des Katalysators über den Hydrogelweg aus einem ,Aluminiumoxyd-Hydrogel, aus dem ein Xerogel durch Trocknen und
Kalzinieren hergestellt werden kann, das eine Schüttdichte nach Verdichtung von weniger als 0,8 g/ml und einen Porenvolumen-
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quotienten von mindestens 0,5 aufweist, wird durch Einarbeiten
der Metalle und gegebenenfalls des Fluors in das Aluminiumoxyd-Hydrogel und Trocknen und Kalzinieren des Gemisches durchgeführt,
Die Herstellung der Katalysatoren über den Hydrogelweg aus einem Aluminiumoxyd-Hydrogel, aus dem durch Trocknen und Kalzinieren
ein Xerogel mit einer Schüttdichte nach Verdichtung von weniger als 0,8 g/ml und einem Porenvolumenquotienten von weniger
als 0,5 hergestellt werden kann, wird durch Einarbeiten der Metalle und mindestens eines Teils des Fluors in das Aluminiumoxyd-Hydrogel
und Trocknen und Kalzinieren des Gemisches durchgeführt. Bei diesem Herstellungsweg des Katalysators wird eine
solche Fluormenge in das Aluminiumoxyd-Hydrogel eingearbeitet, dass aus dem gleichen Aluminiumoxyd-Hydrogel nach Trocknen und
Kalzinieren ein Xerogel mit einem Porenvolumenquotienten von mindestens 0,5 erhalten wird, wenn diesem die gleiche Fluormenge,
jedoch keine Metalle, einverleibt wird (werden).
Ausser zur Herstellung von Schmierölen mit hohem Viskositätsindex durch hydrierendes Spalten eines Gemisches von schweren
Kohlenwasserstoffen eignen sich die vorbeschriebenen Katalysatoren
auch zur Anwendung in anderen Verfahren, bei denen Kohlenwasserstoffe
bei. erhöhten Temperaturen und Drücken und in Gegenwart von Wasserstoff umgewandelt werden.
vorliegende Erfindung betrifft demgemäss ein Verfahren zur
katalytischen Umwandlung von Kohlenwasserstoffen, das dadurch gekennzeichnet ist, dass die Kohlenwasserstoffe bei erhöhten
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Temperaturen und Drücken in Gegenwart von Wasserstoff mit einem
fluorhaltigen Nickel/Wolfrain-Katalysator auf einem Aluminiumoxyd-Trägermaterial
kontaktiert werden, der eine Schüttdichte nach Verdichtung von mindestens 0,8 g/ml aufweist, der mindestens
3 Gewichtsteile Nickel und mindestens 20 Gewichtsteile Wolfram je 100 Gewichtsteile Trägermaterial enthält und der, wie nachstehend/beschrieben,
aus einem Aluminiumoxyd-Hydrogel hergestellt
wird, das durch Trocknen und Kalzinieren in ein Xerogel mit einer Schüttdichte nach Verdichtung von weniger als 0,8 g/ml
umgewandelt werden kann:
1) Sofern der Porenvolumenquotient des vorbeschriebenen Xerogels
mindestens 0,5 beträgt, wird der Katalysator-mittels
a) Trocknen und Kalzinieren des Aluminiumoxyd-Hydrogels,
Einarbeiten der Metalle und gegebenenfalls des Fluors in das Xerogel und Trocknen und Kalzinieren des Gemisches
oder mittels
b) Einarbeiten der Metalle und gegebenenfalls des Fluors in
das Aluminiumoxyd-Hydrogel und Trocknen und kalzinieren des Gemisches
hergestellt;
2) Sofern der Porenvolume.nquotient des Xerogels weniger als 0,5 beträgt, wird der Katalysator mittels Einarbeiten der Metalle
und zumindestens eines Teils des Fluors in das Aluminiumoxyd-Hydrogel
und Trocknen und Kalzinieren des Gemisches hergestellt, mit der Massgabe, dass im letztgenannten Fall eine
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solche Fluormenge in das Hydrogel eingearbeitet wird, dass
man durch Trocknen und Kalzinieren aus dem gleichen Alurniniumoxyd-Hydrogel ein Xerogel mit einem Porenvolumenquotienten
von mindestens 0,5 erhält, wenn diesem die gleiche. Fluormenge, jedoch keine Metalle, einverleibt
wird (werden).
Zur Herstellung von erfindungsgemäss anwendbaren.Katalysatoren
sind nur bestimmte Aluminiumoxyd-Hydrogele geeignet. Um zu bestimmen, ob sich ein Aluminiumoxyd-Hydrogel als Ausgangsmaterial
zur Herstellung von erfindungsgemäss verwendbaren Katalysatoren
über eignet, und, sofern dies der Fall ist, um weiter zu bestimmen,
welchen Weg die Herstellung des Katalysators durchgeführt werdei.
kann, wird eine Probe des betreffenden Hydrogels bei 1200C getrocknet
und bei 5500C kalziniert. Die Schüttdichte nach Verdichtung
und der Porenvolumenquotient des dadurch erhaltenen Xerogels werden bestimmt.· Das Hydrogel eignet sich nur dann als
Ausgangsmaterial für die Herstellung von erfindungsgemäss geeigneten Katalysatoren, wenn das aus ihm hergestellte Xerogel eine
Schüttdichte nach Verdichtung von weniger als 0,8 g/ml aufweist. Der Porenvolumenquotient des hergestellten Xerogels bestimmt
den Weg, mittels dessen die Herstellung des Katalysators durchgeführt werden kann. Wenn der Porenvolumenquotient des hergestellten
Xerogels mindestens 0,5 beträgt, lässt sieh der Katalysator sowohl über den Xerogel- als auch über den Hydrogel-Weg
herstellen. Wenn der Porenvolumenquotient weniger als 0,5 beträgt, eignet sich nur der Hydrogelweg zur Herstellung des
Katalysators, wobei sichergestellt werden muss, dass bei der
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BAD ORIGINAL
Herstellung des Katalysators über den Hydrogelweg eine ausreichende
Fluormenge in das Hydrogel eingearbeitet wird. Die Mindestmenge an Fluor, die bei der Herstellung des Katalysators
in das Hydrogel eingearbeitet werden muss, kann bestimmt werden,
indem man verschiedene Fluormengen in eine Reihe von Proben des betreffenden Hydrogels einarbeitet urid das Flur enthaltende
Hydrogel bei 1200C trocknet und bei 5500C kalziniert. Der Porenvolumenquotient
des erhaltenen Flur enthaltenden Xerogels wird dann bestimmt. Die vorgenannte Mindestmenge an Fluor, die dem
Hydrogel einverleibt werden muss, ist diejenige, die zu einem
Flur enthaltenden Xerogel mit einem Porenvolumenquotienten von 0,5 führt. · . -
Wenn die erfindungsgemäss verwendbaren.Katalysatoren über den
Xerogelweg hergestellt werden, wird das Alumini-umoxyd-Hydrogel
werden zunächst getrocknet und kalziniert, ansehliessend/die Metalle
und gegebenenfalls Fluor in das kalzinierte Material eingearbeitet,
und das erhaltene Gemisch wird zum Schluss getrocknet und kalziniert. Das Einarbeiten der Metalle in das kalzinierte
Material kann besonders zweckmässiger Weise mittels Imprägnieren des kalzinierten Materials mit einer wässrigen, eine Nickel-
und eine Wolframverbindung enthaltenden Lösung durchgeführt werden.
Fluor kann dem Katalysator entweder durch Imprägnieren oder durch in-situ-Fluorierung einverleibt werden. Wenn Fluor in den
Katalysator mittels Imprägnieren eingearbeitet wird, kann dies entweder zusammen mit Nickel und Wolfram oder in einer geson- .
derten Imprägnierungsstufe mit einer wässrigen Lösung einer
Fluorverbindung durchgeführt werden. Das Einverleiben von Fluor
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in den Katalysator mittels Imprägnieren wird vorzugsweise in einer gesonderten Imprägnierungsstufe nach dem Einarbeiten von
Nickel und Wolfram in das kalzinierte Material und nach nochmaligem Kalzinieren des imprägnierten Materials durchgeführt.
Die inrsitu-Fluorierung des Katalysators kann durchgeführt v/erden,
indem man während der Anfangsphase des Verfahrens, "bei dem der Katalysator verwendet wird, eine gegebene Menge einer Fluorverbindung
zu dem Gas- und/oder Flüssigkeitsstrom, der über den Katalysator geleitet wird, so lange zusetzt, bis der erforderliche
Fluorgehalt des Katalysators erreicht worden ist. Wenn beim erfindungsgemäss durchgeführten Verfahren ein über
den Xerogelweg hergestellter Katalysator verwendet wird, wird vorzugsweise ein Katalysator eingesetzt, in den zumindestens
ein Teil' des Fluors und insbesondere praktisch das gesamte Fluor
durch in-situ-Fluorierung eingearbeitet worden ist.
Wenn die erfindungsgemäss verwendbaren Katalysatoren über den Hydrogelweg hergestellt worden sind, werden die Metalle und gegebenenfalls
das Fluor in das Hydrogel eingearbeitet und das erhaltene Gemisch wird anschliessend getrocknet und kalziniert.
Das Einverleiben der Metalle in das Hydrogel kann besonders
zweckmässiger Weise durch Behandeln des Hydrogels mit einer
eine wässrigen, /Nickel- und eine Wolframverbindung enthaltenden
Lösung durchgeführt werden. Diese Behandlung wird vorzugsweise. bei einer Temperatur oberhalb 500C und insbesondere bei Temperaturen
von 60 bis 25O0C durchgeführt. Fluor kann dem Katalysator
einverleibt werden, während sich das Aluminiumoxyd noch in. Hydrogelform befindet, oder nach dem Kalzinieren des erhaltenen
Gemisches und ausserdem durch in-situ-Fluorierung.
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Das Einverleiben des Fluors in den Katalysator, während sich
das Aluminiuinoxyd noch in der Hydrogelform befindet, wird vorzugsweise
durch Behandeln des Hydrogels mit einer wässrigen, eine Nickelverbindung, eine Wolframverbindung und eine Fluorverbindung
enthaltenden Lösung durchgeführt. Wenn beim erfindungsgeraässen Verfahren ein über den Hydrogelweg hergestellter
Katalysator verwendet wird, wird vorzugsweise ein Katalysator eingesetzt, in den .mindestens ein Teil des Fluors und insbesondere
praktisch das gesamte Fluor in das noch im Hydrogele zustand vorliegende Aluminiumoxyd eingearbeitet worden ist.
Erfindungsgemäss geeignete Katalysatoren enthalten mindestens
3 Gewichtsteile Nickel und mindestens 20 Gewichtsteile Wolfram je 100 Gewichtsteile Aluminiumoxyd.
Wenn der Katalysator über den Xerogelweg· hergestellt worden
ist, wird vorzugsweise ein Katalysator verwendet, der 3 bis 12 Gewichtsteile Nickel und 20 bis 75.Gewichtsteile Wolfram
je 100 Gewichtsteile Aluminiumoxyd enthält und insbesondere
ein Katalysator, der ausserdem Nickel und Wolfram in einem Gewichts
verhältnis von 1:5 bis 1 : 7 enthält. Die über den Xerogelweg hergestellten Katalysatoren enthalten vorzugsweise
0,5 bis 20 Gewichtsteile Fluor je 100 Gewichtsteile Aluminiumoxyd, mit der Massgabe, dass bei Verwendung dieser Katalysatoren
zur Herstellung von Schmierölen mit hohem Viskositätsindex durch hydrierendes Spalten eines Gemisches von schweren
Kohlenwasserstoffen, Katalysatoren mit einem Fluorgehalt von vorzugsweise 0,5 bis 10 Gewichtsteilen je 100 Gewichtsteile AIu-
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miniumoxyd verwendet werden, während bei Verwendung dieser Katalysatoren
zur Herstellung von leichten Kohlenwasserstoffen durch hydrierendes Spalten eines Gemisches von schweren Kohlenwasserstoffen
der Fluorgehalt dieser Katalysatoren vorzugsweise 10 bis 20 Gewichtsteile je 100 Gewichtsteile Aluminiumoxyd
beträgt.
Über den Hydrogelweg hergestellte Katalysatoren enthalten vorzugsweise
25 bis 50 Gewichtsteile Nickel und 50 bis 60 Gewichtsteile Wolfram je 100 Gewichtsteile Aluminiumoxyd und insbesondere
werden Katalysatoren verwendet, die ausserdem ein Gewichtsverhältnis von.Nickel zu Wolfram zwischen 1 bis 1,5 und 1 bis 5
aufweisen. Die über den Hydrogelweg hergestellten Katalysatoren enthalten vorzugsweise 10 bis 30 Gewichtsteile Fluor je 100 Gewichtsteile
Aluminiumoxyd, mit der Massgabe, dass bei Verwendung dieser Katalysatoren.zur Herstellung von Schmierölen mit hohem
Viskositätsindex durch Hydrospalten eines Gemisches von schweren Kohlenwasserstoffen, der Flurgehalt dieser Katalysatoren vorzugsweise
10 bis 25 Gewichtsteile je 100 Gewichtsteile Aluminiumoxyd beträgt, während diese Katalysatoren bei der Verwendung
zur Herstellung von leichten Kohlenwasserstoffen durch hydrierendes Spalten von schweren Kohlenwasserstoffen einen Fluorgehalt
von vorzugsweise 20 bis 30 Gewichtsteile je 100 Gewichtsteile Aluminiumoxyd aufweisen.
Während die als Ausgangsmaterial zur Herstellung der erfindungsgemäss
geeigneten Katalysatoren verwendeten Hydrogele die charakteristische Eigenschaft aufweisen, dass aus ihnen Xerogele
mit einer Schüttdichte nach Verdichtung von weniger als 0,8 g/ml
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durch Trocknen und Kalzinieren erhalten werden kann, weisen die auf der Basis dieser Hydrogele hergestellten Katalysatoren
eine Schüttdichte nach Verdichtung von mindestens 0,8 g/ml auf. Demgemäss muss während der Herstellung des Katalysators eine
Zunahme der Schüttdichte nach Verdichtung herbeigeführt werden.
Eine Zunahme der Schüttdichte nach Verdichtung tritt unter anderem
beim Einverleiben der Metalle ein und ist um so grosser, je grosser die einverleibte Metallbeladung ist. Eine Zunahme
der Schüttdichte nach Verdichtung wird ausserdem durch.Verdichten des Hydrogels, z.B. durch Kneten, Pressen oder Extrudieren,
herbeigeführt, wobei" die Zunahme der Schüttdichte nach Verdichtung mit höheren angewendeten Drücken wächst.
Eine erhebliche ZunaTime der Schüttdichte nach Verdichtung kann
herbeigeführt werden, indem man das Hydrqgel unter hohem Druck durch eine enge Öffnung, wie einen Schlitz, presst. Die durch
Ausübung von Druck herbeigeführte Erhöhung der Schüttdichte nach Verdichtung des Hydrogels kann noch weiter durch Einverleibung
bestimmter Zusatzmittel in das Hydrogel, wie von Salpetersäure
und Aluminiumsalzen, verstärkt werden.
Ausser Fluor können die erfindungsgemäss geeigneten Katalysatoren
auch andere Promotoren, wie Phosphor und Bor, enthalten.
Die Metalle Nickel und Wolfram können in den erfindungsgemäss
.geeigneten Katalysatoren als solche oder in Form ihrer Oxyde
oder Sulfide vorliegen. Vorzugsweise werden Katalysatoren verwendet, welche die Metalle in sulfidischer Form enthalten.
Die Sulfidierung der erfindungsgemäss geeigneten Katalysatoren
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kann mittels eines beliebigen bekannten Verfahrens zum Sulfidieren
von Katalysatoren durchgeführt werden. Das Sulfidieren kann z.B. mittels Kontaktieren des Katalysators mit einem
schwefelhaltigen Gas, wie einem Gemisch aus Wasserstoff und Schwefelwasserstoff, durchgeführt werden. Das Sulfidieren kann
zweckmässigerweise ausserdem durch Kontaktieren des Katalysators
mit.einöm schwefelhaltigen Kohlenwasserstofföl, wie einem schwefelhaltigen Gasöl, durchgeführt werden.
Die erfindungsgemässen Katalysatoren weisen besondere Bedeutung
bei der Herstellung von Schmierölen mit hohem Viskositätsindex. durch Hydrospal.ten eines Gemisches von schweren Kohlenwasserstoffen
auf. Vorzugsweise als Ausgangsmaterial zur Herstellung von Schmierölen mittels des erfindungsgemässen Verfahrens eingesetzte
Gemische aus schweren Kohlenwasserstoffen sind paraffinhaltige
Schmierölfraktionen, die bei der Destillation bei vermindertem Druck eines bei Atmosphärendruck-Destillation eines
paräffinhaltigen Rohöls erhaltenen Rückstands · erhalten
worden sind, und Paraffine, die aus diesen paraffinhaltigen
Schmierölfraktionen oder aus mittels hydrierendem Spalten erhaltenen
paraffinhaltigen Schmierölfraktionen hergestellt worden sind. Beispiele solcher paraffinhaltiger Schmierölfraktionen
paraffinhaltige Destillate für
sind/Spindelöl (äO), leichtes Maschinenöl (LMO) und mittelschweres
Maschinenöl (14M0), und entasphaltierte öle (DAO), paraffinhaltige SO-, LMO- und MMO-Raf f i-
nate und paraffinhaltige Brightstocks (BS), die aus den vorgenannten Schmierölfraktionen, mittels Behandlung der letzteren
mit einem selektiven Lösungsmittel für Aromaten, wie Furfural,
erhalten worden sind, und SO-, LMO-; MMO-; DAO-und BS-Paraffin-
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gatsche, die aus den vorgenannten Schmierölen durch Entparaffinieren
hergestellt worden sind. Gemische aus einer oder mehreren als Destillat erhaltenen Schmierölfraktionen und/oder
einer oder mehreren Rückstands-Schmierölfraktionen und/oder einem oder mehreren Paraffingatsehen können ebenfalls als
Ausgangsmaterial zur Herstellung von Schmierölen mittels des ■erfindungsgemässen Verfahrens verwendet werden.
Das hydrierende Spalten eines Gemisches aus schweren Kohlenwasserstoffen
zur Herstellung von Schmierölen mit hohem Vis- kositätsindex
mittels des erfindungsgemässen Verfahrens wird
durch Kontaktieren des Gemisches von schweren Kohlenwasserstoffen bei erhöhten Temperaturen und Drücken und in Gegenwart
von Wasserstoff mit dem erfindungsgemäss geeigneten Katalysator durchgeführt, der vorzugsweise in einem oder mehreren Betten
aus Katalysatorteilchen mit Durchmessern von 0,5 bis 3 mm vorliegt. · '
Geeignete Bedingungen zum hydrierenden Spalten sind Temperaturen von 325 bis 4500C, Drücke von 10 bis 250 bar, ein Verhältnis
von Viasserstoff zu Zuspeisung von 100 bis 5000 Nl Wasserstoff je kg Zuspeisung und eine Raümströmungsgeschwindigkeit von
0,2 bis 5,0 kg Zuspeisung je Liter Katalysator je Stunde. Vorzugsweise werden dabei Temperaturen von 350 bis 425 C,
Drücke von 100 bis 200 bar, ein Verhältnis von Wasserstoff -zu Zuspeisung von 500 bis 2500 Nl Wasserstoff je kg Zuspeisung
und Raumströmungsgeschwindigkeiten von 0,5 bis 1,5 kg Zuspeisung
je Liter Katalysator je Stunde angewendet.
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Mittels des erfindungsgemässen Verfahrens hergestellte Schmieröle weisen einen niedrigen Aromatengehalt auf. Schmieröle mit
einem noch niedrigeren Aromatengehalt können erfindungsgeroäss hergestellt werden, wenn nach der hydrierenden Spaltung eine
Nachhydrierung durchgeführt wird. Die Nachhydrierung des bei der hydrierenden Spaltung erhaltenen Produkts kann durch Kontaktieren
dieses Produkts bei erhöhten Temperaturen und Drücken in Gegenwart von Wasserstoff mit einem Nachhydrierungskatalysator
durchgeführt werden. Die in der Nachhydrier.ungsstufe angewendeten Drücke, Raumströmungsgeschwindigkeiten und Gasgeschwindigkeiten
-entsprechen den vorgenannten Bedingungen für die hydrierende Spa2img . . Vorzugsweise
werden bei der Nachhydrierung Temperaturen von 225 bis 4000C
und insbesondere von 275 bis 3750C angewendet. Die bei der
Nachhydrierung angewendete Temperatur sollte um mindestens 250C unter der beim hydrierenden Spalten angewendeten Temperatur
liegen. Geeignete Nachhydrierungskatalysatoren sind ein oder mehrere Metalle der Gruppen VIB, VIIB oder VIII auf
einem Trägermaterial enthaltende Katalysatoren.
Das aus dem Reaktor zur hydrierenden Spaltung und, sofern eine Nachhydrierung angewendet wird, das aus dem Reaktor zur Nachhydrierung
abziehende Produkt, wird abgekühlt und in ein Wasserstoffreiches Gas und ein flüssiges Produkt aufgetrennt.
Das flüssige Produkt enthält Kohlenwasserstoffe, die unterhalb des Siedebereiches des Schmieröls und Kohlenwasserstoffe, die
innerhalb des Siedebereichs des Schmieröls sieden. Die unterhalb des vorgenannten Bereichs siedenden Kohlenwasserstoffe
werden vom höhersiedenden -Rückstand vorzugsweise mittels frak-
o u b ο ζ b / u y ρ y
ORIGINAL INSPECTED
.- 17 -
tionierter Destillation abgetrennt. Der Schnittpunkt dieser
Destillation wird vorzugsweise so gewählt, dass der höhersiedende Rückstand einen Anfangssiedepunkt von 350 bis 55O0C
aufweist. Ausser ausgezeichneten Schmierölkomponenten enthält dieser Rückstand im allgemeinen geradkettige Paraffine, die
sich bei Raumtemperatur verfestigen und deshalb den Pourpoint des Schmieröls verschlechtern. Um aus diesem Rückstand ein
geeignetes Schmieröl herzustellen, wird der Rückstand deshalb vorzugsweise entparaffiniert. Die Entparaffinierungsbehandlung
kann auf beliebige Weise durchgeführt werden. Vorzugsweise wird das Entparaffinieren mittels eines Gemisches von Methyäthylketon
und Toluol bei Temperaturen von -10 bis -40°C und unter Anwendung eines Volumenverhältnisses von Lösungsmittel/Öl von
1 1.1 bis· 10 : 1 durchgeführt. Um die Ausbeute an Schmieröl
zu 'erhöhen, wird zumindestens ein Teil der abgetrennten Paraffine
zum Hydrospaltungsreaktor zurückgeführt.
Ausser zur Anwendung als Katalysatoren für die hydrierende Spaltung
eines Gemisches aus schweren Kohlenwasserstoffen zur Herstellung
von Schmierölen mit hohem Viskositätsindex eignen
sich die erfindungsgeraäss verwendbaren Katalysatoren ausserdem besonders gut als Katalysatoren für die erste Stufe eines
zweistufigen Verfahrens zur Herstellung von leichten Kohlenwasserstoffen, wie Benzinen und Kerosinen, durch hydrierendes
.Spalten eines Gemisches aus schweren Kohlenwasserstoffen, wie
Gasölen, Flashdestillaten und Gemischen von Flashdestillaten und entasphaltierten ölen. Beispiele anderer erfindungsgemässer
Verfahren, bei denen die vorbeschriebenen Katalysatoren erfolg-
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reich angewendet werden können, sind die Herstellung von leichten Kohlenwasserstoffen aus einem Gemisch aus schweren Kohlenwasserstoffen
durch einstufiges hydrierendes Spalten, die Hydrierung von in leichten Kraftstoffen, wie Kerosinen, enthaltenen
Aromaten zur Verbesserung ihres Rauchpunktes, die hydrierende Entschwefelung von Destillat- und Rückstandskohlenwasserstoff-Fraktionen,
die Nachhydrierung von Schmierölen und die·Herstellung von technischen Weissölen und medizinischen
Ölen durch katalytisch^ Hydrierung einer aromatenarmen Mineralölfraktion.
Die Beispiele erläutern die Erfindung.
Es werden insgesamt 37 Katalysatoren bei der Umwandlung von Kohlenwasserstoffölen bei erhöhten Temperaturen und Drücken
und in Gegenwart von Wasserstoff geprüft. Von diesen 37 Katalysatoren
stellen 19 erfindungsgemäss geeignete Katalysatoren dar (Katalysatoren 1 bis 19), während die anderen 18 Katalysatoren
(Katalysatoren A bis T) nicht für das erfindungsgemässe Verfahren geeignet sind. Die Herstellung der Katalysatoren
wird, wie nachstehend beschrieben, durchgeführt.
Katalysatoren 1 bis 13
Diese Katalysatoren werden über den Xerogelweg aus einem Aluminiumoxyd-Hydrogel hergestellt, das nach Trocknen und
Kalzinieren ein Xerogel mit einer Schüttdichte nach Verdichtung von 0,35 g/ml und einem Porenvolumenquotienten von 0,8 .
(Aluniniumoxyd-Hydrogel I) ergibt.
509825/0989
Die Herstellung der Katalysatoren 1 bis 7 wird mittels Trocknen, Extrudieren und Kalzinieren des Aluminiumoxyd-Hydrogels I,
Imprägnieren der Extrudate mit einer wässrigen, eine Nickel- und eine Wolframverbindung enthaltenden Lösung und Trocknen und
Kalzinieren der imprägnierten Extrudate durchgeführt.
Die Herstellung von Katalysator 8 wird mittels Trocknen, Extru-
dieren und Kalzinieren des Aluminiumoxyd-Hydrogels I, Imprägnieren der Extrudate mit einer wässrigen, eine Nickel-, eine
Wolfram- und eine Borverbindung enthaltenden Lösung und Trocknen, und Kalzinieren der imprägnierten Extrudate durchgeführt.
Das Fluor wird den Katalysatoren 1 bis 8 mittels in-situ Fluorierung
einverleibt.
Die Herstellung der Katalysatoren 9 bis 13 wird mittels Trocknen, Extrudieren und Kalzinieren des Aluminiumoxyd-Hydrogels I,
Imprägnieren der Extrudate mit einer wässrigen, eine Nickel- und eine Wolframverbindung enthaltenden Lösung, Trocknen und
Kalzinieren der imprägnierten Extrudate, Imprägnieren der kalzinierten Extrudate mit einer wässrigen, eine Fluorverbindung
enthaltenden Lösung und Trocknen und Kalzinieren der imprägnierten Extrudate durchgeführt. Eine zusätzliche Fluormenge
wird in die Katalysatoren 10 bis 13 mittels in-situ-Fluorierung
eingearbeitet.
Katalysatoren 14 bis 19
Diese Katalysatoren werden über den Hydrogelweg hergestellt. Die Katalysatoren 14 bis 17 werden aus dem vorgenannten Alumi-
509825/0969
niumoxyd-Hydrogel I hergestellt. Die Katalysatoren 18 und 19
werden aus einem Aluminiumoxyd-Hydrogel hergestellt, das nach dem Trocknen und Kalzinieren ein Xerogel mit einer -Schüttdichte
nach Verdichtung von 0,7 g/ml und einem Porenvolumenquotienten von 0,3 ergibt (Aluminiumoxyd-Hydrogel II).
Die Herstellung von Katalysator 14 wird mittels Vermischen
einer wässrigen, eine Nickel- und eine Wolframverbindung .enthaltenden
Lösung mit dem Aluminiumoxyd-Hydrogel I und mittels Halten des Gemisches über eine gewisse Zeit auf erhöhter Temperatur,
Abtrennen des mit den Metallen beladenen Hydrogels vom Gemisch und anschliessendem Trocknen, Extrudieren und Kalzinieren
des vorgenannten Hydrogels durchgeführt. Fluor wird dem Katalysator 14 mittels in-situ-Fluorierung einverleibt.
Die Herstellung der Katalysatoren 15 bis 19 wird mittels Vermischen
einer wässrigen, eine Nickel-, eine Wolfram- und eine Fluorverbindung enthaltenden Lösung entweder mit dem Aluminiumoxyd-Hydrogel
I (zur Herstellung der Katalysatoren 15 bis 17) oder dem Aluminiumoxyd-Hydrogel II (zur Herstellung der Katalysatoren
18 und 19) mittels Halten des Gemisches für einige Zeit auf erhöhter Temperatur, Abtrennen des mit den Metallen
und Fluor beladenen Hydrogels vom Gemisch und anschliessendem Trocknen, Extrudieren und Kalzinieren des vorbeschriebenen
Hydrogels durchgeführt. Eine zusätzliche Menge an Fluor wird • den Katalysatoren 16, 17 und 19 durch in-situ-Fluorierung einverleibt.
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Katalysatoren A bis E
Diese Katalysatoren werden über den Xerogelweg aus den vorgenannten
Aluminiumoxyd-Hydrogeleri I und II hergestellt.
Die Herstellung der Katalysatoren A und B wird mittels Trocknen, Extrudieren und Kalzinieren entweder des 'Aluminiumoxyd-Hydrogeis
■ I "*( zur Herstellung von Katalysator A) oder des Aluminiumoxyd-Hydrogels
II (zur Herstellung von Katalysator B), Imprägnieren der Extrudate mit einer wässrigen, eine Nickel-, und/oder
Wolframverbindung enthaltenden Lösung und Trocknen und Kalzinieren
der imprägnierten Extrudate durchgeführt. In die Katalysatoren A und B wird Fluor durch in-situ-Fluorierung eingearbeitet.
Die Katalysatoren C bis E werden mittels.Trocknen, Extrudieren
und Kalzinieren des Aluminiumoxyd-Hydrogels II, Imprägnieren
der Extrudate mit einer wässrigen, eine Nickel- und eine Wolframverbindung enthaltenden Lösung, Trocknen und Kalzinieren
der imprägnierten Extrudate, Imprägnieren der kalzinierten Extrudate mit einer wässrigen, eine Fluorverbindung enthaltenden Lösung und Trocknen und Kalzinieren der imprägnierten Extrudate hergestellt. Eine zusätzliche Menge an Fluor wird in die Katalysatoren D und E durch in situ-Fluorierung eingearbeitet»
der Extrudate mit einer wässrigen, eine Nickel- und eine Wolframverbindung enthaltenden Lösung, Trocknen und Kalzinieren
der imprägnierten Extrudate, Imprägnieren der kalzinierten Extrudate mit einer wässrigen, eine Fluorverbindung enthaltenden Lösung und Trocknen und Kalzinieren der imprägnierten Extrudate hergestellt. Eine zusätzliche Menge an Fluor wird in die Katalysatoren D und E durch in situ-Fluorierung eingearbeitet»
Katalysatoren F und G
Diese Katalysatoren werden über den Hydrogelweg aus dem vorbeschriebenen
Aluminiumoxyd-Hydrogel Ιΐ-hergestellt.
Der Katalysator F wird mittels Vermischen einer wässrigen, eine
509825/0969
Nickel- und eine Wolframverbindung enthaltenden Lösung mit dem
Aluminiumoxyd-Hydrogel II und. Halten des Gemisches für einige
Zeit auf erhöhter Temperatur, Abtrennen des mit den.Metallen beladenen Hydrogels vom Gemisch und ansehliessendem Trocknen,
Extrudieren und Kalzinieren-des vorbeschriebenen Hydrogels hergestellt.
Fluor wird in den Katalysator F mittels in~situ-Fluorierung eingearbeitet.
Der Katalysator G wird durch Vermischen einer wässrigen, eine Nickel-, eine Wolfram- und eine Fluorverbindung enthaltenden
Lösung mit dem AluminiumoxydrHydrogel II und Halten des Gemisches
für einige Zeit auf erhöhter Temperatur, Abtrennen des mit den Metallen und Fluor beladenen Hydrogels vom Gemisch und
anschliessendes Trocknen, Extrudieren und Kalzinieren des vorbeschriebenen
Hydrogels hergestellt. Eine zusätzliche Fluormenge wird dem Katalysator G durch in-situ-Fluorierung einverleibt.
Katalysatoren H bis T
Diese Katalysatoren werden durch Imprägnieren eines kalzinierten Trägermaterials mit einer wässrigen, eine oder zwei Metall-■verbindungen
und gegebenenfalls eine Bor- oder Phosphorverbindung enthaltenden Lösung und anschliessendes Trocknen und Kalzinieren
des gebildeten Gemisches hergestellt.
Der Katalysator H wird mittels Imprägnierens eines Siliciumdioxyd-Zirkoniumoxyd-Trägermaterials
mit einer wässrigen, eine Platinverbindung enthaltenden Lösung und ansehliessendem Trocknen
und Kalzinieren des Gemisches hergestellt.
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Die Katalysatoren J bis M werden durch Imprägnieren eines AIuminiumoxyd-Trägerinaterials
mit einer wässrigen, eine Nickel-, eine Molybdän- und eine Phosphorverbindung enthaltenden Lösung
und anschliessendes Trocknen und Kalzinieren des Gemisches hergestellt.
In die Katalysatoren K bis M wird Fluor durch in-situ-Fluorierung eingearbeitet.
Die Herstellung von Katalysator N wird durch Imprägnieren eines Aluminiumoxyd-Trägermaterials mit einer wässrigen, eine
Nickel-, eine Wolfram- und eine Borverbindung enthaltenden
Lösung und anschliessendes Trocknen und Kalzinieren des gebildeten Gemisches hergestellt.
Die"Katalysatoren P bis R werden durch Imprägnieren entweder
eines A-luminiumoxyd-Trägermaterials (für die Herstellung von
Katalysator P), oder eines Siliciumdioxyd-Aluminiumoxyd-Trägermaterials
(für die Herstellung von Katalysator Q), oder eines Siliciumdioxyd-Magnesiumoxyd-Trägermaterials (für die Herstellung
von Katalysator R) mit einer wässrigen, eine Nickel- und eine Wolframverbindung enthaltenden Lösung und anschliessendes
Trocknen und Kalzinieren des Gemisches hergestellt.
Die Herstellung der Katalysatoren S und T wird durch Imprägnieren
eines fluorhaltigen Aluminiumoxyd-Trägermäterials mit einer wässrigen, eine Nickel- und entweder eine Wolframverbindung
(zur Herstellung von Katalysator S) oder eine Molybdänverbindung
(zur Herstellung von Katalysator T) enthaltenden Lösung und anschliessendes.Trocknen und Kalzinieren des Gemisches durchgeführt. s „ g „ 2 5 , „ g.B ,
Die chemische Zusammensetzung und einige weitere Werte der verschiedenen Katalysatoren sind in den Tabellen A und B zusammengestellt.
. '
5098 2 5/0969
Katalysa
tor
tor
Katalysatorzusammensetzung in Gewichtsteilen Je 100 Gew.-Teile
Aluminiumoxid-Trägermaterial
Zur Herstellung des Katalysators verwendeter Weg
Ni
Zur Herstellung des Katalysators verwendetes
Aluminiumoxid-Hydrogel
Xerogel Hydrogel
II
Prozentsatz des
dem Katalysator
durch in-situ-Fluorierung einverleibten
Fluorgehalts
dem Katalysator
durch in-situ-Fluorierung einverleibten
Fluorgehalts
Schüttdichte des Katalysators nach Verdichtung,
g/ml
| 1 | Ul | 30 | 6 | |
| cn ο |
CVl | Ul | 30 | ■ 15 |
| co CX) |
- 3 | Ul | 30 | 10 |
| cn ■— |
7,5t | 45 | 15 | |
| 6960 | 5. 6 |
10 ' 10' |
6C | .15 15 |
| 7 | 3»5 | 30 | 15 | |
| 8* | r) 7,9 | 35, | 8 1 | |
| 9 | LfV | 30 | 6 | |
| IC | UI | 30^ | 6 | |
| 11 | • 5, | 30 | •6 | |
| 12 | IC | 60 | ■ 15 | |
| 13 | Ίο | 60 | 15 |
100
100
100
100
100
100
100
100
0
100
100
100
100
100
100
100
0
• 25
75
80
60
75
80
60
0,9 0,9 0,9 0,9
1,0
0,9 ■ 0,9
0>9
0,9 0,9 0,9
i,o'
1,0
TabelleA (Fortsetzung)
Katalysatorzusammen Setzung in Gewichts " teilen Je 100 Gew.-Teile
Aluminiumoxid Trägermaterial
Zur Herstellung des Katalysators verwendeter Weg
Zur Herstellung des Katalysators verwendetes Aluminiumoxid-Hydrogel
Ni
Xerogel Hydrogel
Prozentsatz des dem Katalysator ^ durch in--situ-Fluorierung
einverleibten -Fluorgehalts
Schüttdichte des Katalysators nach -Verdi chtung,
g/ml
| 50982 | Ik 15 16 |
37 s
37 37 |
70 70 70' |
Ik |
|
cn
σ co ό> |
17 18**) |
37
37 |
70
70 |
Ik
Ik |
| co | 19**) | 37 | 70 | ■ Ik |
| A | ' 2,5 | 1,5 | 15 | |
| E | VJl | 30 | £ | |
| C | 5 | 30 | 6 | |
| D | VJI | 30 | β | |
| E | 5 | 30 | ;< 6 | |
| P | 37 | 70. | Ik | |
| Sill. | 27 | 70 | Ik | |
100 0
25
75
25
10,0
1OG
25
75
100
1,3
1,5 0,7 1,2 1,2 1.2 1,2 ■*·»-■
Ol CO CO
' - 27 Fussnoten von Tabelle A :
*) Katalysator 8 enthält zusätzlich 4 Gewichtsteile Bor je 100 Gewichtsteile Aluminiumoxid-Trägermaterial.
**) In die Hydrogele, aus denen die Katalysatoren 18, 19 und G
hergestellt worden sind, wird eine solche Fluormenge eingearbeitet, dass der Porenvolumenquotient der Xerogele,
die aus diesen Fluor enthaltenden Hydrogelen durch Trocknen und Kalzinieren hergestellt werden können, 0,7; 0,6 bzw.
0,4 beträgt.
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ι«
Katalysatorzusammensetzung-in Gewichtsteilen tref,i,rcofnr.
l^sa- Meta11 Je 10° Gewichtsteile Katalysator- T?äS?rierIal
gjT Trägermaterial Trägermaterial
Nr.' ; :
SiO2ZrO2
S ■ K 3,8 16,0 .4 3
in
^
*
2,5 . Al2O
«> M- IC 20 . " · 2 2
| K | 3 | ,C | 10, | 5 | 35 | 0,6 | 1,8 |
| J . | 3 | /8' | 16, | 0 | 26 | 4 | |
| K | 2 | ,7 | 15, | 6 | 11 | 2 | |
| L | IC | 20 | 11 | 2 | |||
| M- | 7 | ,9 | 11 | ||||
| N | n | ,9 | lh | ,δ' " | |||
| P ' | 2 | ,3 | ,3 | ||||
| Q | 3 | .5- | ,0 | ||||
| R | 2 | ,3 | ,0 | ||||
| S | 2 | ,-3 | ,0 | ||||
| Γ | |||||||
2 5 Al η <"
*,:>
Hx2"3 ' co
Ca) OO
Beispiel ,1
Die Temperaturanforderung, das Aroinatenrückhaltevermögen und
die Selektivität einer Anzahl der in Tabelle A zur Herstellung eines oberhalb 4000C siedenden Schmieröls mit einem Viskositätsindex
von 130 nach Entparaffinieren 'bei -300C verwendeten Katalysatoren werden in einem HydrospaltungsversuGh miteinander
verglichen, der unter den nachstehend beschriebenen Bedingungen durchgeführt wird:
Zuspeisung:
Öl, das aus einem entasphaltierten Rückstand hergestellt worden ist, der durch Destillation bei vermindertem Druck eines Rückstands
aus der Atmosphärendruckdestillätion eines Mittelost-Rohöls erhalten worden ist.
Eigenschaften der Zuspeisung:
Viskositätsindex nach Entparaffinieren bei -300C: 77
Schwefelgehalt: 2,1 Gewichtsprozent Stickstoffgehalt: 0,063 Gewichtsprozent Aromatengehalt: 135 mMol/100 g
Hydrospaltungsbedingungen:
Druck: 150 bar
-1-1 Raumströmungsgeschwindigkeit: 1 1.1 .Stunde
Verhältnis von Wasserstoff zu Zuspeisung: 2000 Nl.1.
Die Katalysatoren werden in sulfidischer Form angewendet. Das Sulfidieren der Katalysatoren wird durchgeführt, indem man
diese 5 Stunden mit einem Gemisch aus Wasserstoff und Schwefel-
509825/0969 -
Wasserstoff mit einem Volumenverhältnis von 7 : 1 bei einer Temperatur zwischen 75 und 375 C und einem Druck von 10 bar
koh.takti ert.
Das Entparaffinieren wird mit einem 1 : 1-Gemisch aus Methyläthylketon
und Toluol durchgeführt. Die in-situ-Fluorierung der geeigneten Katalysatoren wird durch Zusetzen von 0,03 Gewichtsprozent
Fluor in Form von o-Fluortoluol zur Zuspeisung
während der Anfangsphase des Versuchs bis zur Erzielung des erforderlichen Fluoigohalts des Katalysators durchgeführt.
Die Katalysatoren werden in Form von 1,5 mm-Extrudaten geprüft,
Bei diesem Versuch weist ein bestmöglicher Katalysator eine Temperaturanforderung von höchstens 42O0C, ein Aromatenrückhaltevermögen
von höchstens 30 Prozent und eine Selektivität von mindestens 35 Gewichtsprozent auf.
Die Ergebnisse dieses Versuchs sind in Tabelle C zusammengefasst.
509825/0969
| Nr. des ge prüften Katalysators |
Temperatur anforderung , |
Selektivität, Gewichtspro zent der Zuspeisung |
Aromaten- Rückhalte- vermcgen, Prozent |
| 9 | HlQ | ' 35 | • ' 15 |
| 10 ■' | HlS | 35 | 12 |
| 11 | HlH | 35 | 9 |
| 1 | •412 | 35 | 8 |
| 15 | 403 | 39 | 7 |
| 16 | 408 | • 38 | 7,5 |
| 17 · | 4114 | 36 | 9 |
| 14 | 418 | ' 36 | 15 |
| C | ■431 ■ | 32 | 31 |
| D | 429 | 33 | ' 26 |
| E · · | 422 | 33 . | "Ϊ9 |
| B | 420 | 33 | 17 |
| 18 | 403 | 39 | 7 |
| 1'9 | 411 | 36 | 8 |
| G- | 413 | 30 | 11 |
| F | 29 | 11 |
509825/096.9
Beispiel 2
Die Temperaturanforderung, das Aromatenrückhaltevermögen und
. die Selektivität einer Anzahl der in den Tabellen A und B aufgeführten Katalysatoren zur Herstellung eines oberhalb
3750C siedenden Schmieröls mit einem Viskositätsindex von
nach Entparaffinieren bei -2O0C werden miteinander in ein«n.
Hydrospaltungsversuch verglichen, der unter den gleichen Bedingungen
wie in Beispiel l durchgeführt wird.
Zuspeisung:
öl, erhalten. . durch Entasphaltieren eines Rückstands aus der
Destillation bei vermindertem Druck eines Atmosphärendruck-Rückstandes eines Mittelost-Rohöls.
Eigenschaften der Zuspeisung: Viskositätsindex nach Entparaffinieren bei -2O0C: 81
Schwefelgehalt: 2,5 Gewichtsprozent Stickstoffgehalt: 0,078 Gewichtsprozent Aromatengehalt: 100 n.Mol/100 g
Katalysatorbett: 100 ml.
Die Katalysatoren werden in Form von Teilchen mit einem Durchmesser
von 0,5 bis 1,4 mm geprüft.
Beim vorliegenden Prüfversuch weist ein bestmöglicher Katalysator eine Temperaturanforderung von höchstens 420 C, ein
Aromatenrückhaltevermögen von höchstens 30 Prozent und eine Selektivität von mindestens 40 Gewichtsprozent auf. Die Ergebnisse
dieses Versuchs sind in Tabelle D zusammengefasst.
509825/0989
Nr. des
geprüften
■Katalysators
geprüften
■Katalysators
Teinperaturanforderung,
Or,
Selektivität,
Gewichtsprozent
der Zuspeisung
Gewichtsprozent
der Zuspeisung
Aromaten-Rückhalte- vermögen,
Prozent
Prozent
| 1 | 410 |
| 15 | 400 |
| H*) | 440 |
| J | 433 |
| P | ■ 435 |
| Q | . 421 |
| R. · | 413 |
| S | 426 |
| τ- | ' 424 |
44
48
36
38
38
40
38
43
43
48
36
38
38
40
38
43
43
*) Unter den bei diesem Prüfversuch angewendeten Bedingungen
war es nicht möglich, Schmieröle mit einem Viskositätsindex von 128 unter Verwendung von Katalysator
H herzustellen. Die in Tabelle D für den Katalysator H angegebenen Werte beziehen sich auf die Herstellung
eines Schmieröls mit einem Viskositätsindex von 112.
509825/0969
Beispiel 3
Die Temperaturanforderung und die Selektivität einer Anzahl
,von in den Tabellen A und B aufgeführten Katalysatoren für die Herstellung eines oberhalb 43O0C siedenden Schmieröls mit einem
Viskositätsindex von 96 nach Entparaffinieren bei -200C v/erden
miteinander in einem Hydrospaltungsversuch verglichen, der unter den nachstehend beschriebenen Bedingungen durchgeführt
wird.
Zuspeisung:
Paraffinhaltige schwere Destillatschmierölfraktion eines Mittelost-Rohöls.
Eigenschaften der Zuspeisung:
Viskositätsindex nach Entparaffinieren bei -200C: 37
Schwefelgehalt: 3 Gewichtsprozent
Stickstoffgehalt: 0,125 Gewichtsprozent.
Stickstoffgehalt: 0,125 Gewichtsprozent.
Hydrospaltungsbedingungen:
Wasserstoffpartialdruck: 140 bar
—1 -1 Raumströmungsgeschwindigkeit: 1 kg.l .Std.
Verhältnis von Wasserstoff/Zuspeisung:. 2000 Nl.kg"
Katalysatorbett:. 250 ml.
Die Katalysatoren werden in Form von 1,5 mm-Extrudaten untersucht.
Beim Sulfidieren und bei der in-situ-Fluorierung der Katalysatoren
und beim Entparaffinieren der öle werden die gleichen Be-
509825/0969 -
dingungenywie in Beispiel 1,angewendet.
Beim vorliegenden Prüfversuch weist ein bestmöglicher Katalysator
eine Temperaturanforderung von höchstens 4050C und eine
Selektivität von mindestens 51 Gewichtsprozent auf.
Die Ergebnisse dieses Versuchs sind in Tabelle E angegeben.
509 825/0989
- Seite 36 Tabelle E
Nr. des geprüften Temperaturanforderung, Selektivität,
Lchtsproze] Zuspeisung
Katalysators °C · Gewichtsprozent der
σ 15 ' 391» ' ■ 53
CD ' .
oo l8 397 · 52
K 402 ' H9
L ' 405 49
■ T
μ 410 . 49
N 405 . 49
Ul CD CO
Eine Anzahl der in den Tabellen A und B beschriebenen Katalysatoren
werden in einem Hydrospaltungsversuch zur Herstellung eines oberhalb 390 C siedenden Schmieröls mit einem Viskositätsindex
von 150 nach Entparaffinieren bei -300C eingesetzt.
Zuspeisung:
Brightstock-Paraffingatsch
Eigenschaften der Zuspeisung: Ölgehalt: 30 Gewichtsprozent Schwefelgehalir: 0,73 Gewichtsprozent
Stickstoffgehalt: 0,0086 Gewichtsprozent
Bei den nachstehend beschriebenen Hydrospaltungsbedingungen werden 70 Gewichtsprozent des Paraffins umgewandelt.
Wasserstoffpartialdruck: 130 bar
-1 -1
Raumströmungsgeschwindigkeit: 1 kg.l .Std.·
Verhältnis von Wasserstoff/Zuspeisung: 1500 Nl.kg
Katalysatorbett: 250 ml.
"Die Katalysatoren werden in Form von 1,5 mm-Extrudaten verwendet.
..
Das Sulfidieren und in-situ-Fluorieren der Katalysatoren und
das Entparaffinieren der öle wird bei den gleichen Bedingungen
,wie in Beispiel 1 durchgeführt.
ν 509825/0989
Die Ergebnisse dieses PrüfVersuchs sind in Tabelle F zusammengefasst.
Tabelle F
| Nr. des geprüften | Schmieröl-Ausbeute, |
| Katalysators | Gewichtsprozent |
| 1 | HO |
| 8 | ■39 |
| 15 | 40 |
| 18 . | HO |
| ,.K | 3't |
| L · | 33 |
| M | . ·_ 35 |
Aus den Ergebnissen der Tabellen C bis F geht die Überlegenheit der erfindungsgemäss einsetzbaren Katalysatoren (Katalysatoren
1 bis 19) bei der Herstellung von Schmierölen mit hohem Viskositätsindex durch Hydrospalten gegenüber den eng
. verwandten, nicht erfindungsgemäss geeigneten Katalysatoren (Katalysatoren A bis G) und gegenüber anderen bisher zur Herstellung
von Schmierölen mittels Hydrospalten (Katalysatoren H .bis T) vorgeschlagenen Katalysatoren deutlich hervor.
509825/0960
Beispiel 5
Eine Anzahl der in Tabelle A aufgeführten Katalysatoren werden in der ersten Stufe eines zweistufigen Verfahrens zur Herstellung
von Benzin und Mitteldestillaten durch Hydrospalten eines schweren Kohlenwasserstofföls eingesetzt'.
Zuspeisung: , '
Flash-Destillat eines Mittelost-Rohöls.
Eigenschaften der Zuspeisung:
Anfangssiedepunkt: 3000C
Endsiedepunkt: 520°C
28 Gewichtsprozent der Zuspeisung sieden unterhalb 370°C
Stickstoffgehalt: 0,065 Gewichtsprozent Polyaromatengehalt: 60 mMol/100 g
Hydrospaltungsbedingungen: -
Temperatur: 3700C . ·
Druck: 130 bar
-1 —T Raumströmungsgeschwindigkeit: 1,7 1.1 .Std.
Verhältnis von Wasserstoff/Zuspeisung: 1000 Nl.1
Die Katalysatoren werden in sulfidischer Form eingesetzt. Das Sulfidieren der Katalysatoren wird mittels 1-6 stündigem
Kontaktieren mit einem Gemisch aus" Wasserstoff und Schwefelwasserstoff
mit einem Volumenverhältnis von 7 : 1 bei Temperaturen von 75 bis 4500C und Drücken von 10 bar durchgeführt.
Das in-situ-Fluorieren der Katalysatoren wird durch Zuspeisen von 0,2 Gewichtsprozent Fluor in Form von Fluortoluol zur
509825/0969
Zuspeisung während der Anfangsphase des Versuchs bis zum Erreichen
des für den Katalysator erforderlichen Fluorgehalts durchgeführt. Die Katalysatoren werden in Form von 1,5 mm-Extrudaten
geprüft.
Die Ergebnisse dieses Versuchs sind in Tabelle-G zusammengestellt.
509825/0969
| Nr. des geprüften Katalysators |
Stickstoffgehalt des flüssigen Pro-. dukts, Gewichtsprozent |
Polyaromatengehalt des flüssigen Pro dukts , . ' mMol/100 g |
.Anteil an unter halb 3700C sie dendem flüssigen Produkt, Gewichtsprozent |
ro | |
| cn ο |
2 | 0,0004 | ^3 | ;593 | |
| CD 00 |
3 ■ . | 0,0012 | 5 | • ' 41 | |
| 4 '■ | 0,0004 | ■ 3,5 | 43 | ||
| 0969 | 5 : ι 6 |
. 0,0004 0,0007 |
2 | 43 -c' 41 |
|
| 7 | 0,0013 | 6 | 42 | ||
| 12 | 0,0004 | 2 | '.a3 | ||
| 13 | 0,0004 | 2 | 43 | ||
| ' A | Ό,ΟΟβΟ | 10 | |||
Aus den Ergebnissen von Tabelle G geht deutlich die Überlegenheit der erfindungsgemäss geeigneten Katalysatoren (Katalysatoren
2 bis 7, 12 und 13) bei der Verwendung als Katalysatoren
in der ersten Stufe eines zweistufigen Verfahrens zur Herstellung von Benzin und Mitteldestillaten gegenüber einem sehr
ähnlichen nicht erfindungsgemäss geeigneten Katalysator (Katalysator A) hervor. Der letztgenannte Katalysator, der
eine zu niedrige Nickel- und Wolframbeladung und eine zu niedrige Schüttdichte nach Verdichtung aufweist, führt zu einer
geringeren Entfernung von Stickstoff und Polyaromaten und zu einem geringeren Spaltungsgrad als die erfindungsgemäss geeigneten
Katalysatoren. ■
50 9 825/0 969
Claims (22)
1. Verfahren zur katalytischen Umwandlung von Kohlenwasserstoffen,
dadurch gekennzeichnet, dass die Kohlenwasserstoffe bei erhöhten Temperaturen und
Drücken in Gegenwart von Wasserstoff mit einem fluorhaltigen Nickel-/Wolframkatalysator auf einem Aluminiumoxyd-Trägermaterial
kontaktiert werden, der eine Schüttdichte nach Verdichtung von mindestens 0,8 g/ml auf v/eist, der
mindestens 3 Gewichtsteile Nickel und mindestens 20 Gewichtsteile Wolfram je 100 Gewichtsteile Trägermaterial
einem enthält und der, wie nachstehend beschrieben, aus/Alumi-
• - niumoxyd-Hydrogel hergestellt wird, das durch Trocknen
und Kalzinieren in ein Xerogel mit einer Schüttdichte nach Verdichtung von weniger als 0,8 g/ml umgewandelt
werden kann:
1) Sofern der Porenvolumenquotient des vorbeschriebenen
Xerogels mindestens 0,5 beträgt, wird der Katalysator mittels
a) Trocknen und Kalzinieren des Aluminiumoxyd-Hydrogels,
Einarbeiten der Metalle und gegebenenfalls des Fluors in das Xerogel und Trocknen und Kalzinieren des
Gemisches, oder mittels
b) Einarbeiten der Metalle und gegebenenfalls des Fluors in das Aluminiumoxyd-Hydrogel und Trocknen und Kalzinieren
des Gemisches hergestellt;
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2) -Sofern der Porenvolumenquotient des Xerogels weniger als 0,5 beträgt, wird der Katalysator mittels Einarbeiten
der Metalle und zumindestens eines Teils des Fluors in das Aluminiumoxyd-Hydrogel und Trocknen und Kalzinieren
des Gemisches hergestellt, mit der Massgabe, dass im letztgenannten Fall eine solche' Fluarmenge in
"das Hydrogel eingearbeitet wird, dass man durch Trocknen
und Kalzinieren aus dem gleichen Aluminiumoxyd-Hydrogel ein Xerogel mit einem Porenvolumenquotienten
von mindestens 0,5. erhält, wenn diesem die gleiche Fluormenge, jedoch keine Metalle, einverleibt wird
(werden).
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein Katalysator verwendet wird, der über den Xerogelweg
hergestellt worden i§t und der 3 bis 12 Gewichtsteile
Nickel und 20 bis 75 Gewichtsteile Wolfram je 100 Gewichtsteile Aluminiumoxyd enthält.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass ein Katalysator verwendet wird, der Nickel und V7olfram
in einem Gewichtsverhältnis von 1:5 bis 1 : 7 enthält.
4. Verfahren nach Anspruch 1 bis 3» dadurch gekennzeichnet,
dass ein Katalysator verwendet" wird, der über den Xerogelweg hergestellt worden ist und der 0,5 bis 20 Gewichtsteile Fluor je 100 Gewichtsteile Aluminiumoxyd enthält.
509826/0969
5. Verfahren nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass ein Katalysator verwendet wird, der über den Xerogelweg
hergestellt worden ist, und in den mindestens ein Teil des Fluors und vorzugsweise das gesamte Fluor durch"
in-situ-Fluorierung eingearbeitet worden ist.
6. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein Katalysator verwendet wird, der über den Hydrogelweg
hergestellt worden ist, und bei dessen Herstellung die Einarbeitung der Metalle in das Hydrogex durch Behandlung
des Hydrogels bei einer Temperatur oberhalb 500C
und vorzugsweise bei Temperaturen von 60 bis 2500C mit einer wässrigen, eine Nickel- und eine Wolframverbindung
enthaltenden Lösung durchgeführt worden ist.
7. Verfahren nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet,
dass ein Katalysator verwendet wird, der über den Hydrogelweg hergestellt worden ist, und der 25 bis 50 Gewichtsprozent
Nickel und 50 bis 80 Gewichtsprozent Wolfram je 100 Gewichtsteile Aluminiumoxyd enthält.
8. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass ein Katalysator verwendet wird, der Nickel und Wolfram
in einem Gewichtsverhältnis von 1 : 1,5 bis, 1 : 5 enthält.
9. Verfahren nach Anspruch 1 und 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass ein Katalysator verwendet wird, der über
den Hydrogelweg hergestellt worden ist und der 10 bis
30 Gewichtsteile Fluor Je 100 Gewichtsteile Aluminiumoxyd
enthält. 509 8 25/0969
10. Verfahren nach Anspruch 1 und 6 bis 9, dadurch gekennzeichnet,
. dass ein .Katalysator verwendet wird, .der über den Hydrogelweg hergestellt worden ist, und bei dessen
Herstellung mindestens ein Teil des Fluors und vorzugsweise das gesamte Fluor in das noch in Hydrogelforin vorliegende
Aluminiumoxyd eingearbeitet worden ist.
11." Verfahren nach Anspruch 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass ein Katalysator verwendet wird, der die Metalle in
sulfidischer Form enthält.
12. Verfahren nach Anspruch 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass ein Schmieröl mit.hohem Viskositätsindex durch
hydrierendes Spalten eines Gemisches aus schweren Kohlenwasserstoffen hergestellt wird.
13· Verfahren nach Anspruch .1. bis 5 und 11, dadurch gekennzeichnet,
dass zur Herstellung von Schmierölen durch hydrierendes Spalten eines Gemisches aus schweren Kohlenwasserstoffen
ein Katalysator verwendet wird, der über den Xerogelweg hergestellt worden ist und der 0,5 bis
10 Gewichtsteile Fluor je 100 Gewichtsteile Alurainiurnoxyd
enthält.
14. Verfahren nach Anspruch 1 und 6 bis 11, dadurch gekennzeichnet,
dass zur Herstellung von Schmierölen durch hydrierendes Spalten eines Gemisches aus schweren Kohlenwasserstoffen
ein Katalysator verwendet wird, der über
■ den Hydrogelweg hergestellt worden ist und der
5098 25/0969
10 bis 25 Gewichtsteile Fluor je 100 Gewichtsteile Aluminiumoxyd, enthält.
15. Verfahren nach Anspruch 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass Schmieröle mit hohem Viskositätsindex durch hydrierendes
Spalten eines Gemisches aus Schweren Kohlenwasserstoffen
aus- der Gruppe
a) paraffinhaltige, beim Destillieren bei vermindertem
Druck eines Rückstandes aus der Atmosphärendruckdestillation von paraffinhaltigen Rohölen erhaltene
Schmierölfraktionen;' -
. b) von diesen paraffinhaltigen Schmierölfraktionen abgetrennte Paraffine;
c) von durch' hydrierendes Spalten erhaltenen Schmierölfraktionen
abgetrennte Paraffine; und
d) Gemische aus zwei oder mehreren der vorstehend unter a, b und c beschriebenen Gemische aus schweren
Kohlenwasserstoffen.
16. Verfahren nach Anspruch 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass Schmieröle mit hohem Viskositätsindex durch hydrierendes
Spalten eines Gemisches aus schweren Kohlenwasserstoffen bei Temperaturen von 325 bis 4500C, Drücken von
10 bis 250 bar, Raumströmungsgeschwindigkeiten von 0,2 bis 5,0 kg Zuspeisung je 1 Katalysator je Std. und
Verhältnissen von Wasserstoff/Zuspeisung von 100 bis
■5 0.9-8 25/09 6.9
- 48 5000 Nl Wasserstoff je kg Zuspeisung hergestellt werden.
17. Verfahren nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Schmierölherstellung bei Temperaturen von 350 bis
4250C, Drücken von 100 bis 200 bar, Raumströmungsgeschwindigkeiten
von 0,5 bis 1,5 kg Zuspeisung je 1 Katalysator je Std. und Verhältnissen von Wasserstoff/Zuspeisung
von 500 bis 2500 Nl Wasserstoff je kg Zuspeisung durchgeführt wird.
18. Verfahren nach Anspruch 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet,
dass ein Schmieröl mit hohem Viskositätsindex durch hydrierendes Spalten eines Gemisches von schweren Kohlenwasserstoffen
und anschliessendes Nachhydrieren des beim hydrierenden Spalten erhaltenen Produkts hergestellt wird.
19. Verfahren nach Anspruch 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass ein Schmieröl mit hohem Viskositätsindex durch hydrierendes
Spalten.eines Gemisches von schweren Kohlenwasserstoffen,
Auftrennen des aus dem Hydrospaltungs» reaktor abziehenden Produkts, oder, sofern eine Nachhydrierung
angewendet wird, des aus dem Nachhydrierungsreaktor abziehenden Produkts, durch Destillation in eine
oder mehrere leichte Fraktionen und eine Rückstandsfraktion mit einem Anfangssiedepunkt von 350 bis 5500C,
Entparaffinieren der Rückstandsfraktion und Zurückführen mindestens eines Teils der abgetrennten Paraffine zum
Hydrospaltungsreaktor hergestellt wird.
• ' * 5 09825/0 969
20. Verfahren nach Anspruch 1 Ms 11, dadurch gekennzeichnet, dass leichte Kohlenwasserstoffe durch hydrierendes Spalten
eines Gemisches aus schweren Kohlenwasserstoffen hergestellt werden,
21. Verfahren nach Anspruch 1 bis 5 und'11, dadurch gekennzeichnet,
dass zur Herstellung von leichten Kohlenv/asserstoffen
durch hydrierendes Spalten eines Gemisches aus schweren Kohlenwasserstoffen ein Katalysator verwendet
wird, der über den Xerogelweg hergestellt worden ist und der 10 bis 20 Gewichtsteile Fluor je 100 Gewichtsteile
Aluminiumoxyd enthält. ■ ~ ■
22. Verfahren nach Anspruch 1 und 6 bis 11, dadurch gekennzeichnet,
dass bei der Herstellung von leichten Kohlenwasserstoffen durch hydrierendes Spalten eines Gemisches
aus schweren Kohlenwasserstoffen ein Katalysator verwendet wird, der über den Hydrogelweg hergestellt worden ist
und der 20 bis 30 Gewichtsteile Fluor Je 100 Gewichtsteile
Aluminiumoxyd enthält. .
5098Zt/0 96 9
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