DE2459270A1 - Vakuumunterbrecher mit schaltkontaktabschirmung - Google Patents
Vakuumunterbrecher mit schaltkontaktabschirmungInfo
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Description
DiPL-ING. KLAUS NEUBECKER
Patentanwalt 4 Düsseldorf 1 - Schadowplatz 9
Düsseldorfr 13. Dez. 1974 44,447
74185
74185
Westinghouse Electric Corporation
Pittsburgh, Pa., V. St. A.
Pittsburgh, Pa., V. St. A.
Vakuumunterbrecher mit Schaltkontaktabschirmung*
Die Erfindung bezieht sich auf Vakuumunterbrecher, insbesondere auf die Ausgestaltung einer Haupt-Abschirmung eines solchen
Vakuumunterbrechers.
Es ist bei Vakuumunterbrechern bekannt, in einem aus Isoliermaterial
wie Glas, Keramik oder einem ähnlichen Werkstoff hergestellten Kolben oder Gehäuse Vakuumkammern vorzusehen,
in denen zwei trennbare Kontakte oder Elektroden angeordnet sind. Im geschlossenen Zustand des Vakuumunterbrechers wird
eine unmittelbare elektrische Verbindung zwischen den Kontakten des Unterbrechers und damit eine kontinuierliche Strombahn
durch den Vakuumunterbrecher gebildet. Im geöffneten Zustand sind die Kontakte voneinander getrennt, wobei sie einen Lichtbogenspalt
bilden und kein Strom zwischen ihnen fließen kann. ■Im Betrieb wird die Stromunterbrechung durch Trennung der Kontakte
eingeleitet. Bei Trennung der Kontakte wird ein Licht-
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Telefon (0211) 3208 58 Telegramme Custopat
_ ο —
bogen gebildet, der sich über den Lichtbogenspalt hinweg erstreckt.
Der Lichtbogen verdampft einen Teil des Metallkontaktmaterials, und die dabei freigesetzten Partikel werden ionisiert,
so daß sie dazu beitragen, den Lichtbogen aufrechtzuerhalten, über den Strom fließt, bis ein natürlicher Nulldurchgang aufgetreten ist. Nach einem solchen Nulldurchgang
bauen sich erneut Übergangsspannungen zwischen den getrennten
Kontakten auf. Wenn die dielektrische Festigkeit des Lichtbogenspalts
ausreicht, um diesen wieder auftretenden Spannungsüberschwingungen standzuhalten, kommt es zu keinem Spannungsdurchbruch
und zu keiner Neuzündung des Lichtbogens, so daß auch der Vorgang der Stromkreisunterbrechung seinen Abschluß
findet. Wenn die internen Isolierflächen des Vakuumunterbrechers nicht geschützt sind, kondensieren die bei der
Lichtbogenbildung auftretenden Metalldämpfe und Partikel an diesen Innenflächen unter Bildung einer Metallschicht. Nach
einer Reihe Unterbrechungen kann eine solche Metallschicht einen·Kurzschluß und damit einen Ausfall des Vakuumunterbrechers
hervorrufen. Um die Isolierflächen des Vakuumunterbrechers zu schützen, wird üblicherweise eine metallische Haupt-Abschirmung
zwischen den Isolierflächen und dem bei der Unterbrechung gebildeten Lichtbogen vorgesehen. Die metallische
Haupt-Abschirmung ist entweder an einer Endkappe des Vakuumunterbrechers
befestigt oder mittels der Isolierwandung abgestützt, wie das in der US-PS 3 185 860 erläutert ist. Der
Hauptteil des Metalldampfes kondensiert dann an den Abschirmungsflächen, ehe er die Isolierflächen des Vakuumunterbrechers
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erreicht. Die Abschirmung fängt so die Partikel auf und läßt
den von den Elektroden bei der lichtbogenbildung abgegebenen Metalldampf kondensieren, so daß der isolierende Kolben oder
das isolierende Gehäuse des Vakuumunterbrechers geschützt
wird.
Während des Betriebes soll ein im Verlauf eines ünterbrechungsvorgangs
erzeugter !Lichtbogen auf die Elektroden oder !Kontakte
begrenzt bleiben und nicht -mit der Metall-Abschirmung in Kontakt
kommen.- Infolge des begrenzten Raumes im Vakuumunterbrecher
besteht jedoch die Möglichkeit, daß der !Lichtbogen auf
die Abschirmung auftrifft. Die Hauptaufgabe der zentrisch
angeordneten Lichtbogen-Abschirmung im Vakuumunterbrecher besteht
darin, Metalldämpfe an einer Ablagerung an der Oberfläche
des Isoliergehäuses zu hindern. Es wurde jedoch gefunden, daß bei der Lichtbogenbildung entstehende Kathodenflecken
längs einer Abschirmungsfläche wandern, die Kante übersteigen
und dann auf der Außenseite der metallischen Haupt-Abschirmung
eine Entladung bilden können, wobei eine leitende Schicht aus Metalldampf an der Innenfläche des Isoliergehäuses abgelagert
wird. Erfahrungsgemäß werden Kathodenfleck-Spuren auf der
Außenseite der mittig angeordneten, freischwebenden Abschirmung regelmäßig in Vakuumunterbrechern gefunden;, die eine
einzige freischwebende Abschirmung haben. Wenn der bei der
Unterbrechung gebildete !Lichtbogen diese Abschirmung berührt, soll der auftretende Lichtbogen auf die Innenseite der Lichtbogen-Haupt-
Abschirmung begrenzt bleiben, die dem Isolierge—
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häuse abgewandt ist. Wenn Kathodenflecken zur Außenseite der
Haupt-Abschirmung wandern und die dabei erreichten Flächen der Isolierfläche des Vakuumunterbrechers zugewandt sind, so
werden von den Kathodenflecken zerstäubte Metalldämpfe an dem Isoliergehäuse abgelagert, so daß es zu gegebener Zeit zu
einem Ausfall des Unterbrechers kommen kann.
Erfindungsgemäß ist ein Vakuumunterbrecher mit einem evakuierten
rohrförmigen isolierenden Gehäuse, das an seinen beiden Enden durch Endkappen abgeschlossen ist und in seinem Inneren
zwei im Verhältnis zueinander bewegliche, bei Öffnung einen Lichtbogen bildende Kontakte sowie eine im wesentlichen ebenfalls
rohrförmige, die beiden Kontakte teilweise umgebende und mit dem Gehäuse koaxiale Haupt-Abschirmung aufnimmt, dadurch
gekennzeichnet, daß die Haupt-Abschirmung aus Metall
besteht und' mindestens an ihren äußeren Enden von einer Isolierlage
umgeben ist.
Zweckmäßig ist eine Haupt-Abschirmung rohrförmig ausgestaltet
und so aufgebaut, daß bei der Stroinkreisunterbrechung gebildete Lichtbogen auf die dem Isoliergehäuse abgewandte Innenseite
der Abschirmungs-Oberfläche begrenzt bleiben. Der Druck im Innern des Isoliergehäuses ist normalerweise niedriger als
-4
10 Torr, um sicherzustellen, daß die mittlere freie Weglänge für die Elektronen im Verhältnis zu dem Abstand für einen potentiellen Durchbruch im Innern des Kolbens lang ist.
10 Torr, um sicherzustellen, daß die mittlere freie Weglänge für die Elektronen im Verhältnis zu dem Abstand für einen potentiellen Durchbruch im Innern des Kolbens lang ist.
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Vorzugsweise sind die freien Enden der Lichtbogen-Haupt-Abschirmung
von Hilfs-Äbschirmungen umgeben, die an der Lichtbogen-Haupt-Abschirmung
mittels eines ringförmigen Isolierkörpers abgestützt sind. Dieser Aufbau kann drei freischwebende
Abschirmungen simulieren, wie sie in der US-PS 3 792
erläutert sind und sich als sehr wirksam erwiesen haben, um Kathodenflecken innerhalb der Lichtbogen-Haupt-Abschirmung
zu halten.
Eine günstige Lösung besteht auch darin, elektrisch und mechanisch
mit der Lichtbogen-Haupt-Abschirmung verbundene Hilfsabschirmungen
vorzusehen; die die Enden der Lichtbogen-Haupt-Abschirmung
umgeben. Die Hilfs-Abschirmungen können über das Ende der Haupt-Abschirmung hinausragen, damit bündig sein
oder auch gegenüber dem Ende der Haupt-Abschirmung zurückspringen. Solche Hilfs-Abschirmungen fangen den von den Kathodenflecken,
die zur Außenseite der Haupt-Abschirmung gewandert sind, erzeugten Dampf auf. Durch feldmäßige Ausgestaltung
können diese Hilfs-Abschirmungen auch verhindern, daß Kathodenflecken zu der Außenseite der Lichtbogen-Haupt-Abschirmung
wandern.
Darüber hinaus kann ein Teil der Außenfläche der Haupt-Abschirmung
mit Isoliermaterial beschichtet sein, das sich bis zum äußeren Ende der Haupt-Abschirmung erstreckt. Das Isoliermaterial
kann in Form eines Bandes aufgebracht sein, das sich nur am Ende der Haupt-Abschirmung um deren Außenseite herum ersteckt.
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Aufgrund der Wärmeableitung und der leichten Änbringbarkeit ist eine dünne Isolierschicht einem dicken Isolierkörper
überlegen, der einen Teil der Haupt-Abschirmung umschließt. Durch diese Isolierschicht würde ein Wandern der Kathodenflecken
zur Außenseite der Haupt-Abschirmung verhindert, da diese nur auf elektrisch leitenden Flächen weiterbrennen
können.
Nach einer weiteren günstigen Abwandlungsmöglichkeit der Erfindung können in Nähe der Enden der Haupt-Abschirmung
über deren Umfang rinnenartige Vertiefungen verlaufen. D. h., die Enden der Haupt-Abschirmung sind so konturiert, daß eine
Art Nut entsteht, die eine Lichtbogen-Wanderung verhindert. Die in Nähe des Endes der Haupt-Abschirmung gebildeten nutartigen
oder rinnenartigen Vertiefungen können entweder zur Mittelachse des Vakuumunterbrechers oder von dieser weg zeigen.
Untersuchungen mit solchen nutartigen Vertiefungen an Elektroden haben gezeigt, daß diese sich als sehr wirksam
erweisen, um die Kathodenflecken auf ein gewünschtes Gebiet der Elektrodenfläche zu begrenzen.
Die Erfindung wird nachstehend anhand von Ausführungsbeispielen
in Verbindung mit der zugehörigen Zeichnung erläutert. In der Zeichnung zeigen:
Fig. 1 einen Querschnitt durch einen Vakuumunterbrecher mit einer Haupt-Abschirmung entsprechend einer
Ausführung der Erfindung;
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Fig. 2 einen Querschnitt durch einen Vakuumunterbrecher nach Fig. 1, bei dem jedoch die Hilfs-Abschirmungen
mit der Haupt-Abschirmung elektrisch verbunden sind;
Fig. 3 einen Querschnitt durch einen Vakuumunterbrecher mit einer Haupt-Abschirmung nach einer weiteren
Ausführung der Erfindung;
Fig. 4 einen Querschnitt durch einen Vakuumunterbrecher mit einer Haupt-Abschirmung nach einer weiter
abgewandelten Ausführung der Erfindung; und
Fig. 5 einen Querschnitt durch einen Vakuumunterbrecher nach Fig. 4, jedoch mit nach innen zeigender,
über den Umfang der Haupt-Abschirmung in Nähe deren Ende verlaufender Vertiefung.
Im einzelnen läßt die Zeichnung einen allgemein mit 10 bezeichneten
Vakuumunterbrecher mit einem hoch-evakuierten rohrförmigen Gehäuse 12 aus Glas oder Keramikmaterial erkennen, das
an seinen beiden Enden durch Metal1-Endkappen 14 und"16 abgeschlossen
ist. Zwischen den Endkappen 14 und 16 einerseits sowie dem Isoliergehäuse 12 andererseits sind Dichtungen
angeordnet, um das Innere des Gehäuses 12 vakuumdicht zu machen.
Der Druck im Innern des Isoliergehäuses"12 beträgt unter
normalen Bedingungen weniger als 10~ Torr, um zu gewährleisten,
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daß die mittlere freie Weglänge für Elektronen langer als der
potentielle Durchbruchsweg im Gehäuse 12 ist.
In dem Isolier-Gehäuse 12 sind zwei im Verhältnis zueinander bewegliche
Elektroden oder Kontaktkörper 18 und 20 angeordnet. Bei Trennung der Kontaktkörper 18 und 20 voneinander wird zwischen
ihnen ein Lichtbogenspalt gebildet. Der obere Kontaktkörper 18
ist ortsfest an einer Stange 32 befestigt, etwa durch Schweißen oder Hartlötung. Die leitende Stange 32 ist starr mit der ortsfesten
Endkappe 14 verbunden, ebenfalls etwa durch Schweißen oder Hartlötung. Der untere Kontaktkörper 20 ist beweglich und
mit einer leitenden Antriebsstange 34 verbunden. Die Antriebsstange 34 ist längs der Längsachse des Isolier-Gehäuses 12 längsverschieblich
gelagert. Die Antriebsstange 34 ragt durch eine Öffnung 36 in der Endkappe 16. Ein Metallbalg 38 ist mit seinen
beiden gegenüberliegenden Enden dicht an die Antriebsstange 34
bzw. die Endkappe 16 angeschlossen. Der nachgiebige Metallbalg 38 bildet eine Dichtung um die Antriebsstange 34, so daß diese
ohne Beeinträchtigung des Vakuums im Innern des Gehäuses 12 hin und her bewegt werden kann.
Mit dem unteren Ende der Antriebsstange 34 ist ein Betätigungsorgan
(nicht dargestellt) gekoppelt, um den beweglichen Kontaktkörper 20 in Aufwärtsrichtung zum Angriff an dem ortsfesten Kontaktkörper
18 bringen zu können und damit den Vakuumunterbrecher 10 zu schließen. Das Betätigungsorgan ist ebenfalls in der Lage,
den beweglichen Kontaktkörper 20 bei der Stromkreisunterbrechung
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- 9 wieder in seine geöffnete Stellung zu ziehen.
Wenn die Kontaktkörper 18 und 20 bei der Stromkrexsunterbrechung
voneinander getrennt werden, wird in dem Lichtbogenspalt zwischen den Kontaktkörpern ein Lichtbogen gebildet. Der so zwischen
den Kontaktkörpern 18 und 20 gebildete Lichtbogen verdampft ein Teil des Kontaktmaterials. Die dabei entstehenden
Dämpfe und Partikel werden von dem Lichtbogenspalt weg zu dem Isolier-Gehäuse 12 hin dispergiert. Die innere Isolierfläche
des Isolier-Gehäuses 12 ist gegen Kondensation der durch den Lichtbogen erzeugten Metalldämpfe und Partikel durch eine rohrförmige
metallische Haupt-Lichtbogen-Abschirmung 40 geschützt. Die Abschirmung 40 dient zum Abfangen und Kondensieren von durch
den Lichtbogen erzeugten Metalldämpfen und Partikeln, ehe diese das Gehäuse 12 ^erreichen können. Zur weiteren Verringerung der
Wahrscheinlichkeit, daß der Dampf oder die Partikel das Gehäuse 12 unter Umgehung der Abschirmung 40 erreichen, sind der Abschirmung
40 zugewandte Endabschirmungen 42 bzw. 44 vorgesehen. An die bewegliche Antriebsstange 34 ist ein Topfkörper 43 angeschlossen,
der den nachgiebigen Metallbalg 38 teilweise umgibt, um diesen vor einem Bombardement mit von dem Lichtbogen erzeugten
Metalldämpfen oder Partikeln zu schützen. Die Geschwindigkeit, mit der die bei der Lichtbogenbildung erzeugten Dämpfe
entfernt werden, bestimmt die Betriebsbedingungen für den eingeschwungenen Zustand bei Lichtbogenbildung ebenso wie die Wiederzündfestigkeit
des Unterbrechers. Wird der Dampf nicht rasch abgeführt, so können hohe Spannungsüberschwingungen eine Neu-
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zündung des Lichtbogens bewirken, nachdem dieser gelöscht worden ist, was zu einer Störung bzw. einem Ausfall des Vakuumunterbrechers
10 führen kann. Dieses Ausführungsbeispiel wird für eine freischwebende Abschirmung 40 erläutert, jedoch versteht
es sich, daß die Haupt-Abschirmung 40 elektrisch mit einer Endkappe 14, 16 verbunden und/oder mechanisch an einer solchen Endkappe
abgestützt sein könnte.
Bei der Stromkreisunterbrechung wird der bewegliche Kontaktkörper 20 von dem beweglichen Kontaktkörper 18 getrennt, so daß
sich ein Lichtbogen in dem Lichtbogenspalt bildet. Der gebildete Lichtbogen verdampft ein Teil des Materials der Kontaktkörper
18 und 20, und der resultierende Metalldampf und die resultierenden Metallpartikel werden geradlinig radial auswärts aus dem
Lichtbogenspalt herausgeschleudert. Zuweilen kann der Lichtbogen bei der Stromkreisunterbrechung die Haupt-Abschirmung 40 berühren.
Wenn dies der Fall ist, so soll der Lichtbogen auf die Innenseite der Haupt-Abschirmung 40 begrenzt werden. Das heißt,
es soll kein Teil des Lichtbogens auf die Außenseite der Abschirmung 40 gelangen können, die dem Gehäuse 12 zugewandt ist.
Fig. 1 zeigt Hilfsabschirmungen 50, 52, die mit der Haupt-Abschirmung
40 verbunden sind, um bei der Stromkreisunterbrechung gebildete Lichtbogen daran zu hindern, zur Außenseite der Abschirmung
40 zu wandern. Die Hilfsabschirmungen 50 und 52 sind dabei über Isolierringe 54 bzw. 56 an die Haupt-Abschirmung 40 angeschlossen,
so daß sie zwar mechanisch mit der Abschirmung 40
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verbunden, jedoch elektrisch von dieser isoliert sind. Die Hilfsabschirmungen 50 und 52 umgeben die Enden der Abschirmung
40 und ragen in die Eridabschirmungen 42 bzw. 44 hinein. Die Hilfsabschirmungen 50, 52 können jede gewünschte Kreisform
haben. Ihre Funktion ist so, daß sie einen Aufbau mit dreifacher freischwebender Abschirmung entsprechend der US-PS 3,792,214
simulieren.
Fig. 2 zeigt einen Vakuumunterbrecher 10, an dessen Haupt^Abschirmung
40 metallische Endabschirmungen 60, 62 unmittelbar angeschlossen sind. Die Endabschir-mungen 60 und 62 sind elektrisch
und mechanisch mit der Haupt-Abschirmung 40 verbunden. Die Endabschirmungen
60, 62 sind schematisch als gerade Kegelstümpfe wiedergegeben, wobei sie mit ihrem kleineren Durchmesser an die
Abschirmung 40 an· einer Stelle 64 angeschlossen sind. Der Bereich
mit dem größeren Durchmesser ragt über die Enden der Abschirmung 40 innerhalb der Endabschirmungen 42, 44 hinaus. Die Endabschirmungen
umgeben die Enden der Abschirmung 40 und schützen die
Innenfläche des Gehäuses 12 für den Fall, daß die Kathodenflecken zur Außenseite der Abschirmung 40 zwischen den Endabschirmungen
60, 62 wandern.
Fig. 3 zeigt eine weitere Ausführung der Erfindung. Die Abschirmung
40 ist auf ihrer Außenseite mit einer äußeren Isolierbeschichtung 70 versehen. Die Isolierbeschichtung 70 erstreckt
sich bis zu den Enden der Abschirmung 40 und umgibt mindestens
die Endbereiche der Abschirmung 40. Die Isolierbeschichtung kann
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durch Aufsprühen auf die Außenfläche der Abschirmung 40 aufgebracht
sein. Diese Isolierbeschichtung 7O verhindert eine Wanderung von Kathodenflecken zur Außenfläche der Abschirmung 40.
Eine mit der Haupt-Abschirmung verbundene dünne Isolierbeschichtung ist einem an die Haupt-Abschirmung angeschlossenen äußeren
Isolierkörper infolge der Wärmeübergangseigenschaften und der einfachen Anbringbarkeit überlegen.
Mit Fig. 4 und 5 ist ein Vakuumunterbrecher wiedergegeben, dessen
Abschirmung 40 mit einer in Nähe der Enden der Hauptabschirmung in ümfangsrichtung verlaufenden rinnen- oder nutartigen Vertiefung
80 versehen ist/ um das Wandern eines Lichtbogens zur Außenseite zu verhindern. Bei der Ausführung nach Fig. 4 sind
die nutartigen Vertiefungen 80 am unteren bzw. oberen Ende der Abschirmung 40 so angeordnet, daß die Vertiefung zur Mitte bzw.
Längsachse des Vakuumunterbrechers 10 hin gerichtet ist. Die Enden der Abschirmung 40 münden in eine Lippe 82 aus, die zur
Mittelachse des Vakuumunterbrechers 10 hin gerichtet ist. Durch die Vertiefungen 80 werden bei der Stromkreisunterbrechung gebildete
Kathodenflecken daran gehindert, zur Außenseite der Abschirmung 40 zu wandern.
Bei dem Vakuumunterbrecher 10 nach Fig. 5 ist die Abschirmung 40 wiederum im Bereich ihrer Enden mit in Ümfangsrichtung verlaufenden
rinnenartigen Vertiefungen versehen, die hier mit 90 bezeichnet sind und von der Mittelachse weg bzw. zu der Innenseite
des Gehäuses 12 hin zeigen. Die Enden der Abschirmung 40
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haben ebenfalls Lippen 92, die jedoch - im Gegensatz zu den
Lippen 82 nach Fig. 4 - von der Mittelachse des.Vakuumunterbrechers
10 weg bzw. zum Gehäuse 12 hin zeigen. Die Umfangs-Vertiefungen 90 hindern Kathodenflecken an einer Wanderung zur Außenseite
der Abschirmung 40.
Die hier behandelten Abschirmungen 40 haben den Vorzug, daß Kathodenflecken daran gehindert werden, zur Außenseite der Abschirmung
40 zu wandern. Die Wahrscheinlichkeit einer Ablagerung von Metalldampf an der Innenseite des Isolier-Gehäuses 12 oder
die Verursachung sonstiger Schäden an der Isolation wird daher auf ein Minimum beschränkt. Die vorgesehenen Maßnahmen zur Beeinflussung
der Lichtbogenbildung können einzeln oder in Kombination eingesetzt werden, um einen bei der.Stromkreisunterbrechung
gebildeten Lichtbogen daran zu hindern, zu einer Stelle zu wandern, an der Metalldämpfe oder -partikel an der Innenseite
des Gehäuses 12 abgelagert werden können. Wenn die Abschirmung
40 sich zu einer der Endkappen hin erstreckt, gilt die Erläuterung der zur Steuerung der Lichtbogenbildung beschriebenen Maßnahmen
jeweils für das freie Ende der Abschirmung.
Patentansprüche:
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Claims (13)
- Patentansprüche ;Vakuumunterbrecher mit einem evakuierten rohrförmigen isolierenden Gehäuse, das an seinen beiden Enden durch Endkappen abgeschlossen ist und in seinem Inneren zwei im Verhältnis zueinander bewegliche, bei Öffnung einen Lichtbogen bildende Kontakte sowie eine im wesentlichen ebenfalls rohrförmige, die beiden Kontakte teilweise umgebende und mit dem Gehäuse koaxiale Haupt-Abschirmung aufnimmt, dadurch gekennzeichnet, daß die Haupt-Abschirmung (40) aus Metall besteht und mindestens an ihren äußeren Enden von einer Isolierlage umgeben ist.
- 2. Vakuumunterbrecher nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine erste und zweite rohrförmige Endabschirmung (42, 44), die jeweils mit der ersten bzw. zweiten Endkappe (14, 16) verbunden sind und die diesen Endkappen benachbarten Enden der Haupt-Abschirmung (40) teilweise umgeben.
- 3. Vakuumunterbrecher nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Haupt-Abschirmung (40) unter elektrischer Isolierung von der ersten und der zweiten Endkappe (14, 16) an dem Isolier-Gehäuse (12) abgestützt ist.
- 4. Vakuumunterbrecher nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Haupt-Abschirmung (40) an der ersten Endkappe (14) abgestützt ist.509827/0228
- 5. Vakuumunterbrecher nach einem der Ansprüche 1-4, gekennzeichnet durch eine erste und zweite metallische Endabschirmung (60, 62)", die jeweils einen kreisförmigen Querschnitt haben, mit dem sie an die Haupt-Abschirmung (40) in Nähe derer beider Enden angeschlossen sind, und die die Haupt-Abschirmung im Bereich ihrer Enden umgeben und sich zu deren Ende hin erstrecken (Fig. 2).
- .6» Vakuumunterbrecher nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Endabschirmungen (60, 62) kegelstumpfförmig ausgebildet und mit dem Ende kleineren Durchmessers an die Abschirmung (40) angeschlossen sind.
- 7. Vakuumunterbrecher nach Anspruch" 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß die erste und zweite Endabschirmung (60, 62) über das Ende der Abschirmung (40) hinausragen, mit dem sie verbunden sind.
- 8. Vakuumunterbrecher nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß de Endabschirmungen in die mit den Endkappen (14, 16) verbundenen Endabschirmungen (42, 44) hineinragen.
- 9. Vakuumunterbrecher nach einem der Ansprüche 1 - 3, dadurch gekennzeichnet, daß an den Enden der Haupt-Abschirmung eine eEste bzw. zweite Hilfsabschirmung (50, 52) über Isolierringe (54, 5 6) befestigt sind.509827/02282453270
- 10. Vakuumunterbrecher nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Hilfsabchirmungen (50, 52) aus Metall sind und eine rohrförmige Gestalt mit kreisförmigem Querschnitt haben.
- 11. Vakuumunterbrecher nach einem der Ansprüche 1 - 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Haupt-Abschirmung an ihren freien Enden eine die Lichtbogenwanderung begrenzende nutartige Vertiefung (80, 90) aufweist.
- 12. Vakuumunterbrecher nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Vertiefungen (80) zur Mittelachse des Vakuumunterbrechers hin gerichtet sind und die Abschirmung (4O) an ihren freien Enden in Lippen (82) ausläuft, die zu der Mittelachse des Vakuumunterbrechers (10) hin gerichtet sind.
- 13. Vakuumunterbrecher nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die nutartigen Vertiefungen (90) von der Mittelachse des Vakuumunterbrechers (10) weg gerichtet sind und die Abschirmung (40) an ihren freien Enden in von der Mittelachse des Vakuumunterbrechers weg gerichtete Lippen (92) ausläuft.KN/hs/sg 5509827/0228It .Leerseite
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