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DE245907C - - Google Patents

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Publication number
DE245907C
DE245907C DENDAT245907D DE245907DA DE245907C DE 245907 C DE245907 C DE 245907C DE NDAT245907 D DENDAT245907 D DE NDAT245907D DE 245907D A DE245907D A DE 245907DA DE 245907 C DE245907 C DE 245907C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pressure
outlet
slide
piston
shaking
Prior art date
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Active
Application number
DENDAT245907D
Other languages
English (en)
Publication of DE245907C publication Critical patent/DE245907C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61HPHYSICAL THERAPY APPARATUS, e.g. DEVICES FOR LOCATING OR STIMULATING REFLEX POINTS IN THE BODY; ARTIFICIAL RESPIRATION; MASSAGE; BATHING DEVICES FOR SPECIAL THERAPEUTIC OR HYGIENIC PURPOSES OR SPECIFIC PARTS OF THE BODY
    • A61H9/00Pneumatic or hydraulic massage
    • A61H9/005Pneumatic massage
    • A61H9/0078Pneumatic massage with intermittent or alternately inflated bladders or cuffs

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Epidemiology (AREA)
  • Pain & Pain Management (AREA)
  • Physical Education & Sports Medicine (AREA)
  • Rehabilitation Therapy (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Percussion Or Vibration Massage (AREA)
  • Massaging Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 245907 KLASSE 30/. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 22. Dezember 1910 ab.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Erzeugung von Schüttelbewegungen für Massage- und ähnliche Zwecke, durch welche periodisch auf ein in einem Behälter enthaltenes Fluidum Druckstöße ausgeübt werden, welche sich nach außen als Schüttelbewegungen bemerkbar machen.
Der Erfindung zufolge wird die Schüttelvorrichtung so ausgebildet, daß die Steuereinrichtung, die die Zufuhr der Druckflüssigkeit zum Apparat periodisch freigeben und unterbrechen und so Druckstöße im Apparat vermitteln soll, selbsttätig durch den Druck des Mediums in Wirksamkeit gesetzt wird.
Wenn der Apparat für Massagezwecke benutzt werden soll, empfiehlt es sich im allgemeinen, das Leitungsrohr in an sich bekannter Weise mit elastischen Wänden auszustatten, so daß durch die Druckstöße, die auf das Medium ausgeübt werden, die Wände periodisch eine Dehnung erfahren, welcher beim Aufhören des Druckstoßes eine Zusammenziehung folgt.
Da der Apparat als Ganzes in Schwingungen gerät, kann man aber den Gesamtschwingungszustand des Apparates zur Erzeugung der Schüttelbewegungen benutzen, indem man ihn an einem in Schüttelbewegung zu versetzenden Träger anbringt.
Die Erfindung ist auf der beiliegenden Zeichnung an einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht, und zwar zeigt
Fig. ι eine der Erfindung gemäß konstruierte Vorrichtung teilweise im Schnitt und teilweise in Ansicht.
Fig. 2 zeigt die wirksamen Teile der Vorrichtung in einer anderen Stellung.
Fig. 3 veranschaulicht schaubildlich die Benutzung der Vorrichtung.
Mit ι ist ein rohrförmiger Behälter bezeichnet, der mit einem Zulaßrohrstutzen 2 und einem Ablaßrohrstutzen 3 versehen ist. In dem Rohr 1 ist ein Kolben 4 verschiebbar angeordnet, welcher unter der Belastung einer Feder 5 und eines Gewichtes 6 steht. Der Kolben 4 ist mit einem Schleppschieber 7 gekuppelt, der mit Durchbrechungen 8 versehen ist. Die Bewegungsfreiheit des Schleppschiebers 7 auf der Kolbenstange 9 wird nach der einen Se^te durch einen auf der Kolbenstange sitzenden Bund 10 und nach der anderen Seite durch einen Bund 11 begrenzt.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist wie folgt.
Sobald der Zulaßstutzen 2 an eine unter Druck stehende Wasserleitung angeschlossen wird, überträgt sich der Druck der Leitung bei der in Fig. 1 dargestellten Lage der Teile, bei welcher der Auslaß der Vorrichtung abgesperrt ist, auf den Kolben 4 und bewirkt eine Anhebung desselben entgegen der Wirkung der Feder 5 und des Gewichtes 6. ■ Sobald hierbei der Kolben so weit angehoben ist, daß die Buchse 11 gegen das untere Ende des Schiebers 7 stößt, wird der Schleppschieber 7 mitgenommen, so daß die Durchbrechungen 8 desselben vor dem Zugang zum Auslaßstutzen 3 zu liegen kommen, wie es in Fig. 2 dargestellt ist. Das in dem Rohr 1 befindliche Wasser vermag jetzt abzufließen. Die
Folge hiervon ist eine Druckentlastung des Kolbens 4, welche eine Zurückdrängung desselben durch die Feder 5 und das Gewicht 6 in die in Fig. 1 dargestellte Lage zur Folge hat. Bei der Einleitung der Umkehrbewegung des Kolbens 4 bleibt zunächst der Schleppschieber 7 stehen und wird erst dann mitgenommen, wenn der' Bund 10 sich gegen die Oberkante der auf der Kolbenstange 9 geführten Schieberhülse legt. Die Belastung des Kolbens durch das Gewicht 6 ergibt bei der Aufwärtsbewegung des Kolbens auch nach Beginn des Wasserabflusses und demnach verminderter Druckwirkung eine Weiterbewegung des Kolbens in der Richtung nach aufwärts, wodurch eine völlige Öffnung des Auslasses herbeigeführt wird, welche die gänzliche Druckentlastung herbeiführt und damit die Bedingungen für die darauf folgende Abwärtsbewegung des Kolbens unter Vermeidung von Zwischentotlagen schafft.
Fig. 3 veranschaulicht die Benutzung der in Fig. ι und 2 dargestellten Vorrichtung zur Erzeugung einer Massierbewegung. Gemäß Fig. 3 ist an den Auslaßstutzen 3 der Vorrichtung ein Gummischlauch 12 angeschlossen, welcher dem Patienten in mehreren Windungen um einen Arm gewunden ist. Das durch die Vorrichtung hindurchgehende Wasser bewirkt in dem Schlauch 12 abwechselnd eine Ausdehnung der Wandung und eine darauf folgende Zusammenziehung, so daß in dem ganzen, mit dem Schlauch umwundenen Körperteil gleichzeitig Schüttelbewegungen ausgelöst werden.
Λ

Claims (3)

  1. Patent-An Spruch ε:
    ι. Vorrichtung zur Erzeugung von Schüttelbewegungen für Massage- und ähnliche Zwecke mit einer Steuervorrichtung, durch die zur Erzeugung von rasch aufeinanderfolgenden kurz dauernden Druckstößen auf das im Apparat enthaltene bzw. durch ihn hindurchgehende Medium die Zufuhr der Druckflüssigkeit zum Apparat periodisch freigegeben und unterbrochen wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuervorrichtung für das die Druckstöße vermittelnde Medium durch den Druck der dem Apparat zugeführten Flüssigkeit selbsttätig in Wirksamkeit gesetzt wird.
  2. 2. Schüttelvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in einem mit Zulaß und Ablaß versehenenen Gehäuse ein dem Druck der durch den Einlaß eintretenden Druckflüssigkeit ausgesetztes Steuerungsorgan und ein mit diesem gekuppeltes Ventil oder Schieber für den Auslaß derart angeodnet sind, daß der Auslaß periodisch durch das Steuerungsorgan unter dem Einfluß der Druckwir- kung der eintretenden Flüssigkeit geöffnet und darauf infolge der Druckunterbrechung bei geöffnetem Auslaß durch eine dem Flüssigkeitsdruck entgegenwirkende Belastung des Steuerungsorgans wieder geschlossen wird.
  3. 3. Schüttelvorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das dem Druck der eintretenden Flüssigkeit ausgesetzte Steuerungsorgan aus einem KoI-ben (4) besteht, der unter Feder- und Gewichtsbelastung (5, 6) steht und zum Verschluß und zur Freilegung des Auslasses mit einem Schieber (7) gekuppelt ist, welcher gegenüber dem Kolben eine beschränkte Bewegungsfreiheit besitzt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT245907D Active DE245907C (de)

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