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DE2456365A1 - Werkzeugeinrichtung zum schaelen - Google Patents

Werkzeugeinrichtung zum schaelen

Info

Publication number
DE2456365A1
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
tool
recess
shaft
clamping device
tool holder
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19742456365
Other languages
English (en)
Inventor
Gordon Benjamin Smith
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Staveley Machine Tools Ltd
Original Assignee
Staveley Machine Tools Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Staveley Machine Tools Ltd filed Critical Staveley Machine Tools Ltd
Publication of DE2456365A1 publication Critical patent/DE2456365A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23BTURNING; BORING
    • B23B5/00Turning-machines or devices specially adapted for particular work; Accessories specially adapted therefor
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23BTURNING; BORING
    • B23B29/00Holders for non-rotary cutting tools; Boring bars or boring heads; Accessories for tool holders
    • B23B29/24Tool holders for a plurality of cutting tools, e.g. turrets
    • B23B29/26Tool holders in fixed position

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Cutting Tools, Boring Holders, And Turrets (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft' eine Werkzeugeinrichtung zum Schälen, d.h. eine Werkzeugeinrichtung zum maschinellen Bearbeiten eines Werkstückes mit zur Werkstückoberfläche im wesentlichen paralleler oder tangentialer Relativbewegung zwischen Werkzeug und Werkstück, wobei eine Spanabnahme über einer beträchtlichen Breite der Werkstückoberfläche stattfindet.
Werkzeugeinriehtungen zum Schälen erforderten bisher teure Werkzeuge mit verwickelt gestalteten Schneidkanten.
Aufgabe der Erfindung ist es, mit - geringerem Aufwand eine Werkzeugeinrichtung zum Schälen zu schaffen, die die gestellten Forderungen in besonders zuverlässiger Weise erfüllt.
Diese Aufgabe ist erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß eine Werkzeugeinrichtung zum Schälen eine Mehrzahl von Schneideinsätzen aufweist, die jeweils mit einem genormten Werkzeugschaft in einem Werkzeughalter aufgenommen sind. Als genormter Werkzeugschaft kommt gewöhnlich eine rechteckige Stange in Frage, und die Schneideinsätze selbst sind im
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allgemeinen genormte Schneidwerkzeuge verschiedner Größen beispielsweise zum Plandrehen, Nuten, Außendrehen und Anfasen. Jeder beliebige Sehneideinsatz kann aus einem Schaft mit einer Schneidspitze oder Schneidplatte bestehen, die eine Mehrzahl von Schneidkanten aufweist, die nach Stumpfrerden der einen Schneidkante nacheinander in Schnittstellung bringbar sind. .
In einer bevorzugten Ausbildungsform sind im Werkzeughalter zur Aufnahme jeweils eines Schaftes eines Schneideinsatzes eine Mehrzahl von Werkzeugaufnahmemulden ausgebildet, die über eine Arbeitsfläche des Werkzeughalters verteilt angeordnet sind. Die Werkzeugaufnahmemulden können reihenweise angeordnet sein, wobei die Mulden jeder Reihe in einer der Vorschubrichtung des Werkzeughalters entsprechenden Richtung gestaffelt und gegenüber den Mulden in der benachbarten Reihe in Achsenriehtung versetzt sind. Vorzugsweise verläuft die Achse jeder Werkzeugaufnahmemulde zur Oberfläche des Werkzeughalters schräg und ist, bezogen auf die Vorschubrichtung des Werkzeughalters, nach vorn und innen gerichtet.
Jede Werkzeugaufnahmemulde kann zwei Seiten aufweisen, mit denen sich die Stellung von zwei aufeinander senkrecht stehenden Seiten eines Schaftes eines Schneideinsatzes festlegen läßt, und es kann eine Klemmvorrichtung vorhanden sein, die am Schaft angreift und' diesen in Richtung seiner Längsachse örtlich fixiert und in der Werkzeugaufnahmemulde auf eine vorbestimmte Tiefe einstellbar ist. Mit Vorteil greift die Klemmvorrichtung am Schaft mit einer Schulter an und weist ein lösbares Gewindestück oder ein anderes Glied auf, das in Eingriffsstellung mit dem Schaft bringbar ist, um den Schneideinsatz in Anlage an der Schulter zu halten. Sollte daher das Werkzeug zum Haehschärfen oder Auswechseln ausgebaut werden, läßt sich das nachgeschärfte oder neue Werkzeug unter Zuhilfenahme der genannten Seiten(wände) und der genannten Schulter leicht an derselben Stelle wieder einsetzen.
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Obwohl die Kosten für eine aus einem Träger und aus Werkzeugen aufgebaute Einrichtung zum maschinellen Bearbeiten eines bestimmten Profils hoch sein können, kann die einmal zusammengestellte Einrichtung unbegrenzt zur spanenden Bearbeitung des betreffenden Werkstückes benutzt werden. Verschleiß tritt nur an genormten Werkzeugkanten auf, so daß bei stumpf gewordenem Werkzeug lediglich genormte Einsätze weitergedreht, gewendet, eingestellt, geschärft oder ausgewechselt werden müssen, - eine verhältnismäßig einfache Angelegenheit. Das Schärfen oder Auswechseln eines herkömmlich ausgebildeten Schälwerkzeuges kommt teuer.
In einer abgewandelten Ausbildungsform ist im Werkzeughalter eine U-förmige Ausnehmung ausgebildet, in die eine Mehrzahl von Sehneideinsätzen mit jeweils einem genormten Sehaft einsetzbar ist, deren Achse mit den Achsen der Schäfte gleichgerichtet ist und die, bezogen auf den Werkzeughalter, seitlich offen ist, und die Schäfte der Sehneideinsätze sind in der Ausnehmung mit einer Vorrichtung festhaltbar. Bei diesem Ausführungsbeispiel können die Schäfte voneinander jeweils durch ein Werkzeug-Distanzstüek getrennt sein, beispielsweise durch ein im Querschnitt T-formiges Teil. Die Ausnehmung weist vorzugsweise eine Basis und zwei sich gegenüberliegende Seitenwände auf, wobei eine der Seitenwände und die Basis dazu dienen, die Stellung von zwei aufeinander senkrecht stehenden Seiten eines Schaftes eines Schneideinsatzes festzulegen, und die Befestigungsvorrichtung ist vorzugsweise eine Klemmvorrichtung, die sieh zwischen der anderen Seitenwand der Ausnehmung und einer Seite eines Schaftes eines Schneideinsatzes anordnen läßt. Ab stands stücke können weiterhin zwischen einem oder mehreren der Schäfte der Schneideinsätze und der Basis der Ausnehmung angeordnet sein, um die gewünschte Einstellung des oder der Schneideinsätze in der entsprechenden Achsenrichtung des betreffenden Werkstückes zu erhalten.
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Eine Werkzeugeinriehtung zum Schälen läßt sich, in einer Drehmaschine zum Bearbeiten eines gewünschten Profils an einem rotierenden Werkstück oder nach Art eines läumwerkzeuges mit einem stationären Werkstück verwenden.
Die Erfindung wird im folgenden anhand schematischer Zeichnungen mehrerer Ausführungsbeispiele mit weiteren Einzelheiten erläutert. In der Zeichnung Eeigtt
Pig..1 eine Ansicht von vorn einer Schäl-Wexkzeugeinrichtung nach der Erfindung,
ig. 2 eine Ansicht, teilweise im Schnitt, entsprechend Pfeil II in Fig. 3 einer an dem in Fig. 1 dargestellten Träger ausgebildeten Aufnahmemulde des Werkzeughalters,
Pig. 3 einen Schnitt längs der Linie III-III in Pig. 2, Pig. 4 einen Schnitt längs der linie IV-IV in Pig. 2,
Pig. 5A bis D verschiedene Ansichten einiger genormter Werkzeuge, die in Verbindung mit dem in Pig. 1 dargestellten Träger verwendbar sind,
Pig. 6 einen Schnitt längs der Linie VI-VI in Pig. 7 durch einen Teil einer Sehäl-Werkzeugeinrichtung in einer weiteren Ausbildungsform nach der Erfindung,
Pig. 7 eine Ansicht entsprechend Pfeil VII in Pig. 6,
Pig. 8 eine Ansicht in auseinandergezogener Darstellung einer der in Pig. 6 gezeigten Klemmvorrichtungen,
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Pig. 9 einen Querschnitt in vergrößertem Maßstab durch einen Teil einer der in Fig. 6 bis 8 dargestellten Klemmvorrichtungen, und
Pig. 10 eine Ansicht im gleichen Maßstab wie Fig. 9 auf eine Stirnfläche der in Fig. 8 dargestellten Klemmvorrichtung.
Fig. 1 zeigt eine in ihrer Gesamtheit mit 11 bezeichnete Schäl-Werkzeugeinrichtung zur maschinellen Bearbeitung des Profils eines Werkstückes 12, das um eine Achse 14 drehbar in einer Drehmaschine 13 aufgenommen ist. Zur Sehäl-Werkzeugeinriehtung gehört ein Träger 15, der an einem Schlitten angebracht und tangential am Werkstück vorbeibewegbar ist. Der Umriß des Werkstückes im vorgeschruppten Zustand ist mit strichpunktierten Linien 16.angedeutet. Der Schiebetiseh und die Vorschubeinrichtung sind in herkömmlicher Weise ausgebildet und daher nicht in Einzelheiten dargestellt.
Der Träger 15 ist ein ebener Block, in dessen Arbeitsfläche eine Vielzähl von Werkzeugaufnahmemulden 17 ausgebildet ist.
Jede Werkzeugaufnahmemulde besteht aus einem im Querschnitt rechteckigen Loch, dessen Achse zur Fläche des Blockes schräg verläuft und in der Vorschubrichtung nach vorn und innen gerichtet ist, so daß die Schneidkante eines in der Aufnahmemulde aufgenommenen Schneideinsatzes gegen das Werkstück weist. Die löcher sind reihenweise angeordnet, wobei die Löcher jeder Reihe in der Vorschubriehtung etwas gestaffelt und gegenüber den Löchern in der benachbarten Reihe in Achsenrichtung etwas versetzt sind. In jedes Loch sind ein oder mehrere genormte, im Querschnitt rechteckige Schneidwerkzeuge einsetzbar, möglicherweise eines der in Fig.'5A bis D dargestellten Beispiele.
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Die für jedes Loch geltende Ausbildung ist in Fig. 2, 3 und 4 dargestellt. Aus Gründen der besseren Übersichtlichkeit wurden in Fig. 1 nur zwei, mit 17* bezeichnete Löcher richtig und vollständig gezeichnet.
An der Rückseite jedes Loches bzw. Mulde ist durch spanende Bearbeitung des Trägers 15 eine Führung 19 für eine Einstell-Baugruppe 21 erhalten, mit der sich ein Schaft in der Höhe einstellen und blockieren läßt. Die Baugruppe 21 weist einen Flansch 22 auf, der von einem im Querschnitt rechteckigen Teil 23 ausragt. Eine durch den Flansch 22 hindurehgeführte Höheneinstellsehraube 24 ist in eine Gewindebohrung 25 einschraubbar,* die in einem Teil des Blockes 15 unter einer Schulter 26 ausgebildet ist. Der obere Teil der Einstellschraube 24 hat Rechtsgewinde, das in eine entsprechende, rechtsgängige Gewindebohrung im Ansatz bzw. Flansch 22 eingreift, während der untere Teil der Einstellschraube 24 mit einem Linksgewinde versehen ist, so daß das Gewinde der Gewindebohrung 25 ebenfalls linksgängig ist. Drehen der Schraube 24 bewirkt Anheben oder Absenken der Einstell-Baugruppe 21, die mit einer Sicherungsmutter 27 in einer eingestellten Lage fixierbar ist.
Am im Querschnitt rechteckigen Teil 23 ist eine nach innen gerichtete Lippe 28 ausgebildet, die in die Unterseite eines Werkzeugschaftes 29 einzugreifen vermag. Durch Drehen der Einstellschraube 24 wird somit die Lippe 28 angehoben oder abgesenkt und auf diese Weise die Höhenlage des Schaftes 29 eingestellt.
In einer im Teil 23 ausgebildeten Gewindebohrung ist eine Einstellschraube 34 aufgenommen,die auf einen verschiebbaren Stift 31 wirkt, der sich aus einer Bohrung 32 in der Wand des Teiles 23 herausschieben und zur Anlage in einer in der Seite des Werkzeugschaftes ausgebildeten Kerbe 33 bringen läßt, um das Werkzeug an der Lippe 28 in Anlage zu halten.
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Soll das ziam Schaft 29 gehörende Werkzeug ausgewechselt werden, wird daher die Einstellschraube 34 zurückgedreht, damit heim Herausheben des Werkzeuges aus seiner Aufnahmemulde der Stift in die Bohrung 32 fallen oder geschoben werden kann. Das neue Werkzeug wird gegen die Lippe 28 geschoben und dann wird die Einstellschraube 34 erneut angezogen, um das Werkzeug in Stellung zu halten. Es nimmt die gleiche Stellung wie das ausgewechselte Werkzeug ein, mit Anlage an der Lippe 28, die ihre Stellung nicht verändert hat,, und an einer Wand 42 an der der Einstell-Baugruppe abgewandten Seite der Aufnahmemulde. Ein Füllstück 43 (Pig. 2) ermöglicht die gute Einpassung von Werkzeugen verschiedener Breite in seitlicher Sichtung.
Durch Einsetzen so vieler Werkzeuge wie erforderlieh in die Aufnahmemulden 17 und Einstellen der Werkzeuge in der vorbesehriebenen Weise ist es möglieh, ein Schäl- oder Räumwerkzeug aufzubauen, das komplizierte Formen lediglich durch die Verwendung von genormten Werkzeugschneidkanten für die Metallabnahme zu bearbeiten vermag. Wird die Werkzeugschneide zu stumpf, muß dieser Schneid- oder Werkzeugeinsatz nur weitergedreht bzw. gewendet oder gegen einen anderen genormten Einsatz ausgewechselt werden, und es ist nicht notwendig, eine komplette neue komplizierte Sehäl-Werkzeugeinrichtung einzusetzen.
Durch die gestaffelte und/oder versetzte Anordnung der Aufnahmemulden (Fig. 1) ist beim Bearbeiten, wenn während eines Arbeitshubes der kompletten Schäl-Werkzeugeinrichtung verschiedene Schneidkanten zum Schnitt kommen, eine ziemlieh gleichmäßige Lastverteilung ohne große Belastungsspitzen möglieh.
Ein weiteres Merkmal der Werkzeugeinriehtung besteht darin, daß bei aus der Maschine herausgefahrenem !rager Sehneideinsätze an einzelnen Stellen eingesetzt werden können. Die
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am Querschlitten montierte Werkzeugeinrichtung kann als Ganzes rasch ausgewechselt werden, ohne daß, wie sonst üblich, Schneidwerkzeuge in eine Vielzahl von Werkzeugaufnahmebohrungen oder Werkzeughaltern in zeitraubender Arbeit eingesetzt und festgeklemmt werden müssen. Das Ersetzen einer großen Anzahl von Schneidwerkzeugen oder der Austausch einer kompletten Werkzeugeinrichtung für die Bearbeitung eines neuen Werkstückes kann daher innerhalb kurzer Zeit ausgeführt werden.
Zur in Fig. 6 dargestellten Schäl-Werkzeugeinrichtung gehört ein Werkzeughalter 100, der mit entsprechenden Schultern, Löchern und Flächen versehen ist, damit er mit seiner Bodenfläche 101 an einer Aufspannplatte oder Schlitten 102 der Maschine leichter montierbar ist. Eine in Pig. 6 schematisiert eingezeichnete zweckentsprechende Klemmvorrichtung dient zum Befestigen des Werkzeughalters 100 am Schlitten 102 der Maschine. In einer im Werkzeughalter 100 ausgebildeten U-förmigen Ausnehmung 104 von teilweise rechteckigem Querschnitt sind drei Werkzeug- oder Schneideinsätze aufnehmbar, deren rechteckige Schäfte mit 105, 106 und 107 bezeichnet sind. Die Ausnehmung 104 weist eine Basis 108 und zwei sich gegenüberliegende Seitenwände 109 und 110 auf. Die Achse der Ausnehmung 104 verläuft zu einer Oberseite des Werkzeughalters 100 schräg und ist, bezogen auf die in Pig. 6 und 7 mit einem Pfeil A angegebene Vorschubrichtung, nach vorn geneigt.
Die Schäfte 105, 106 und 107 sind durch im Querschnitt T-förmige Distanzstücke 112 bzw. 113 voneinander im Abstand gehalten. In der Ausnehmung 104 sind zwischen der Bodenfläche 108 der Ausnehmung 104 und einer entsprechenden Fläche 117» 118 und 119 eines Schaftes 105, 106 bzw. 107 Abstandsblöcke 114, 115 und 116 angeordnet. Diese dienen der Einstellung der Werkzeuge in der Achsenrichtung eines Werkstückes 120, d.h. in der in Fig. 7 mit einem Doppelpfeil B angegebenen Richtung. In Fig. 7 ist mit 121 eine Maschinenspindel bezeichnet.
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Die Schäfte 105, 106 und 107, die T-förmigen Distanz stücke 112 und 113 sowie die Abstandsblöcke 114, 115 und 116 sind in der Ausnehmung mit Klemmvorrichtungen 122,123 festgehalten.
Die Klemmvorrichtungen 122 und 123 sind miteinander im wesentlichen gleich ausgeführt. Die verschiedenen Bauteile der Klemmvorrichtung 122 sind in Fig. 8 dargestellt. Die Klemmvorrichtung 122 weist einen Block 124, zwei kegelstumpf förmige Keile 125 und 126 und ein Gewindestück 127 auf. An einer Fläche des Blockes 124 ist an zwei entgegengesetzten Enden je ein Flansch 128 bzw. 129 ausgebildet. Die Aufgabe dieser Flansche wird nachfolgend näher erläutert. Der Block 124 weist ebenfalls eine Bohrung 130 auf, die den Block von einer Seite zur anderen durchsetzt. Wie deutlicher in Fig. 9 zu erkennen, ist die Bohrung 130 aus zwei teilkonischen Abschnitten 131 und 132 zusammengesetzt, deren Konizität zum Außenkegel der kegelstumpfförmigen Keile 125 bzw. 126 paßt. Der Block 124 weist weiterhin zwei Sägeeinschnitte 133 und 134 auf, die sich quer über den Block erstrecken und bis auf eine Tiefe reichen, die etwa einem Drittel der länge des Blockes 124 entspricht.
Der Keil 125 weist eine rechtsgängige Gewindelängsbohrung 135, der Keil 126 eine linksgängige Gewindelängsbohrung 136 auf.
Das Gewindestück 127 weist einen rechtsgängigen Gewindeteil
137 und einen linksgängigen Gewindeteil 138 auf. Der Gewindeteil 137 greift in die Gewindebohrung 135, der Gewindeteil
138 in die Gewindebohrung I36 ein. Das Gewindestück 127 weist ebenfalls eine Bohrung 139 auf, deren Mittelteil HO im Querschnitt sechseckig ausgeführt ist, während die Endabschnitte 141 und 142 zylindrisch und im Durehmesser etwas größer sind als das größte Maß über Eck des sechseckigen Mittelteils 140.
In die Bohrung 139 läßt sich ein Stift schlüssel 143 (Fig. 6) entsprechender Abmessungen einführen und mit dem Mittelteil
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der Bohrung 139 in Eingriff bringen. Durch Drehen des Gewindestüekes 127 mit dem Stiftschlüssel 143 werden die Zeile 125 und 126 gegeneinandergezogen und die zu beiden Seiten der Sägeneinschnitte 133 und 134 liegenden Teile des Blockes 124 auseinandergedrängt. Bei Drehung des Gewindestüekes 127 in der Gegenrichtung bewegen sieh die Keile voneinander weg und der Block 124, der elastisch verformt worden ist, kehrt in seinen Ausgangszustand zurück.
Die Klemmvorrichtung 123 ist der Klemmvorrichtung 122 im wesentlichen ähnlich, mit Ausnahme daß ihr Gewindestück 144, das dem Gewinde stück 127 der Klemmvorrichtung 122 entspricht, eine sechseckige Bohrung 145 aufweist, deren Maß über Eck kleiner ist als das des sechseckigen Mittelteils 140 der Bohrung 139.
Im Betrieb werden die Schäfte 105, 106 und 107 der verschiedenen Werkzeuge zusammen mit den entsprechenden T-förmigen Distanzstüeken 112 und 113 und den Abstandsblöcken 114, 115 und 116 in die Ausnehmung 104 eingesetzt. Die Höhenlage des zum Sehaft 107 gehörenden Werkzeuges läßt sich mit einer Höheneinstellschraube 146 einstellen (Pig. 6). Für die Werkzeugschäfte 105 und 1Ö6 sind ähnliche (nicht gezeichnete) Höheneinstellschrauben vorhanden. Die Klemmvorrichtungen 122 und 123 sind zuvor mit dem Schaft 107 in Eingriff gebracht worden, wobei ihre Plansche 128 und 129 in zu diesem Zweck ausgebildete Schlitze 147 eingreifen. Durch Einführen eines entsprechenden Sechskantstiftsehlüssels o.dgl. durch die Bohrung 139 im Gewindestück 127 der Klemmvorrichtung 122 hindurch in die sechseckige Bohrung 145 läßt sich dann das Gewindestüek 144 drehen, um die Keile 125 und 126 der Klemmvorrichtung 123 gegeneinanderzuziehen. Beim Verschieben in ihren jeweiligen konischen Bohrungsabschnitten 131 und 132 rufen die Keile 125 und 126 elastische Verformung des Blockes 124 hervor, wobei die Querschlitze, von denen in Fig. 6 nur der Schlitz 133 gezeichnet ist, derartige Verformung der Klemmvorrichtung 123 erleichtern. Auf diese
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Weise werden die Flansche 128 und 129 der Klemmvorrichtung 123 von der Seitenwand 110 weg gedrängt und halten durch Keilwirkung zwischen der Fläche bzw. Wand 110 und einer entsprechenden Fläche 148 des Schaftes 107 die Schäfte 105i 106 und 107 in ihrer Stellung fest.
Mit Hilfe des mit passenden Abmessungen gewählten Stiftschlüssels 143» der in den sechseckigen Bohrungsmittelteil 140 des Gewindestückes 127 eingeführt ist, läßt sich dann die Klemmvorrichtung 122 durch Drehen ihres Gewindestück es 127 in ihrer Stellung festkeilen. -
Selbstverständlich ist die Reihenfolge, in der die Klemmvorrichtungen 122 und 123 gespannt werden, nicht wichtig, so daß die Klemmvorrichtung 122 bei Bedarf ^vor der Klemmvorrichtung 123 gespannt werden kann.
Die in Fig. 6 bis 10 dargestellte Schäl-Werkzeugeinrichtung bietet besondere Vorteile bei der Fertigung großer Serien und bei der Massenfertigung. Diese Werkzeugeinrichtung kann somit als Teil eines Baukastensystems benutzt werden, bei dem Werkzeuggruppen für jeweils ein Form- oder Profilelement an der Aufspannplatte der Maschine festklemmbar sind. Es ist daher möglich, das Werkzeug in irgendeiner kleinen Gruppe auszuwechseln oder einzustellen, ohne in die übrigen Gruppen einzugreifen. Die Kosten sind auf die Kosten für die Werkzeuge und die Werkzeughalter für jene Gruppen beschränkt, die irgendeinem speziellen Werkstück zugeordnet sind. Andererseits läßt sich mit den in Fig. 1 bis 4 gezeigten Werkzeughalter eine sehr große Vielfalt von Bearbeitungsfällen abdecken. Allerdings ist er viel' teurer, da er im wesentlichen eine Hauptmatrix bildet.
Bei dem in Fig. 6 bis 10 gezeigten Beispiel sind in der Ausnehmung 104 drei Werkzeuge aufgenommen. Selbstverständlich lassen sich darin mehr Werkzeuge unterbringen,. wenn die Werk zeugquer schnitte verringert werden können.
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Bei der in Fig. 6 bis 10 dargestellten Sehäl-Werkzeugeinriehtung ist eine Einstellung der Werkzeuge in der mit dem Doppelpfeil B (Pig. 7) angegebenen Achsenrichtung durch Längendistanzstücke in Gestalt der Abstandsblöcke 114» und 116 gegeben. Die dünneren Längenabstandsstücke können auf das gewünschte Diekenmaß bearbeitet sein, während die dickeren Längenabstandsstücke mit (nicht gezeichneten) Schrauben versehen sein können, um einen Einstellbereich zu erhalten.
Die T-förmigen Distanzstücke 112 und 113 und die Längenabstandsstücke 114, 115 und 116 können im Werkzeughalter mit einer beliebigen Vorrichtung festgehalten sein, die an der Unterseite des jeweiligen Werkzeug-oder Sehneideinsatzsehaftes angreift oder in den Schaft eindringt.
Bei Bedarf können die Schrauben 146 weggelassen sein.
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Claims (16)

  1. ANSPRÜCHE -
    Werkzeugeinrichtung zum Schälen, gek e n tl -zeichnet durch eine Mehrzahl von Schneideinsätzen (29; 105,106,107), die mit jeweils einem genormten Werkzeugschaft in einem Werkzeughalter (15; 100) aufgenommen sind.
  2. 2. Werkzeug'einriehtung nach Anspruch 1, dadurch gekennz e iehne t, daß die Schneideinsätze (29; 105,106,107) jeweils einen im. Querschnitt rechteckigen Schaft aufweisen.
  3. 3. Werkzeugeinrichtung nach· Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß im Werkzeughalter (15) zur Aufnahme jeweils eines Schaftes eines Schneideinsatzes (29) eine Mehrzahl von Werkzeugaufnahmemulden (17) ausgebildet ist, die über eine Arbeitsfläche des Werkzeughalters (15) verteilt angeordnet sind.
  4. 4. Werkzeugeinrichtung nach Anspruch 3t dadurch
    gek e nnz e i chnet, daß die Werkzeugaufnahmemulden (17) reihenweise angeordnet sind, .wobei die Mulden (17) jeder Reihe in einer der Vorschubrichtung des Werkzeughalters (15) entsprechenden Richtung gestaffelt und gegenüber den Mulden (17) in der benachbarten Reihe in Achsenrichtung versetzt sind.
  5. 5. Werkzeugeinrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gek e nnz e i c h η e t, daß die Achse jeder Werkzeugaufnahmemulde (17) zur Oberfläche des Werkzeughalters (15) schräg verläuft und, bezogen auf die Vorschubrichtung des
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    Werkzeughalters (15)» nach vorn gerichtet ist, damit die Schneidkante eines in der Mulde (17) aufgenommenen Schneideinsatzes (29) gegen das Werkstück (12) weist.
  6. 6. Werkzeugeinrichtüng nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß jede Werkzeugaufnahmemulde (17) zwei Seiten aufweist, mit denen sich die Stellung von zwei aufeinander senkrecht stehenden Seiten eines Schaftes (29) eines Schneideinsatzes festlegen läßt, und daß eine Klemmvorrichtung (21) vorhanden ist, die am Schaft (29) angreift und diesen in Richtung seiner längsachse örtlich fixiert und in der Werkzeugaufnahmemulde (17) auf eine vorbestimmte Tiefe einstellbar ist.
  7. 7. Werkzeugeinrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmvorrichtung (21) am Schaft (29) mit einer Schulter (28) angreift und ein lösbares Glied (31) aufweist, das in Eingriffsstellung mit dem Schaft (29) bringbar ist, um den Schneideinsatz in Anlage an der Schulter (28) zu halten.
  8. 8. Werkzeugeinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennze ichnet, daß im Werkzeughalter (100) eine U-förmige Ausnehmung (104) ausgebildet ist, in die eine Mehrzahl von Schneideinsätzen (105,106,107) mit jeweils einem genormten Schaft einsetzbar ist, deren Achse mit den Achsen der Schäfte gleichgerichtet ist und die, bezogen auf den Werkzeughalter (100), seitlich offen ist, und daß die Schäfte (105,106,107) der Schneideinsätze in der Ausnehmung (104) mit einer Klemmvorrichtung (122,123) festklemmbar sind.
  9. 9. Werkzeugeinrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Schäfte (105,106,107) voneinander jeweils durch ein Werkzeug-Distanzstück (112, 113) getrennt sind.
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  10. 10. Werkzeugeinrichtung nach Anspruch 9» dadurch gekennzeichnet, daß das oder jedes Werkzeug-Distanzstück (112,113) im Querschnitt T-förmig ist.
  11. 11. Werkzeugeinrichtung nach einem der Ansprüche 8 Ms -10, dadurch gek ennze i chne t, daß die Ausnehmung (104) eine Basis (108) und zwei sich gegenüberliegende Seitenwände (109,110) aufweist, wobei eine Seitenwand (109) und die Basis (108) dazu dienen, die Stellung von zwei aufeinander senkrecht stehenden Seiten eines Schaftes (105) eines Schneideinsatzes festzulegen, und daß die Klemmvorrichtung (122,123) zwischen der anderen Seitenwand (110) der Ausnehmung (104) und einer Seite (148) eines Schaftes (107) eingeklemmt ist.
  12. 12. Werkzeugeinrichtung nach Anspruch 11, dadurch gek ennze ichnet, daß zwischen einem Schaft (105,106,107) und der Basis (108) der Ausnehmung (104) ein Abstandsstück (114,115 oder 116) eingesetzt ist.
  13. 13· Werkzeugeinrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 12, dadurch gek ennz e i chne t, daß die Klemmvorrichtung (122,123) einen Block (124) aufweist, der von einem Ende zum anderen von einer Bohrung (130) durchsetzt ist, die an ihren Enden von zwei kegelstumpfförmigen Bohrungsabschnitten (131,132) gebildet ist, ferner zwei kegelstumpfformige Keile (125,126) und ein Gewindestück (127), mit dem sieh die Keile (125,126) gegeneinanderziehen lassen, und daß im Block (124) zwei Schlitze (133,134) ausgebildet sind, die sieh jeweils quer über den Bloek (124) und von einem entsprechenden Blockende ausgehend ein Stück längs des Blockes (124) erstrecken. .
  14. 14. Werkzeugeinrichtung nach Anspruch 13, dadurch g e k ^e η η ζ e i e h η e t, daß der Block (124) wenigstens einen Plansch (128,129) aufweist, und daß in der Seite (148)
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    des Schaftes (107) zur Aufnahme des Flansches (128 oder 129) eine entsprechende Ausnehmung (147) ausgebildet ist.
  15. 15· Werkzeugeinrichtung nach Anspruch 13» dadurch gekennzeichnet, daß das Gewindestück (127) Gewindeteile (137»138) mit entgegengesetzter Steigung, die jeweils in eine entsprechende Gewindebohrung (135 bzw. 136) eines Keiles (125 bzw. 126) eingreifen, und eine Bohrung (140,145) aufweist, in die ein Dreher, beispielsweise ein Stiftschlüssel (143) einsetzbar ist.
  16. 16. Werkzeugeinriehtung nach einem der Ansprüche 13 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Klemmvorrichtungen (122 und 123) vorhanden sind, und daß das kleinste Maß über Eck der Bohrung (140) der Klemmvorrichtung (122), gemessen an der der Oberfläche (111) des Werkzeughalters (100) zugewandten Seite, größer ist als das kleinste Maß über Eck der Bohrung (145) der anderen Klemmvorrichtung (123)
    509 8 2 3/0302
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