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DE2455658A1 - Schiebefalttor - Google Patents

Schiebefalttor

Info

Publication number
DE2455658A1
DE2455658A1 DE19742455658 DE2455658A DE2455658A1 DE 2455658 A1 DE2455658 A1 DE 2455658A1 DE 19742455658 DE19742455658 DE 19742455658 DE 2455658 A DE2455658 A DE 2455658A DE 2455658 A1 DE2455658 A1 DE 2455658A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pivot axes
gate
door
folding
hinge
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19742455658
Other languages
English (en)
Other versions
DE2455658C3 (de
DE2455658B2 (de
Inventor
Karl-Heinz Ing Grad Frank
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Greschbach Industrie Herbolzheim & Co 7834 H GmbH
Original Assignee
GRESCHBACH STAHLBAU
STAHLBAU GRESCHBACH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by GRESCHBACH STAHLBAU, STAHLBAU GRESCHBACH filed Critical GRESCHBACH STAHLBAU
Priority to DE19742455658 priority Critical patent/DE2455658C3/de
Publication of DE2455658A1 publication Critical patent/DE2455658A1/de
Publication of DE2455658B2 publication Critical patent/DE2455658B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2455658C3 publication Critical patent/DE2455658C3/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05DHINGES OR SUSPENSION DEVICES FOR DOORS, WINDOWS OR WINGS
    • E05D3/00Hinges with pins
    • E05D3/06Hinges with pins with two or more pins
    • E05D3/14Hinges with pins with two or more pins with four parallel pins and two arms

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Extensible Doors And Revolving Doors (AREA)
  • Wing Frames And Configurations (AREA)

Description

  • Schiebefalttor Es handelt sich im Folgenden um ein Schiebefalttor für Industriehallen und Großgaragen, bestehend aus mehreren, in einem vertikalen Torrahmen nebeneinander vorgesehenen, doppelwandigen TorflUgeln, die an ihren Längsseiten mit vertikale Schwenkachsen aufweisenden Verbindungsmitteln schwenkbar miteinander verbunden und an entlang einer Überkopfschiene verschiebbaren Tragorganen aufgehängt sind.
  • Die Neuerung bezweckt eine Verbesserung von Schiebefalttoren und bringt Vorteile hinsichtlich der Witterungsbeständigkeit, der Dichtheit und Wärmedämmung sowie der Wartung und des Aussehens solcher Tore> die überall dort Verwendung finden, wo große Öffnungen in Industriegebäuden verschlossen gehalten werden-müssen.
  • Schiebefalttore sind in verschiedenen Ausführungsformen bekannt. Deren insbesondere aus Gründen der Stabilität und der Wärmeisolierung doppelwandig ausgeführten Torflügel sind bei einfacheren Ausführungsformen mit Hilfe von handelsüblichen Scharniergelenken verschiedener Bauart schwenkbar miteinander verbunden und am Zargenpfosten befestigt, deren Scharnierplatten und Scharnierbolzen an den Längsseiten der Torflügel außen bzw. innen angeschlagen sind Abgesehen von dcm höchst unbefriedigenden Aussehen solcher Tore ist von Nachteil die mangelnde Witterungsbeständigkeit und der damit verbundene Zwang zur häufigen Wartung dieser offenliegenden Verbindungsmittel. Bei anderen Schiebefalttoren sind die Torflügel an ihren Längsseiten besonders ausgebildet und als Verbindungsmittel sind zusätzliche Koppelglieder vorgesehen, welche zur Halterung der Gelenkbolzen dienen und in Führungsschienen im Boden und am Kopf verschiebbar getragen und geführt sindo Neben dem beträchtlichen Aufwand für die Ausbildung der Torflügel und der Koppelglieder werden hier die unzureichende Isolierung im Bereich der Verbindungsmittel, das unbefriedigende Aussehen der Rückfront sowie die vertiefte Bodenschiene als mangelhaft empfunden.
  • Dem vorliegenden Vorschlag liegt die Aufgabe zugrunde, ein Schiebefaittor so zu verbessern, daß seine Verbindungsmittel in geschlossener Stellung gegenüber Witterungseinflüssen geschützt und dem Blick entzogen sind und daß das Tor darüberhinaus nicht nur eine glatte und ebene Vorderfront, sondern auch eine ebensolche Rückfront aufweist.
  • Die Aufgabe wird an einem Schiebefalttor, welches aus mehreren, in einem vertikalen Torrahmen nebeneinander vorgesehenen, doppelwandigen Torflügeln besteht, die an ihren Längsseiten mit vertikale Schwenkachsen aufweisenden Verbindungsmitteln schwenkbar miteinander verbunden sowie an entlang einer Überkopfschiene verschiebbaren Tragorganen aufgehängt sind, dadurch gelöst, daß als Verbindungsmittel zwei übereinander angeordnete, beim Falten der Torflügel sich einander überkreuzende Gelenkbänder dienen, deren Schwenkachsen innerhalb der Grundrisse benachbarter Torflügel liegen, daß die Verbindungsebene der beiden Schwenkachsen des ersten Gelenkbandes die Verbindungsebene der Schwenkachsen des zweiten Gelenkbandes kreuzt, und daß die Verbindungsebene der Schwenkachsen der beiden Gelenkbänder am einen Torflügel die Verbindungsebene der Schwenkachsen beider-Gelenkbänder am benachbarten Torflügel schneidet. Die Anwendung von zwei sich kreuzenden und übereinander liegenden Gelenkbändern in Verbindung mit der vorgeschlagenen Anordnung ihrer Schwenkachsen ermöglicht, wie sich gezeigt hat, die Unterbringung der Verbindungsmittel im Innern der doppelwandigen Torflügel; die Gelenkbänder, deren Gelenkbolzen sowie die zugehörigen Trag- und Befestigungsorgane sind damit geschützt und verdeckt und sowohl die Vorderfront wie die Rückfront des geschlossenen Schiebefalttores weisen keine hervorstehenden Teile auf.
  • In erfinderischer Ausgestaltung der Neuerung ist an jedem Gelenkband eine Schwenkblende starr befestigt, welche bei geschlossenen Torflügeln eine Ausnehmung der Vorderwand bzw. Rückwand der Torflügel verschließt und Teile beider Gelenkbänder überdeckt. Diese Schwenkblenden schützen die Gelenkbänder mit ihren Gelenkbolzen und die Halteorgane gegen Witterungseinflüsse, darüber. hinaus erhält durch die Schwenkblenden das geschlossene Schiebefalttor eine völlig glattflächige Vorderfront und eine ebensolche Rückfront, welche - bis auf die unvermeidbaren schmalen Längsspalte zwischen den Torflügeln - keinerlei Öffnungen o.ä. aufweisen.
  • Zweckmäßig ließen die Schwenkblenden bündig mit Vorderwand bzw. Rückwand der Türflügel, Diese maßnahme bewirkt, daß die Vorder- und die Rückwand der Türflügel absolut eben sind, was dem neuerungsgemäßen Schiebefalttor nicht nur ein gutes Aussehen verleiht, sondern auch dessen Renovierungsarbeiten erleichtert.
  • In einer vorteilhaften Ausführungsform liegt eine Schwenkachse jedes Gelenkbandes dicht hinter der Vorderwand bzw.
  • Rückwand; dadurch wird die Befestigung der Schwenkblenden an den Gelenkbändern außerordentlich einfach, weil sie dort ohne die Notwendigkeit der Verwendung irgendwelcher Zwischenglieder direkt angebracht werden können.
  • Sehr zweckmäßig ist es, wenn der Abstand zweier Schwenkachsen der Gelenkbänder von gegenüberliegenden Längsseiten benachbarter Torflügel gleichgroß gewählt wird, weil dann beide Schwenkblenden die gleiche Breite aufweisen können; dies hat herstellungstechnische und optische Vorteile.
  • Damit die Ausnehmungen und damit auch die Schwenkblenden nicht zu breit ausgebildet werden müssen, ist das erste Gelenkband zweckmäßigerweise eben, das zweite Gelenkband aber mit einem stumpfen Winkel abgebogen ausgebildet.
  • Die Neuerung kann so ausgeführt sein, daß die beiden Gelenkbänder um Gelenkbolzen schwenkbar sind, die in wenigstens einer, an der Vorderwand und/oder der Rückwand des Torflügels rechtwinkelig hervorstehenden, horizontalen Traverse befestigt sind. Diese Ausführung ist konstruktiv einfach und gestattet deshalb eine preiswerte Herstellung.
  • Es versteht sich ohne weiteres, daß die hier vorgeschlagenen, an sich für Schiebefalttore konzipierten Verbindungsmittel ebensogut für ein- oder zweiflügelige Schwenktüren verwendbar sind. Dies wird insbesondere dort in Betracht kommen, wo am gleichen Gebäude Schiebefalttore und Schwenktüren benötigt werden und es dabei auf ein harmonisches Aussehen ankommt.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Neuerung ist in den Zeichnungen dargestellt und wird im Folgenden näher beschrieben.
  • Es zeigen: Figur 1 ein Schiebefalttor in einer Vorderansicht; Figur 2 das Schiebefalttor nach Figur 1, in einem Horizontal schnitt, vereinfacht dargestellt; Figur 3 zwei neuerungsgemäße Gelenkbänder bei geschlossenen Torflügeln in einer Rückansicht, wobei die Rückwand des Torflügels abgenommen ist, entsprechend dem Detail A in Figur 1; Figur 4 die beiden Gelenkbänder in einem Querschnitt, geschnitten entlang der Linie IV - IV in Figur 3; Figur 5 die beiden Gelenkbänder im Querschnitt entlang IV - IV in Figur 3, bei annähernd zur Hälfte geöffneten Torflügeln entsprechend etwa deren mit Strichlinien angedeuteten Stellung der Torflügel in Figur 2; Figur 6 die beiden Gelenkbänder im Querschnitt entlang der Linie IV - IV in Figur 3, bei vollständig geöffneten Torflügeln.
  • Das in Figur i in Vorderansicht dargestellte Schiebefalttor besteht aus drei Torflügeln i, 2 und 3, die in einemvertikalen Torrahmen 4 nebeneinander stehen. Die beiden Zargenpfosten 5 und 6 sowie der Zargenkämpfer 7 sind aus Profilstählen hergestellt und fest mit der Gebäudewand 8 verbunden. Im Zargenkampfer 7 befindet sich eine verdeckte Uberkopfschiene 9, in der tragorgan 10 verschiebbar angeordnet sind, an welchen der mittlere Torflügel 2 drehbar aufgehangt ist. Die Torflügel 1, 2 und 3 sind (vgl. Figur 2) doppelwandig ausgebildet, wobei Vorderwand 11 und Rückwand 12 aus Stahlblech hergestellt sind; die Rückwand 12 legt sich an eine in den Boden eingelassene Anschiagschwelle 13 an; eine Anschlagschiene 14 befindet sich an der Unterseite des Zargenkämpfers 7 und entsprechend (aber nicht dargestellt) an den Zargenpfosten 6.
  • Die Torflügel 1, 2 und 3 sind untereinander an ihren einander gegenüberliegenden Längsseiten 15 mit Verbindungsmitteln, welche vertikale Schwenkachsen aufweisen, schwenkbar verbunden, gleichartige Verbindungsmittel befinden sich zwischen dem Zargenpfosten 5 und dem ersten Torflügel 1, wo dieser Torflügel 1 schwenkbar angeschlagen ist.
  • Diese Verbindungsmittel sind in dem Horizontalschnitt nach Figur 2 zwischen den Torflügeln 1, 2, und 3 sowie zwischen dem Torflügel 1 und dem Zargenpfosten 5 angedeutet. Beim Öffnen des Schiebefalttores verschieben sich die Torflügel 1, 2 und 3 mit Hilfe der Tragorgane 10 in Richtung des Pfeiles 16, und gleichzeitig schwenken die Torflügel 1, 2 und 3 entsprechend den Pfeilen 17 gegeneinander und aus dem Torrahmen 4 heraus (mit Strichlinien in Figur 2 angedeutete Stellung), bis sie zuletztparallel dicht nebeneinander und senkrecht zum Torrahmen der Gebäudewand s stehen.
  • Als Verbindungsmittel der Torflügel 1, 2 und 3 dienen vorschlagsgemäß - vergleiche Figuren 3 und 4 - zwei Gelenkbänder 18 und 19. Diese beiden Gelenkbänder 18 und 19 sind dicht übereinander angeordnet und sie sind um Gelenkbolzen 20 schwenkbar, die in einer an der Vorderwand 11 und der Rückwand 12 der beiden verbundenen Torflügel 2 und 3 rechtwinkelig hervorstehenden, horizontalen Traverse 21 befestigt sind. Die beiden Gelenkbänder 18 und 19 bilden zusammen ein Paar; sechs solcher Paare sind bei dem in den Figuren 1 und 2 dargestellten Schiebefalttor verwendet, sie sitzen jeweils nahe den oberen und unteren Schmalseiten der Torflügel 1, 2 und 3.
  • Das erste (obere) Gelenkband 18 besteht aus einer eben ausgebildeten Stahllasche, deren Enden die Gelenkbolzen 20 umgreifen, während das zweite (untere) Gelenkband 19 ebenso, aber um einen stumpfen Winkel 22 von etwa 135 Grad abgebogen ausgebildet ist.
  • Im Grundriß betrachtet stehen die beiden Gelenkbänder 18 und 19 nebeneinander (Figur 4), und die Schwenkachsen 23 und 24 (bzw. die Gelenkbolzen 20) des ersten Gelenkbandes i8 sowie die Schwenkachsen 25 und 26 (bzw. die Gelenkbolzen 20) des zweiten Gelenkbandes 19 liegen innerhalb der Grundrisse der benachbarten Torflügel 2 und 3; beim Falten der Torflügel 2 und 3 jedoch (vgl. Figuren 5 und 6) überkreuzen sich die beiden Gelenkbänder 18 und i9. Die von der Längsseite 15 des jeweiligen Torflügels 2, 3 am weitesten entfernte Schwenkachse 24 bzw. 25 jedes Gelenkbandes 18, 19 liegt dicht hinter der Vorderwand 11 der Torflügel 2, 3, darüber hinaus ist der Abstand 27 dieser beiden Schwenkachsen 24 und 25 von den einander gegenüberliegenden Langsseiten 15 der Torflügel 2, 3 gleichgroß gewählt.
  • Die Verbindungsebene 28 (in Figur 4 durch eine von jeweils zwei Punkten unterbrochenen geraden Linie dargestellt) der beiden Schwenkachsen 23 und 24 des ersten (oberen) Gelenkbandes 18 und die Verbindungsebene 29 (ebenso dargestellt) der beiden Schwenkachsen 25 und 26 des zweiten (unteren) Gelenkbandes 19 kreuzen sich (im Punkt 30); und die Verbindungsebene 31 (in Figur 4 durch eine aus Strichen bestehende gerade Linie dargestellt) der Schwenkachse 23 des ersten Gelenkbandes 18 mit der Schwenkachse 25 des zweiten Gelenkbandes 19 (das sind die innerhalb des Rundrisses des gleichen, in Figur 4 links dargestellten Torflügels 2 liegenden Schwenkachsen) sowie die Verbindungs ebene 32 (ebenfalls mit geraden Strichen.dargestellt) der Schwenkachse 24 des ersten Gelenkbandes 18 mit der Schwenkachse 26 des zweiten Gelenkbandes 19 (das sind die am benachbarten, rechts dargestellten Torflügel 3 liegenden Schwenkachsen) schneiden sich (im Punkt 33).
  • An jedem der beiden Gelenkbänder 18 und 19 ist eine Schwenkblende 34 bzw. 35 starr befestigt. Die Schwenkblenden 34 und 35 sind rechteckig ausgebildet (vgl. Figur 3) und bestehen aus Stahlblech, sie sind mit ihren inneren Längskanten 36 im Querschnitt betrachtet (Figur 4) halbkreisförmig abgebogen und liegen dort auf den die Gelenkbolzen 20 umgreifenden Enden der Gelenkbänder 18, 19, wo sie z.B. angeschweißt sind. Bei geschlossenen Torflügeln 2, 3 stehen die beiden Schwenkblenden 34 und 35 in rechteckigen Ausnehmungen 37 und 38 in den Vorderwänden 11 der Torflügel 2, 3, und die Schwenkblenden 34 und 35 verschließen die Ausnehmungen 37 und 38, sodaß sie die hinter ihnen liegen den Gelenkbänder 18 und 19 vollständlg verdecken. Die Schwenkblenden 34 und 35 liegen mit der Vorderwand 11 bündig,und zwischen ihnen und den Ausnehmungen 37 und 38 verbleibt lediglich ein schmaler Spalt 39.
  • Die Bewegungen der beiden Gelenkbänder 18 und 19 sowie der beiden Schwenkblenden 34 und 35 lassen sich den Figuren 5 und 6 entnehmen. Zu Beginn des Faltens der beiden Torflügel 2 und 3 in Richtung der zwei Pfeile 40 schwenken die beiden Schwenkblenden 34 und 35 aus der Ebene der jeweiligen Vorderwand 11 sowie aus der Ausnehmung 37 bzw.
  • 38 nach vorn heraus, wie die zwei kurzen Pfeile 41 dies andeuten, dabei halten ihre freien Enden einen ausreichenden Abstand voneinander ein. In dieser, nicht ganz zu 90 Grad gefalteten Stellung der beiden Torflügel 2 und 3 befinden sich die beiden Gelenkbänder 18 und 19, die inzwischen ihre Lage gegeneinander und gegenüber den Torflügeln 2, 3 geändert haben, noch innerhalb der Grundrisse der Torflügel 2, 3. In der Endstellung der Torflügel (Faltung 180 Grad) stehen die beiden Schwenkblenden 34 und 35 im Abstand nebeneinander und gegeneinander gerichtet, und die Schwenkblenden 35 und 36 und die Gelenkbänder 17, 18 ragen aus dem Grundriß der Torflügel 2, 3 heraus.
  • Die Figuren 4, 5 und 6 verdeutlichen, daß es keine labile" Stellung der beiden Torflügel 2, 3 gibt, in welcher diese sich in nicht vorgesehener Weise gegeneinander bewegen können. Die Figuren 1 und 2 zeigen die wechselweise Lage der Gelenkbänder 18 und 19 im Grundriß der Torflügel 1, 2, 3 und die wechselseitige Anordnung der Schwenkblenden 34 und 35 an deren Vorderwand 11 bzw. Rückwand 12.
  • Der am linken Zargenpfosten S mit Hilfe der beiden Gelenkbänder 18 und 19 angeschlagene Torflügel 1 (vgl. Figuren 1 und 2) stellt für sich alleine betrachtet ein einflügeliges Schwenktor dar, woraus erhellt, daß die Anwendung der hier beschriebenen Verbindungsmittel nicht auf Schiebefalttore beschränkt ist, sondern sich auch auf cin- und zweiflügelige Türen und Tore (zea. SchlupftUren) erstreckt.

Claims (7)

  1. Ansprüche
    Schiebefalttor fur Industriehallen und Großgaragen, bestehend aus mehreren, in einem vertikalen Torrahmen nebeneinander vorgesehenen, doppelwandigen Torflügeln, die an ihren Längsseiten mit vertikalen Schwenkachsen aufweisenden Verbindungsmitteln schwenkbar miteinander verbunden und an entlang einer überkopfschiene verschiebbaren Tragorganen aufgehängt sind, d a d u r c h g e k enn z e i c h -n e t , daß als Verbindungsmittel zwei übereinander angeordnete, beim Falten der Torflügel (1, 2, 3) sich einander überkreuzende Gelenkbänder (18 und 19) dienen, deren Schwenkachsen (23, 24, 25, 26) innerhalb der Grundrisse benachbarter Torflügel (1, 2, 3) liegen, daß die Verbindungsebene (28) der beiden Schwenkachsen (23 und 24) des ersten Gelenkbandes (18) die Verbindungsebene (29) der Schwenkachsen (25 und 26) des zweiten Gelenkbandes (19) kreuzt, und daß die Verbindungsebene (31) der Schwenkachsen (23, 25) der beiden Gelenkbänder (18 und 19) am einen Torflügel (2) die Verbindungsebene (32) der Schwenkachsen (24 und 26) beider Gelenkbänder (18 und 19) am benachbarten Torflügel (3) schneidet.
  2. 2. Schiebefalttor nach Anspruch 1, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t , daß an jedem Gelenkband (18 bzw.
    19) eine Schwenkblende (34 bzw. 35) starr befestigt ist, welche bei geschlossenen Torflügeln (i, 2, 3) eine Ausnehmung (37 bzw. 38) der Vorderwand (11) bzw. Rückwand (12) der Torflügel (1, 2, 3) verschließt und Teile beider Gelenkbänder (18 und 19) überdeckt.
  3. 3. Schiebefalttor nach Anspruch 2, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t , daß die Schwenkblenden (34 und 35) bündig mit- Vorderwand (11) bzw. Rückwand (12) der Torflügel (1, 2, 3) liegen.
  4. 4. Schiebefalttor nach einem der Ansprüche 1 bis 3, d a -d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß eine Schwenkachse (24 bzw. 25) jedes Gelenkbandes (18 bzw. 19) dicht hinter der Vorderwand (11) bzw. Rückwand (12) liegt.
  5. 5. Schiebefalttor nach einem der Ansprüche 1 bis 4, d a -d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß der Abstand (27) zweier Schwenkachsen (24 bzw. 25) der Gelenkbänder (18 bzw. 19) von gegenüberliegendenUingsseiten (15) benachbarter Torflügel (2, 3) gleichgroß ist.
  6. 6. Schiebefalttor nach einem der Ansprüche 1 bis 5, d a -d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß das erste Gelenkband <18) eben, das zweite Gelenkband (19) um einen stumpfen Winkel (22) abgebogen und ausgebildet ist.
  7. 7. Schiebefalttor nach einem der Ansprüche 1 bis 6, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß die beiden Gelenkbänder (18 und 19) um Gelenkbolzen (20) schwenkbar sind, die in wenigstens einer, an der Vorderwand (11) und/oder der Rückwand (12) des Torflügel (1, 2, 3) rechtwinkelig hervorstehenden, horizontalen Traverse <21) befestigt sind.
DE19742455658 1974-11-25 1974-11-25 Verbindungsmittel für ein Schiebefalttor Expired DE2455658C3 (de)

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DE2455658B2 DE2455658B2 (de) 1979-01-18
DE2455658C3 DE2455658C3 (de) 1979-09-13

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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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EP0027481A1 (de) * 1979-10-23 1981-04-29 P.C. Henderson Group Ltd. Türscharniermechanismus und ein mit einem solchen Scharnier ausgerüstetes verschiebbares Lamellendeckentor
EP1375798A1 (de) * 2002-06-19 2004-01-02 Bremet Brevetti Metecno S.P.A. Durchgangstür für Tore
EP2078813A2 (de) 2008-01-14 2009-07-15 Hunter Douglas Industries B.V. Betätigungssystem und Falttafelvorrichtung

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US8096341B2 (en) 2008-01-14 2012-01-17 Hunter Douglas Industries Bv Actuating system and folding panel assembly

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Legal Events

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