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DE2455593A1 - Zuendanlage fuer brennkraftmaschinen - Google Patents

Zuendanlage fuer brennkraftmaschinen

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Publication number
DE2455593A1
DE2455593A1 DE19742455593 DE2455593A DE2455593A1 DE 2455593 A1 DE2455593 A1 DE 2455593A1 DE 19742455593 DE19742455593 DE 19742455593 DE 2455593 A DE2455593 A DE 2455593A DE 2455593 A1 DE2455593 A1 DE 2455593A1
Authority
DE
Germany
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current
capacitor
ignition
voltage
transistor
Prior art date
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Application number
DE19742455593
Other languages
English (en)
Other versions
DE2455593C2 (de
Inventor
Herman Roozenbeek
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Robert Bosch GmbH
Original Assignee
Robert Bosch GmbH
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Filing date
Publication date
Application filed by Robert Bosch GmbH filed Critical Robert Bosch GmbH
Priority to DE19742455593 priority Critical patent/DE2455593C2/de
Priority to JP13861775A priority patent/JPS5174138A/ja
Publication of DE2455593A1 publication Critical patent/DE2455593A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2455593C2 publication Critical patent/DE2455593C2/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02PIGNITION, OTHER THAN COMPRESSION IGNITION, FOR INTERNAL-COMBUSTION ENGINES; TESTING OF IGNITION TIMING IN COMPRESSION-IGNITION ENGINES
    • F02P3/00Other installations
    • F02P3/02Other installations having inductive energy storage, e.g. arrangements of induction coils
    • F02P3/04Layout of circuits
    • F02P3/055Layout of circuits with protective means to prevent damage to the circuit, e.g. semiconductor devices or the ignition coil
    • F02P3/0552Opening or closing the primary coil circuit with semiconductor devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Ignition Installations For Internal Combustion Engines (AREA)

Description

  • Zündanlage für Brennkraftmaschinen Die Erfindung bezieht sich auf eine Zündanlage für Brennkraftmaschinen mit einem nach Art eines Wechselstromgenerators arbeitenden Signalgeber, mit -einem an diesen Signalgeber angeschlossenen ,Schwellwertschalter, mit einer steuerbaren elektronischen Zündungsschaltstrecke zur Unterbrechung des von einer Stromquelle gelieferten, über die Primärwicklung einer Zündspule geführten Stromes, mit einem Steuertransistor zur Steuerung der Zündungsschaltstrecke und mit einem zwischen Schwellwertschalter und Steuertransistor vorgesehenen Speicherglied, das wenigstens bis zu einer bestimmten Drehzahl der Brennkraftmaschine einen mit wachsender Drehzahl abnehmenden Energiebetrag speichert und zwei parallelgeschaltete Stromzweige aufweist, von denen jeder einen Kondensator enthält, nach Patent ... (Patentanmeldung P 22 44 781.0).
  • Eine derartige Zündanlage zeichnet sich dadurch aus, daß auf den herkömmlichen Unterbrecherschalter verzichtet werden kann, der nach längerer Betriebsdauer wegen Verschmutzung und Abbrand an seinen Kontakten den Betrieb der Brennkraftmaschine gefährdet, und daß sich außerdem bei Drehzahländerung der Brennkraftmaschine jeweils die Dauer des Stromflusses in der Primärwicklung der Zündspule selbsttätig auf den günstigsten Wert einstellt.
  • Aufgabe der Erfindung ist es nun, bei einer Zündanlage der eingangs erwähnten Art die Anpassung der Dauer des Stromflusses in der Primärwicklung an die Drehzahl der Brennkraftmaschine in einfacher Weise noch weiter zu prazisieren.
  • Diese Aufgabe ist erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Kondensator des einen Stromzweiges mit einem spannungsabhängigen Schaltglied in Serie geschaltet ist, das erst bei einer bestimmten Ladespannung am Kondensator des anderen Stromzweiges Strom durchläßt.
  • Durch Anwendung dieser Maßnahme erhält man eine der Drehzahl der Brennkraftmaschine sich anpassende Zeitkonstante des Speichergliedes, wodurch bei niedriger Drehzahl nur die für eine wirkungsvolle Zündung tatsächlich notwendige Energie in der Zündspule gespeichert wird und bei hoher Drehzahl aber auch noch für ausreichende Zündenergie gesorgt ist. Es findet somit weder ein unnötiger Stromverbrauch noch eine unerwünschte Belastung (Erwärmung) der Zündspule statt.
  • Einzelheiten der Erfindung werden anhand des in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles näher erläutert und- beschrieben.
  • Die dargestellte Zündanlage, die für die nicht dargestellte Brennkraftmaschine eines ebenfalls nicht dargestellten Kraftfahrzeuges bestimmt sein soll, wird aus einer GlEichstromquelle 1 gespeist, die im Beispielsfall die Batterie des Kraftfahrzeuges ist. An der Stromquelle 1 geht von dem Pluspol eine einen Betriebsschalter (Zündschalter) 2 enthaltende Versorgungsleitung 3 und von dem Minuspol eine an Masse liegende Leitung 4 aus. Von der- Versorgungsleitung 3 geht eine Verbindung aus, die zunächst über die Primärwicklung 5 einer Zündspule 6 und danach über eine Zündungsschaltstrecke 7 zur Masseleitung 4 führt. Die Zündungsschaltstrecke 7, die zum Schutz gegen Überbeanspruchung die Parallelschaltung eines Kondensators 8 und einer von der Strom quelle 1 in Sperrichtung beanspruchten Zenerdiode 9 in ihrem Nebenschluß au-fweist, wird durch die Emitter-Kollektor-Strecke eines (npn-) Transistors 10 gebildet. Der Transistor 10 bildet mit einem weiteren (npn-) Transistor 11 eine Darlington-Schaltung, indem diese beiden Transistoren 10, 11 mit ihrem Kollektor gemeinsam an der Primärwicklung 5 liegen, an ihrer Basis-Emitter-Strecke je einen von zwei in Serie liegenden Widerstände 12, 13 im Nebenschluß aufweisen und der Emitter des weiteren Transistors II mit der Basis des Transistors 10 verbunden ist.
  • Von dem zwischen Primärwicklung 5 und -Zündungssch.altstrecke 7 liegenden Leitungsabschnitt führt eine Verbindung zunächst über die Sekundärwicklung 14 der Zündspule 6 und danach über eine Zündkerze 15 zur Masseleitung 4. Selbstverständlich kann die Sekundärwicklung 14 mittels eines nicht dargestellten Zündverteilers auch in einer vorbestimmten Reihenfolge an mehrere Zündkerzen anschließbar sein.
  • Von der Versorgungsleitung 3 führt eine weitere Verbindung zunächst über einen Widerstand 16 und danach über die Parallelschaltung eines Kondensators 17 und einer von der Stromquelle 1 in Sperrichtung beanspruchten Zenerdiode 18 zur Masseleitung 4.
  • Zwischen Widerstand 16 einerseits und Kondensator 17 sowie Zenerdiode 18 andererseits ist somit ein Schaltungspunkt 19 vorhanden, der während des Betriebes ein stabilisiertes Potential aufweist. Von dem Schaltungspunkt 19 geht eine Verbindung aus, die zunächst über einen Widerstand 20, danach über eine von der Stromquelle 1 in Durchlaßrichtung beanspruchte Diode 21 und schließlich über eine Geberwicklung 22 zur Masseleitung 4 führt.
  • Die Geberwicklung 22 ist Bestandteil eines mit gestricheltem Linienzug angedeuteten Signalgebers 23, der mit einem nicht dargestellten, während des Betriebes rotierenden Teil der Brennkraftmaschine gekuppelt ist und nach Art eines Wechselstromgenerators arbeitet. Es werden somit von dem Signalgeber 23 während des Betriebes wenigstens annähernd sinusförmige Wechselspannungssignale zur Verfügung gestellt, von denen die negative Halbwelle in Richtung des Pfeiles U1 und die positive Halbwelle in Richtung des Pfeiles U2 wirken soll.
  • Ein zwischen Widerstand 20 und Diode 21 liegender Schaltungspunkt 24 ist an die Anode einer Diode 25 angeschlossen, deren Kathode mit dem Eingang eines nach Art eines Schmitt-Triggers arbeitenden SchwelLwertschaLters 27 und außerdem über die Parallelschaltung eines Bemessungswiderstandes 28 und eines zur Ableitung von Störimpulsen dienenden Kondensators.29 mit der Masseleitung 4 in Verbindung steht.
  • Der Schwellwertschalter 27 weist einen (npn-) Eingangstransistor 30 und einen (npn-) Ausgangstransistor 31 auf. Diese beiden Transistoren 30, 31 sind mit ihrem Emitter über einen gemeinsamen Widerstand 32 an die Masseleitung 4 und mit ihrem Kollektor je über einen von zwei Widerständen 33, 34 an den Schaltungspunkt 19 angeschlossen. Außerdem steht die Basis des Ausgangstransistors 31 über einen Widerstand 35 mit dem Kollektor des Eingangstransistors 30 und über einen weiteren Widerstand 36 mit der Masseleitung 4 in Verbindung.
  • Der Ausgang 37 des Schwellwertschalters 27 steht über ein Speicherglied 38 mit der zu einem (npn-) Steuertransistor 39 gehörenden Basis in Verbindung, die außerdem über einen zur Ableitung von Störimpulsen dienenden Kondensator 40 an die Messeleitung 4 und über einen Widerstand 41 an den Schaltungspunkt 19 angeschlossen ist. Dabei ist dem Speicherglied 38 der Widerstand 34 als 11Ladewiderstand" und der Widerstand 41 als "Entladewiderstand" zugeordnet.
  • Der mit seinem Emitter an der Masseleitung 4 liegende Steuertransistor 39 ist mit seinem Kollektor über die Serienschaltung zweier iderstände 42, 43 an die Versorgungsleitung 3 angeschlossen. An der gemeinsamen Verbindung 44 dieser beiden Widerstände 42, 43 liegt die Basis eines (pnp-) Vortransistors 45, der mit seinem Emitter an die Versorgungsleitung 3 angeschlossen ist und zum Schutz gegen Störimpulse einen Kondensator 46 im Nebenschluß seiner Basis-Emitter-Strecke aufweist. Der Kollektor des Vortransistors 45 ist über einen Widerstand 47 mit der Basis des weiteren Transistors 11 verbunden.
  • Das Speicherglied 38, das einen mit wachsender Drehzahl der Brennkraftmaschine abnehmenden Energiebetreq speichert, weist einen zwischen dem Ausgang 37 des Schwellwertschalters 27 und der Basis des Steuertransistors 39 liegenden Stromzweig 48 auf, der einen Kondensator 49 enthält. Dem Stromzweig 48 ist ein ebenfalls zum Speicherglied 38 gehörender-Stromzweig 50 parallelgeschaltet, der- die Serienschaltung eines Kondensators 51 und eines spannungsabhängigen Schaltgliedes 52 enthält, das erst bei einer bestimmten Ladespannung am Kondensator 49 Strom durchläßt. Die Anpassung der Dauer des Stromflusses in der Primärwicklung 5 an die Drehzahl der Brennkraftmaschine läßt sich noch verbessern, wenn - außer dem Stromzweig 50 mit dem Kondensator 51 und dem spannungsabhängigen Schaltglied 52 - noch weitere im Nebenschluß des Kondensators 49 liegende Stromzweige vorgesehen werden, die je die Serienschaltung eines Kondensators und eines spannungsabhängigen Schaltgliedes enthalten. Im Beispielsfall ist ein einziger weiterer Stromzweig 53 gewählt, der im Nebenschluß der Stromzweige 48, S0 liegt und die Serienschaltung eines Kondensators 54 und eines spannungsabhängigen Schaltgliedes 55 enthält, das erst bei einer bestimmten Ladespannung an den Kondensatoren 49, 51 Strom durchläßt. Dabei ist die Kapazität des Kondensators 51 größer als diejenige des Kondensators 49 und die Kapazität des Kondensators 54 größer als diejenige des Kondensators 51 gewählt, während der Stromfluß am spannungsabhängigen Schaltglied 52 im Vergleich zum spannungsabhängigen Schaltglied 55 bei einem niedrigeren Ladespennungswert einsetzt.
  • Im einfachsten Fall sind die spannungsabhängigen Schaltglieder 52, 55 durch je eine von zwei durch den Ladestrom der Kondensatoren 51, 54 in Sperrichtung beanspruchte Zenerdioden56, 57 gebildet.
  • Die soeben beschriebene Zündanlage hat folgende Wirkungsweise: Sobald der Betriebsschalter 2 geschlossen wird, ist die Anlage funktionsbereit. Wird gerade am Signalgeber 23 eine in Richtung des Pfeiles U2 wirkende positive Spannungshalbwelle zur Verfügung gestellt, so ist das infolge der Diode 21 ohne Einfluß auf die Basis des zum Schwellwertschalter 27 gehörenden Eingangstransistors 30. In diesem Fall verläuft somit über die Basis-Emitter-Strecke des Eingangstransistors 30 ein Steuerstrom, der über die Schaltungselemente 2, 3, 16, 20, 25, 32 sowie 4 geführt wird und die Emitter-Kollektor-Strecke dieses Transistors 30 in den stromdurchlassenden Schaltzustand steuert, während abhängig davon die Emltter-Kolektor-Strecke des Ausgangstransistors 31 in den stromsperrenden Schaltzustand gelangt. Demzufolge fließt über die Basis-Emitter-Strecke des Steuertransistors 39 ebenfalls ein Steuerstroms der über die Schaltungselemente 2, 3, 16, 41 sowie 4 verläuft und die Emitter-Kollektor-Strecke dieses Transistors 39 in den stromdurchlassenden Schaltzustand steuert. Dabei verzweigt sich ein Teilstrom über den Ladewiderstand 34 und das Speicherglied 38, so daß sich das Speicherglied 38 auf einen bestimmten Energiebetrag auflädt.
  • Wenn sich die Emitter-Kollektor-Strecke des Steuertransistors 39 in dem stromdurchlassenden Schaltzustand befindet, wird auch über die Basis-Emitter-Strecke des Vortransistors 45 Steuerstrom geführt, so daß dessen Emitter-Kollektor-Strecke leitend ist. Infolge eines Stromflusses über die Schaltungselemente 2, 3, 45, 47, 13, 12 sowie 4 entstehen an den Widerständen 12, 13 Spannungsabfälle, durch die sowohl die Emitter-Kollektor-Strecke des weiteren Transistors 11 als auch die die Zündungsschaltstrecke 7 bildende Emitter-Kollektor-Strecke des Transistors 10 in den stromdurchlassenden Schaltzustand gesteuert werden. Die Primärwicklung 5 der Zündspule 6 wird daher jetzt mit Strom aus der Stromquelle 1 gespeist.
  • Tritt nun in der Geber«icklung 22 des Signal'gebers 23 die in Richtung des Pfeiles U1 wirkende negative Spannungshalbwelle auf, so wandert das Potential am Schaltungspunkt 24 in negativer Richtung bis schließlich ein Steuerstromzufluß zum Eingangstransistor 30 des Schwellwertschalters 27 verhindert wird.
  • Es fließt dann Steuerstrom über die Basis-Emitter-Strecke des usgangstransistors 31, der über die-Schaltungselemente 2, 3, 16, 33, 35, 32 sowie 4 verläuft und die ie Emitter-Kollektor-Strecke dieses Transistors 31 leitend macht. Es setzt eine Entladung des Speichergliedes 38 ein und zwar über den Widerstand 41, die Emitter-Kollektor-Strecke des Ausgangstransistors 31 und den widerstand 32. Das Potential an der Basis des Steuertransistors 39 vcrschiebt sich dabei soweit in negativer Richtung, daß dessen Emitter-Kollektor-Strecke in den stromsperrenden Schaltzustand übergeht. Somit geht auch die Emitter-Kollektor-Strecke des Vortransistors 45, die Emitter-Kollektor-Strecke des weiteren Transistors 11 und die die Zündungsschaltstrecke 7 bildende Emitter-Kollektor-Strecke des Transistors 10 in den stromsperrenden Schaltzustand über. Durch die dabei stattfindende Unterbrechung des über die Primärwicklung 5 geführten Stromflusses wird in der Sekundärwicklung 14 ein Hochspannungsstoß und damit an der Zündkerze 15 ein Zündfunke erzeugt.
  • Nach einer bestimmten Zeitspanne ist die Entladung des Speichergliedes 38 soweit fortgeschritten, daß am Steuertransistor 39 infolge des an der Basis wieder in positiver Richtung ansteigenden Potentials die Emitter-Kollektor-Strecke erneut in den stromdurchlassenden Schaltzustand gesteuert wird. Dadurch gelangt auch wieder die Emitter-Kollektor-Strecke des Vortransistors 45, die Emitter-Kollei<tor-Strecke des weiteren Transistors 11 und die die Zündungsschaltstrecke 7 bildende Emitter-Kollektor-Strecke des Transistors 10 in den stromdurchlassenden Schaltzustand. Der Stromfluß durch die Primärwicklung 5 und somit die Energiespeicherung in der Zündspule 6 kann bereits wieder beginnen, noch bevor der Signalgeber 23 mit seiner abklingenden negativen Spannungshalbwelle den Schwellwertschalter 27 umgesteuert hat, das heißt bevor die Emitter-Kollektor-Strecke des Eingangstransistors 30 leitend und die Emitter-Kollektor-Strecke des Ausgangstransistors 31 nichtleitend geworden ist. Findet dann diese Umsteuerung statt, so wird das Speicherglied 38 wieder über den Widerstand 34 aufgeladen, so daß der soeben beschriebene Funktionsablauf erneut beginnen kann.
  • Das Speicherglied 38 wirkt in der Weise, daß im niederen Drehzahlbereich der Brennkraftmaschine bei der über den Ladewiderstand 34 erfolgenden Aufladung des Kondensators 49 schließlich ein Ladespannungswert erreicht wird, bei der das spannungsabhängige Schaltglied 52 Strom durchläßt und auch der Kondensator 51 aufgeladen wird. Der über den Ladewiderstand 34 zufliesende Ladestrom steigt'jetzt wegen der größer gewordenen Zeitkonstante langsamer an, bis dann der Ladespannungswert an den beiden Kondensatoren 49, 51 auch einen Stromfluß über das spannungsabhängige Schaltglied 55 und somit eine Aufladung des Kondensators 54 verursacht. Der Anstieg des über den Ladewiderstand 34 zufließenden Ladestromes wird noch weiter verlangsamt, bis schließlich die Emitter-Kollektor-Strecke des Ausgangstransistors 31 infolge des Spannungszustandes am Signalgeber 23 wieder in den stromdurchlassenden Schaltzustand gesteuert wird und die Entladung der in Parallelschaltung wirkenden Kondensatoren 49, 51, 54 einsetzt. Es ergibt sich dann in Verbindung mit dem Entladewiderstand 41 eine relativ große Zeitkonstante, so daß die Emitter-Kollektor-Strecke des Steuertransistors 39 und somit auch die die Zündungsschaltstrecke 7 bildende Emitter-Kollektor-Strecke des Transistors 10 über eine längere Zeit im stromsperrenden Schaltzustand verbleiben. Diese Zeitdauer wird nun mit steigender Drehzahl der Brennkraftanaschine in geeigneter Weise verkürzt, weil dann zunächst einrnal die Kapazität des Kondensators 54 und bei noch weiter ansteigender Drehzahl auch die Kapazität des Kondensators 51 nicht mehr an dem Lade- und Entladevorgang des Speichergliedes 38 beteiligt ist. Die Zeit, während der sich nun der Steuertransistor 39 und damit auch der Transistor 10 im stromsperrenden Schaltzustand befinden, bleibt dann bei weiter wachsender Drehzahl wenigstens nahezu konstant.

Claims (3)

Ansprüche
1. Zündanlage für Brennkraftmaschinen mit einem nach Art eines Wechselstromgenerators arbeitenden Signalgeber, mit einem an diesen Signalgeber angeschlossenen Schwellwertschalter mit einer steuerbaren elektronischen Zündungsschaltstrecke zur Unterbrechung des von einer Stromquelle gelieferten, über die Primärwicklung einer Zündspule geführten Stromes, mit einem Steuertransistor zur Steuerung der Zündungsschaltstrecke und mit einem zwischen Schwellwertschalter und Steuertransistor vorgesehenen Speicherglied, das wenigstens bis zu einer bestimmten Drehzahl der Brennkraftmaschine einen nit wachsender Drehzahl abnehmenden Energiebetrag speichert und zwei parallelgeschaltete Stromzweige aufweist, von denen jeder einen Kondensator enthält, nach Patent ...
(Patentanmeldung P 22 44 781.0), dadurch gekennzeichnet, daß der Kondensator (51) des einen Stromzweiges (50) mit einem spannungsabhängigen Schaltglied (52) in Serie geschaltet ist, das erst bei einer bestimmten Ladespannung am Kondensator (49) des anderen Stromzweiges (48) Strom durchlä0t.
2. Zündanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß den zwei Stromzweigen (48, 50) wenigstens ein weiterer Stromzweig (53) parallel geschaltet ist, der ebenfalls die Serienschaltung eines Kondensators (54) und eines spannungsabhängigen Schaltgliedes (55) enthält, das erst bei einer bestimmten Ladespannung an den Kondensatoren (49,51) der erwähnten zwei Stromzweige (48, 50) Strom durchläßt.
3. Zündanlage nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das spannungsabhängige Schaltg1ied (52 bzw. 55) eine vom Ladestrom der Kondensatoren (51, 54) beanspruchte Zenerdiode (56 bzw. 57) ist.
Leerseite
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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2127674A1 (de) * 1970-06-03 1971-12-09 Mitsubishi Electric Corp Zündsystem für eine Verbrennungskraftmaschine
DE2244781A1 (de) * 1972-09-13 1974-03-21 Bosch Gmbh Robert Zuendanlage fuer brennkraftmaschinen

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DE2455593C2 (de) 1985-04-25

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